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DE3619339A1 - Verfahren zur herstellung eines papiertraegers - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines papiertraegers

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Publication number
DE3619339A1
DE3619339A1 DE19863619339 DE3619339A DE3619339A1 DE 3619339 A1 DE3619339 A1 DE 3619339A1 DE 19863619339 DE19863619339 DE 19863619339 DE 3619339 A DE3619339 A DE 3619339A DE 3619339 A1 DE3619339 A1 DE 3619339A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
wire mesh
photographic
base
coated
Prior art date
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Application number
DE19863619339
Other languages
English (en)
Other versions
DE3619339C2 (de
Inventor
Shinsuke Hachinohe Ikegami
Kenji Marumo
Akihiro Tokio/Tokyo Ogawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Paper Mills Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Paper Mills Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/76Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
    • G03C1/775Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers the base being of paper
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F9/00Complete machines for making continuous webs of paper
    • D21F9/003Complete machines for making continuous webs of paper of the twin-wire type

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Papierträgers für ein fotografisches Papier. Sie betrifft insbesondere ein Verfahren zur Herstellung eines Papierträgers für ein fotografisches Papier, welcher eine ausgezeichnete Aufnahmefähigkeit für eine Emulsionsbeschichtung aufweist und frei von riffelartigen Un rege Imässigkeiten in der Ma sehinenrichtung ist (nachträglich kurz als Oberflächenunregelmässigkeiten bezeichnet).
Jy Fotografisches Papier für den Farbdruck oder
Schwärt-Weiss-Druck wird im allgemeinen in einem flüssigen
Medium verarbeitet. Infolgedessen hat man Papierträger für das fotografische Papier aus einem Grundpapier mit einer ausreichenden Nassfestigkeit hergeseLlt. Ba ryta-Papi er, das in grossein Umfang verwendet wird, ist ein Papierträger, der im allgemeinen hergestellt wird, indem man ein nassfestes Grundpapier mit einer Überzugszusammensetzung aus Gelatine als Bindemittel und darin dispergiert Bariumsulfat, einem anorganischen Weisspigment, beschichtet und dann trocknet. In den vergangenen Jahren wurde mit der Erhöhung der Entwicklungsgeschwindigkeit hauptsächlich ein Papierträger aus harzbeschichtetem Papier, der durch Beschichten eines Grundpapiers auf beiden Seiten mit einem wasserbeständigen Harz hergestellt wurde, verwendet.
Das Grundpapier für verschiedene Papierträger wird im
allgemeinen auf einer Fourdrinier-Papiermaschine
hergestellt, bei welcher ein Band dadurch gebildet wird, dass man eine Papiergrundmasse auf ein sich bewegendes endloses Siebtuch aufträgt. Die Papierherstellungsgeschwindigkeit hat sich zur Erhöhung der Produktivität erhöht und man hat zahlreiche Anstrengungen unternommen, um trotz der Hochgeschwindigkeits-PapierhersteI lung die Papierqualität aufrecht zu erhalten. Eine Papiermaschine vom Zwillings-Drahtgewebe-Typ wird zur Herstellung von Zeitungspapier und allgemeinen Druckpapier verwendet, ist jedoch bisher noch nicht zur Herstellung von fotografischem Papier
verwendet worden.
Andererseits schreiten die Verbesserungen bei der Herstellung von fotografischem Papier fort. Beispielsweise
hat sich die Beschichtungsgeschwindigkeit mit der Emulsion erhöht und bei der Herstellung von fotografischem Papier für den Farbdruck hat man das bisherige Verfahren, bei dem man nacheinander die gewünschte Anzahl der einzelnen Beschichtungsüberzüge auftrug, dadurch ersetzt, dass man gleichzeitig zwei oder mehr Emulsionsschichten oder sogar gleichzeitig alle überzüge, die aus zwei oder mehr Emulsionsschichten bestehen, aufträgt. Aus diesem Grund muss der Träger und natürlich aus die Emulsion sehr strengen Qua Iitat se rfordernissen genügen. Insbesondere bei dem gleichzeitigen Auftragen der Gesamtschicht tritt ein Phänomen auf, welches als "Verschieben der Emulsionsschichten" bezeichnet wird, d.h. ein Fehler in der Gleichmässigkeit der Überzugsschichten, der sich aus einer speziellen Veränderung der Dicke eines Teils der Emulsionsschicht ergibt und dadurch ergibt sich eine melierte Oberfläche beim Farbdruck, wodurch sich der Handelswert des fotografischen Papiers verringert.
