DE3631019A1 - Pruefungen in einer kernreaktoranlage - Google Patents
Pruefungen in einer kernreaktoranlageInfo
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- G21C17/003—Remote inspection of vessels, e.g. pressure vessels
- G21C17/007—Inspection of the outer surfaces of vessels
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrich
tung zur Durchführung von wiederkehrenden Prüfungen in
einer Kernreaktoranlage gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Kernreaktoranlagen werden aufgrund geltender Sicher
heitsbestimmungen wiederkehrenden Prüfungen unterzogen,
mit denen sichergestellt werden soll, daß keine unzu
lässigen Veränderungen infolge betrieblicher Einwirkung
oder hierdurch verursachte Schäden unentdeckt bleiben,
die zu einem katastrophalen Versagen der gesamten Anlage
oder einzelner Komponenten bzw. Anlagenteile führen
können.
Solche wiederkehrenden Prüfungen bestehen im wesentli
chen in der Anwendung zerstörungsfreier Prüfverfahren,
vorzugsweise Ultraschallverfahren, deren Reproduzier
barkeit mit gleichen Prüfparametern gewährleistet sein
muß.
Die Durchführung der Prüfungen in strahlungsgefährdeten
oder strahlungsverseuchten Bereichen der Kernreaktoran
lage erfordert besondere Maßnahmen zum Schutz des mit
der Prüfung befaßten Prüfpersonals.
Wie aus automatischen Prüfanlagen zur zerstörungsfreien
Prüfung von Serienerzeugnissen aus laufender Fertigung
bekannt ist, werden auch in Kernreaktoranlagen häufig
Manipulatoren zur Handhabung der Prüfeinrichtungen be
nutzt, die auf temporär oder stationär installierten
Führungsschienen, die entlang den festgelegten Prüfbah
nen angeordnet sind, verfahren werden.
In der DE-PS 25 09 025 ist ein Verfahren zum Einbringen
eines Manipulators in die Kaverne eines Spannbetonbaus
einer Kernreaktoranlage mit Gaskühlung beschrieben, bei
dem ein zum Manipulator gehöriges Standrohr mit seitlich
daran anschließenden Teleskoparmen und daran befestigten
Manipulatorköpfen für die Dauer der Arbeiten in die Ka
verne eingefahren wird. Die vorgesehene Prüfung bezieht
sich auf die Kaverne und die darin eingebauten Kompo
nenten. Ein geschlossener metallischer Druckbehälter,
der aus einzelnen Schüssen zusammengesetzt ist, die
miteinander verschweißt sind, ist hierbei nicht in Be
tracht gezogen.
Unter Zugrundelegung dieses bekannten Standes der Tech
nik stellt sich die Erfindung die Aufgabe, ein Verfahren
der oberbegrifflichen Art zur Durchführung von wieder
kehrenden zerstörungsfreien Prüfungen an einem Reaktor
druckbehälter aus Stahl, der aus einzelnen mittels
Schweißnähten verbundenen Behälterabschnitten zusammen
gesetzt ist, anzugeben, daß die besondere Strahlungs
gefährdung des mit der Prüfung befaßten Personals ver
meidet und jederzeit mit der erforderlichen Genauigkeit
reproduzierbare Prüfbefunde gewährleistet.
Darüberhinaus soll eine Vorrichtung angegeben werden,
die einfach und kostengünstig gestaltet ist und die
schnelle und zuverlässige Durchführung des Verfahrens
gestattet bei möglichst geringem Aufwand an Kosten und
Zeit für die Durchführung.
Die Lösung der Aufgabe besteht in den kennzeichnenden
Merkmalen der Ansprüche 1 und 6.
Danach ist vorgesehen, daß vor Beginn der Prüfungen eine
kammerähnliche Schleusenvorrichtung, in welcher die
Prüfanordnung aufbewahrt wird, in dem begehbaren Bereich
des Ringraums, der den Reaktordruckbehälter umgibt, in
stalliert wird auf einer Zwischendecke, die den Ringraum
in den oberen begehbaren und den unteren nicht begeh
baren Bereich unterteilt.
