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DE3619582A1 - Pflug mit einer schnittbreiten- und pflugrahmen-verstelleinrichtung - Google Patents

Pflug mit einer schnittbreiten- und pflugrahmen-verstelleinrichtung

Info

Publication number
DE3619582A1
DE3619582A1 DE19863619582 DE3619582A DE3619582A1 DE 3619582 A1 DE3619582 A1 DE 3619582A1 DE 19863619582 DE19863619582 DE 19863619582 DE 3619582 A DE3619582 A DE 3619582A DE 3619582 A1 DE3619582 A1 DE 3619582A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
frame
handlebar
lever
front frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863619582
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dipl Ing Albers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RABEWERK GMBH + CO, 4515 BAD ESSEN, DE
Original Assignee
Rabewerk Heinrich Clausing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rabewerk Heinrich Clausing filed Critical Rabewerk Heinrich Clausing
Priority to DE19863619582 priority Critical patent/DE3619582A1/de
Priority to FR8707980A priority patent/FR2599930B1/fr
Priority to GB8713642A priority patent/GB2192771B/en
Publication of DE3619582A1 publication Critical patent/DE3619582A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B15/00Elements, tools, or details of ploughs
    • A01B15/14Frames
    • A01B15/145Frames the plough blades being connected to the plough beam for unisono adjustment of the furrow width