Obwohl die genauen Gründe für das Phänomen der Verschiebung der Emulsionsschichten bisher noch nicht bekannt ist, ist es bekannt, dass mit einer Erhöhung der Beschichtungsgeschwindigkeit der Emulsion das Verschieben der Emulsionsschichtenausgeprägter wird. Das Verschieben der Emulsionsschichten wird in einem gewissen Mass von der Oberflächentextur des fotografischen Papiers, z.B. dem Seiden-Finish, Feinkorn, der Mattierung oder der glänzenden Oberfläche beeinflusst. Auf jeden Fall tritt das Verschieben der Emulsionsschichten leichter ein, wenn sich die Beschichtungsgeschwindigkeit
der Emulsion erhöht.
Die Faktoren eines Trägers, welche das Verschieben der Emulsionsschichten beeinflussen, schliessen Oberflächenunregelmässigkeiten des für den Träger verwendeten Grundpapiers ein. Das Verschieben der Emulsionsschichten nimmt in dem Masse ab, wie der
Grad der Oberflächenunregelmässigkeiten des Grundpapiers
abnimmt. Beispielsweise kann man das Phänomen des
Verschiebens der Emulsionsschichten in einem gewissen Masse dadurch unterdrücken, dass man das Grundpapier
kalandriert um dadurch die Rohdichte zu erhöhen
und infolgedessen auch die Oberflächenunregelmässigkeiten zu verbessern. Eine solche Behandlung ist jedoch nicht
ausreichend wirksam und ausserdem auch nicht
wirtschaftlich, weil es erforderlich ist, das· Grundgewicht des Grundpapiers zu erhöhen, um die gewünschte Dicke des Trägers beizubehalten. Wird die Bandbildungsgeschwindigkeit
der Papiermaschine erhöht, dann zeigt das dabei erhaltene Grundpapier in erhöhtem Masse
Oberflächenunregelmässigkeiten und dadurch ergibt sich eine Erhöhung des Verschiebens der Emulsionsschichten.
Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung haben gründliche Untersuchungen des Problems betreffend die Herstellung eines Grundpapiers, welches für einen fotografischen Papierträger geeignet ist und welches ausgezeichnete Oberflächeneigenschaften aufweist (geringe Oberflächenunregelmässigkeiten) und bei dem man eine Hochgesehwindigkeitsbeschichtung von Emulsionen vornehmen kann, ohne dass ein Verschieben der Emulsionsschichten
der EmuLsionsschichten erfolgt, durchgeführt und die Untersuchungen haben auch die Herstellung des Papiers auf einer Hochgeschwindigkeits-Papiermaschine umfasst.
Als Ergebnis dieser gründlichen Untersuchungen haben die Erfinder der vorliegenden AnmeLdung ein Verfahren zur Herstellung eines Papierträgers für die Verwendung in der Fotografie gefunden, wobei der Papierträger keine Verschiebung der Emulsionsschichten ergibt und zwar auch dann, wenn das Grundpapier auf einer Hochgeschwindigkeits-Papiermaschine hergestellt wurde oder wenn man die Emulsionen mit hoher Geschwindigkeit auf den Träger aufbringt.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine
Probe zur Messung des Delaminierungswiderstandes,
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf eine
Vorrichtung zum Messen des Delaminierungswiderstandes, und
Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung zum
Messen des Delaminierungswiderstandes mit einer angebrachten Probe.
