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DE362905C - Anzeigevorrichtung fuer Bergwerksfoerderkoerbe - Google Patents

Anzeigevorrichtung fuer Bergwerksfoerderkoerbe

Info

Publication number
DE362905C
DE362905C DEC30520D DEC0030520D DE362905C DE 362905 C DE362905 C DE 362905C DE C30520 D DEC30520 D DE C30520D DE C0030520 D DEC0030520 D DE C0030520D DE 362905 C DE362905 C DE 362905C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
cage
guide rails
shaft
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC30520D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEON CANIVET
Original Assignee
LEON CANIVET
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LEON CANIVET filed Critical LEON CANIVET
Application granted granted Critical
Publication of DE362905C publication Critical patent/DE362905C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B7/00Other common features of elevators
    • B66B7/12Checking, lubricating, or cleaning means for ropes, cables or guides
    • B66B7/1207Checking means
    • B66B7/1246Checking means specially adapted for guides

Landscapes

  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Anzeigevorrichtung für Bergwerksförderkörbe. Die Erfindung hat eine Einrichtung zum Gegenstande, welche dazu dient, in Bergwerksschächten das Auftreten einer ungewöhnlichen Abstandsänderung der Führungsschienen, in denen die mit den Förderkörben verbundenen .Führungsschuhe gleiten oder rollen, an der Oberfläche des Schachtes vollkommen selbsttätig anzuzeigen.
  • Bisher hat man die Überwachung der Abstandsänderungen dieser Führungsschienen vielfach durch Arbeiter mit Hilfe von geeigneten Meßstäben vornehmen lassen. Diese Art der Überwachung weist den Nachteil auf, daß langwierige und umständliche Maßnahmen, die nur in bestimmten Zeitabständen ausgeführt werden können, erforderlich sind, so daß eine Verhinderung von Unfällen, die durch eine in der Zwischenzeit auftretende Formänderung der Führungsschienen hervorgerufen werden, nicht möglich ist. Man hat auch schon Registriervorrichtungen am Förderkorbe zur Aufzeichnung der Abstandsänderung der Führungsschienen vorgesehen, aber diese Vorrichtungen können nur als Versuchsapparate angesehen werden, die unter den gewöhnlichen Betriebsbedingungen und Fahrgeschwindigkeiten nicht brauchbax sind, sondern besondere Fahrten des Förderkorbes mit verminderter Geschwindigkeit voraussetzen. Auch gestatten sie eine Beobachtung der Abstandsänderung der Führungsschienen nur im Förderkorbe selbst.
  • Bei den Schachtsignalanlagen anderseits arbeitet man, um vom Förderkorbe aus nach Übertag eine Meldung zu geben, entweder mit metallischen Leitern unter direkter Stromabnahme oder benutzt ein metallisches Förderseil als Stromleiter. Die Verwendung des Förderseiles als Strombahn schließt die Benutzung eines anderen als eines metallischen Förderseiles aus und die direkte metallische Stromleitung ist für Bergwerksschächte ungeeignet.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung gestattet nun, über Tage das Vorhandensein oder Entstehen einer ungewöhnlichen Abstandsänderung der Führungsschienen in jedem Punkt der Fahrt der Förderkörbe und bei den üblichen Geschwindigkeiten während des Betriebes zu erkennen, wodurch ermöglicht wird, den Fehler sofort zu verbessern oder die Bewegung des Korbes an der angezeigten Stelle während der folgenden Fahrten des Korbes zu verlangsamen.
  • Dieser Erfolg wird dadurch erreicht, daß man die Abstandsänderung einer oder mehrerer am Fördeikoib angebrachten Rollen oder Reibungskörper, die ständig durch Federkraft gegen die Führungsschienen gehalten werden, in der Weise zur -Auslösung von an der Schachtoberfläche wahrnehmbaren Zeichen benutzt, daß die beweglichen Halter der Rollen oder Reibungskörper an bestimmten Punkten ihrer Verschiebung einen am Förderkgib angeb_-achten elektrischen Stromkreis schließen, der neben einer veränderlichen Stromquelle eine Spule enthält, die auf eine isolierte, längs der ganzen Schachttiefe verspannte und über Ort an einen geeigneten, akustischen, optischen oder sonstigen Empfänger angeschlossene Leitung induzierend einzuwirken vermag. Der Strom in dem am Förderkorb vorgesehenen Stromkreis kann z. B. durch irgendeine Stromquelle in Verbindung mit einer beliebigen Summervorrichtung erzeugt werden.
