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DE3629850A1 - Hydraulisches wegeventil - Google Patents

Hydraulisches wegeventil

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Publication number
DE3629850A1
DE3629850A1 DE19863629850 DE3629850A DE3629850A1 DE 3629850 A1 DE3629850 A1 DE 3629850A1 DE 19863629850 DE19863629850 DE 19863629850 DE 3629850 A DE3629850 A DE 3629850A DE 3629850 A1 DE3629850 A1 DE 3629850A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
throttle
control
bore
bolt
measuring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863629850
Other languages
English (en)
Inventor
Gottfried Dipl Ing Olbrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19863629850 priority Critical patent/DE3629850A1/de
Publication of DE3629850A1 publication Critical patent/DE3629850A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/04Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
    • F15B13/0416Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor with means or adapted for load sensing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem hydraulischen Wegeventil nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist schon ein solches Wegeventil aus der DE-OS 33 09 998 bekannt, das für eine lastdruckunabhängige Steuerung vorgesehen ist. Ein Steuerschieber des Wegeventils bildet dazu eine Meßdrosselstelle, welche den zur Richtungssteuerung die­ nenden Steuerkanten vorgeschaltet ist. Zudem ist stromabwärts der Meßdrosselstelle und stromaufwärts der Richtungssteuerkanten eine Abgriffsstelle zum Ableiten des jeweiligen Lastdruckes sowie ein beide Motoranschlüsse absicherndes Rückschlagventil vorgesehen. Be­ findet sich bei diesem Wegeventil der Steuerschieber in einer seiner beiden Arbeitsendstellungen, so hat sein veränderlicher Durchfluß­ querschnitt an der Meßdrosselstelle seinen größtmöglichen Wert, so daß auch die durchströmende Druckmittelmenge und damit auch die Ver­ stellgeschwindigkeit des zugehörigen Hydromotors ein Maximum haben. Von Nachteil bei diesem Wegeventil ist nun, daß die durchfließende Druckmittelmenge und damit auch die Verstellgeschwindigkeit des Hy­ dromotors nicht mehr verstellbar ist, wenn der Steuerschieber seine Arbeitsendstellung einnimmt und damit seinen maximalen Durchfluß­ querschnitt aufgesteuert hat. In der Praxis ist es häufig erwünscht, daß bei einem Ventilblock aus mehreren gleich großen Ventilscheiben die Druckmittelmengen zu den jeweiligen Hydromotoren entsprechend den jeweiligen Anwendungsfällen begrenzbar ist.
Ferner ist aus der DE-OS 30 34 858 ein hydraulisches Wegeventil zur lastdruckunabhängigen Steuerung des Hydromotors bekannt, das neben einer Meßdrosselstelle und einer als Regelblende arbeitenden Druck­ waage einen zusätzlichen, unabhängig einstellbaren Drosselquer­ schnitt aufweist. Mit dieser zusätzlichen Drosselstelle im Meßkreis des Regeldruckgefälles kann zwar das Wegeventil auf eine bestimmte maximale Durchflußmenge eingestellt werden. Von Nachteil ist jedoch, daß dieses Wegeventil eine spezielle Bauart zeigt, bei der jeder Schieberachse eine Druckwaage zugeordnet ist. Zudem baut die zusätz­ liche Drosselstelle relativ aufwendig, indem sie einen koaxial zur Druckwaage angeordneten Drosselkolben und einen dazu quer liegenden Stellbolzen aufweist.
