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DE3634014A1 - Vorrichtung und verfahren zur steuerung des luft/brennstoff-verhaeltnisses einer brennkraftmaschine mit open-loop-arbeitsweise - Google Patents

Vorrichtung und verfahren zur steuerung des luft/brennstoff-verhaeltnisses einer brennkraftmaschine mit open-loop-arbeitsweise

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Publication number
DE3634014A1
DE3634014A1 DE19863634014 DE3634014A DE3634014A1 DE 3634014 A1 DE3634014 A1 DE 3634014A1 DE 19863634014 DE19863634014 DE 19863634014 DE 3634014 A DE3634014 A DE 3634014A DE 3634014 A1 DE3634014 A1 DE 3634014A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
value
air
fuel ratio
machine
correction value
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19863634014
Other languages
English (en)
Inventor
Yoshitaka Hibino
Takeshi Fukuzawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honda Motor Co Ltd
Original Assignee
Honda Motor Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honda Motor Co Ltd filed Critical Honda Motor Co Ltd
Publication of DE3634014A1 publication Critical patent/DE3634014A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/02Circuit arrangements for generating control signals
    • F02D41/14Introducing closed-loop corrections
    • F02D41/1438Introducing closed-loop corrections using means for determining characteristics of the combustion gases; Sensors therefor
    • F02D41/1486Introducing closed-loop corrections using means for determining characteristics of the combustion gases; Sensors therefor with correction for particular operating conditions
    • F02D41/1488Inhibiting the regulation
    • F02D41/149Replacing of the control value by an other parameter
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/24Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents characterised by the use of digital means
    • F02D41/2406Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents characterised by the use of digital means using essentially read only memories
    • F02D41/2425Particular ways of programming the data
    • F02D41/2429Methods of calibrating or learning
    • F02D41/2441Methods of calibrating or learning characterised by the learning conditions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
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    • F02D41/2406Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents characterised by the use of digital means using essentially read only memories
    • F02D41/2425Particular ways of programming the data
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)
  • Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Steuer- und Regelvorrichtung für das Luft/Brennstoff-Verhältnis bei einer Brennkraftmaschine und insbesondere eine Vorrichtung und ein Verfahren, durch die ein Luft/Brennstoff-Verhältnis des der Maschine zugeführten Gemisches im wesentlichen in Abhängigkeit von einem Ausgangssignalpegel eines Sauerstoffkonzentrationssensors gesteuert wird.
Es sind selbsttätige Regelungen, d. h. Rückkopplungsregelsysteme, für Brennkraftmaschinen bekannt, bei denen die Sauerstoffkonzentration im Abgas der Maschine durch einen Sauerstoffkonzentrationssensor (im folgenden als O2-Sensor bezeichnet) festgestellt und ein Luft/Brennstoff-Verhältnis des der Maschine zugeführten Gemisches in Abhängigkeit von einem Ausgangssignalpegel des O2-Sensors für die Reinigung des Abgases und die Verbesserung der wirtschaftlichen Ausnutzung des Brennstoffs durch Rückkopplung geregelt wird.
Bei einer Vorrichtung zur Regelung des Luft/Brennstoffverhältnisses von dieser Art wird ein Grundwert für die Steuerung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses in Abhängigkeit von einer Anzahl von Maschinenparametern festgesetzt, die sich auf die Maschinenlast beziehen, und der Grundwert wird in Abhängigkeit vom Ausgangssignalpegel des O2-Sensors jedesmal bei Verstreichen einer vorbestimmten Zeitperiode zyklisch korrigiert.
Die Rückkopplungsregelung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses in Abhängigkeit vom Ausgangssignalpegel des O2-Sensors wird bei Maschinenbetriebsbedingungen wie z. B. bei einem Niedriglastbetrieb der Maschine eingestellt. Während der Einstellung bzw. Unterbrechung der Rückkopplungsregelung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses wird das Luft/Brennstoff-Verhältnis des der Maschine zugeführten Gemisches auf einen Wert für ein reiches oder ein mageres Luft/Brennstoff-Verhältnis gesteuert. Zu diesem Zweck wird der Öffnungsgrad eines zum Regeln des Luft/Brennstoff-Verhältnisses vorgesehenen Solenoid- bzw. Magnetventils gemäß einem Steuerwert gesteuert, der durch Multiplikation des zuvor festgesetzten Grundwertes mit einem Anreicherungskoeffizienten oder einem Abmagerungskoeffizienten erhalten worden ist. Es ist jedoch schwierig, eine Differenz zwischen dem Ziel- d. h. Sollwert des Luft/Brennstoff- Verhältnisses und einem tatsächlichen, d. h. Ist-Wert des Luft/Brennstoff-Verhältnisses des Gemisches zu vermeiden, was auf verschiedenen Gründen, wie z. B. der alterungsbedingten Änderung in der Detektionscharakteristik der Sensoren zum Feststellen der Maschinenbetriebsparameter oder dem Schlechterwerden des O2- Sensors beruht. Wenn beispielsweise das Luft/Brennstoff- Verhältnis zur mageren Seite hin gesteuert wird, um den Brennstoffverbrauch herabzusetzen, wenn die Maschinenlast niedrig ist, kann daher das Luft/Brennstoff- Verhältnis des Gemisches nicht genau auf den gewünschten Wert gesteuert bzw. geregelt werden, was eine nachteilige Wirkung auf das Antriebsvermögen zur Folge hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Steuern des Luft/Brennstoff- Verhältnisses vorzusehen, durch die ein angemessenes Antriebsvermögen während des Anhaltens der Rückkopplungsregelung des Luft/Brennstoffverhältnisses sichergestellt wird, selbst wenn eine zeitinduzierte (d. h. mit dem Verlauf der Zeit erfolgende) Änderung oder Verschlechterung bei einem beliebigen der Maschinenbetriebssensoren aufgetreten ist. einem beliebigen der Maschinenbetriebssensoren aufgetreten ist.
