DE3619339A1 - Verfahren zur herstellung eines papiertraegers - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines papiertraegersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Papierträgers für ein fotografisches Papier.
Sie betrifft insbesondere ein Verfahren zur Herstellung eines Papierträgers für ein fotografisches
Papier, welcher eine ausgezeichnete Aufnahmefähigkeit
für eine Emulsionsbeschichtung aufweist und frei von
riffelartigen Un rege Imässigkeiten in der Ma sehinenrichtung
ist (nachträglich kurz als Oberflächenunregelmässigkeiten
bezeichnet).
Jy Fotografisches Papier für den Farbdruck oder
Schwärt-Weiss-Druck wird im allgemeinen in einem flüssigen
Medium verarbeitet. Infolgedessen hat man Papierträger
für das fotografische Papier aus einem Grundpapier mit
einer ausreichenden Nassfestigkeit hergeseLlt.
Ba ryta-Papi er, das in grossein Umfang verwendet wird, ist ein Papierträger, der im allgemeinen hergestellt
wird, indem man ein nassfestes Grundpapier mit einer
Überzugszusammensetzung aus Gelatine als Bindemittel und darin dispergiert Bariumsulfat, einem anorganischen
Weisspigment, beschichtet und dann trocknet. In den
vergangenen Jahren wurde mit der Erhöhung der Entwicklungsgeschwindigkeit hauptsächlich ein Papierträger
aus harzbeschichtetem Papier, der durch Beschichten
eines Grundpapiers auf beiden Seiten mit einem wasserbeständigen Harz hergestellt wurde, verwendet.
Das Grundpapier für verschiedene Papierträger wird im
allgemeinen auf einer Fourdrinier-Papiermaschine
hergestellt, bei welcher ein Band dadurch gebildet wird,
dass man eine Papiergrundmasse auf ein sich bewegendes
endloses Siebtuch aufträgt. Die Papierherstellungsgeschwindigkeit
hat sich zur Erhöhung der Produktivität erhöht und man
hat zahlreiche Anstrengungen unternommen, um trotz der
Hochgeschwindigkeits-PapierhersteI lung die Papierqualität
aufrecht zu erhalten. Eine Papiermaschine vom Zwillings-Drahtgewebe-Typ
wird zur Herstellung von Zeitungspapier
und allgemeinen Druckpapier verwendet, ist jedoch bisher noch nicht zur Herstellung von fotografischem Papier
verwendet worden.
Andererseits schreiten die Verbesserungen bei der
Herstellung von fotografischem Papier fort. Beispielsweise
hat sich die Beschichtungsgeschwindigkeit mit der
Emulsion erhöht und bei der Herstellung von fotografischem
Papier für den Farbdruck hat man das bisherige Verfahren, bei dem man nacheinander die gewünschte Anzahl der
einzelnen Beschichtungsüberzüge auftrug, dadurch ersetzt,
dass man gleichzeitig zwei oder mehr Emulsionsschichten
oder sogar gleichzeitig alle überzüge, die aus zwei
oder mehr Emulsionsschichten bestehen, aufträgt. Aus
diesem Grund muss der Träger und natürlich aus die Emulsion sehr strengen Qua Iitat se rfordernissen genügen.
Insbesondere bei dem gleichzeitigen Auftragen der Gesamtschicht tritt ein Phänomen auf, welches als
"Verschieben der Emulsionsschichten" bezeichnet wird,
d.h. ein Fehler in der Gleichmässigkeit der
Überzugsschichten, der sich aus einer speziellen
Veränderung der Dicke eines Teils der Emulsionsschicht
ergibt und dadurch ergibt sich eine melierte Oberfläche
beim Farbdruck, wodurch sich der Handelswert des fotografischen Papiers verringert.
Obwohl die genauen Gründe für das Phänomen der
Verschiebung der Emulsionsschichten bisher noch nicht
bekannt ist, ist es bekannt, dass mit einer Erhöhung der Beschichtungsgeschwindigkeit der Emulsion das
Verschieben der Emulsionsschichtenausgeprägter wird.
