DE3631765C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Messen des Gesamtbetrages
von Verunreinigungen in einer Flüssigkeit nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Ein derartiges Gerät ist aus der US-PS 34 99 315 bekannt. Bei der
bekannten Vorrichtung ist jedoch keine Vorrichtung vorgesehen,
die bei Flüssigkeiten, die nicht mit Verunreinigungen versehen
sind, den Druck und die Durchflußrate konstant hält, auch wenn
der Druck in der Zuleitung und in dem Probeentnahmerohr schwankt.
Derartige Schwankungen verfälschen dann das Meßergebnis.
Nach dem Stand der Technik ist ein direktes mikroskopisches
Verfahren, das FI- (Fourier Index) Wertverfahren
(als das SDI-Verfahren in Handoutai Process Zairyo
Jitsumu Binran, Seite 438, Science Forum Company, 25.
April 1983 beschrieben) oder ähnliche bekannt als Verfahren
zur Bestimmung der Reinheit von Flüssigkeiten und insbesondere
von reinem Wasser. Nach dem ersten Verfahren wird
reines Wasser, das im aktuellen Feld herausgezogen wurde,
durch einen Filter mit 0,2 µm Lochdurchmesser gefiltert und
die kleinen Teilchen auf dem Filter werden mit einem
Mikroskop untersucht. Nach dem zweiten Verfahren geht ein
vorgeschriebener Betrag von reinem Wasser durch einen Filter
mit 0,45 µm Lochdurchmessern unter einem konstanten Druck
und die Durchlaßzeit wird gemessen.
Es ist bekannt, daß unter den Verunreinigungen in Flüssigkeiten
und Wasser es Stoffe gibt mit extrem kleinen Teilchendurchmessern
sowie ein kolloidaler Stoff. In dem oben beschriebenen
direkten mikroskopischen Verfahren können jedoch
nur kleine Teilchen, die größer als 0,2 µm sind, aufgefangen
werden, so daß der oben beschriebene kolloidale Stoff
gemessen werden kann. Zusätzlich ist viel Arbeit und Können
für die Messung notwendig. In dem FI-Wertverfahren werden
nur Filter mit Lochdurchmessern größer als 0,45 µm gegenwärtig
benutzt im Hinblick auf die für das Filtern benötigte
Zeit. Daher können nur kleine Teilchen größer als 0,45 µm
aufgefangen werden, so daß die oben genannten kolloidalen
Stoffe nicht gemessen werden können.
Weiterhin ist es mit keinem der oben beschriebenen Verfahren
möglich, fortlaufend in dem Feld, in dem die Flüssigkeit
benutzt wird, zu überwachen, und keines von Ihnen kann
plötzliche Änderungen in der Flüssigkeitsqualität handhaben.
Daher ist es Aufgabe der Erfindung, ein Gerät zur Messung
von Verunreinigungen in Flüssigkeiten der eingangs beschriebenen Art vorzusehen, das in der
Lage ist, den Gesamtbetrag von Verunreinigungen in Flüssigkeiten
auf eine extrem einfache und kontinuierliche Art und
Weise bei dem aktuellen Feld zu messen, wo die Flüssigkeit
benutzt wird, und das außerdem in der Lage ist, Verunreinigungen
mit kleinen Teilchendurchmessern zu messen, auch
wenn der Druck im Probeentnahmerohr schwankt.
Diese Aufgabe wird durch ein Gerät der eingangs beschriebenen
Art gelöst, das durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
1 gekennzeichnet ist.
Wenn es Verunreinigungen in der Flüssigkeit gibt, werden sie
auf dem Filter festgehalten und setzen die Löcher des Filters
zu, wodurch die Flußrate der Flüssigkeit, die durch den Filter
geht, sich im Laufe der Zeit verringert. Im Hinblick auf
die oben beschriebene Tatsache ist die Erfindung geeignet,
den Gesamtbetrag von Verunreinigungen in einer Flüssigkeit
indirekt zu bestimmen, indem die zeitabhängige Änderung
in der Flußrate der Flüssigkeit, die durch den Filter für
eine lange Zeit geht, zu untersuchen.