Diese Aufgabe ist durch die Erfindung bei einer Vorrichtung und einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. 4 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß wird eine Vorrichtung zur Steuerung und Regelung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses so ausgebildet, daß ein Grundwert zum Einstellen des Luft/Brennstoff-Verhältnisses in Abhängigkeit von einer Vielzahl von Maschinenbetriebsparametern festgesetzt wird, die sich auf die Last der Brennkraftmaschine beziehen. Der Grundwert wird in Abhängigkeit von der Konzentration eines Abgasbestandteils korrigiert, um einen Ausgangswert zu erhalten, durch den das Luft/Brennstoff-Verhältnis eingestellt wird. Bei jeder Bestimmung des Ausgangswertes wird ein Korrekturwert zum Korrigieren eines Fehlers des Grundwerts berechnet. Der berechnete Korrekturwert wird in bezug auf jeden Wert der Vielzahl der Maschinenparameter gespeichert. Während vorbestimmter Betriebszustände der Maschine wird die Korrektur des Grundwerts in Abhängigkeit von der Konzentration des Abgasbestandteils angehalten bzw. unterbrochen, und der Grundwert wird durch einen Korrekturwert in Abhängigkeit von vorliegenden Werten der Vielzahl der Maschinenbetriebsparameter korrigiert. Der so erhaltene korrigierte Wert wird dann dazu verwendet, das Luft/Brennstoff-Verhältnis des der Maschine zugeführten Gemisches zu bestimmen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung weiter erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des allgemeinen Aufbaus der Vorrichtung zur Steuerung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses nach der Erfindung;
Fig. 2 ein Blockdiagramm, das den Aufbau des Steuerkreises 20 der Vorrichtung nach Fig. 1 wiedergibt;
Fig. 3A, 3B und 4A, 4B Flußdiagramme, die die Betriebsart einer CPU 29 im Steuerkreis 20 bei einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung für das Luft/Brennstoff- Verhältnis zeigen;
Fig.3 und 4 Diagramme, die die jeweilige Anordnung der Fig. 3A und 3B bzw. 4A und 4B aneinander veranschaulichen;
Fig. 5 ein Diagramm, das eine D BASE -Datentabelle bzw. -Abbildung zeigt, die vorab in einem ROM 30 des Steuerkreises 20 gespeichert worden ist;
Fig. 6 ein Diagramm, das eine in einem RAM 31 des Steuerkreises gespeicherte Kref-Datentabelle zeigt, und
Fig. 7 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem Wert des Stroms zum Magnetventil und der Menge der luftansaugseitigen Sekundärluft zeigt.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Steuern und Regeln des Luft/Brennstoff- Verhältnisses vom Steuertyp mit luftansaugseitiger Sekundärluftversorgung erläutert.
Fig. 1, die den allgemeinen Aufbau der Vorrichtung zum Steuern und Regeln des Luft/Brennstoff-Verhältnisses wiedergibt, wird Ansaugluft von einer Lufteinlaßöffnung 1 einer Brennkraftmaschine 5 über einen Luftfilter 2, einen Vergaser 3 und einen Ansaugkrümmer bzw. -verteiler 4 zugeführt. Der Vergaser 3 ist mit einem Drosselventil 6 und einem Venturi 7 stromauf des Drosselventils 6 versehen. Die Innenseite des Luftfilters 2 ist nahe einer Luftauslaßöffnung mit dem Ansaugverteiler 4 über eine luftansaugseitige Sekundärluftversorgungsleitung 8 verbunden, die mit einem Magnetventil 9 vom Lineartyp versehen ist. Der Öffnungsgrad des Magnetventils 9 wird gemäß der Größe eines seinem Solenoid 9 a zugeführten Treiberstroms geändert.
Die Vorrichtung umfaßt weiterhin einen Absolutdrucksensor 10, der im Ansaugverteiler 4 vorgesehen ist und ein Ausgangssignal erzeugt, dessen Pegel einem Absolutdruck im Ansaugverteiler 4 entspricht, ferner einen Sensor 11 für den Kurbelwellenwinkel, der Impulssignale in Abhängigkeit von der Drehung der nicht dargestellten Kurbelwelle der Maschine erzeugt, einen Sensor 12 für die Kühlwassertemperatur der Maschine, der ein Ausgangssignal erzeugt, dessen Pegel der Temperatur des Kühlwassers der Maschine entspricht, und einen O2- Sensor 14, der in einer Abgasleitung 15 der Maschine zur Erzeugung eines Ausgangssignals vorgesehen ist, dessen Pegel sich in Abhängigkeit von der Sauerstoffkonzentration im Abgas ändert. Des weiteren ist in der Abgasleitung 15 an einer Stelle stromab der Position des O2-Sensors 14 ein katalytischer Konverter 33 vorgesehen, um die Reduktion der Schadstoffbestandteile im Abgas zu beschleunigen. Das linear arbeitende Magnetventil 9, der Absolutdrucksensor 10, der Kurbelwinkelsensor 11, der Sensor 12 für die Maschinenkühlwassertemperatur und der O2-Sensor 14 sind mit einem Steuerkreis 20 elektrisch verbunden. Mit dem Steuerkreis 20 sind außerdem ein Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 16, der ein Ausgangssignal erzeugt, dessen Pegel zur Geschwindigkeit des Fahrzeugs proportional ist, und ein Atmosphärendrucksensor 17 elektrisch verbunden.