Das Verschieben der Emulsionsschichten wird in einem
gewissen Mass von der Oberflächentextur des fotografischen
Papiers, z.B. dem Seiden-Finish, Feinkorn, der Mattierung
oder der glänzenden Oberfläche beeinflusst. Auf jeden
Fall tritt das Verschieben der Emulsionsschichten
leichter ein, wenn sich die Beschichtungsgeschwindigkeit
der Emulsion erhöht.
Die Faktoren eines Trägers, welche das Verschieben der Emulsionsschichten beeinflussen, schliessen
Oberflächenunregelmässigkeiten des für den Träger verwendeten Grundpapiers ein. Das Verschieben der
Emulsionsschichten nimmt in dem Masse ab, wie der
Grad der Oberflächenunregelmässigkeiten des Grundpapiers
abnimmt. Beispielsweise kann man das Phänomen des
Verschiebens der Emulsionsschichten in einem gewissen
Masse dadurch unterdrücken, dass man das Grundpapier
kalandriert um dadurch die Rohdichte zu erhöhen
und infolgedessen auch die Oberflächenunregelmässigkeiten
zu verbessern. Eine solche Behandlung ist jedoch nicht
ausreichend wirksam und ausserdem auch nicht
wirtschaftlich, weil es erforderlich ist, das· Grundgewicht
des Grundpapiers zu erhöhen, um die gewünschte Dicke des Trägers beizubehalten. Wird die Bandbildungsgeschwindigkeit
der Papiermaschine erhöht, dann zeigt das dabei
erhaltene Grundpapier in erhöhtem Masse
Oberflächenunregelmässigkeiten und dadurch ergibt sich
eine Erhöhung des Verschiebens der Emulsionsschichten.
Die Erfinder der vorliegenden Anmeldung haben gründliche Untersuchungen des Problems betreffend die Herstellung
eines Grundpapiers, welches für einen fotografischen
Papierträger geeignet ist und welches ausgezeichnete
Oberflächeneigenschaften aufweist (geringe Oberflächenunregelmässigkeiten) und bei dem man eine
Hochgesehwindigkeitsbeschichtung von Emulsionen
vornehmen kann, ohne dass ein Verschieben der Emulsionsschichten
der EmuLsionsschichten erfolgt, durchgeführt und die
Untersuchungen haben auch die Herstellung des Papiers
auf einer Hochgeschwindigkeits-Papiermaschine umfasst.
Als Ergebnis dieser gründlichen Untersuchungen haben
die Erfinder der vorliegenden AnmeLdung ein Verfahren
zur Herstellung eines Papierträgers für die Verwendung
in der Fotografie gefunden, wobei der Papierträger
keine Verschiebung der Emulsionsschichten ergibt und
zwar auch dann, wenn das Grundpapier auf einer Hochgeschwindigkeits-Papiermaschine hergestellt wurde
oder wenn man die Emulsionen mit hoher Geschwindigkeit
auf den Träger aufbringt.
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine
Probe zur Messung des Delaminierungswiderstandes,
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf eine
Vorrichtung zum Messen des Delaminierungswiderstandes, und
Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung zum
Messen des Delaminierungswiderstandes
mit einer angebrachten Probe.
Das Verfahren zur Herstellung eines Papierträgers für
die Verwendung in der Fotografie gemäss der Erfindung
umfasst die Herstellung eines Grundpapiers für den
Träger unter Verwendung einer Fourdrinier-Papiermasehine
vom Zwillingsdraht-Typ mit einem unteren Drahtgewebe,
auf dem ein Papierband gebildet wird, und einem endlosen
oberen Drahtgewebe, welches dem unteren Drahtgewebe gegenüberliegt und wobei das Papierband sich dazwischen
befindet und das obere Drahtgewebe in Kontakt mit dem feuchten Gewebe kommt, nachdem das letztere eine
Entfernung von 5 bis 12 m von dem Punkt zurückgelegt hat, bei dem die Papiermasse auf das untere Drahtgewebe
aufgebracht wurde und wobei man die Rate der Entwässerung durch das obere Drahtgewebe zu der Summe der Entwässerung
durch das untere Drahtgewebe und das obere Drahtgewebe (nachfolgend als obere Entwässerungs rate bezeichnet)
auf 15 bis 50 % einstellt.
