DE3631149A1 - Ausgabevorrichtung fuer nachtraeglich gemischte getraenke und sirupversorgungseinrichtung hierfuer - Google Patents
Ausgabevorrichtung fuer nachtraeglich gemischte getraenke und sirupversorgungseinrichtung hierfuerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Getränkeausgabeanlage
für nachträglich gemischte Getränke mit relativ kleinen
Abmessungen und einem relativ kleinen Fassungsvermögen,
die zur Anwendung in kleinen Geschäftsstellen oder zu Hause
geeignet ist. Insbesondere befaßt sich die Erfindung mit
einer weiterentwickelten Sirupversorgungsanlage sowie einer
Ventilanordnung für eine Ausgabeeinrichtung für nachträglich
gemischte Getränke.
Bei Getränkeausgabeeinrichtungen mit geringem Fassungsvermögen,
die beispielsweise in US-PS 44 93 441 beschrieben
ist, die am 15. Januar 1985 erteilt worden ist, werden Siruppackungen,
die einen Strom nach dem Gesetz der Schwerkraft
erzeugen, in Einstecksockel in in ein Gehäuse eingebaute
Ventilanordnungen eingesetzt. Jede im Gehäuse angeordnete
Ventilanordnung enthält ein eingebautes Sirupventil
mit zugeordneten, auswechselbaren Durchflußleistungsregel-
Lochplatten in den Siruprohren desselben. Eine Ventilanordnung
dieser allgemeinen Bauart mit austauschbaren
Lochplatten ist in US-PS 43 76 496, erteilt am 15. März 1983,
angegeben, die auf dieselbe Anmelderin wie die
vorliegende Erfindung übertragen ist. Bei der Ausgabeeinrichtung
nach US-PS 44 93 441 sind drei im Gehäuse angebrachte
Ventilanordnungen vorgesehen und jede Anordnung
ist voreinstellbar, um entsprechend geeignete Sirupdurchflußleistungen
in Relation zu der zugeordneten Sodawasserdurchflußleistung
der Ventilanordnung zu erreichen, um ein
nachträglich gemischtes, mit Kohlendioxid saturiertes Getränk
zuzubereiten. Diese Einstellung der Durchflußleistungen
für den Sirup wird erreicht, indem Lochplatten
mit gewünschten Öffnungsgrößen in Abhängigkeit von der
gewünschten Geschmacksrichtung des Getränkekonzentrats
oder Sirups verwendet wird, das mit Hilfe der jeweiligen
Ventilanordnung auszugeben ist. Um die Geschmacksrichtung
oder die Brix-Werte des Sirups bei irgendeiner
ausgewählten Ventilanordnung zu verändern, ist eine Nachjustierung
dieser Ventilanordnung erforderlich, wobei das Einsetzen
einer hierfür geeigneten Lochplatte miteingeschlossen ist.
Diese Vorgehensweise ist nicht nur zeitraubend, sondern
sie macht auch spezielle Erfahrungen auf Seiten der Bedienungsperson
erforderlich, die diese Einstellungen vornimmt.
Wenn ferner eine solche Einstellung nicht erfolgt, ist die
Anzahl der Geschmacksrichtungen oder Getränke, die man mit
der Ausgabeeinrichtung ausgeben kann, auf die Anzahl der
im Gehäuse angebrachten Ventilanordnungen begrenzt. Bei
der vorstehend genannten Anlage nach der US-PS 44 93 441
können daher drei Geschmacksrichtungen oder Getränkesorten
ausgegeben werden.
Die Erfindung zielt hauptsächlich darauf ab, eine Vorrichtung
zu schaffen, die ein automatisches Austauschen
der Lochplatten für jede zugeordnete und im Gehäuse angebrachte
Ventilanordnung ermöglicht, wenn Sirupbehälter mit
unterschiedlichen Geschmacksrichtungen eingesetzt werden,
ohne daß man eine spezielle Einstellung der Sirupdurchflußleistungen
durch eine erfahrene Bedienungsperson benötigt.
Ferner bezweckt die Erfindung die Bereitstellung einer Getränkeausgabevorrichtung
mit geringem Fassungsvermögen
zur Anwendung in kleinen Geschäften oder zu Hause, wobei
eine große Vielfalt von Getränkegeschmacksrichtungen erzeugbar
sein soll, die größer als die Anzahl der im Gehäuse
untergebrachten Ausgabeventilanordnungen ist, und wobei
hierzu keine speziellen Einstellungen bei den im Gehäuse
angebrachten Ventilanordnungen erforderlich sind.
Ferner soll nach der Erfindung eine einheitliche Ventilbetätigungsanordnung
für das gleichzeitige Betätigen eines
Sirupventils, das an einem Sirupbehälter angebracht ist
und eines zugeordneten Soda-Ventils angegeben werden, das
in einer im Gehäuse angebrachten Ventilanordnung enthalten
ist.
Auch bezweckt die Erfindung die Bereitstellung einer Ventilbetätigungsanordnung
zum selektiven Ausgehen entweder
von Sodawasser alleine oder einer Kombination aus Sirup
und Sodawasser als ein nachträglich gemischtes Getränk.