In Fig. 2 ist der Aufbau des Steuerkreises 20 veranschaulicht. Wie dargestellt, umfaßt der Steuerkreis 20 einen Pegelumformkreis 21, der eine Pegelumwandlung der Ausgangssignale des Absolutdrucksensors 10, des Sensors 12 für die Kühlwassertemperatur, des O2-Sensors 14, des Sensors 16 für die Fahrzeuggeschwindigkeit und des Atmosphärendrucksensors 17 ausführt. Vom Pegelumformkreis 21 gelieferte Ausgangssignale werden wiederum einem Multiplexer 22 zugeführt, der selektiv eines der Ausgangssignale von jedem Sensor ausgibt, das durch den Pegelumformkreis 21 durchgelaufen ist. Das vom Multiplexer 22 abgegebene Ausgangssignal wird dann einem A/D-Wandler 23 zugeführt, in dem das Eingangssignal in ein Digitalsignal umgewandelt wird. Der Steuerkreis 20 umfaßt ferner einen Formkreis 24 für die Wellenform, der eine Wellenformung des Ausgangssignals des Sensors 11 für den Kurbelwellenwinkel bewirkt, um TDC-Signale in der Form von Impulssignalen vorzusehen. Die TDC- Signale vom Wellenformerkreis 24 werden wiederum einem Zähler 25 zugeführt, der Intervalle der TDC-Signale zählt. Der Steuerkreis 20 umfaßt einen Treiberkreis bzw. Antriebskreis 28 zum Betätigen des Magnetventils 9 in Öffnungsrichtung, eine CPU (Zentraleinheit) 29, die Digitaloperationen entsprechend verschiedenen Programmen ausführt, und einen ROM 30, in dem verschiedene Arbeitsprogramme und Daten vorab gespeichert sind, sowie einen RAM 31. Das Solenoid 9 a des Magnetventils 9 ist in Reihe mit einem Treibertransistor und einem Stromdetektionswiderstand des Treiberkreises 28 verbunden, die beide nicht gezeigt sind. Der Multiplexer 22, der AD-Wandler 23, der Zähler 25, der Treiberkreis 28, die CPU 29, der ROM 30 und der RAM 31 sind wechselseitig über einen Eingangs/Ausgangs-Bus 32 angeschlossen bzw. miteinander verbunden.
Im dem so aufgebauten Steuerkreis 20 wird die Information über den Ansaugdruck in der Ansaugleitung bzw. im Verteiler 4, die Maschinenkühlwassertemperatur, die Sauerstoffkonzentration im Abgas und die Fahrzeuggeschwindigkeit selektiv vom AD-Wandler 23 über den Eingangs-/ Ausgangsbus 32 der CPU 29 zugeführt. Auch die Information vom Zähler 25, die die Maschinendrehzahl wiedergibt, wird der CPU 29 über den Eingangs-/Ausgangsbus 32 zugeführt. Die CPU 29 ist so ausgebildet, daß bei jedem Zyklus einer vorbestimmten Periode T 1 (z. B. 100 m sec) ein internes Unterbrechungssignal erzeugt wird. In Abhängigkeit von diesem internen Unterbrechungssignal berechnet die CPU 29 einen Ausgangswert T OUT , der in der Form von Daten die Größe bzw. Stärke des Stroms zum Solenoid 9 a des Magnetventils 9 anzeigt. Der Ausgangswert T OUT wird wiederum dem Treiberkreis 28 zugeführt. Der Treiberkreis 28 führt eine Closed-Loop-Regelung der Größe des durch das Solenoid 9 a fließenden Stroms durch, so daß dieser auf einen Wert entsprechend dem Ausgangswert T OUT gesteuert wird.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 3A und 3B sowie 4A und 4B wird der Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Steuerung des Luft/Brennstoffverhältnisses von der Art mit luftansaugseitiger Sekundärluftzufuhr erläutert.
