DE3631740A1 - Zellenanordnung fuer akkumulatoren mit einem gemeinsamen umpumpsystem fuer den elektrolyten - Google Patents
Zellenanordnung fuer akkumulatoren mit einem gemeinsamen umpumpsystem fuer den elektrolytenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zellenanordnung für Akkumulato
ren mit einer Mehrzahl von Zellen, die an ein gemeinsames
Umpumpsystem angeschlossen sind, in dem portionsweise ab
wechselnd Elektrolyt und eine nichtleitende Flüssigkeit in
einer Eingangsleitung für die Zellen transportiert werden,
wobei die nichtleitende Flüssigkeit ein geringeres spezifi
sches Gewicht als der Elektrolyt aufweist, in jeder Zelle
die Eingangsleitung oberhalb von in der Zelle enthaltenen
Elektrodenende und eine Ausgangsleitung beide aus der Zel
le herausgedrückte Flüssigkeiten wieder aufnimmt, insbeson
dere gemäß Hauptpatent 35 32 696.
Das Hauptpatent offenbart ein Verfahren und eine Vorrich
tung zum Umpumpen von Elektrolyt in mehrere Akkumulator
zellen, um damit einen gleichmäßigen Elektrolytzustand wäh
rend des Betriebs des Akkumulators zu gewährleisten.
Zur Vermeidung des Aufwands für ein separates Umpumpen des
Elektrolyten für jede Akkumulatorzelle soll der Elektrolyt
für alle Zellen gemeinsam umgepumpt werden. Da sich die
Zellen - je nach Schaltungsart - auf verschiedenem Potential
befinden, kommt es ohne weitere Maßnahmen dabei zu Kurz
schlußströmen, die den Akkumulator funktionsuntüchtig machen.
Gemäß dem Hauptpatent ist ein Verfahren vorgeschlagen worden,
bei dem der Elektrolyt in kleinen Portionen abwechselnd mit
einer nichtleitenden Flüssigkeit umgepumpt wird, deren spe
zifisches Gewicht geringer als das des Elektrolyten ist. Da
bei gelangen beide Flüssigkeiten sowohl in die Zellen als
auch in den Vorratsbehälter. Die nichtleitende Flüssigkeit
würde die Funktion der Akkumulatorzellen stören, wenn nicht
die nichtleitende Flüssigkeit ein geringeres spezifisches
Gewicht aufwiese als der Elektrolyt. Dadurch kann gewährlei
stet werden, daß in die Zellen eine automatische Trennung
der beiden Flüssigkeiten einsetzt und die nichtleitende
Flüssigkeit oberhalb der aktiven Elektroden schwimmt und da
her mit den Elektroden nicht in Berührung kommt. Diese Tren
nung der nichtleitenden Flüssigkeit von dem Elektrolyten in
der Zelle Zelle so, daß mit den aktiven Elektroden nur der
Elektrolyt in Berührung kommt, ist für dieses Verfahren we
sentlich.
Die nichtleitende Flüssigkeit wird dabei vorzugsweise durch
ein Öl gebildet, daß eine stärkere benetzende Eigenschaft
hat als die Elektrolytflüssigkeit, so daß in den Leitungen
das Öl praktisch vollständig die Leitungswandungen benetzt
und die Elektrolytflüssigkeit abgeschlossene Blasen in dem
Öl bildet. Bei dieser Konstellation kann das Öl und die
Elektrolytflüssigkeit, beispielsweise Schwefelsäure, in ei
nem gemeinsamen Rohrsystem gemeinsam abgeleitet werden. Da
bei bilden sich die Elektrolytblasen in der Ölflüssigkeit
aufgrund der sich einstellenden Grenzflächenspannungen au
tomatisch aus, so daß die Portionierung der Elektrolytflüs
sigkeit auf dem Rückweg von der Zelle in den Vorratsbehäl
ter selbsttätig einsetzt.