Schließlich wird nach der Erfindung auch eine selbstdichtende
Siruppackung angegeben, die sich leicht aus einer
Getränkeausgabevorrichtung entnehmen läßt, um sie in einer
Kühleinrichtung oder dergl. aufzubewahren, bis man diese
Packung wiederum für Gebrauchszwecke benötigt.
Nach der Erfindung zeichnet sich eine Ausgabevorrichtung
für nachträglich gemischte Getränke, die eine vorbestimmte
Anzahl von im Gehäuse angebrachten Ventilanordnungen und
zugeordneten Auasgabedüsen aufweist, die starr an einem Gehäuse
der Ausgabevorrichtung angebracht sind, dadurch aus, daß
jede Ventilanordnung ein Sodaventil zur Steuerung des Flusses
des mit Kohlendioxid gesättigten Wassers zur Düse
enthält, wobei eine Mehrzahl von Sirupventil-Anpaßanordnungen
mit einer Anzahl vorgesehen ist, die größer als die vorbestimmte
Anzahl von im Gehäuse angebrachten Ventilanordnungen
ist, wobei jede Sirupventil-Anpaßanordnung ein Hauptgehäuse
aufweist, das ein offenes Ende hat, das lösbar mit einer
Auslaßrinne eines nach dem Prinzip der Schwerkraft arbeitenden
Sirupbehälters verbindbar ist, ferner ein im Grundzustand
geschlossenes Sirupventil im Hauptgehäuse zur Regelung
des Sirupflusses von der Rinne, eine Sirupauslaßleitung,
die mit dem Sirupventil verbunden ist, und eine
Durchflußleistungsregel-Lochplatte in der Auslaßleitung
aufweist, die in Fluidverbindung mit dem Sirupventil ist,
und die eine vorbestimmte Öffnungsgröße hat, die dem Brix-
Wert einer vorbestimmten Geschmacksrichtung des Sirups
zugeordnet ist, wobei die Öffnungsgröße jeder Ventilanpaßanordnung
unterschiedlich und an die unterschiedlichen
Brix-Werte des Sirups angepaßt sind, und wobei ein Einstecksockel
in jeder im Gehäuse angebrachten Ventilanordnung
vorgesehen ist, um eine gewünschte Sirupventil-Anpaßanordnung
lösbar aufzunehmen, um die Sirupauslaßleitung
bezüglich einer zugeordneten Ausgabedüse in ihre Arbeitsstellung
zu bringen.
Die Erfindung stellt auch eine Ventilbetätigungshebelanordnung
für die Betätigung des Sirup- und Sodaventils bei
der zuvor angegebenen Getränkeausgabevorrichtung für nachträglich
gemischte Getränke bereit. Diese Hebelanordnung
kann gleichzeitig das Sodaventil der im Gehäuse angebrachten
Ventilanordnungen und das Sirupventil in den Sirupventil-
Anpaßeinrichtungen betätigen. Ferner hatte die Ventilbetätigungshebelanordnung
nach der Erfindung die Fähigkeit,
selektiv nur das Sodaventil zu betätigen, um Kohlendioxid
saturiertes Wasser alleine auszugeben oder das
Sirupventil in Verbindung mit dem Sodaventil zu betätigen,
um ein nachträglich gemischtes, mit Kohlendioxid
saturiertes Getränk auszugeben.
Die Erfindung gibt auch eine einheitliche Siruppackungskonstruktion
mit Ausführungsvarianten an, die wie der
fühlbare Sirupbehälter in Verbindung mit im Grundzustand
geschlossenen Sirupventilanordnungen enthält, die betriebsmäßig
mit dem Ausgabeende des Sirupbehälters bzw. dem
Ausgabestutzen des Sirupbehälters verbunden sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Beispielen unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Darin
zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Getränkeausgabegehäuses
mit Blickrichtung von rechts,
das bei einer Getränkeausgabeanlage nach der
Erfindung in geeigneter Weise verwendet werden
kann,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer einzelnen
im Gehäuse angebrachten Ventilanordnung der
beiden im Gehäuse angebrachten Ventilanordnungen,
die in Fig. 1 gezeigt sind, wobei ein nach
dem Schwerkraft-Flußprinzip arbeitendes Sirupbehälter
betriebsmäßig mit dieser Ventilanordnung
verbunden ist und Einzelheiten der Ventilbetätigungshebel
nach der Erfindung gezeigt
sind,
Fig. 3 eine Längsschnittansicht der im Gehäuse angebrachten
Ventilanordnung mit einer Sirupventil-
Anpaßanordnung, die in einen Einstecksockel
desselben eingesetzt ist und einem Sirupbehälter,
der mit dieser Anpaßanordnung verbunden
ist,
Fig. 3A eine vergrößerte Schnittansicht längs der Linie
3A-3A nach Fig. 3,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht mit Blickrichtung
in Richtung der Linien 4-4 in Fig. 2, zur Verdeutlichung
der Einzelheiten des Soda-Ventilbetätigungshebels
nach der Erfindung,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht mit Blickrichtung
in Richtung der Linien 5-5 in Fig. 2 zur Verdeutlichung
eines Sirupventilbetätigungshebels nach
der Erfindung,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Einzelheiten
der Sirupventil-Anpaßanordnung nach der Erfindung
mit einem zugeordneten und darin vorgesehenen
Sirupventil in auseinandergezogener Darstellung,
wobei auch die Art und Weise dargestellt
ist, mit der diese Anordnung lösbar mit
einem nach dem Schwerkraftflußprinzip arbeitenden
Sirupbehälter verbindbar ist, und
Fig. 7 und 8 alternative Ausführungsformen von Sirupbehältern,
die zur Verwendung bei der Erfindung
geeignet sind, wobei diese über abnehmbare
Verschlußdeckel wieder füllbar sind und an denen
die Sirupventil-Anpaßanordnungen nach der Erfindung
lösbar an den Ausgabestutzen angebracht
sein können.