Beim Schritt 51 wird ein Grundwert D BASE in der CPU 29 festgesetzt, der den Grundwert des Stroms zum Magnetventil 9 anzeigt, und dem Treiberkreis 28 jedesmal bei Erzeugung des internen Unterbrechungssignals in der CPU 29 zugeführt wird. Im ROM 30 sind verschiedene Werte Des Grundwerts D BASE , die entsprechend dem Absolutdruck in der Ansaugleitung P BA und der Maschinendrehzahl Ne bestimmt worden sind, in der Form einer D BASE -Datentabelle oder -karte vorab gespeichert, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Die CPU 29 liest zuerst momentane Werte des Absolutdrucks P BA und der Maschinendrehzahl Ne und sucht wiederum im ROM 30 aus der D BASE -Datentabelle einen Grundwert D BASE , der den gelesenen Werten entspricht. Nach dem Festsetzen des Grundwerts D BASE wird beim Schritt 52 festgestellt, ob der Betriebszustand des Fahrzeugs eine Bedingung für die Rückkopplungsregelung (F/B- oder Feedback-Regelung) erfüllt. Diese Feststellung wird entsprechend verschiedenen Parametern ausgeführt, d. h. dem Absolutdruck in der Ansaugleitung, der Maschinenkühlwassertemperatur, der Fahrzeuggeschwindigkeit und der Maschinendrehzahl. Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit niedrig ist oder die Kühlwassertemperatur der Maschine niedrig ist, wird beispielsweise angezeigt, daß die Bedingung für die Rückkopplungsregelung nicht erfüllt ist. Wenn bestimmt worden ist, daß die Bedingung für die Rückkopplungsregelung nicht erfüllt ist, wird beim Schritt 53 festgestellt, ob die Maschinenlast niedrig ist oder nicht. Diese Detektion wird beispielsweise mittels des Absolutdrucks P BA ausgeführt. Wenn der Absolutdruck P BA größer als 200 mm Hg und kleiner als 400 mm Hg ist, wird bestimmt, daß die Maschine im Niedriglastzustand arbeitet. Wenn die Maschine nicht im Niedriglastzustand arbeitet, wird der Ausgangswert T OUT beim Schritt 54 gleich "0" gemacht, so daß die Rückkopplungsregelung angehalten wird. Wenn die Maschine im Niedriglastzustand arbeitet, wird zum anderen der Ausgangswert T OUT unter Verwendung der Gleichung
T OUT = D BASE · Kref · K LS
beim Schritt 55 berechnet. In dieser Gleichung ist Kref ein Korrekturwert zum Kompensieren eines Fehlers des beim Schritt 51 festgesetzten Basiswerts D BASE und K LS ist ein Abmagerungskoeffizient (z. B. 1, 2). Wie in Fig. 6 gezeigt ist, sind im RAM 31 verschiedene Werte des Korrekturwerts Kref, die durch den absoluten Druck P BA in der Ansaugleitung und die Maschinendrehzahl Ne bestimmt sind, in Form einer Kref-Datentabelle vorab gespeichert worden. Die CPU 29 sucht daher aus der Kref-Datentabelle unter der Verwendung augenblicklicher Werte des Absolutdrucks P BA und der Maschinendrehzahl Ne einen Wert des Korrekturwerts Kref für die Berechnung des Ausgangswerts T OUT . Der RAM 31 ist ein Permanentspeicher und der Speicherinhalt wird auch beibehalten, wenn die Maschine 5 angehalten wird. Die anfängliche Einstellung der Werte der Kref-Datentabelle wird vor der anfänglichen Benutzung dieser Vorrichtung ausgeführt.
Wenn andererseits bestimmt worden ist, daß die Bedingung, für die Rückkopplungsregelung erfüllt ist, wird beim Schritt 56 festgestellt, ob eine Zählperiode eines nicht dargestellten Zeitzählers A in der CPU 29 eine vorbestimmte Zeitperiode Δ t 1 erreicht hat oder nicht. Diese vorbestimmte Zeitperiode Δ t 1 entspricht einer Verzögerungszeit von einer Zeit der Zuführung der luftansaugsseitigen Sekundärluft bis zu einer Zeit, in der ein Ergebnis der Zuführung der luftansaugseitigen Sekundärluft durch den O2-Sensor 14 als eine Änderung in der Sauerstoffkonzentration des Abgases festgestellt wird. Wenn die vorbestimmte Zeitperiode Δ t 1 abgelaufen ist, nachdem der Zeitzähler A zum Beginnen der Zeitzählung zurückgesetzt worden ist, wird der Zähler beim Schritt 57 wieder zurückgesetzt, um die Zeitzählung von einem vorbestimmten Ausgangswert zu beginnen. Mit anderen Worten wird beim Schritt 56 eine Feststellung durchgeführt, ob die vorbestimmte Zeitperiode Δ t 1 nach dem Start der Zeitzählung vom Ausgangswert durch den Zeitzähler A, d. h. die Ausführung des Schritts 57, abgelaufen ist oder nicht. Nach dem Beginn der Zählung der vorbestimmten Zeitperiode Δ t 1 durch den Zeitzähler A wird auf diese Weise beim Schritt 58 festgestellt, ob der Ausgangssignalpegel des O2-Sensors 14 größer als der Referenzwert Lref ist, der einem Luft/Brennstoff-Zielverhältnis entspricht. Mit anderen Worten wird beim Schritt 58 festgestellt, ob das Luft/Brennstoff-Verhältnis des Gemisches magerer als das Luft/Brennstoff-Zielverhältnis ist. Wenn LO 2≦λτ Lref ist, bedeutet dies, daß das Luft/Brennsotff-Verhältnis des Gemisches magerer als das Luft/Brennstoff-Zielverhältnis ist. Beim Schritt 59 wird festgestellt, ob ein Luft/Brennstoff- Verhältnis-Flag bzw. Kennzeichen F AF = "1" ist, das ein Ergebnis