Vorteile der Erfindung
Das erfindungsgemäße Wegeventil mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß es bei einer vorhandenen Bauform mit gegebener Kanalanordnung in möglichst ein­ facher Weise einen zusätzlichen, unabhängig einstellbaren Drossel­ querschnitt ermöglicht. Damit läßt sich die Durchflußmenge auch dann ändern, wenn der Steuerschieber sich in seiner Arbeitsendstellung befindet und dabei seinen maximalen Steuerquerschnitt aufsteuert. Der gesamte Verstellbereich des Steuerschiebers steht somit auch dann zur Verfügung, wenn die Druckmittelmenge durch das Wegeventil auf einen Wert unterhalb des maximalen Durchflußwerts begrenzt werden soll. Zudem werden bisherige Vorteile bei dieser druckfühlenden We­ geventilbauart beibehalten, insbesondere wird ein Lastsinken im Feinsteuerbereich vermieden.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vor­ teilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Wegeventils möglich. Durch die Ansprüche 2 bis 7 wird eine besonders einfache und kompakte Bauweise ermöglicht, wobei ins­ besondere Anspruch 6 eine besonders leichte Einstellbarkeit der ver­ schiedenen Drosselquerschnitte erlaubt.
Zeichnung
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung darge­ stellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform des Wegeventils, Fig. 2 einen Teilschnitt nach II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen Teilschnitt nach III-III in Fig. 1, Fig. 4 einen teilweisen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform des Wege­ ventils, Fig. 5 eine Untersicht auf das zweite Wegeventil nach Fi­ gur 4, die Fig. 6 bis 9 die unterschiedlich eingestellten Dros­ selquerschnitte beim zweiten Wegeventil nach Fig. 4 und Fig. 10 ein Diagramm, das den Verlauf des verstellbaren Drosselquerschnitts abhängig vom Drehwinkel entsprechend den Fig. 6 bis 9 zeigt.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Die Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein hydraulisches Wege­ ventil 10, das für Blockbauart und zur Steuerung von vier Wegen aus­ gebildet ist. Das Wegeventil 10 hat in einem Gehäuse 11 eine Schie­ berbohrung 12, in der ein längsbeweglicher Steuerschieber 13 dicht und gleitend geführt ist.
Im Gehäuse 11 steht ein durchgehender Zulaufkanal 14, der mit dem Ausgang einer Verstellpumpe 15 Verbindung hat, mit einer ersten Meß­ drosselkammer 16 in Verbindung. Neben ihr liegt eine zweite Meßdros­ selkammer 17, von der eine hohlraumartige Verlängerung 18 nach unten in Richtung zu einer Unterseite 19 des Gehäuses 11 führt. In diese Verlängerung 18 führt eine Längsbohrung 21, die von einer der Be­ dienseite 22 gegenüberliegenden Stirnseite 23 ausgeht, mehrfach ab­ gesetzt ist und parallel zur Schieberbohrung 12 im Gehäuse 11 ver­ läuft. Die Längsbohrung 21 durchdringt in ihrem mittleren Bereich eine Zulaufkammer 24, die sich nach oben hin erstreckt und somit auch von der Schieberbohrung 12 durchdrungen wird. Beiderseits der Zulaufkammer 24 ist die Schieberbohrung 12 zu einer ersten (25) bzw. zweiten Motorkammer 26 aufgeweitet, die mit einem ersten (27) bzw. zweiten Motoranschluß 28 in Verbindung stehen. Angrenzend an die Motorkammern 25, 26 liegen in an sich bekannter Weise eine erste (29) bzw. eine zweite Rücklaufkammer 31, so daß die zweite Rücklauf­ kammer 31 neben der zweiten Meßdrosselkammer 17 zu liegen kommt.
Der Steuerschieber 13 weist im Bereich der Meßdrosselkammern 16, 17 einen ersten Steuerbund 32 auf, der Teil einer Meßdrosselstelle 33 des Wegeventiles 10 ist, mit der die Größe des Druckmittelstroms proportional zur Auslenkung des Steuerschiebers 13 in beiden Ar­ beitsstellungen beeinflußt werden kann. Zu diesem Zweck weist der erste Steuerbund 32 Steuerkerben 34 auf. Zur Steuerung der Richtung des Druckmittelstroms von der Zulaufkammer 24 zu einem der beiden Motoranschlüsse 27, 28 bzw. von dem anderen Motoranschluß 28, 27 zur zugehörigen Rücklaufkammer 31 bzw. 29, hat der Steuerschieber 13 in an sich bekannter Weise an drei Kolbenabschnitten eine erste bis vierte Steuerkante 35 bis 38.
