DE3628681A1 - Luftfederung fuer fahrzeug mit doppelachse - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur druckluftgestützten
Federung eines Fahrzeuges mit mehreren Hinterachsen nach der Gattung
des Anspruchs. Bei derartigen Fahrzeugen wird in den meisten Fällen
nur eine von mehreren Hinterachsen angetrieben, während die anderen
Hinterachsen als mitlaufende Achsen keine Antriebsfunktion aufwei
sen. Bei Doppelachsfahrzeugen etwa wird in den meisten Fällen die
vordere der beiden Hinterachsen angetrieben, jedoch muß dies nicht
so sein. Meistens läßt sich die nicht angetriebene Achse, welche im
folgenden als "Liftachse" bezeichnet werden soll, mittels einer Vor
richtung anheben. Dies geschieht vor allem dann, wenn das Fahrzeug
unbelastet ist, um auf diese Weise die Reibungsverluste zu vermin
dern. Demgegenüber wird bei beladenem Fahrzeug die Liftachse abge
senkt, die Luftfederelemente der Liftachse werden mit dem gleichen
Luftdruck wie die Luftfederelemente der Antriebsachse beaufschlagt
oder mit einem definierten Druckverhältnis dazu, so daß sich die
Fahrzeuglast auf beide Achsen gleichmäßig bzw. anteilsmäßig ver
teilt. Eine durch diese Merkmale charakterisierte Luftfederung ist
beispielsweise aus der Druckschrift "Elektronisch geregelte Luftfe
derung" der Firma Robert Bosch GmbH, Stuttgart, 1983 bekannt. Die in
dieser Druckschrift offenbarte Vorrichtung bietet zwar die Möglich
keit, bei Überschreiten einer Höchstlast an der Antriebsachse die
Liftachse abzusenken und auf diese Weise die Fahrzeuglast auf
Antriebsachse und Liftachse gleichmäßig zu verteilen, es besteht je
doch gleichzeitig der Nachteil, daß beim Absenken der Liftachse ein
Druckanstieg in den Luftfederelementen der Liftachse mit einem Druck
abfall in den Luftfederelementen der Antriebsachse einhergeht. Die
Traktion, d.h. die Haftung der Antriebsachse etwa auf losem Fahr
untergrund, kann sich dadurch verschlechtern.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei einem Fahrzeug mit
mehreren Hinterachsen die Traktion der Antriebsachse zu optimieren.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur druckluftgestützten Federung
eines Fahrzeuges mit mehreren Hinterachsen mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruchs zeichnet sich dadurch aus, daß jederzeit
eine hervorragende Griffigkeit zwischen den Rädern der Antriebsachse
und dem Fahruntergrund sichergestellt ist. Ein Durchdrehen der
Antriebsräder wird auf diese Weise weitgehend vermieden. Dies wird
erreicht, indem die Antriebsachse bei jedem Beladungszustand mit
der höchstens zulässigen Last beaufschlagt wird. Bei größerer
Beladung als der maximal zulässigen Achslast der Antriebsachse
übernimmt die Antriebsachse die zulässige Achslast und die Liftachse
übernimmt die überschüssige Last.
Von Vorteil ist es außerdem, daß sich die Mechanik der erfindungsge
mäßen Vorrichtung fast vollständig mit den Komponenten einer bereits
bekannten Luftfederungsanlage verwirklichen läßt - es muß lediglich
die Wirkrichtung zweier Ventile vertauscht werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schema
tisch dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläu
tert. Fig. 1 zeigt ein Funktionsschaubild einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung, Fig. 2 zeigt zur Verdeutlichung der Funktionsweise des
erfindungsgemäßen Verfahrens den Verlauf der Achslasten über der Zu
ladung in einem Diagramm.
In Fig. 1 ist ausschnittsweise eine Vorrichtung zur druckluftge
stützten Federung, vorzugsweise für ein Nutzfahrzeug, gezeigt. Mit
dem Bezugszeichen 1 sind beiderseits einer Fahrzeuglängsachse (A)
angeordnete, ein federndes Luftpolster zwischen einer Antriebsachse
und dem Fahrzeugaufbau bildende Bälge der Antriebsachse bezeichnet.
