[go: up one dir, main page]

DE363166C - Scharfbrandofen mit Lichtbogenheizung - Google Patents

Scharfbrandofen mit Lichtbogenheizung

Info

Publication number
DE363166C
DE363166C DES53305D DES0053305D DE363166C DE 363166 C DE363166 C DE 363166C DE S53305 D DES53305 D DE S53305D DE S0053305 D DES0053305 D DE S0053305D DE 363166 C DE363166 C DE 363166C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
heating
sharp
air
arc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES53305D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES53305D priority Critical patent/DE363166C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE363166C publication Critical patent/DE363166C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/34Arrangements of heating devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Scharfbrandofen mit Lichtbogenheizung. Es sind elektrisch beheizte Ofen bekannt, bei denen eine im Kreise umlaufende Gasmenge die Wärme an der Heizquelle aufnimmt und an das Gut abgibt. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die in den heißen Gasen ,nach dem Durchgang durch den Ofen noch enthaltene Wärme nicht verlorengeht; wohl aber wird durch die Ofenwandungen noch ein Teil der erzeugten Wärme abgestrahlt. Dadurch wird eine Abkühlung des in der Nähe der Ofenwand untergebrachten Brenngutes bewirkt. Aber gerade bei Scharfbrandöfen für Porzellan, Schamotte u. dgl. beeinträchtigen Temperaturunterschiede innerhalb des Ofens die Güte des gebrannten Gutes in hohem Maße.
  • Es ist anderseits bei durch Verbrennungsgase beheizten Ofen bekannt, das Heizmittel durch den Brennraum umgebende Hohlräume zu führen und dadurch kühle Ofenwände zu vermeiden.
  • Gemäß der Erfindung werden die Vorzüge beider Ofenarten erreicht, ihre Fehler aber vermieden dadurch, daß der umlaufende Heizgasstrom durch Lichtbögen erwärmt und durch einen Hohlraum, der die Ofenkammer völlig umschließt, sowie durch den Brennraum hindurchgeführt wird. Bei dieser Anordnung können wesentliche Wärmemengen nicht mehr verlorengehen; gleichzeitig wird die Temperatur im Innern sehr gleichmäßig.
  • Allerdings kann beim Anheizen eines solchen Ofens noch eine ungleichmäßige Erwärmung des Brenngutes dadurch entstehen, daß das in der Mitte liegende Brenngut durch den Heizstrom schnell erhitzt wird, während die noch kalten Ofenkammerwände die Erwärmung des in ihrer Nähe befindlichen Brenngutes verzögern. Aber dieser Nachteil läßt sich, wie in dem folgenden Ausführungsbeispiel gezeigt ist, dadurch beseitigen, daß die Umlaufrichtung der Heizgase während der Dauer des Anheizens umgekehrt wird.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt. Abb. i zeigt den Querschnitt eines Scharfbrandkammerofens, Abb..2 einen Schnitt nach LinieA-A. Das Drenngut wird im Innenraum i des Ofens gelagert. Beim Anheizen wird die Lichtbogenbatterie 2, unter Strom gesetzt. Die hoch erhitzte Luft gelangt durch den Kanal 3 und eine öffnung 4 ,zu dem Hohlraum in der Seitenwand 5 des Ofens. Durch zwei Kanäle, welche die Wand halbringförtnig umgeben, strömt sie zur gegenüberliegenden Seite und steigt durch eine Offnung 6 in die darüberliegenden Kanäle, die ebenso ausgebildet sind. Durch die öffnungen 7, 8, 9 und die entsprechenden Kanäle gelangt sie in den Hohlraum, der sich über der gewölbten Decke io des Ofens befindet; eine Leitwand i i sorgt dafür, daß sie über alle Teile der Wölbung hinwegstreicht. Der nunmehr etwas abgekühlte Luftstrom tritt durch die öffnung i?, in der Decke des Ofens in das Innere und erwärmt hier das Brenngut. Durch zwei kurze lotrechte Schächte 13 und 14, die von der Sohle des Ofens nach unten führen, strömt die Luft in einen Kanal 18 im Fundament und gelangt von hier wieder zur Lichtbogenbatterie 2, um den Kreislauf von neuem zu beginnen. Die Kanäle sind durch starke Ummauerung 15 gegen Wärmeverluste nach außen geschützt. Da die größte Hitze des aufsteigenden Luftstromes zunächst an die Wände des Ofens übertragen wird, erhitzen sich diese genügend, um selbst zur Erwärmung des Ofeninnern mit beizutragen. Infolgedessen geht hier die Erwärmung viel gleichmäßiger vor sich, als wenn nur der durch das Innere strömende heiße Luftstrom zur Erwärmung dienen würde.
