DE3623189A1 - Haltevorrichtung mit einer geraeteplattform fuer messtechnische geraete - Google Patents
Haltevorrichtung mit einer geraeteplattform fuer messtechnische geraeteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung mit einer Ge
räteplattform für meßtechnische Geräte zum Einsetzen in eine
zylindrische Bohrung mit wenigstens annähernd waagerechter
Bohrungsachse.
Derartige Haltevorrichtungen werden von der Anmelderin zur
Durchführung von Rauheitsmessungen mittels Tastschnittge
räten an den Zylinderlaufflächen von Kurbelgehäusen einge
setzt. Die Kurbelgehäuse befinden sich hierzu vorzugsweise in
einer Lage, in der die Achsen der Zylinderbohrungen in etwa
horizontal ausgerichtet sind. Die von der Anmelderin bisher
verwendeten Haltevorrichtungen weisen eine Geräteplattform
und einen Haltewinkel auf, an dem die Geräteplattform
schwenkbar und in ihrer jeweiligen Schwenkposition arre
tierbar gelagert ist. Mit Hilfe des Haltewinkels kann die
Geräteplattform in einer Gewindebohrung für den Zylinderkopf
stirnseitig am Kurbelgehäuse angeschraubt und um eine
weitere parallel zur Achse der Zylinderbohrung liegende
Achse verschwenkt werden. Aufgrund dieser beiden Verstell
möglichkeiten ist es möglich, die Lage der Geräteplattform
in engen Grenzen an die für das jeweilige Meßgerät erforder
lichen Bedingungen anzupassen.
Im Falle der Rauheitsmessung dient die Geräteplattform als
Auflagefläche für ein Vorschubgerät, welches eine teleskop
artig ausfahrbare Tastspitze entlang einer Mantellinie der
Zylinderbohrung bewegt. Hierzu ist die Geräteplattform so
auszurichten, daß sie möglichst in der Tangentialebene der
untersten Bohrungsmantellinie liegt. Bei der von der An
melderin bisher verwendeten Haltevorrichtung erfordert die
Ausrichtung der Geräteplattform in der jeweils gewünschten
Weise einen relativ großen Zeitaufwand und einiges manuelles Ge
schick. So muß zur Durchführung einer Rauheitsmessung an allen
Zylinderbohrungen eines Kurbelgehäuses der Arbeitsablauf des Anschraubens
des Haltewinkels, des Ausrichtens der Geräteplattform und des
Abschraubens des Haltewinkels für jede Einzelbohrung wieder
holt werden. Ferner ist eine Anwendung dieser Haltevorrichtung
für unterschiedliche Kurbelgehäuse mit unterschiedlichen
Bohrungsdurchmessern nur bedingt möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Handhabung
einer Haltevorrichtung mit einer Geräteplattform für meß
technische Geräte zu vereinfachen und den Arbeitsablauf von
der Befestigung der Haltevorrichtung am Bohrungsgehäuse,
über die Ausrichtung der Geräteplattform, bis hin zur De
montage der Haltevorrichtung zu vereinfachen und zeitlich
zu verkürzen. Darüberhinaus soll die Haltevorrichtung auch
universell für Bohrungen unterschiedlicher Bohrungsdurch
messer einsetzbar sein, ohne zur Befestigung der Haltevor
richtung auf das Vorhandensein von Gewindebohrungen oder
sonstigen Vorkehrungen im Bohrungsrandbereich angewiesen
zu sein.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden
Merkmale des Hauptanspruches gelöst. Der Stützkörper der
Haltevorrichtung wird in die mit wenigstens annähernd
waagerechter Bohrungsachse ausgerichtete zylindrische
Bohrung eingesetzt, wobei die Anschlußkante der Geräte
plattform gleichfalls in etwa waagerecht ausgerichtet sein
sollte. Durch das Verstellglied ist die mit der Geräteplatt
form starr verbundene Lagerkonsole in ihrer jeweiligen
Schwenkstellung gegenüber dem Stützkörper feststellbar,
wodurch sich unter Schwerkrafteinwirkung aufgrund des Über
gewichtes der Geräteplattform der Stützkörper an der
Bohrungsleibung abstützt. Die Abstützung erfolgt hierbei
mittels einer Mehrpunktauflage in statisch bestimmter
Weise, wozu wenigstens drei symmetrisch zum Mittellot der
Geräteplattform und in Bohrungslängsrichtung zueinander
versetzte Auflagepunkte am Stützkörper angeordnet sein
müssen. Mit Hilfe des Verstellgliedes kann die Geräteplatt
form entsprechend der Lage der Bohrungsachse gleichfalls in
eine wenigstens annähernd waagerechte Stellung gebracht
werden. Eine Ausrichtung der Geräteplattform genau in der
Tangentialebene der untersten Mantellinie der Zylinder
bohrung kann hierbei durch eine entsprechende Positionie
rung der Schwenkachse am Stützkörper erzielt werden.
