DE3627034A1 - Vorrichtung zur befestigung eines beschlags an einem anschlaggut - Google Patents
Vorrichtung zur befestigung eines beschlags an einem anschlaggutInfo
- Publication number
- DE3627034A1 DE3627034A1 DE19863627034 DE3627034A DE3627034A1 DE 3627034 A1 DE3627034 A1 DE 3627034A1 DE 19863627034 DE19863627034 DE 19863627034 DE 3627034 A DE3627034 A DE 3627034A DE 3627034 A1 DE3627034 A1 DE 3627034A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hinge
- plastic molded
- molded part
- plastic
- slots
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F15/00—Receptacles or boxes specially adapted for cigars, cigarettes, simulated smoking devices or cigarettes therefor
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C13/00—Details; Accessories
- A45C13/005—Hinges
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D5/00—Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
- E05D5/02—Parts for attachment, e.g. flaps
- E05D5/06—Bent flaps
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2999/00—Subject-matter not otherwise provided for in this subclass
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung
eines Beschlags an einem Anschlaggut im Bereich seiner
Kanten.
An Anschlaggütern, zum Beispiel einem Kasten, einer
Zigarrenkiste, einem Etui oder einem Koffer, sind regel
mäßig Beschläge anzubringen. Die Anschlaggüter können
aus unterschiedlichem Material bestehen, zum Beispiel
aus Holz, Pappe, Kunststoff oder geschweißten Folien,
und können unterschiedliche Wandstärke in dem Bereich
aufweisen, in dem der Beschlag angebracht werden soll.
Auch die einzelnen Beschläge sind unterschiedlich. In
der Hauptsache bestehen sie aus Scharnieren, Ver
schlüssen und/oder Handgriffen unterschiedlicher Ausge
staltung. Solange sich der gewünschte Beschlag an einem
bestimmten Anschlaggut aus vorgegebenem Material vorge
gebener Wandstärke ohne weiteres befestigen läßt, treten
keine Probleme auf. Vielfach ist aber der gewünschte Be
schlag wegen des Materials und/oder der Wandstärke nicht
oder nur mit großem Aufwand an dem Anschlaggut zu befesti
gen. Es muß dann eine weniger gute Lösung gewählt werden.
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfin
dung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu
schaffen, mit deren Hilfe es möglich ist, auch Beschläge
an einem Anschlaggut zu befestigen, die sonst nicht oder
nur mit nicht vertretbarem Aufwand befestigt werden
könnten. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst
durch Kunststoff-Formteile, die einerseits Schlitze
für das Aufstecken auf die Kante des Anschlagguts
- Aufsteckschlitze -, andererseits Aufnahmen für an dem
Beschlag vorhandene Befestigungsvorrichtungen aufweisen.
Die Zwischenfügung der Kunststoff-Formteile zwischen
Anschlaggut einerseits und Beschlag andererseits macht
es möglich, auch einen bestimmten Beschlag an einem
bestimmten Anschlaggut anzubringen, der bisher dort
nicht anbringbar war: Jedes Kunststoff-Formteil weist
einmal Aufsteckschlitze auf, mit deren Hilfe es auf
den Rand des Anschlagguts gesteckt wird. Andererseits
weist das Formteil Aufnahmen auf, die dem jeweiligen
Beschlag angepaßt sind. Bei der Gestaltung des Kunststoff-
Formteils sind weitere Grenzen möglich als bei der Ge
staltung des Anschlagguts selbst. Es kann daher praktisch
jeder Beschlag in das mit angepaßten Aufnahmen ver
sehene Kunststoff-Formteil eingebracht und dieses dann
auf die Kante des Anschlagguts gesteckt bzw. der Be
schlag in die Aufnahme des schon auf dem Anschlaggut
befindlichen Kunststoff-Formteils eingebracht werden.