Der Gesamtbetrag von Verunreinigungen
in einer Flüssigkeit kann in einer extrem einfachen und
kontinuierlichen Weise ohne weitere Fähigkeiten auf dem Feld,
in dem die Flüssigkeit benutzt wird, gemessen werden. Folglich
kann eine plötzliche Änderung in der Qualität der Flüssigkeit
entdeckt werden. Auch wenn die Teilchendurchmesser
der Verunreinigungen klein sind, setzt sich der Filter langsam
zu, da die Flüssigkeit eine lange Zeitdauer durch den Filter
geht, so daß auch in diesem Fall die Messung des Verunreinigungsgrades
durchgeführt werden kann.
Das Gerät wird im Folgenden mit Hilfe eines
Ausführungsbeispieles anhand der Figur beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein schematisches Diagramm der Struktur eines
Ausführungsbeispieles des Gerätes.
Dieses Ausführungsbeispiel bezieht sich auf ein Gerät zum
Messen von Verunreinigungen in reinem Wasser. Die Figur zeigt,
daß tatsächlich in einen Feld benutzte reine Wasser durch
eine Reinwasserleitung 1 fließt. Ein Probeentnahmerohr 2
ist an die Reinwasserleitung 1 angeschlossen. Das Probeentnahmerohr
2 führt einen Teil des reinen Wassers, das in der
Reinwasserleitung 1 fließt, zu einem Verunreinigungsmeßgerät.
Ein Handventil 3 und ein Druck-Fluß-Konstanthalteventil bzw. ein
Konstant-Druck·Konstant-Fluß-Ventil 4 sind in der Mitte des
Probeentnahmerohres vorgesehen. Das Handventil 3 kann durch
Handbetätigung geöffnet und geschlossen werden. Das Druck-Fluß-
Konstanthalteventil 4 dient zum Konstanthalten des Druckes und
der Flußrate des reinen
Wassers, das durch das Probeentnahmerohr 2 fließt. Ein Filterbereich
ist an das Probeentnahmerohr 2 mit Hilfe eines
Paares von Verbindungen 5 gekoppelt. Dieser Filterbereich
enthält einen Filterhalter 6 und einen Filter 7. Der Filterhalter
6 hält den Filter 7 entfernbar. Ein Membranfilter oder
ähnliches wird als Filter 7 benutzt. Reines Wasser, das durch
den Filter 7 geht, wird einem Flußmesser 8 so zugeführt,
daß die Flußrate davon gemessen wird. Das Ergebnis der Messung
durch den Flußmesser 8 wird einem Betriebsschaltkreis 9 zugeführt.
Der Betrieb und das Verfahren zur Benutzung der oben beschriebenen
Ausführungsform wird im Folgenden beschrieben.
Zuerst wird der Filter 7 an dem Filterhalter 6 angebracht.
Der Filterbereich wird an das Probeentnahmerohr 2 mit Hilfe
von Verbindungen 5 angeschlossen. Dann wird das Handventil
3 geöffnet, so daß reines Wasser von der Reinwasserleitung 1
zugeführt wird. Hierbei werden der Druck und die Flußrate
des reinen Wassers, das durch das Probeentnahmerohr 2
fließt, durch das Druck-Fluß-Konstanthalteventil konstant
gehalten, wenn das reine Wasser ungehindert hinter dem
Ventil 4 abfließen kann.
Nun sei die Anfangsflußrate durch den Filter 7 Q O und die Flußrate
nach einer vorgeschriebenen Zeit sei Q T , dann ist Q O
gleich Q T , wenn der Filter 7 nicht zugesetzt ist. Wenn jedoch
der Filter 7 mit in dem reinen Wasser enthaltenen Verunreinigungen
zugesetzt wird, ist Q O größer Q T , das Verhältnis
Q T /Q O wird kleiner, da mehr und mehr Löcher des Filters 7
zugesetzt werden. Der Betriebsschaltkreis 9 wertet das oben
beschriebene Flußratenverhältnis Q T /Q O in einem vorgeschriebenen
Zeitraum aus. Daher kann der Gesamtbetrag von
Verunreinigungen in reinem Wasser indirekt gemessen werden,
indem das Ergebnis der Tätigkeit des Betriebsschaltkreises 9
analysiert wird.