Die Ausbildung der Elektrolyttropfen in der Ölflüssigkeit
bietet den Vorteil, daß eine vollständige Unterbindung des
Kurzschlußstromes - anders als bei Gasblasen in der Elektro
lytflüssigkeit - möglich ist, weil die Elektrolytblasen
vollständig voneinander isoliert sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
für die Durchführung des Verfahrens gemäß dem Hauptpatent
besonders geeignete Anordnung innerhalb einer Zelle zu
schaffen, die einfach aufgebaut ist und die Trennung der
beiden Flüssigkeiten sicherstellt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Zellenanordnung
der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß die Zelle ei
nen Zwischenboden aufweist, der unterhalb der Eingangslei
tung geschlossen ist, in nach oben gerichtete Mantelwände
eines zylindrischen Durchgangskanals übergeht und auf ei
ner von der Eingangsleitung entfernten Stelle nach unten
offen ist, wobei zwischen den Mantelwänden und dem Deckel
des Zellengehäuses ein Zwischenraum vorhanden ist und in
den Durchgangskanal ein Ausgangsrohr ragt, das oberhalb des
Zwischenbodens endet.
Bei der erfindungsgemäßen Zellenanordnung wird der Säure
pegel etwas oberhalb des Zwischenbodens ausgebildet. Das
Flüssigkeitengemisch gelangt oberhalb des nach unten ge
schlossenen Zwischenbodens in die Zelle und muß auf dem
Zwischenboden schwimmend einen gewissen Weg zurücklegen,
um den nach unten offenen Teil zu erreichen. Dabei wird die
Trennung der beiden Flüssigkeiten sicher durchgeführt, so
daß keine Öltröpfchen in den Bereich der Elektroden gelangen.
Zum Austritt ragt die Ausgangsleitung in den Durchgangska
nal. Durch die Ausgangsleitung wird dabei sowohl Elektrolyt als
auch die nichtleitende Flüssigkeit herausgedrückt. Die nichtleitende
Flüssigkeit gelangt in den Durchlaufkanal über den Zwischen
raum zwischen den Mantelwänden des Durchgangskanals und dem
Deckel des Zellengehäuses, so daß die Mantelwände als Über
lauf fungieren. Dadurch ist es nicht erforderlich, in den
Bodenbereich der Zelle eine Absaugleitung nur für den Elek
trolyten zu führen und im oberen Bereich der Zelle eine Ab
saugleitung nur für die nichtleitende Flüssigkeit enden zu
lassen.
Die Erfindung bietet daher den wesentlichen Vorteil, daß
konventionelle Akkumulatoren nachrüstbar sind, indem die
Leitungsanordnung und ggf. auch die Mantelwände sowie der
Zwischenboden als Teile eines Stopfens ausgebildet sind,
der auf die Einfüllöffnung der betreffenden Zelle gesetzt
wird.
Vorzugsweise geht der Zwischenboden im Bereich seiner Öff
nung in eine auf die Oberkante der Elektroden ragende Ab
trennwand über. Dadurch wird sichergestellt, daß sich für
den Säurekreislauf kein Kurzschluß zwischen der Öffnung des
Zwischenbodens und dem in den Durchgangskanal ragenden Ab
saugrohr ausbildet, sondern daß die frisch eingefüllte
Säure durch die Elektroden strömt und erst anschließend wie
der abgesaugt werden kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform ragt das Ausgangsrohr
mit seinem oberen Ende in eine Tropfenkammer, aus der eine
Ausgangsleitung, die kurz über dem Boden der Tropfenkammer
endet, herausführt. In dem Ausgangsrohr entsteht ein strang
förmig strömendes Gemisch das in einem kurzen Ausgangsrohr
noch nicht sicher die gewünschte Ausbildung der Elektrolyt
blasen in einem Ölstrang gewährleistet. Durch die vor die
Ausgangsleitung geschaltete Tropfenkammer beruhigen sich
die Flüssigkeiten etwas, so daß sich größere Tropfen aus
bilden, die in der Ausgangsleitung automatisch die gewünsch
te Schichtung von nichtleitender Flüssigkeit und Elektrolyt
bewirken.
Die Tropfenkammer ist dabei vorzugsweise als Stopfen für die
Einfüllöffnung der Zelle ausgebildet, also ggf. in den die
wesentlichen Teile der Anordnung haltenden Stopfen inte
griert.
Die Erfindung soll im folgenden anhand eines in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert
werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Elektrolyt-
Umpumpsystems, bei dem in den Leitungen Elek
trolyt und Öl geschichtet umgepumpt wird
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Zellenanordnung.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 soll zunächst ein Ausführungs
beispiel für ein Umpumpsystem erläutert werden.
