DE3628294A1 - Vorrichtung und verfahren zum einsetzen von zuhaltungen in zylinderkerne fuer zylinderschloesser - Google Patents
Vorrichtung und verfahren zum einsetzen von zuhaltungen in zylinderkerne fuer zylinderschloesserInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen eine
Einsetzmaschine für Zuhaltungen, insbesondere Zuhaltungs
plättchen, in Zylinderkerne und ein Verfahren zum Ein
setzen der Zuhaltungen in einen Zylinderkern. Genauer
gesagt betrifft die vorliegende Erfindung das Verfahren
und die Vorrichtung zum automatischen und mechanischen Ein
setzen der Zuhaltungen in eine Vielzahl entsprechender
Aufnahmeöffnungen, die in regelmäßigen Abständen in Axial
richtung des Zylinderkerns angeordnet sind, kombiniert
mit einer Operation, bei der die erforderlichen einzu
setzenden Zuhaltungen mechanisch detektiert werden, um
mit den entsprechenden Zacken eines Schlüssels zu
korrespondieren.
Bei einem bekannten Zylinderkern sind, wie in der Fig. 1
dargestellt, mehrere im Abstand zueinander befindliche
Zacken 2 mit unterschiedlichen Breiten parallel voreinan
der an einem Schlüssel 1 in dessen Längsrichtung ange
ordnet und an einem Zylinderkern 3 sind in seiner Axial
richtung an den Zacken 2 des einzusteckenden Schlüssels 1
entsprechenden Positionen ebenso viele Aufnahmeöffnungen
4 vorgesehen. Da in die Aufnahmeöffnungen 4 mehrere Zu
haltungen 5 durch Federn 6 eingesetzt sind, um der Breite
der jeweiligen Schlüsselzacken 2 zu entsprechen, können
zahlreiche Arten von Zylinderkernen hergestellt werden,
indem die Schlüsselzacken 2 in ihrer Anordnung verändert
werden.
Obwohl die Federn 6 automatisch in die Aufnahmeöffnungen 4
des Zylinderkerns 3 eingesetzt sind, wird herkömmlicher
weise der Vorgang des Einsetzens der Zuhaltungen 5 entspre
chend der Schlüsselzacken 2 in die entsprechenden Auf
nahmeöffnungen 4 des Zylinderkerns durch Handarbeit aus
geführt, wobei nach Abschätzen der Schlüsselzacken 2 vom
Arbeiter die Zuhaltungen 5 entsprechend der jeweiligen
Schlüsselzacke 2 von Hand in die Aufnahmeöffnung 4 des
Zylinderkerns 3 eingesetzt werden. Der vorstehende Arbeits
schritt ist vom Arbeiter sechsmal zu wiederholen,
da der Schlüssel 1 im allgemeinen sechs Reihen Zacken hat.
Bei der vorstehend beschriebenen Handarbeit wird nicht
nur der Handwerker, obwohl er ein Fachmann sein muß,
gelegentlich einen Fehler beim Abschätzen der Schlüssel
zacken 2 machen, sondern es bestehen auch beträchtliche
individuelle Unterschiede. Weiterhin werden bei der Hand
arbeit vom Handwerker selbst bei schnellstmöglicher Ar
beit einer eingearbeiteten Person ungefähr 13 Sekunden
benötigt, um alle Zuhaltungen in einen Zylinderkern ein
zusetzen. Daher hat die vorstehend beschriebene Handar
beit eine schlechte Effizienz und daraus folgt, daß die
Zylinderkerne unerwünscht hohe Herstellkosten aufweisen.
Seit kurzem gibt es eine elektrisch angetriebene, automa
tische Einsetzmaschine zum automatischen Einsetzen der
Zuhaltungen in die Aufnahmeöffnungen des Zylinderkerns
entsprechend dem Ergebnis eines elektrischen Detektier
vorgangs der einzelnen Schlüsselzacken nacheinander durch
einen optischen Sensor. Diese elektrisch angetriebene Ein
setzmaschine hat jedoch den Nachteil, daß sie eine äußerst
komplizierte Konstruktion aufweist und sehr groß ist und
weiterhin ungeeignet ist, um in eine Bandfertigung einge
baut zu werden, was ebenfalls zu hohen Herstellkosten der
Zylinderkerne führt. Da die Einsetzmaschine der vorstehend
beschriebenen Art weiterhin solche Nachteile aufweist, daß
für den Fall einer fehlerhaften Detektierung der Schlüssel
zacken und fehlerhaftem Einsetzen der Zuhaltungen nicht
leicht eingegriffen werden kann, und für den Fall einer
Störung die Maschine nicht leicht repariert werden kann,
besteht zusätzlich der Nachteil, daß sie für die Praxis
nicht geeignet ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte,
billige und im wesentlichen mechanisch angetriebene, auto
matische Einsetzmaschine kleiner Baugröße zu schaffen, um
die beschriebenen Nachteile der Handarbeit und der bekannten
Einsetzmaschine zu beseitigen, die leicht in eine Produk
tionslinie eingebaut werden kann, bei der für den Fall von
Fehlfunktion leicht eingegriffen werden kann und die bei
Störungen leicht repariert werden kann, und ein Verfahren
zum Einsetzen der Zuhaltungen in einen Zylinderkern zu
schaffen, bei dem die fehleranfällige und zeitaufwendige
Handarbeit beseitigt ist.
Diese Aufgabe wird gemäß einer bevorzugten Ausführungs
form der Erfindung durch eine Einsetzmaschine gelöst, die
dadurch gekennzeichnet ist, daß die Zacken eines Schlüssels
mechanisch detektiert werden können und die Zuhaltungen
automatisch, mechanisch in die jeweiligen angewiesenen Auf
nahmeöffnungen im Zylinderkern in Übereinstimmung mit
der vorstehenden Detektierung der Schlüsselzacken, ein
gesetzt werden.