Der -Unterschied einer Papierherstellungsmaschine vom
Zwillingsdraht-Typ zu einer üblichen Fourdriηier-Maschine
besteht darin, dass die Papiermasse entwässert wird, während sie zwischen zwei Drahtgeweben zur Einschränkung
der freien Oberfläche gehalten wird, wodurch ein Grundpapier gebildet wird mit einer verhäItηismässig
gleichförmigen Struktur in der Dickenrichtung . Dabei
tritt jedoch ein gLeichmässiges Muster von Erhöhungen
und Vertiefungen, als Drahtgewebe-Markierungen bezeichnet,
auf der oberen C rech ten)Sei te auf. Da die Papiermasse
von beiden Seiten entwässert wird, ist es möglich, den Drahtgewebeteil zu kürzen ohne die Papiergeschwindigkeit
dadurch zu beeinflussen, aber die De la mi ηierung des
Bandes tritt dabei ein, wie durch den Abfall der Delaminierungsbeständigkeit des Grundpapiers gezeigt
wird. Insbesondere bei einem fotografischen Papierträger
werden die Verarbeitungslösungen erheblich absorbiert
und zum Teil in dem Teil der niedrigeren
DeLamiηierungsbeständigkeit zurückgehalten, wodurch
Verunreinigungen und eine Verschlechterung des Aussehens
eintreten. Wenn beide Positionen des oberen Drahtgewebes und die obere Entwässerungsrate gemäss der Erfindung in
geeigneter Weise eingestellt werden, ist es möglich, ein Grundpapier zu erzeugen, bei dem man die Nachteile der
ZwiLLingsdraht -Papiermaschine unterdrückt und das
erhaltene Grundpapier ausgezeichnete Oberflächeneigenschaften
aufweist und keine Verschiebung der Emulsionsschichten
des fotografischen Papiers, das aus einem solchen
Grundpapier hergestellt wurde, eintritt.
Das obere Drahtgewebe soll derart angeordnet sein, dass es mit dem feuchten Band in Berührung kommt, nachdem
dieses eine Entfernung von 5 bis 12 m und vorzugsweise
7 bis 11 m vom Aufgabepunkt der Papiergrundmasse
gefördert worden ist. Liegt die Entfernung unterhalb 5 m, dann kommt die Papiergrundmasse, die noch einen
zu grossen Anteil an Wasser enthält, in Kontakt mit dem oberen Drahtgewebe und übt dort einen zu grossen
Druck aus, wodurch die gleichmässige Ausbildung des
Bandes in der Dickenrichtung gestört wird und
Un regeImässigkeiten auf dem Papierblatt entstehen.
Darüber hinaus neigt das Papierband dazu, sich in zwei
Schichten aufzuspalten, wenn das Band in beiden Richtungen
entwässert wird und ergibt eine Struktur, welche grosse
Mengen der Verarbeitungslösungen während der fotografischen
Verarbeitung absorbiert, wodurch der Handelswert erheblich
beeinflusst wird, übersteigt die Entfernung 12 m, dann
wird die Papiergrundmasse in einem erheblichen Masse
durch das untere Drahtgewebe entwässert und die
OberfLächenschicht des Bandes wird zu dicht, um die
gewünschten OberfLächeneigenschaften zu erhalten, wodurch
man dann ein Grundpapier erhäLt, weLches keine Verbesserung hinsichtLich der Verschiebung der
Emu Lsionsschichten aufweist.