Sodann wird die Prüfanordnung, d.h. der zur Prüfung der
Außenwand des Reaktordruckbehälters mit einer Prüfein
richtung versehene Manipulator auf die im Ringraum an
geordnete Führungsschienen aufgesetzt und an eine Über
tragungsleitung zur Übertragung von Meßdaten und Steuer
befehlen sowie der zum Betrieb der Prüfanordnung erfor
derlichen Energie angeschlossen.
In Besonderheit der Erfindung und ihrer Ausgestaltung
kann die vorgesehene Prüfung sowohl bei abgeschaltetem
als auch bei in Betrieb befindlichem Reaktor durchge
führt werden. Sofern die Anwesenheit des Prüfpersonals
im Ringraum erforderlich ist, ist sein Aufenthalt aus
schließlich in der Schleusenvorrichtung vorgesehen,
deren Wände mit einer ausreichenden Abschirmung gegen
die vom Reaktordruckbehälter ausgehende Strahlung ver
sehen sind, welche die Grenzen der zulässigen Strah
lungsbehandlung des Bedienungspersonals sicher einhält.
Ein weiteres Merkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schleusenvorrichtung
mitsamt dem Manipulator und der Prüfeinrichtung unter
Benutzung eines im Ringraum ohnehin vorhandenen Hebe
zeuges zur Installation des Reaktordruckbehälters und
seiner Einbauten montiert und nach Beendigung der Prü
fungen wieder demontiert wird.
Die erfindungsgemäße Schleusenvorrichtung ist gestaltet
als allseits geschlossene Kammer mit zwei gegenüberlie
genden Personenöffnungen und einer Anschlußöffnung in
der an die Ringraumaußenwand angrenzenden Rückwand.
Die Anschlußöffnung in der Rückwand dient zum Anschluß
des Manipulators und der daran gekoppelten Prüfeinrich
tung an eine Übertragungsleitung für die Übertragung von
Meßdaten und Steuerbefehlen sowie der Versorgung mit der
zur Betätigung erforderlichen Energie.
Von den beiden Personenöffnungen befindet sich je eine
im Boden und in der Decke der Schleusenvorrichtung. Sie
sind jeweils mit Türen verschließbar.
Die obere Öffnung dient dem Zugang des Bedienungsperso
nals in die Schleusenvorrichtung, um den erfindungsgemäß
dort während der Prüfpausen positionierten Manipulator
an die Übertragungsleitung anzuschließen und auf eine
Führungsschiene des den Reaktordruckbehälter umgebenden
Führungsschienensystems aufzusetzen.
Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Schleu
senvorrichtung beim Einbringen in den Ringraum so pla
ziert wird, daß die Anschlußstelle der stationär in der
Ringraum-Außenwand verlegten Übertragungsleitung in die
dafür vorgesehene Anschlußöffnung in der Rückwand der
Schleusenvorrichtung greift.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Schleusenvorrich
tung sieht vor, daß in dieser Position die im Boden an
geordnete Personenöffnung exakt über einer Ausnehmung in
der Zwischendecke liegt. Auf diese Weise ist das im
nicht begehbaren Bereich installierte Führungsschienen
system von der Schleusenvorrichtung aus über eine als
Führungsmast ausgebildete vertikal im unteren Ringraum
angeordnete Führungsschiene erreichbar.
Eine austeckbare Verlängerung der Führungsschiene, die
gegebenenfalls stationär mit der Schleusenvorrichtung
verbunden sein kann, erleichtert das Ansetzen des Mani
pulators.
Es kann aber erfindungsgemäß auch vorgesehen sein, daß
der Führungsmast unmittelbar an der Decke endet bzw.
dort ein Scharnier aufweist, welches ermöglicht, das
durch die Zwischendecke ragende Ende umzuklappen, wenn
keine Prüfung stattfindet, welches aber ansonsten nach
oben durch die Zwischendecke ragt und - soweit vorge
sehen - an der an der Schleusenvorrichtung befindlichen
Führungsschiene angeschlossen wird.