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Pflug mit einem Pflugvorderge­ stell und einem gelenkig mit diesem verbundenen, die Pflugkörper tragenden Pflugrahmen, wobei die Pflugkörper am Pflugrahmen befestigt und jeweils mit einer Konsole versehen sind, wobei die Konsolen über eine eine Parallelführung bewirkende Stange untereinander verbunden sind und Parallel­ führung, Konsolen, Pflugvordergestell und Pflugrahmen ein Getriebe derart bilden, daß beim Verschwenken des Pflugrah­ mens gleichzeitig eine Verdrehung sämtlicher Pflugkörper gegenüber dem Pflugrahmen eintritt.
Pflüge der vorstehend genannten Art sind z.B. aus der DE-OS 31 51 302 bekannt und gestatten es zum einen, den Zugkraft­ bedarf des Pfluges an die vorhandene Schlepperleistung an­ zupassen und zum anderen die Anpassung so zu wählen, daß der Schlepper immer im optimalen Leistungsbereich gefahren wer­ den kann bzw. der Schlupf der Hinterräder ein vertretbares Maß nicht übersteigt. Hierbei ist eine optimale Ausnutzung des Treibstoffes möglich.
Die Einstellbarkeit der Schnittbreite der Pflugkörper zur Beeinflussung der Zugkraft wird immer dann vorteilhaft ange­ wendet werden können, wenn z.B. für bestimmte Feldfrüchte oder auch zu verschiedenen Jahreszeiten unterschiedlich tief gepflügt werden muß. Des weiteren ist auch eine Schnittbrei­ tenveränderung bei Bergauf- und Bergabfahrt vorteilhaft. Überdies kommt es vor, daß mit ein und demselben Pflug unterschiedliche Bodenqualitäten bearbeitet werden müssen und dies bei verschiedenen Witterungsbedingungen. Mit der DE-OS 31 51 302 wird eine Vorrichtung zur Schnittbreitenver­ stelleinrichtung vorgeschlagen, bei der bei einer Verstel­ lung der Schnittbreite sämtlicher Pflugkörper zum einen die Schnittbreite des ersten Pflugkörpers sowie gegebenenfalls der Vorwerkzeuge in dem erforderlichen Maß verändert wird und bei der zum anderen bei der Schnittbreitenverstellung gleichzeitig eine Zugpunktkorrektur erfolgt. Dies wird mit den einleitend beschriebenen Merkmalen erreicht.
Für derartige Pflüge ist es jedoch auch vorteilhaft, wenn zur Dreherleichterung vor jedem Wenden der Pflugkörper der Schwerpunkt zur oder in die ideelle Drehachse verschoben, die Pflugkörper gewendet und anschließend der Rahmen wieder in seine Ausgangsstellung zurückverschoben wird. Bei einem derartigen Betrieb ist es jedoch von Nachteil, wenn bei der Rahmenverschwenkung zur Erleichterung des Drehens immer die Konsolen mit den Pflugkörpern gleichzeitig eine Schwenkbe­ wegung durchführen. Hierdurch tritt zum einen ein unnötig erhöhter Energiebedarf und zum anderen ein erhöhter Ver­ schleiß auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Pflug der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß dieser mit einfachen Mitteln und in kürzester Zeit so umstellbar ist, daß bei einer Rahmenverschwenkung keine Verschwenkung der Konsolen eintritt, der jedoch in der Grundeinstellung alle Eigenschaften des eingangs erwähnten Pfluges beibehält.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 gelöst.
Gemäß der Erfindung wird somit der Lenker, der unmittelbar oder mittelbar über die die Parallelführung bewirkende Stan­ ge an den Konsolen angeschlossen ist, entweder an eine Anschlußstelle des Pflugvordergestells angeschlossen oder aber an einer zweiten Anschlußstelle, die mit dem Pflugrah­ men verbunden ist. Sofern der Lenker mit dem Pflugvorderge­ stell verbunden ist, erfolgt gleichzeitig mit einer Schnitt­ breiteneinstellung eine Zugpunktkorrektur, so daß diese Korrektur, sofern der Pflugrahmen über einen Hydraulikzylin­ der mit dem Pflugvordergestell verbunden ist, diese Einstel­ lung auch während des Pflügens durchgeführt werden kann. Wird z.B. in einer Ebene gepflügt oder auf einem Boden, der eine gleichmäßige Beschaffenheit aufweist, so muß die einmal gefundene Schnittbreiten- und Zugpunkteinstellung nicht mehr verändert werden, sondern kann während des weiteren Pflügens beibehalten werden. Hier ist es jedoch von Interesse, daß die Drehenergie beim Wenden der Pflugkörper möglichst klein gehalten werden kann. Um dies zu erreichen, wird der Lenker, der mittelbar oder unmittelbar an den Konsolen angeschlossen ist, vom Pflugvordergestell gelöst und an eine entsprechend vorbereitete Anschlußstelle am Pflugrahmen angeschlossen, wobei die Neigung des Pflugrahmens zum Pflugvordergestell und die Neigung der Konsolen und damit der Pflugkörper zum Pflugrahmen nicht geändert wird. Im einfachsten Fall kann dies dadurch erfolgen, daß die Länge des Lenkers entspre­ chend der neuen Anschlußstelle angepaßt