In Fahrtrichtung hinter den Bälgen 1 der Antriebsachse befinden sich
ein federndes Luftpolster zwischen einer Liftachse und dem Fahrzeug
aufbau bildende Bälge 2 der Liftachse. Selbstverständlich ist der
Ausdruck "Bälge" nicht als bauliche Einschränkung anzusehen. Viel
mehr kommen für die Erfindung sämtliche Arten von Luftfederelementen
in Betracht, welche mit einer Druckleitung verbindbar sind, also
beispielsweise auch nicht-flexible Luftfederelemente. In der Fig. 1
nicht dargestellt ist die Federung der Vorderachse. Die Bälge 1 der
Antriebsachse stehen unter Zwischenschaltung jeweils eines Niveau
regelventils 3 und eines gemeinsamen Entlüftungsventils 4 mit der
Austrittsöffnung eines Druckvorratsbehälters 5 über eine Versor
gungsleitung 6 in Verbindung.
Im Druckvorratsbehälter 5 herrscht ein Druck, welcher größer ist als
der Druck innerhalb des Luftfederungssystems. Durch die Niveaure
gelventile 3 kann auf an sich bekannte Weise die Höhe des Luftdrucks
in den Bälgen 1 der Antriebsachse in Abhängigkeit von dem Abstand
zwischen den Rädern der Antriebsachse und dem Fahrzeugaufbau ge
steuert werden. In der dargestellten und beschriebenen Ausführungs
form wird durch das Niveauregelventil 3 einer jeden Fahrzeugseite
der Luftdruck im Balg 1 der Antriebsachse der jeweiligen Fahrzeug
seite gesteuert. Ist der jeweilige Abstand zwischen Rad und Fahr
zeugaufbau zu gering, so wird im Niveauregelventil 3 ein Strömungs
querschnitt freigegeben, so daß Luft vom Druckvorratsbehälter 5 über
die Versorgungsleitung 6 und das auf Durchgang geschaltete Entlüf
tungsventil 4 in den jeweiligen Balg 1 der Antriebsachse strömen
kann. Hierzu wird das Niveauregelventil 3 in seine eine Stellung ge
bracht. In seiner anderen Stellung sperrt das Niveauregelventil 3
(in Fig. 1 dargestellt), so daß keine Verbindung zwischen dem
Druckvorratsbehälter 5 und dem jeweiligen Balg 1 der Antriebsachse
besteht. Ist der jeweilige Abstand zwischen Rad und Fahrzeugaufbau
hingegen zu groß, so kann über das Entlüftungsventil 4 Luft aus den
Bälgen in die Atmosphäre entweichen, indem die Niveauregelventile 3
geöffnet werden. Zur Ermittlung des Abstandes zwischen Rad und Fahr
zeugaufbau können am Fahrzeugaufbau oder an der Antriebsachse ange
brachte Wegsensoren 7 Verwendung finden. Die Wegsensoren 7 erzeugen
ein elektrisches Signal, welches einer elektronischen Steuereinheit
8 zugeführt wird. Die elektronische Steuereinheit 8 wiederum erzeugt
Signale, über welche die Niveauregelventile 3 und das Entlüftungs
ventil 4 angesteuert werden.
Zur Erhaltung eines konstanten Drucks im Druckvorratsbehälter 5 be
findet sich in der Versorgungsleitung 6 ein Rückschlagventil 10.
An die Versorgungsleitung 6 angeschlossen ist außerdem eine Vor
richtung 11 zum Anheben der Liftachse, mittels welcher bei Bedarf
die Liftachse angehoben und damit vollkommen entlastet werden kann.
Betätigt wird die Vorrichtung 11 zum Anheben der Liftachse vor allem
bei unbeladenem Fahrzeug.
Die Bälge 1 der Antriebsachse und die Bälge 2 der Liftachse sind
miteinander durch ein erstes Steuerventil 14, beispielsweise ein
elektrisch betätigbares Magnetventil, verbindbar. Dabei ist es so
wohl möglich, für die Bälge jeder Fahrzeugseite ein eigenes erstes
Steuerventil 14 vorzusehen, als auch ein für die Bälge beider Fahr
zeugseiten gemeinsames erstes Steuerventil 14. Der letztgenannte
Fall ist in Fig. 1 dargestellt.