eines vorausgehenden Feststellungszyklus ist. Wenn F AF = 1, so bedeutet dies, daß das Luft/Brennstoff- Verhältnis in einem vorausgehenden Feststellungszyklus als mager festgestellt worden ist. Dann wird beim Schritt 60 ein Subtraktionswert I L berechnet. Der Subtraktionswert I L wird durch Multiplikation zwischen einer Konstanten K 1, der Maschinendrehzahl Ne und dem Absolutdruck P BA erhalten (K 1 · Ne · P BA ), und ist von der Menge der Ansaugluft der Maschine 5 abhängig. Nach der Berechnung des Subtraktionswertes I L wird ein Korrekturwert I OUT , der vorher durch die Ausführung der Operationen der A/F-Routine berechnet worden ist, von einer Speicherstelle a 1 in den RAM 31 ausgelesen. Danach wird der Subtraktionswert I L vom Korrekturwert I OUT abgezogen und beim Schritt 61 wird wiederum ein Ergebnis in die Speicherstelle a 1 des RAM 31 als neuer Korrekturwert I OUT eingeschrieben. Wenn andererseits F AF = 0, bedeutet dies, daß das Luft/Brennstoff- Verhältnis im vorhergehenden Feststellungszyklus als reich festgestellt worden ist und daß sich das Luft/Brennstoff-Verhältnis vom reichen zum mageren Zustand verändert hat. Daher wird beim Schritt 62 ein Wert "1" für ein Flag F P gesetzt, das die Änderung in der Richtung der Steuerung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses anzeigt, und beim Schritt 63 wird ein Subtraktionswert P L berechnet. Der Subtraktionswert P L wird durch eine Multiplikation zwischen dem Subtraktionswert I L und einer Konstanten K 3 erhalten (K 3 ≦λτ 1). Nach der Berechnung des Subtraktionswerts P L (K 3 · I L ) wird der Korrekturwertwert I OUT , der vorher durch die Ausführung der Operationen der A/F-Routine berechnet worden ist, aus der Speicherstelle a 1 im RAM 31 ausgelesen. Danach wird der Subtraktionswert P L vom Korrekturwert I OUT subtrahiert, und ein Ergebnis wird wiederum in die Speicherstelle a 1 des RAM 31 beim Schritt 64 als neuer Korrekturwert I OUT eingeschrieben. Nach der Berechnung des Korrekturwerts I OUT beim Schritt 61 oder beim Schritt 64 wird beim Schritt 65 für das Flag F AF ein Wert "1" gesetzt, um anzuzeigen, daß das Luft/Brennstoff-Verhältnis mager ist. Wenn andererseits beim Schritt 58 LO 2 Lref festgestellt worden ist, so bedeutet dies, daß das Luft/Brennstoff- Verhältnis reicher als das Luft/Brennstoff-Zielverhältnis ist. Dann wird beim Schritt 66 festgestellt, ob das Luft/Brennstoff-Verhältnis-Flag F AF "0" ist. Wenn F AF = 0, bedeutet dies, daß das Luft/Brennstoff-Verhältnis im vorhergehenden Feststellungszyklus als reich festgestellt worden ist. Dann wird beim Schritt 67 ein Summierwert I R berechnet. Der Summierwert I R wird durch eine Multiplikation zwischen einem konstanten Wert K 2 (≠ K 1), der Maschinendrehzahl Ne und dem Absolutdruck P BA berechnet (K 2 · Ne · P BA ) und ist von der Menge der Ansaugluft der Maschine 5 abhängig. Nach der Berechnung des Summierwertes I R wird der Korrekturwert I OUT , der vorher durch die Ausführung der A/F-Routine berechnet worden ist, aus der Speicherstelle a 1 das RAM 31 ausgelesen, und der Summierwert I R wird zum ausgelesenen Korrekturwert I OUT addiert. Beim Schritt 68 wird ein Ergebnis der Summierung wiederum in der Speicherstelle a 1 des RAM 31 als neuer Korrekturwert I OUT gespeichert. Wenn beim Schritt 66 F AF = 1, bedeutet dies, daß das Luft/Brennstoff-Verhältnis im vorhergehenden Feststellungszyklus als mager festgestellt worden ist, und das Luft/Brennstoff-Verhältnis sich vom mageren in den reichen Zustand geändert hat. Dann wird beim Schritt 70 ein Summierwert P R berechnet. Der Summierwert P R wird durch eine Multiplikation zwischen dem Summierwert I R und einer Konstanten K 4 erhalten (K 4 ≦λτ 1). Nach der Berechnung des Summierwerts P R (K 4 · I R ) wird der Korrekturwert I OUT , der vorher durch die Ausführung der Operationen der A/F-Routine berechnet worden ist, aus der Speicherstelle a 1 im RAM 31 ausgelesen. Danach wird der Summierwert P R zum Korrekturwert I OUT addiert, und beim Schritt 71 wird dann das Ergebnis wiederum in die Speicherstelle a 1 des RAM 31 als neuer Korrekturwert I OUT geschrieben. Nach der Berechnung des Korrekturwerts I OUT beim Schritt 68 oder beim Schritt 71 wird beim Schritt 72 ein Wert "O" für das Flag F AF gesetzt um anzuzeigen, daß das Luft/Brennstoff-Verhältnis reich ist. Nach der Berechnung des Korrekturwerts I OUT beim Schritt 61, 64, 68 oder 71 auf diese Weise werden der Korrekturwert I OUT und der Grundwert D BASE , der beim Schritt 51 festgesetzt worden ist, zusammenaddiert, und beim Schritt 73 wird ein Ergebnis der Addition als Ausgangswert T OUT geformt. Nach der Berechnung des Ausgangswertes T OUT wird der Ausgangswert T OUT beim Schritt 74 an den Treiberkreis 28 ausgegeben. Danach wird beim Schritt 75 eine Subroutine zur Berechnung von Kref ausgeführt.