Die obere Entwässerungsrate beträgt vorzugsweise 15 bis
50 X und insbesondere 20 bis 40 %. Liegt die obere Entwässerungsrate unterhaLb 15 %, dann erzieLt man keine
gLeichmässige AusbiLdung des Bandes in der Dickenrichtung
und das dabei erhaLtene Grundpapier zeigt OberfLächeneigenschaften, die denen eines Papiers
ähnLich sind, weLches mit übLichen Fourdriηier-Maschinen
hergesteLLt wurde, während dann, wenn die obere Entwässerungs rate 40 % übersteigt, das Band dazu neigt,
eine zweilameLare Struktur aus einer oberen und einer
unteren anzunehmen und die DeLamiηierungsbeständigkeit
verringert wird und ausserdem auch Drahtgewebe-Markierungen
auf der OberfLäche vorhanden sind. Die Länge des TeiLs
des oberen Drahtgewebes,mit dem das Band in Kontakt
kommt, beträgt vorzugsweise 2,5 bis 4 m.
Die OberfLächeneigenschaft des wie vorher beschrieben
erhaLtenen Grundpapiers wird nicht wesentlich dadurch
verändert, dass man beide Seiten mit einem wasserbeständigen
Harz beschichtet.
Das aLs Träger gemäss der vorliegenden Erfindung
verwendete Grundpapier wird grundsät?. Lieh aus natürlicher
PuLpe hergesteLLt. E rforderLichenfa LLs kann jedoch das
Grundpapier synthetische PuLpen oder synthetische Fasern
enthalten. Obwohl der erfindungsgemässe Papierträger
hinsichtlich des Basisgewichtes nicht besonders begrenzt
ist, wird es doch bevorzugt, dass das Grundpapier ein Basisgewicht von 50 bis 300 g/cm und eine Rohdichte
von 0,8 bis 1,20 g/cm hat.
Das für den Papierträger gemäss der Erfindung verwendete
Grundpapier, welches natürliche Pulpe als Hauptbestandteil
enthält, kann Nassverstärkungsmitte I, Fixiermittel für
die Verstärkungsmittel, Elektrolyte, Pigmente, pH-Regulierungsmittel, Farbstoffe, Fluoreszenz-Weissmittel,
verschiedene polymere Verbindungen und andere Additive
enthalten. Die polymeren Verbindungen und Additive können zu einer wässrigen Aufschlämmung, welche die
natürliche Pulpe als Hauptbestandteil enthält, oder
zu einem Leimungsmittel, wie es beim Pressleimen,
Oberf lachen lei men oder Sprühleimen verwendet wird,
zugegeben werden.
Der erfindungsgemäss hergestellte Papierträger kann
mit einem Harz in üblicher Weise, z.B. durch Extrusionsbeschichten, Lösungsmittelbeschichten und
dergleichen, überzogen werden. In manchen Fällen kann das aufgetragene Harz mit Elektronenstrahlen gehärtet
werden. Ein Harz in Filmform kann auch durch T roc ken lamiηierung oder Nass lamiηierung aufgebracht
werden. Eine Gravierung kann man durch Pressen des beschichteten oder laminierten Papierblattes gegen
eine Gravierungswalze bewirken. Beim Extrusionsbeschichten
wird die Gravierwalze als Kühlwalze verwendet, um das
Beschichten und Gravieren gleichzeitig durchzuführen.
Die ELektronenstrahLhärtung wird derart durchgeführt,
dass während des Anpressens an eine GravierwaLze das harzbeschichtete PapierbLatt einem ELektronenstrah L
ausgesetzt wird.
Die zum Beschichten verwendeten Harze sind insbesondere PoLyethyLene, wobei jedoch aLLe Harze, die eine
Wasserfestigkeit aufweisen und die keinen negativen
EinfLuss auf die fotografischen EmuLsionen haben,
verwendet werden können, z.B. ThermopLa ste, DuropLaste,
eLektronenstrahLhärtende Harze etc..
Die Harze können weiterhin Titanoxid, FärbemitteL, ELektro Leitfähigkeitsmitte L, StabiLisatoren etc.,
enthaLten.