Wie Fig. 1 näher zeigt, nimmt die nach außen hin verschlossene Längsbohrung 21 ein Rückschlagventil 39 auf, dessen kugeliges Schließglied 41 an einem stromaufwärts von der Zulaufkammer 24 aus­ gebildeten Ventilsitz 42 anliegt. Im Bereich der Längsbohrung 21 liegt zwischen dem Ventilsitz 42 und der Verlängerung 18 eine Ab­ griffsstelle 43, von welcher der jeweilige Lastdruck abgegriffen und über ein Lastdruck-Rückleitungssystem 44 mit einem Wechselventil 45 zu einem Regler 46 der Verstellpumpe 15 rückführbar ist.
Wie die Fig. 2 als Teilschnitt nach II-II in Fig. 1 näher zeigt, liegt in derselben Ebene wie die Abgriffsstelle 43 ein Druckkanal 47, der Teil des Lastdruck-Rückleitungssystems 44 ist und über den der Lastdruck aus einem zusätzlichen Wegeventil 48 rückführbar ist. Das Wechselventil 45 ist dabei in einem Wechselventil-Einsatz 49 untergebracht.
Wie Fig. 1 näher zeigt, ist im Gehäuse 11 von der Unterseite 19 her eine Sacklochbohrung 51 ausgebildet, welche die Längsbohrung 21 im Bereich zwischen der Abgriffsstelle 43 und der Verlängerung 18 durchdringt. Der Durchmesser der Sacklochbohrung 51 ist dabei etwas größer gewählt als der Durchmesser der Längsbohrung 21 in dem be­ treffenden Abschnitt. In die Sacklochbohrung 51 ist ein Drosselbol­ zen 52 eingesetzt, der mit einem zylindrischen Abschnitt 53 die Längsbohrung 21 blockiert und in diesem Abschnitt 53 eine durchge­ hende Drosselbohrung 54 aufweist, welche zusammen mit der Wand der Längsbohrung 21 einen unabhängig einstellbaren Drosselquerschnitt 55 bildet. Zu diesem Zweck ist der Durchmesser der Drosselbohrung 54 kleiner gewählt als derjenige der Längsbohrung 21. Der Drosselbolzen 52 ist nach außen hin durch einen O-Ring 56 abgedichtet und durch einen Sicherungsring 57 in der Sacklochbohrung 51 drehbar gehalten. Ein vom zylindrischen Abschnitt 53 nach außen ragender Verstellstift 58 ermöglicht ein leichtes Verstellen des Drosselquerschnitts 55 von außen, wobei die jeweilige Einstellung durch eine Kontermutter 59 gegen unbeabsichtigtes Verstellen gesichert ist.
Die Wirkungsweise des Wegeventils 10 wird wie folgt erläutert, wobei dessen grundsätzliche Funktion im Zusammenhang mit einer lastdruck­ kompensierten Steuerung als än sich bekannt vorausgesetzt wird.
In der gezeigten Neutralstellung des Steuerschiebers 13 am Wegeven­ til 10 ist der Zulaufkanal 14 blockiert durch die Meßdrosselstelle 33. Gleichzeitig ist der Regler 46 der Verstellpumpe 15 über das Lastdruck-Rückleitungssystem 44 und zum Rücklauf geöffnete, fünfte Steuerkanten 40 im Wegeventil 10 bzw. 48 zum Tank entlastet. Der Druck am Ausgang der Verstellpumpe 15 wird daher auf einen relativ niedrigen Bereitschaftsdruck begrenzt, dessen Größe von einer nicht näher gezeichneten, im Regler 46 angeordneten Feder bestimmt wird.