wird. Es ist jedoch auch denkbar, am Pflugrahmen eine entsprechende Lochreihe auszubilden, so daß der Lenker praktisch ohne Längenverände­ rung am Pflugrahmen anschließbar ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Lenker, der die Konsole mit dem Pflugvordergestell bzw. dem Pflugrahmen verbindet, an einem zweiten Lenker ange­ schlossen, der drehbar am Schwenkpunkt des Pflugrahmens befestigt ist. Dieser Lenker weist Befestigungsmittel auf, mit denen dieser am Pflugrahmen bzw. am Pflugvordergestell festlegbar ist, wobei diese Befestigungsmittel so ausgebil­ det sind, daß bei unveränderter Lage dieses zweiten Lenkers sowohl eine Festlegung am Pflugrahmen wie auch am Pflugvor­ dergestell möglich ist. Dies kann z.B. durch Einstecken von Zapfen in vorbereitete Bohrungen des Lenkers und des Pflugvordergestells bzw. des Pflugrahmens erfolgen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen in Verbindung mit Zeichnung und Be­ schreibung hervor.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Pfluges und
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Pfluges in Draufsicht.
Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäß ausgebildeten Drehpflug in Draufsicht, wobei der Übersichtlichkeit halber die Drehvor­ richtung weggelassen worden ist. Des weiteren fehlen die verstellbaren Endanschläge für die Drehung, mit deren Hilfe die Verkantung der Pflugkörper erreicht wird und des weite­ ren sind die oberen Pflugkörper nicht dargestellt. Der Pflug weist ein Pflugvordergestell 1 auf, an dem ein Pflugrahmen 9 über ein in der Arbeitsstellung lotrecht liegendes Gelenk 10 angeschlossen ist. Das Pflugvordergestell 1 besteht aus einer Koppel 11, die Zapfen 2, 3 für den Anschluß der Unter­ lenker aufweist. Der gleichfalls nicht dargestellte Oberlen­ ker wird am Turm 12 der Koppel 11 angeschlossen. Die Koppel 11 nimmt des weiteren die Drehachse 4 auf, an der eine Breitenverstelleinrichtung 5 herkömmlicher Art befestigt ist. Diese Breitenverstelleinrichtung besteht aus einer Kulisse 6, in der eine hochkant stehende Platte 7 verschieb­ bar ist. An der Platte 7 ist ein Schiebestück 13 starr befestigt, an dessen linkem Ende an einem Arm 14 eine Spin­ del 8 für die Verschiebung der Platte 7 vorgesehen ist. An dem Schiebestück 13 ist zum einen die lotrechte Achse 10 angeordnet, um die der Pflugrahmen 9 schwenkbar ist. Des weiteren sind an dem Schiebestück 13 ein doppelwirkender Hydraulikzylinder 15 und ein Spannschloß 16 angelenkt. Der Hydraulikzylinder 15 greift mit seinem anderen Ende an einem mit dem Pflugrahmen 9 starr verbundenen Arm 17 an. Das andere Ende des Spannschlosses 16 ist an einer Konsole 18 angelenkt, die ihrerseits gelenkig in 19 am Pflugrahmen 9 befestigt ist. An der Konsole 18 ist ein nach vorn ragender Arm 20 befestigt, der zur Montage der Vorwerkzeuge dient. Des weiteren ist an der Konsole 18 der die Pflugkörper 21 tragende Grindel 22 befestigt, der geschnitten dargestellt ist. Der Grindel 22 trägt an seinem anderen, nicht darge­ stellten Ende einen weiteren Pflugkörper 21. Jeder Pflugkör­ per 21 ist an einer gleichen Konsole 18 befestigt, die sämtlich um lotrecht liegende Gelenke 19 schwenkbar sind. Die Enden 23 der Konsolen sind untereinander über eine Stange 24 gelenkig verbunden, die parallel zum Pflugrahmen 9 und zu den Anlenkpunkten 19 der Konsolen verläuft und somit zusammen mit dem Pflugrahmen ein Parallelogramm bilden, so daß bei Verschwenkung der Konsolen 18 um die jeweiligen Anlenkpunkte 19 die Pflugkörper 21 ihre relative Lage zu­ einander beibehalten.
Die vorderste Konsole 18 ist über ein Spannschloß 16 mit dem Pflugvordergestell 1 verbunden, und zwar ist das Spannschloß in den Punkten 25 und 26 an der Konsole bzw. am Schiebestück 13 angelenkt. Spannschloß 16, Konsole 18, Schiebestück 13 und der Pflugrahmen 9 bilden so ein unregelmäßiges Viereck, so daß bei einer Verschwenkung des Pflugrahmens 9 um das vordere Gelenk 10 mit Hilfe des Hydraulikzylinders 15 gleichzeitig eine Verschwenkung der Pflugkörper relativ zum Pflugvordergestell eintritt. Dies würde dann nicht der Fall sein, wenn die Stange 24 mit den Gelenken 10 und 19 ein Parallelogramm bildend über die vorderste Konsole 18 hinausgeführt wäre und ihrerseits am Schiebestück 13 ange­ lenkt wäre.