Das Kunststoff-Formteil ist bei einem bestimmten An
wendungsfall einmal an das Anschlaggut, zum anderen an
den Beschlag angepaßt. Es kann auch mit unterschied
lichen Aufsteckschlitzen und unterschiedlichen Aufnahmen
für die wahlweise Anbringung an Anschlaggüter unter
schiedlicher Ausgestaltung und für die Aufnahme von
Beschlägen unterschiedlicher Ausgestaltung vorbereitet
sein. Das Kunststoff-Formteil dient auch als Montage-
Verbindung und -Hilfe.
Es ist weiterhin möglich, sowohl das Kunststoff-Form
teil als auch die Beschläge zu Halbzeugstreifen
- auch als Verpackungs- und Zuführbänder bezeichnet -
zusammenzufassen und einer Anschlagmaschine zum Ver
einzeln und Anschlagen zuzuführen.
Für das Aufbringen auf das Anschlaggut und das Ein
bringen der Beschläge bedarf es einer besonderen
Maschine in der Regel nicht. Es können aber Werk
zeuge, auch maschinell arbeitende Werkzeuge, für
diese An- und Einbringung verwendet werden.
Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen angegeben.
Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und
werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 etwa in natürlicher Größe einen Teil
eines Kastens mit einem Deckel, die
durch Kunststoff-Formteile und ein Schar
nier verbunden sind, im Längsschnitt;
Fig. 2 den in Fig. 1 dargestellten Kasten etwa
in 10-facher Vergrößerung;
Fig. 3 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung des
Kastens mit einem anderen Formteil und
einer Feder;
Fig. 4 den in Fig. 3 dargestellten Kasten etwa
in 10-facher Vergrößerung;
Fig. 5 eine Fig. 1 entsprechende Darstellung des
Kastens mit außen ausgenommenen Formteilen;
Fig. 6 den in Fig. 5 dargestellten Kasten
etwa in 5-facher Vergrößerung;
Fig. 7 eine Fig. 5 entsprechende Darstellung
des Kastens mit einem anderen Scharnier;
Fig. 8 den in Fig. 7 dargestellten Kasten
etwa in 5-facher Vergrößerung;
Fig. 9 eine Fig. 5 entsprechende Darstellung
des Kastens mit Formteilen, welche
mehrere Einsteckschlitze aufweisen;
Fig. 10 den in Fig. 9 dargestellten Kasten
etwa in 5-facher Vergrößerung;
Fig. 11 eine Fig. 6 entsprechende Darstellung
eines Kastens mit Formteilen, welche
mehrere Aufsteckschlitze aufweisen;
Fig. 12 eine Fig. 6 entsprechende Darstellung
des Kastens mit einem federbelasteten
Winkelscharnier;
Fig. 13 eine Fig. 6 entsprechende Darstellung
des Kastens mit einem Handgriff als
Beschlag;
Fig. 14 eine Fig. 6 entsprechende Darstellung
eines Kastens mit einem Verschluß als
Beschlag.
Das als Ausführungsbeispiel gewählte Anschlaggut weist
einen Kasten 1 und einen Deckel 2 auf. Bei den in den
Fig. 1 bis 12 dargestellten Ausführungen ist der
Deckel 2 mittels eines Scharniers 3 schwenkbar an dem
Kasten 1 gelagert. Jedes Scharnier 3 weist zwei Schar
nierlappen 31 auf. Die Scharnierlappen 31 sind an den
aneinanderstoßenden Seiten kammartig ineinandergreifend
umgerollt und durch einen Scharnierdraht 32 zu einem
Scharniergelenk verbunden. An den dem Scharnierdraht 32
gegenüberliegenden Seiten sind bei einigen Ausführungen
des Scharniers 3 die Scharnierlappen 31 zu einem Ein
stecklappen 33 abgebogen. Jeder Scharnierlappen 31
oder jeder Einstecklappen 33 kann Widerhaken 34 aufwei
sen. Statt der Widerhaken 34 können andere Klemm-,
Klammer- oder Rastverbindungen vorgesehen sein, zum
Beispiel auch an den Stirnseiten. Jedes Scharnier 3
kann mit außenliegender oder innenliegender Scharnier
rolle, mit in derselben Ebene liegenden Scharnier
lappen 31, mit zusammen ein U bildenden Scharnierlappen,
mit mehrfach gekröpften Scharnierlappen, mit an den Schar
nierhälften unsymmetrisch ausgebildeten Scharnierlappen
versehen sein. Die Scharnierlappen können auch als
parallele Doppellappen vorgesehen sein.
Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbei
spiel ist das Scharnier 3 mit den Einstecklappen 33
in Kunststoff-Formteile 4 eingesteckt, von denen eines
mit dem Kasten 1, das andere mit dem Deckel 2 verbunden
ist. Jedes Kunststoff-Formteil 4 weist zunächst eine
Aufnahme 41 für den Einstecklappen 33 auf. Die Auf
nahme besteht aus einem Einsteckschlitz 42, der parallel
im Abstand von den Seitenwänden 11, 21 von Kasten und
Deckel angeordnet ist. Jedes Kunststoff-Formteil 4
weist außerdem Aufsteckschlitze 43 auf. Aufsteck
schlitz 43 und Einsteckschlitz 42 sind parallel zuein
ander vorgesehen. Mit dem Aufsteckschlitz 43 wird das
Kunststoff-Formteil 4 auf die Kante 12 oder 22 der
Seitenwand 11, 21 aufgesteckt. Das Kunststoff-Formteil 4
ist im Innern des Kastens 1 und des Deckels 2 bis auf
deren Boden 13, 23 verlängert. Das Kunststoff-Formteil 4
liegt innen mit seiner Endfläche 44 auf dem Boden 13,
23 auf. Abhängig von der Ausgestaltung von Scharnier
und Anschlaggut müssen Aufsteckschlitz 43 und Ein
steckschlitz 42 nicht parallel, sondern können unter
einem Winkel zueinander verlaufen. Außen ist das
Kunststoff-Formteil 4 kürzer ausgeführt. Das Schar
nier 3 besteht - ebenso wie andere zu befestigende
Beschläge - aus Metall, Kunststoff, Plexiglas, Holz
od. dgl. Werkstoffen; der Kasten 1 und/oder Deckel 2
aus Holz, Kunststoff und/oder Pappe.
Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel sind die Scharnierlappen 31 direkt in
den Einsteckschlitz 42 des Kunststoff-Formteils 4
eingesteckt. Einsteckschlitz 42 und Aufsteckschlitz
43 sind im wesentlichen in derselben Ebene vorgesehen.
Außerdem ist zwischen den Kunststoff-Formteilen 4 auf
der Innenseite von Kasten 1 und Deckel 2 eine Feder 5
vorgesehen, deren Enden an den Kunststoff-Formteilen
4 angreifen. Es entsteht ein Federscharnier, welches
dazu dient, den Deckel 2 beim Lösen eines nicht dar
gestellten Verschlusses in eine wählbare, in der Regel
etwa 90° betragende Stellung springen zu lassen, oder
die Schließ- und Offenstellung des Deckels zu fixieren.
Angewendet werden solche Federscharniere zum Beispiel
bei Schmuckkästchen. Wie im Ausführungsbeispiel die
Feder kann zwischen den Kunststoff-Formteilen 4 auch
eine flexible Kunststoffbrücke angeordnet sein, die
mit den Kunststoff-Formteilen 4 materialeinheitlich
hergestellt ist und das Scharnier 3 innen abdeckt.
Das Kunststoff-Formteil 4 ist außen und innen etwa
gleich weit bis an den Boden 13, 23 herangeführt und
verjüngt sich. Die Seitenwände 11, 21 sind nicht so
hoch ausgeführt.
Bei den in den Fig. 5 bis 8 dargestellten Ausfüh
rungsbeispielen bestehen die Aufnahmen 41 an den Kunst
stoff-Formteilen 4 aus Nocken 45, die an einer nach
innen weisenden Anlagefläche 46 an dem Kunststoff-
Formteil 4 vorgesehen sind. Auf die Nocken 45 sind
die mit Öffnungen versehenen Scharnierlappen 31 aufge
steckt. Das Aufstecken/die Befestigung der Scharnier
lappen 31 erfolgt nach dem Prinzip eines Druckknopfes.