Genauer gesagt, ist gemäß der vorliegenden Erfindung
eine Einsetzmaschine zum Einsetzen der Zuhaltungen in
mehrere Aufnahmeöffnungen, die in regelmäßigen Ab
ständen am Zylinderkern in seiner axialen Richtung an
geordnet sind, gekennzeichnet durch einen Schlüssel
halter mit mehreren Nuten entsprechend der jeweiligen
Zacken des einzusetzenden Schlüssels wenigstens einen
Zackendetektor, dessen eines Ende frei schwenkbar an
einem auf der Basis angeordnetem Gelenkpunkt montiert
ist, mit einem konvexen Schlüsselzacken-Abtastteil in
der Nähe des Gelenkpunktes, der durch eine Feder vorge
spannt ist, um den konvexen Abtastteil in eine der
Nuten des Schlüsselhalters einzurücken; wenigstens ein
auf der Basis angeordnetes Gleitelement, das zusammen
mit der Schwenkbewegung des Schlüsselzacken-Detektors
gleiten kann und so viele Aussparungen in regelmäßigen
Abständen in seiner Gleitrichtung aufweist, als Arten
der Schlüsselzackengröße möglich sind, wobei die
Gleitstrecke des Gleitelements in Abhängigkeit von der
Größe der Schlüsselzacken variiert; eine Anzahl erster
Stößel korrespondierend zu den jeweiligen Aussparungen
des Gleitelements, die durch eine Feder vorgespannt sind
und so positioniert sind, daß einer der ersten Stößel
in seinem zugehörigen Aussparung des Gleitelements
in Übereinstimmung mit dessen Gleitstrecke eingerückt
wird; eine Anzahl Halteglieder für die Zuhaltungen, die
fest auf der Basis an Positionen jeweils entsprechend
der ersten Stößel angeordnet sind, um die Zuhaltungen
unterschiedlicher Größe zu tragen; ein Hubelement mit
einer Anzahl Aufnahmenuten entsprechend der Aufnahme
öffnungen des Zylinderkerns, wobei die von den ersten
Stößeln ausgestoßenen Zuhaltungen nacheinander in die
Aufnahmenuten eingesetzt werden, und eine Anzahl zweiter
Stößel, die durch eine Antriebseinrichtung betätigt
werden und von einem Ende her in die jeweiligen Aufnahme
nuten eingreifen, um die in den Aufnahmenuten in regulä
rer Reihenfolge angeordneten Zuhaltungen in die Aufnahme
öffnungen des in der Nähe des anderen Endes befindlichen
Zylinderkerns einzusetzen.
Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung
wird ein Verfahren zum Einsetzen der Zuhaltungen für den
Zylinderkern vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß die Zuhaltungen entsprechend der Schlüsselzacken
in eine Anzahl von Aufnahmeöffnungen eingesetzt werden,
die in regelmäßigen Abständen in axialer Richtung am
Zylinderkern vorgesehen sind. Das Verfahren besteht aus
den Arbeitsschritten Einsetzen des Schlüssels in einen
Schlüsselhalter, Einsetzen des konvexen Teils, der am
Schlüsselzacken-Detektor ausgebildet ist und durch
eine Feder vorgespannt ist in eine der im Schlüssel
halter ausgebildeten Nuten, um die Schlüsselzacken zu
detektieren, um den Detektor in Übereinstimmung mit der
Größe einer der Schlüsselzacken zu betätigen, verschie
ben eines Gleitelements zusammen mit der Betätigung des
Detektors, Einrücken eines Stößels in Übereinstimmung
mit der Größe des Schlüsselzacken in eine der korres
pondierenden Aussparungen die am Gleitelement ausge
bildet sind, wobei die Stößel durch entsprechende Federn
vorgespannt sind und so angeordnet sind, daß sie mit den
jeweiligen Aussparungen des Gleitelements korrespon
dieren, Ausstoßen einer der Zuhaltungen entsprechend der
Größe der Schlüsselzacke durch einen der Stößel, wobei
die Zuhaltungen durch eines der Halteglieder aufgenommen
sind, Einsetzen der Zuhaltung in eine von mehreren Nuten,
die in einem Hubelement entsprechend der Anzahl der Auf
nahmeöffnungen am Zylinderkern, ausgebildet sind, Ein
setzen der erforderlichen Zuhaltungen in die jeweiligen
Nuten des Hubelements in Übereinstimmung mit den Größen
und fluchtend zu den Schlüsselzacken durch Wiederholen
der vorstehenden Operation und Einsetzen der erforder
lichen Zuhaltungen in die entsprechenden Aufnahmeöffnun
gen des Zylinderkerns, der an einem Ende des Hubelements
angeordnet ist, durch gleichzeitiges Einrücken einer An
zahl zweiter Stößel in die entsprechenden Nuten des Hub
elementes vom anderen Ende her, um die Zuhaltungen zu
sammen mit den zweiten Stößeln im Hubelement zu bewegen.
Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der folgen
den Figuren, in denen gleiche Teile mit gleichen Bezugs
ziffern bezeichnet sind, beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines
herkömmlichen Zylinderkerns (bereits beschrieben);
Fig. 2 die Beziehung zwischen den Zacken eines Schlüssels
und Zuhaltungen, die beide bei einer bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwen
det werden, in auseinandergezogener Darstellung;
Fig. 3 eine Einsetzmaschine für Zuhaltungen gemäß der
vorliegenden Erfindung in der Vorderansicht;
Fig. 4 die Einsetzmaschine gemäß Fig. 3 in der Draufsicht;
Fig. 5 ein Hauptteil der Einsetzmaschine gemäß Fig. 3
in perspektivischer Darstellung;
Fig. 6a die Beziehung zwischen den konkaven Teilen eines
Gleitkamms und den Stößeln, die beide bei der
Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung ver
wendet werden in einer Teilansicht von oben
in vergrößertem Maßstab;
Fig. 6b bis 6e Teilansichten in vergrößertem Maßstab, die
jeweils die Beziehung zwischen einem Verschiebe
weg des Gleitkamms und einem der Stößel, der
in die entsprechende Aussparung Teil des Gleit
kamms eingerückt ist, zeigt;
Fig. 7 einen Hubmechanismus, der bei der vorliegenden
Erfindung zum Bewegen eines Hubelementes nach
oben und unten verwendet wird in einer Seiten
ansicht in vergrößertem Maßstab; und
Fig. 8 eine Draufsicht zur Erläuterung der Beziehung
zwischen dem Gleitkamm und einem Grenzschalter
zum gewünschten Betätigen der Einsetzmaschine
gemäß Fig. 3.
Wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, hat ein Schlüssel 1, auf
den sich die vorliegende Erfindung bezieht, sechs Reihen
von Zacken mit vier unterschiedlichen Breiten. Die Breiten
der Schlüsselzacken I, II, III und IV betragen jeweils 4 mm,
5 mm, 6 mm und 7 mm, d. h. zwischen den Zacken I bis IV
bestehen Unterschiede von 1 mm bezüglich der Gesamtbreite
und 0,5 mm jeweils bezüglich der halben Breite. Die Zu
haltungen 5 (5-I, 5-II, 5-III, 5-IV) entsprechen den je
weiligen Schlüsselzacken I bis IV und werden durch die
Federn 6 in die Aufnahmeöffnungen 4 eingesetzt, die in
regelmäßigen Abständen von 2,5 mm am Zylinderkern 3 in
dessen Axialrichtung angeordnet sind. Die Federn 6 werden
vor dem Vorgang zum Einsetzen der Zuhaltungen 5 durch
eine automatische Einsetzeinrichtung (nicht dargestellt)
in die Aufnahmeöffnungen 4 eingesetzt.