Das harzbeschichtete Papier wird im aLLgemeinen einer
CoronabehandLung ausgesetzt. FaLs für die Anwendung erfοrderLich, wird das beschichtete Papier weiterhin
mit einem schwarzen überzug und einer weiteren Beschichtung
versehen.
Die Erfindung wird in den BeispieLen näher erLäutert.
(I) Eine vermischte PuLpe aus 50 Gew.-TeiLen
LBKP (gebLeichte HarthoLz-KraftpuLpe) und 50 Gew.-TeiLen
LBSP (gebLeichte Hartho Lz-SuLfitpuLpe) wurde in einem
Holländer auf einen Mahlgrad von 300 ml CSF (Canadian Standard Freeness) zerkleinert. Eine Papiergrundmasse
wurde hergestellt, indem man zu der erhaltenen
Pu Ipenaufschlämmung 0,5 Gew.% (auf Pulpebasis) eines
dimeren Alkylketen-Leimungsmittels, 2,0 Gew.% (auf
Pulpebasis) Polyacrylamid und 0,5 Gew.% (auf Pulpebasis)
eines Po Iyamid-EpichIorhydriη harzes, die beide als
Verstärkungsmittel verwendet wurden, gab. Die erhaltene
Papiergrundmasse wurde auf das Drahtgewebe auf einer
Fourdri η i er-Ma sch" ine, die mit einer Geschwindigkeit
von 200 m/min betrieben wurde, aufgebracht. Die
Position des oberen Drahtgewebes war in einer Entfernung
von 4, 5, 7, 11, 12 bzw. 13 m. Das Papierband wurde mit einer oberen Entwässerungs rate von 20 % gebildet
und dann getrocknet. Vor dem vollständigen Trocknen
wurde das Band mit einer Lösung, enthaltend einen
modifizierten Polyvinylalkohol als Oberf lachenLeimungsmitte I,
zur Erhöhung der Oberflächenfestigkeit beschichtet und
dann getrocknet. Der Trocknungsgrad und der Ka landriergrad
wurden so eingestellt, dass man ein Grundpapier mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 8 %, einem Grundgewicht
von 170 g/cm und einer Massendichte von 1,04 erhielt.
Das Grundpapier wurde dann auf einer Seite mit einer
Coronaent ladung behandelt und auf einer
Schmelzextrusions-Beschichtungsvorrichtung mit einer
geschmolzenen (bei 320 C) Mischung aus 50 Gew.% eines
hochdichten Polyethylens (Dichte 0,96, Schmelzindex 7) und 50 Gew.-Teilen eines niedrigdichten Polyethylens
(Dichte 0,92, Schmelz index 5) in einer Dicke von 3 0 . u m
beschichtet. Die gegenüberliegende Seite des Grundpapiers
wurde einer CoronabehandLung ausgesetzt und mit einem
geschmoLzenen (bei 32O0C) niedrigdichten PoLyethyLen,
enthaltend 9 % Anata-titaniumoxid in einer Dicke von
beschichtet (das u rsp rung L i ehe ni cht-pi gment i e rte
Polyethylen hatte eine Dichte von 0,92 und einen
Schmelzindex von 5). Die harzbeschichteten Oberflächen
wurden mittels einer Kühlwalze mit einer Zent ra L-Mi t te 11 i η i en rauh i gke i t von 1 ,um mattiert.
Der harzbeschichtete Träger wurde mit Emulsionen für
den Farbdruck nach der Methode des gleichzeitigen
Auftragens der Gesamtbeschichtung beschichtet. Die
Beschichtungsgeschwindigkeit wurde so variiert, bis
die maximal tolerierbare Verschiebung der Emulsionsschichten
beobac htet wurde.