An die Stelle der Nocken 45 könnte auch ein an das
Kunststoff-Formteil parallel zum Verlauf des Schar
nierstifts 32 angeformter Steg treten, der nach Art
eines Teils einer Tasche den Scharnierlappen 31 auf
nimmt. Auf der Außenseite von Kasten 1 und Deckel 2
ist jedes Kunststoff-Formteil 4 ausgespart. Es bildet
mit der Aussparung 47 des Kunststoff-Formteils 4 des
Deckels 2 oder des Kastens 1 ein nach außen offenes,
liegendes V. Auf diese Weise ist der Schwenkbereich
des Deckels 2 bezogen auf den Kasten 1 definiert. Bei
dem in den Ausführungsbeispielen nach Fig. 5 und 9
dargestellten, im wesentlichen mit rechtwinklig auf
einanderstehenden Schenkeln versehenen V beträgt der
Schwenkbereich 90°. Dabei ist in den Fig. 5 und 6
das Scharnier mit Scharnierlappen 31, jedoch ohne Ein
stecklappen, ausgeführt; das Ausführungsbeispiel nach
Fig. 7 und 8 außer mit Scharnierlappen 31 auch mit
Einstecklappen 33.
Bei dem in den Fig. 9 und 10 dargestellen Ausfüh
rungsbeispiel sind parallel zueinander mehrere Ein
steckschlitze 42 vorgesehen, in die wahlweise die
Scharnierlappen 31 oder die Einstecklappen 33 einsteck
bar sind. Die Verwendung mehrerer, im Ausführungsbei
spiel dreier Einsteckschlitze 42 ermöglicht einmal
die wahlweise Verwendung eines Scharniers 3 mit Schar
nierlappen 31 und mit oder ohne Einstecklappen 33. Bei
zusätzlicher Verwendung der vorstehend beschriebenen
Aussparung 47 kann durch Einstecken des Scharniers 3
in einen der Schlitze auch der Schwenkbereich des
Deckels 2 gegenüber dem Kasten 1 verändert werden:
Wird ein Scharnier ohne Einstecklappen mit den Schar
nierlappen 31 in den am weitesten innen befindlichen
Einsteckschlitz 42 gesteckt, entsteht ein Schwenkbe
reich von ca. 90°; werden die Scharnierlappen 31 in
den mittleren Einsteckschlitz 42 gesteckt, entsteht
ein Schwenkbereich von ca. 135°; werden die Scharnier
lappen 31 in den am weitesten außen befindlichen Ein
steckschlitz 42 gesteckt, entsteht ein Schwenkbereich
von ca. 170°.
Bei dem in Fig. 11 dargestellten Ausführungsbeispiel
weist jedes Kunststoff-Formteil 4 mehrere Aufsteck
schlitze 43 auf, die parallel zueinander angeordnet
sind. Auf diese Weise ist es möglich, die Lage des
Kunststoff-Formteils 4 bezogen auf den Kasten 1 und
den Deckel 2 und damit die Lage des Scharniers 3 zu
bestimmen. Im Ausführungsbeispiel haben die Aufsteck
schlitze 42 außerdem unterschiedliche Breite. Auf diese
Weise ist es möglich, eine Anpassung an unterschiedliche
Wandstärken des Kastens 1 und des Deckels 2 vorzunehmen.