Die Fig. 3 bis 5 zeigen eine Einsetzmaschine gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Er
findung, bestehend aus einem Schlüsselhalter 10 zur Auf
nahme des darin zu detektierenden Schlüssels 1, einem
Paar Schlüsselzacken-Detektorhebel 11 zum Detektieren
der Zacken 2 des in den Schlüsselhalter 10 eingesetzten
Schlüssels 1, einem Paar Gleitstangen 12, die zusammen
mit den entsprechenden Detektorhebeln 11 bewegbar sind,
einem Paar Gleitkämme 13, die jeweils eine Form ähnlich
der Zähne eines Kammes haben und zusammen mit den jewei
ligen Gleitstangen 12 bewegbar sind, einem Paar Stößel
einheiten 14, die jeweils vier Stößel 14 A bis 14 D auf
weisen, die jeweils in vier Aussparungen 13 a bis 13 d in
der einen Seite des Gleitkamms 13 in Übereinstimmung mit
dessen Verschiebeweg einrücken, ein Paar Stößelplatten
einheiten 15, die jeweils vier erste Stößelplatten 15 A
bis 15 D aufweisen, die an den jeweiligen Stößeln 14 A bis
14 D an deren einem Ende befestigt sind, zwei Haltestangen
einheiten 16 für die Zuhaltungen, die jeweils aus vier
Haltestangen 16 A bis 16 D bestehen, die so angeordnet sind,
daß sie mit den Positionen übereinstimmen, in denen die
Spitzen der ersten Stößelplatten 15 A bis 15 D liegen, um
eine große Anzahl von entsprechenden, übereinander ge
stapelten Zuhaltungen 5-IV bis 5-I aufzunehmen, eine Hub
einrichtung 17 zum Aufnehmen der durch die ersten Stößel
platten 15 A bis 15 D eingerückten Schaltungen 5-I bis 5-IV,
sechs zweite Stößelplatten 18 zum Einrücken der in der
Hubeinrichtung 17 angeordneten Zuhaltungen 5 in die Auf
nahmeöffnungen 4 des Zylinderkerns 3, einem Druckluft
zylinder 19 zum Verschieben der zweiten Stößelplatten 18,
ein Paar Führungsplatten 20 A und 20 B, die an einander
gegenüberliegenden Enden der Hubvorrichtung 17 angeordnet
sind, eine Basis 23 und Nockenmechanismus 21 zum
vertikalen Verschieben des Schlüsselhalters 10 zusammen
mit der Hubeinrichtung 17.
Die Hubeinrichtung 17 ist so am Mittelpunkt der Basis 23
angeordnet, daß sie in vertikaler Richtung in drei Stufen
durch einen später im einzelnen beschriebenen Nockenmecha
nismus frei bewegbar ist, und an der Basis 23 sind an ein
ander gegenüberliegenden Enden der Hubeinrichtung 17 zwei
Führungsplatten 20 A und 20 b befestigt. Weiterhin ist ein
Futter 24, welches für die Aufnahme des Zylinderkerns 3,
in den die Zuhaltungen 5 eingesetzt werden sollen, gleich
vor der vorderen Führungsplatte 20 A angeordnet und der
Schlüsselhalter 10 entsprechend dem Schlüssel 1 ist vor
dem Futter 24 eingestellt, so daß der Schlüsselhalter 10
zusammen mit der Hubeinrichtung 17 mittels dem Nocken
mechanismus 21 angehoben oder abgesenkt werden kann. Die
zweiten Stößelplatten 18 sind an der Rückseite der rück
wärtigen Führungsplatte 20 B angeordnet, um durch den
Druckluftzylinder 19 hin- und herbewegt werden zu können.
Die jeweils zwei Gleitkämme 13, Stößeleinheiten 14,
Stößelplatteneinheiten 15 und Haltestangeneinheiten 16
für die Zuhaltungen sind auf den jeweiligen Seiten der
Hubeinrichtung 17 symmetrisch angeordnet und vergleichs
weise sind nicht nur ein Paar der Schlüsselzacken-Detektor
hebel 11, sondern auch ein Paar der Gleitstangen 12, die
in Verbindung mit diesen die jeweiligen Gleitkämme 13
verschieben können, ebenfalls symmetrisch und jeweils
beidseitig vor dem Schlüsselhalter 10 angeordnet.
Bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion werden bei
Detektieren von zwei der oberen und unteren benachbarten
Zacken 2 des zu diesem Zeitpunkt vertikal eingestellten
Schlüssels 1, zwei der erforderlichen Zuhaltungen 5 durch
die Gleitstangen 12, Gleitkämme 13, Stößelhebel 14 A bis 14 D
und erste Stößelplatten 15 A bis 15 D von beiden Seiten der
Hubeinrichtung 17 gleichzeitig in zwei der Aufnahmenuten
17 a bis 17 f, die in vertikalen sechs Stufen an der Hub
einrichtung 17 vorgesehen sind, eingerückt, danach werden
der Schlüsselhalter 10 und die Hubeinrichtung 17 beide
nach oben oder unten in drei Stufen bewegt und nach drei
maliger Wiederholung der vorstehend bechriebenen Opera
tion ist jede der sechs erforderlichen Zuhaltungen 5 in
jede der sechsstufigen Aufnahmenuten 17 a bis 17 f der
Hubvorrichtung 17 eingesetzt und darauf folgend werden
alle Zuhaltungen 5 gleichzeitig in die entsprechenden
Aufnahmeöffnungen 4 in dem Zylinderkern 3 so eingesetzt,
daß die in den Aufnahmenuten 17 a bis 17 f angeordneten
Zuhaltungen 5 gleichzeitig durch die zweiten Stößelplat
ten 18 bewegt werden.
Als nächstes wird die Konstruktion und Funktionsweise jedes
Bauteils im Detail im nachfolgenden erläutert.
Der Schlüsselhalter 10 ist mit sechs Schlüsselzacken-
Detektornuten 10 a bis 10 f versehen, die in regelmäßigen Abstän
den von 2,5 mm vertikal angeordnet sind, so daß jede der
Nuten 10 a bis f an der Position entsprechend jeder der
Zacken 2 des einzusetzenden Schlüssels 1, ausgebildet ist.