Beim schrägen Einsetzen der Haltevorrichtung verkantet sich
der Stützkörper nach dem Absetzen durch Schwerkrafteinfluß
an der Bohrungsleibung und hält die Haltevorrichtung ohne
weiteres in der Bohrungsleibung fest. Über das Verstell
glied kann die Geräteplattform in rascher Weise ausge
richtet werden, wobei die Haltevorrichtung aufgrund
des schwenkbaren Stützkörpers auch für unterschiedlich
große Bohrungen einsetzbar ist. Spezielle Befestigungsvor
kehrungen im Bohrungsrandbereich - wie beispielsweise Ge
windebohrungen - sind hierzu nicht erforderlich.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung können den Unter
ansprüchen entnommen werden. Im übrigen wird nachfolgend
die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles noch näher erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Haltevorrichtung in der Seitenansicht
mit in eine zylindrische Bohrung eingesetztem
Stützkörper,
Fig. 2 die Haltevorrichtung aus Fig. 1 mit in eine
Bohrung größeren Durchmessers eingesetztem
Stützkörper, und
Fig. 3 die perspektivische Ansicht einer Halte
vorrichtung.
Die in Fig. 1 dargestellte Haltevorrichtung 1 weist die Ge
räteplattform 2, die Lagerkonsole 3, die als Verstellglied
dienende Verstellschraube 4 und den in die zylindrische
Bohrung 5 eingesetzten Stützkörper 6 auf, der um die Schwenk
achse 7 verschwenkbar an der Lagerkonsole 3 gelagert ist.
Die Auflagepunkte, mit denen sich der Stützkörper 6 in der
Bohrungsleibung der zylindrischen Bohrung 5 abstützt, sind
als halbkugelförmige Gummifüße 8, 9 ausgebildet. Der Gummi
fuß 9 ist durch den an ihm befestigten und in den Stützkörper
6 hinein - oder herausdrehbaren Gewindebolzen 10 höhen
verstellbar. Die Verstellschraube 4 ist an der Lagerkonsole
3 und am Stützkörper 6 schwenkbar gelagert, wobei hierzu
zwischen Verstellschraube 4 und Lagerkonsole 3 eine einseitig
kalottenförmig ausgebildete Zwischenscheibe 11 angeordnet
ist und die Verstellschraube 4 am Stützkörper in die mittige
Quer-Gewindebohrung einer Steckachse 12 eingreift, welche
Steckachse 12 in ihren Endbereichen schwenkbar am Stütz
körper 6 gelagert ist. Die Lagerkonsole ist mit Anschlags
flächen 13 versehen, die auf der Gehäusestirnseite im
Randbereich der Bohrung 5 anliegen. In Fig. 1 liegt die
Auflagefläche der Geräteplattform 2 in der Tangentialebene
der untersten Bohrungsmantellinie 14.
Durch die Anordnung der Gummifüße 8 und 9 am Stützkörper
6 gemäß der in Fig. 1 dargestellten Weise - also eines
Gummifußes 9 an dem von der Geräteplattform 2 abge
wandten Ende in der Scheitellinie des Stützkörpers 6 und
zweier Gummifüße 8 an dem der Geräteplattform 2 zugewandten
Ende, in gleicher Höhenlage und im unteren Bereich des
Stützkörpers 6 - läßt sich eine sichere und standfeste
Abstützung des Stützkörpers in der Bohrung 5 erreichen.