Der Treiberkreis 28 ist wirksam, um den durch das Solenoid 9 a des Magnetventils 9 fließenden Strom mittels des Widerstands zur Detektion des Stroms festzustellen und die detektierte Größe des Stroms mit dem Ausgangswert T OUT zu vergleichen. In Abhängigkeit von einem Ergebnis des Vergleichs wird der Treibertransistor ein/ausgesteuert, um den Treiberstrom des Solenoids 9 a zuzuführen. Auf diese Weise wird der durch das Solenoid 9 a fließende Strom gleich einem Wert, der durch den Ausgangswert T OUT dargestellt ist. Wie in Fig. 7 gezeigt ist, wird daher die luftansaugseitige Sekundärluft, deren Menge zur Größe des durch das Solenoid 9 a des Magnetventils 9 fließenden Stroms proportional ist, in die Ansaugleitung 4 zugeführt.
Nach dem Zurücksetzen des Zeitzählers A und dem Beginn des Zählens vom Ausgangswert beim Schritt 57 wird der Arbeitsschritt des Schritts 73 sofort ausgeführt, wenn festgestellt wird, daß die vorbestimmte Zeitperiode Δ t 1 beim Schritt 56 noch nicht abgelaufen war. In diesem Fall wird der durch die A/F-Routine bis zum vorhergehenden Zyklus berechnete Korrekturwert I OUT ausgelesen.
Wie in Fig. 4A und 4B in der Kref-Berechunungssubroutine gezeigt ist, wird beim Schritt 81 festgestellt, ob der Atmosphärendruck P A größer als 730 mm Hg ist oder nicht. Wenn P A ≦λτ 730 mm Hg ist, wird bei den Schritten 82 bzw. 83 festgestellt, ob die Maschinendrehzahl Ne höher als 900 U/min bzw. niedriger als 1700 U/min ist oder nicht. Wenn 1700 U/min ≦λτ Ne ≦λτ 900 U/min, wird bei den Schritten 84 bzw. 85 festgestellt, ob der Absolutdruckwert P BA der Ansaugluft größer als 160 mm Hg bzw. niedriger 560 mm Hg ist. Wenn 160 mm Hg ≦ωτ P BA ≦ωτ 560 mm Hg, wird erwogen, daß die Maschine in einem stabilen Zustand arbeitet, und beim Schritt 86 wird festgestellt, ob dieser stabile Zustand sich länger als 2 Sekunden fortgesetzt hat. Wenn der Maschinenbetrieb im stabilen Zustand länger als 2 Sekunden fortgesetzt worden ist, wird beim Schritt 87 festgestellt, ob das Flag F P gleich 1 ist oder nicht. Wenn F P = 0, wird beim Schritt 88 festgestellt, ob das Flag F KO2P gleich "1" ist oder nicht. Das Flag F KO2P ist für die Anzeige vorgesehen, daß die Operation des Schritts 88 in dieser Subroutine das erste Mal ausgeführt wird und wird anfangs bei Anwendung des Netz- bzw. Kraftstroms auf "0" gesetzt. Wenn F KO2P = 0, wird beim Schritt 89 der Ausgangswert T OUT , der durch die Ausführung der A/F-Routine des derzeitigen Zeitabschnitts berechnet worden ist, als vorhergehender Mittelwert T OUT1 beibehalten. Zur selben Zeit wird beim Schritt 90 ein Wert "1" für das Flag F KO2P gesetzt. Wenn F KO2P = 1, bedeutet dies, daß die Operation des Schritts 90 ausgeführt worden ist und daß der durch die A/F-Routine des augenblicklichen Zeitabschnitts berechnete Ausgangswert T OUT und der vorhergehende Mittelwert T OUT1 zusammen addiert und dann durch 2 dividiert werden, um einen Mittelwert T OUT des Ausgangswerts T OUT beim Schritt 91 zu erzeugen. Der Mittelwert T OUT wird beim Schritt 92 als der vorhergehende Mittelwert T OUT1 beibehalten. Zur selben Zeit wird der Wert "1" für ein Flag F TOUT gesetzt, das anzeigt, daß der Mittelwert T OUT des Ausgangswerts T OUT beim Schritt 93 berechnet wird.