Eine zur Anwendung bei der Ausgabeanlage für nachträglich
gemischte Getränke nach der Erfindung geeignete Gehäusekonstruktion
ist in Fig. 1 dargestellt. Das Gehäuse 1
weist einen im wesentlichen rechteckförmigen Gehäusekörper
auf, der aus Kunntstoff gefertigt ist und er hat Kammern,
um Quellen für CO2 und Wasser aufzunehmen, um mit Kohlendioxid
saturiertes Wasser in einer Saturierungseinrichtung
für Kohlendioxid zu erzeugen und eine Kammer 12, die zur
Aufnahme von entsprechenden Sirupvorratsbehältern bestimmt
ist. Das Ausgabevorrichtungsgehäuse nach Fig. 1 enthält zwei
im Gehäuse angebrachte Ventilanordnungen 60, die mit dem
Gestell des Gehäuses in einer Ausnehmung 14 unmittelbar
unterhalb der Sirupkammer 12 verbunden sind. Wie nachstehend
noch detailliert angegeben werden wird, weisen diese
im Gehäuse angeordneten Ventilanordnungen im allgemeinen
Ausgabedüsen 68 und Ventilbetätigungshebelanordnungen 70
auf. Die Hebelanordnungen 70 sind schwenkbar in Seitenwänden
H der Ausnehmung 14 des Gehäuses 10 angebracht, wie sich
dies insbesondere unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 entnehmen
läßt.
Die Einzelheiten jeder im Gehäuse angebrachten Ventilanordnungen
60 sind in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Die
Ventilanordnung 60 weist einen Hauptkörper auf, der fest
mit dem Gestell des Gehäuses 10 an Flanschen 66 unmittelbar
unterhalb der Sirupkammer 12 verbunden ist. Die Anordnung
weist ein abnehmbares Ausgabedüsenteil 68 auf,
das unmittelbar unterhalb eines Soda-Ventils 62 angeordnet
ist. Das Soda-Ventil 62 hat eine horizontal verlaufende
Bohrung, in der ein elastomeres Teller-Ventilelement, wie
z. B. jenes angeordnet ist, das im Zusammenhang mit dem Ventil
nach der US-PS 43 76 496 beschrieben ist, die am
15. März 1983 erteilt worden ist. Ein Ventilbetätigungsstößel
62 A erstreckt sich von der Bohrung des Soda-Ventils
62 und hat eine Betätigungsscheibe 62 B, die an diesem
befestigt ist und die betriebsmäßig einem Soda-Betriebsbetätigungshebel
70 B zugeordnet ist, der nachstehend noch
näher beschrieben wird. Die hintere Seite des Soda-Ventils
62, wie sich dies Fig. 2 entnehmen läßt, ist mit einer Versorgungsleitung
für mit Kohlensäure saturiertes Wasser von
einer Saturationseinrichtung für Kohlendioxid verbunden,
die im Gehäuse 10 angeordnet ist (nicht gezeigt). Die im
Gehäuse angebrachte Ventilanordnung 60 weist ferner einen
nach oben weisenden Einstecksockel 64 auf, der von der
Düse 68 und dem Soda-Ventil 62 versetzt ist. Der nach oben
weisenden Einstecksockel 64 nimmt eine Sirupventil-Anpaßanordnung
80 auf und trägt diese, die einen Sirupventilteller
84, eine Sirupleitung 80 C, eine Lochplatte OP und
einen Sirupventilbetätigungsstößel 86 enthält, der sich
durch eine Öffnung im Boden des Einstecksockels 64 erstreckt.
Der Sirupventilbetätigungsstößel 68 erstreckt
sich zu einer Position, in der er betriebsmäßig mit einem
Sirupventilbetätigungshebel
70 A auf eine solche Weise
verbindbar ist, die nachstehend näher im Zusammenhang mit
der Fig. 4 und 5 erläutert wird.
Wie auch in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, ist eine nach
dem Schwerkraftflußprinzip arbeitende Siruppackung 20
vorgesehen, die eine abnehmbare Kappe C auf einem Durchflußleistungsregel-
Entlüftungsrohr hat. Dieser Sirupbehälter
20 ist in eine Öffnung in dem oberen Ende des Anpaßstücks
80 mit Hilfe von Gewindegängen 20 C eingeschraubt.