Durch den in seiner Höhe verstellbaren Gummifuß 9 ergibt
sich zusätzlich zur Verstellschraube 4 eine weitere Ver
stellmöglichkeit zur Ausrichtung der Geräteplattform 2 in
der jeweils gewünschten Weise. Aufgrund der Ausgestaltung
der Auflagepunkte als Gummifüße läßt sich die Haltevor
richtung auch in Bohrungen einsetzen, die nicht in idealer
Weise waagerecht ausgerichtet, sondern gegenüber der Waage
rechten geneigt verlaufen. Die Gummifüße 8 und 9 stützen
sich punktförmig an der Bohrungsleibung ab, wobei der einen
hohen Reibungskoeffizienten aufweisende Gummi eine gute Haft
wirkung und Rutschfestigkeit und somit einen sicheren Halt
der Haltevorrichtung in der Bohrung 5 gewährleistet. Ver
gleichbar gute Ergebnisse würden sich auch mit Auflagepunkten
erzielen lassen, die mit einem Material hohen Reibungsko
effizientens überzogen wären. Mit Hilfe der verschwenkbaren
Verstellschraube 4 läßt sich der Stützkörper 6 relativ
feinfühlig und schnell um die Schwenkachse 7 verschwenken
und in seiner jeweiligen Schwenkstellung fixieren. Um ein
Einsetzen der Haltevorrichtung genau in Richtung der Bohrungs
achse in die Bohrung zu erleichtern und um die Einschubtiefe
der Haltevorrichtung innerhalb der Bohrung zu begrenzen,
ist die Lagerkonsole 3 mit den Anschlagsflächen 13 ver
sehen, die im Randbereich der Bohrung 5 an der Gehäusestirn
seite anliegen.
Fig. 2 zeigt ein Gehäuse mit einer Bohrung 5, die im Vergleich
zu der in Fig. 1 einen größeren Durchmesser aufweist. Der
Stützkörper 6 der Haltevorrichtung 1 stützt sich mit den
Gummifüßen 8 und 9 an der Bohrungsleibung ab, wobei er
bezüglich der Bohrungsachse eine steilere Schwenkstellung
einnimmt. Auch in diesem Fall liegt die Auflagefläche der
Geräteplattform 2 in der Tangentialebene der untersten
Bohrungsmantellinie 14. Um unabhängig vom Bohrungsdurch
messer zu erreichen, daß die Auflagefläche der Geräteplatt
form 2 wenigstens annähernd in die Tangentialebene dieser
untersten Bohrungsmantellinie 14 verschwenkbar ist, sollte
die Schwenkachse 7 zur Lagerung des Stützkörpers 6 zwischen
den Gummifüßen 8 und 9 und hierbei näher am Gummifuß 8
plaziert werden. Ebenso sollte die Schwenkachse 7 sich oberhalb
der von den Gummifüßen 8 und 9 aufgespannten Ebene befinden.
Um eine Ausrichtung der Geräteplattform möglichst genau in
der Tangentialebene der untersten Bohrungsmantellinie 14
zu erzielen, sollte die Schwenkachse 7 etwa 10 bis 25%
des Abstandes zwischen den Gummifüßen 8 und 9 - gemessen
in der Seitenansicht der Ebene durch die Anlagepunkte - vom
Gummifuß 8 entfernt liegen. Ebenso sollte die Schwenkachse
7 etwa 4 bis 10% des in gleicher Weise gemessenen Abstandes
zwischen den Gummifüßen 8 und 9 oberhalb und senkrecht zu
der von diesen Gummifüßen aufgespannten Ebene liegen. Die
genaue Lage der Schwenkachse 7 am Stützkörper 6 zur Er
zielung einer Ausrichtung der Geräteplattform-Auflagefläche exakt
in der Tangentialebene der untersten Bohrungsmantellinie 14
läßt sich hierbei nach an sich bekannten trigonometrischen
Formeln berechnen und ist insbesondere abhängig von der
konstruktiven Auslegung des Stützkörpers und dem gewünschten
Bohrungsdurchmesserbereich, innerhalb dessen die Haltevor
richtung einsetzbar sein soll.