Wird der Steuerschieber 13 nach rechts in eine Arbeitsstellung aus­ gelenkt, so wird zuerst die Entlastung des Reglers 46 über das Last­ druck-Rückleitungssystem 44 und die zweite Meßdrosselkammer 17 zur zweiten Rücklaufkammer 31 gesperrt. Zugleich öffnet die vierte Steuerkante 38 eine Verbindung vom zweiten Motoranschluß 28 zur zweiten Rücklaufkammer 31. Anschließend gibt die zweite Steuerkante 36 die Verbindung von dem ersten Motoranschluß 27 zur Zulaufkammer 24 frei, so daß sich dort der Lastdruck aufbauen kann, der im je­ weils angeschlossenen Hydromotor wirksam ist. Das Rückschlagventil 39 verhindert hierbei ein Sinken der Last. Gleichzeitig mit der Rechtsbewegung des Steuerschiebers 13 öffnen die Steuerkerben 34 ei­ ne Verbindung in der Meßdrosselstelle 33, so daß nun von der Pumpe 15 gefördertes Druckmittel vom Zulaufkanal 14 über die Meßdrossel­ stelle 33, die Verlängerung 18, durch die aufgesteuerte Drosselboh­ rung 54 im Drosselbolzen 52 und durch das Rückschlagventil 39 strömt. Die Verstellpumpe 15 fährt dabei mit dem Druck hoch, wobei der in der Abgriffsstelle 43 herrschende Druck über einen Absdhnitt des Rückleitungssystems 44 mit dem Wechselventil 45 zum Pumpenregler 46 zurückgeführt wird. Überwindet schließlich der Druck der Ver­ stellpumpe 15 den in der Zulaufkammer 24 herrschenden Lastdruck, so öffnet das Rückschlagventil 39 und Öl strömt über die zweite Steuer­ kante 36 zum ersten Motoranschluß 27. Gleichzeitig fließt vom zwei­ ten Motoranschluß 28 ein Rücklaufstrom über die vierte Steuerkante 38 zur zweiten Rücklaufkammer 31 ab.
Während hierbei die zweite (36) und die vierte Steuerkante 38 die Richtung des zum Hydromotor fließenden Druckmittelstroms bestimmen, wird dessen Größe von den Steuerkerben 34 in der Meßdrosselstelle 33 bestimmt. Dabei sei davon ausgegangen, daß der verstellbare Drossel­ querschnitt 55 im Drosselbolzen 52 voll geöffnet ist und somit das von der Verstellpumpe 15 zur Verfügung gestellte Druckgefälle im we­ sentlichen über die geöffnete Meßdrosselstelle 33 abfällt. Da dieses Druckgefälle unabhängig von dem jeweiligen Lastdruck am gesteuerten Hydromotor mit Hilfe des Reglers 46 konstant gehalten wird, ist die Größe des zum Hydromotor fließenden Druckmittelstroms proportional zu dem von den Steuerkerben 34 aufgesteuerten Querschnitt und somit also proportional zur Auslenkung des Steuerschiebers 13. Ist der Steuerschieber 13 bei maximaler Auslenkung nach rechts in seine Ar­ beitsendstellung gebracht, so ermöglichen die voll aufgesteuerten Steuerkerben 34 einen maximalen Druckmittelstrom zum Hydromotor.