Die Versuchsergebnisse werden in Tabelle 1 gezeigt.
| Probe | 1 | Geschwin digkeit des Draht gewebes (m/min) |
Position des oberen Drahtgewe bes (m) |
obere Ent wässerungs- rate (%) |
Bewertung der Ober- f lächenun- regelmässig- keit |
Verschie bung der Emulsions schichten (m/min) |
Delami- nierungs- bestän- digkeit Cg) |
| VergLeichsbei spiel | 1 | 200 | 4 | 20 | 4 | 130 | 64 |
| Beispiel | 2 | Il | 5 | Il | 3 | 180 | 90 |
| Beispiel | 3 | Il | 7 | It | 2 | 200 t | 105 |
| Beispiel | 4 | Il | 11 | Il | 2 | 200 t | 110 |
| Beispiel | 2 | Il | 12 | Il | 3 | 180 | 110 |
| Vergleichsbeispiel | Il | 13 | Il | 4 | 120 | 112 | |
ANMERKUNG:
Die maximale Überzugsgeschwindigkeit in der
Beschichtungsvorrichtung betrug 200 m/min. Deshalb
bedeutet 200 "t", dass bei einer Überzugsgeschwindigkeit
von 200 m/min im wesentlichen keine Verschiebung
festgestellt wurde.
Die Oberflächenunrege Imässigkeit wurde durch visuelle
Untersuchung der ri I lenförmigen Un regeImässigkeiten in
Ma sch inenrichtung bewertet und entsprechend einem
zahlenmässigen Bewertungssystem ausgedrückt. Eine
geringere Bewertung bedeutet eine höhere Glätte.
(II) Nasse Bänder wurden unter Verwendung der gleichen Papiergrundmasse, die in den Beispielen 1 bis
4 und in den Vergleichsbeispielen 1 und 2 verwendet wurden, mit unterschiedlichen Entwässerungsraten
von 14, 15, 20, 40, 50 und 53 % hergestellt, wobei die Position des oberen Drahtgewebes in einer Entfernung
von 9 m eingestellt wurde. Wie in den vorstehenden Beispielen und Vergleichsbeispielen beschrieben, wurde
jedes der Bänder mit dem modifizierten Polyvinylalkohol
beschichtet und dann zu einem Grundpapier mit 8,2 %
2 Feuchtigkeitsgehalt, einem Basisgewicht von 170 g/m
und einer Massendichte von 0,92 getrocknet.
In gleicher Weise wie in den vorstehenden Beispielen und Vergleichsbeispielen wurde jedes der Grundpapiere
mit einem Harz beschichtet und dann mit Emulsionen für
den Farbdruck nach der Methode des gleichzeitigen
Auftragens der gesamten Beschichtungen überbeschichtet
Das beschichtete fotografische Papier wurde auf die
maximale Beschichtungsgeschwindigkeit bis zum Erhalt
einer maximalen tolerierbaren Verschiebung der
Emulsionsschichten geprüft.
Die Versuchsergebnisse werden in Tabelle 2 gezeigt.
| Probe | 3 | Geschwin digkeit des Draht gewebes (m/min) |
Position des oberen Drahtgewe bes (m) |
obere Ent wässerungs- rate (%) |
Bewertung der Ober- ΐ lächenun- regelmässig- keit |
Verschie bung der Emulsions schichten (m/min) |
DeLami- nierungs- bestän- digkeit (g) |
| VergLeichsbei spiel | 5 | 200 | 9 | 53 | 4 | 140 | 55 |
| Bei spieL | 6 | 1 I | I I | 50 | 3 | 180 | 75 |
| Bei spieL | 3 | I I | 11 | 40 | 2 | 200 f | 103 |
| Bei spieL | 7 | I t | I I | 20 | 2 | 200 f | 115 |
| Bei spiel | 4 | Il | I I | 15 | 3 | 170 | 115 |
| VergLeichsbeispiel | I I | I I | 14 | 4 | 130 | 115 | |
CO CO CO CD
Die Delaminierungsbeständigkeit in Tabellen 1 und 2
wurde in folgender Weise geprüft. Die untere tolerierbare Grenze bet rug 70 g .