In einem Vorratsbehälter 1 befindet sich eine den Elektro
lyten bildende Säure 2. Auf ihr schwimmt eine Schicht aus
Öl 2′, das den elektrischen Strom nicht leitet. Eine im
Gegentakt arbeitende Doppelmembranpumpe 16 weist zwei An
saugleitungen 17, 18 auf, von denen die Ansaugleitung 17 in
den Bereich der Säure 2 und die andere Ansaugleitung 18 in
den Bereich der Ölschicht 2′ des Vorratsbehälters 1 mündet.
Die beiden Ausgangsleitungen 19, 20 der Doppelmembranpumpe
16 vereinigen sich zu der Zuführungsleitung 7, in der somit
Säure 2 und Öl 2′ geschichtet transportiert werden. Da das
Öl die Wandung der Zuführungsleitung 7 besser benetzt als
die Säure, entstehen Säureblasen 21, die rundherum von Öl
eingeschlossen sind und somit keine leitende Verbindung
untereinander herstellen können. Die Zeichnung zeigt in ei
ner vergrößerten Darstellung schematisch die Schichtung der
Säureblasen 21 in einer Ölsäule innerhalb der Zuführungs
leitung 7. Mit der Zuführungsleitung 7 sind für jede Akku
mulatorzelle 3 Einlaßleitungen 22 verbunden. Das Säure-Öl-
Gemisch aus der Zuführungsleitung 7 gelangt so in Akkumula
torzellen 3 und trennt sich aufgrund der unterschiedlichen
spezifischen Gewichte, so daß die Säure 2 die Akkumulator
zelle 3 von unten her füllt und nach oben mit einer Schicht
2′ abgeschlossen ist. Das Ende der Einlaßleitung 22 befindet
sich innerhalb der Ölschicht, so daß die Trennung von Säure
und Öl innerhalb der Ölschicht geschieht und die Säure 2 von
Öltröpfchen freigehalten wird.
Mit der gemeinsamen Rücklaufleitung 10 sind für jede Akkumu
latorzelle 13 Ausgangsleitungen 26 verbunden. Durch das ein
gepumpte Öl-Säure-Gemisch wird aus der Akkumulatorzelle 3
Öl 2′ und Säure 2 in die gemeinsame Ausgangsleitung 10 durch
die Ausgangsleitungen 26 herausgedrückt. Die gemeinsame
Rücklaufleitung 10 endet im Vorratsbehälter 1 innerhalb der
Schicht aus Öl 2′ mit mehreren Auslaßöffnungen 27.
Das Säure-Öl-Verhältnis innerhalb der Akkumulatorzellen 3
wird so eingestellt, daß die Akkumulatorplatten vollständig
in Säure 2 eintauchen und das Öl 2′ deutlich oberhalb der
Akkumulatorplatten schwimmt, um ein Verschmutzen der Akku
mulatorplatten mit Öltröpfchen zu verhindern. Entsprechend
dem gewünschten Füllungsverhältnis jeder Akkumulatorzelle 3
mit Säure 2 und Öl 2′ wird durch die Doppelmembranpumpe 16
Öl 2′ und Säure 2 in dem gewünschten Verhältnis, abgestimmt
auf die Viskosität und Dichteunterschiede zwischen der Säure
2 und dem gewählten Öl 2′ in die Zuführungsleitung 7 ge
drückt.
Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung innerhalb einer Akku
mulatorzelle 3 sichert die gewünschte Funktion mit einem
sehr einfachen Aufbau.