Das Verfahren zur Herstellung eines Papierträgers für die Verwendung in der Fotografie gemäss der Erfindung umfasst die Herstellung eines Grundpapiers für den Träger unter Verwendung einer Fourdrinier-Papiermasehine vom Zwillingsdraht-Typ mit einem unteren Drahtgewebe,
auf dem ein Papierband gebildet wird, und einem endlosen oberen Drahtgewebe, welches dem unteren Drahtgewebe gegenüberliegt und wobei das Papierband sich dazwischen befindet und das obere Drahtgewebe in Kontakt mit dem feuchten Gewebe kommt, nachdem das letztere eine Entfernung von 5 bis 12 m von dem Punkt zurückgelegt hat, bei dem die Papiermasse auf das untere Drahtgewebe aufgebracht wurde und wobei man die Rate der Entwässerung durch das obere Drahtgewebe zu der Summe der Entwässerung durch das untere Drahtgewebe und das obere Drahtgewebe (nachfolgend als obere Entwässerungs rate bezeichnet) auf 15 bis 50 % einstellt.
Der -Unterschied einer Papierherstellungsmaschine vom Zwillingsdraht-Typ zu einer üblichen Fourdriηier-Maschine besteht darin, dass die Papiermasse entwässert wird, während sie zwischen zwei Drahtgeweben zur Einschränkung der freien Oberfläche gehalten wird, wodurch ein Grundpapier gebildet wird mit einer verhäItηismässig gleichförmigen Struktur in der Dickenrichtung . Dabei tritt jedoch ein gLeichmässiges Muster von Erhöhungen und Vertiefungen, als Drahtgewebe-Markierungen bezeichnet, auf der oberen C rech ten)Sei te auf. Da die Papiermasse von beiden Seiten entwässert wird, ist es möglich, den Drahtgewebeteil zu kürzen ohne die Papiergeschwindigkeit dadurch zu beeinflussen, aber die De la mi ηierung des Bandes tritt dabei ein, wie durch den Abfall der Delaminierungsbeständigkeit des Grundpapiers gezeigt wird. Insbesondere bei einem fotografischen Papierträger werden die Verarbeitungslösungen erheblich absorbiert und zum Teil in dem Teil der niedrigeren
DeLamiηierungsbeständigkeit zurückgehalten, wodurch Verunreinigungen und eine Verschlechterung des Aussehens eintreten. Wenn beide Positionen des oberen Drahtgewebes und die obere Entwässerungsrate gemäss der Erfindung in geeigneter Weise eingestellt werden, ist es möglich, ein Grundpapier zu erzeugen, bei dem man die Nachteile der
ZwiLLingsdraht -Papiermaschine unterdrückt und das
erhaltene Grundpapier ausgezeichnete Oberflächeneigenschaften aufweist und keine Verschiebung der Emulsionsschichten
des fotografischen Papiers, das aus einem solchen Grundpapier hergestellt wurde, eintritt.
Das obere Drahtgewebe soll derart angeordnet sein, dass es mit dem feuchten Band in Berührung kommt, nachdem dieses eine Entfernung von 5 bis 12 m und vorzugsweise 7 bis 11 m vom Aufgabepunkt der Papiergrundmasse gefördert worden ist. Liegt die Entfernung unterhalb 5 m, dann kommt die Papiergrundmasse, die noch einen zu grossen Anteil an Wasser enthält, in Kontakt mit dem oberen Drahtgewebe und übt dort einen zu grossen Druck aus, wodurch die gleichmässige Ausbildung des Bandes in der Dickenrichtung gestört wird und Un regeImässigkeiten auf dem Papierblatt entstehen. Darüber hinaus neigt das Papierband dazu, sich in zwei Schichten aufzuspalten, wenn das Band in beiden Richtungen entwässert wird und ergibt eine Struktur, welche grosse Mengen der Verarbeitungslösungen während der fotografischen Verarbeitung absorbiert, wodurch der Handelswert erheblich beeinflusst wird, übersteigt die Entfernung 12 m, dann wird die Papiergrundmasse in einem erheblichen Masse durch das untere Drahtgewebe entwässert und die
OberfLächenschicht des Bandes wird zu dicht, um die gewünschten OberfLächeneigenschaften zu erhalten, wodurch man dann ein Grundpapier erhäLt, weLches keine Verbesserung hinsichtLich der Verschiebung der Emu Lsionsschichten aufweist.