Soll die Schnittbreite der einzelnen Pflugkörper 21 verrin­ gert werden, dann soll das Pflugvordergestell auch etwas seitlich zum gepflügten Land hin verschwenkt bzw. verschoben werden. Dies bedeutet, daß die Pflugkörper 21, bezogen auf das Pflugvordergestell 1, von oben gesehen geringfügig rechts herum schwenken müssen. Der Lenker zwischen den Ge­ lenkpunkten 19 und 25 muß somit, um dies zu ermöglichen, etwas kürzer sein als der Lenker zwischen den Gelenken 10 und 26. Dies bedeutet andererseits, daß sich die Verlänge­ rungen der Verbindungslinien der Gelenkstellen 10 und 19 sowie der Gelenkstellen 26 und 25 in Fahrtrichtung gesehen weit hinten schneiden müssen. Der Relativpol muß somit hin­ ter dem Pflug liegen. Um die relative Verschwenkung der Pflugkörper relativ zur Koppel einstellen zu können, sind mehrere vordere Anlenkpunkte 26 bei dem Ausführungsbeispiel vorgesehen. Zur Erreichung des gleichen Zieles können jedoch auch an der Konsole mehrere Anlenkpunkte vorhanden sein oder aber sowohl die Konsole als auch das Schiebestück sind mit mehreren Anlenkpunkten für das Spannschloß 16 versehen. Durch veränderte Anlenkpunkte des Spannschlosses 16 und durch Veränderung dessen Länge kann die Neigung der Pflug­ körper 21 an den jeweiligen Schlepper angepaßt werden.
Die vordere Schnittbreitenverstelleinrichtung 5 dient ledig­ lich zur Anpassung des Pfluges an den jeweiligen Schlepper­ typ. Diese Schnittbreiteneinstellung sowie das Spannschloß 16 braucht nur für die Anpassung an den entsprechenden Schlepper eingestellt zu werden oder beim Übergang von der Ebene zum Hang oder umgekehrt. Die anschließende Schnitt­ breitenverstellung erfolgt über den Hydraulikzylinder 15, der den Pflugrahmen 9 relativ zum Pflugvordergestell 1 ver­ schwenkt, wobei gleichzeitig eine Verschwenkung der Pflug­ körper 21 gegenüber dem Pflugvordergestell eintritt.
Man könnte den Zylinder 15 auch dazu benutzen, um beim Wenden der Pflugkörper den Schwerpunkt des Pflugrahmens zur oder in die ideelle Drehachse des Pflugrahmens zu verschwen­ ken. So würden gleichzeitig die Pflugkörper 21 eine Schwenkung durchführen, was einen unnötigen Energieaufwand und zusätzlichen Verschleiß bedeuten würde. Gemäß der Erfin­ dung ist der Pflug für eine zweite Betriebsart vorgesehen, in der keine Schnittbreitenverstellung mehr vorgenommen werden muß, sondern lediglich Drehenergie beim Wenden der Pflugkörper eingespart und Verschleiß verhindert werden soll. Zu diesem Zweck ist am Pflugrahmen 9 eine Nase 91 drehfest angeformt, die eine Befestigungsbohrung 92 für das Spannschloß 16 aufweist. Für den Wechsel der einen in die andere Betriebsart wird das Spannschloß 16 vom Punkt 26 am Pflugvordergestell gelöst und an die Befestigungsbohrung 92 in der Nase 91 des Pflugrahmens 9 angeschlossen. Damit hier keine Verstellung der Pflugkörper 21 relativ zum Pflugvor­ dergestell eintritt, muß die Länge des Spannschlosses 16 entsprechend verkürzt werden. In dieser Betriebsstellung kann mittels des Hydraulikzylinders 15 eine Verschwenkung des Pflugrahmens 9 durchgeführt werden, ohne daß eine Ver­ schiebung der Pflugkörper 21 relativ zum Pflugrahmen 9 ein­ tritt. Hierdurch wird in der zweiten Betriebsstellung eine erhebliche Energieeinsparung und eine Verschleißminderung erreicht.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Der Unterschied zur Ausfüh­ rungsform nach Fig. 1 besteht darin, daß die Anschlußpunkte 26 und 92 am Pflugvordergestell wie auch am Pflugrahmen nicht mehr zum unmittelbaren Anschluß des Spannschlosses 16 dienen, sondern das Spannschloß 16 ist in der Anschlußboh­ rung 93 an einem Hebel 94 angelenkt, der schwenkbar im Schwenkpunkt 10 des Pflugrahmens 9 befestigt ist. Dieser Hebel 94 weist eine Platte 95 auf, die sich zu beiden Seiten des Hebels 94 erstreckt und mehrere Lochreihenbohrungen 96 aufweist. Die Bohrungen 26 und 92 sind wiederum, wie auch in Fig. 1 am Pflugvordergestell bzw. an einer Nase 91 am Pflugrahmen angeordnet. Der Hebel mit seinen Bohrungen 96 übergreift in jeder Stellung der Pflugkörper 21 sowohl die Befestigungsbohrung 26 wie auch 92, so daß dieser mit Hilfe eines Zapfens 97 wahlweise mit dem Pflugrahmen oder mit dem Pflugvordergestell verbunden werden kann. Erfolgt die Fest­ legung des Hebels 94 mittels des Zapfens 97 mit dem Pflug­ vordergestell, so wird die Betriebsart erhalten, bei der bei jeder Rahmenverschwenkung eine Verstellung der Schnittbreite der Pflugkörper wie auch des Zugpunktes eintritt. Wird hin­ gegen der Hebel 94 am Pflugrahmen 9 festgelegt, so kann eine Verschwenkung des Pflugrahmens vorgenommen werden, ohne daß die Pflugkörper 21 relativ zum Pflugrahmen verdreht werden. Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das Spannschloß 16 auch durch einen weiteren Hydraulikzylinder ersetzt werden, so daß sämtliche Einstellarbeiten vom Schleppersitz aus vorgenommen werden können.