Wie in Fig. 1 gezeigt wird, wird eine Probe (1) des
beidseitig harzbeschichteten Papiers von der Rückseite
zur Mittelschicht mittels eines Zwillings-Klingenschneiders
vom Parallel-Typ geschnitten, wobei die Klingen 7 mm
auseinanderstehen und wodurch man parallele Einschnitte
(2) in einem Abstand von 7 mm und mit einer Länge von
9 cm erhielt. Ein Teil dieses Einschnitteiis wurde
abgeschält. Ein Teil des abgeschälten Rückteils (3) wurde durch die öffnung (6) mit einer Grosse von 1 χ 10 cm
auf die Halteplatte (4) der Testvorrichtung, wie sie
in Fig. 2 gezeigt wird, an einen Wasseraufnehmer (8)
mittels einer Klammer (7) und einem FaHenstück (9),
wie dies in Fig. 3 gezeigt wird, verbunden. Wasser wurde
in bestimmten Mengen in den Behälter (8) gegeben, bis
die Delaminierung des Teststückes stattgefunden hat. Dan
Gesamtgewicht, ausgedrückt in Gramm,Wasser und Behälter
wird als Delaminierungsbeständigkeit bezeichnet.
Aus den Ergebnissen in Tabellen 1 und 2 geht hervor,
dass ein nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltener
fotografischer Papierträger geringe Oberflächenunregelmässigkeiten
aufweist und praktisch keine Verschiebung der
Emulsionsschichten stattfindet, auch wenn man die
Emulsionen mit hoher Geschwindigkeit nach der Methode
des gleichzeitigen Aufbringens der gesamten Überzugsschicht
aufbringt. Infolgedessen kann man die Produktivität bei dem Emulsionsbeschichtungsschritt erheblich verbessern.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHEVerfahren zur Herstellung eines Papierträgers fürein fotografisches Papier auf einerFourdrinier-Papiermaschine vom Zwi 11ings-Drahtgewebe-Typ mit einem unteren Drahtgewebe, auf dem ein Papierband gebildet wird, und einem endlosen oberen Drahtgewebe, welches dem unteren Drahtgewebe gegenüberliegt undzwischen denen das Papierband sich befindet,dadurch gekennzeichnet, dass das obere Drahtgewebe mit dem Papierband in Berührung gebracht wird, nachdem das letztere eine Entfernung von 5 bis 12 m vom Aufgabepunkt der Papiergrundmasseauf das untere Drahtgewebe sich bewegt hat unddie Rate der Entwässerung durch das obere Drahtgewebezu der Summe der Entwässerung durch das untereDrahtgewebe und das obere Drahtgewebe auf 15 bis50 % eingestellt wird.
- 2. Verfahren zur HersteLLung eines Papierträgers für fotografisches Papier gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Drahtgewebe mit dem Papierband in Berührung kommt, nachdem das Letztere eine Entfernung von 7 bis 11 m von dem Punkt, an dem die Papiergrundmasse aufdas untere Drahtgewebe aufgebracht wurde, sich bewegt hat.
- 3. Verfahren zur HersteLLung eines Papierträgers für ein fotografisches Papier gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entwässerungsrate 20 bis 40 % beträgt.
- 4. Verfahren zur HersteLLung eines PapierträgeFs für ein fotografisches Papier gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzei chnet, dass die Länge des TeiLs des oberen Drahtgewebes mit dem das Papierband in Berührung kommt, 2,5 bis 4 m " beträgt.
- 5. Verfahren zur HersteLLung eines Papierträgers gemäss Anspruch 1, weiterhin dadurchgekennzeichnet, dass beide OberfLächen des Papiergewebes mit PoLyethyLen beschichtetsind.INSPECTED
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ID=14944160
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| DE19863619339 Granted DE3619339A1 (de) | 1985-06-10 | 1986-06-09 | Verfahren zur herstellung eines papiertraegers |
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| US5200258A (en) * | 1989-04-06 | 1993-04-06 | Fuji Photo Film Co., Ltd. | Photographic printing paper support |
Also Published As
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