Weiter ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der Mani
pulator sich bereits in der Schleusenvorrichtung befin
det, wenn diese in dem Ringraum an der Zwischendecke
abgesetzt wird, so daß es keine besondere Mühe bereitet
und keiner zusätzlichen Maßnahmen und Mittel bedarf, um
den Manipulator mit dem Führungsschienensystem zu ver
einigen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
den Führungsmast, der als Koppelglied zwischen der
Schleusenvorrichtung und den einzelnen Führungsschienen
dient, die entlang den festgelegten Prüfbahnen angeord
net sind, mit Abzweigvorrichtungen auszustatten, die
ebenfalls fernbetätigbar sind. Mit Hilfe dieser Abzweig
vorrichtungen ist es möglich, die vorgesehenen Prüfungen
am Reaktordruckbehälter schnell und dadurch kostengün
stig mit großer Aussagesicherheit durchzuführen.
Die Lage der Führungsschienen wird bestimmt durch die
festgelegten Prüfanforderungen, das heißt durch die
flächenbezogene Prüfdichte. Als weiteres Kriterium für
die Festlegung der Schienenabstände zueinander sind die
Bauabmessungen des Manipulators und der Prüfeinrichtung
anzusehen. Durch entsprechende raumsparende Gestaltung
dieser Geräte kann der Schienenabstand so festgelegt
werden, daß gegebenenfalls eine hundertprozentige Er
fassung der Oberfläche des Reaktordruckbehälters möglich
ist. Im allgemeinen jedcch wird sich die Prüfung auf die
Auswertung der Schweißnähte beschränken.
Dies und weitere Merkmale und vorteilhafte Ausgestal
tungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange
geben.
Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt ist, sollen die Erfindung, ihre
vorteilhaften Ausgestaltungen sowie weitere Vorteile der
Erfindung gezeigt und näher erläutert werden.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Reaktordruck
behälter in einer Betonkaverne.
In einer Kernreaktoranlage 10, die einen Betonbau 12
aufweist, befindet sich ein Reaktordruckbehälter 14 in
einer Betonkaverne 16. Die Kaverne 16 ist nach oben von
einem Betondeckel 18 verschlossen. Rings um den Reaktor
druckbehälter 14 besteht ein Ringraum 20, der durch eine
balkonartige Zwischendecke 22 in einen oberen begehbaren
Bereich 24 und in einen unteren nicht begehbaren Bereich
26 unterteilt ist. Dieser Ringraum 20 wird nach außen
begrenzt von einer Ringraumaußenwand 28, in der eine
Übertragungsleitung 30 stationär verlegt ist. Die Über
tragungsleitung 30 führt von einem Steuer- und Schalt
schrank 32 zu einer Anschlußstelle 34, die oberhalb der
Zwischendecke 22 aus der Ringraumaußenwand 28 in den
begehbaren Bereich 24 des Ringraums 20 hineinragt und an
die ein Manipulator 60 mit daran befestigter Prüfein
richtung 61 ausgeschlossen wird. An dieser Stelle ist
eine Schleusenvorrichtung 36 angeordnet, welche durch
eine verschließbare Montageöffnung 38 im Betondeckel 18
in dem Ringraum 20 abgesenkt und auf die Zwischendecke
22 aufgesetzt ist.
Die Schleusenvorrichtung 36 ist kammerähnlich ausgestal
tet und weist an ihrer Rückwand 40 eine Anschlußöffnung
42 auf, durch welche die in der Ringraumaußenwand 28 an
geordnete Anschlußstelle 34 zugänglich ist. Die Decke 44
der Schleusenvorrichtung 36 weist eine Personenöffnung
46 auf, ebenso wie der Boden 48, der mit einer Zugangs
öffnung 50 versehen ist. Beide Öffnungen 46, 50 sind
mittels Türen 47, 52 verschließbar.
In diese Zugangsöffnung 50, welche sich unmittelbar
fluchtend über einer Ausnehmung 52 in der Zwischendecke
22 befindet, ragt eine als Führungsmast 54 ausgebildete
vertikal angeordnete Führungsschiene, die mit Abzweig
vorrichtungen 56 versehen ist.
Diese Abzweigvorrichtungen 56 dienen dazu, einen auf
Führungsschienen 58 verfahrbaren Manipulator 60 entlang
den festgelegten Prüfbahnen zu führen.