Das erste Steuerventil 14 kann zwei Stellungen einnehmen. In der ei
nen dieser Stellungen werden die Bälge 1 der Antriebsachse und die
Bälge 2 der Liftachse einer jeden Fahrzeugseite miteinander verbun
den, weisen also den gleichen Druck auf. Erfindungsgemäß nimmt das
erste Steuerventil 14 diese eine Stellung in betätigtem Zustand ein.
In der anderen dieser beiden Stellungen des ersten Steuerventils 14
werden die Bälge 2 der Liftachse mit einer Druckluftleitung 15 ver
bunden, welche zu einem zweiten Steuerventil 16 führt. Die Leitun
gen, welche zu den Bälgen 1 der Antriebsachse führen, werden gleich
zeitig durch das erste Steuerventil 14 abgesperrt, so daß kein
Druckverlust in den Bälgen 1 der Antriebsachse eintritt. Erfindungs
gemäß nimmt das erste Steuerventil 14 diese andere Stellung in nicht
betätigtem Zustand ein. Vorteilhafterweise wird das erste Steuerven
til 14 als 5/2-Magnetventil ausgeführt.
Das zweite Steuerventil 16, welches mit dem ersten Steuerventil 14
über die Druckluftleitung 15 verbunden ist, wird vorzugsweise auch
als elektrisch betätigbares Magnetventil ausgeführt und kann eben
falls zwei Stellungen einnehmen. In der einen Stellung, welche in
unbetätigtem Zustand eingenommen wird, sperrt das zweite Steuerven
til 16 die Druckluftleitung 15; in der anderen Stellung, welche in
betätigtem Zustand eingenommen wird, öffnet das zweite Steuerventil
16 die Druckluftleitung 15 zur Atmosphäre.
Die Betätigung von erstem Steuerventil 14 und zweitem Steuerventil
16, etwa durch Bestromung derselben, erfolgt durch Signale der elek
tronischen Steuereinheit 8 in Abhängigkeit vom Luftdruck in den Bäl
gen. Der Luftdruck wird mittels Drucksensoren ermittelt, von denen
vorzugsweise zwei Drucksensoren 21, 22 mit den Bälgen 1 der An
triebsachse in Verbindung stehen und mindestens ein weiterer Druck
sensor 23 mit einem der Bälge 2 der Liftachse in Verbindung steht.
Die Drucksensoren 21, 22, 23 erzeugen Meßsignale, welche zur elek
tronischen Steuereinheit 8 übertragen werden.
Zur Erläuterung der Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung
dient Fig. 2. Dieses Diagramm zeigt den Verlauf der Achslast von
Antriebsachse und Liftachse bzw. des Drucks in den Bälgen 1 der An
triebsachse und in den Bälgen 2 der Liftachse in Abhängigkeit von
der Zuladung des Fahrzeuges. Die in dem Diagramm eingetragenen Zah
lenwerte beziehen sich auf den Fall, daß die zulässige Achslast der
Antriebsachse 10 Tonnen beträgt und die zulässige Achslast der Lift
achse 7 Tonnen beträgt. Selbstverständlich lassen sich Verfahren und
Vorrichtung auch bei anderen Höchstlasten anwenden.
In einem ersten Lastbereich (101), in dem die Zuladung des Fahrzeu
ges geringer ist als die zulässige Achslast der Antriebsachse, über
nehmen die Bälge 1 der Antriebsachse nahezu die Gesamtlast der Zula
dung, während die Bälge 2 der Liftachse nahezu vollständig entlastet
sind. Es ist jedoch sinnvoll, auch in diesem Fall den Druck in den
Bälgen 2 der Liftachse nicht ganz auf Null zu senken, sondern einen
Mindestdruck beizubehalten, um ein "Springen" der Liftachse während
des Fahrens zu vermeiden.
Ein zweiter Lastbereich (102) liegt dann vor, wenn die Zuladung grö
ßer ist als die zulässige Achslast der Antriebsachse. In einem sol
chen Fall übernehmen die Bälge 1 der Antriebsachse die höchstens zu
lässige Last (im Beispiel nach Fig. 2 sind dies 10 Tonnen), und die
Bälge 2 der Liftachse übernehmen die überschüssige Zuladung.