Jeder der zwei Schlüsselzacken-Detektorhebel 11, die an
beiden Seiten und vor dem Schlüsselhalter 10 angeordnet sind,
hat ein Ende frei schwenkbar an einem auf der Basis 23
angeordneten Gelenkpunkt 30 befestigt und das andere
Ende fest mit dem einen Ende einer Feder 31 verbunden,
um die Schlüsselzacken-Detektorhebel 11 in Pfeilrich
tung A (Fig. 5) vorzuspannen, wobei das andere Ende
der Feder an einem ersten Federhalter 32 befestigt ist, der
an der Basis 23 vorsteht. Jeder Schlüsselzacken-Detektor
hebel 11 ist in der Nähe des Gelenkpunktes 30 mit einem
Vorsprung 11 a versehen, der in die Nuten 10 a bis 10 f des
Schlüsselhalters 10 eingreifen kann und in der Nähe eines
Verbindungsteils zwischen dem anderen Ende und der Feder
31 ist ein Gleitstangen-Kontaktteil 11 b ausgebildet und
so geformt, daß ein Abstand zwischen dem Gelenkpunkt 30
und dem Vorsprung 11 a und ein Abstand zwischen dem
Gelenkpunkt 30 und dem Gleitstangen-Kontaktteil 11 b ein
Verhältnis 1 : 6 aufweisen. Der Vorsprung 11 a des Schlüssel
zacken-Detektorhebels 11 variiert bezüglich seiner Ein
rückgröße in eine der Nuten 10 a bis 10 f des Schlüssel
halters 10 in Übereinstimmung mit der Breite der Schlüs
selzacken 2, d. h. da die Einrückgröße des Vorsprungs 11 a
für den Fall, daß der berührte Schlüsselzacken IV eine
größere Breite hat, klein ist, wandert der Gleitstangen-
Kontaktteil 11 b um eine geringe Größe in Pfeilrichtung A,
aber im Gegensatz hierzu wandert der Gleitstangen-Kontakt
teil 11 b um ein großes Stück, wenn die Einrückgröße des
Vorsprungs 11 a für den Fall, daß der Schlüsselzacken I
mit geringerer Breite berührt wird, groß ist.
Jede Gleitstange 12 hat ein vorderes Ende, welches mit
dem Gleitstangen-Kontaktteil 11 b des Schlüsselzacken-
Detektorhebels 11 in Berührung gelangt und ein rück
wärtiges Ende mit einer langgestreckten Führungsöffnung 12 a
in seiner Längsrichtung. Weiterhin ist die Gleitstange 12
entlang einem Führungsstift 33, der an der Basis 23 vor
steht und in der Führungsöffnung 12 a der Führungsstange
12 gehalten ist, frei hin und her bewegbar, wobei die
rückwärtige Endfläche mit dem Gleitkamm 13 in Berührung
gelangt. Zwischen einem zweiten Federhalter 34, der am
vorderen Ende des Gleitkamms 13 angeordnet ist und einem
dritten Federhalter 35, der an der Basis 23 angeordnet
ist, ist eine Feder 36 zum Vorspannen des Gleitkamms 13
und der Gleitstange 12 in Pfeilrichtung B, vorgesehen.
Die vorgenannte Gleitstange 12 und der Gleitkamm 13
gleiten federnd mit der Bewegung des Schlüsselzacken-
Detektorhebels 11 nach rückwärts und in diesem Moment
werden sie durch die Bewegung gesteuert, die den Unter
schied der Schlüsselzacken um das zwei- bis sechsfache
entsprechend der Beziehung des vorgenannten Verhältnisses
des Schlüsselzacken-Detektorhebels 11, von eins zu sechs, ver
größert. Genauer gesagt, da der Unterschied der detektier
ten Schlüsselzacken III und IV bezogen auf die halbe
Breite 0,5 mm ist, beträgt der Unterschied des Verschie
bewegs des Gleitkamms 0,5 mm × 6 = 3 mm und entsprechend
der Schlüsselzacken II und IV 1 mm × 6 = 6 mm und der
Schlüsselzacken I und IV 1,5 × 6 = 9 mm.
Wie aus der Fig. 6a zu ersehen ist, sind an jedem Gleit
kamm 13 vier Aussparungen 13 a bis 13 d in regelmäßigen
Abständen zueinander angeordnet und die Stößelhebel 14 A
bis 14 D, die in Übereinstimmung mit ihren Verschiebe
wegen in diese eingeschoben werden sollen, werden mittels
einer vorgesehenen Feineinstellung, wie sie bei solchen
Meßwerkzeugen, wie Schieblehren oder dgl. verwendet wer
den, unter Berücksichtigung des vorstehend genannten
Unterschiedes der Verschiebewege, positioniert. Anders
ausgedrückt, wird wie aus den Fig. 6b bis 6e zu ersehen
ist, zwischen der Mittellinie der vordersten Aussparung
13 a und der des Stößelhebels 14 A ein Abstand S 1, zwischen
der Mittellinie der Aussparung 13b und der des Stößel
hebels 14 B ein Abstand S 2, zwischen der Mittellinie der
Aussparung 13 c und der des Stößelhebels 14 C ein Abstand
S 3 und zwischen der Mittellinie der hintersten Aussparung
13d und der des Stößelhebels 14 D ein Abstand S 4 bestehen,
der jeweils 3 mm, 6 mm, 9 mm und 12 mm beträgt, indem je
weils 3 mm addiert worden sind, da der Gleitkamm 13 an
einer der vier Positionen entsprechend von 3 mm, 6 mm, 9 mm
und 12 mm zur vordersten Position mit Abständen von
jeweils 3 mm angehalten wird. Wenn beispielsweise die
Schlüsselzacke IV detektiert worden ist, wird bei Be
wegung des Gleitkamms 13 um 3 mm lediglich der Stößel
hebel 14 A vollständig der Aussparung 13 A gegenüber
stehen und in diese eingeschoben werden, was dazu führt,
daß nur die erste Stößelplatte 15 A auf die Hubeinrich
tung 17 zu verschoben wird, um einer der Zuhaltungen 5-IV
entsprechend der Schlüsselzacke IV in die ausgewiesene
Aufnahmeöffnung 17 a in Übereinstimmung mit dem Befehl
der Schlüsselzacken 2 in der Hubeinrichtung 17 einge
schoben, wobei die Zuhaltungen 5-IV von der Zuhaltungs-
Haltestange 16 A getragen werden. Auf eine ähnliche Art
und Weise wird in anderen Fällen nur einer der Stößel
hebel 14 A bis 14 D unausbleiblich in eine entsprechende
Aussparung der Aussparungen 13 a bis 13 d, und nicht in
eine andere Aussparung eingesetzt.
