DE3619019A1 - Digitale konvergenzkorrekturvorrichtung - Google Patents
Digitale konvergenzkorrekturvorrichtungInfo
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Description
TER MEER - MÜLLER · STEINMEISTER ;-·..: 3619019
BESCHREIBÜNG
Digitale Konvergenzkorrekturvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine digitale Konvergenzkorrekturvorrichtung
gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Mit Hilfe einer digitalen Konvergenzvorrichtung lassen sich insbesondere Konvergenzkorrekturen zwischen unterschiedlichen
und auf einem Schirm bzw. Bildschirm einer Fernseheinrichtung erzeugten Bildern durchführen. Unter
Fernseheinrichtungen können zum Beispiel Videomonitore, Farbfernseheinrichtungen vom Projektionstyp, usw. verstanden
werden.
,A / Eine digital arbeitende Konvergenzkorrekturvorrichtung ist
bereits Gegenstand der US-Patentanmeldung 77 5,028 vom 11. September 1985.
Konvergenzkorrekturen bei Farbfernseheinrichtungen werden üblicherweise mit Hilfe analoger Verfahren durchgeführt,
wobei Korrektursignale verwendet werden, die aus den Horizontal- und Vertikalablenksignalen gewonnen
werden.
Ist beispielsweise bei einer Farbfernseheinrichtung vom Projektionstyp der Projektionsschirm groß, der
Abstand zwischen dem Projektionsschirm und dem Projektor ebenfalls groß und veränderbar, und ist die Oberfläche
des Projektionsschirms rauh, wie beispielsweise bei einer Farbfernseheinrichtung vom Projektionstyp mit Dreifachröhre,
so ist der erlaubte Bereich für eine Fehlkonvergenz oder Fehlaufzeichnung sehr klein. Es muß daher eine
Konvergenzkorrekturvorrichtung verwendet werden, die sehr genau arbeitet. Eine konventionelle Farbfernseheinrichtung
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vom Projektionstyp, bei der die Konvergenz auf analogem Wege
eingestellt werden soll, ist daher mit einer Vielzahl von einstellbaren Steuereinrichtungen ausgestattet, durch die
letztlich die Konvergenzeinstellung möglich ist.
Wie bereits erwähnt, beeinflußt die Form des Projektionsschirmes, der beispielsweise bei einer Farbfernseheinrichtung
vom Projektionstyp mit Dreifachröhre verwendet wird, die erforderliche Größe der Konvergenzkorrektur, wenn das
Bild unter Standardbedingungen empfangen bzw. projiziert wird.
Die Rasterform, die sich aus dem Verhältnis von Vertikallänge
zu Laterallänge bzw. Horizontallänge ergibt, und die nachfolgend als Bildseitenverhältnis bzw. Bildformat bezeichnet
wird, hat bei Reproduktion eines Videosignals in einem NTSC-System den Wert 3:4. Bei Reproduktion eines
Videosignals in einer qualitativ hochwertige Bilder erzeugenden Fernseheinrichtung ( Studioeinrichtung) beträgt
das Bildseitenverhältnis 3:5. Bei Wiedergabe eines Bildes im Kinoformat wird dagegen ein Bildseitenverhältnis von
1:2 gewähltf und so weiter. Ändert sich die Schirmgröße
oder das Bildseitenverhältnis, so verändert sich auch die Konvergenz. Es ist daher erforderlich, bei sich
ändernder Bildschirmgröße und/oder sich änderndem Bildseitenverhältnis ebenfalls die Konvergenz nachzujustieren.
Zur Konvergenzkorrektur von Bildern mit unterschiedlichem Bildseitenverhältnis auf analogem Wege wurde
- bereits vorgeschlagen, separate und manuell bedienbare Steuereinrichtungen für jeweils unterschiedliche BiIdschirmgrößen
und -formen zu verwenden. Beispielsweise wird eine erste Steuereinrichtung bei einem Bildseitenverhältnis
von 3:4 eingesetzt, eine zweite Steuereinrichtung bei einem Bildseitenverhältnis von 3:5, eine
dritte Steuereinrichtung bei einem Bildseitenverhältnis von 1:2, usw. Diese separaten Steuereinrichtungen werden also
nur dann zur Steuerung der Konvergenz eingeschaltet bzw. bedient, wenn entsprechende Projektionsbedingungen vorliegen.
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Insbesondere bei Farbfernseheinrichtungen vom Projektionstyp müssen daher zur Konvergenzkorrektur sehr viele der genannten
Steuereinrichtungen vorhanden sein (z.B. 30 bis. 50), da sich neben den Bildempfangsbedingungen auch die
Projektionsbedingungen (Projektionsabstand, Bildschirmgröße, udgl.) ändern können. Die Konvergenzkorrekturvorrichturvg
wird daher ziemlich komplex und erfordert einen großen schaltungstechnischen Aufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine digitale
Konvergenzkorrekturvorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe eine genaue Konvergenzeinstellung auch im Falle einer sehr
großen Anzahl unterschiedlicher Betriebsbedingungen mit nur geringem schaltungstechnischem Aufwand möglich ist.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegeben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen
zu entnehmen.
