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DE3618533A1 - Fluessigkeitsstrahl-aufzeichnungskopf und diesen fluessigkeitsstrahl-aufzeichnungskopf enthaltendes aufzeichnungssystem - Google Patents

Fluessigkeitsstrahl-aufzeichnungskopf und diesen fluessigkeitsstrahl-aufzeichnungskopf enthaltendes aufzeichnungssystem

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Publication number
DE3618533A1
DE3618533A1 DE19863618533 DE3618533A DE3618533A1 DE 3618533 A1 DE3618533 A1 DE 3618533A1 DE 19863618533 DE19863618533 DE 19863618533 DE 3618533 A DE3618533 A DE 3618533A DE 3618533 A1 DE3618533 A1 DE 3618533A1
Authority
DE
Germany
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jet recording
liquid
liquid jet
head according
Prior art date
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Granted
Application number
DE19863618533
Other languages
English (en)
Other versions
DE3618533C2 (de
Inventor
Shinichi Hirasawa
Hirokazu Hiratsuka Kanagawa Komuro
Tatsuo Yokohama Kanagawa Masaki
Masao Sugata
Yasuhiro Kawasaki Kanagawa Yano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
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Publication date
Priority claimed from JP60124393A external-priority patent/JPH0624856B2/ja
Priority claimed from JP60125155A external-priority patent/JPH0624858B2/ja
Priority claimed from JP60125153A external-priority patent/JPH0655505B2/ja
Priority claimed from JP60127219A external-priority patent/JPH0655507B2/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE3618533A1 publication Critical patent/DE3618533A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3618533C2 publication Critical patent/DE3618533C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/005Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by bringing liquid or particles selectively into contact with a printing material
    • B41J2/01Ink jet
    • B41J2/135Nozzles
    • B41J2/14Structure thereof only for on-demand ink jet heads
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    • B41J2/14088Structure of heating means
    • B41J2/14112Resistive element
    • B41J2/14129Layer structure
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  • Particle Formation And Scattering Control In Inkjet Printers (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf und diesen
  • Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf enthaltendes Aufzeichnungssystem Die vorliegende Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf und ein Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem unter Einschluß dieses Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopfes.
  • Unter den verschiedenen, bisher bekannten Aufzeichnungssystemen ist ein als "Tintenstrahl-Aufzeichnungssystem" bezeichnetes, stoßfreies System insofern ausgezeichnet, als es eine Aufzeichnung mit hoher Geschwindigkeit auf einem gewöhnlichen Papierbogen ermöglicht, ohne daß ein wesentliches Geräusch auftritt und irgendeine besondere Fixierbehandlung nötig ist.
  • Bei dieser Art Aufzeichnungssystem wurden verschiedene Vorschläge und Verbesserungen gemacht. Einige dieser Vorschläge und Verbesserungen wurden bereits praktisch ausgeführt, während andere noch im Stadium der Entwicklung zur praktischen Anwendung sind.
  • Das Tintenstrahl-Aufzeichnungssystem benutzt eine Aufzeichnungsflüssigkeit, die im allgemeinen als "Tintenflüssigkeit" bezeichnet wird. Es werden Tröpfchen der Aufzeichnungsflüssigkeit gebildet, die durch verschiedene Verfahren zum Aufzeichnungskörper, z.B. zu einem Papierbogen fliegen, so daß sie auf dem Aufzeichnungskörper abgeschieden werden und dadurch die gewünschte Information aufzeichnen.
  • Die Anmelderin hat auch ein neues Aufzeichnungssystem des Tintenstrahltyps vorgeschlagen, das in der DE-OS 28 43 064 beschrieben ist. Diese neue Methode beruht auf dem folgenden Prinzip.
  • Thermische Impulse werden als Informationssignale an eine in einer Kammer enthaltene Aufzeichnungsflüssigkeit geliefert. Infolge der Zufuhr der thermischen Impulse erzeugt die Tinte Dampfblasen, die ihrerseits bewirken, daß die Tinte einer Kontraktion unterworfen wird und unter Druck gesetzt wird, so daß sie aus der Kammer abgegeben wird. Die so abgegebene Aufzeichnungsflüssigkeit fliegt in Form von Tröpfchen gegen den Aufzeichnungskörper und wird auf diesem abgeschieden, um so die eingegebene Information aufzuzeichnen.
  • Dieses System läßt sich leicht an eine Hochgeschwindigkeitsaufzeichnung und an eine Farbaufzeichnung anpassen, weil die Schaffung einer hochdichten Gruppenanordnung möglich ist. Da ferner dieses Prinzip durch eine einfachere Anordnung als bisher realisiert werden kann, kann der Aufzeichnungskopf insgesamt kompakter hergestellt werden, und er läßt sich leicht in Massen produzieren. Es ist auch zu bemerken, daß der Aufzeichnungskopf durch die wirksame Anwendung der IS- und Mikroprozessor-Technologien, die bemerkenswerte Fortschritte gemacht haben, eine geeignet große Länge haben kann. Aus diesen Gründen erfreut sich dieses neue Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem einer breiten Anwendung.