Wenn andererseits beim Schritt 87 festgestellt wird, daß F P = 1, bedeutet dies, daß die Richtung der Steuerung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses sich geändert hat, und es wird beim Schritt 94 für das Flag F P "0" gesetzt. Zur selben Zeit wird beim Schritt 95 festgestellt, ob das Flag F TOUT gleich "1" ist oder nicht. Wenn F TOUT = 0, bedeutet dies, daß der Mittelwert T OUT noch nicht berechnet worden ist, und die Operation des Schritts 88 wird ausgeführt. Wenn F TOUT = 1, bedeutet dies, daß der Mittelwert T OUT bereits durch die Operation des Schritts 91 berechnet worden ist; beim Schritt 96 wird für das Flag F TOUT "0" gesetzt. Zur selben Zeit wird beim Schritt 97 unter Verwendung einer Gleichung
K 02P = K 5 · T OUT /D BASE
ein Wert K 02P berechnet, der den Fehler des Grundwerts D BASE anzeigt. In dieser Gleichung ist K 5 eine Konstante. Dann wird beim Schritt 98 unter Verwendung einer Gleichung
Kref = K 6 · K O2P + K 7 · refx,
ein Korrekturwert Kref zum Korrigieren des Fehlers des Grundwertes D BASE berechnet und in einer Position in der Kref-Datentabelle des RAM 31 gespeichert, die den augenblicklichen Werten des Absolutdrucks P BA in der Ansaugleitung und der Maschinendrehzahl Ne entspricht. In dieser Gleichung sind K 6 und K 7 Konstanten und Krefx ist ein Korrekturwert, der durch die Ausführung der Operation des Schrittes 98 im vorhergehenden Zyklus erhalten worden ist. Nach der Berechunung des Korrekturwerts Kref wird der berechnete Korrekturwert Kref beim Schritt 99 als der vorhergehende Korrekturwert Krefx gesetzt. Durch Wiederholen der Operationen dieser Subroutine wird der Korrekturwert Kref in der Kref- Datentabelle auf einen neuen Wert in Abhängigkeit von der zeitinduzierten Änderung oder Verschlechterung der Sensoren geändert. Im oben erläuterten Ausführungsbeispiel werden die Flags F P und F TOUT bei Anwendung des Netzstroms auf "0" initialisiert. Wenn beim Schritt 87, d. h. zur Zeit der Ausführung dieser Subroutine, anschließend an die Operation des Schritts 94 nach der Änderung in der Richtung der Steuerung des Luft/Brennstoff- Verhältnisses, festgestellt wird, daß F P = 0, oder wenn beim Schritt 95, d. h. der Ausführung dieser Subroutine, anschließend an die Operation des Schritts 95 nach der Berechnung des Mittelwerts T OUT , festgestellt wird, daß F TOUT = 0, wird die Operation des Schritts 88 ausgeführt.
Obenstehend ist die Erfindung anhand eines Beispiels erläutert worden, bei dem die Steuerung des Luft/Brennstoff- Verhältnisses durch Einstellung der Menge der luftansaugseitigen Sekundärluft ausgeführt wird. Es sei jedoch festgestellt, daß die Erfindung auch auf eine Vorrichtung zur Steuerung und Regelung des Luft/Brennstoff- Verhältnisses für eine Brennkraftmaschine mit Brennstoffeinspritzung anwendbar ist, bei der eine Brennstoffeinspritzeinrichtung (Injektor) oder mehrere Brennstoffeinspritzeinrichtungen verwendet werden. In einem solchen Fall wird die Grundzeitdauer für die Brennstoffeinspritzung, die ebenfalls als D BASE ausgedrückt werden kann, mittels des Korrekturwerts Kref in dem Betriebszustand der Maschine korrigiert, bei dem die Rückkopplungsregelung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses angehalten ist. Wenn bespielsweise die Maschinenlast niedrig ist, wird ein Ausgangswert T OUT der Brennstoffeinspritzzeitdauer berechnet, indem die Gleichung
T OUT = D BASE · Kref · K LS
verwendet wird. Wenn die Maschinenlast hoch ist, wird der Ausgangswert T OUT unter Verwendung der Gleichung
T OUT = D BASE · Kref · K WOT
berechnet. In diesem Fall ist der Abmagerungskoeffizient K LS beispielsweise 0,8 und der Anreicherungskoeffizient K WOT ist 1,2.
Bei der erfindungsgemäßen Steuer- und Regelvorrichtung für das Luft/Brennstoff-Verhältnis wird somit der Fehler des Grundwertes für die Einstellung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses kompensiert, der gemäß einer Anzahl von Maschinenparametern eingestellt worden ist. Es werden Korrekturwerte berechnet und jeder Wert der Korrekturwerte wird in bezug auf eine Anzahl von Maschinenparametern gespeichert. Wenn daher der Grundwert, der verwendet werden soll wenn die Rückkopplungsregelung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses bei einem Niedriglastzustand der Maschine zur Abmagerung oder Anreicherung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses bei geöffneter Regelschleife von einem Sollwert aufgrund zeitinduzierter Änderung oder Verschlechterung der Sensoren abweicht, kann ein solcher Fehler des Grundwertes durch Verwendung des Korrekturwertes kompensiert werden. Somit kann der Ausgangswert für die Steuerung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses in geeigneter Weise berechnet werden, um ein angemessenes Antriebsvermögen sicherzustellen.
