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DE3630210A1 - Instrumentengriff - Google Patents

Instrumentengriff

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DE3630210A1
DE3630210A1 DE19863630210 DE3630210A DE3630210A1 DE 3630210 A1 DE3630210 A1 DE 3630210A1 DE 19863630210 DE19863630210 DE 19863630210 DE 3630210 A DE3630210 A DE 3630210A DE 3630210 A1 DE3630210 A1 DE 3630210A1
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DE
Germany
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instrument
grip
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disks
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DE19863630210
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DE3630210C2 (de
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Kurt Prof Dr Med Dr Med Semm
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Wisap Gesellschaft fuer Wissenschaftlichen Apparatebau mbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/28Surgical forceps
    • A61B17/29Forceps for use in minimally invasive surgery
    • A61B17/2909Handles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/30Surgical pincettes, i.e. surgical tweezers without pivotal connections

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Description

Die Erfindung betrifft einen Instrumentengriff für medi­ zinische Instrumente gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Instrumentengriffe der vorgenannten Art sind in der Medi­ zin für operative Eingriffe und Untersuchungen hinreichend bekannt. Unabhängig vom Einsatzgebiet, wie z.B. der Laparo­ skopie oder Endoskopie sind diese Instrumente proximalsei­ tig mit zwei Griffgliedern ausgestattet, die wie bei Sche­ ren zur Betätigung mittels der Finger einer Hand zwei ring­ förmige Griffteile aufweisen. Diese Griffteile werden für die Axialverschiebung des Instrumentenschaftes innerhalb der Instrumentenhülse gegeneinander oder auseinander be­ wegt.
Die vorgenannten medizinischen Instrumente finden bei­ spielsweise als medizinische Zangen, insbesondere zur Ge­ webeentnahme, Probeexzession, Fremdkörperentfernung und dergleichen ein breites Anwendungsspektrum.
Nachteilig ist bei diesen mit dem bekannten Instrumenten­ griff ausgestatteten medizinischen Instrumenten jedoch, daß im Rahmen von Untersuchungen und operativen Eingriffen häufig eine Drehbewegung des Instrumentenschaftes relativ zur Instrumentenhülse erforderlich wird. Dies kann erfor­ derlich werden, wenn der Arzt erkennt, daß z.B. bei einer Myomentnahme das entsprechende Gewebeteil nur so bestmög­ lich exzessiert werden kann, wenn der Instrumentenschaft und damit auch das distalseitige Greif- oder Schneidinstru­ ment um z.B. 180° gedreht wird. In einem derartigen Fall muß also auch der Arzt dieser erforderlichen Drehung von 180° mit seiner Hand folgen, wodurch gerade bei derartigen, äußerst sorgfältig auszuführenden Eingriffen vollkommen unergonomische Betätigungsstellungen für den Arzt entste­ hen. Gegenüber der Ausgangslage beim vorgenannten medizi­ nischen Instrument ist bei einer Drehung von 180° der In­ strumentengriff mit den zwei ringförmigen Griffteilen ent­ gegengesetzt angeordnet, also sozusagen "auf den Kopf ge­ stellt".
Ausgehend von diesen Nachteilen im Stande der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Instrumen­ tengriff zu schaffen, der bei einfachem Aufbau den medizi­ nischen Anforderungen gerecht wird und dabei insbesondere eine günstige und verbesserte Handhabungsmöglichkeit bei Drehbewegungen des medizinischen Instrumentes, speziell des Instrumentenschaftes, während des Eingriffes am Patien­ ten ermöglicht.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 gelöst.
Ein Hauptgedanke der Erfindung kann darin gesehen werden, von den bisherigen einseitig und unsymmetrisch vom Instru­ ment abstehenden ringförmigen Griffteilen abzugehen und stattdessen zumindest am Instrumentenschaft ein Griffteil anzubringen, das z.B. punktsymmetrisch zur Achse des Schaf­ tes ausgebildet ist. In dieser Grundform sollte der Griff­ teil-Durchmesser die Größe der Innenhandfläche nicht über­ schreiten. Hierdurch kann ein relativ flach und scheiben­ artig ausgebildetes Griffteil axial gegenüber der Instru­ mentenhülse durch Druckausübung über die Hand und in Um­ fangs- bzw. Drehrichtung mittels der Finger oder des Dau­ mens bewegt werden.