Das in Fig. 12 dargestellte Kunststoff-Formteil 4 ist
für die Aufnahme eines Winkel-Federscharniers 6 vorge
sehen. Die Seitenwände 11, 21 von Kasten 1 und Deckel 2
sind im Abstand von den Kanten 12, 22 mit einer Ein
schnürung 14, 24 versehen. Statt der Einschnürung
- mit zugehöriger Verbreiterung des Kunststoff-Form
teils - können andere Klemm-, Klammer- oder Rastver
bindungen vorgesehen sein. Entgegensetzt gleich sind
die Aufsteckschlitze 43 in den Kunststoff-Formteilen
4 ausgebildet. Jedes Kunststoff-Formteil 4 weist auf
der dem Aufsteckschlitz 43 zugewandten Seite und
parallel zu ihm einen zumindest an einer Stirnseite
offenen Schlitz 48 auf, in den die Scharnierlappen 61
des Winkel-Federscharniers 6 eingeführt sind. Jedes
Winkel-Federscharnier 6 weist zwei Scharnierplatten
62 auf, die über eine Scharnierrolle 63 mit Scharnier
stift miteinander verbunden sind. An der gleichen
Stirnseite beider Scharnierplatten 62 sind die Schar
nierlappen 61 im Winkel angeformt. Die Scharnierlappen
61 sind mit Widerhaken 65 versehen. Jede Scharnier
platte 62 weist eine Öffnung 64 auf. In die Öffnungen
64 greift eine gebogene Schnappfeder 66, die mit ihren
abgewinkelten Enden hinter die Kanten der Öffnungen 64
greift. Die Schnappfeder 66 hält die Scharnierhälften
in zwei um etwa 90° gegeneinander versetzten Stellun
gen. Die Schwenkachse liegt - anders als bei den bis
her beschriebenen Beispielen - nicht senkrecht zu son
dern in der Zeichenebene.
Bei dem in Fig. 13 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Aufnahme 41 in der Form eines Schlitzes außer
halb des Aufsteckschlitzes 43 vorgesehen. Es ist außer
dem nur ein Kunststoff-Formteil 4 am Deckel 2 befestigt.
Die Aufnahme 41 nimmt einen Handgriff 7 für den Deckel
2 auf.
Bei dem in Fig. 14 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist in dem Kunststoff-Formteil 4 außerhalb des Anschlag
guts 1, 2 eine Aussparung 49 vorgesehen. Die Ausspa
rung 49 nimmt unterschiedliche Beschläge, z. B. einen
Verschluß, auf. Nach Aufnahme des Beschlags ist die
Aussparung durch eine Abdeckung 8 abgedeckt. Neben
der Halterung des Beschlags tritt ein Schutz gegen
Verletzung durch Beschlagkanten auf.
Ob das Kunststoff-Formteil 4 bis auf den Boden 13, 23
des Anschlagguts 1, 2 geführt wird, hängt u. a. von
der Höhe der Seitenwand 11, 21 ab und davon, welche
Stabilität der Beschlag für seine Befestigung erfor
dert. Im Bedarfsfall kann das Kunststoff-Formteil 4
zusätzlich am Boden 13, 23 befestigt sein, z. B. ver
klemmt oder verrastet.