Die auseinandergezogene Darstellung nach Fig. 6 verdeutlicht
weitere Einzelheiten der Sirupventil-Anpaßanordnung
80 und des darin befindlichen Sirupventils. Die Anpaßanordnung
80 weist einen zylindrischen Hauptkörper mit einer
oberen zylindrischen Öffnung 80 A und einer bodenseitigen
zylindrischen Bohrung 80 B zur Aufnahme des Sirupventils
auf. Das Sirupventil weist einen elastomeren Ventilteller
84 auf, der einen oberen Dichtungsflansch 84 a, einen dazwischenliegenden
Dichtungsring 84 B und einen bodenseitigen
Befestigungsflansch 84 C hat. Wie in der vergrößerten
Schnittansicht nach Fig. 3A gezeigt ist, ist der Teller 84
fest in der Bohrung 80 B mit Hilfe einer Hülse 88 angebracht.
Die Hülse 88 weist einen oberen Scheibenabschnitt
88 A und einen unteren Scheibenabschnitt 88 C auf, die mittels
eines Schaftabschnitts 88 B miteinander verbunden sind.
Eine zylindrische Durchgangsbohrung durchsetzt den Mittelteil
der Hülse 88 vollständig, um einen Sirupventilbetätigungsstößel
86 aufzunehmen. Die obere Scheibe 88 A der
Hülse 88 ist in eine mittige zylindrische Bohrung des
Tellers 84 eingesetzt und drückt gegen die innenseitigen
Wände des Rings 84 B, um eine Flüssigkeitsabdichtung bei
84 B in der Bohrung 80 B des Gehäuses 80 zu bilden. Die
bodenseitige Scheibe 88 C der Hülse 88 liegt gegen die bodenseitige
Scheibe 84 C des Tellers 84 an, um denselben zu
verstärken. Der Ventilbetätigungsstößel 86 hat einen oberen
Abschnitt 86 A, der sich hinter dem Teller 84 erstreckt
und auf die innere Fläche der Dichtungsscheibe 84 A drückt.
Der Betätigungsstößelabschnitt 86 B erstreckt sich vom
Boden der Bohrung 80 B zu Stellen, an denen er in Eingriff
mit einer Ventilbetätigungsanordnung kommen kann. Um das
Sirupventil zu öffnen, wird der Betätigungsstößel 86 in die
Bohrung 80 B nach oben gedrückt, um den elastomeren Teller
84 und den Dichtungsflansch 84 A zu dehnen, so daß diese
von dem Dichtungseingriff mit dem oberen Ende der Bohrung
80 B freikommen. Wenn dies der Fall ist, kann Sirup frei
um den Dichtungsflansch 84 A in die Sirupleitung 80 C über
die Öffnung O der Lochplatte OP und in das obere Ende der
Mischdüse 68 der im Gehäuse angebrachten Ventilanordnung
strömen.
Nach der Erfindung ist eine Vielzahl von Sirupventil-Anpaßanordnungen
80 vorgesehen. Jede Anordnung hat eine unterschiedliche
Lochplatte OP, um die Ausgabe von unterschiedlichen
Geschmacksrichtungen aus Sirup mit unterschiedlichen
Brix-Werten in erleichterter Weise zu ermöglichen.
Der Durchmesser der Öffnung O in jeder dieser zugeordneten
Lochplatten ist unterschiedlich und er ist an die Brix-
Werte der auszugebenden Siruparten angepaßt. Vorzugsweise
sind die jeweiligen Sirupventil-Anpaßanordnungen mittels
Farben kodiert oder auf irgendeine andere Art und Weise
markiert, um eine Zuordnung der Geschmacksrichtung des Sirups
und des Brix-Wertes zu ermöglichen, für die diese
Einrichtungen jeweils bestimmt sind. Hierdurch kann auch
eine unerfahrene Bedienungsperson Sirupbehälter in dem
Einstecksockel 64 der im Gehäuse angebrachten Ventilanordnung
60 auswechseln, die in Fig. 1 gezeigt ist. Somit
ermöglicht die Vorrichtung nach der Erfindung, daß eine
wesentlich größere Vielfalt von möglichen Sirupgeschmacksrichtungen
abgegeben werden kann, um eine Vielzahl unterschiedlicher
nachträglich gemischter Geränke bereitzustellen.
Diese Anzahl ist größer als bei üblichen Vorrichtungen,
die keine Sirupventil-Anpaßanordnungen nach
der Erfindung enthalten. Bei einer Getränkeausgabevorrichtung,
die nur zwei im Gehäuse angebrachte Ventilanordnungen
beispielsweise enthält, muß dann, wenn man wünscht mehr als
zwei Arten von nachträglich gemischten Getränken auszugeben,
die Lochplatte in den eingebauten Sirupventilanordnungen
der jeweiligen Einrichtungen immer dann ausgewechselt werden,
wenn man eine Sirupgeschmacksrichtungsänderung wünscht.