Wie vorstehend beschrieben, werden die Zuhaltungen 5-IV
bis 5-I entsprechend des Stößelhebels 14 A bis 14 D auf
den Haltestangen 16 A bis 16 D gehalten, die von einem an
der Basis 23 befestigten Halterahmen 38 aus nach unten
hängen und bei einer großen Anzahl von auf den entspre
chenden Haltestangen 16 A bis 16 D übereinandergestapelten
Zuhaltungen 5-IV bis 5-I werden die untersten derselben
herausgenommen, um durch die jeweiligen Stößelplatten
15 A bis 15 D herausgeschoben werden zu können.
Wie aus der Fig. 7 zu ersehen ist, steht jeder der Stößel
hebel 14 A bis 14 D an der Basis 23 durch eine Öffnung 23 a
in der Basis nach unten vor und hat ein unteres Ende frei
schwenkbar an einem Drehpunkt 37 gelagert. Jedes Paar
Stößelhebel 14 A bis 14 D, die beidseitig der Basis 23 an
geordnet sind, sind an ihrem oberen Teil in Richtung auf
die Gleitkämme 13 mittels einer Zugfeder 39 vorgespannt,
die zwischen den beiden angeordnet ist. Am unteren Teil
des Stößelhebels 14 A bis 14 D ist eine nach innen vor
stehende Rolle 40 angeordnet, um mit einem Stößelnocken 41
in Berührung zu gelangen, der fest auf einer Nockenwelle
43 des Nockenmechanismus 21 befestigt ist. Der Stößelnocken
41 ist mit drei konkaven Teilen 41 a versehen, die am Um
fang in regelmäßigen Abständen angeordnet sind und einen
kleineren Durchmesser als die anderen Teile aufweisen,
damit bei Berührung der Rollen 40 mit einem der konkaven
Teile 41 a die Stößelhebel 14 a bis 14 D durch die Feder 39
in die Pfeilrichtung C bewegt werden können und nur einer
der Stößelhebel 14 A bis 14 D vollständig seiner zugehörigen
Nut 13 a bis 13 d des Gleitkamms 13 gegenüberliegt und in
diese eingeschoben wird. Nachdem eine der Zuhaltungen 5
über die erste Stößelplatte 14 A bis 14 D in die Hubeinrich
tung 17 eingeschoben worden ist, gelangt die Rolle 40
mit einem Teil 41 b mit größeren Durchmesser des Stößel
nockens 41 in Berührung, und wird gegen die Federkraft 39
nach außen bewegt, was dazu führt, daß der in die ent
sprechende Nut 13 a bis 13 d eingesetzte Stößelhebel 14 A
bis 14 D in seine Ausgangsposition zurückgeschoben wird.
Wie aus der Fig. 7 klar zu ersehen ist, ist die Hub
einrichtung 17 mit sechs vertikal liegenden Stufen von
Nuten 17 a bis 17 f so versehen, daß diese sich abwechselnd
an auf einander gegenüberliegende Seiten hin öffnen.
Zwei Zuhaltungen 5 werden gleichzeitig in benachbarte
zwei Reihen der Nuten 17 a bis 17 f der Hubeinrichtung 17
von einander gegenüberliegenden Seiten her über die
Stößelplatten 15 A oder dgl. eingesetzt, so daß sie in
den entsprechenden Nuten 17 a bis 17 f positioniert sind.
Da diese Nuten 17 a bis 17 f in Längsrichtung der Hubein
richtung 17 durchstoßen werden, werden die vom Druckluft
zylinder 19 angetriebenen zweiten Stößelplatten 18 von
den rückwärtigen Öffnungen her durch die Führungsplatten 20 B
eingeschoben. Die Zuhaltungen 5 werden in die Nuten 17 a bis
17 f nach vorne verschoben, wobei sie von den zweiten
Stößelplatten 18 bewegt werden und werden über die
Führungsplatte 20 A, die gleich vor der Hubvorrichtung
17 angeordnet ist, in die Aufnahmeöffnungen 4 des Zylin
derkerns 3, der fest in einem Futter aufgenommen ist,
eingesetzt.
Die Hubvorrichtung 17 und der Schlüsselhalter 10 sind
zusammen mit den Öffnungen 23 b und 23 c in der Basis 23
in drei Stufen in einer vertikalen Richtung frei beweg
bar eingestellt. Genauer gesagt sind unter der Basis 23
eine durch einen Motor (nicht dargestellt) frei rotier
bare Nockenwelle 43, ein fest an der Nockenwelle 43
befestigter Hubnocken 44 und eine durch den Hubnocken 44
frei nach oben und unten verschiebbare Hubplatte 45
angeordnet. Der Schlüsselhalter 10 ist auf der Hubplatte 45
positioniert und die Hubplatte 45 ist über Stifte 46 fest
mit der Unterseite der Hubeinrichtung 17 verbunden. Der
Hubnocken 44 ist so ausgebildet, daß er während einer
Umdrehung die Hubplatte 45 in drei Stufen um 5 mm nach
oben oder unten verschiebt.
Wenn die Hubplatte 45 durch den Hubnocken 44 in der
obersten Position angeordnet ist, werden die Schlüssel
zacken-Detektorhebel 11 in die unteren zwei Schlüssel
tasten-Detektornuten 10 e und 10 f des Schlüsselhalters 10
eingeschoben, um die Schlüsselzacken 2 zu detektieren
und in Abhängigkeit von dem detektierten Ergebnis werden
die erforderlichen Zuhaltungen 5 in die unteren zwei
Nuten 17 e und 17 f der Hubeinrichtung 17 über die Gleit
stangen 12, Gleitkämme 13, Stößelhebel 14 A bis 14 D und
erste Stößelplatten 15 A bis 15 D eingesetzt. Entsprechend
werden, nachdem die Hubplatte 45 in einem Schritt nach
unten bewegt worden ist, bei Detektieren der Schlüssel
zacken 2 in den Nuten 10 c und 10 d der mittleren zwei
Stufen des Schlüsselhalters 10 die erforderlichen Zu
haltungen 5 in die Aufnahmeöffnungen 17 c und 17 d der
mittleren zwei Stufen der Hubeinrichtung 17 eingesetzt.
Schließlich wird die Hubplatte 45 in einem Schritt
weiter nach unten abgesenkt, um die Schlüsselzacken in
den Nuten 10 a und 10 b der oberen zwei Stufen des
Schlüsselhalters 10 zu detektieren und dann werden die
erforderlichen Zuhaltungen 5 in die Aufnahmeöffnungen
17 a und 17 b der oberen zwei Stufen der Hubeinrichtung 17
eingesetzt. Die Nockenwelle 43 ist mit einem starr be
festigten Nocken 47 für einen Umlauf versehen, um einen
Umlauf derselben zu detektieren und wenn die Zuhaltun
gen 5 während eines Umlaufs der Nockenwelle 43 vollstän
dig in einer erforderlichen Reihenfolge in der Hubein
richtung 17 angeordnet sind, wird nicht nur durch die
Funktion des Umlauf-Nockens 47 bewirkt, daß die
Nockenwelle 43 ihre Umdrehung stoppt, sondern es werden
auch die zweiten Stößelplatten 18 wie vorstehend be
schrieben durch den Druckluftzylinder 19 ausgeschoben,
um die Zuhaltungen 5 automatisch in den Zylinderkern 3
einzusetzen.