Claims (15)
1. Vorrichtung zur Befestigung eines Beschlags an
einem Anschlaggut im Bereich seiner Kanten, gekenn
zeichnet durch Kunststoff-Formteile (4), die einer
seits Schlitze für das Aufstecken auf die Kante (12;
22) des Anschlagguts (1; 2) - Aufsteckschlitze (43) -,
andererseits Aufnahmen (41) für an dem Beschlag vor
handene Befestigungsvorrichtungen aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Kunststoff-Formteil (4) innen bis auf den
Boden (13; 23) des Anschlagguts (1; 2) verlängert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 für die Aufnahme
eines Scharniers, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Kunststoff-Formteil (4) auf der dem Aufsteckschlitz
(43) abgewandten Seite parallel einen Schlitz (42)
für das Einstecken von Scharnierlappen (31; 33) des
Scharniers (3) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Scharnierlappen (31) mit Klemm-, Klammer-
oder Rastverbindungen (34) versehen sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den Kunststoff-Form
teilen (4) auf der Innenseite des Anschlagguts (1; 2)
eine Feder (5) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 für die Aufnahme
eines Scharniers, dadurch gekennzeichnet, daß das
Kunststoff-Formteil (4) auf der Innenseite des An
schlagguts (1; 2) Nocken (45) aufweist, auf die mit
Öffnungen versehene Scharnierlappen (31) gesteckt
sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Kunststoff-Formteil (4)
auf der Außenseite des Anschlagguts (1; 2) ausge
spart ist und mit der Aussparung (47) des Kunststoff-
Formteils (4) am anderen Teil des Anschlagguts im
Querschnitt ein nach außen offenes, liegendes V
bildet.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß parallel zueinander mehrere
Schlitze (42) vorgesehen sind, in die wahlweise die
Scharnierlappen (31) eingesteckt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß parallel zueinander mehrere Aufsteck
schlitze (43) vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufsteckschlitze (43) unterschiedliche
Breite aufweisen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 für die Aufnahme
eines Winkel-Federscharniers, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kunststoff-Formteil (4) auf der dem Aufsteck
schlitz (43) zugewandten Seite und parallel zu ihm
einen zumindest an einer Stirnseite offenen Schlitz
(48) für das Einstecken von Scharnierlappen (61)
des Winkel-Federscharniers (6) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Kunststoff-Formteil (4) außerhalb
des Anschlagguts (1; 2) parallel zu dem Aufsteck
schlitz (43) die Aufnahme (41) für einen Handgriff (7)
aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Kunststoff-Formteil (4) außerhalb
des Anschlagguts (1; 2) eine Aussparung (49) für
einen Verschluß aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparung (49) nach außen durch eine Ab
deckung (8) zumindest teilweise abgedeckt ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Kunststoff-Formteile
(4) auf der Innenseite des Anschlagguts (1; 2)
durch mindestens eine das Scharnier (3) abdeckende
flexible Kunststoffbrücke miteinander verbunden sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863627034 DE3627034A1 (de) | 1986-08-09 | 1986-08-09 | Vorrichtung zur befestigung eines beschlags an einem anschlaggut |
| EP87110919A EP0257322A1 (de) | 1986-08-09 | 1987-07-28 | Vorrichtung zur Befestigung eines Beschlags an einem Anschlaggut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863627034 DE3627034A1 (de) | 1986-08-09 | 1986-08-09 | Vorrichtung zur befestigung eines beschlags an einem anschlaggut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3627034A1 true DE3627034A1 (de) | 1988-02-18 |
Family
ID=6307047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863627034 Withdrawn DE3627034A1 (de) | 1986-08-09 | 1986-08-09 | Vorrichtung zur befestigung eines beschlags an einem anschlaggut |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0257322A1 (de) |
| DE (1) | DE3627034A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4127219C2 (de) * | 1991-08-16 | 2003-02-20 | Bruno Ritter | Kassette |