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung hingegen erfolgt diese
Einstellung automatisch, indem man einfach die Sirupventil-
Anpaßanordnungen 80 auswechselt, die die Lochplatten
enthalten, die an die unterschiedlichen Brix-Werte angepaßt
sind. Obgleich daher die Vorrichtung nach der Erfindung gemäß
Fig. 1 nur zwei im Gehäuse angebrachte Ventilanordnungen
enthält, kann man ein Dutzend unterschiedlicher Sirupventil-
Anpaßanordnungen vorsehen, um die Ausgabe eines
Dutzend von Getränken mit unterschiedlicher Gechmacksrichtung
zu ermöglichen, indem man einfach einen der gewünschten
Sirupventil-Anpaßanordnungen 80 auf einem Sirupbehälter
20 anbringt und diese Anpaßanordnung in den Einstecksockel
64 der im Gehäuse angebrachten Ventilanordnung 60 einsetzt.
Daher kann eine sehr kleine und billige Getränke-Ausgabevorrichtung
mit einer kleinen Anzahl von im Gehäuse angebrachten
Ventilanordnungen verwendet werden, um Getränke
mit einer großen Variationsbreite von Geschmacksrichtungen
mit Hilfe der Vorrichtung nach der Erfindung auszugeben.
Die Ventilbetätigungshebelanordnung 70 nach der Erfindung
ist in den Fig. 2, 4 und 5 dargestellt. Die Anordnung 70
enthält ein geteiltes Paar von Hebeln 70 A und 70 B, die
verlängerte, im wesentlichen koplanare Betätigungsenden
und Schwenklagerenden haben, die schwenkbeweglich an einer
Schwenkachse 72 angebracht sind, die an den Seitenwänden
H in der Ausnehmung 14 des Gehäuses 10 gelagert ist. Der
Hebel 70 A ist betriebsmäßig mit dem Ventilbetätigungsstößel
86 des Sirupventils über einen Kipphebel L verbunden, der
um einen Zapfen 77 schwenkbar gelagert ist, der an einer
Seitenwand H des Gehäuses 10 in der Ausnehmung 14 angebracht
ist. Wie in Fig. 5 gezeigt ist, hat der Kipphebel L ein
äußeres Ende, das in Eingriff mit einem unteren Vorsprung
am Hebel 70 A ist, und ein innenliegendes Ende, das in Eingriff
mit dem Betätigungsstößel 86 des Sirupventils ist.
Wenn daher das verlängerte Betätigungsende des Hebels 70 A
niedergedrückt wird, drückt der Vorsprung 86 auf das außenliegende
Ende des Hebels L, der das innenliegende Ende
oben gegen den Stößel 86 schwenkt, um den Sirupventilteller
84 zu öffnen. Auf derselben Schwenkachse 72 des Hebels 70 A,
und in einem Abstand von diesem mit Hilfe einer vorgesehenen
Hülse 74 ist ein Hebel 70 B angebracht, der zur Betätigung
des Soda-Ventils 62 dient. Der Hebel 70 B, wie es am besten
aus Fig. 4 zu ersehen ist, hat einen nach unten verlaufenden
gegabelten Vorsprung an seiner Bodenseite, der einen
Schlitz 75 bildet, durch den sich der Betätigungsstößel
62 A des Soda-Ventils 62 erstreckt. Die Betätigungsscheibe
62 B des Soda-Ventils 62 wird durch den gegabelten Vorsprung
gedrückt, wenn der Hebel 70 B um die Schwenkachse 72 geschwenkt
wird, um den Betätigungsstößel 62 A niederzudrücken
und den elastomeren Teller des Soda-Ventils zu öffnen, so
daß ein Strom von mit Kohlendioxid saturiertem Wasser in
die Ausgabedüse 68 gelangen kann.
Um die Ausgabe von Sodawasser alleine zu erleichtern, ist
der Hebel 70 B unabhängig bezüglich des Hebels 70 A betätigbar.
In umgekehrter Richtung trifft dies jedoch nicht zu. Der
Hebel 70 B hat einen ausgenommenen Abschnitt 73, der entsprechend
der konkaven Unterseite des Sirupbetätigungshebels
70 A geformt ist und unter einem Abschnitt des Hebels
70 A in Betätigungsrichtung der Hebel liegt. Wenn daher der
Hebel 70 A niedergedrückt wird, drückt dieser gegen den ausgenommenen
Abschnitt 73 des Hebels 70 B und betätigt auch
das Soda-Ventil 62. Wenn man daher ein nachträglich gemischtes
Getränk ausgeben möchten, braucht man nur einfach den
Hebel 70 a niederzudrücken, der seinerseits den Hebel 70 B
niederdrückt und die Sirup- und Soda-Ventile werden gleichzeitig
betätigt, um in einem geeigneten Verhältnis einen
Strom aus Sirup und Kohlensäure gesättigtem Wasser zu der
Mischdüse 68 abzugeben. Wenn man andererseits lediglich
wünscht, einen Becher Sodawasser auszugeben, kann der Hebel
70 B unabhängig vom Arbeiten des Hebels 70 A betätigt
werden.