Eine digitale Konvergenzkorrekturvorrichtung nach der Erfindung zur Konvergenzkorrektur einer Mehrzahl von
Bildern auf dem Bildschirm einer Fernseheinrichtung : zeichnet sich aus durch
- eine digitale Aufzeichnungs- bzw. Registrierungsschaltung
zur Steuerung der Aufzeichnung bzw. Registrierung von in Form eines Rasters dargestellten Punkten der Bilder auf dem
Bildschirm,
- einen mit der digitalen Aufzeichnungs- bzw. Registrierungsschaltung verbundenen und in Speicherseiten unterteilten
Digitalspeicher zur Speicherung von Digitaldaten in Übereinstimmung mit den Aufzeichnungen bzw.
Registrierungen der Punkte, und
- eine Einrichtung zur Auswahl einer Speicherseite in Übereinstimmung
mit einer momentanen Betriebsart der Fernseheinrichtung.
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Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist
die digitale Aufzeichnungs- bzw. Registrierungsschaltung eine
Analogschaltung zur Lieferung eines Stromes zu einer Ablenkspule sowie ein im Digitalspeicher gespeicherte Daten
empfangendes Dämpfungsglied zur Einstellung der Amplitude des Stromes auf, um die Größe der Bilder einzustellen.
Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung enthält die digitale Aufzeichnungs- bzw. Registrierungsschaltung
eine Ablenkspule, eine neben dieser liegende Korrekturspule sowie eine Einrichtung, die auf im Digitalspeicher
gespeicherte Daten anspricht, um einen fortwährenden Korrekturstrom zur Korrekturspule in Abhängigkeit von im
Digitalspeicher gespeicherten Daten zu liefern.
Mit Hilfe der Konvergenzkorrekturvorrichtung nach der Erfindung läßt sich die Konvergenzkorrektur bei Farbfernseheinrichtungen
auf digitalem Wege in einfacher Weise durchführen, wenn sich beispielsweise Größe und/oder Form des
Projektionsschirmes, der Abstand des Projektionschirmes vom Projektor oder das Bildseitenverhältnis ändern. Der
genannte Digitalspeicher ist in Seiten unterteilt, in denen jeweils Korrekturdaten in Übereinstimmung mit unterschiedlichen
Betriebszuständen der Fernseheinrichtung im Voraus gespeichert worden sind. Wird ein gewünschter Betriebszustand
der Fernseheinrichtung gewählt, so kann die zu diesem Betriebszustand
zugeordnete Seite des Digitalspeichers aufgerufen werden. Aus dieser Seite werden dann die zur Konvergenzkorrektur bei
diesem Betriebszustand erforderlichen Daten ausgelesen, zum
Beispiel kontinuierlich.
Ferner ist es möglich, die Daten einer Seite auch zu korrigieren bzw. zu überschreiben. Hierzu werden diese Daten
aus dem Digitalspeicher ausgelesen und in einen Korrekturdatengenerator übertragen. Dort werden sie in gewünschter
Weise korrigiert, beispielsweise unter Zuhilfenahme eines auf dem Bildschirm abgebildeten Punkt- oder Linienrasters.
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Die Korrektur läßt sich beispielsweise mit Hilfe einer Fernbedienung durch den Benutzer vornehmen. Anschließend wird
die genannte Seite mit den korrigierten Daten überschrieben.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer digitalen Konvergenzkorrekturvorrichtung,
Fig. 2 ein Muster zur Einstellung der Konvergenz, Fig. 3 ein Blockdiagramm eines Teils der digitalen Konvergenzkorrekturvorrichtung
nach Fig. 1, Fig. 4(A) und 4(B) ein Flußdiagramm zur Erläuterung der
Betriebsweise der Steuerschaltung der digitalen Konvergenzkorrekturvorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf eine Fernbedienung für die digitale Konvergenzkorrekturvorrichtung nach
Fig. 1, und
Fig. 6 einen Teil der in einem Seitenregister bzw. Seitenspeicher der digitalen Konvergenzkorrekturvorrichtung
nach Fig. 1 gespeicherten Daten.
Im Nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Zusammenhang mit einer Farbfernseheinrichtung vom
Projektionstyp mit Dreifachröhre näher beschrieben.
Die digitale Konvergenzkorrekturvorrichtung nach Figur 1 enthält einen Speicher 1, einen Adressenkodierer 2 und
eine Steuerschaltung 3, die beispielsweise«in Mikroprozessor sein kann. Der Speicher 1 ist in vier Seiten bzw. Speicher-Seiten
unterteilt, die zum Beispiel durch die oberen zwei Bits der Speicheradresse ausgewählt werden können. In den
jeweiligen Seiten bzw. Speicherseiten sind im Voraus Korrekturdaten zur Korrektur der Projektionsverzerrung und
Aufzeichnung bzw. Registrierung sowie die Adressen von Einstellpunkten und Interpolationspunkten für Schirme mit
verschiedenen Bildseitenverhältnissen bzw. Bildformaten gespeichert.
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Beispielsweise sind in der ersten Seite Korrekturdaten in Übereinstimmung mit einem Bildseitenverhältnis eines
Schirmes einer Studio-Fernseheinrichtung gespeichert, durch die qualitativ hochwertige Bilder erzeugbar sind. Die
zweite Seite enthält Korrekturdaten in Übereinstimmung mit Größe und Form eines NTSC-Systems. In der dritten Seite
sind Korrekturdaten in Übereinstimmung mit einer anderen Betrachtungsgröße und Form gespeichert, während die vierte
Seite Korrekturdaten für ein Bild mit Kinoformatgröße und -form enthält.