Die Einsetzmaschine für Zuhaltungen gemäß der vorliegen
den Erfindung ist weiterhin mit einem Mechanismus zum
Detektieren von fehlerhaftem Einsetzen der Zuhaltungen
versehen und für den Fall, daß ein fehlerhaftes Ein
setzen detektiert worden ist, wird die Einsetzmaschine
angehalten, damit die Zuhaltungen 5 von Hand in den
Zylinderkern 3 eingesetzt werden können und danach wird
durch Wiederstarten der Einsetzmaschine der automatische
Betrieb zum automatischen Einsetzen der Zuhaltungen
fortgesetzt. Das heißt, daß auf der Nockenwelle 43 ein
starr befestigter Zeitschaltnocken 48 zum Detektieren
des fehlerhaften Einsetzens der Zuschaltungen 5 vorgesehen
ist und ein erster Zeitschalter 50 eine Rolle 51 auf
weist, die in der Nähe des Zeitschaltnockens 48 vor
steht, gelangt die Rolle 51 mit einer der Nasen 48 a
am Umfang des Zeitschaltnockens 48 zum Zeitpunkt des
Einsetzens der Zuhaltungen 5 in Eingriff, so daß der
erste Grenzschalter ausgeschaltet wird. Für den Fall,
daß der erste Grenzschalter 50 nicht ausgeschaltet ist,
wird ein das fehlerhafte Einsetzen detektierendes Signal
vom ersten Grenzschalter 50 ausgeschickt, um die Nocken
welle 43 zu stoppen. Weiterhin ist in der Nähe jeder
ersten Stößelplatte 15 A bis 15 D ein Stoppel 52 ange
ordnet und wird durch die Bewegung der Stößelplatte 15
auf die Hubvorrichtung 17 mit dieser zu dem Zeitpunkt
in Eingriff gebracht, zu dem die Zuhaltung 5 in die Nut
der in Position befindlichen Hubeinrichtung 17 einge
setzt wird. Zwischen jedem Stopper 52 und jeder Stößel
platte 15 ist ein Kontaktschalter 56 angeordnet, so daß
die Nockenwelle 43 bei unnormalen Einsetzen der Zuhal
tung 5 ungeachtet, ob der Kontaktschalter 56 eingeschal
tet ist, durch ein Signal gestoppt wird.
Da die Einsetzmaschine für Zuhaltungen gemäß der vorlie
genden Erfindung für Schlüssel mit sechs Reihen Zacken
ausgebildet ist, wird darüber hinaus für den Fall, daß
der Schlüssel fünf oder weniger Reihen Zacken aufweist,
ein Abweichungssignal ausgeschickt, um die Einsetzmaschine
unerwünscht zum Halten zu bringen, ohne daß irgendwelche
Schlüsselzacken detektiert worden sind. Um diese vorstehen
den Nachteile zu vermeiden, ist in der Nähe des Gleit
kamms 13 ein zweiter Grenzschalter 55 angeordnet, um die
Einsetzmaschine so lange durch ein abgeschicktes Signal
nicht zum Halten zu bringen, außer der Gleitkamm 13 wandert
zu dem Zeitschaltpunkt, wo er es tun sollte.
Anzumerken ist, daß bei der vorstehend beschriebenen Aus
führungsform die Maschine so modifiziert sein kann, daß
nur auf eine Seite der Hubeinrichtung Stößelhebeleinhei
ten angeordnet sind und die Zuhaltungen eine nach der
anderen in die Nuten der Hubeinrichtung eingesetzt werden,
obwohl ein Paar von Stößelhebeleinheiten und dgl. auf
beiden Seiten der Hubvorrichtung beschrieben worden sind.
Es ist weiterhin anzumerken, daß nicht nur jeder Stößel
hebel so modifiziert sein kann, daß er einstückig zu
sammen mit jeder ersten Stößelplatte ausgebildet ist,
sondern auch so modifiziert sein kann, daß der Gleit
kamm direkt durch die Schlüsselzacken-Detektorhebel
gleiten kann, wobei die Gleitstange weggelassen ist.
Weiterhin ist anzumerken, daß bei der vorstehenden Aus
führungsform obwohl die Hubeinrichtung und der Schlüssel
halter so angeordnet sind, daß sie durch den Nocken
mechanismus nach oben oder unten verschoben werden können,
der eine oder andere geeignete Mechanismus zu diesem
Zweck verwendet werden kann.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung klar zu ersehen ist,
werden bei der Einsetzmaschine für Zuhaltungen gemäß
der vorliegenden Erfindung die Zacken des Schlüssels
nacheinander mechanisch durch die Schlüsselzacken-
Detektorhebel abgetastet, so daß in Übereinstimmung mit
dem erhaltenen Ergebnis die Zuhaltungen entsprechend der
jeweiligen Schlüsselzacken nacheinander in die ausge
wiesenen Nuten innerhalb der Hubeinrichtung durch mecha
nisch kombinierte Bewegung von Gleitstange, Gleitkamm,
Stößelhebeln und ersten Stößelplatten mit dem Schlüssel
zacken-Detektorhebel, eingesetzt werden. Bei Beendigung
des vorstehend beschriebenen Vorganges zum Einsetzen der
Zuhaltungen in die Hubeinrichtung können, da die Zuhal
tungen jeweils in die ausgewiesenen Aufnahmeöffnungen
des Zylinderkerns eingesetzt sind, wobei sie durch die
zweiten Stößelplatten, die vom Druckluftzylinder ange
trieben sind, eingeschoben worden sind, die folgenden
Wirkungen erzielt werden:
- 1. Detektieren der Schlüsselzacken und Einsetzen in den Zylinderkern werden automatisch durchgeführt, und es können sechs Stück Zuhaltungen in den Zylinderkern in ungefähr 6 Sekunden eingesetzt werden, was dazu führt, daß die Arbeitseffizienz durch die vorliegen de Erfindung im Vergleich zum manuellen Einsetzen der Zuhaltungen in den Zylinderkern, wofür ein Arbeiter ungefähr 13 Sekunden benötigt, stark verbessert ist.
- 2. Da eine ungelernte Person die Arbeit ausführen kann, die bisher von einer ausgebildeten Person abhängig war und die Anzahl der Arbeitskräfte stark verringert werden kann, können die Zylinderkerne mit niedrigen Kosten herge stellt werden.
- 3. Da keiner der Schlüssel beim Abtasten der Zacken falsch detektiert werden kann, kann niemals ein Fehler bei dem Montagevorgang wie falsches Einsetzen der Zuhaltungen auftreten.
- 4. Da das automatische Einsetzen der Zuhaltungen mecha nisch durchgeführt wird, trägt die Einsetzmaschine für Zuhaltungen gemäß der vorliegenden Erfindung zu einer Verringerung von Fehloperationen bei und kann für den Fall von Störungen verglichen mit elektrisch angetriebenen Einsetzmaschinen leicht repariert werden.