In dem allenfalls ausnahmsweise auftretenden Fall, daß die Zuladung
größer ist als die insgesamt zulässige Achslast von Antriebsachse
und Liftachse zusammen, ist es zumeist zweckmäßig, die Bälge 2 der
Liftachse mit dem höchstzulässigen Druck zu beaufschlagen (im Bei
spiel also 7 Tonnen) und mit der zusätzlichen Zuladung die Bälge 1
der Antriebsachse zu beaufschlagen, so daß die zulässige Achslast
der Antriebsachse überschritten wird. Eine derartige Lastverteilung
wird gewählt, weil bei Fahrzeugen zumeist die Antriebsachse auf hö
here mechanische Belastungen ausgelegt ist als die Liftachse.
Die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur druckluftgestütz
ten Federung eines Fahrzeuges mit mehreren Hinterachsen soll im fol
genden an Beispielen erläutert werden:
Wird das unbelastete Fahrzeug mit einer Zuladung beaufschlagt, wel
che in Verbindung mit der Eigenlast des Fahrzeugs geringer ist als
die zulässige Achslast der Antriebsachse, so liegt der erste Lastbe
reich (101) aus Fig. 2 vor. Die Zuladung wird fast vollständig von
der Antriebsachse übernommen, erstes Steuerventil 14 und zweites
Steuerventil 16 nehmen ihre nicht bestromten Stellungen ein. Um den
bereits beschriebenen Mindestdruck in den Bälgen 2 der Liftachse
aufrechtzuhalten, kann durch kurzzeitiges Betätigen des ersten Steu
erventils 14 Luft aus den Bälgen 1 der Antriebsachse in die Bälge 2
der Liftachse gelangen und in den Bälgen 2 der Liftachse zu einem
Druckanstieg führen. Zum Ausgleich kann über die Niveauregelventile
3 Luft in die Bälge 1 der Antriebsachse nachgefördert werden. Über
steigt der Druck in den Bälgen 2 der Liftachse den Mindestdruck, so
kann durch kurzzeitiges Betätigen des zweiten Steuerventils 16 Luft
aus den Bälgen 2 der Liftachse abgelassen werden. Der Druck in den
Bälgen 2 der Liftachse wird dabei durch den weiteren Drucksensor 23
erfaßt und in Form eines Meßsignals der elektronischen Steuereinheit
8 zugeführt, welche wiederum das erste Steuerventil 14 bzw. das
zweite Steuerventil 16 mittels elektrischer Signale ansteuert.
Bei einer Zuladung des Fahrzeuges entsprechend des Lastbereiches
(101) bietet sich für den Fahrer auch die Möglichkeit, die
Vorrichtung 11 zum Anheben der Liftachse zu betätigen. In einem
solchen Fall wird natürlich die Zuladung vollständig von der
Antriebsachse übernommen, ein Mindestdruck in den Bälgen 2 der
Liftachse ist nicht erforderlich.
Wird nun die Zuladung auf einen Wert nach Lastbereich (102) aus Fi
gur 2 erhöht, so daß die zulässige Achslast der Antriebsachse über
schritten wird, was durch die Drucksensoren 21, 22 erfaßt und an die
elektronische Steuereinheit 8 übermittelt wird, so wird durch Betä
tigung des ersten Steuerventils 14 so lange Luft aus den Bälgen 1
der Antriebsachse in die Bälge 2 der Liftachse gefördert, bis die
Drucksensoren 21, 22 einen Wert erfassen, welcher der zulässigen
Achslast der Antriebsachse entspricht. Ist dieser Zustand erreicht,
so nimmt das erste Steuerventil 14 wieder seine unbetätigte Stellung
ein. Sinkt der Druck in den Bälgen 1 der Antriebsachse unter den
Wert ab, welcher der zulässigen Achslast entspricht, so gibt es zwei
Möglichkeiten, den Druck wieder zu erhöhen. Entweder wird das zweite
Steuerventil 16 betätigt, d.h. bestromt, wodurch Luft aus den Bälgen
2 der Liftachse über das zweite Steuerventil 16 entweichen kann, was
zu einer Entlastung der Liftachse und damit zu einer Belastung der
Antriebsachse führt. Oder aber der Druck in den Bälgen 1 der An
triebsachse wird durch Betätigung der Niveauregelventile 3 und Nach
förderung von Luft aus dem Druckvorratsbehälter 5 erhöht. Ob zur
Druckerhöhung in den Bälgen 1 der Antriebsachse die erste oder die
zweite beschriebene Möglichkeit gewählt wird, hängt vor allem vom
Niveau des Fahrzeugaufbaus ab, welches durch die Wegsensoren 7 er
faßt wird.