Die Erfindung läßt sich folgendermaßen zusammenfassen: Eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Steuerung und Regelung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses sind so ausgestaltet, daß ein Grundwert für eine Steuerung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses in Abhängigkeit von einer Anzahl von Maschinenbetriebsparametern berechnet wird. Der Grundwert wird durch ein Ausgangssignal eines Sensors für die Konzentration eines Abgasbestandteiles eingestellt, um einen Ausgangswert zu liefern, der für die Steuerung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses direkt verwendet wird. Bei einem vorbestimmten Betriebszustand der Maschine wird die Einstellung des Grundwertes auf der Basis des Ausgangssignals des Sensors für die Konzentration des Abgasbestandteils angehalten und der Grundwert wird mittels eines Korrekturwertes korrigiert, der einer aus einer Anzahl von entsprechend den Maschinenbetriebsparametern gespeicherten Werten ist, und wird unter Verwendung augenblicklicher Werte der Maschinenbetriebsparameter ausgelesen.

Claims (4)

1. Vorrichtung zur Steuerung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses für eine Brennkraftmaschine, mit einer Anzahl von Sensoren zum Abtasten von sich auf eine Maschinenlast beziehenden Maschinenbetriebsparametern, einem Sensor für die Konzentration eines Abgasbestandteils der Brennkraftmaschine und einer Regeleinrichtung zum Regeln eines Luft/Brennstoff-Verhältnisses eines der Maschine zugeführten Gemisches in Abhängigkeit von einem Ausgangswert, der auf der Basis von Signalen von den Sensoren bestimmt ist, gekennzeichnet durch
- eine mit der Anzahl von Sensoren verbundene Einrichtung (29, 30) zum Festsetzen eines Grundwertes (D BASE ) der Steuerung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses in Abhängigkeit von den Maschinenparametern in Intervallen einer vorbestimmten Zeitperiode;
- eine Einrichtung (25, 29, 31) zum Einstellen des Grundwertes in Abhängigkeit von einem Ausgangssignal (LO 2) des Sensors (14) für die Konzentration des Abgasbestandteils, um den Ausgangswert (T OUT ) zu liefern;
- eine Einrichtung (29) zum Berechnen eines Korrekturwerts (Kref) zur Kompensation eines Fehlers des Grundwertes (D BASE ) bei jeder Erzeugung des Ausgangswertes (T OUT );
- eine Einrichtung (31) zum Speichern eines jeden berechneten Wertes (Krefx) des Korrekturwertes (Kref) in Verbindung mit jedem Wert der Anzahl von Maschinenbetriebsparametern;
- eine Einrichtung (10, 11, 12, 14, 16, 29) zum Feststellen eines vorbestimmten Betriebszustandes der Brennkraftmaschine und
- eine Einrichtung (29) zum Anhalten der Einstellung der Grundwertes (D BASE ) in Abhängigkeit vom Ausgangssignal (LO 2) des Sensors (14) für die Konzentration des Abgasbestandteils, wenn der vorbestimmte Betriebszustand festgestellt worden ist, und zum Korrigieren des Grundwertes (D BASE ) durch einen Wert des Korrekturwerts (Kref) entsprechend augenblicklichen Werten aus der Anzahl der Maschinenbetriebsparameter, um den Ausgangswert (T OUT ) zu liefern,
- wobei die Einrichtungen zusammen eine Steuereinheit (20) für das Luft/Brennstoff-Verhältnis bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Speichern eines jeden berechneten Wertes eine Datentabelle in einem Speicher (31) umfassen, in dem die berechneten Werte (Krefx) des Korrekturwerts (Kref) jeweils an Speicherstellen (a 1) entsprechend jedem Wert aus der Anzahl der Maschinenbetriebsparameter gespeichert werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (29) zum Berechnen eines Korrekturwerts (Kref) in der Lage ist, den Korrekturwert zu berechnen, wenn ein stabiler Zustand des Maschinenbetriebs länger als eine vorbestimmte Zeitperiode (2 s) angedauert hat.
4. Verfahren zur Steuerung des Luft/Brennstoff-Verhältnisses bei einer Brennkraftmaschine, insbesondere zur Anwendung bei einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem sich auf eine Maschinenlast beziehende Maschinenbetriebsparameter abgetastet werden, die Konzentration eines Abgasbestandteils der Maschine abgetastet wird und das Luft/Brennstoff- Verhältnis eines der Maschine zugeführten Gemisches in Abhängigkeit von einem Ausgangswert geregelt wird, der auf der Basis der Signale von den Sensoren bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
- ein Basiswert für die Steuerung des Luft/Brennstoff- Verhältnisses in Abhängigkeit von den Maschinenbetriebsparametern bei Intervallen einer vorbestimmten Zeitperiode festgesetzt wird;
- der Grundwert in Abhängigkeit von einem Ausgangssignal eines Sensors für die Konzentration des Abgasbestandteils eingestellt wird, um den Ausgangswert zu liefern;
- ein Korrekturwert zur Kompensation eines Fehlers des Grundwertes bei jeder Erzeugung des Ausgangswertes berechnet wird;
- jeder berechnete Wert des Korrekturwerts in Verbindung mit jedem Wert aus der Anzahl der Maschinenbetriebsparameter gespeichert wird;
- ein vorbestimmter Betriebszustand der Brennkraftmaschine festgestellt wird; und
- die Einstellung des Grundwertes in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal des Sensors für die Konzentration des Abgasbestandteils angehalten wird, wenn der vorbestimmte Betriebszustand festgestellt worden ist, und der Grundwert durch einen Wert des Korrekturwerts entsprechend den augenblicklichen Werten aus der Anzahl der Maschinenbetriebsparameter korrigiert wird, um den Ausgangswert zu liefern.
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