Die Sirupbehälter 20 zur Verwendung bei der Erfindung arbeiten
nach dem Schwerkraftflußprinzip. Vorzugsweise haben
sie Durchflußleitungsregelrohre darin und sie können die
Form haben, die in den US-Patenten 42 16 885, erteilt am
12. August 1980 um dem Design-Patent D273 768 angegeben
sind, erteilt am 8. Mai 1984. Die Sirupbehälter in den vorstehend
genannten beiden Patentschriften sind beide dicht
verschlossene Behälter und es handelt sich um Einwegbehälter.
Eine beliebige Größe kann für die Sirupbehälter gewählt
werden. Es ist aber beabsichtigt, bei der vorliegenden
Erfindung kleine Behälter mit einem Fassungsvermögen
von etwa 1 Liter zu verwenden.
Alternativ zu Einwegbehältern können die Sirupbehälter 20
nach der Erfindung als wiederfüllbare Sirupbehälter der
Bauart ausgelegt werden, die in den Fig. 7 und 8 dargestellt
sind.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 7 und 8 ist ein Sirupbehälter
insgesamt mit 20 bezeichnet, der aus Kunststoff, Metall
oder irgendeinem anderen flüssigkeitsundurchlässigen
Material hergestellt sein kann und ein offenes oberes Ende
20 A und ein offenes bodenseitiges Ende 20 B mit einem Ausgabestutzen
20 S darin hat, der eine Auslaßöffnung 22 bildet.
In dem Sirupbehälter 20 ist eine Durchflußleistungsregelröhre
30 angeordnet, die ein offenes Ende 30 A und ein offenes bodenseitiges
Ende 30 B hat.
Das offene Ende 30 A des Rohrs 30 ist in einem Sockel 42
in einem abnehmbaren Verschlußdeckel 40 abgestützt. Das Ende
30 A des Rohrs 30 ist vorzugsweise ständig fest im Sockel 42
durch Heißversiegeln, Ultraschallschweißen oder durch die
Verwendung entsprechender Kleber angebracht. Der Sockel 42
hat eine Öffnung 43, die in Verbindung mit der Umgebung und
dem offenen Ende des Rohrs 30 A steht.
Der abnehmbare Verschlußdeckel 40 bei der Ausführungsform
nach Fig. 7 ist mit einer Umfangsschulter 44 und einem
Schlitz 46 versehen, der mittels Schnappsitz über den Umfangsrand
24 des offenen Endes 20 a des Behälters paßt.
Der Verschlußdeckel 40 ist aus einem flexiblen Kunststoffmaterial
spritzgegossen und die Breite der Nut darin ist
geringfügig kleiner als die Dicke des Rands 24, um eine bündige
Schnappassungszuordnung zu verwirklichen. Hierdurch
wird eine hermetische Abdichtung um den Rand 24 gewährleistet,
so daß Umgebungsdruck in den Behälter 20 nur über die
Öffnung 43 und das Rohr 30 eintreten kann. Der Verschlußdeckel
40 hat auch einen Vorsprung 48, der sich von der
Schulter 44 wegerstreckt und von den Fingern einer Bedienungsperson
ergriffen werden kann, um den Verschlußdeckel
vom Behälter 20 zu entfernen, wenn dieser wiederum mit
Sirup aufgefüllt werden soll.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist der abnehmbare Verschlußdeckel
40, wie mit 54 angedeutet, aufgeschraubt, so
daß er auf einem durchmesser-reduzierten Abschnitt des Behälters
aufgeschraubt werden kann, der ein offenes oberes
Ende 20 A bildet. Die hermetische Abdichtung ist bei dieser
Ausführungsform durch einen O-Ring 52 erzielt, der in einer
Umfangsnut 50 in dem abnehmbaren Verschlußdeckel 40 angeordnet
ist. Wenn dieser in seine vorbestimmte Stelle nach
Fig. 4 eingeschraubt ist, wird der O-Ring 52 zwischen dem
Rand 24 und dem Verschlußdeckel 40 zusammengedrückt, wodurch
man die gewünschte hermetische Abdichtung erhält.
Unabhängig von der Art des Sirupbehälters, der eingesetzt
wird, und zwar insbesondere unabhängig davon, ob es sich
um einen Einwegbehälter oder einen wiederfüllbaren Behälter
handelt, ist bei der Erfindung der Ausgabestutzen 20 B mit
Gewindegängen 20 C versehen, um zu ermöglichen, daß die Sirupventil-
Anpaßanordnung 80 mittels Anschrauben an diesem
angebracht werden kann. Eine Dichtung oder ein Dichtungsring
82 ist um den Stutzen 20 B vorgesehen, um ein Lecken
während der Handhabung oder Lagerung des Behälters zu vermeiden.