Mittels dieser erfindungsgemäßen Griffscheibe ist es dem Operateur möglich, auch während des Eingriffes das distal­ seitig am Instrumentenschaft drehfest mit diesem ange­ brachte Instrument leicht und ohne die Grundstellung der Hand aufzugeben, in jede beliebige Drehstellung mittels Fingerbetätigung zu bringen. Hierdurch ist es möglich, den operativen Eingriff wesentlich optimaler durchführen zu können, da jede Rotationsstellung vom distalseitigen Instrument einnehmbar ist. Speziell jedoch für den be­ tätigenden Arzt ergibt sich der Vorteil, daß mit diesem Instrumentengriff eine ergonomisch vernünftige Handhabung moglich ist und damit ungewohnte oder sogar "verkrampfte" Eingriffsstellungen vermieden werden.
Obwohl sich der wesentliche Erfolg bei dem erfindungsge­ mäßen Instrumentengriff bereits bei der Ausbildung des rückseitigen Griffgliedes am axial verschiebbaren und drehbaren Instrumentenschaft als Griffscheibe einstellt, ist es vorteilhaft, auch das Griffglied der sozusagen drehfest bei einem operativen Eingriff gehaltenen Instru­ mentenhülse als flache Griffscheibe auszubilden, zweck­ mäßigerweise sind beide Griffglieder etwa gleichartig und mit gleichem Durchmesser ausgebildet. Die Gestaltung des vorderen Griffgliedes ebenfalls als Griffscheibe bietet eine zuverlässige Möglichkeit für die Auflage und Führung der distalseitigen Fläche der Griffscheibe zwischen den Fingern.
Die kreisförmige Konfiguration der Griffglieder erlaubt es auch, bei und nach einer durchgeführten Drehbewegung mit dem medizinischen Instrument eine vollkommen gleich­ artige Betätigung wie in der Grundstellung durchzuführen. Zur Erkennung der Nullstellung des Instrumentes können ge­ eigneterweise Markierungen in Art von Vertiefungen mit numerischer Kennzeichnung oder unterschiedlicher Konfi­ guration, wie Breite, vorhanden sind. Hierdurch ist dem bedienenden Arzt auch ohne visuelles Erkennen der Lage des distalen Instrumentes die Rotationslage anhand der Griffscheibe erkennbar.
Neben einer kreisförmigen, diskusartigen Gestaltung der Griffscheiben sind auch orthogonale, elliptische oder ähn­ liche Umfangsbereiche der Griffglieder möglich.
Bei medizinischen Zangen- oder Greifinstrumenten, z.B. Biopsie-Zange oder atraumatischen Greifer ist es zweckmäßig, die mit dem Instrumentenschaft starr verbundene Griffschei­ be kraftmäßig gegenüber der vorderen Griffscheibe, bei­ spielsweise mittels einer Feder vorzuspannen. In dieser Ausführungsform ist die axiale Verschiebbarkeit des In­ strumentenschaftes und gegebenenfalls eine Spreizung des distalseitigen Greifinstrumentes mittels einer einfachen Druckausübung durch die Hand mittels der Schließbewegung zwi­ schen Finger und Handinnenfläche möglich. Bei einer Redu­ zierung oder Aufhebung dieser Kraft wird der Instrumenten­ schaft und das distalseitige Greifinstrument axial nach rückwärts in der Instrumentenhülse bewegt. Diese Kraft kann allein durch die zwischen den beiden Griffscheiben vorgesehene Feder aufgebracht werden. Die Kraft kann jedoch auch durch ein Einschieben eines Fingers zwischen die Griff­ scheiben noch verstärkt werden.
Die Anordnung der Feder zwischen den Griffscheiben ist so getroffen, daß die relative Drehbewegung zumindest der mit dem Instrumentenschaft drehfest verbundenen Griffscheibe ungehindert möglich ist. So kann hierzu ein Federende axial fest mit einer Griffscheibe verbunden sein, während das andere Federende axial gesichert an oder in der ande­ ren Griffscheibe vorgesehen ist. Zusätzlich zu dem Aspekt der leichten Bedienbarkeit dieses medizinischen Instrumen­ tes müssen selbstverständlich die grundlegenden Kriterien, wie leichte Demontierbarkeit und Montierbarkeit zur Steri­ lisation oder zum Autoklavieren des Instrumentes mit ent­ sprechenden Materialerfordernissen berücksichtigt sein.