Die obere Entwässerungsrate beträgt vorzugsweise 15 bis 50 X und insbesondere 20 bis 40 %. Liegt die obere Entwässerungsrate unterhaLb 15 %, dann erzieLt man keine gLeichmässige AusbiLdung des Bandes in der Dickenrichtung und das dabei erhaLtene Grundpapier zeigt OberfLächeneigenschaften, die denen eines Papiers ähnLich sind, weLches mit übLichen Fourdriηier-Maschinen hergesteLLt wurde, während dann, wenn die obere Entwässerungs rate 40 % übersteigt, das Band dazu neigt, eine zweilameLare Struktur aus einer oberen und einer unteren anzunehmen und die DeLamiηierungsbeständigkeit verringert wird und ausserdem auch Drahtgewebe-Markierungen auf der OberfLäche vorhanden sind. Die Länge des TeiLs des oberen Drahtgewebes,mit dem das Band in Kontakt kommt, beträgt vorzugsweise 2,5 bis 4 m.
Die OberfLächeneigenschaft des wie vorher beschrieben erhaLtenen Grundpapiers wird nicht wesentlich dadurch verändert, dass man beide Seiten mit einem wasserbeständigen Harz beschichtet.
Das aLs Träger gemäss der vorliegenden Erfindung verwendete Grundpapier wird grundsät?. Lieh aus natürlicher PuLpe hergesteLLt. E rforderLichenfa LLs kann jedoch das Grundpapier synthetische PuLpen oder synthetische Fasern
enthalten. Obwohl der erfindungsgemässe Papierträger hinsichtlich des Basisgewichtes nicht besonders begrenzt ist, wird es doch bevorzugt, dass das Grundpapier ein Basisgewicht von 50 bis 300 g/cm und eine Rohdichte von 0,8 bis 1,20 g/cm hat.
Das für den Papierträger gemäss der Erfindung verwendete Grundpapier, welches natürliche Pulpe als Hauptbestandteil enthält, kann Nassverstärkungsmitte I, Fixiermittel für die Verstärkungsmittel, Elektrolyte, Pigmente, pH-Regulierungsmittel, Farbstoffe, Fluoreszenz-Weissmittel, verschiedene polymere Verbindungen und andere Additive enthalten. Die polymeren Verbindungen und Additive können zu einer wässrigen Aufschlämmung, welche die natürliche Pulpe als Hauptbestandteil enthält, oder zu einem Leimungsmittel, wie es beim Pressleimen, Oberf lachen lei men oder Sprühleimen verwendet wird, zugegeben werden.
Der erfindungsgemäss hergestellte Papierträger kann mit einem Harz in üblicher Weise, z.B. durch Extrusionsbeschichten, Lösungsmittelbeschichten und dergleichen, überzogen werden. In manchen Fällen kann das aufgetragene Harz mit Elektronenstrahlen gehärtet werden. Ein Harz in Filmform kann auch durch T roc ken lamiηierung oder Nass lamiηierung aufgebracht werden. Eine Gravierung kann man durch Pressen des beschichteten oder laminierten Papierblattes gegen eine Gravierungswalze bewirken. Beim Extrusionsbeschichten wird die Gravierwalze als Kühlwalze verwendet, um das Beschichten und Gravieren gleichzeitig durchzuführen.
Die ELektronenstrahLhärtung wird derart durchgeführt, dass während des Anpressens an eine GravierwaLze das harzbeschichtete PapierbLatt einem ELektronenstrah L ausgesetzt wird.