Zu diesem Zweck sind die Führungsschienen 58 in festge
legtem Abstand zum Reaktordruckbehälter 14 und zueinan
der im nicht begehbaren Bereich 26 des Ringraums 20
ortsfest installiert. Der Manipulator 60 gelangt mit
Hilfe der jeweils fernbetätigten Abzweigvorrichtung 56
auf die vorgesehene Führungsschiene 58, welche rings um
den Reaktordruckbehälter 14 angeordnet sind.
Im gezeigten Beispiel befinden sich die Führungsschienen
58 im Bereich der Rundnähte 62 im unteren Teil des Reak
tordruckbehälters 14, deren Auswertung im Rahmen der
wiederkehrenden Prüfung vorgesehen ist.
Der Reaktordruckbehälter 14 stützt sich über entspre
chend geformte Tragpratzen 15 auf in den Ringraum 20
hineinragenden Kragträgern 13 ab.
Im Inneren der Schleusenvorrichtung 36 befindet sich
eine Aufnahmevorrichtung 64 für den Manipulator 60, der
über eine nicht näher gezeigte Kabelverbindung mit der
Schleusenvorrichtung 36 und über die Anschlußstelle 34
mit dem Steuer- und Schaltschrank 32 in Verbindung
steht.
Oberhalb des Betondeckels 18 befindet sich ein nicht
näher gezeigtes Hebezeug, welches dazu dient, die
Schleusenvorrichtung 36 zum Ein- und Ausbau durch eine
mit einem Deckel 38 verschließbare Öffnung 19 im Beton
deckel 18 in die Kaverne 16 einzubringen und wieder zu
entfernen.
Claims (20)
1. Verfahren zur Durchführung wiederkehrender Prü
fungen an der Außenseite eines Reaktordruckbehälters
einer Kernreaktoranlage, insbesondere einer gasgekühlten
Hochtemperatur-Kernreaktoranlage, unter Verwendung eines
auf stationär in einem den Reaktordruckbehälter umgeben
den stark strahlungsgefährdeten Ringraum, der in einen
oberen begehbaren und in einen unteren nicht begehbaren
Bereich unterteilt ist, angeordneten Führungsschienen
verfahrbaren Manipulators zur Fernbetätigung einer ange
koppelten Prüfeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß
vor Beginn der Prüfungen im begehbaren Bereich (24) des
Ringraums (20) eine demontierbare Schleusenvorrichtung
(36) installiert wird, die als Strahlenschutz für das
Bedienungspersonals dient, das der zur Prüfung vorge
sehene Manipulator (60) mitsamt der Prüfeinrichtung auf
die von der Schleusenvorrichtung (36) aus erreichbaren
Führungsschienen (56) aufgesetzt wird, daß der Manipu
lator (60) mit der Prüfeinrichtung (61) an eine von der
Schleusenvorrichtung (36) aus erreichbare Anschlußstelle
(34) einer Übertragungsleitung (30) angeschlossen wird,
die zur Übertragung von Meßdaten und Steuerbefehlen
sowie der zur Durchführung der Prüfung erforderlichen
Energie dient.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die vorgesehenen Prüfungen bei abgeschaltetem
Reaktor durchgeführt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Durchführung der vorgesehenen Prüfungen
auch bei in Betrieb befindlichem Reaktor erfolgt.