- 5. Da die Einsetzmaschine gemäß der vorliegenden Erfin dung als ganzes leicht verkleinert werden kann, kann sie nicht nur in eine Produktionslinie eingebaut werden, sondern es können auch ihre Herstellkosten weitgehend verringert werden.
Obwohl die vorliegende Erfindung vollständig anhand des Aus
führungsbeispieles und der Figuren beschrieben worden ist,
bleibt anzumerken, daß zahlreiche Veränderungen und Modifi
kationen innerhalb des Schutzumfanges der Erfindung denkbar
sind.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Einsetzen von Zuhaltungen (5) in
Zylinderkerne (3), entsprechend den Zacken (2) eines
Schlüssels, in mehrere Aufnahmeöffnungen (4 ), die in
regelmäßigen Abständen in axialer Richtung an einem
Zylinderkern (3) vorgesehen sind, gekennzeich
net durch
eine Basis (23),
einen Schlüsselhalter (10) mit mehreren Nuten (10 a bis 10 f) entsprechend der jeweiligen Zacken (2) des einzusetzen den Schlüssels (1);
mindestens einen Schlüsselzacken-Detektor (11), dessen eines Ende an einem Gelenk (30) an der Basis frei schwenk bar befestigt ist und mit einem Abtastvorsprung (11 a) in der Nähe des Gelenks (30) , wobei der Detektor (11) durch eine Feder (31) vorgespannt ist, damit der Abtastvor sprung (11 a) in einer der Nuten (10 a bis 10 f) des Schlüs selhalters (10) eingreift;
mindestens ein an der Basis (23) angeordnetes Gleitele ment (13), das mit der Schwenkbewegung des Detektors (11) verschiebbar ist und in regelmäßigen Abständen in seiner Gleitrichtung so viele Aussparungen (13 a bis 13 d), als Größen der Schlüsselzacken (2) möglich sind, aufweist, wobei der Verschiebeweg des Gleitelements (13) in Abhän gigkeit von den Größen der Schlüsselzacken variiert;
eine Anzahl erster Stößel (14) entsprechend den Aussparun gen (13 a bis 13 d) des Gleitelements (13), die durch eine Feder (39) vorgespannt sind und so angeordnet sind, daß jeweils einer der ersten Stößel (14) in seine entsprechen de Aussparung (13 a bis 13 d) des Gleitelements in Überein stimmung mit dessen Verschiebeweg, eingeschoben wird;
eine Anzahl Halteglieder (16), die an Positionen ent sprechend der ersten Stößel an der Basis (23) befestigt sind, um Zuhaltungen (5) unterschiedlicher Größe aufzunehmen;
eine Hubeinrichtung (17) mit mehreren Aufnahmemoden (17 a bis 17 f) entsprechend der Aufnahmeöffnungen (4) des Zylinderkerns (3), wobei die von den ersten Stößeln (14) vorgeschobenen Zuhaltungen nacheinander in die Aufnahme nuten (17 a bis 17 f) eingeführt werden; und
eine Anzahl zweiter Stößel (18), die durch einen Antrieb (19) betätig werden und in die jeweiligen Aufnahmenuten (17 a bis 17 f) der Hubeinrichtung (17) von einem Ende her eingeschoben werden, um die Zuhaltungen (5), die in regulärer Reihenfolge in den Aufnahmenuten (17 a bis 17 f) aufgenommen sind, in die Aufnahmeöffnungen (4) des in der Nähe des anderen Endes angeordneten Zylinderkerns (3) einzusetzen.
eine Basis (23),
einen Schlüsselhalter (10) mit mehreren Nuten (10 a bis 10 f) entsprechend der jeweiligen Zacken (2) des einzusetzen den Schlüssels (1);
mindestens einen Schlüsselzacken-Detektor (11), dessen eines Ende an einem Gelenk (30) an der Basis frei schwenk bar befestigt ist und mit einem Abtastvorsprung (11 a) in der Nähe des Gelenks (30) , wobei der Detektor (11) durch eine Feder (31) vorgespannt ist, damit der Abtastvor sprung (11 a) in einer der Nuten (10 a bis 10 f) des Schlüs selhalters (10) eingreift;
mindestens ein an der Basis (23) angeordnetes Gleitele ment (13), das mit der Schwenkbewegung des Detektors (11) verschiebbar ist und in regelmäßigen Abständen in seiner Gleitrichtung so viele Aussparungen (13 a bis 13 d), als Größen der Schlüsselzacken (2) möglich sind, aufweist, wobei der Verschiebeweg des Gleitelements (13) in Abhän gigkeit von den Größen der Schlüsselzacken variiert;
eine Anzahl erster Stößel (14) entsprechend den Aussparun gen (13 a bis 13 d) des Gleitelements (13), die durch eine Feder (39) vorgespannt sind und so angeordnet sind, daß jeweils einer der ersten Stößel (14) in seine entsprechen de Aussparung (13 a bis 13 d) des Gleitelements in Überein stimmung mit dessen Verschiebeweg, eingeschoben wird;
eine Anzahl Halteglieder (16), die an Positionen ent sprechend der ersten Stößel an der Basis (23) befestigt sind, um Zuhaltungen (5) unterschiedlicher Größe aufzunehmen;
eine Hubeinrichtung (17) mit mehreren Aufnahmemoden (17 a bis 17 f) entsprechend der Aufnahmeöffnungen (4) des Zylinderkerns (3), wobei die von den ersten Stößeln (14) vorgeschobenen Zuhaltungen nacheinander in die Aufnahme nuten (17 a bis 17 f) eingeführt werden; und
eine Anzahl zweiter Stößel (18), die durch einen Antrieb (19) betätig werden und in die jeweiligen Aufnahmenuten (17 a bis 17 f) der Hubeinrichtung (17) von einem Ende her eingeschoben werden, um die Zuhaltungen (5), die in regulärer Reihenfolge in den Aufnahmenuten (17 a bis 17 f) aufgenommen sind, in die Aufnahmeöffnungen (4) des in der Nähe des anderen Endes angeordneten Zylinderkerns (3) einzusetzen.
2. Einsetzmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß weiterhin ein Nockenmecha
nismus (21) vorgesehen ist, der den Schlüsselhalter (10)
zusammen mit der Hubeinrichtung (17) auf und ab verschieben
kann, wobei die in den Nuten (10 a bis 10 f) des Schlüssel
halters (10) vertikal liegenden Schlüsselzacken (2) nach
einander durch den Schlüsselzackendetektor (11) abgetastet
werden, indem der Schlüsselhalter durch den Nockenmecha
nismus (21) vertikal verschoben wird und die den jeweiligen
Schlüsselzacken (2) entsprechenden Zuhaltungen (5) nach
einander in die vertikal in der Hubeinrichtung (17) befind
lichen Aufnahmenuten (17) über das Gleitelement (13), die
Stößel (14) und dgl. eingesetzt werden, die zusammen
mit dem Abtastvorgang bewegbar sind.
3. Einsetzmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schlüsselzacken-
Detektor (11) so ausgebildet ist, daß sein Vorsprung
(11 a) und sein Kontaktteil (11 b) auf der Seite des
Gleitelementes (13) in einem Höhenverhältnis bezogen
auf das Gelenk (30) der Basis (23) angeordnet sind und
dadurch bewirkt wird, daß das Gleitelement (13) weit
gehend in diesem vorbestimmten Verhältnis in Überein
stimmung mit den Größen der Schlüsselzacken (2) ver
schoben wird.
4. Einsetzmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die ersten Stößel (14)
in zu den Abständen zwischen den Aussparungen (13 a bis
13 d) des Gleitelements (13) unterschiedlichen Abständen
angeordnet sind, wobei die Abweichung mit den Gleitwegen
entsprechend der Größen der Schlüsselzacken (2) überein
stimmt und nur ein Stößel (14) entsprechend dem einen
Schlüsselzacken (2) in die entsprechende Aussparung (13 a
bis 13 d) eingesetzt wird, so daß die für den Größe der
jeweiligen Schlüsselzacke (2) geeignete Zuhaltung (5) in die Hub
einrichtung (17) durch den einen ersten Stößel (14) ein
gesetzt wird.
5. Verfahren zum Einsetzen von Zuhaltungen für
Zylinderkerne (3), wobei die Zuhaltungen (5) jeweils
den Zacken (2) eines Schlüssels (1 ) entsprechen und
in eine Anzahl von Aufnahmeöffnungen (4) eingesetzt
werden, die in regelmäßigen Abständen in axialer Rich
tung an einem Zylinderkern (3) vorgesehen sind, ge
kennzeichnet durch die Arbeitsschritte:
Einsetzen des Schlüssels (1) in einen Schlüsselhalter (10);
Einsetzen eines Schlüsselzacken-Abtastteils (11 a), der an einem Schlüsselzacken-Detektor (11 ) ausgebildet ist, in eine Nut (10 a bis 10 f), die am Schlüsselhalter (10) zum Abtasten der Schlüsselzacken (2) vorgesehen sind, um den Detektor (11) in Übereinstimmung mit der Größe der einen Schlüsselzacke (8 zu betätigen, wobei der Detektor (11) durch eine Feder (31) vorgespannt ist;
Verschieben eines Gleitelementes (13) zusammen mit der Operation des Schlüsselzacken-Detektors (11);
Einsetzen eines der ersten Stößel (14) entsprechend der Größe der einen Schlüsselzacke (2) in eine entsprechende Aussparung der Aussparungen (13 a bis 13 d), die in dem Gleitelement (13) ausgebildet sind, wobei die ersten Stößel (14) durch entsprechende Feder (39) vorgespannt sind und so angeordnet sind, daß sie den jeweiligen Aus sparungen (13 a bis 13 d) des Gleitelements (13) entsprechen;
Herausschieben einer der Zuhaltungen (5) entsprechend der Größe der einen Schlüsselzacke (2) durch die ersten Stößel (14), die durch eine Halterung (16) aufgenommen sind;
Einsetzen der Zuhaltung (5) in eine von mehreren Nuten (17 a bis 17 f), die entsprechend der Anzahl der Aufnahme öffnungen (10 a bis 10 f) am Zylinderkern (10) in einer Hubeinrichtung (17) angeordnet sind;
Einsetzen der erforderlichen Zuhaltungen (5) in die je weiligen Nuten (17 a bis 17 f) der Hubeinrichtung (17) in Übereinstimmung mit den Größen und der Ausrichtung der Schlüsselzacken (2) durch Wiederholen der vorstehenden Operation; und
Einsetzen der erforderlichen Zuhaltungen (5) in die ent sprechenden Aufnahmeöffnungen (10 a bis 10 f) des Zylinder kerns (10), der am einen Ende der Hubeinrichtung (17) angeordnet ist, durch gleichzeitiges Einschieben mehrerer zweiter Stößel (18) in die entsprechenden Nuten (17 a bis 17 f) der Hubeinrichtung (17) vom anderen Ende derselben her, um die Zuhaltungen (5) zusammen mit den zweiten Stößeln (18) in der Hubeinrichtung (17), vorzuschieben.
Einsetzen des Schlüssels (1) in einen Schlüsselhalter (10);
Einsetzen eines Schlüsselzacken-Abtastteils (11 a), der an einem Schlüsselzacken-Detektor (11 ) ausgebildet ist, in eine Nut (10 a bis 10 f), die am Schlüsselhalter (10) zum Abtasten der Schlüsselzacken (2) vorgesehen sind, um den Detektor (11) in Übereinstimmung mit der Größe der einen Schlüsselzacke (8 zu betätigen, wobei der Detektor (11) durch eine Feder (31) vorgespannt ist;
Verschieben eines Gleitelementes (13) zusammen mit der Operation des Schlüsselzacken-Detektors (11);
Einsetzen eines der ersten Stößel (14) entsprechend der Größe der einen Schlüsselzacke (2) in eine entsprechende Aussparung der Aussparungen (13 a bis 13 d), die in dem Gleitelement (13) ausgebildet sind, wobei die ersten Stößel (14) durch entsprechende Feder (39) vorgespannt sind und so angeordnet sind, daß sie den jeweiligen Aus sparungen (13 a bis 13 d) des Gleitelements (13) entsprechen;
Herausschieben einer der Zuhaltungen (5) entsprechend der Größe der einen Schlüsselzacke (2) durch die ersten Stößel (14), die durch eine Halterung (16) aufgenommen sind;
Einsetzen der Zuhaltung (5) in eine von mehreren Nuten (17 a bis 17 f), die entsprechend der Anzahl der Aufnahme öffnungen (10 a bis 10 f) am Zylinderkern (10) in einer Hubeinrichtung (17) angeordnet sind;
Einsetzen der erforderlichen Zuhaltungen (5) in die je weiligen Nuten (17 a bis 17 f) der Hubeinrichtung (17) in Übereinstimmung mit den Größen und der Ausrichtung der Schlüsselzacken (2) durch Wiederholen der vorstehenden Operation; und
Einsetzen der erforderlichen Zuhaltungen (5) in die ent sprechenden Aufnahmeöffnungen (10 a bis 10 f) des Zylinder kerns (10), der am einen Ende der Hubeinrichtung (17) angeordnet ist, durch gleichzeitiges Einschieben mehrerer zweiter Stößel (18) in die entsprechenden Nuten (17 a bis 17 f) der Hubeinrichtung (17) vom anderen Ende derselben her, um die Zuhaltungen (5) zusammen mit den zweiten Stößeln (18) in der Hubeinrichtung (17), vorzuschieben.
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