Die zum Beschichten verwendeten Harze sind insbesondere PoLyethyLene, wobei jedoch aLLe Harze, die eine Wasserfestigkeit aufweisen und die keinen negativen EinfLuss auf die fotografischen EmuLsionen haben, verwendet werden können, z.B. ThermopLa ste, DuropLaste, eLektronenstrahLhärtende Harze etc..
Die Harze können weiterhin Titanoxid, FärbemitteL, ELektro Leitfähigkeitsmitte L, StabiLisatoren etc., enthaLten.
Das harzbeschichtete Papier wird im aLLgemeinen einer CoronabehandLung ausgesetzt. FaLs für die Anwendung erfοrderLich, wird das beschichtete Papier weiterhin mit einem schwarzen überzug und einer weiteren Beschichtung
versehen.
Die Erfindung wird in den BeispieLen näher erLäutert.
BEISPIELE
(I) Eine vermischte PuLpe aus 50 Gew.-TeiLen
LBKP (gebLeichte HarthoLz-KraftpuLpe) und 50 Gew.-TeiLen LBSP (gebLeichte Hartho Lz-SuLfitpuLpe) wurde in einem
Holländer auf einen Mahlgrad von 300 ml CSF (Canadian Standard Freeness) zerkleinert. Eine Papiergrundmasse
wurde hergestellt, indem man zu der erhaltenen
Pu Ipenaufschlämmung 0,5 Gew.% (auf Pulpebasis) eines
dimeren Alkylketen-Leimungsmittels, 2,0 Gew.% (auf
Pulpebasis) Polyacrylamid und 0,5 Gew.% (auf Pulpebasis)
eines Po Iyamid-EpichIorhydriη harzes, die beide als
Verstärkungsmittel verwendet wurden, gab. Die erhaltene Papiergrundmasse wurde auf das Drahtgewebe auf einer Fourdri η i er-Ma sch" ine, die mit einer Geschwindigkeit
von 200 m/min betrieben wurde, aufgebracht. Die
Position des oberen Drahtgewebes war in einer Entfernung von 4, 5, 7, 11, 12 bzw. 13 m. Das Papierband wurde mit einer oberen Entwässerungs rate von 20 % gebildet und dann getrocknet. Vor dem vollständigen Trocknen
wurde das Band mit einer Lösung, enthaltend einen
modifizierten Polyvinylalkohol als Oberf lachenLeimungsmitte I, zur Erhöhung der Oberflächenfestigkeit beschichtet und dann getrocknet. Der Trocknungsgrad und der Ka landriergrad wurden so eingestellt, dass man ein Grundpapier mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 8 %, einem Grundgewicht von 170 g/cm und einer Massendichte von 1,04 erhielt.
Das Grundpapier wurde dann auf einer Seite mit einer Coronaent ladung behandelt und auf einer Schmelzextrusions-Beschichtungsvorrichtung mit einer geschmolzenen (bei 320 C) Mischung aus 50 Gew.% eines hochdichten Polyethylens (Dichte 0,96, Schmelzindex 7) und 50 Gew.-Teilen eines niedrigdichten Polyethylens (Dichte 0,92, Schmelz index 5) in einer Dicke von 3 0 . u m beschichtet. Die gegenüberliegende Seite des Grundpapiers
wurde einer CoronabehandLung ausgesetzt und mit einem geschmoLzenen (bei 32O0C) niedrigdichten PoLyethyLen, enthaltend 9 % Anata-titaniumoxid in einer Dicke von beschichtet (das u rsp rung L i ehe ni cht-pi gment i e rte
Polyethylen hatte eine Dichte von 0,92 und einen
Schmelzindex von 5). Die harzbeschichteten Oberflächen
wurden mittels einer Kühlwalze mit einer Zent ra L-Mi t te 11 i η i en rauh i gke i t von 1 ,um mattiert.
Der harzbeschichtete Träger wurde mit Emulsionen für
den Farbdruck nach der Methode des gleichzeitigen Auftragens der Gesamtbeschichtung beschichtet. Die
Beschichtungsgeschwindigkeit wurde so variiert, bis die maximal tolerierbare Verschiebung der Emulsionsschichten
beobac htet wurde.
