DE3622743A1 - Waermepumpe - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wärmepumpe deren Kälte
mittelkreislauf einen Verdichter, einen Kondensator, eine
Expansionseinrichtung und einen Verdampfer enthält. Eine der
artige Wärmepumpe ist bekanntlich bei prinzipiell gleichem
gerätetechnischen Aufbau auch als Kältemaschine verwendbar.
In herkömmlichen Wärmepumpensystemen ist der Expansionsein
richtung in der Regel eine Drossel derart zugeordnet, daß die
Arbeitsfähigkeit (Exergie) des Kältemitteldampfes bzw. -kon
densates in dem Kondensator bzw. der Expansionseinrichtung
verloren geht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Wirkungsgrad der
Wärmepumpe zu erhöhen und insbesondere die Arbeitsfähigkeit
des Kältemittels im Prozeßkreislauf besser nutzbar zu machen.
Ausgehend von einer Wärmepumpe der eingangs genannten Art, ist
erfindungsgemäß zur Lösung dieser Aufgabe vorgesehen, daß dem
einen Kondensator die Ejektordüse eines Strahlapparats nachge
schaltet ist, daß der Strahlapparat in ein Separatorgefäß
mündet, daß das Separatorgefäß einen mit dem Verdampfer ver
bundenen Ablauf und einen mit dem Sauganschluß des Verdichters
verbundenen Abzug aufweist und daß das im Verdampfer verdampf
te Kältemittel dem Strahlapparat als Sauggas zugeführt wird.
Der Einsatz eines Ejektors in Zuordnung zu einem Sammelgefäß,
aus dem der Verdichter dampfförmiges Kältemittel ansaugt und
flüssiges Kältemittel dem Verdampfer zugeführt wird, hat eine
Reihe von Vorteilen:
- Verdichters wird erhöht, so daß die Verdichterleistung entsprechend verrringert werden kann;
- die Kältemittelzirkulation im Verdampfer stellt sich ge ringer ein, während die Verdampferleistung höhere Werte erreichen kann;
- die Kältemitteltemperatur vor dem Verdampfer liegt ca. 5°C über der Verdampfertemperatur, wodurch sich eine weitere Leistungssteigerung ergibt;
- das Sauggas ist trocken, wodurch die Sauggasüberhitzung wesentlich kleiner gemacht werden kann. Hierdurch wird der Liefergrad (λ-Wert) verbessert.
Der Ejektorwirkungsgrad läßt sich in Weiterbildung der Erfin
dung dadurch steigern und eine Prozeßverbesserung erreichen,
daß zwischen dem Verdampfer und dem Strahlapparat ein Wärme
tauscher zum Aufheizen des Sauggases angeordnet ist. Vorzugs
weise wird dabei der Wärmetauscher zum Aufheizen des Sauggases
mit sonst verlorener Abgaswärme beispielsweise einer den Ver
dichter antreibenden Brennkraftmaschine beaufschlagt. Diese
Aufheizung des Sauggases bewirkt eine gewollt stärkere Expan
sion und damit eine höhere Absaugung und Verdichtung des Saug
gases im Strahlapparat.
Eine besonders einfache und wirksame Regelung des Phasenzu
standes (Gas/Flüssigkeitsverhältnis) des in die Ejektordüse
eintretenden Kältemittels läßt sich in bevorzugter Weiterbil
dung der Erfindung dadurch erreichen, daß zwischen dem Konden
sator und der Ejektordüse ein den Phasenzustand des Treibmit
tels steuernder Wärmetauscher angeordnet ist. Dieser Wärme
tauscher kann ebenfalls mit der Abgaswärme beaufschlagt sein.
Insbesondere bei Anordnung des Wärmetauschers zwischen Konden
satoraustritt und Ejektordüse ist vorzugsweise an die Ejektor
düse über ein Regelventil eine Heißgasleitung angeschaltet,
durch die Heißgas als Treibmittel der Ejektordüse zuführbar
ist. Die Heißgasleitung kann als Beipaßleitung zum Kondensator
und zu dem diesem nachgeschalteten, abgasbeaufschlagten Wärme
tauscher angeordnet sein. Das als Treibmittel dienende Heißgas
erhöht die Strömungsgeschwindigkeit in der Ejektordüse soweit,
daß eine zuverlässige Ansaugwirkung auf das den Verdampfer
über die Saugleitung verlassende dampfförmige Kältemittel
ausgeübt wird und letzteres in das Separatorgefäß eingesaugt
wird. Die über Heißgasleitung der Ejektordüse zugeführte Heiß
gasmenge ist mittels des Regelventils in Abhängigkeit von dem
Druckverhältnis in der Saugleitung und dem Separatorgefäß
steuerbar.
Die Phasenaufteilung des Kältemittels im Separatorgefäß
schafft eine Voraussetzung dafür, daß das Sauggas zum Verdich
ter trockengehalten werden kann. Dies geschieht gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung dadurch, daß dem Saugan
schluß des Verdichters ein Tropfenabscheider vorgeschaltet
ist.
Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß dem Verdampfer ein Tropfenabscheider nachgeschaltet ist,
durch den flüssiges Kältemittel mit hoher Ölkonzentration
abgeschieden wird. Dieses abgeschiedene Öl-Kältemittel-Gemisch
wird mittels einer Pumpe auf höheren Druck gebracht und durch
einen Wärmetauscher geleitet und erwärmt. Durch eine Verbin
dungsleitung zwischen dem Wärmetauscher und einer Verdichter
-Zwischenstufe wird das durch Erwärmung ausdampfte Kältemittel
in den Kältemittelkreislauf zurückgeführt. Die Rückführung des
Kältemittels auf einem relativ hohen Druck in die Verdichter
-Zwischenstufe vermindert die im Kreislauf benötigte Leistung.
Das Öl aus dem Wärmetauscher enthält nur einen relativ gerin
gen Kältemittelanteil. Dadurch wird auch der Liefergrad des
Verdichters verbessert.
Um die Stoßverluste im Strahlapparat zu minimieren, ist in
Weiterbildung der Erfindung ferner vorgesehen, daß die Saug
leitung tangential in den Strahlapparat mündet. Dabei kann die
Saugleitung über wenigstens einen Strömungsbeschleuniger,
beispielsweise in Form eines Venturirohrs o.dgl. an den
Strahlapparat angeschlossen sein. Der Strömungsbeschleuniger
kann einen rechteckigen Querschnitt haben. Durch die tangen
tiale Einführung des Sauggases in den Strahlapparat wird dem
Sauggas im Eintrittsbereich eine schraubenlinienförmige Bewe
gung aufgezwungen, bei der die Umlenkverluste, insbesondere
die Stoßverluste minimiert sind.
Zur besseren Exergienutzung des Verdichterdruckgases ist fer
ner vorgesehen, daß der Kondensator aus wenigstens zwei hin
tereinander angeordneten Wärmetauschstufen besteht, von denen
eine erste mit dem Verdichter-Druckgas beaufschlagt und dem
Auslaß des im Kondensator aufgeheizten Heizmediums und die
zweite mit dem Kondensatauslaß und dem Heizmediumeinlaß ver
bunden ist. Dadurch wird es möglich, daß das in der Regel aus
Heizwasser bestehende Heizmedium den Kondensator mit einer
höheren Temperatur als die Kondensationstemperatur des Kälte
mittels verläßt.
Ist zwischen dem Druckanschluß des Verdichters und dem Konden
sator ein Ölabscheider angeordnet, so läßt sich die Prozeßwär
me auch auf der Ölkreislaufseite dadurch nutzen, daß der Öl
kreislauf vom Ablauf des Ölabscheiders über einen Ölkühler zum
Kompressor geschlossen ist und die Ölwärme im Ölkühler auf
Heizmedium und/oder Brauchwasser übertragen wird. Die Heizme
dium- oder Brauchwassertemperaturen am Wärmetauscherausgang
liegen dabei im Bereich der Öltemperaturen, also auf einem
relativ hohen Temperaturniveau. Das Heizmedium zur Ölkühlung
wird hinter dem Kondensator abgezapft und hinter dem Abgaswär
metauscher zugeführt.
Die Erfindung erreicht eine Steigerung der Leistungsziffer von
mehr als 15% gegenüber Wärmepumpen bekannter Bauart. Die Ener
gieeinsparungen werden dabei ohne wesentlichen baulichen Mehr
aufwand erreicht und ohne Erhöhung der Wartungskosten der
Anlage.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungs
beispiels der Wärmempumpe;
Fig. 2 eine schematische Radialschnittansicht durch den
Strahlapparat mit zwei tangentialen Saugleitungs
stutzen;
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Aufbaus eines
bei der Wärmepumpe gemäß Fig. 1 mit besonderem
Vorteil verwendbaren zweistufigen Kondensators;
und
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines bei der Wär
mepumpe gemäß Fig. 1 verwendbaren Ölkreislaufs,
mit dem die Ölwärme weitgehend zur Aufheizung von
Brauch- oder Heizwasser nutzbar gemacht werden
kann.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Wärmepumpe arbeitet
nach dem Kompressionsprinzip. Sie weist einen Verdichter 1
auf, der im beschriebenen Ausführungsbeispiel von einem Ver
brennungsmotor 2 angetrieben wird. Das Verdichterdruckgas wird
einem Kondensator 3 zugeführt, in welchem dem zunächst gas
förmigen Kältemittel Wärme entzogen wird. In dem beschriebenen
Ausführungsbeispiel wird die am Kondensator 3 zur Verfügung
stehende Wärme in einem Heizwasserkreislauf zum Aufheizen des
Heizwassers genutzt.
Das Kondensat strömt über einen Wärmetauscher 5 in einen als
Ejektor ausgebildeten Strahlapparat 9 und saugt durch die
Ejektorwirkung über die Leitung 20 von einem Verdampfer 16
kommendes Kältemittelgas in ein Separatorgefäß 11, in das der
Strahlapparat 9 mündet.
Im Separatorgefäß wird der Kältemittelkreislauf entsprechend
dem Phasenzustand in zwei Zweige geteilt: Das Kondensat geht
über einen unteren Gefäßablauf 13 und ein Rückschlagventil 14
zum Verdampfer 16, wo es dann in bekannter Weise verdampft und
nach Vorwärmung in einem weiteren Wärmetauscher 19 in der
Gasphase von der Ejektordüse 10 des Strahlapparats 9 angesaugt
wird; die Gasphase wird aus dem Separatorgefäß 11 über die
Saugleitung (Sauganschluß) 22 des Verdichters 1 angesaugt. Am
Kopfende des Separatorgefäßes 11 ist im Bereich des mit dem
Verdichter 1 verbundenen Abzugs ein Tropfenabscheider 12 ange
ordnet. Ein weiterer Tropfenabscheider 18 ist dem Verdampfer
16 nachgeschaltet. Das vom Saugstrom des Verdampfers 16 im
Tropfenabschneider 18 abgeschiedene Öl/Kältemittel-Gemisch
wird mittels einer Pumpe 24 in einem weiteren Wärmetauscher 25
soweit erwärmt, daß das Kältemittel ausdampft. Das ausgedampf
te Kältemittel wird über eine Leitung 27 aus dem Wärmetauscher
25 in den Kältemittelkreislauf, und zwar in die Zwischenstufe
des Verdichters 1 zurückgeführt. Das Öl wird über eine Leitung
26 zum Verdichter als Einspritzöl gefördert.
Der dem Verdampfer 16 zugeordnete Tropfenabscheider liegt auf
einem höheren geodätischen Niveau als der Kältemittelspiegel
im Separatorgefäß 11. Diese geodätische Höhendifferenz Δ H ist
in Fig. 1 schematisch dargestellt.
Der aus dem Ölabscheider austretende Kältemitteldampf wird im
Wärmetauscher 19 überhitzt. Diese Dampfüberhitzung ermöglicht
eine verstärkte Expansion des vom Ejektor 9 angesaugten Kälte
mittelgases. Die Saugleitung 20 mündet gemäß Darstellung in
Fig. 2 tangential in den Strahlapparat 9, wodurch das ange
saugte Kältemittelgas eine spiral- oder wendelförmige Strö
mungsrichtung um die zentrale Ejektordüse 10 erhält und Stoß
verluste im Strahlapparat minimiert werden. In Fig. 2 sind
zwei diametral gegenüberliegende Saugleitungsstutzen 20, 21
mit jeweils tangentialen Einläufen in den Strahlapparat 9
dargestellt. Die beiden Mündungstutzen 20 und 21 sind als
Strömungsbeschleuniger mit verengtem Durchtrittsquerschnitt
ausgebildet. Die beiden Beschleuniger 20 und 21 haben vorzugs
weise einen viereckigen Querschnitt. Die beiden Saugleitungen
können zwei verschiedenen in denselben Kältemittelkreislauf
eingebundenen Verdampfern nachgeschaltet sein. Die Wärme so
wohl des Wärmetauschers 5 als auch der Wärmetauscher 19 und 25
wird vorzugsweise dem Abgas einer Brennkraftmaschine, bei
spielsweise des Verbrennungsmotors 2 entnommen. Parallel zum
Kondensator 3 und dem Wärmetauscher 5 ist eine Heißgasleitung
6 mit einem die Heißgasmenge steuernden Regelventil 7 angeord
net. Durch geeignete Steuerung der Abgasmenge bzw. Abgastempe
ratur im Wärmetauscher 5 und der über die Heißgasleitung 6 und
das Regelventil 7 zugeführten Heißgasmenge kann der Phasenzu
stand des die Ejektordüse 10 erreichenden Treibmittels auf die
günstigsten Verhältnisse eingestellt werden. Die Heißgaslei
tung 6 ist an einer Stelle 8 zwischen Wärmetauscher 5 und der
Ejektordüse 10 in den Kältemittelkreislauf eingebunden.
In Fig. 3 ist ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel
des Kondensators 3 der Wärmepumpe gemäß Fig. 1 schematisch
dargestellt. Der Kondensator 3 ist zweistufig. Zu einer ersten
Kondensatorstufe 31 gehören ein Eintrittsstutzen 32 des Kälte
mittels und der Heizungswasseraustrittsstutzen 33. Eine zwei
ten Kondensatorstufe 34 ist von der ersten Stufe 31 durch eine
Trennwand 35 mit Durchtrittsöffnung 36 abgeteilt. Zur zweiten
Kondensatorstufe gehören der Heizungswassereintritt 37 und der
Kondensatauslaßstutzen 38. Das Heizungswasser durchströmt die
beiden Stufen des Kondensators und wird an endseitigen Samm
lern umgelenkt. Diese stufige Ausbildung verbessert die Exer
gienutzung des Kompressordruckgases und ermöglicht die Erzie
lung einer Heizwasseraustrittstemperatur oberhalb der Konden
sationstemperatur des Kältemittels.
In Fig. 4 ist eine Verbesserung des Energiepotentials der
Ölkreislaufwärme durch die verbesserte Wasserschaltung veran
schaulicht. Der Ölkreislauf enthält einen auf der Druckgassei
te des Verdichters 1 vor dem Kondensator 3 angeordneten Ölab
scheider 28, aus dem das Öl über eine Pumpe 29 durch einen
Ölkühler 30 im Kreislauf zurück zum Verdichter 1 gefördert
wird. Das im Ölkühler zunächst auf einem hohen Temperaturni
veau befindliche Öl heizt das aus dem Kondensator über eine
Leitung 30 abgezweigte Heizwasser auf; das aus dem Ölkühler 30
austretende gewärmte Heizwasser wird dem im dargestellten
Ausführungsbeispiel parallel zum Ölkühler 30 über den Konden
sator 3, einen Kühlwasserwärmetauscher 40 und einen Abgaswär
metauscher 41 aufgewärmten Heizwasser zugemischt und in den
Vorlauf zurückgeführt.
Das aus dem Ölabscheider 28 austretende Kältemittelgas wird,
wie zuvor anhand von Fig. 1 beschrieben, im Kondensator 3
kondensiert.