Claims (22)
1. Ausgabevorrichtung für nachträglich gemischte Getränke,
die eine vorbestimmte Anzahl von im Gehäuse untergebrachten
Ventilanordnungen und zugeordnete Ausgabedüsen
hat, die starr an einem Gehäuse der Ausgabevorrichtung
angebracht sind, wobei jede Ventilanordnung ein Soda-Ventil
zum Regeln des Flusses von mit Kohlendioxid gesättigtem
Wasser zu der Düse enthält, gekennzeichnet
durch:
a) eine Vielzahl von Sirupventil-Anpaßanordnungen
(80) in einer Anzahl, die größer als die vorbestimmte Anzahl
von im Gehäuse untergebrachten Ventilanordnungen (60)
ist, wobei jede Ventilanpaßanordnung (80) aufweist:
- 1. ein Hauptgehäuse, das ein offenes Ende (80 A) hat, das lösbar mit einem Auslaßstutzen (20 B) eines nach dem Schwerkraftflußprinzip arbeitenden Sirupbehälters (20) verbindbar ist,
- 2. ein im Grundzustand geschlossenes Sirupventil (84) in dem Hauptgehäuse, das zur Regelung des Sirupstromes aus dem Stutzen (20 B) dient,
- 3. eine Sirupauslaßleitung (80 B), die mit dem Sirupventil (84) verbunden ist, und
- 4. eine Durchflußleistungsregel-Lochplatte (OP) in der Auslaßleitung (80 B) in Fluidverbindung mit dem Sirupventil (84), die eine vorbestimmte Öffnungsgröße hat, die zu dem Brix-Wert einer vorbestimmten Sirupgeschmacksrichtung paßt, wobei die Öffnungsgröße jeder Ventilanpaßanordnung (80) unterschiedlich ist, um zu den unterschiedlichen Brix-Werten des Sirups zu passen, und
b) einen Einstecksockel (64) in jeder im Gehäuse angebrachten
Ventilanordnung (60), der lösbar eine der Sirupventilanpaßanordnungen
(80) aufnimmt, um die Sirupauslaßleitung
(80 B) im Betriebszustand einer hierzu bestimmten
Ausgabedüse (86) zuzuordnen.
2. Ausgabevorrichtung für nachträglich gemischte Getränke,
gekennzeichnet durch:
a) eine Quelle für mit Kohlendioxid saturiertes
Wasser,
b) einen nach dem Schwerkraftflußprinzip arbeitenden
Sirupbehälter (20), der einen Auslaßstutzen (20 B) mit
einem im Grundzustand geschlossenen Sirupventil (84) darin
hat, wobei das Sirupventil (84) eine Betätigungseinrichtung
(86) zum Öffnen und Schließen des Ventils (84) hat, die
sich von dem Stutzen (20 B) wegerstreckt,
c) eine Ventilanordnung (60), die eine Mischdüse
(68) mit einer oberen Öffnung zur Aufnahme des mit Kohlensäure
saturierten Wassers von der Quelle und Sirup von dem
Behälter mit einer bodenseitigen Öffnung zur Ausgabe eines
mit Kohlendioxid saturierten nachträglich gemischten Getränkes,
einen Sockel (64), der der Düse (68) in einer vertikalen
Ebene benachbart angeordnet ist, wobei der Sockel
(64) eine obere Öffnung zur Aufnahme zum Stützen des Auslaßstutzens
(20 B) des Sirupbehälters (20) und eine bodenseitige
Öffnung hat, durch die sich die Betätigungseinrichtung (86)
des Sirupventils (84) in vertikaler Richtung erstreckt, eine
Leitung, die das Sirupventil (84) mit der oberen Öffnung der
Düse (68) verbindet und ein Soda-Ventil (62) aufweist, das
oberhalb der oberen Öffnung der Düse (68) angeordnet ist,
wobei das Soda-Ventil (62) eine Betätigungseinrichtung (62 A,
70 B) hat, die in einer horizontalen Ebene zum Öffnen und
Schließen des Soda-Ventils (62) bewegbar ist, und
d) eine Ventilbetätigungshebelanordnung (70), die
manuell betätigbare Hebeleinrichtungen (70 A, 70 B) aufweist,
die ein Schwenkende haben, das auf einer Schwenkachse (72)
angebracht ist, sowie ein Betätigungsende und einen Zwischenhebel
(L) aufweist, der betriebsmäßig die Hebeleinrichtungen
(70 A, 70 B) mit den Betätigungseinrichtungen des Sirupventils
(84) koppelt, wobei die manuell betätigbare Hebeleinrichtungen
(70 A, 70 B) direkt mit den Betätigungseinrichtungen des
Soda-Ventils (62) koppelbar sind,
und wobei eine von Hand aufgebrachte Kraft auf das Betätigungsende
der Hebeleinrichtungen (70 A, 70 B) sowohl das
Sirupventil (84) als auch das Soda-Ventil (62) betätigt.
3. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ferner eine Durchflußleistungsregel-Lochplatte
(OP) in der Leitung in Fluidverbindung mit dem Sirupventil
(84) vorgesehen ist, die eine vorbestimmte Öffnungsgröße
hat, die zu dem Brix-Wert einer vorbestimmten Sirup-
Geschmacksrichtung paßt.
4. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die manuell betätigbare Hebeleinrichtungen
(70 A, 70 B) einen ersten Hebel (70 A) zum Öffnen des Soda-Ventils
(62) und einen zweiten Hebel (70 B) zum Öffnen des Sirupventils
(84) aufweisen, daß die direkte Kopplung mit den
Betätigungseinrichtungen des Soda-Ventils (62) einen gegabelten
Vorsprung aufweist, der einen Schlitz (75) auf der Unterseite
des zweiten Hebels bildet, der mit der Betätigungseinrichtung
(62 A) des Soda-Ventils (62) zusammenarbeiten
kann, und daß die Betätigungseinrichtung des Soda-Ventils
(62) einen Betätigungsstößel (62 A) hat, der in den Schlitz
(75) paßt, sowie eine Scheibe (62 B), die fest an dem Stößel
(62 A) angebracht ist und mit dem gegabelten Vorsprung zusammenarbeiten
kann.
5. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die manuell betätigbare Hebeleinrichtung
einen ersten Hebel (70 A) zum Öffnen des Soda-Ventils (62)
und einen zweiten Hebel (70 B) zum Öffnen des Sirupventils
(84) aufweist, daß der erste und der zweite Hebel (70 A, 70 B)
Schwenkenden haben, die auf einer Schwenkachse (72) angebracht
sind sowie manuell beaufschlagbare Betätigungsenden,
daß die Betätigungsenden etwa in derselben Ebene angeordnet
sind und eine koplanare Betätigungsfläche bilden,
daß ein Abschnitt des Betätigungsendes des ersten Hebels
(70 A) unter einem Teil des Betätigungsendes des zweiten
Hebels (70 B) in Betätigungsrichtung liegt, daß der erste
Hebel (70 A) unabhängig von dem zweiten Hebel (70 B) zum
Öffnen des Soda-Ventils (62) betätigbar ist, jedoch der
zweite Hebel (70 B) auch den ersten Hebel (70 A) betätigt,
um zu bewirken, daß sowohl das Sirupventil (84) als auch
das Sodaventil (62) geöffnet wird.
6. Ventilanordnung zum selektiven Ausgeben eines Kohlendioxides
saturierten nachträglich gemischten Getränks oder
von mit Kohlensäure saturiertem Wasser allein an einer Ausgabevorrichtung
für nachträglich gemischte Getränke, gekennzeichnet
durch:
a) ein Sirupventil (84), das mit einem Sirupvorrat
(20) verbunden ist,
b) ein Soda-Ventil (62), das mit einer Quelle für mit
Kohlendioxid saturiertem Wasser verbunden ist, und
c) eine Ventilbetätigungseinrichtung (70), die einen
ersten Hebel (70) zum Öffnen des Soda-Ventils (62) und einen
zweiten Hebel (70 B) zum Öffnen des Sirupventils (84)
aufweist, wobei der erste und der zweite Hebel (70 A, 70 B)
Schwenkenden haben, die an einer Schwenkachse (72) angebracht
sind sowie manuell beaufschlagbare Betätigungsenden,
wobei die Betätigungsenden etwa in derselben Ebene angeordnet
sind und wobei ein Teil des Betätigungsendes des
ersten Hebels (70 A) und einem Abschnitt des Betätigungsendes
des zweiten Hebels (70 A) in der Betätigungseinrichtung
liegt, und
wobei der erste Hebel (70 A) unabhängig vom zweiten
Hebel (70 B) zum Öffnen des Soda-Ventils (62) betätigbar
ist, während durch die Betätigung des zweiten Hebels (70 B)
auch der erste Hebel (70 A) zum Öffnen des Sirupventils
(84) als auch des Soda-Ventils (62) betätigt wird.
7. Vorrichtung zur Aufgabe von Flüssigkeiten mit einer
regelbaren Durchflußrate, gekennzeichnet durch:
einen Behälter (20) mit einem oberen Ende (20 A),
das sich zur Umgebung öffnet, einem bodenseitigen Ende
(20 B) mit einer Auslaßöffnung (22) darin und Seitenwandungen,
die die oberen und unteren Enden (20 A, 20 B) verbinden,
wobei der Behälter (20) einen Rand (24) um das
obere Ende zur Begrenzung einer oberen Öffnung (20 A)
hat,
ein Durchflußratenregelrohr (30), das ein oberes
offenes Ende (30 A) in der Nähe der oberen Öffnung (20 A)
des Behälters (20) und ein bodenseitiges Ende (30 B) hat,
das in einem vorbestimmten Abstand oberhalb der Auslaßöffnung
angeordnet ist, wobei das Rohr (30) eine Verbindung
mit Atmosphärendruck am bodenseitigen offenen Ende (30 B)
herstellt,
einen abnehmbaren Verschlußdeckel (40), der eine
Dichtungseinrichtung hat, der eine hermetische Abdichtung
zwischen dem Verschlußdeckel (40) und dem Rand (24) um
die obere Öffnung (20 A) bildet und eine Einrichtung (42)
hat, um das Durchflußratenregelrohr (30) in dem Behälter
(20) zu stützen, und
ein im Grundzustand geschlossenes, federbelastetes
Ventil in der Auslaßöffnung, das eine Betätigungseinrichtung
zum Öffnen des Ventils hat, wenn eine von außen einwirkende
Kraft aufgebracht wird.
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