Die Erfindung wird nachstehend anhand schematischer Zeich­ nungen zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Längsansicht eines medizinischen Instrumentes, z.B. eines Greifers, für laparoskopische oder endoskopische Eingriffe, mit in axialer Richtung zusammengedrückten Griffscheiben, so daß distal­ seitig ein Greifer geöffnet ist;
Fig. 2 das Instrument nach Fig. 1 in axialer Ansicht in "Ruhestellung";
Fig. 3 einen axialen Teilschnitt durch den Griffbereich des Instrumentes nach Fig. 2, und
Fig. 4 eine axiale Ansicht eines weiteren Ausführungs­ beispiels eines Instrumentengriffes.
Das in Fig. 1 dargestellte medizinische Instrument 1 weist im wesentlichen eine sich axial erstreckende Instrumenten­ hülse 3 auf, in der ein Instrumentenschaft 4 axial und ro­ tativ bewegbar ist. Am distalseitigen Ende des Instrumen­ tenschaftes 4 ist im Beispiel nach Fig. 1 ein Greifer 7 vorgesehen. Dieser Greifer 7 ist in der Lage, in der die Griffscheibe 5 etwa an der starr mit der Instrumentenhülse 3 verbundenen Griffscheibe 6 anliegt, gespreizt.
Im Beispiel nach Fig. 1 sind beide Griffscheiben 5, 6 etwa kreisförmig und relativ flach in Art eines Diskus gestal­ tet. Die distalseitige Fläche der unteren Griffscheibe 6 ist dabei plan gehalten und geht über einen Hülsenansatz 14 in die Instrumentenhülse 3 über. Die Instrumentenhülse 3 ist mit dem Hülsenansatz 14 bzw. der Griffscheibe 6, die im Randbereich abgerundet ist, starr verbunden.
Die dem Instrument abgewandte Fläche der Griffscheibe 5 ist kugelartig gewölbt gestaltet, so daß ein optimales Erfassen und Anliegen in der Fläche der Hand möglich ist.
Zwischen den beiden Griffscheiben 5 und 6 ist um den In­ strumentenschaft 4 im Beispiel nach Fig. 2 eine Spiralfe­ der 8 angebracht. Die konstruktive Anordnung der Spiral­ feder 8 ist so getroffen, daß eine Drehbewegung der Griff­ scheibe 5 um mindestens 360° gegenüber der Griffscheibe 6 ebenso möglich ist wie die axiale Verschiebbarkeit des Instrumentenschaftes 4. In axialer Richtung ist die Feder 8 mit beiden Griffscheiben jedoch so fixiert. daß eine weitere Bewegung aus der End- bzw. "Ruhestellung" (Fig. 2) nur mittels einer Federdehnung möglich ist.
In der Endstellung des medizinischen Instrumentes ist das distalseitige Greifinstrument 7 kraftmäßig geschlossen und kann sogar vollständig in die Instrumentenhülse 3 einge­ zogen sein. Die zugewandten Innenflächen der Griffscheiben 5, 6 sind mit flach gehaltenen Abschrägungen 11 in Art von Kegelstümpfen gestaltet. In dieser Konfiguration verbleibt auch bei einem Zusammendrücken der beiden Griffscheiben am Umfangsbereich eine Eingriffsmöglichkeit für die Finger, so daß die distalseitig z.B. am Greifer ausgeübte Kraft durch ein etwa radiales Einschieben des Daumens verstärkt werden kann.
Der Teilschnitt nach Fig. 3 zeigt den Instrumentengriff, wie in dem Beispiel nach Fig. 1 und 2 in der "Ruhestellung", in der die Griffscheiben 5 und 6 maximal beabstandet sind. In den zugewandten Innenflächen der Griffscheiben 5 und 6 ist jeweils eine Ringnut 9 ausgebildet, in die das ent­ sprechende Ende der Spiralfeder 8 führungsmäßig eingreift. Die Spiralfeder 8 kann dabei an beiden Enden, vorzugsweise jedoch mindestens an einem Ende, drehbar vorgesehen sein. Axial sind die beiden Enden der Spiralfeder so gesichert, z.B. über in die Ringnuten eingreifende Sprengringe, daß sich in der "Ruhestellung" ein maximaler Abstand der Griff­ scheiben einstellt. Die Anordnung der Spiralfeder 8 in Kombination mit der Federauslegung und den Ringnuten 9 ist so getroffen, daß bei einem Anliegen der Achsbereiche der Griffscheiben 5 und 6 das distalseitige Instrument in axialer Richtung am weitesten aus der Instrumentenhülse 3 geschoben ist. Darüber hinaus ist die Befestigung der Spi­ ralfeder 8 gegenüber beiden Griffscheiben 5, 6 so vorgese­ hen, daß mit wenigen Handgriffen eine Demontage zu Steri­ lisationszwecken möglich ist.