  • Dieses Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem hat hauptsächlich einen Aufzeichnungskopf, der ein Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement als Mittel zur Auspressung der Tinte und Bildung der Flüssigkeitströpfchen enthält.
  • Um eine hochwirksame Einbringung der Wärmeenergie in die Flüssigkeit sowie ein gutes Ansprechverhalten der Flüssigkeit in Bezug auf die Ein/Aus-Regelung der Wärme zu erreichen, ist das Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement vorzugsweise in einer mit der Abgabeöffnung in Verbindung stehenden Heizzone vorgesehen, so daß das Umwandlungselement die Flüssigkeit direkt berührt.
  • Das Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement besteht im wesentlichen aus einem wärmeerzeugenden Widerstandselement, das bei Versorgung mit elektrischer Energie Wärme erzeugt, und einem Elektrodenpaar, durch das die elektrische Energie dem Widerstandselement zugeführt wird.
  • Dieser direkte Kontakt zwischen dem Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement und der Aufzeichnungsflüssigkeit bringt jedoch die folgenden Nachteile mit sich. Der direkte Kontakt zwischen dem Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement und der Flüssigkeit kann je nach dem spezifischen Widerstand der Flüssigkeit ein Abfließen des elektrischen Stroms durch die Aufzeichnungsflüssigkeit verursachen.
  • Der in der Flüssigkeit fließende elektrische Strom kann eine Elektrolyse der Flüssigkeit verursachen. Es besteht auch die Gefahr einer Reaktion zwischen dem wärmeerzeugenden Widerstandselement und der Flüssigkeit, wenn das Element durch die ihm zugeführte elektrische Energie aktiviert wird. Eine solche Reaktion kann zu einer Korrosion des wärmeerzeugenden Elements führen, was eine Änderung des spezifischen Widerstands und/oder eine Zerstörung des-wärmeerzeugenden Elements zur Folge hat. Es ist auch möglich, daß die Oberfläche des wärmeerzeugenden Elements mechanisch korrodiert wird oder das Element durch einen mechanischen Schlag reißt oder bricht, der entsteht, wenn die infolge der Einwirkung der elektrischen Energie erzeugten Dampfblasen zusammenbrechen, um zu verschwinden.
  • Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurde vorgeschlagen, auf der Oberfläche des wärmeerzeugenden Elements, das aus einem bezüglich der für einen wärmeerzeugenden Widerstand erforderlichen Eigenschaften ausgezeichneten anorganischen Material besteht, z.B. einer Legierung, wie NiCr, oder Metallboriden, wie ZrB2 und HfB2, eine Schutzschicht aus einem Material bilden, die gegenüber Säure, wie Si02, eine hohe Beständigkeit aufweist. Diese Schutzschicht soll das wärmeerzeugende Element vor der direkten Berührung mit der Aufzeichnungsflüssigkeit bewahren, um so die Zuverlässigkeit und Haltbarkeit bei Dauerbenutzung zu verbessern und so den oben beschriebenen Problemen entgegenzuwirken.
  • Das Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem mit einem Aufzeichnungskopf, der dieses verbesserte Elektrizi tät/Wärme-Umwandl ungselement enthält, zeigt zufriedenstellende Anwendbarkeit bezüglich Säurebeständigkeit und Haltbarkeit, wenn eine Flüssigkeit mit verhältnismäßig niedriger elektrischer Leitfähigkeit, z.B. eine mit Wasser oder Alkohol als Lösungsmittel hergestellte Flüssigkeit, als gefärbte Aufzeichnungsflüssigkeit dient. Dieses Aufzeichnungssystem hat jedoch oft versagt, eine genügende Haltbarkeit und Beständigkeit gegenüber Langzeit-Veränderungen zu schaffen, wenn es zusammen mit einer Aufzeichnungsflüssigkeit eingesetzt wird, die einen hohen Gehalt an Na-Ionen und daher eine hohe elektrische Leitfähigkeit hat. Aus diesem Grunde war es nur möglich, dieses Aufzeichnungssystem mit ausgewählten Aufzeichnungsflüssigkeiten zu benutzen, und daher war es für den Einsatz bei Mehrfarben-Aufzeichnung oder natürlicher Farbaufzeichnung nicht geeignet.
  • Wie oben erwähnt, würde die Zuverlässigkeit und Haltbarkeit des Elektrizität/Wärme-Umwandlungselements durch die Schaffung einer Schutzschicht auf dem wärmeerzeugenden Element verbessert werden.
  • Tatsächlich ist es jedoch sehr schwierig, bei einer Massenproduktion eine solche Schutzschicht mit einem hohen Reproduzierbarkeitsgrad zu bilden, und die so hergestellten Schutzschichten neigen zu Mängeln, die es der Aufzeichnungsflüssigkeit in unerwünschter Weise gestatten, in das Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement zu dem wärmeerzeugenden Element hin einzudringen.