In dieser Arbeitsendstellung des Steuerschiebers 13 kann nun zusätz­ lich durch Drehen des Verstellstiftes 58 der Drosselquerschnitt 55 im Drosselbolzen 52 verringert werden. Hierbei wird das von der Drosselbohrung 54 mit der Wand der Längsbohrung 21 gebildete Fenster verkleinert. Da der Drosselbolzen 52 im Meßkreis des von der Ver­ stellpumpe 15 zur Verfügung gestellten Regeldruckgefälles liegt, wird bei zunehmenden Druckabfall am Drosselquerschnitt 55 das ver­ fügbare Druckgefälle an der Meßdrosselstelle 33 entsprechend klei­ ner. Umgekehrt kann durch Verringern des Widerstandes im Drosselbol­ zen 52 das an den Steuerkerben 34 wirksame Druckgefälle erhöht wer­ den. Mit Hilfe des Drosselbolzens 52 läßt sich somit bei in Arbeits­ endstellung befindlichem Steuerschieber 13 mit voll geöffneten Steuerkerben 34 die Verstellgeschwindigkeit des angeschlossenen Hy­ dromotors individuell einstellen. Der gesamte Verstellbereich des Steuerschiebers 13 bleibt dabei erhalten, auch wenn mit dem Drossel­ bolzen 52 der Druckmittelstrom zum angeschlossenen Verbraucher auf einen Wert begrenzt wird, der unterhalb des eigentlichen maximalen Durchflußwertes des Wegeventiles 10 liegt.
Bei einer Auslenkung des Steuerschiebers 13 nach links läßt sich der angeschlossene Verbraucher in umgekehrter Richtung steuern, wobei der Drosselbolzen 52 in gleicher Weise zur Begrenzung des Druckmit­ telstroms benutzt werden kann. Mit dem Drosselbolzen 52 ist es mög­ lich, während der Bewegung des angeschlossenen Hydromotors, also unter Druck, dessen Bewegungsgeschwindigkeit individuell zu verstel­ len. Mit Hilfe der Kontermutter 59 läßt sich der eingestellte Wert gegen unbeabsichtigtes Verstellen sichern.
Die Fig. 4 zeigt einen teilweisen Längsschnitt durch ein zweites Wegeventil 70, das sich vom ersten Wegeventil 10 nach Fig. 1 wie folgt unterscheidet, wobei gleiche Bauelemente mit gleichen Bezugs­ zeichen versehen werden. Das zweite Wegeventil 70 weist einen ande­ ren Drosselbolzen 71 auf, mit dem auf einfache Weise vier Festwerte einstellbar sind. Zur näheren Erläuterung des Drosselbolzens 71 wird ferner auf Fig. 5 Bezug genommen, die einen Teil einer Untersicht des zweiten Wegeventils 70 zeigt, sowie auf die Fig. 6 bis 9, in denen der Drosselbolzen 71 auf die vier unterschiedlichen Festwerte eingestellt ist sowie auf das Diagramm nach Fig. 10, in dem der je­ weils aufgesteuerte Blendenquerschnitt A über dem in Grad angegebe­ nen Drehwinkel des Drosselbolzens 71 angegeben ist.
Wie die Fig. 4 in Verbindung mit Fig. 6 näher zeigt, weist der zweite Drosselbolzen 74 im Bereich seines zylindrischen Abschnitts 53 zwei zueinander senkrecht verlaufende Sacklochbohrungen 72, 73 auf, die sich gegenseitig durchdringen und in derselben Ebene liegen wie die Längsachse der Längsbohrung 21. Von der ersten Sacklochboh­ rung 72 führt eine erste Drosselbohrung 74 in koaxialer Weise in ei­ ne Mantelfläche 75 des zylindrischen Abschnitts 53. Vom Ende der zweiten Sacklochbohrung 73 führen eine zweite Drosselbohrung 76 so­ wie eine dritte Drosselbohrung 77 in die Mantelfläche 75. Die Dros­ selbohrungen 74, 76, 77 liegen alle in derselben Ebene wie die Sack­ lochbohrungen 72, 73, liegen auf der Umfangsfläche 53 zueinander ra­ dial versetzt und sind in ihrer Größe so aufeinander abgestimmt, daß vorbestimmte Blendenquerschnitte einstellbar sind.
In den Fig. 4 bis 6 nimmt der zweite Drosselbolzen 71 eine Grund­ stellung ein, bei welcher eine Einstellmarke 78 bei einem Drehwinkel von 0 Grad die in Fig. 5 dargestellte Stellung einnimmt und der eingestellte Drosselquerschnitt 55 durch die wirksame erste Drossel­ bohrung 74 bestimmt wird, wie dies Fig. 6 näher zeigt. In Fig. 10 ist diese Grundstellung nach Fig. 6 bei einem Drehwinkel von 0 bzw. 180° gegeben, wodurch z.B. eine Einstellung des Druckmittelstromes auf 30 Liter pro Minute erreichbar ist. Wird die Einstellmarke 78 in Fig. 5 um 60° entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, nimmt der zweite Drosselbolzen 71 die in Fig. 7 gezeigte Stellung ein, wobei der wirksame Drosselquerschnitt allein durch die zweite Drosselbohrung 76 bestimmt wird. Nach Fig. 10 ist dadurch ein zweiter, fest ein­ stellbarer Wert erreichbar; der Strom weist dabei einen Wert von z.B. 4 Liter pro Minute auf. Wird die Einstellmarke 78 auf 90 Grad verschwenkt, so nimmt der zweite Drosselbolzen 71 die in Fig. 8 gezeigte Stellung ein, wobei der wirksame Drosselquerschnitt 55 von den beiden Drosselbohrungen 76 und 77 zusammen bestimmt wird. Da­ durch ergibt sich in Fig. 10 ein dritter fest einstellbarer Wert von z.B. 6 Liter pro Minute bei einem Drehwinkel von 90°. Wird der Drosselbolzen 71 noch weiter verdreht, so daß seine Einstellmarke 78 einen Drehwinkel von 120° überstreicht, so nimmt er die in Fig. 9 dargestellte Stellung ein. Nun bestimmt die dritte Drosselbohrung 77 den wirksamen Durchflußquerschnitt 55, wodurch sich im Diagramm nach Fig. 10 ein vierter Wert ergibt, der bei einem Drehwinkel von 120° auf z.B. 2 Liter pro Minute begrenzt. Ein Drehen des Drosselbolzens 71 auf 180° führt dazu, daß wiederum die Grundstellung nach Fig. 6 mit ihrer ersten Drosselbohrung 74 wirksam wird.
Wie aus der Fig. 10 besonders deutlich hervorgeht, kann der zweite Drosselbolzen 71 z.B. mit einer Schablone relativ grob auf einen vorgegebenen Winkel gestellt werden und weist dabei trotzdem seinen zugehörigen vorbestimmten Blendenfestwert auf. Damit läßt sich die Einstellung des Drosselbolzens 71 wesentlich erleichtern. Wie ferner die Kennlinie 79 in Fig. 10 verdeutlicht, können zwischen den ein zelnen Festwerten auch alle anderen Querschnitts- bzw. Zwischenwerte des Druckmittelstroms stufenlos eingestellt werden.
Selbstverständlich sind an den gezeigten Ausführungsformen Änderun­ gen möglich, ohne vom Gedanken der Erfindung abzuweichen.

Claims (7)

1. Hydraulisches Wegeventil zur Steuerung eines Hydromotors mit ei­ nem in einer Schieberbohrung eines Gehäuses angeordneten Steuer­ schieber, der wenigstens einen Motoranschluß in Arbeitsstellungen abwechselnd mit einem Zulauf oder einem Rücklauf verbindet und in einer Neutralstellung absperrt, wozu am Steuerschieber zur Rich­ tungssteuerung dienende Steuerkanten sowie als Meßdrosselstelle die­ nende Steuerkerben ausgebildet sind, wobei die Steuerkerben in dem von mit einer Druckmittelquelle verbundenen Zulauf zu den Motoran­ schlüssen fließenden Druckmittelstrom den Steuerkanten für die Rich­ tungssteuerung vorgeschaltet sind, und mit einer Abgriffsstelle stromabwärts von der Meßdrosselstelle zur Ableitung eines Steuer­ drucks zu Mitteln für eine lastdruckunabhängige Steuerung in den Ar­ beitsstellungen des Steuerschiebers und mit einem stromabwärts von der Meßdrosselstelle angeordneten, beide Motoranschlüsse absichern­ den Rückschlagventil, das in einer im wesentlichen parallel zur Schieberbohrung verlaufenden Längsbohrung im Gehäuse angeordnet ist, welche Längsbohrung in einer Verlängerung der stromabwärts liegenden Meßdrosselkammer endet und im Bereich zwischen Verlängerung und Schließglied des Rückschlagventils die Abgriffsstelle aufweist, da­ durch gekennzeichnet, daß die Längsbohrung (21) im Bereich zwischen Meßdrosselkammer (17, 18) und Abgriffsstelle (43) von einer dazu quer verlaufenden Bohrung (51) durchdrungen ist, daß diese Bohrung (51) zu einer Unterseite (19) des Gehäuse (11) hin offen ist und ei­ nen Drosselbolzen (52; 71) mit einem unabhängig vom Steuerschieber (13) einstellbaren Drosselquerschnitt (55) aufnimmt.
2. Wegeventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Boh­ rung (51) sacklochartig ausgebildet ist, der Drosselbolzen (52; 71) nach außen hin abgedichtet und im Gehäuse (11) drehbar gehalten ist.
3. Wegeventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drosselbolzen (52) eine durchgehende Drosselbohrung (54) mit gegenüber der Bohrung (51) kleineren Durchmesser zur Bildung einer kontinuierlich verstellbaren Drosselstelle aufweist.
4. Wegeventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drosselbolzen (71) mehrere unterschiedlich große, durch Drehen in Funktionsstellung bringbare Drosselquerschnitte (74, 76, 77) auf­ weist.
5. Wegeventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dros­ selbolzen (71) vier unterschiedlich große Einstellwerte aufweist, deren wirksame Drosselquerschnitte (74, 76, 77) innerhalb eines be­ grenzten Drehwinkelbereichs des Drosselbolzens (71) konstant sind.
6. Wegeventil nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Drosselbolzen (71) zwei zueinander um ca. 90° verdreht angeordnete, einander durchdringende Sacklochbohrungen (72, 73) aufweist, von de­ ren Enden drei unterschiedlich große, radial versetzt angeordnet Drosselbohrungen (74, 76, 77) in die Mantelfläche (75) des Drossel­ bolzens (71) führen, wobei die Sacklochbohrungen (72, 73) und die Drosselbohrungen (74, 76, 77) in derselben Ebene liegen, in der auch die Längsbohrung (21) ihren größten Durchmesser aufweist und die beiden kleineren Drosselbohrungen (75, 76) so an einer Sacklochboh­ rung (73) angeordnet sind, daß sie gemeinsam oder einzeln schaltbar sind.
7. Wegeventil nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß die beiden Meßdrosselkammern (16, 17) der Meßdrosselstelle (33) in der Schieberbohrung (12) seitlich außerhalb der Motor- (25, 26) und der Rücklaufkammern (29, 31) angeordnet sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0405113A1 (de) * 1989-06-30 1991-01-02 Robert Bosch Gmbh Hydraulische Steuereinrichtung
DE4345165A1 (de) * 1993-04-17 1994-10-20 Rexroth Mannesmann Gmbh Positionierantrieb, insbesondere für eine Werkzeugmaschine
EP0877169A3 (de) * 1997-05-07 2000-01-19 Robert Bosch Gmbh Hydraulische Steuereinrichtung zur lastdruckunabhängigen Steuerung eines doppeltwirkenden Motors
CN103388600A (zh) * 2013-08-02 2013-11-13 徐州重型机械有限公司 高空作业工程机械及其伺服液压系统

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Legal Events

Date Code Title Description
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