Das Ergebnis der Tätigkeit des Betriebsschaltkreises 9 kann
auf einem Kurvenblatt während des oben erwähnten Zeitraumes
aufgezeichnet werden, oder es kann auf einem Speichermedium
wie Magnetplatte, Magnetband oder ähnliches zur weiteren
Datenanalyse durch einen Computer gespeichert werden, usw.
Somit kann das Ergebnis der Tätigkeit des Betriebsschaltkreises
9 auf verschiedene Weisen benutzt werden.
Das oben beschriebene Gerät zur Messung von Verunreinigungen
kann wiederholt durch Ersetzen des Filters 7 benutzt werden,
so daß es in der Lage ist, eine kontinuierliche Überwachung
durchzuführen. Somit kann eine plötzliche Änderung in der
Qualität des Wassers entdeckt werden.
Indem das reine Wasser für eine lange Zeitdauer (z. B. einen
bis mehrmals zehn Tage) gefiltert wird, setzt sich der Filter
langsam zu, selbst wenn der Teilchendurchmesser der Verunreinigungen
klein ist, dadurch wird die Messung dieser kleinen
Teilchen ermöglicht. Wenn ein Filter mit kleinem Lochdurchmesser
als Filter 7 benutzt wird, wird er wirksamer sein.
Zusätzlich wird es aufgrund des Druck-Fluß-Konstanthalteventiles
4 keine Meßfehler in dem Fall der Schwankungen von Druck und
Flußraten des reinen Wassers geben, das durch die Reinwasserleitung
1 fließt.
Obwohl in dem obigen Ausführungsbeispiel die Messung von dem
Gesamtbetrag von Verunreinigungen in reinem Wasser beschrieben
wurde, kann die Erfindung auch auf die Messung
des Gesamtbetrages von Verunreinigungen in Chemikalien angewandt
werden, vorausgesetzt, daß der Filter chemisch resistent
ist.
Claims (4)
1. Gerät zum Messen eines Gesamtbetrages von Verunreinigungen
in einer Flüssigkeit mit
einem Probeentnahmerohr (2) zum Ableiten der Flüssigkeit, deren Verunreinigungsgrad gemessen werden soll,
einem Filter (7), durch den die Flüssigkeit geht, deren Verunreinigungsgrad gemessen werden soll, und
einem Durchflußmengenmesser (8) zum Erfassen der Flußrate der Flüssigkeit, die durch den Filter (7) geht,
gekennzeichnet durch
eine Druck-Flußraten-Konstanthaltevorrichtung (4) zum Konstanthalten des Druckes und der Flußrate der durch das Probeentnahmerohr (2) abgeleiteten Flüssigkeit und
eine Betriebsvorrichtung (9) zum fortlaufenden Auswerten eines dem Verunreinigungsgrad entsprechenden Wertes auf der Basis der zeitabhängigen Veränderung des Ausgangssignales des Durchflußmengenmessers (8).
einem Probeentnahmerohr (2) zum Ableiten der Flüssigkeit, deren Verunreinigungsgrad gemessen werden soll,
einem Filter (7), durch den die Flüssigkeit geht, deren Verunreinigungsgrad gemessen werden soll, und
einem Durchflußmengenmesser (8) zum Erfassen der Flußrate der Flüssigkeit, die durch den Filter (7) geht,
gekennzeichnet durch
eine Druck-Flußraten-Konstanthaltevorrichtung (4) zum Konstanthalten des Druckes und der Flußrate der durch das Probeentnahmerohr (2) abgeleiteten Flüssigkeit und
eine Betriebsvorrichtung (9) zum fortlaufenden Auswerten eines dem Verunreinigungsgrad entsprechenden Wertes auf der Basis der zeitabhängigen Veränderung des Ausgangssignales des Durchflußmengenmessers (8).
2. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsvorrichtung (9) fortlaufend
das Verhältnis der Flußrate der Flüssigkeit, die am Beginn
der Messung durch den Filter (7) zu der Flußrate der Flüssigkeit,
die nach einem vorbestimmten Zeitabschnitt nach Beginn der
Messung durch den Filter (7) geht, bestimmt.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Lochdurchmesser des Filters (7)
kleiner als 0,1µm ausgewählt ist.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit reines Wasser ist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP60211572A JPS6270731A (ja) | 1985-09-24 | 1985-09-24 | 純水中の不純物測定装置 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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