Die Akkumulatorzelle 3 besteht aus einem Gehäuse 28, das an
seiner Oberseite mit einem Deckel 29 abgeschlossen ist. Der
Deckel 29 weist eine übliche Einfüllöffnung 30 auf, die bei
konventionellen Akkumulatoren zur Einfüllung von Elektrolyt
säure 2 dient. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist
die Einfüllöffnung 30 mit einem Stopfen 31 verschlossen, der
in die Einfüllöffnung 30 mit einem O-Ring 32 abgedichtet ein
gesetzt ist. In das Gehäuse 28 der Akkumulatorzelle 3 sind
abwechselnd positive und negative Elektroden 33 eingesetzt,
die - wie üblich - zwischen ihren oberen Enden und dem Dek
kel 29 einen gewissen Zwischenraum belassen. Durch den
Stopfen 31 ist ein mit der Einlaßleitung 22 verbundenes Ein
laßrohr 34 hindurchgeführt. Das Einlaßrohr endet mit einem
geringen Abstand über einem Zwischenboden 35, der einen
Durchtritt des über das Einlaßrohr 34 zugeführten Öl-Säure-
Gemisches zu den Elektroden 33 zunächst verhindert. Der
Zwischenboden ist mit Abstand oberhalb der oberen Enden der
Elektroden 33 angeordnet und in dem Bereich unterhalb des
Einlaßrohres 34 flüssigkeitsdicht mit dem Gehäuse 28 abge
schlossen. Der Zwischenboden 35 geht unterhalb des Stopfens
31 in zylindrische, vertikal stehende Mantelwände 36 über,
die einen Durchgangskanal 37 begrenzen. Auf der dem Einlaß
rohr 34 gegenüberliegenden Seite des Durchlaßkanals ist der
Zwischenboden 35 nach unten offen ausgebildet und geht in
eine vertikale Abtrennwand 38 über, die bis auf die Oberkan
te der Elektroden 33 ragt.
In den durch die Mantelwandungen 36 gebildeten Durchgangs
kanal 37 ragt ein Ausgangsrohr 39, dessen unteres Ende etwas
oberhalb des Zwischenbodens 35 endet. Das Ausgangsrohr 39
ist durch einen den Deckel 29 etwa fortsetzenden Boden 40
des Stopfens 31 hindurchgeführt und endet im oberen Bereich
einer durch den Stopfen 31 und den Boden 40 begrenzten
Tropfenkammer 41. In die Tropfenkammer ragt ein Anschluß
stück 42, das mit der Ausgangsleitung 26 verbunden ist. Das
Anschlußstück ist unten offen und endet etwas oberhalb des
Bodens 40. Das obere Ende des Ausgangsrohres 39 kann in sich
abgeschlossen sein oder gegen die Wandung des Stopfens 31 an
liegen. Der Austritt von Flüssigkeit geschieht über in die
Rohrwandung eingebrachte Öffnungen 43 am oberen Ende des
Ausgangsrohres 39.
Sowohl das Ausgangsrohr 39 als auch das Anschlußstück 42
weisen kleine Entlüftungsöffnungen 44 auf, durch die ggf.
entstandenes Gas aus dem Flüssigkeitskreislauf entweichen
kann.
Die Mantelwände 36 enden mit ihrem oberen Rand mit Abstand
von dem Deckel 29 und bilden somit einen Überlauf.
Die Funktion der in Fig. 2 dargestellten Anordnung ist wie
folgt:
Über die Einlaßleitung 22 gelangt durch das Anschlußstück
34 die beschichtete Öl-Säure-Säule in den oberen Bereich
der Akkumulatorzelle 3 oberhalb des Zwischenbodens 35. Die
beiden Phasen des Gemisches kommen in diesem Bereich zur
Ruhe und trennen sich in Öl 2′ und Säure 2. Durch die jen
seits des Durchgangskanals 37 befindliche Öffnung im Zwi
schenboden 35 gelangt die Säure in den Bereich der durch
die Akkumulatorplatten gebildeten Elektroden 33. Dabei ver
hindert die Abtrennwand 38 die Ausbildung einer Kurzschluß
strömung für die Säure zum Ausgangsrohr 39. Durch die kon
tinuierlich eingepumpte 2-Phasen-Flüssigkeit steigt sowohl
der Säurepegel 45 als auch der Ölstand an. Das Öl 2′ ge
langt über die obere Kante der Mantelwandungen 36 in den
Durchgangskanal 37 und wird mit der in den Durchgangskanal
37 aufsteigenden Säure 2 in das Ausgangsrohr 39 gepreßt.
Über die Öffnungen 43 gelangt das Öl 2′ und die Säure 2 in
die Tropfenkammer 41, wo beide Flüssigkeiten für eine ge
wisse Zeit zur Ruhe kommen und Tropfen ausbilden, die über
das Anschlußstück 42 der Ausgangsleitung 26 in diese gelan
gen und aufgrund der ausgebildeten Tropfen automatisch die
gewünschte Schichtung von Öl und Säure bewirken.
Der Stopfen 31 kann zwanglos mit den Anschlußstücken 34 und
42 sowie mit dem Ausgangsrohr 39 als in die Einfüllöffnung
30 einsteckbare Einheit ausgebildet werden. In die Akkumula
torzelle muß dann lediglich der Zwischenboden 35 mit den
Mantelwänden 36 und der Abtrennwand 38 eingesetzt werden,
um die Akkumulatorzelle 3 für das erfindungsgemäße Umpumpen
einer geschichteten Öl-Säure-Säule auszubilden. Der an der
Akkumulatorzelle 3 erforderliche Aufwand zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens ist daher außerordentlich
gering.
Claims (6)
1. Zellenanordnung für Akkumulatoren mit einer Mehrzahl von
Akkumulatorzellen (3), die an ein gemeinsames Umpumpsystem
angeschlossen sind, in dem portionsweise abwechselnd Elek
trolyt (2) und eine nichtleitende Flüssigkeit (2′) in ei
ner Eingangsleitung (22) für die Zellen (3) transportiert
werden, wobei die nichtleitende Flüssigkeit (2′) ein ge
ringeres spezifisches Gewicht als der Elektrolyt (2) auf
weist, in jeder Zelle die Eingangsleitung (22) oberhalb
von in der Zelle (3) enthaltenen Elektroden (33) endet
und eine Ausgangsleitung (26) beide aus der Zelle (3)
herausgedrückte Flüssigkeiten (2, 2′) wieder aufnimmt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zelle (3) einen Zwischen
boden (35) aufweist, der unterhalb der Eingangsleitung
(22, 34) geschlossen ist, in nach oben gerichtete Mantel
wände (36) eines zylindrischen Durchgangskanals (37)
übergeht und auf einer von der Eingangsleitung (22, 34)
entfernten Stelle nach unten offen ist, wobei zwischen
den Mantelwänden (36) und dem Deckel (29) des Zellenge
häuses (28) ein Zwischenraum vorhanden ist und in den
Durchgangskanal (37) ein Ausgangsrohr (39) ragt, das ober
halb des Zwischenbodens (35) endet.
2. Zellenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zwischenboden (35) im Bereich seiner Öffnung in
eine auf die Oberkante der Elektroden (33) ragende Ab
trennwand (38) übergeht.
3. Zellenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Ausgangsrohr (39) mit seinem oberen
Ende in eine Tropfenkammer (41) ragt, aus der eine Aus
gangsleitung (26, 42), die kurz über dem Boden (40) der
Tropfenkammer (41) endet, herausführt.
4. Zellenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß Eingangsleitung (22, 34) und Ausgangs
leitung (26, 42, 39) in einem eine Einfüllöffnung (30) der
Akkumulatorzelle (3) verschließenden Stopfen (31) gehal
ten sind.
5. Zellenanordnung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Tropfenkammer (41) in den Stopfen (31)
integriert ist.
6. Zellenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Ausgangsrohr (39) im oberen Be
reich der Tropfenkammer (41) Auslaßöffnungen (43) in der
Mantelwandung des Rohres aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863631740 DE3631740A1 (de) | 1985-09-13 | 1986-09-18 | Zellenanordnung fuer akkumulatoren mit einem gemeinsamen umpumpsystem fuer den elektrolyten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3532696A DE3532696C1 (en) | 1985-09-13 | 1985-09-13 | Method and device for pumping the circulation of electrolyte into a plurality of accumulator cells |
| DE19863631740 DE3631740A1 (de) | 1985-09-13 | 1986-09-18 | Zellenanordnung fuer akkumulatoren mit einem gemeinsamen umpumpsystem fuer den elektrolyten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3631740A1 true DE3631740A1 (de) | 1988-03-31 |
| DE3631740C2 DE3631740C2 (de) | 1990-01-04 |
Family
ID=25835946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863631740 Granted DE3631740A1 (de) | 1985-09-13 | 1986-09-18 | Zellenanordnung fuer akkumulatoren mit einem gemeinsamen umpumpsystem fuer den elektrolyten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3631740A1 (de) |
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- 1986-09-18 DE DE19863631740 patent/DE3631740A1/de active Granted
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| DE3631740C2 (de) | 1990-01-04 |
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