Die Versuchsergebnisse werden in Tabelle 1 gezeigt.
TABELLE 1
Probe 1 Geschwin
digkeit
des Draht
gewebes
(m/min)
Position
des
oberen
Drahtgewe
bes (m)
obere Ent
wässerungs-
rate (%)
Bewertung
der Ober-
f lächenun-
regelmässig-
keit
Verschie
bung der
Emulsions
schichten
(m/min)
Delami-
nierungs-
bestän-
digkeit
Cg)
VergLeichsbei spiel 1 200 4 20 4 130 64
Beispiel 2 Il 5 Il 3 180 90
Beispiel 3 Il 7 It 2 200 t 105
Beispiel 4 Il 11 Il 2 200 t 110
Beispiel 2 Il 12 Il 3 180 110
Vergleichsbeispiel Il 13 Il 4 120 112
ANMERKUNG:
Die maximale Überzugsgeschwindigkeit in der Beschichtungsvorrichtung betrug 200 m/min. Deshalb bedeutet 200 "t", dass bei einer Überzugsgeschwindigkeit von 200 m/min im wesentlichen keine Verschiebung festgestellt wurde.
Die Oberflächenunrege Imässigkeit wurde durch visuelle Untersuchung der ri I lenförmigen Un regeImässigkeiten in Ma sch inenrichtung bewertet und entsprechend einem zahlenmässigen Bewertungssystem ausgedrückt. Eine geringere Bewertung bedeutet eine höhere Glätte.
(II) Nasse Bänder wurden unter Verwendung der gleichen Papiergrundmasse, die in den Beispielen 1 bis 4 und in den Vergleichsbeispielen 1 und 2 verwendet wurden, mit unterschiedlichen Entwässerungsraten von 14, 15, 20, 40, 50 und 53 % hergestellt, wobei die Position des oberen Drahtgewebes in einer Entfernung von 9 m eingestellt wurde. Wie in den vorstehenden Beispielen und Vergleichsbeispielen beschrieben, wurde jedes der Bänder mit dem modifizierten Polyvinylalkohol
beschichtet und dann zu einem Grundpapier mit 8,2 %
2 Feuchtigkeitsgehalt, einem Basisgewicht von 170 g/m
und einer Massendichte von 0,92 getrocknet.
In gleicher Weise wie in den vorstehenden Beispielen und Vergleichsbeispielen wurde jedes der Grundpapiere mit einem Harz beschichtet und dann mit Emulsionen für den Farbdruck nach der Methode des gleichzeitigen
Auftragens der gesamten Beschichtungen überbeschichtet Das beschichtete fotografische Papier wurde auf die maximale Beschichtungsgeschwindigkeit bis zum Erhalt einer maximalen tolerierbaren Verschiebung der Emulsionsschichten geprüft.
Die Versuchsergebnisse werden in Tabelle 2 gezeigt.
TABELLE 2
Probe 3 Geschwin
digkeit
des Draht
gewebes
(m/min)
Position
des
oberen
Drahtgewe
bes (m)
obere Ent
wässerungs-
rate (%)
Bewertung
der Ober-
ΐ lächenun-
regelmässig-
keit
Verschie
bung der
Emulsions
schichten
(m/min)
DeLami-
nierungs-
bestän-
digkeit
(g)
VergLeichsbei spiel 5 200 9 53 4 140 55
Bei spieL 6 1 I I I 50 3 180 75
Bei spieL 3 I I 11 40 2 200 f 103
Bei spieL 7 I t I I 20 2 200 f 115
Bei spiel 4 Il I I 15 3 170 115
VergLeichsbeispiel I I I I 14 4 130 115
CO CO CO CD
Die Delaminierungsbeständigkeit in Tabellen 1 und 2 wurde in folgender Weise geprüft. Die untere tolerierbare Grenze bet rug 70 g .