In Fig. 4 ist ein mit flachen Innenflächen ausgestatteter Instrumentengriff 2 in radialer Blickrichtung dargestellt. An der Griffscheibe 6 sind am Umfangsrand Randvertiefungen 13, z.B. als Ausfräsungen, vorgesehen, die eine leichtere Drehbewegung der Griffscheibe 6 mittels eines Fingers er­ lauben. Eine ähnliche Ausführungsform mit Randvertiefungen kann auch bei der Griffscheibe 5 getroffen sein. Die Griff­ scheibe 5 ist nach der Fig. 4 mit mindestens einer oder mehrerer Vertiefungen 12 ausgestattet, die Strich-Markie­ rungen für die Null- bzw. Drehstellung der Griffscheibe 5 gegenüber der Griffscheibe 6 darstellen. Der Durchmesser der Griffscheibe 5, 6 wird zweckmäßigerweise etwa im Be­ reich von 5 bis 6 cm gewählt.

Claims (12)

1. Instrumentengriff für medizinische Instrumente mit zwei von einer Hand betätigbaren Griffgliedern, ins­ besondere für operativ eingesetzte Zangeninstrumente, welche eine äußere Instrumentenhülse und einen rela­ tiv in dieser mindestens axial bewegbaren Instrumen­ tenschaft aufweisen denen jeweils am proximalen Ende ein Griffglied starr zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens das Griffglied (5) des Instrumenten­ schaftes (4) als Griffscheibe ausgebildet ist.
2. Instrumentengriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Griffglied (6) der Instrumentenhülse (3) als Griffscheibe gestaltet ist.
3. Instrumentengriff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffscheiben (5, 6) etwa gleichen Durchmesser aufweisen, insbesondere einen Durchmesser von etwa 4 bis 7 cm haben.
4. Instrumentengriff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffscheibe (5, 6) kreisförmig und/oder mit Randvertiefungen (13) oder Randrillungen ausge­ bildet ist.
5. Instrumentengriff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffscheiben (5, 6) gegeneinander kraftvor­ gespannt, insbesondere federvorgespannt sind.
6. Instrumentengriff nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federvorspannung die Griffscheiben (5, 6) in der Ruhestellung auf maximalen Abstand hält.
7. Instrumentengriff nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffscheibe (5) des Instrumentenschaftes (4) proximalseitig flach gewölbt (10) ausgebildet ist.
8. Instrumentengriff nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zugewandten Flächen der Griffscheiben (5, 6) im Axialschnitt gesehen mindestens im Randbereich so als flacher Kegelstumpf (11) gestaltet sind, daß in der Längsachse der minimale Abstand der Griffscheiben (5, 6) vorliegt.
9. Instrumentengriff nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die starr am Instrumentenschaft (4) befestigte Griffscheibe (5) relativ zur Instrumenten­ hülse (3) um 360° frei drehbar ausgebildet ist.
10. Instrumentengriff nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Griffscheibe (5) des Instrumenten­ schaftes (4), insbesondere jedoch beide Griffscheiben (5, 6) eine Markierung (12) im Randbereich für die Nullstellung bzw. den Drehwinkel relativ zueinander aufweisen.
11. Instrumentengriff nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsränder (15) der Griffscheiben (5, 6) im Axialschnitt abgerundet gestaltet sind.
12. Instrumentengriff nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der minimale axiale Abstand der Griffscheiben (5, 6) am radialen Rand so ausgelegt ist, daß ein etwa radiales Einführen eines Fingers zwischen die Griff­ scheiben mit relativer axialer Bewegung der Griff­ scheiben zueinander möglich ist.
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