Auch beim Entladen des Fahrzeuges arbeitet die Vorrichtung immer in
einem der beiden Lastbereiche (101) oder (102). Die Verminderung des
Drucks in den Bälgen 2 der Liftachse wird entweder direkt durch Be
tätigen des zweiten Steuerventils 16 erreicht oder indirekt durch
Öffnen der Niveauregelventile 3, die Verminderung des Drucks in den
Bälgen 1 der Antriebsachse hingegen wird entweder durch Betätigen
des ersten Steuerventils 14 und damit Luftförderung in die Bälge 2
der Liftachse erreicht, oder aber durch Öffnen der Niveauregelven
tile 3, so daß überschüssiger Luftdruck über die Niveauregelventile
3 zum Entlüftungsventil 4 gelangt, von wo bei entsprechender Schal
tung des Entlüftungsventils 4 die Luft in die Atmosphäre entweicht.
Durch welche der beschriebenen Betätigungsarten ein Druck
auf- bzw. -abbau erreicht wird, ist einerseits abhängig vom Druck
innerhalb der Bälge, welcher mittels der Drucksensoren 21, 22, 23
ermittelt wird und ist andererseits abhängig vom Abstand zwischen
dem Fahrzeugaufbau und der Antriebsachse, welcher über die Wegsenso
ren 7 gemessen wird.
Von großem Vorteil ist, daß beim Betrieb der Vorrichtung erstes
Steuerventil 14 und zweites Steuerventil 16 nur jeweils kurzzeitig
betätigt werden müssen. Bei Verwendung von Magnetventilen bedeutet
dies einen nur geringen Strombedarf. Der mechanische Aufbau der be
schriebenen Vorrichtung läßt sich fast vollständig mit den Komponen
ten einer bereits bekannten Luftfederung verwirklichen - erforder
lich ist lediglich eine Vertauschung der Betätigungsrichtung von
erstem 14 und zweitem 16 Steuerventil.
Claims (2)
- Vorrichtung zur druckluftgestützten Federung eines Fahrzeuges mit mehreren Hinterachsen, von denen mindestens eine Hinterachse als Antriebsachse und mindestens eine weitere Hinterachse als nicht an getriebene Achse, insbesondere Liftachse dient,
- - mit zwischen der Antriebsachse und dem Fahrzeugaufbau angeordneten Luftfederelementen der Antriebsachse sowie mit zwischen der Lift achse und dem Fahrzeugaufbau angeordneten Luftfederelementen der Liftachse,
- - mit einem zwischen den Luftfederelementen der Antriebsachse und den Luftfederelementen der Liftachse angeordneten ersten Steuer ventil, welches in seiner einen Stellung die Luftfederelemente der Antriebsachse mit den Luftfederelementen der Liftachse verbindet und welches in seiner anderen Stellung die Luftfederelemente der Liftachse mit der Druckseite eines zweiten Steuerventils verbin det, welches in seiner einen Stellung öffnet und in seiner anderen Stellung schließt,
- dadurch gekennzeichnet,
- - daß das erste Steuerventil (14) in nicht betätigtem Zustand jene Stellung einnimmt, in welcher die Luftfederelemente (2) der Lift achse mit der Druckseite des zweiten Steuerventils (16) verbunden sind und
- - daß das zweite Steuerventil (16) in nicht betätigtem Zustand eine geschlossene Stellung einnimmt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863628681 DE3628681A1 (de) | 1986-08-23 | 1986-08-23 | Luftfederung fuer fahrzeug mit doppelachse |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3628681A1 true DE3628681A1 (de) | 1988-03-03 |
Family
ID=25846823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863628681 Ceased DE3628681A1 (de) | 1986-08-23 | 1986-08-23 | Luftfederung fuer fahrzeug mit doppelachse |
Country Status (1)
| Country | Link |
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