Wie in Fig. 1 gezeigt wird, wird eine Probe (1) des beidseitig harzbeschichteten Papiers von der Rückseite zur Mittelschicht mittels eines Zwillings-Klingenschneiders vom Parallel-Typ geschnitten, wobei die Klingen 7 mm auseinanderstehen und wodurch man parallele Einschnitte
(2) in einem Abstand von 7 mm und mit einer Länge von
9 cm erhielt. Ein Teil dieses Einschnitteiis wurde
abgeschält. Ein Teil des abgeschälten Rückteils (3) wurde durch die öffnung (6) mit einer Grosse von 1 χ 10 cm auf die Halteplatte (4) der Testvorrichtung, wie sie in Fig. 2 gezeigt wird, an einen Wasseraufnehmer (8) mittels einer Klammer (7) und einem FaHenstück (9), wie dies in Fig. 3 gezeigt wird, verbunden. Wasser wurde in bestimmten Mengen in den Behälter (8) gegeben, bis die Delaminierung des Teststückes stattgefunden hat. Dan Gesamtgewicht, ausgedrückt in Gramm,Wasser und Behälter
wird als Delaminierungsbeständigkeit bezeichnet.
Aus den Ergebnissen in Tabellen 1 und 2 geht hervor, dass ein nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltener fotografischer Papierträger geringe Oberflächenunregelmässigkeiten
aufweist und praktisch keine Verschiebung der Emulsionsschichten stattfindet, auch wenn man die
Emulsionen mit hoher Geschwindigkeit nach der Methode des gleichzeitigen Aufbringens der gesamten Überzugsschicht aufbringt. Infolgedessen kann man die Produktivität bei dem Emulsionsbeschichtungsschritt erheblich verbessern.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    Verfahren zur Herstellung eines Papierträgers für
    ein fotografisches Papier auf einer
    Fourdrinier-Papiermaschine vom Zwi 11ings-Drahtgewebe-Typ mit einem unteren Drahtgewebe, auf dem ein Papierband gebildet wird, und einem endlosen oberen Drahtgewebe, welches dem unteren Drahtgewebe gegenüberliegt und
    zwischen denen das Papierband sich befindet,
    dadurch gekennzeichnet, dass das obere Drahtgewebe mit dem Papierband in Berührung gebracht wird, nachdem das letztere eine Entfernung von 5 bis 12 m vom Aufgabepunkt der Papiergrundmasse
    auf das untere Drahtgewebe sich bewegt hat und
    die Rate der Entwässerung durch das obere Drahtgewebe
    zu der Summe der Entwässerung durch das untere
    Drahtgewebe und das obere Drahtgewebe auf 15 bis
    50 % eingestellt wird.
  2. 2. Verfahren zur HersteLLung eines Papierträgers für fotografisches Papier gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Drahtgewebe mit dem Papierband in Berührung kommt, nachdem das Letztere eine Entfernung von 7 bis 11 m von dem Punkt, an dem die Papiergrundmasse auf
    das untere Drahtgewebe aufgebracht wurde, sich bewegt hat.
  3. 3. Verfahren zur HersteLLung eines Papierträgers für ein fotografisches Papier gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entwässerungsrate 20 bis 40 % beträgt.
  4. 4. Verfahren zur HersteLLung eines PapierträgeFs für ein fotografisches Papier gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzei chnet, dass die Länge des TeiLs des oberen Drahtgewebes mit dem das Papierband in Berührung kommt, 2,5 bis 4 m " beträgt.
  5. 5. Verfahren zur HersteLLung eines Papierträgers gemäss Anspruch 1, weiterhin dadurch
    gekennzeichnet, dass beide OberfLächen des Papiergewebes mit PoLyethyLen beschichtet
    sind.
    INSPECTED
DE19863619339 1985-06-10 1986-06-09 Verfahren zur herstellung eines papiertraegers Granted DE3619339A1 (de)

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JP60126796A JPS61284762A (ja) 1985-06-10 1985-06-10 写真用紙支持体の製造方法

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