| AT11616U3 (de) * | 2010-10-11 | 2012-02-15 | Koefler Susanne Dr | Rahmenprofilkoffer |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH0392136U (de) * | 1990-11-20 | 1991-09-19 | ||
| DE19822029B4 (de) * | 1998-05-15 | 2006-02-16 | Schoeller-Plast Sa | Zustellbehälter |
| CN110053855A (zh) * | 2019-05-22 | 2019-07-26 | 青桉环保科技(上海)有限公司 | 一种包装盒 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2020581A1 (de) * | 1970-04-28 | 1971-11-18 | Waggon Und Maschb Ag | Verriegelung fuer plattenfoermige Bauelemente bzw.-teile kastenartiger Behaelter |
| DE3116146A1 (de) * | 1981-04-23 | 1982-11-11 | Justin Hüppe GmbH, 2900 Oldenburg | Gelenkanordnung, insbesondere zum verbinden der lamellen von falttueren oder faltwaenden und verfahren zur herstellung der gelenkanordnung |
| GB2137167A (en) * | 1983-01-14 | 1984-10-03 | Paxton C G Ltd | Containers having hinged lids |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2239354C2 (de) * | 1972-08-10 | 1982-02-25 | Gebr. Happich Gmbh, 5600 Wuppertal | Scharnierleiste für die schwenkbewegliche Anordnung von Kofferraumdeckeln o.dgl. an der Fahrzeugkarosserie von Omnibussen |
| CH560520A5 (en) * | 1974-01-22 | 1975-04-15 | Wuersch Friedrich | Cigarette pack case in hinged halves - has pack held in by insert located in symmetry plane for all lid settings |
| AT377584B (de) * | 1981-06-25 | 1985-04-10 | Klima & Kaelte Gmbh | Eck-verbindung an metallrahmen |
-
1986
- 1986-08-09 DE DE19863627034 patent/DE3627034A1/de not_active Withdrawn
-
1987
- 1987-07-28 EP EP87110919A patent/EP0257322A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2020581A1 (de) * | 1970-04-28 | 1971-11-18 | Waggon Und Maschb Ag | Verriegelung fuer plattenfoermige Bauelemente bzw.-teile kastenartiger Behaelter |
| DE3116146A1 (de) * | 1981-04-23 | 1982-11-11 | Justin Hüppe GmbH, 2900 Oldenburg | Gelenkanordnung, insbesondere zum verbinden der lamellen von falttueren oder faltwaenden und verfahren zur herstellung der gelenkanordnung |
| GB2137167A (en) * | 1983-01-14 | 1984-10-03 | Paxton C G Ltd | Containers having hinged lids |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4127219C2 (de) * | 1991-08-16 | 2003-02-20 | Bruno Ritter | Kassette |
| AT11616U3 (de) * | 2010-10-11 | 2012-02-15 | Koefler Susanne Dr | Rahmenprofilkoffer |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0257322A1 (de) | 1988-03-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2411495C3 (de) | Behälter mit Stülpdeckel und Schnappverschluß | |
| DE60309902T2 (de) | Steife verpackung mit seitenöffnung für tabakwaren | |
| DE19739090A1 (de) | Klammer für Papierbögen | |
| DE102005034405B4 (de) | Scharnier für Kästen, Truhen und dergleichen | |
| DE2507823C3 (de) | Verpackungseinheit aus einem Bügel und flaschenartigen Behältern | |
| DE3627034A1 (de) | Vorrichtung zur befestigung eines beschlags an einem anschlaggut | |
| DE3150873A1 (de) | "gepaeckstueck" | |
| DE2950629C2 (de) | Griffschnur für einen Batteriekasten | |
| DE2649421B2 (de) | Gehäuse für ein Treibstangenschloß und zwei von diesem längsverstellbare Treibstangen | |
| EP0025547A1 (de) | Vorrichtung zum Einfalten der Bodenklappen einer Faltschachtel | |
| DE2936603A1 (de) | Bandfoermiges werkstueck aus scharnieren | |
| DE3719170C1 (en) | Receiving and securing device for drills (bits) | |
| EP0315756B1 (de) | Aushängescharnier | |
| DE1258786B (de) | Schachtel aus Kunststoff | |
| EP1274911B1 (de) | Verschluss | |
| DE2946950C2 (de) | Schneidegerät zum Öffnen von Kartonagen oder ähnlichen Verpackungen | |
| EP0289821B1 (de) | Federscharnier | |
| DE2154588A1 (de) | Vorrichtung zum tragen von aus pappe oder einem aehnlichen werkstoff gefertigten schachteln | |
| DE1683176C3 (de) | Zweischalige Falttür, Faltwand od. dgl | |
| DE8523698U1 (de) | Federscharnier | |
| DE19903899A1 (de) | Selbstgestützte anzeigefähige Schreibmappe | |
| DE29706950U1 (de) | Bauteile- und Verpackungssatz für Griffe, insbesondere Tür- und Fenstergriffe | |
| EP0113449A1 (de) | Bandförmiges Werkstück aus Scharnieren | |
| DE8911663U1 (de) | Paketkörper mit Deckel | |
| DE8706469U1 (de) | Federscharnier |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |