DE3620054A1 - Lagerung rotierender teile von textilmaschinen, insbesondere von spindeln - Google Patents
Lagerung rotierender teile von textilmaschinen, insbesondere von spindelnInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
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Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Lagerung rotierender Teile von
Textilmaschinen, insbesondere von Spindeln, die mindestens
ein Lager enthält, dessen Buchse mittels elastischer Elemente
in einem Tragteil der Spindel gelagert ist.
Bekannte Textilmaschinen weisen Spindeln auf, die haupt
sächlich elastisch mittels eines elastischen Elementes ge
lagert sind. Diese elastischen Elemente bestehen aus einem
Elastomer, Gummi oder anderen elastischen Stoffen. Diese
Lagerungen von Textilspindeln und Abwickeltrommeln weisen
eine niedrigere Schwingungsübertragung auf.
Der Nachteil dieser Lagerungen besteht darin, daß deren
konstruktive Lösung eine Verwendung von solchen elastischen
Elementen nicht ermöglicht, welche eine genügend kleine
Steifigkeit bei genügend großer Dämpfung der übertragenen
Schwingungen aufweisen. In Folge immer höherer Spindel
drehzahlen von Textilmaschinen erfüllen bisher verwendete
Lösungen nicht mehr alle an die Lagerung zu stellenden For
derungen. Insbesondere auf Ringzwirnmaschinen verursachen
die Schwingungen erhöhte Störungen und Lärm, so daß diese
dann den arbeitsphysiologischen Forderungen nicht mehr
entsprechen. Ebenfalls kritisch ist die Lärmerzeugung
auch bei Doppeldrahtzwirnmaschinen, die sehr oft ohne
elastische Lagerungen aufgebaut werden. Zur Begrenzung
der Schwingungen und des Lärmes dieser Maschinen ist es
notwendig, daß die elastische Lagerung der Spindeln eine
möglichst kleine dynamische Steifigkeit aufweist.
Ein weiterer Nachteil der Lagerungen von Spindeln heutiger
Textilmaschinen besteht darin, daß bei niedriger Steifig
keit der Lagerung die Achse der Spindel in Folge der ra
dialen Kräfte abgelenkt wird und die Spindel verschoben
wird. Das führt z. B. auf Ringzwirnmaschinen zur Änderung
der Gleichachsigkeit der Spindel mit dem Ring und zum un
ruhigen Lauf des Läufers, zur Entstehung von Schwingungen
des Fadenballons und zur Erhöhung der Bruchzahl der ge
zwirnten Fäden. Ferner führt dieser Nachteil auch dazu,
daß der Antriebsriemen am Wirtel schlecht geführt wird,
wodurch sich seine Lebensdauer verkürzt und das notwendige
Spiel der Bremsbacken nur schwer einzuhalten ist.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Es ist die Aufgabe
der Erfindung, die elastische Lagerung mit einfachen
Mitteln so zu gestalten, daß die Größe der zwischen der
rotierenden Spindel und dem Maschinenrahmen wirkenden dy
namischen Kraftkomponente wesentlich begrenzt ist und eine
wirksame Schwingungsdämpfung trotz hoher Steifigkeit er
reicht wird.
Die Erfindung besteht darin, daß das Tragteil der Spindel
durch mindestens drei steife kleine Arme mit der Spindel
bank verbunden ist, wobei sich zwischen den kleinen steifen
Armen und der Spindelbank Übertragung der Schwingungen
hindernde Elemente befinden.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lagerung besteht darin,
daß sie eine bedeutende Herabsetzung der Schwingungen und
des Lärmes von Textilmaschinen ermöglicht, wodurch die
Lebensdauer erhöht und die Störanfälligkeit verringert
wird.
Bei Ringzwirnmaschinen beseitigt die erfindungsgemäße La
gerung die Ablenkung der Spindeln aus der senkrechten Lage,
die als eine der Ursachen von Fadenbrüchen während des
Zwirnens von feinen Fäden gilt.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird die für eine rich
tige Dimensionierung der dynamischen Steifigkeit der
Elemente notwendige Bedingung geändert. Die Elemente ver
hindern die Übertragung der Schwingungsenergie der Spindel
in den Maschinenrahmen. Die Lagerung erhöht auch die
Spindelstabilität, d. h. die Ablenkung der Spindel aus der
senkrechten Lage, bei gleichzeitiger wesentlicher Herab
setzung der dynamischen Steifigkeit und Erhöhung der Über
tragungsimpedanz der Wege im kritischen Bereich, durch die
die von der Spindel entwickelte Schwingungsenergie in die
Maschine übertragen wird.
Kleinere Schwingungen der Maschine verringern Lärm und die
Störanfälligkeit der Maschine, sie erhöhen die Lebens
dauer und ermöglichen eine Qualitätsverbesserung der Tex
tilproduktion.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines in
der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbei
spieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Lagerung der Spindel im Grundriß,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Ebene II-II.
Die Textilspindel 1, die mit einer eine Schwerkraft G ausüben
den Wicklung 2 versehen ist, ist in einem System von Lagern
3 gelagert, über dem sich im Ausführungsbeispiel eine An
triebsrolle 4 befindet, an der der Tangentialantriebsriemen
5 anliegt.
Das System von Lagern 3 ist in einer Buchse 6 gelagert,
die mittels der elastischen Elemente, z. B. mittels Ringen 9
im Tragteil 7 der Spindel 1 einer Textilmaschine gelagert
ist. Die elastischen Ringe 9 verhindern die Übertragung von
Schwingungen höherer Frequenzen in das Tragteil 7, die durch
die Spindel 1 erzeugt werden. Das Tragteil 7 der Spindel 1
ist mit mindestens drei kleinen steifen Armen 8 verbunden,
die eine minimale Oberfläche und einen minimalen Querschnitt
aufweisen. Mit Hilfe dieser Arme 8 ist die Spindel 1 in der
Spindelbank 10 gelagert. Im Falle der Existenz einer star
ken Quelle von Vibrationsenergie ist es notwendig, die
kleinen Arme 8 gegen die Ausstrahlung der akustischen Ener
gie in Folge des Schwingens auf Eigenfrequenzen zu dämpfen.
Zu diesem Zweck ist z. B. eine Sandwich-Bauart des Armes
geeignet. Zwischen die Endteile dieser kleinen Arme 8 und
die Spindelbank 10 sind Elemente gelegt, die eine Übertra
gung von Schwingungen verhindern. Diese Elemente 11 sind
im Ausführungsbeispiel durch Schwingmetalle gebildet. Die
Elemente 11 verhindern die Übertragung von Schwingungen
niedriger und mittlerer Frequenzen und nehmen während des
Arbeitsvorganges die auf die Spindel einwirkenden waage
rechten und senkrechten Kraftkomponenten auf. Die Stabilität
der Textilspindel 1 gegen die Wirkung eines durch die ra
diale Kraft F des Tangentialriemens 5 ausgeübten Kippmomen
tes u. ä. ist durch den Abstand T der Lagerstellen der Tex
tilspindel 1 und durch die Steifigkeit der die Übertragung
von Schwingungen verhindernden Elemente 11 gegeben. Das
durch die radiale Kraft F ausgeübte Kippmoment kann durch
einen Kraftkompensator oder durch Verkürzung des wirksamen
Hebelarmes R reduziert werden.
Der Abstand T ist also durch die Forderung nach der Besei
tigung der Spindelablenkung aus der senkrechten Lage und
durch die verlangte Dämpfung der in den Maschinenrahmen
übertragenen Schwingung bestimmt. Die Spindelbank 10 ist
durch ein Paar von steifen parallelen Trägern mit minimaler
Oberfläche und Ausstrahlungseigenschaften gebildet.
Die Erfindung kann entweder als nachträgliche Verbesserung
der bisherigen Maschinen oder bei der Entwicklung von
neuen Maschinen verwendet werden. Um höheren Ansprüchen be
züglich der Übertragung von Spindelschwingungen in den
Maschinenrahmen zu entsprechen, ist es vorteilhaft, eine
Ausgleichsvorrichtung für den Riemendruck (z. B. gemäß der
tschechoslowakischen Patentanmeldung PV 4 850-84) zu ver
wenden.
Claims (1)
- Lagerung rotierender Teile von Textilmaschinen, insbesondere von Spindeln, die mindestens ein Lager ent hält, dessen Buchse mittels elastischer Elemente in einem Tragteil der Spindel gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragteil (7) der Spindel (1) durch mindestens drei steife kleine Arme (8) mit einer Spindelbank (10) ver bunden ist,
und daß sich zwischen den kleinen steifen Armen (8) und der Spindelbank (10) Schwingungsübertragung verhindernde Elemente (11) befinden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS854540A CS253655B1 (en) | 1985-06-21 | 1985-06-21 | Seating for textile machine rotary parts,especially for spindles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3620054A1 true DE3620054A1 (de) | 1987-01-02 |
Family
ID=5388402
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863620054 Withdrawn DE3620054A1 (de) | 1985-06-21 | 1986-06-14 | Lagerung rotierender teile von textilmaschinen, insbesondere von spindeln |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH671409A5 (de) |
| CS (1) | CS253655B1 (de) |
| DD (1) | DD271428A3 (de) |
| DE (1) | DE3620054A1 (de) |
| IT (1) | IT1207297B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2283380C1 (ru) * | 2005-04-25 | 2006-09-10 | Олег Савельевич Кочетов | Виброизолирующий подвес веретена |
| RU2285074C1 (ru) * | 2005-04-25 | 2006-10-10 | Олег Савельевич Кочетов | Устройство для установки веретена на прядильной машине |
-
1985
- 1985-06-21 CS CS854540A patent/CS253655B1/cs unknown
-
1986
- 1986-06-12 DD DD86291245A patent/DD271428A3/de not_active IP Right Cessation
- 1986-06-13 CH CH2413/86A patent/CH671409A5/de not_active IP Right Cessation
- 1986-06-14 DE DE19863620054 patent/DE3620054A1/de not_active Withdrawn
- 1986-06-18 IT IT8620829A patent/IT1207297B/it active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2283380C1 (ru) * | 2005-04-25 | 2006-09-10 | Олег Савельевич Кочетов | Виброизолирующий подвес веретена |
| RU2285074C1 (ru) * | 2005-04-25 | 2006-10-10 | Олег Савельевич Кочетов | Устройство для установки веретена на прядильной машине |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1207297B (it) | 1989-05-17 |
| CS253655B1 (en) | 1987-12-17 |
| DD271428A3 (de) | 1989-09-06 |
| IT8620829A0 (it) | 1986-06-18 |
| CH671409A5 (de) | 1989-08-31 |
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Legal Events
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