Claims (15)
1. Wärmepumpe deren Kühlmittelkreislauf einen Verdichter
(1), einen Kondensator (3), eine Expansionseinrichtung (9) und
einen Verdampfer (16) enthält,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Kondensator (3) die Ejektordüse (10) eines Strahlap
parats (9) nachgeschaltet ist, daß der Strahlapparat in ein
Separatorgefäß (11) mündet, daß das Separatorgefäß einen mit
dem Verdampfer (16) verbundenen Ablauf (13) und einen mit dem
Sauganschluß (22) des Verdichters (1) verbundenen Abzug (22)
aufweist und daß das im Verdampfer verdampfte Kältemittel dem
Strahlapparat (9) als Sauggas zugeführt und in das Separator
gefäß (11) eingeleitet wird.
2. Wärmepumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem Verdampfer (16) und dem Strahlapparat (9) ein
Wärmetauscher (19) zum Aufheizen des Sauggases angeordnet
ist.
3. Wärmepumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wärmetauscher (19) zum Aufheizen des Sauggases mit Abgas
wärme beaufschlagt ist.
4. Wärmepumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Kondensator (3) und der Ejek
tordüse (10) ein Wärmetauscher (5) zur Steuerung des Phasenzu
standes des Treibmittels angeordnet ist.
5. Wärmepumpe nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß
der Wärmetauscher (5) zur Steuerung des Phasenzustandes durch
ein Regelventil (4) mit Abgaswärme beaufschlagt ist.
6. Wärmepumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß an die Ejektordüse (10) über ein Regelven
til (7) eine Heißgasleitung (6) angegeschaltet ist, durch die
Heißgas als Treibmittel der Ejektordüse (10) zuführbar ist.
7. Wärmepumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Heißgasleitung (6) als Beipaßleitung zum Kondensator (3)
und ggf. zum Wärmetauscher (5) angeordnet ist.
8. Wärmepumpe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Heißgasmenge mittels des Regelventils (7) in
Abhängigkeit von dem Druckverhältnis in der Saugleitung (20)
und dem Separatorgefäß (11) steuerbar ist.
9. Wärmepumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Sauganschluß (22) des Verdichters (1)
ein Tropfenabscheider (12) vorgeschaltet ist.
10. Wärmepumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Verdampfer (16) ein Tropfenabscheider
(18) nachgeschaltet ist, durch den flüssiges Kältemittel mit
hoher Ölkonzentration abgeschieden wird.
11. Wärmepumpe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
das abgeschiedene Öl-Kältemittel-Gemisch mittels einer Pumpe
(24) auf höheren Druck gebracht, durch einen Wärmetauscher (25)
geleitet und erwärmt wird und daß eine Verbindungsleitung (27)
zwischen dem Wärmetauscher (25) und einer Verdichterzwischen
stufe zur Rückführung des durch Erwärmung ausgedampften Kälte
mittels in den Kältmittelkreislauf vorgesehen ist.
12. Wärmepumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet daß die Saugleitung (20) einen tangential in
den Strahlapparat (9) mündenden Anschlußstutzen hat.
13. Wärmepumpe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Saugleitung (20) über wenigstens einen Strömungsbeschleu
niger (21) an den Strahlapparat (9) angeschlossen ist.
14. Wärmepumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kondensator (3) aus wenigstens zwei
hintereinander angeordneten Wärmetauschstufen (31, 34) be
steht, von denen eine erste mit dem Kältemitteleintrittsstut
zen (32) und dem Auslaß (33) des im Kondensator (3) aufgeheiz
ten Heizmediums und die zweite mit dem Kondensatauslaß (38)
und dem Heizmediumeinlaß (37) verbunden ist.
15. Wärmepumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen dem Druckanschluß des Verdichters
(1) und dem Kondensator (3) ein Ölabscheider (28) angeordnet
ist, daß der Ölkreislauf vom Ablauf des Ölabscheiders (20)
über einen Ölkühler (30) zum Kompressor (1) geschlossen ist
und daß die Ölwärme im Ölkühler (30) auf das Heizmedium hinter
dem Kondensator (3) übertragen wird.
Priority Applications (1)
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| DE19863622743 DE3622743A1 (de) | 1986-07-07 | 1986-07-07 | Waermepumpe |
Applications Claiming Priority (1)
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE3622743A1 (de) |
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1986
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