Wird z.B. durch Betätigung einer Fernbedienung 4 die Größe eines Bildes bzw. Bildschirms vorgesehen, so wird durch die Steuerschaltung
3 die Seitenadresse derjenigen Speicherseite ausgegeben, in der Korrekturdaten für diese Schirmgröße
gespeichert sind. Die Seitenadresse wird den Adresseneingängen des Speichers 1 zugeführt, so daß die genannte Seite im
Speicher 1 aufgefunden werden kann. Zusätzlich wird die Seitenadresse auch zu einer Ablenkschaltung 5 übertragen,
so daß die Rastergröße und/oder -form in Übereinstimmung mit der Schirmgröße eingestellt wird.
An einen Anschluß 6 wird ein Synchronisationssignal angelegt, mit dessen Hilfe der zeitliche Aufbau des Bildes
auf dem Bildschirm gesteuert wird. Dieses Synchronisationssignal wird dem Adressencodierer 2 zugeführt, so daß die
Adressen der jeweiligen Einstellpunkte und Interpolationspunkte durch den Adressencodierer 2 erzeugt werden können.
Die genannten Adressen werden zum Speicher 1 übertragen. Infolgedessen lassen sich die Korrekturdaten für die
Registrierung bzw. Aufzeichnung und die Korrekturdatgen bezüglich der Projektionsverzerrung der jeweilgein Einstellpunkte
und Interpolationspunkte in der ausgewählten Seite aus dem Speicher 1 auslesen.
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Die aus dem Speicher 1 ausgelesenen Korrekturdaten für die Aufzeichnung werden mit Hilfe eines Digital-/Analogwandlers
8 (D/A-Wandler) in ein analoges Signal umgewandelt, das
einem Steuerverstärker 9 zugeführt wird. Das Ausgangssignal des Steuerverstärkers 9 wird an eine Korrekturspule
10 zur AufZeichnungskorrektur übertragen, um fehlerhafte
Aufzeichnungen zu korrigieren. Darüber hinaus werden Korrekturdaten hinsichtlich des Bildseitenverhältnisses bzw.
Bildformats aus dem Speicher 1 ausgelesen und der Ablenkschaltung 5 zugeführt. Auf der Grundlage der Korrekturdaten
wird mit Hilfe eines digital arbeitenden Dämpfungsgliedes innerhalb der Ablenkschaltung 5 die Stärke der Ablenkung
reguliert. Ein Ausgangssignal der Ablenkschaltung 5 wird einem Steuerverstärker 7 zugeführt, dessen Ausgangssignal
zu einer Ablenkspule 11 übertragen wird. Auf diese Weise lassen sich also die Projektionslängen des Bildes bzw.
Schirms in horizontaler und vertikaler Richtung sowie das Verhältnis dieser Projektionslängen zueinander korrigieren.
Im folgenden wird näher beschrieben, wie die Korrekturdaten in den Speicher 1 eingschrieben werden.
Zunächst wird mit Hilfe der Fernbedienung 4 die Standardgröße des Schirms bzw. eines auf den Schirm zu projizierenden Bildes uestimmt.
Ferner wird die Seite im Speicher 1 bestimmt, und zwar in Übereinstimmung mit der gewünschten Rastergröße
und -form. Soll beispielsweise ein Bild mit Studioqualität erzeugt werden, so wird die erste Seite im Speicher 1 ausgewählt.
Die Rasterform wird dann so festgelegt, daß das Bildseitenverhältnis (Bildformat) 3:5 beträgt. Durch
geeignete Seitenauswahlsignale sorgt dann die Steuerschaltung 3 dafür, daß die erste Seite des Speichers 1 beschrieben
werden kann. In diesem Zustand wird, wie die Figur 2 zeigt, ein rechteckförmiges Gitter auf den Bildschirm projiziert,
i-5 und zwar für jede Grundfarbe Rot (R), Grün (G) und Blau (B).
Das rechteckförmige Gitterkann zum Beispiel 15 vertikale
Linien und 15 horizontale Linien enthalten. Durch die Kreuzungspunkte des rechteckförmigen Gitters werden die
bereits genannten Einstellpunkte gebildet.
Die Adressen der Einstellpunkte, zum Beispiel die x, y-Koordinaten
der Einstellpunkte auf dem Schirm, werden mit Hilfe der Fernbedienung 4 bestimmt. · Durch Betätigung der
Fernbedienung 4 wird die Aufzeichnung korrigiert, und zwar
IQ durch Einstellung der in der ausgewählten Speicherseite gespeicherten
Daten, derart, daß die Kreuzungspunkte der hellen Linien einer jeden Grundfarbe eines Einstellpunktes
miteinander koinzidieren. Bei Betätigung der Tasten der Fernbedienung 4 nimmt die Steuerschaltung 3 den Korrekturdatengenerator
12 in Betrieb, so daß Korrekturdaten für jeden Kreuzungspunkt erzeugt und im Speicher 1 gespeichert
werden. Nach Beendigung der Einstellung der Aufzeichnung bleiben die Korrekturdaten des Einstellpunktes im Speicher
gespeichert. Entsprechendes gilt für die anderen Einstellpunkte, so daß nach Korrektur bzw. Einstellung der Aufzeichnung
sämtliche Korrekturdaten in gleicher Weise wie oben beschrieben im Speicher 1 eingeschrieben sind.