Fig. 3 zeigt in perspektivischer Ansicht die Geräteplatt
form 2, die Lagerkonsole 3 mit den Anschlagsflächen 13,
den Stützkörper 6, die Gummifüße 8 und die als Tandem-Auf
lagepunkt ausgebildeten Gummifüße 9, die Verstellschraube 4,
die Steckachse 12, die Schwenkachse 7 und darüber hinaus die
Geräteplattform-Anschlußkante 15, die Anzeigeskala 16 und
die Strichmarkierung 17.
Wie aus dieser Ansicht ersichtlich, ist der Stützkörper 6
innen hohl und zwischen dem Gummifußpaar 8 offen ausgebildet.
Hierdurch kann beispielsweise eine teleskopartig von einem
Vorschubgerät ausfahrbare Tastspitze ungehindert auf einer
Bohrungsmantellinie der Zylinderbohrung entlangbewegt werden.
Der Bereich der unteren Bohrungsmantellinien bleibt frei
zugänglich. In einfacher und kostengünstiger Weise läßt sich der
Stützkörper aus einem schräg abgeschnittenen Rohr ausbilden.
Es wäre aber auch denkbar, diese gewünschte Stützkörperform
durch Aufrollen eines dreiecksförmigen Blechteiles zu er
halten.
Durch die Ausgestaltung des Auflagepunktes am freien Ende
des Stützkörpers 6 als Tandempunkt, also durch die Anordnung
zweier dicht beieinander liegender Gummifüße 9 am Stütz
körper 6, läßt sich eine besonders sichere und standfeste Ab
stützung der Haltevorrichtung in der Bohrungsleibung er
zielen.
Der Stützkörper 6 ist mit einer Anzeigeskala 16 und die
Lagerkonsole 3 mit einer Strichmarkierung 17 versehen, mit
deren Hilfe bei entsprechender Justierung eine besonders
schnelle Ausrichtung der Geräteplattform in der jeweils
gewünschten Weise erreicht werden kann. So wäre es möglich,
auf der Anzeigeskala den für die Haltevorrichtung jeweils
gültigen Bohrungs-Durchmesserbereich anzugeben und mittels
der Verstellschraube 4 die für den jeweiligen Bohrungs
durchmesser erforderliche Neigung der Geräteplattform 2
gegenüber dem Stützkörper 6 allein über die Anzeigeskala
16 und die Strichmarkierung 17 einzustellen. Diese Ein
stellung könnte bei einer Anzeigeskala 16 mit justierter
Strichmarkierung 17 auch bereits vor dem Einsetzen der
Haltevorrichtung in die Bohrung vorgenommen werden.
Claims (16)
1. Haltevorrichtung mit einer Geräteplattform für meß
technische Geräte zum Einsetzen in eine zylindrische
Bohrung mit wenigstens annähernd waagerechter Bohrungsachse,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung (1) eine außerhalb der Bohrung
(5) starr mit der Geräteplattform (2) verbundene und
innerhalb der Bohrung (5) einen Stützkörper (6) halternde
Lagerkonsole (3) aufweist, wobei der Stützkörper (6) um eine
parallel zur Anschlußkante (15) der Geräteplattform
(2) liegende Achse (7) schwenkbar an der Lagerkonsole (3)
gelagert ist, daß der Stützkörper (6) mittels eines an
ihm und der Lagerkonsole (3) angreifenden Verstellgliedes
verschwenkbar und in seiner jeweiligen Schwenkstellung arre
tierbar ist, und daß der Stützkörper (6) unter Schwerkraft
einwirkung auf die Haltevorrichtung (1) sich in der
Bohrungsleibung mittels einer statisch bestimmten Mehrpunkt
auflage abstützt, wobei wenigstens drei Auflagepunkte
symmetrisch zum Mittellot der Geräteplattform (2) und in
Bohrungslängsrichtung zueinander versetzt am Stützkörper
(6) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Auflagepunkt an dem von der Geräteplatt
form (2) abgewandten Ende des Stützkörpers (6) angeordnet
ist, welcher Auflagepunkt im eingesetzten Zustand der
Haltevorrichtung (1) in die Bohrung (5) sich im Bereich
der oberen Mantellinie der Bohrung (5) abstützt, und daß
zwei Auflagepunkte an dem der Geräteplattform (2) zugewandten
Ende des Stützkörpers (6) angeordnet sind, welche Auflagepunkte
im eingesetzten Zustand sich in gleicher Bohrungsaxiallage
befinden und an zwei wenigstens annähernd auf gleichem Höhen
niveau befindlichen Mantellinien des unteren Bereiches der
Bohrungsleibung abstützen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der an dem von der Geräteplattform (2) abgewandten Ende
des Stützkörpers (6) angeordnete Auflagepunkt als Tandem
punkt mit zwei symmetrisch zur oberen Mantellinie liegenden
und in gleicher Bohrungsaxiallage befindlichen Einzelpunkten
ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der an dem von der Geräteplattform (2) abgewandten Ende
des Stützkörpers (6) angeordnete Auflagepunkt oder der
Tandempunkt in der Höhe seiner von dem Stützkörper (6) ab
stehenden Erhebung verstellbar ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflagepunkte mit einem einen hohen Reibungsko
effizienten aufweisenden Material - vorzugsweise Gummi -
überzogen oder aus einem solchen Material ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflagepunkte als an den Stützkörper (6) befestigbare
und zumindest im Anlagebereich kugelförmig gestaltete Füße
(8, 9) ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stützkörper (6) innen hohl und im eingesetzten Zu
stand im Bereich der unteren Bohrungsmantellinien offen aus
gebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stützkörper (6) durch ein schräg abgeschnittenes
Rohrstück gebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerkonsole (3) oder die Geräteplattform (2) an ihrer
der Bohrungsstirnseite zugewandten Fläche wenigstens zwei
Anschlagspunkte oder Anschlagsflächen (13) aufweist, die im
eingesetzten Zustand der Haltevorrichtung (1) in die Bohrung
(5) zu beiden Seiten des Mittellotes der Geräteplattform (2)
am Bohrungsrandbereich anliegen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (7) zur Lagerung des Stützkörpers (6)
zwischen den in Bohrungslängsrichtung zueinander versetzten
Auflagepunkten angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (7) näher an den Auflagepunkten liegt,
die der Geräteplattform (2) zugewandt sind, als an dem
anderen Auflage- bzw. Tandempunkt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (7) etwa 10 bis 25% des in der Ebene
der Auflagepunkte in Seitenansicht gemessenen Abstandes
zwischen den in Bohrungslängsrichtung zueinander versetzten
Auflagepunkten von den der Geräteplattform (2) zugewandten
Auflagepunkten entfernt liegt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (7) des in die Bohrung (5) eingesetzten
Stützkörpers (6) oberhalb der von den Auflagepunkten auf
gespannten Ebene liegt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (7) etwa 4 bis 10% des in der Ebene
der Auflagepunkte in Seitenansicht gemessenen Abstandes
zwischen den in Bohrungslängsrichtung zueinander versetzten
Auflagepunkten - senkrecht zur Ebene gemessen - oberhalb
der von den Auflagepunkten aufgespannten Ebene liegt.
15. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verstellglied als eine an Lagerkonsole (3) und Stütz
körper (6) schwenkbar angreifende Verstellschraube (4) aus
gebildet ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerkonsole (3) oder der Stützkörper (6) mit einer
Anzeigeskala (16) und das jeweils andere Teil mit einer
neben der Anzeigeskala angeordneten Markierung (17) ver
sehen sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19863623189 DE3623189A1 (de) | 1986-07-10 | 1986-07-10 | Haltevorrichtung mit einer geraeteplattform fuer messtechnische geraete |
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|---|---|---|---|
| DE19863623189 DE3623189A1 (de) | 1986-07-10 | 1986-07-10 | Haltevorrichtung mit einer geraeteplattform fuer messtechnische geraete |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3623189A1 true DE3623189A1 (de) | 1988-01-21 |
| DE3623189C2 DE3623189C2 (de) | 1989-09-28 |
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ID=6304817
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863623189 Granted DE3623189A1 (de) | 1986-07-10 | 1986-07-10 | Haltevorrichtung mit einer geraeteplattform fuer messtechnische geraete |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3623189C2 (de) | 1989-09-28 |
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