  • Bei einer an zwei entgegengesetzten Seiten des Förderkorbes verlaufenden Führung kann man Rollen verwenden, deren jede gegen eine Führungsschiene gedrückt wird und die an zwei gegeneinander verschiebbaren Haltern gelagert sind. Der eine dieser beiden Halter trägt den Schalter, während der andere regelbare Anschläge aufweist, wodurch es möglich wird, Zeichen für verschiedene beliebig wählbare Werte einer ungewöhnlichen Abstandsänderung der Führungsschienen hervorzurufen. Bei einer Führung nach der Bauart Briart, wo es darauf ankommt, insbesondere eine ungewöhnliche Abstandsänderung zwischen dem Förderkorbgehäuse und der äußeren Fläche der Führungsschiene anzuzeigen, sieht man eine besondere Rolle für jede Schiene vor, die auf der äußeren Fläche der Schiene rollt und deren Abstandsänderung in bezug auf den Förderkorb in einem gegebenen Zeitpunkt die Auslösung des Zeichens bewirkt.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung zeigt außerdem auch die Entgleisung der Förderkörbe und den Bruch der Führungsschuhe sofort an, da in diesen beiden Fällen die Rolle keinen Widerstand mehr an der Führung findet und infolgedessen sich möglichst weit nach'außen verschiebt und so ein dauerndes Zeichen hervorruft.
  • Man kann zum selbsttätigen Schalter der Einrichtung nach der Erfindung einen Handschalter parallel legen, der in dem Förderkorb angeordnet ist und die Abgabe einer Benachrichtigung vom Innern des Fahrkorbes nach der Oberfläche des Schachtes ermöglicht. Indem man im Förderkorb ein in den Stromkreis geeignet eingeschaltetes Mikrophon anbringt und über Tage am Ende der Leitung einen passenden telephonischen Empfänger vorsieht, kann man vom Innern des Fahrkorbes aus mit der Oberfläche auch telephonisch verkehren.
  • Endlich läßt sich als Empfänger über Tage auch ein Empfangsapparat anordnen, der Punkteindrücke auf einem beweglichen Blatt bei jeder Zeichengebung hervorbringt, wodurch eine punktweise Aufzeichnung der Abstandsänderungen der Führungsschienen verwirklicht werden kann.
  • Andere Einzelheiten der Erfindung sind noch aus der Zeichnung ersichtlich, welche mehrere Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise wiedergibt.
  • Die Abb. z zeigt schematisch die Gesamtheit einer Anlage zur Führung eines Förderkorbes in einem Schacht. Die Abb. 2 veranschaulicht in größerem Maßstabe die Ausrüstung eines Förderkorbes bei Anordnung zweier an entgegengesetzten Korbseiten liegenden Führungsschienen. Die Abb. 3 stellt teilweise im Schnitt den Schalter in vergrößertem Maßstabe dar. Die Abb. q. und 5 zeigen in Draufsicht und Seitenansicht eine abgeänderte Ausführungsform der neuen Einrichtung für den Fall, wo die Führungsanlage beim Durchgang durch die Zwischensohlen des Schachtes unterbrochen ist. Die Abb. 6 und .,7 geben in Seiten- und Vorderansicht eine Vorrichtung für eine Führungsanlage der Bauart Briart wieder. Die Abb. 8 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 7. Die Abb. g bis 13 veranschaulichen Einzelheiten der über Tage zu verwendenden Empfangseinrichtungen.
  • In Abb. i bezeichnet i einen Förderkorb, dessen Führungsschuhe 2 die Führungsschienen 3 umfassen. Längs des ganzen Schachtes ist eine isolierte Leitung 4 möglichst nahe der Bahn des Förderkorbes verlegt. Das untere Ende der Leitung 4 ist geerdet, indem es z. B. an eine über Tage in passender Weise an Erde gelegte metallische Leitung, beispielsweise eine Klingelleitung 5, angeschlossen ist. Das obere Ende der Leitung 4 ist mit dem einen der beiden -Pole eines geeigneten empfindlichen Relais 6, z. B. eines Röhrenverstärkers mit drei Elektroden o. dgl. verbunden, dessen anderer Pol an Erde gelegt ist, um den die Induktionsströme aufnehmenden Stromkreis zu vervollständigen. Der Röhrenverstärker schickt den verstärkten Strom in einen Empfänger, z. B. ein lautsprechendes Telephon.
  • Wie Abb. 2 zeigt, sind auf dem Förderkorb i Halter 8 angebracht, in welchen zwei Stangen g und =o gleiten, deren jede- an ihrem einen Ende eine Rolle =i oder einen Reibungskörper trägt. Diese Rollen =i legen sich unter der Wirkung von Federn 12, die zwischen einem der Halter 8 und.einem-Bund der Stangen g und =o zusammengedrückt werden, unmittelbar unterhalb der Führungsschuhe 2 gegen die Führungsschienen3. Die Stange g ist im rechten Winkel hochgebogen und endet (vgl. Abb. 3) in ein Führungsstück 13, in welchem die in eine Gabel 14 auslaufende Stange =o gleitet. Auf den Zinken dieser Gabel kann eine Platte 15 gleiten, welche einen elektrischen Schalter trägt, dessen feste Kontakte 16 durch einen beweglichen, unter Federwirkung 34 stehenden Kontakt 17 überbrückt werden können. Der bewegliche Kontakt 17 ist mit einem über das Schaltergehäuse vorstehenden Bolzen 18 verbunden. Federn =g suchen die Platte 15 nach rechts zu schieben. Auf dem hochgebogenen Ende der Stange g, - das dem beweglichen Kontakt 17 gegenüber liegt, ist ein auswechselbarer und einstellbarer Ansatz 2o, z. B. in der Form einer Schraube angebracht, der auf den Bolzen 18 stoßen kann, um unter Überwindung der Feder 34 die Schließung des Schalters 16, 17 zu bewirken, wenn die Rollen =i der Stangen g und =o sich um eine bestimmte Strecke voneinander entfernt haben.
  • Die beiden Anschlußleitungen 21, 22 des Schalters 16, 17 sind (vgl. Abb. 2) an die beiden Hauptklemmen 23 und 24 des -Induktionskreises geführt, der in oder auf dem Förderkorb angeordnet oder um diesen herumgelegt sein kann. Dieser Stromkreis enthält eine Stromquelle, z. B. eine Batterie 26, einen den Gleichstrom in veränderlichen Strom umformenden Summer 25, die Hauptklemmen 23, 24 und die aus einer oder -mehreren. Windungen isolierten Drahtes bestehenden Spule 27. Die eine Seite dieser Spule 27 ist senkrecht möglichst nahe der isolierten Leitung 4 angeordnet, so daß bei jedem Schließen des Schalters 16, 17 ein Stromstoß die Spule 27 durchläuft und einen Strom in der Leitung 4 induziert, der ein Zeichen über Tage auslöst. Wenn man den Ansatz 2o z. B. derart eingestellt hat, daß der Stromschluß der Kontakte 16, 17 auftritt, wenn die Entfernung der Führungsschienen um 4 cm zugenommen hat, so erhält man ein Zeichen, so oft diese ungewöhnliche Ausbauchung vom Förderkorb durchlaufen wird, und der Fördermaschinist kann leicht diese Punkte auf dem Teufenanzeiger anmerken.
  • Falls der Korb entgleist, kann die eine oder jede der Rollen =i sich nicht mehr gegen die Führungsschienen 3 abstützen. Die Kontakte 16,17 bleiben infolgedessen dauernd geschlossen, und es wird ein anhaltendes Zeichen über Tage hervorgerufen. Damit der Schalter 16, 17 nicht durch den Druck der Federn 12 beschädigt werden kann, ist die Wirkung der Federn 12 durch einen Anschlag 28 (Abb. 3) an der Stange io.begrenzt, gegen den sich das Führungsstück 13 der Stange g legt.
  • Um ein Zeichen auch in dem Fall auszulösen, wo der Abstand der Führungsschienen unter den gewöhnlichen Wert sinkt, ist an der Stange =o (vgl. Abb. 3) ein Schalter 29 von gleicher Bauart wie der Schalter 16 angebracht, der durch einen Ansatz 3o an der Stange g geschlossen wird, wenn die Rollen =i sich ein bestimmtes Stück einander genähert haben. Die Anschlußleitungen 31 und 32 dieses Schalters sind ebenfalls an die Hauptklemmen 23,24 des Induktionsleises herangeführt, so daß - auch bei jeder Schließung des Schalters 29 ein Zeichen hervorgerufen wird.
  • Wenn auch eine einzige Vorrichtung nach der Erfindung an dem Oberteil des Förderkorbes in der Mehrzahl der Fälle genügt, so kann man doch eine entsprechende Vorrichtung auch an dem Unterteil des Förderkorbes anbringen. In diesem Falle sind, wie Abb. i und 2 zeigt, an der Unterseite des Fahrkorbes i die Stangen 91 und iol mit den Rollen =il sowie der Schalter z61 mit den wiederum zu den Hauptklemmen 23, 24 führenden Anschlußleitungen 211, 221 vorgesehen.
  • Falls die Vorrichtung in einer explosible Gase enthaltenden Atmosphäre Verwendung findet, muß der Summer 25 gasdicht eingekapselt werden, und außerdem empfiehlt es sich, die Funken in bekannter Weise durch einen zum` Summer parallel geschalteten Kondensator 33 zu schwächen, wie Abb. 2 erkennen läßt.
  • Man kann ferner im Innern des Förderkorbes einen Handschalter 35 vorsehen, der an denbeiden Hauptklemmen 23, 24 des Induktionskreises liegt. Bei Schließen dieses Schalters 35 erzeugt man eine Anzeige über Tage in gleicher Weise wie beim selbsttätigen Schluß des Schalters 16. Man kann so den Zustand der elektrischen Anlage prüfen und außerdem vom Innern des Korbes aus mit dem Fördermaschinisten durch die üblichen vereinbarten Zeichen sich verständigen. Will man mit dem Fördermaschinisten telephonisch verkehren, so braucht man nur im Förderkorb ein Mikrophon 36 unterzubringen, das mit einem Handschalter 37 und der Stromquelle 26 sowie der Spule 27 in Reihe in einem Stromkreis liegt. Die isolierte Leitung4 im Schacht muß hierbei über Tag an. einen geeigneten telephonischen Empfänger angeschlossen werden. Bei Benutzung dieser Einrichtung ist nur der Handschalter 37 zu schließen und in das Mikrophon 36 zu sprechen.
  • Die Anordnung einer passenden Kapazität in Reihe mit der Leitung 4 vor dem Vakuumröhrenverstärker mit drei Elektroden verbessert unter bestimmten Umständen den Empfang. Man kann auch in den induzierenden Stromkreis am Korb einen Kondensator schalten. Ferner kann man die handelsüblichen Schutzapparate zur Beseitigung der störenden, von Kraftkabeln usw. herrührenden Induktionsströme zur Anwendung bringen.
  • Bei Schachtanlagen, bei denen (vgl. Abb.4 und 5) die Führungsschienen 3 an den Stellen des Durchganges durch die verschiedenen Zwischensohlen unterbrochen sind, muß Vorsorge getroffen werden, daß die Rollen =i sich nicht plötzlich und stoßweise an diesen Stellen voneinander entfernen, da hierdurch ein unnötiges Zeichen ausgelöst werden würde und ein Unfall infolge der für die Rollen bestehenden Schwierigkeit einer stoßfreien Rückkehr in die ursprüngliche Lage an den Führungsschienen auftreten könnte. Um diese Übelstände zu vermeiden, wird an den Stangen 9 und =o gemäß Abb. 4 ein Knopf 38 vorgesehen, der in ein Saugloch an den am Förderkorb angelenkten Hebeln 39 eingreift. Bei Durchgang durch die Unterbrechungsstellen der Führungsschienen werden diese Hebal 39 in der Normallage durch Leisten 40 (Abb. 5) gehalten, die in dem Schacht angeordnet sind und nach auswärts gebogene, den Eintritt der Hebel erleichternde Enden aufweisen. Entsprechende Führungsleisten sind an der Hängebank vorgesehen.
  • Wenn die Führungseinrichtung für den Förderkorb in der Art der Abb. 6 bis 8 durch eine Schiene 41 gebildet ist, deren Gleitfläche von dem Führungsschuh 42 gemäß Bauart Briart umfaßt wird, müssen die Vergrößerungen des Abstandes zwischen denn Fahrkorbgehäuse 43 und der äußeren Fläche der Schiene angezeigt werden. Das Gehäuse 43 trägt deshalb eine schwingende Welle 44, auf welche die Gabel 45 mit der Rolle 46 aufgekeilt ist. Die Rolle 46 wird gegen die Schiene durch die Feder 48 angedrückt, welche mit dem einen Ende am rörderkorb und mit dem anderen Ende an dem auf der Welle 44 sitzenden Arm 47 befestigt ist. Ein gleich dem Schalter 16, 17 gebauter Schalter 49 ist auf dem Förderkorb angebracht, während die Welle 44 einen verstellbaren Anschlag 50 trägt, der den Schalter 49 schließt, wenn die Rolle 46 eine gewisse Bewegung ausgeführt hat. Der Schalter 49 ist an einen Induktionsstromkreis angeschlossen, Natürlich kann bei den verschiedenen dargestellten Ausführungsformen der Erfindung die Wirlarng der Induktionsspule dadurch verstärkt werden, daß der pulsierende Strom mit Hilfe eines Transormators vor dem Eintritt in die Spule umgeformt wird: Die Empfangsvorrichtungen über Tage können ganz verschieden gewählt werden. In Abb. i ist z. B. ein lautsprechendes Telephon mit einem empfindlichen Relais 6 angedeutet. Die Abb. 13 zeigt ein Klingelwerk 52 mit Anzeigelampe 53 in Abzweigung von dem empfindlichen Relais 6 und einem Zwischenrelais 54.
  • Wenn man Schaubilder über die Abstandsänderungen der Führungsschienen des Schachtes erhalten will, kann man die Aufnahmevorrichtung nach den Abb. 9 bis zi benutzen, Auf den Zeiger 55 des Teufenanzeigers ist 'ein Tintenschreibstift 57 der beim Morseapparat verwendeten Art aufgesetzt, der durch den Elektromagneten 58 gegen ein auf dem Teufenanzeiger aufgeklebtes Papierband gedrückt wird, wenn der Elektromagnet 58 durch vom empfindlichen Relais 6 über das Zwischenrelais 59 kommenden Strom erregt wird. Das Papierband 6o (vgl. Abb. i2) kann, anstatt auf dem Teufenanzeiger aufgeklebt zu sein, von einer Spule 51 abgewickelt werden, die mittels einer geeigneten Übersetzung mit der Welle der Fördermaschine verbunden ist.
  • Diese Anordnung gestattet Schaubilder zu erzielen, die punktweise den Zustand der Führungseinrichtung angeben.
  • Es empfiehlt sich, für jeden Korb eine isolierte Leitung 4 (vgl. Abb. z) zu verlegen. Man kann aber zur Vereinfachung auch nur eine Leitung für die beiden Förderkörbe verwenden und in dieser Summer mit verschiedener Frequenz anordnen, welche voneinander verschiedene Töne hervorbringen, die leicht unterschieden werden können.
  • Wenn der Schacht elektrische Kabel für Kraftleitung enthält, sieht man zweckmäßig eine besondere Rückleitung für die Induktionsströme anstatt der Erdrückleitung vor und verlegt diese Rückleitung und die Hinleitung in genau gleichem Abstand von den elektrischen Kabeln, um die Wirkung der Kabelströme auszugleichen.
  • Selbstverständlich können die über Tage empfangenen Zeichen vervielfältigt und gleichzeitig nach verschiedenen Stellen übertragen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: _. Anzeigeeinrichtung für Bergwerksförderkörbe, bei der am Förderkorb mit Hilfe von beweglichen Haltern eine oder mehrere Rollen oder Reibungskörper angebracht sind, die unter Federdruck dauernd gegen die Führungsschienen anliegen, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Halter (g, io, g1, io-1) bei Verschiebung der Rollen (ii) nach außen in einem bestimmten Zeitpunkt einen Stromkreis schließen, der eine Vorrichtung zur Erzeugung von veränderlichem Strom und eine Induktionsspule (27) enthält, die auf eine längs des Schachtes isoliert verlegte, am unterenEnde geerdete und' am oberen Ende an eine geeignete Empfangsvorrichtung angeschlossene Leitung (4) induzierend einwirkt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die über Tage liegende Empfangsvorrichtung ein empfindliches Relais (6) enthält, das die induzierenden Ströme verstärkt und in ein lautsprechendes Telephon leitet.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, für FördeikörLe mit an entgegengesetzten Kortseiten angeordneten Führungsschienen und zwei unter Federwirkung je eine Rolle gegen eine der Führungsschienen drückenden Haltern, dadurch gekennzeichnet, daß der eine dieser beiden Halter (io) einen in dem Induktionskreis liegenden Schalter (i6, x7) trägt, der durch einen am anderen Halter (g) sitzenden, einstellbaren Anschlag (2o) geschlossen werden kann.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch r und 2 für Förderkörbe mit Führung durch an einer Korblängsseite nebeneinanderliegende Schienen, dadurch gekennzeichnet, daß am Korb eine von einem Halter (45) getragene und unter Federwirkung (48) stehende Rolle (46) vorgesehen ist, welche die Verschiebung eines einstellbaren oder austauschbaren An-Schlages (5o) bewirkt, der einen feststehenden, am Korb angeordneten Schalter (4g) schließen kann.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter federnd gehalten ist, so da.ß er nachgeben kann, wenn die Rollen sich nach der Schließung des Schalters noch weiter voneinander entfernen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Induktionsstromkreis ein zweiter Schalter (2g) ähnlicher Bauart wie der erste (i6) parallel dazu vorgesehen ist, der bei Verschiebung der Rollen oder Reibungskörper nach dem Innern des Förderkorbes zu geschlossen wird (Abb. 3).
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 3 für Führungsanlagen mit Unterbrechungen an den Zwischensohlen (Abb. 4, 5), dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (g, io) der Rollen (ii) mit Hebeln (3g) verbunden sind, welche an den Unterbrechungsstellen der Führungsanlage sich gegen geeignete Leitschienen (40) im Schacht abstützen und so die Rollen auch an diesen Stellen im normalen Abstand halten. -8. Einrichtung nach den Ansprüchen bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Förderkorb zwei Vorrichtungen mit federnd gehaltenen Rollen und selbsttätigem Schalter, die eine am Oberteil und die andere am Unterteil des -Korbes, angebracht und die verschiedenen Schalter dieser Vorrichtungen in Parallelschaltung von den beiden Hauptklemmen (23, 24) eines gemeinsamen Induktionskreises (27) abgezweigt sind. g. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Förderkorbes ein Handschalter (35) angeordnet ist, mittels dessen ein die veränderliche Stromquelle, z. B. Batterie (26) und Summer (25), und die Induktionsspule enthaltender Stromkreis geschlossen werden kann. io. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem eine Batterie (26) und die Induktionsspule (27) einschließenden Stromkreis ein Handschalter (37) und ein Mikrophon (36) liegen und die Empfangsvorrichtung über Tage aus einem Telephon besteht. ii. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsvorrichtung über Tage aus einem Tintenschreiber (57) besteht, der von dem beweglichen Zeiger (55) des Tiefenmessers getragen wird und Punkte auf einem längs des Tiefenmessers angebrachten Papierstreifens aufzeichnet (Abb. g bis i2;. 12. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß für die Rückleitung der induzierten Ströme eine zweite isolierte Leitung parallel zu der die Induktionsströme aufnehmenden Leitung (4) im Schacht verlegt ist und diese beiden Leitungen in gleichem Abstand von den elektrischen Kraftkabeln des Schachtes angeordnet sind.
DEC30520D 1920-04-20 1921-04-20 Anzeigevorrichtung fuer Bergwerksfoerderkoerbe Expired DE362905C (de)

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DEC30520D Expired DE362905C (de) 1920-04-20 1921-04-20 Anzeigevorrichtung fuer Bergwerksfoerderkoerbe

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DE (1) DE362905C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1199947B (de) * 1961-09-04 1965-09-02 Licentia Gmbh Einrichtung zur selbsttaetigen Abgabe eines Signals bei unzulaessiger Spurlattenverengung an Foerderkoerben
EP0178939A3 (en) * 1984-10-17 1986-12-10 Vaal Reefs Exploration And Mining Company Limited Alignment-measuring device for conveyance guides
CN108394789A (zh) * 2018-01-31 2018-08-14 沈阳建筑大学 基于计算机视觉的电梯导轨表面磨损程度检测方法及装置

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