Hinsichtlich der zwischen den Einstellpunkten liegenden Interpolationspunkte
können Interpolationsdaten anhand der Adressen der Einstellpunkte beispielsweise auf der Grundlage
der Mittelwerte benachbarter Punkte gewonnen werden, wenn 23^-I Interpolationspunkte zwischen benachbarten
Einstellpunkten liegen, oder durch Verwendung einer Gleichung zur Berechnung von Interpolationspunkten mit
Hilfe einer linearen Beziehung unter Heranziehung der Differenz zwischen benachbarten Einstellpunkten. Die Daten
der Interpolationspunkte werden unter der Adresse der ausgewählten Seite in den Speicher 1 zur Interpolation eingeschrieben.
Darüber hinaus wird die Rastverzerrung auf dem gesamten Schirm durch Steuerung des digitalen Dämpfungs-
gliedes innerhalb der Ablenkschaltung 5 korrigiert, wobei die Großenkorrekturdaten ebenfalls in den Speicher 1 eingeschrieben
werden.
Wird mit Hilfe der Fernbedienung 4 in ähnlicher Weise wie oben das Studiobild ein Bild gemäß der NTSC-Norm ausgewählt,
so wird ebenfalls die Adresse eines jeden Einstellpunktes bestimmt, wobei Korrekturdaten für die Aufzeichnung
dieser Einstellpunkte in die zweite Seite des Speichers 1 eingeschrieben werden. Darüber hinaus werden auch die
Korrekturdaten zur Interpolation im Fall eines Bildes nach NTSC-Norm und die Korrekturdaten zur Änderung der
Rastergröße oder Verzerrung im Speicher 1 gespeichert.
In ähnlicher Weise lassen sich auf den Seiten 3 und 4 des Speichers 1 jeweils für eine andere Betrachtungsgröße und Kinoformatgröße
Korrekturdaten sowie Korrekturdaten für die Rasterverzerrung in beiden Fällen speichern.
Wie bereits oben beschrieben, werden Korrekturdaten in Übereinstimmung mit dem Bildseitenverhältnis bzw. Bildformat
des Schirms bzw. des auf dem Schirm zu erzeugenden Bildes auf den Seiten 1 bis 4 des Speichers 1 gespeichert,
und zwar jeweils für eine Bildgröße zur Darstellung qualitativ hochwertiger Bilder, für eine Größe nach
NTSC-Norm, für eine andere Betrachtungsgröße und für eine Kinoformatgröße.
Statt eines getrennten Einschreibens der Korrektürdaten
für jeden Punkt auf jeder Seite des Speichers 1 ist es auch möglich, die auf der ersten Seite des Speichers 1
gespeicherten Korrekturdaten zur Korrektur des qualitativ hochwertigen Fernsehbildes, die zuerst erhalten wurden, in
alle anderen Seiten des Speichers 1 einzuspeichern und die Korrekturdaten der anderen Seiten im Anschluß daran einzustellen
bzw. zu verändern, falls dies erforderlich ist.
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Werden zu Beginn die Korrekturdaten der ersten Seite auch
in den anderen Seiten gespeichert, so braucht bezüglich der anderen Seiten nur eine geringere Einstellung der Korrekturdaten
vorgenommen zu werden, so daß die Einstellzeit der Korrekturdaten bezüglich der anderen Seiten reduziert werden
kann. Die Korrekturdaten der ersten Seite können somit als Grundeinstellung für die Korrekturdaten der nachfolgenden
Seiten verwendet werden.
IQ Im vorangegangenen wurde der Fall beschrieben, bei dem sich
das Bildseitenverhältnis bzw. Bildformat ändert. Zusätzlich können aber auch Korrekturdaten in jede Seite des Speichers 1
eingeschrieben werden, die sich auf die Form des Bildschirms (flacher Bildschirmn, konkaver Bildschirm) oder auf die Größe
des Schirms beziehen. Es stehen somit Korrekturdaten zur Verfügung, durch die in jedem Fall eine ausreichende Konvergenz
erhalten wird.
Entsprechend der Erfindung werden Korrekturdaten in überein-Stimmung
mit einem Standardzustand und weiteren Benutzungszuständen im voraus auf jeweils einer Seite des Speichers 1
gespeichert. Durch entsprechende Seitenwahl können somit in Übereinstimmung mit dem Standardzustand oder den weiteren
Benutzungszuständen die jeweiligen Korrekturdaten ausgelesen werden. Werden der Standardzustand bzw. die weiteren Benutzungszustände
verändert, so kann sofort eine genaue Konvergenzeinstellung durchgeführt werden, indem die dem jeweiligen Zustand
zugeordnete Seite im Speicher 1 zwecks Auslesung der in ihr gespeicherten Korrekturdaten aufgerufen wird. Da die Einstellung
digital erfolgt und es nicht erforderlich ist, eine Vielzahl von Steuereinrichtungen zu verwenden, läßt sich die
Konvergenzkorrektur einfach und mit nur geringem schaltungstechnischem Aufwand durchführen.
In der Figur 3 ist ein Teil der Konvergenzkorrekturvorrichtung nach Figur 1 im einzelnen dargestellt. Der Adresenkodierer 2
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enthält einen Positionszähler 20 und einen Adressenzähler Der Adressenzähler 21 adressiert Blöcke innerhalb des
Speichers 1, indem Daten in Übereinstimmung mit einzelnen Videozeilen des Bildgerätes gespeichert sind. Dagegen
^ adressiert der Positionszähler 20 eine Vielzahl von
Datenzellen, in denen Korrekturdaten für mehrere Punkte entlang
jeder Videozeile gespeichert sind. Der Adressenzähler 21 hat eine Grundzahl, die gleich der Anzahl der Zeilen des Videobildes
ist, und wird während jedes Zyklus des Horizontal- -^q Synchronisationssignals heraufgesetzt. Zu Beginn einer jeden
Zeile wird der Positionszähler 20 durch das Horizontalsynchronisationssignal
zurückgesetzt. Beide Zähler 20 und lassen sich voreinstellen, falls erforderlich, und zwar durch
Signale von der Steuerschaltung 3, die über einen Signalbus ■^ 30 übertragen werden, so daß die Steuerschaltung 3 in der Lage
ist, auf den Speicher 1 zum Einschreiben neuer Daten zuzugreifen. Die Takt- und Rücksetzeingänge der Zähler 20 und 21 werden
während der Voreinstellung durch die Steuerschaltung 3 durch
nicht dargestellte Einrichtungen außer Betrieb gesetzt, so daß die erforderlichen Adressen so lange wie notwendig aufrechterhalten
werden können. Der Schrägstrich auf der Leitung 30 oder auf anderen Leitungen in Figur 3 soll andeuten, daß
jeweils mehrere parallele Leitungen zur übertragung von Datenbits vorhanden sind.
.
.
In Figur 3 ist ein separates Seitenregister 22 zu erkennen, durch das auf die höchsten beiden Bits der Adresse des
Speichers 1 zugegriffen werden kann. Das Seitenregister 22 wird durch geeignete Signale von der Steuerschaltung 3 über
den Leitungsbus 31 gesetzt. Ein Horizontal- und Vertikalbildgrößenspeicher 23 wird durch das Ausgangssignal des
Seitenregisters 22 adressiert, um digitale Ausgangssignale zu den Digital/Analog-Wandlern 26 und 27 zu leiten. Der
Digital/Analog-Wandler 26 liefert ein Steuersignal zu einem Schwächungs- bzw. Dämpfungsglied 24, durch das die
Amplitude des Vertikalablenksignals reguliert wird. Dagegen
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wird über den Ausgang des Digital/Analog-Wandlers 27 ein
Signal zu einem Schwächungs- bzw. Dämpfungsglied 25 geleitet, durch das die Amplitude des Horizontalablenksignals veränderbar
ist. Mit Hilfe der genannten Einrichtungen lassen sich die horizontale und vertikale Ausdehnung des dargestellten
Bildes in Übereinstimmung mit den im Bildgrößenspeicher 23 gespeicherten Daten einstellen. Der Bildgrößenspeicher 23
empfängt über eine Leitung 32 ein Steuersignal von der Steuerschaltung 3, durch das der Lese/Schreibbetrieb des BiIdgrößenspeichers
23 gesteuert wird, während ihm über einen Leitungsbus 33 von der Steuerschaltung 3 zu speichernde Daten
zugeführt werden. Es sei darauf hingewiesen, daß bei Verwendung digitaler Dämpfungsglieder 24 und 25 die Digital/
Analogwandler 26 und 27 natürlich entfallen können.
Wie ebenfalls in Figur 3 zu erkennen ist, weist der Speicher 1 eine Mehrzahl von Ausgängen auf, die mit Digital/
Analog-Wandlern 8V und 8H verbunden sind. Über diese Ausgänge erfolgt eine getrennte Korrektursteuerung der Vertikal- und
Horizontalablenkung. Selbstverständlich kann statt der vier in Figur 3 dargestellten Digital/Analog-Konverter auch nur
ein einzelner Digital/Analog-Konverter verwendet werden, der im Multiplexverfahren betrieben wird, um die geeigneten
Ausgangssignale in Abhängigkeit der im Speicher 1 gespeicherten digitalen Daten zu liefern. Der Speicher 1 ist mit der Steuerschaltung
3 weiterhin über eine Steuerleitung 34 verbunden, über die der Lese/Schreibbetrieb des Speichers 1 steuerbar
ist.
In der Figur 6 ist ein Teil der im Speicher 1 gespeicherten Daten entsprechend der Erfindung dargestellt. Gemäß dem
gezeigten Datenfeld stimmt jede Linie mit einer einzelnen Horizontalzeile des Videobildes überein. Jede Speicherzelle
speichert eine Horizontalkorrekturkomponente und eine Vertikalkorrekturkomponente, die an die Digital/Analog-Wandler
8H und 8V in Figur 3 zur Erzeugung von Horizontal-
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und Vertikalkorrektursignalen übertragen werden. Die Punkte
Hl, Vl und H2, V2, usw. entsprechen den Schnittpunkten des in Figur 2 dargestellten Bildmusters, in diesem Fall also den
ersten beiden Schnittpunkten auf der ersten Zeile. Weiterhin sind in Figur 6 zwei zusätzliche Interpolationspunkte HlA,
VlA und HlB, VlB nebeneinanderliegend zwischen den Punkten Hl, Vl und H2, V2 gespeichert. Die an den Positionszähler 20
in Figur 3 gelieferten Taktsignale werden mit einer solchen Frequenz erzeugt, daß die Daten für die gesamte Videozeile
gemäß Figur 6 zwischen zwei aufeinanderfolgenden Horizöntalsynchronisationspulsen
ausgelesen werden können. Auf diese Weise werden fortlaufende Vertikal- und Horizontalkorrektursignale
an den Ausgängen der Verstärker 9V und 9H in Figur 3 erhalten, deren Eingänge jeweils mit den Wandlern 8V bzw.
8H verbunden sind.
Da für jede vorbestimmte Seite die horizontalen und vertikalen Größen konstant sind, braucht der Bildgrößenspeicher 23
weder ein Hochgeschwindigkeitsspeicher noch ein Speicher mit großer Speicherkapazität zu sein. Alternativ können die
Bildgrößendaten auch im Speicher 1 gespeichert seinfund
zwar an Speicherorten, auf die periodisch oder im Fall einer Änderung der ausgewählten Seite des Speichers 1 zurückgegriffen
wird.
In der Figur 5 ist die Fernbedienung 4 schematisch dargestellt. Die Fernbedienung 4 weist eine Vielzahl von Steuereinrichtungen,
üblicherweise Drucktasten, zur Auswahl von unterschiedlichen Betriebsarten auf. Bei aufeinanderfolgender
Betätigung der Steuereinrichtung 41 werden wechselweise eine Arbeitsbetriebsart und eine Korrektureinstellbetriebsart
eingenommen. In der Arbeitsbetriebsart erfolgt ein normaler Betrieb, bei dem kontinuierlich auf die im Speicher 1 gespeicherten
Daten zur Konvergenzkorrektur zurückgegriffen
wird. In der Korrektureinstellbetriebsart können dagegen die
3d
Inhalte der Speicher 1 und 23 verändert werden.
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"1(3"
Durch die Steuereinrichtung 42 kann bestimmt werden, ob
entweder die Größe des dargestellten Bildes oder die Konvergenzdaten verändert werden sollen.Dagegen wird mit
der Steuereinrichtung 43 bestimmt, ob die Horizontal- oder Vertikaldaten eingestellt werden sollen. Die Steuereinrichtung
44 dient zur Vergrößerung oder Verkleinerung der gespeicherten Daten bzw. Datenmenge. Mittels eines Tastenfeldes 45
ist die Eingabe numerischer Daten möglich, mit denen eine bestimmte Seite ausgewählt werden kann. Ferner kann durch die
eingegebenen Daten ein einzustellender bzw, in seiner Lage zu korrigierender Punkt ausgewählt werden. Durch das Tastenfeld
45 wird über einen Leitungsbus 46 ein Wort zur Steuerschaltung 3 geliefert, während die anderen Steuereinrichtungen
mit der Steuerschaltung 3 jeweils über einzelne Leitungen verbunden sind. Über eine Leitung 47 wird ein Bestätigungssignal
ACK von der Steuerschaltung 3 zur Fernbedienung 4 übertragen, durch das angezeigt wird, daß der von der Fernbedienung 4
ausgegebene Befehl von der Steuerschaltung 3 empfangen und ausgeführt worden ist. Vorzugsweise weist die Fernbedienung
eine nicht dargestellte Bildanzeigeeinrichtung zur Abbildung der ausgewählten bzw. momentanen Seitennummer
sowie zur Darstellung des Befehls auf, der als nächstes ausgeführt werden soll. Dieser Befehl kann dadurch zur Steuerschaltung
3 gesendet werden, daß diese durch Auswahl der Einstellbetriebsart angesteuert wird. Hat die Steuerschaltung
3 den entsprechendne Befehl ausgeführt, so wird durch das Bestätigungssignal ACK über die Leitung 43 die Steuereinrichtung
41 zurück in ihre Arbeitsbetriebsart überführt.
Die Figur 4 zeigt ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Betriebsweise der Steuerschaltung 3. Wie bereits erwähnt,
kann die Steuerschaltung 3 vorzugsweise als Mikroprozessor in Form eines Ein-Chip-Mikroprozessors ausgebildet sein.
Sie kann aber auch eine Anzahl von Schaltüngseinheiten zur Durchführung der in Figur 4 dargestellten Schritte aufweisen,
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so daß sie als speziell ausgebildeter Prozessor anzusehen ist. Dieser Prozessor kann in Form einer integrierten Schaltung
vorliegen. Die in Figur 4 dargestellten Elemente können somit als Programmschritte für einen konventionellen Mikroprozessor
oder als einzelne logische Einheiten angesehen werden, durch die das System nach den Figuren 1 und 3 aufgebaut ist.
Die in Figur 4 dargestellte Folge beginnt am Punkt 50, wobei die Einheit 51 ein Steuersignal empfängt. Genauer gesagt empfängt
die Einheit 51 ein Seitenbestimmungssignal von der Fernbedienung 4, die in Figur 5 dargestellt ist. Anschließend wird
durch die Einheit 5 2 das Seitenregister 22 in Figur 3 gesetzt, so daß auf die im Speicher 1 gespeicherten Korrekturdaten
zugegriffen wird. Die Einheit 53 bestimmt dann im folgenden, ob sich die Vorrichtung in der Arbeitsbetriebsart oder in der
Korrektureinstellbetriebsart befindet. Liegt die Arbeitsbetriebsart
vor, so wird die Steuerung am Punkt 5 0 fortgesetzt. Es erfolgt also ein Rücksprung zum Eingang der Einheit 51.
In der Arbeitsbetriebsart wird auf den Speicher 1 kontinuierlich zugegriffen, um Konvergenzkorrekturdaten auszulesen, wobei
die gespeicherten Daten fortlaufend dazu verwendet werden, die Konvergenz für alle Punkte der ausgewählten Seite zu
korrigieren.
Stellt die Einheit 5 3 fest, daß die ausgewählte Betriebsart die Korrektureinstellbetriebsart ist, so empfängt die Einheit
5 4 ein Steuersignal, aufgrund dessen die Steuerschaltung 3 ein Befehlssignal von der Fernbedienung 4 empfängt und ein
Bestätigungssignal ACK zur Fernbedienung 4 zurücksendet, durch das angezeigt wird, daß der Befehl empfangen worden ist. Das
Bestätigungssignal ACK kann zur Veränderung eines Teils der Bildanzeige auf der Fernbedienung 4 verwendet werden.
Anschließend empfängt die Einheit 5 5 ein Steuersignal und bestimmt, ob aufgrund des Befehlssignals eine Einstellung der
Konvergenz durchgeführt werden soll. Wenn nicht, betrifft das Befehlssignal die Größeneinstellung, so daß Einheit 5 6
ein Steuersignal empfängt. Diese Einheit 56 stellt fest, ob
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die Horizontalgröße eingestellt bzw. verändert werden soll. Ist dies nicht der Fall, empfängt nachfolgend Einheit 5 7 ein
Steuersignal, das die Steuerschaltung 3 veranlaßt, die Vertikalgrößendaten für die ensprechende Seite im Speicher 23 auszulesen
und den Vertikaldatenbereich des Speichers 23 hierzu auszuwählen. Danach empfängt Einheit 58 ein Steuersignal und
bestimmt, ob die Daten inkrementiert bzw. erhöht werden sollen. Wenn nicht, werden die Daten durch die Einheit 5 9 dekrementiert
bzw. verkleinert und neu in den Speicher 23 zum nachfolgenden Gebrauch eingeschrieben. Andernfalls empfängt die Einheit 60
in Figur 4B ein Steuersignal, so daß die Vertikalgrößendaten erhöht und neu in den Speicher 23 eingeschrieben werden.
In beiden Fällen beginnt nachfolgend die Steuerung wieder an Punkt 50.
Stellt die Einheit 5 6 fest, daß die Horizontalkomponente eingestellt bzw. verändert werden soll, so liest die Einheit
61 die Horizontagrößendaten aus dem Speicher 23 aus und wählt hierzu den Horizontaldatenbereich des Speichers 23 an. Dann
stellt Einheit 6 2 fest, ob diese Daten vergrößert oder verkleinert werden sollen, so daß entweder die Einheit 6 4 oder
63 ein Steuersignal empfängt. In der Einheit 63 wird die Horizontalgröße verkleinert, während in der Einheit 6 4 die
Horizontalgröße erhöht wird. Die entsprechenden Daten werden dann im Speicher 23, wie bereits zuvor erwähnt, überschrieben.
Anschließend wird in beiden Fällen die Steuerung wiederum am Punkt 5 0 fortgesetzt.
Im Verlauf mehrere Zyklen der beschriebenen Abfolge lassen sich die Horizontal- und/oder Vertikalgröße so lange verändern,
bis ein den Videoschirm beobachtender Benutzer feststellt, daß die Größendaten korrekt sind.
Wird durch die Einheit 5 5 festgestellt, daß die Konvergenz eingestellt werden soll, so empfängt die Einheit 65 ein Steuersignal.
Diese Einheit 6 5 empfängt Daten über den bestimmten Einstellpunkt von der Fernbedienung 4, und zwar über die
Busleitung 64 und adressiert den Speicher 1 über die Bus-
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-19-
leitung 30 in Figur 3, während gleichzeitig der Betrieb des
Adressenkodierers 2 in Abhängigkeit des Horizontalsynchronisationssignals und des Taktpulses unterbrochen wird.
Die am ausgewählten Einstellpunkt gespeicherten Daten werden dann ausgelesen und zum Korrekturdatengenerator 12 übertragen.
Anschließend wird die Steuerung durch die Einheit 66 fortgesetzt.
Diese Einheit 66 stellt fest, ob durch den Befehl von der Fernbedienung 4 eine Einstellung im Horizontalbereich der
Daten erfolgen soll. Wenn nicht, empfängt die Einheit 67 ein
XO Steuersignal, die den Vertikalteil der Daten adressiert.
Nachfolgend bestimmt die Einheit 68, ob die Daten inkrementiert bzw. vergrößert werden sollen. Wenn nicht,
werden durch die Einheit 6 9 die Daten verkleinert. Danach werden mit Hilfe der Einheit 7 0 die Daten vom Korrekturdatengenerator
12 wieder in den Speicher 1 eingeschrieben. Der die Zähler 20 und 21 enthaltende Adressenkodierer 2 nimmt dann
seinen Normalbetrieb wieder auf. Die Steuerung beginnt erneut am Punkt 50. Wird durch die Einheit 68 festgestellt, daß
die Daten erhöht werden sollen, so übernimmt die Einheit 71 die Steuerung und vergrößert die Vertikaldaten. Nachfolgend
wird wiederum die Einheit 7 0 in Betrieb genommen, die in der bereits oben beschriebenen Weise arbeitet.
Stellt die Einheit 66 fest, daß die Horizontaldaten eingestellt bzw. verändert werden sollen, so empfängt die Einheit 7 2 ein
Steuersignal und adressiert den Horizontalteil der Daten. Danach übernimmt die Einheit 7 3 die Steuerung. Einheit 7 3
bestimmt, ob die Daten vergrößert oder verkleinert werden sollen. Jenachdem wird entweder 75 oder die Einheit 7 4 angesteuert.
In der Einheit 7 4 werden die Horizontaldaten verkleinert, während in der Einheit 7 5 die Horizontaldaten vergrößert
werden. In beiden Fällen wird nachfolgend Einheit angesteuert, um die eingestellten Daten wieder in den
Speicher 1 einzuschreiben. Sind die Zähler 20 und 21 wieder in Betrieb genommen, so wird der bereits erwähnte normale
Arbeitsbetrieb durchgeführt, bei dem die veränderten Kon-
36 19Ü19
-20-
daten verwendet werden.
Durch wiederholten Ablauf der oben beschriebenen Schritte kann die Horizontal- und Vertikalkonvergenz an jedem Punkt
des Gitters in Figur 2 mit Hilfe eines jeweils zugeordneten Punktes eingestellt werden, der über das Tastenfeld 45 der
Fernbedienung 4 in Figur 5 bestimmt worden ist. Vorzugsweise wird immer dann, wenn die Daten mit Hilfe der Einheit 7 0 eingeschrieben
werden, eine Interpolation für diejenigen Daten durchgeführt, die an den Interpolationspunkten zwischen aufeinanderfolgenden
Einstellpunkten gespeichert sind. Es ist vorteilhaft, daß eine Interpolation der im Speicher 1
gespeicherten Daten jedesmal nach Einschreiben von Daten durch die Einheit 7 0 durchgeführt wird, und zwar mit den erneuerten
Interpolationsdaten, die an den Interpolationspunkten auf jeder Seite eines Einstellpunktes gespeichert sind, der
in Abhängigkeit eines Befehlssignals von der Fernbedienung 4 verändert werden soll. Bei der in Figur 6 dargestellten
Datenanordnung, bei der zwei Interpolationspunkte zwischen benachbarten Einstellpunkten liegen, enthält jeder Interpolationspunkt
Daten, die den Daten des am nächsten benachbarten Einstellpunktes entsprechen, die jedoch um ein
Drittel der Differenz zwischen den Daten des genannten Einstellpunktes und des nächstfolgenden Einstellpunktes vergrößert
sind. Diese Interpolation kann vollständig innerhalb der Steuerschaltung 3 ohne einen speziellen Betriebsbefehl
ausgeführt werden, und zwar unter Verwendung konventioneller arithmetischer Einheiten jedesmal dann, wenn die Einheit
7 0 die Steuerung übernimmt. Selbstverständlich kann die Anzahl der Interpolationspunkte zwischen zwei Einstellpankten
auch vergrößert ode verkleinert werden, falls dies gewünscht ist.
OWG1NAL INSPECTED
Claims (3)
1. Digitale Konvergenzkorrekturvorrichtung zur Konvergenzkorrektur
einer Mehrzahl von Bildern auf dem Bildschirm einer Fernseheinrichtung, gekennzeichnet
durch
- eine digitale Aufzeichnungsschaltung zur Steuerung der
Aufzeichnung von in Form eines Rasters dargestellten Punkten der Bilder auf dem Bildschirm,
- einen mit der digitalen Aufzeichnungsschaltung verbundenen
und in Speicherseiten unterteilten Digitalspeicher (1) zur Speicherung von Digitaldaten in Übereinstimmung mit
den Aufzeichnungen der Punkte, und
TER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER ": ;-"..: : --"-;"- 3619019
- eine Einrichtung zur Auswahl einer Speicherseite in Übereinstimmung mit einer momentanen Betriebsart der
Fernseheinrichtung.
2, Digitale Konvergenzkorrekturvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
digitale Aufzeichnungsschaltung eine Analogschaltung zur
Lieferung eines Stromes zu einer Ablenkspule sowie ein im Digitalspeicher (1) gespeicherte Daten empfangendes Dämpfungsglied
(24,25) zur Einstellung der Amplitude des Stromes aufweist, um die Größe der Bilder einzustellen.
3. Digitale Konvergenzkorrekturvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die digitale Aufzeichnungsschaltung eine Ablenkspule, eine
neben dieser liegende Korrekturspule sowie eine Einrichtung enthält, die auf im Digitalspeicher (1) gespeicherte
Daten anspricht, um einen fortwährenden Korrekturstrom zur Korrekturspule in Abhängigkeit von im Digitalspeicher (1)
gespeicherten Daten zu liefern.
ORIGINAL INSPECTED
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ID=14868544
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: TER MEER, N., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT. MUELLER, F., |
|
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: PATENTANWAELTE MUELLER & HOFFMANN, 81667 MUENCHEN |