4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Durchführung der vor
gesehenen Prüfungen die Grenzen für die zulässige Strah
lungsbelastung des Bedienungspersonals eingehalten wer
den.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß nach Durchführung der vor
gesehenen Prüfungen der Anschluß des Manipulators (60)
und der Prüfeinrichtung (61) an die Übertragungsleitung
(30) gelöst wird und die Schleusenvorrichtung (36) mit
samt dem Manipulator (60) und der Prüfeinrichtung (61),
die von den Führungsschienen (58) abgenommen sind, aus
dem Ringraum (20) entfernt werden.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1 in einer Kernreaktoranlage, insbesondere
einer gasgekühlten Hochtemperaturkernreaktoranlage, mit
einem von einem in einem begehbaren und in einem nicht
begehbaren Bereich unterteilten, intensiver Strahlung
ausgesetzten Ringraum umgebenen Reaktordruckbehälter, an
dessen Außenseite Führungsschienen für die Führung eines
abnehmbar gestalteten verfahrbaren Manipulators zur
Fernbetätigung einer daran befestigten Prüfeinrichtung,
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine demon
tierbare Schleusenvorrichtung (36) vorgesehen ist, die
den Manipulator (60) und die Prüfeinrichtung (61) auf
nimmt und während der Prüfung auf einer balkonartigen
Zwischendecke (22) im Ringraum (20) angeordnet ist, die
den begehbaren Bereich (24) vom nicht begehbaren Bereich
(26) trennt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schleusenvorrichtung (36) aus strah
lungsreflektierendem und strahlungsabsorbierendem Mate
rial gebildet ist und Schutz vor Strahlungsgefährdung
für das Bedienungspersonal bietet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schleusenvorrichtung (36) eine obere
Personenöffnung (44) und eine untere Zugangsöffnung (50)
aufweist, die mit Türen (46, 52) verschließbar sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die untere Zugangsöffnung (50) die Schleu
senvorrichtung (36) mit dem nicht begehbaren Bereich
(26) verbindet, der durch eine Ausnehmung (23) in der
Zwischendecke (22) zugänglich ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß durch die untere Zugangsöffnung (50) ein
vertikal im unteren Ringraum (20) angeordneter Führungs
mast (56) zur Aufnahme des Manipulators (60) erreichbar
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Anschlußstelle (34) einer in der
Ringraumaußenwand (28) stationär verlegten Übertragungs
leitung (30) von der Schleusenvorrichtung (14) aus
strahlengeschützt erreichbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schleusenvorrichtung (40) im
demontierten Zustand den von den Führungsschienen (58)
entfernten und von der Anschlußstelle (34) der Übertra
gungsleitung (30) getrennten Manipulator (60) aufnimmt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schleusenvorrichtung (14) eine fest
installierte Führungsschiene (57) aufweist, die an den
vertikal im Ringraum (20) angeordneten Führungsmast (56)
anschließbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Führungsmast (56) in die Schleusen
vorrichtung (40) hineinragt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet daß der Führungsmast (56) teleskcpartig aus
gebildet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10, 13,
14, 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsmast
(54) ein System von Abzweigungen (56) aufweist, welches
dazu dient, den Manipulator (60) von der Schleusenvor
richtung (14) zu den Führungsschienen 58 zu leiten, um
die Prüfung durchzuführen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Führungsschienen (58) entlang vorge
sehener Prüfbahnen, z.B. an Schweißnähten (62) des Reak
tordruckbehälters (14) rings um diesen angeordnet sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schleusenvorrichtung (36) mittels
eines oberhalb des Ringraums (20) angeordneten Hebezeugs
für den Reaktordruckbehälter (14) und dessen Einbauten
so auf die Zwischendecke (22) aufgesetzt ist, daß sowohl
die Anschlußstelle (34) als auch die Ausnehmung (23) in
der Zwischendecke (22) von der Schleusenvorrichtung (36)
erfaßt sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abzweigungen (56) am Führungsmast (54)
fernbetätigbar sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anschlußstelle (34) für die Übertra
gungsleitung (30) als lösbare Steckverbindung ausge
bildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863631019 DE3631019A1 (de) | 1986-09-12 | 1986-09-12 | Pruefungen in einer kernreaktoranlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863631019 DE3631019A1 (de) | 1986-09-12 | 1986-09-12 | Pruefungen in einer kernreaktoranlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3631019A1 true DE3631019A1 (de) | 1988-03-24 |
Family
ID=6309411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863631019 Withdrawn DE3631019A1 (de) | 1986-09-12 | 1986-09-12 | Pruefungen in einer kernreaktoranlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3631019A1 (de) |
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- 1986-09-12 DE DE19863631019 patent/DE3631019A1/de not_active Withdrawn
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|---|
| "Atomkernenergie. Kerntechnik" 47 (1985), Seiten 17 bis 19 * |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8130 | Withdrawal |