DE3628190A1 - Pharmazeutische zusammensetzung zur behandlung von parathyreoid-hormon induzierter knochenresorption - Google Patents
Pharmazeutische zusammensetzung zur behandlung von parathyreoid-hormon induzierter knochenresorptionInfo
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Description
Die Erfindung betrifft pharmazeutische Zusammensetzungen zur
Behandlung und Inhibierung von Knochenresorption und Demineralisierung,
verursacht durch exzessive Sekretion von Parathyreoid-
Hormon (PTH). Derartige Knochenresorption und Demineralisierung
bewirken Hypocalcaemie, welche toxische Effekte
im Weichgewebe auslöst.
Knochenresorption oder Demineralisierung können direkt oder
indirekt als Folge von Veränderungen des Calcium- und
Phosphatgehaltes in den Körperflüssigkeiten warmblütiger
Tiere auftreten.
Normalerweise wird PTH in den erforderlichen physiologischen
Mengen sekretiert, die zu unterschiedlichen Zeiten je nach
Bedarf des Körpers variieren. Es nimmt dabei an der
Regulierung der metabolischen Aktivitäten von Knochen,
Nieren und der intestinalen Absorption von Calcium bei
Warmblütern wie Menschen teil. Es kann jedoch zu einer
exzessiven Synthese von PTH kommen, beispielsweise bei
primärem Hyperparathyreoidismus, wobei pathologische Knochenresorption
und Demineralisierung induziert wird. Die als
Folge auftretende Hypocalcaemie hat toxische Effekte im
Weichgewebe.
Ein besonders wichtiger Zustand, bei dem PTH beschleunigte
Knochendemineralisierung auslöst, ist Osteoporose, die gewöhnlich
bei Frauen in der Postmenopause auftritt (Calcium
Tissue Intl. 35, Seiten 708-711 (1983)).
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein therapeutisches
Mittel zu schaffen, mit Hilfe dessen die durch PTH
induzierte Knochenresorption inhibiert werden kann.
Weitere Aufgaben ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß gelöst.
Die vorliegende Erfindung betrifft demgemäß eine pharmazeutische
Zusammensetzung zum Inhibieren der durch Parathyreoid-
Hormon ausgelösten Knochenresorption, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß sie als Wirkstoff zur oralen
Behandlung eines warmblütigen Säugers mit Parathyreoid-Hormon-
Übersekretion eine Dosismenge von etwa 0,1-6 g/kg Körpergewicht
und zur systemischen Behandlung eine Dosismenge
von 0,1-2 g/kg Körpergewicht einer nicht-toxischen, wasserlöslichen,
pharmazeutisch akzeptablen Peroxydiphosphat-Verbindung
enthält.
PTH und seine Wirkungen sind in "The Role of Calcium in
Biological Systems", Band II, Anghileri, CRC Press, Boca
Raton, Florida, 1982, Kapitel II, Seiten 204-212 beschrieben.
PTH ist ein einkettiges Protein, das 84 Aminosäuren
enthält. Es kann als PTH (1-84) charakterisiert werden. PTH
wird im Körper aus einer Vorstufe synthetisiert, die als
Pro-PTH bezeichnet wird und 90 Aminosäuren enthält. Pro-PTH
ist selbst ein Zwischenprodukt, das aus einem Protein mit
115 Aminosäuren synthetisiert wird und als Prä-Pro-PTH
bezeichnet wird. Typischerweise wird bei Warmblütern PTH
enzymatisch auf einem Syntheseweg aus seinen Vorstufen
gebildet, und das PTH wird dann in den für den Körper
erforderlichen Mengen in den Kreislauf sekretiert. PTH
schützt den Organismus vor schwerer Hypocalcaemie. Demgemäß
ist dann, wenn die zirkulierende Konzentration von ionisiertem
Calcium im Kreislauf niedrig ist, die Sekretionsrate von
PTH stimuliert.