Claims (7)

1. Pflug mit einem Pflugvordergestell (1) und einem gelenkig mit diesem verbundenen, die Pflugkörper tragenden Pflugrah­ men (9), wobei die Pflugkörper am Pflugrahmen (9) befestigt und jeweils mit einer Konsole (18) versehen sind und die Konsolen (18) über eine eine Parallelführung bewirkende Stange (24) untereinander verbunden sind und Parallelfüh­ rung, Konsolen, Pflugvordergestell und Pflugrahmen ein Get­ riebe derart bilden, daß beim Verschwenken des Pflugrahmens gleichzeitig eine Verdrehung sämtlicher Pflugkörper (21) gegenüber dem Pflugrahmen eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß für den Lenker (Spannschloß) (16) eine zweite Anschluß­ bohrung (92) am Pflugrahmen (9) vorgesehen ist, die zusammen mit der an der Pflugkoppel angeordneten Anschlußbohrung (26) zum wahlweisen Anschluß des Lenkers (16) dient.
2. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Pflugrahmen (9) eine Nase (91) angeformt ist, die eine oder mehrere Befestigungsbohrungen (92) für den Lenker (16) auf­ weist.
3. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Schwenkpunkt (10) des Pflugrahmens (9) ein Hebel (94) dreh­ bar befestigt ist, an dessen Ende der Lenker (16) angelenkt ist und daß der Hebel (94) mit Befestigungsmitteln (96, 97) für den wahlweisen Anschluß am Pflugrahmen (9) bzw. am Pflugvordergestell (1) versehen ist.
4. Pflug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel des Hebels bei unveränderter Lage des Lenkers (16) wie des Hebels (94) sowohl zum Pflugvorderge­ stell wie auch zum Pflugrahmen (9) eine Befestigung sowohl am Pflugvordergestell (1) wie auch am Pflugrahmen (9) ge­ statten.
5. Pflug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Lenker (16) von einem doppelt wirkenden Hydraulikzylinder gebildet ist.
6. Pflug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zur Verschwenkung des Pflugrahmens ein Hydrau­ likzylinder (15) zwischen dem Pflugvordergestell (1) und dem Pflugrahmen (9) dient.
7. Pflug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder (15) und der Hydraulikzylinder (16) unab­ hängig voneinander einstellbar sind.
DE19863619582 1986-06-11 1986-06-11 Pflug mit einer schnittbreiten- und pflugrahmen-verstelleinrichtung Withdrawn DE3619582A1 (de)

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FR8707980A FR2599930B1 (fr) 1986-06-11 1987-06-09 Charrue comportant un dispositif pour regler la distance de coupe et l'orientation du chassis.
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RU2535864C1 (ru) * 2013-07-10 2014-12-20 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Челябинская государственная агроинженерная академия" Способ определения и регулирования параметров лемешно-отвальной поверхности рабочего органа плуга для получения заданной степени крошения почвы при отвальной обработке и устройство для их регулирования на рабочем органе плуга

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FR2599930B1 (fr) 1989-05-19
FR2599930A1 (fr) 1987-12-18
GB2192771B (en) 1990-01-10
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GB2192771A (en) 1988-01-27

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