  • , Sobald die Vorwärmung genügend weit vorgeschritten ist, wird die Lichtbogenbatterie:2 außer Betrieb gesetzt, und die Lichthögen 16 und 17, die sich in den Schächten 13 und 14 befinden, treten in Tätigkeit. Infolge ihres Auftriebes strömt die erhitzte Luft jetzt in den Schächten 13 und 14 nach oben, gelangt zunächst in das Innere des Ofens, tritt durch die öffnung 1:2 wieder aus und kehrt durch die Luftführungen hinter der Wand 5 und unter der Sohle in den Kanal 18 zurück, von wo er wieder zu den Lichtbögen 16 und 17 gelangt. Bei dieser Stromrichtung gibt die erhitzte Luft die größte Hitze an das Innere des Ofens ab, worauf sie in etwas abgekühltem Zustande dazu dient, die inneren Wände des Ofens gegen Abküh- lung nach außen zu schützen.
  • Der Betrieb des Ofens ist nicht unwirtschaftlicher - als er sein würde, wenn die heißen Gase von.vornherein zunächst durch das Innere strömen würden; denn es läßt sich leicht so einrichten, daß die Vorheizungsperiode beendet ist, ehe die Außenfläche der Ummauerung 15 so heiß geworden ist, daß erhebliche Wärmeverluste eintreten. Der beschriebene Ofen soll ein Beispiel dafür geben, daß es möglich ist, durch geeignete Luftführung eine gleichmäßige Erwärmung des Brenngutes zu erzielen. Durch weitere Durchbildung der Luftkanäle läßt sich der Betrieb dem praktischen Bedarf anpassen und noch « vollkommener gestalten.
  • Als weiteres Beispiel für die Durchführung der Erfindung ist in der Zeichnung ein Drehrohrofen dargestellt; Abb. 3 zeigt einen Längsschnitt, Abb. 4 einen Grundriß im Schnitt. Das Brenngut ist in einem Behälter 2,1 enthalten und fällt durch dessen trichterförmige Mündung in ein Rohr 22, in dem es gebrannt wird. Das Rohr.2.2 ist in seinen beiden Zahnkränzen 2,3 und 24 schräg gelagert. Durch zwei Triebräder:25 und 26 wird es dauernd in Drehung erhalten. Dabei wandert das Brenngut allmählich bis zum tieferen Ende des Drehrohres 22 und gelangt durch. eine Rutsche 27 in den Kühler 28. Vor dem tieferliegenden Ende des Drehrohres --2 wird durch Elektroden:29 und 30 ein starker Lichtbogen erzeugt. Ein Ventilator 31 bläst die Luft durch den Lichtbogen in das Drehrohr 22, hinein. Sie strömt durch dieses hindurch und kehrt durch die zwei Öffnungen 3:2, die beiden Kanäle 33 und die öffnungen 34 zurÜck, um durch den Lichtbogen von neuem erhitzt zu werden. Während die Luft durch die Kanäle 33 strömt, erwärmt sie das Mauerwerk 40, das das Drehrohr:2:2 umgibt.
  • Der Ofen kann so eingerichtet werden, daß auch ein Betrieb mit ständig erneuerter Luft möglich ist, sei es weil die Lichtbogengase in größerer Menge dem Drenngute unzuträglich sind, sei es, weil dieses selbst Gase abgibt, die fortgeleitet werden müssen. Es wird dann ein Lufteinlaß 35 geöffnet, durch den die Luft in den Raum 36 über dem Drehrohr gelangt. Ein Schieber 37 öffnet ihr den Weg zu dem Ventilator 31, der sie durch das Drehrohr hindurchbläst. Durch die öffnungen 3:2, die Kanäle 33 und zwei Schieber 38 wird sie zum Schornstein 39 geleitet. Die öffnungen 34 sind bei dieser Art des Betriebes durch Schieber verschlossen.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRüciiE: i. Scharfbrandofen mit Lichtbogenheizung und durch den Brennraum und die Lichtbögen umlaufendem Heiz'gasstrom, gekennzeichnet durch einen die Ofenkammer völlig umschließenden Hohlraum, durch den der Heizgasstrom hindurchgeführt wird.
  2. 2. Verfahren zum Betriebe eines Scharfbrandofens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anheizen der erhitzte Gasstrom zuerst durch den Hohlraum, der die Ofenkammer urnschließt, und dann erst durch die Ofenkammer selbst -eführt wird während er nach dem Anheizen in umgekehrter Richtung geleitet wird. 3. Scharfbrandofen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zwei Gruppen von Lichtbögen (2, 16, 17), die einen Auftrieb der Luft in entgegengesetzter Strömungsrichtung erzeugen.
DES53305D 1920-06-10 1920-06-10 Scharfbrandofen mit Lichtbogenheizung Expired DE363166C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES53305D DE363166C (de) 1920-06-10 1920-06-10 Scharfbrandofen mit Lichtbogenheizung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES53305D DE363166C (de) 1920-06-10 1920-06-10 Scharfbrandofen mit Lichtbogenheizung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE363166C true DE363166C (de) 1922-11-04

Family

ID=7489189

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES53305D Expired DE363166C (de) 1920-06-10 1920-06-10 Scharfbrandofen mit Lichtbogenheizung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE363166C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE879075C (de) * 1941-08-09 1953-06-08 Holderbank Financ Glarus Verfahren zur Waermebehandlung von Gut verschiedener Art, insbesondere zum Brennen von Zement und anderen Erdalkali-Karbonaten, und Drehrohrofenanlage zur Durchfuehrung des Verfahrens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE879075C (de) * 1941-08-09 1953-06-08 Holderbank Financ Glarus Verfahren zur Waermebehandlung von Gut verschiedener Art, insbesondere zum Brennen von Zement und anderen Erdalkali-Karbonaten, und Drehrohrofenanlage zur Durchfuehrung des Verfahrens

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3339972C2 (de) Kammerringofen und Verfahren zu dessen Betrieb
DE363166C (de) Scharfbrandofen mit Lichtbogenheizung
DE202010018346U1 (de) Stikkenofen
DE552523C (de) Tunnelofen mit unmittelbarer Flammenbeheizung
DE764823C (de) Drehherdofen mit Schutzgasumwaelzung
DE60002592T2 (de) Gasdurchlaufofen insbesondere für kautschuk produkte
AT19717B (de) Verfahren und Ofen zum Brennen zu emaillierender Gegenstände oder zum Glühen beliebiger Stoffe.
AT78184B (de) Kanalmuffelofen zum Brennen keramischer Gegenstände und zum Glühen von Metallen, chemischen und anderen Stoffen.
DE1558559C3 (de) Heißgas Konvektions Ofen
DE747862C (de) Kanalofen zum Schwelen von Schiefer, Braunkohlen, Steinkohlen, Torf und aehnlichen Stoffen
DE400235C (de) Drehrohrofenanlage zum Brennen von Zement
DE684418C (de) Backofen mit beiderseits einer oder mehrerer Backkammern angeordneten Heizschaechten
DE565780C (de) Tunnelofen
DE375199C (de) Schmiedeofen
DE891014C (de) Durchzugsofen mit einem Luftkanal durch den Feuerraum und Zufuehrung von Zweitluft
AT29092B (de) Gasheizofen.
DE180331C (de)
DE151583C (de)
DE63404C (de) Flammofen
AT65471B (de) Trockentrommel.
AT160028B (de) Dauerbrandofen mit Holzheizung.
DE653926C (de) Ofen zur Destillation bituminoeser Brennstoffe
DE432101C (de) Feuerungsanlage, insbesondere fuer Fuellschachtheizkessel mit im Feuerungsraum eingebauten und in den Rauchgasweg ausmuendenden Luftkanaelen
DE461096C (de) Fuellofen mit Heizmantel und zwischen diesem und dem Ofen liegendem Luftumlaufkanal
DE380169C (de) Verfahren zum Betriebe von Gaskammerringoefen und Ofen dazu