Die metabolische Aktivität von Knochen, Niere und Intestinalorganen
wird direkt oder indirekt durch PTH beeinflußt,
um die Calciumresorption und Phosphatausscheidung zu steigern.
Insbesondere Knochen wird durch PTH in einer Weise
beeinflußt, die sowohl zeit- als auch dosisabhängig ist.
Hohe PTH-Dosen steigern zunächst die Knochenresorptionsrate
gefolgt von einem Anstieg der Knochenbildungsrate. Im frühen
Stadium tritt ferner eine Steigerung der Nettoabgabe von
Calcium ein, die von der Knochenresorption unabhängig ist.
Wird PTH exzessiv und nicht in Übereinstimmung mit der
normalen Dosis/Zeit-Relation als Reaktion auf die metabolischen
Erfordernisse sekretiert, so tritt übermäßige
Knochenresorption und Demineralisierung ein, die zu Hypocalcaemie
und toxischen Effekten in den Weichteilen führt.
Es ist bekannt, daß Wasserstoffperoxid Methioningruppen
oxidiert. Man könnte vermuten, daß eine derartige Reaktion
die PTH-Aktivität reduziert. Überraschenderweise ist jedoch
die Reduktion der PTH-Aktivität, die durch Wasserstoffperoxid
bewirkt wird, erheblich niedriger als diejenige, die
erfindungsgemäß bei Verwendung einer Peroxydiphosphat-Verbindung
erreicht wird. Darüber hinaus wirkt Peroxydiphosphat
in Warmblütern sicher, kompatibel und effizient, da es
enzymatisch durch alkalische und saure Phosphatasen nach der
folgenden Gleichung abgebaut wird:
in der X ein nicht-toxisches, pharmazeutisch akzeptables
Kation oder ein Rest einer organischen Estergruppe ist.
Peroxydiphosphat abbauende Phosphatasen sind sowohl im
Speichel als auch im Plasma, der Intestinalflüssigkeit und
den weißen Blutkörperchen vorhanden.
Anscheinend ist die langsame Sauerstofffreisetzung zum
Inhibieren der übermäßigen PTH-Sekretion besonders wirksam
und reduziert damit die unerwünschten und toxischen Effekte
der übermäßigen PTH-Sekretion.
Die Peroxydiphosphat-Verbindung (PDP) liegt als nicht-toxische,
pharmazeutisch akzeptable Verbindung vor, die über
die in der US-PS 40 41 149 beschriebenen Salze hinausgeht.
Die Verbindungen schließen Alkalimetallsalze, wie beispielsweise
Lithium-, Natrium- und Kaliumsalze, Erdalkalimetallsalze,
wie beispielsweise Magnesium-, Calcium- und Strontiumsalze
sowie Zink-, Zinnsalze und quaternäre Ammoniumsalze
und ferner organische C1-12-Alkyl-, Adenylyl-, Guanylyl,-
Cytosylyl- und Thymylylester von Peroxydiphosphat und
dergleichen ein. Alkalimetalle, insbesondere das Kaliumsalz
ist unter den anorganischen Kationen bevorzugt. Das Tetrakaliumperoxydiphosphat
ist ein stabiler, geruchloser, feinteiliger,
freifließender, weißer und nicht-hygroskopischer
kristalliner Feststoff mit einem Molekulargewicht von 346,35
und einem Gehalt an aktiven Sauerstoff von 4,6%.
Tetrakaliumperoxydiphosphat ist bei 0-61°C zu 47-51% wasserlöslich,
jedoch unlöslich in üblichen Lösungsmitteln wie
Acetonitril, Alkoholen, Ethern, Ketonen, Dimethylformamid,
Dimethylsulfoxid und dergleichen. Eine 2%-ige wäßrige Lösung
hat einen pH-Wert von etwa 9,6 und eine gesättigte Lösung
besitzt einen pH-Wert von etwa 10,9. Eine 10%-ige Lösung in
Wasser bei 25°C zeigte nach 4 Monaten keinen Verlust an
aktivem Sauerstoff; bei 50°C zeigte eine 10%-ige Lösung nach
6 Monaten einen Verlust an aktivem Sauerstoff von 3%.
Unter den organischen Verbindungen sind solche bevorzugt,
die hydrophobe Eigenschaften aufweisen, wie beispielsweise
die C1-12-Alkylradikale sowie solche, die die schnelle
Aufnahme des Peroxydiphosphatrests durch die Zelle erleichtern,
wie Adenylyl-, Guanylyl-, Cytosylyl- und Thymylylester.
Die Peroxydiphosphat-Verbindung kann oral oder systemisch
verabreicht werden, um die übermäßige PTH-Sekretion zu
inhibieren.
Geeignete pharmazeutische Träger für die orale Aufnahme sind
beschichtete Tabletten, die aus einem Material gebildet
sind, das beständig gegenüber Magensäuren bei den im Magen
herrschenden pH-Werten ist (etwa 1-3), das das Peroxydiphosphat
durch diese Magensäuren inaktiviert werden würden.
Die Carrier mit dem darin eingeschlossenen festen Material
aus tablettierten Granula des Peroxydiphosphorsäuresalzes
werden demgegenüber von der Intestinalflüssigkeit aufgelöst,
die einen höheren pH-Wert von etwa 5,5 bis 10 aufweist und
die das Peroxydiphosphat nicht inaktiviert und es damit der
enzymatischen Einwirkung der Phosphatase überläßt, die in
Menschen oder anderen warmblütigen Tieren vorhanden ist.
Eine geeignete Lösung zum Überziehen von Tabletten ist aus
typischerweise etwa 40-50 und vorzugsweise etwa 45 Gewichtsteilen,
eines Fettsäureesters wie N-Butylstearat, typischerweise
etwa 15-25 und vorzugsweise etwa 20 Gewichtsteilen,
eines Wachses wie Carnubawachs, typischerweise etwa 20-30
und vorzugsweise 25 Gewichtsteilen, einer Fettsäure wie
Stearinsäure, und typischerweise etwa 5-15 und vorzugsweise
etwa 10 Gewichtsteilen eines Celluloseesters wie Celluloseacetatphthalat,
und typischerweise etwa 400-900 Gewichtsteilen
eines organischen Lösungsmittels zusammengesetzt. Weitere
geeignete Überzugsmaterialien schließen Schellack und
Copolymere von Maleinsäureanhydrid und ethylenischen Verbindungen
wie Polyvinylmethylether ein. Derartige Überzüge sind
verschieden von Tabletten, die in der Mundhöhle abgebaut
werden und bei denen das Tablettenmaterial im typischen
Falle etwa 80-90 Gewichtsteile Mannit und etwa 30-40 Gewichtsteile
Magnesiumstearat enthält.
Tablettierte Granula des Peroxydiphosphatsalzes werden durch
Mischen von etwa 30-50 Gewichtsteilen des Peroxydiphosphatsalzes
mit etwa 45-65 Gewichtsteilen eines festen Polyhydroxyzuckers
wie Mannit und Befeuchten mit etwa 20-35 Gewichtsteilen
einer flüssigen Polyhydroxyzucker-Lösung wie
Sorbit, Sieben zum Dimensionieren, Vermischen mit etwa
20-35 Gewichtsteilen eines Bindemittels wie Magnesiumstearat
und Verpressen der Granula zu Tabletten auf einer Tablettiermaschine
hergestellt. Die tablettierten Granula werden
durch Aufsprühen eines Schaums einer Lösung des Überzugmaterials
beschichtet und zum Entfernen des Lösungsmittels
getrocknet. Derartige Tabletten sind verschieden von
Dentaltabletten, die normalerweise aus tablettierten Granula
ohne einen speziellen Schutzüberzug bestehen.
Eine wirksame Verabreichungsdosis von Peroxydiphosphat mit
vorgeschriebenem Einnahmeschema beträgt bei oraler Applikation
etwa 0,1-6 g/kg Körpergewicht täglich; bei systematischer
Applikation wie intramuskulärer, intraperitonealer oder
intravenöser Injektion beträgt die Dosis etwa 0,1-2 g/kg
Körpergewicht täglich.
Physiologisch akzeptable, pyrogenfreie Lösungsmittel sind
geeignete Träger zur systemischen Verabreichung in an sich
bekannter Weise. Salzlösung, mit Phosphat auf einen physiologischen
pH-Wert von etwa 7-7,4 gepuffert, ist der bevorzugte
Träger für die systemische Verabreichung. Derartige
Lösungsmittel sind verschieden von Wasser-Netzmittel-Vehikeln
die typischerweise in Zahnpflegemitteln verwendet
werden. Eine derartige Lösung wird typischerweise hergestellt,
indem man entionisiertes, destilliertes Wasser
sterilisiert, es unter Verwendung des Limulus-Amebocyt-Lysat(LAL)-
Tests, beschrieben von Tsuji et al in "Pharmaceutical
Manufacturing", Seiten 35-41 (1984) auf fehlende Pyrogenität
untersucht, anschließend einen Phosphatpuffer mit
einem pH-Wert von beispielsweise etwa 8,5-10, hergestellt
aus pyrogenfreiem sterilen Wasser, 1-100 mg Peroxydiphosphat-
Derivat und Natriumchlorid bis zu einer Konzentration
von etwa 0,5-1,5 Gew.% hinzufügt. Die Lösung kann zur
Verwendung in Ampullen abgefüllt werden, nachdem sie durch
Passage durch einen Mikroporenfilter resterilisiert wurde.
Alternativ können Lösungen wie Ringer-Lösung mit einem
Gehalt an 0,86 Gew.% Natriumchlorid, 0,03 Gew.% Kaliumchlorid
und 0,033 Gew.% Calciumchlorid verwendet werden.
Das nachfolgende Beispiel zeigt, daß Peroxydiphosphat-Verbindungen
(PDP) die Freisetzung von Calcium aus Knochen
aufgrund von PTH-Sekretion inhibieren können.
Der Test, bei dem aus Rinderparathyreoiddrüsen isoliertes
PTH (erhalten von Böhringer-Mannheim) die Resorption von
Knochen in einem Knochenkultursystem induziert, wurde verwendet,
um festzustellen, ob PDP die PTH-Aktivität bei der
Knochenresorption desaktiviert.
Knochenkulturen von Rattenfoeten wurden wie von Raisz, in J.
Clin. Invest. 44, Seiten 103-116 (1965) beschrieben, hergestellt,
indem man Ratten am 18. Tag der Trächtigkeit
45CaCl2 injizierte. Die Ratten wurden am 19. Tag getötet und
Radii und Ulnae der Embryonen mit Knorpelenden entnommen und
zum Kultivieren in BGJ-Medium (Gibco, Buffalo, NY) bei 37°C
mit 5% CO2 gebracht. Das Medium wurde mit 5% erwärmtem
(3 Stunden lang bei 57°C) fötalem Kalbsserum ergänzt.
Jeweils 4 Knochen wurden in eine Vertiefung eines Tabletts
mit 24 Vertiefungen (Nunc, Gibco) eingebracht, wobei jede
Vertiefung 0,5 ml Medium enthielt. Die Freisetzung von 45Ca
in das Kulturmedium aus Knochen, die in Gegenwart einer
Testsubstanz inkubiert waren, wurde verglichen mit der
Freisetzung aus Knochen, die in Kontrollmedium inkubiert
waren; die Ergebnisse der Knochenresorption wurden als
Relation ausgedrückt.
PTH wurde mit steriler Rinderserumalbuminlösung verdünnt.
PTH wurde bei 37°C mit verschiedenen Konzentrationen von PDP
als Tetrakaliumsalz behandelt. Das überschüssige PDP wurde
durch Membrandialyse (maximales Molekulargewicht 3500) entfernt.
Dabei kann das nicht-umgesetzte PDP nach außen
diffundieren während das PTH mit einem Molekulargewicht von
mehr als 3500 innerhalb des Beutels zurückgehalten wird. Die
erhaltenen Daten sind in der nachfolgenden Tabelle wiedergegeben.
Die in der Tabelle wiedergegebenen Daten zeigen, daß PTH
verglichen mit der Kontrolle (Rinderserumalbumin) die Knochenresorption
induziert, vgl. Nr. 1 gegenüber Nr. 2. Wird
PTH mit PDP behandelt, so wird die Knochenresorption
signifikant gesenkt, vgl. Nr. 2 gegenüber Nr. 3. Darüber
hinaus ist Wasserstoffperoxid in einer Menge, die eine
äquivalente Menge Sauerstoff liefert wie PDP bei der Senkung
der durch PTH verursachten Knochenresorption weniger wirksam
als PDP , vgl. Nr. 3 gegenüber Nr. 4.
Die obigen Ergebnisse sind repräsentativ für die Wirkung des
PDP-Tetrakaliumsalzes und anderer nicht-toxischer wasserlöslicher,
pharmazeutisch akzeptabler PDP-Salze wie anderer
Alkalimetallsalze, Erdalkalimetallsalze, des Zink- und Zinnsalzes
sowie der C1-12-Alkyl PDP-Salze und anderer organischer
PDP-Verbindungen, insbesondere einschließlich der
Adenylyl-, Guanylyl-, Cytosylyl- und Thymylylester und
quaternärer Ammonium-PDP-Salze zur Inhibierung der PTH-Sekretion
bei Ratten und Säugern im allgemeinen.
Claims (10)
1. Pharmazeutische Zusammensetzung zur Behandlung von
Parathyreoid-Hormon induzierter Knochenresorption, dadurch
gekennzeichnet, daß sie als Wirkstoff eine
nicht-toxische, wasserlösliche, pharmazeutisch akzeptable
Peroxydiphosphat-Verbindung enthält.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie den Wirkstoff zur oralen Verabreichung in
einer Dosismenge von etwa 0,1 bis 6 g/kg Körpergewicht
und zur systemischen Verabreichung von etwa 0,1 bis
2 g/kg Körpergewicht enthält.
3. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Peroxydiphosphat-Verbindung
in einer Menge von etwa 0,1 bis 7% in einem
pharmazeutischen Träger vorhanden ist.
4. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Peroxydiphosphat-Verbindung
in Form von tablettierten Granula vorliegt,
die mit einem Überzug versehen sind, der bei der
Passage durch den Magen des Warmblütlers nicht abgebaut
wird, und der durch die Intestinalflüssigkeit
mit einem pH-Wert von 5 bis 10 aufgelöst wird.
5. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Peroxydiphosphat-Verbindung
in einer Lösung von nicht-pyrogenem destilliertem
Wasser und Phosphat gepuffertem Natriumchlorid
vorliegt.
6. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Peroxydiphosphat-Verbindung
als Salz eines Alkalimetalls, von Zink, Zinn
oder quaternärem Ammonium oder als C1-12-Alkyl-,
Adenylyl-, Guanylyl-, Cytosylyl- oder Thymylylester
vorliegt.
7. Zusammensetzung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Peroxydiphosphat-Verbindung als Kaliumsalz
vorliegt.
8. Zusammensetzung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Peroxydiphosphat-Verbindung als C1-12-
Ester vorliegt.
9. Zusammensetzung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Peroxydiphosphat-Verbindung als Adenylyl-,
Guanylyl-, Cytosylyl- oder Thymylylester vorliegt.
10. Verwendung einer nicht-toxischen, wasserlöslichen,
pharmazeutisch akzeptablen Peroxydiphosphat-Verbindung
zum Inhibieren von Parathyreoid-Hormon induzierter
Knochenresorption.
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