  • Dieses Problem ist besonders ernst bei einer als "hochdichte Mehrfachöffnung" bekannten Anordnung, bei der ein. Flüssigkeitskanal oder eine Flüssigkeitsdüse mit einer Vielzahl von in großer Dichte angeordneten Heizabschnitten vorgesehen ist. Eine solche Anordnung erfordert nämlich, daß zahlreiche, in ihrer Anzahl der Anzahl der Flüssigkeitsdüsen entsprechende Elektrizität/Wärme-Umwandlungselemente gleichzeitig gebildet werden. Daher verursacht irgendein auf einen Fehler der Schutzschicht zurückzuführendes Versagen eines Elektrizität/Wärme-Umwandlungselements ein ernstes Problem unter dem Gesichtspunkt der Ausbeute des Aufzeichnungssystems sowie auch der Produktionskosten. Ferner neigt die Schutzschicht dazu, das thermische Ansprechverhalten und das Wärmeerzeugungsvermögen auf die eingegebenen elektrischen Signale zu verschlechtern.
  • Unter diesen Umständen besteht ein wachsender Bedarf an der Entwicklung eines Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystems unter Benutzung eines Elektrizität/Wärme-Umwandlungselements ohne Schutzschicht, so daß das wärmeerzeugende Element der Aufzeichnungsflüssigkeit direkt ausgesetzt ist, wobei aber das Elektrizität/Wärme-Um- wandlungselement gegen Wärme, Säure, mechanischen Stoß und elektrochemische Umsetzung in hohem Maße beständig ist und ein ausgezeichnetes thermisches Ansprechvermögen zeigt.
  • Demgemäß besteht die Aufgabe der Erfindung in der Schaffung eines Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopfes und eines Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystems mit einem solchen Aufzeichnungskopf, die in der Weise verbessert sind, daß sie die oben beschriebenen, dem Stand der Technik anhaftenden Probleme überwinden.
  • Es soll ein Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf und ein Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem mit einem solchen Aufzeichnungskopf geschaffen werden, wobei der Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf ein wärmeerzeugendes Widerstandselement hat, das eine hohe chemische Beständigkeit sowie einen hohen Widerstand gegenüber elektrochemischer Umsetzung, Säure, mechanischen Stößen und Wärme zeigt und wobei die Schutzschicht auf dem wärmeerzeugenden Widerstandselement weggelassen ist, so daß ein besseres thermisches Ansprechvermögen gewährleistet wird.
  • Weiterhin soll ein Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf und ein Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem mit einem solchen Aufzeichnungskopf geschaffen werden, wobei der Füssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf ein wärmeerzeugendes Element mit einer ausgezeichneten Kontrollierbarkeit des Widerstands enthält.
  • Schließlich soll ein Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf und ein Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem mit einem solchen Aufzeichnungskopf geschaffen werden, bei denen der Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf ein wärmeerzeugendes Widerstandselement hat, das ausgezeichnete Wärmesammlungs- und Wärmestrahlungseigenschaften sowie verschiedene erwünschte Eigenschaften, wie Bindung zwischen dem Substrat und dem Widerstandsfilm, Beständigkeit gegenüber chemischer Reaktion usw. aufweist.
  • Zu diesem Zweck wird nach einer Seite der Erfindung ein Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf geschaffen, der wenigstens einen Flüssigkeitsausgang für die Abgabe einer Aufzeichnungsflüssigkeit zwecks Bildung eines Tröpfchenstrahls der Aufzeichnungsflüssigkeit und wenigstens ein Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement zur Erzeugung von Wärmeenergie und Bildung der Tröpfchen der Aufzeichnungsflüssigkeit aufweist, wobei das Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement einen wärmeerzeugenden Widerstandsfilm hat, der aus einem Halogenatome in einer Matrix von Kohlenstoffatomen enthaltenden, amorphen Material besteht. Es wird ferner ein Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem geschaffen, in das dieser Aufzeichnungskopf eingebaut ist.
  • Nach einer anderen Seite der Erfindung wird ein Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf geschaffen mit wenigstens einem Flüssigkeitstropfen-Ausgang für die Abgabe einer Aufzeichnungsflüssigkeit in Form eines Strahls aus Aufzeichnungsflüssigkeitströpfchen, wenigstens einem Flüssigkeitsdurchgang, der mit dem Ausgang in Verbindung steht und einen Heizabschnitt hat, und wenigstens einem dem Heizabschnitt entsprechenden Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement, das einen auf einem Substrat gebildeten, wärmeerzeugenden Widerstandsfilm aus einem Halogenatome in einer Matrix aus Kohlenstoffatomen enthaltenden, amorphen Material und ein an den wärmeerzeugenden Widerstandsfilm elektrisch angeschlossenes Elektrodenpaar aufweist. Es wird ferner ein Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem vorgesehen, in das dieser Aufzeichnungskopf eingebaut ist.
  • Die vorstehenden und andere Aufgaben9 Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform deutlich, wenn man diese an Hand der beiliegenden Zeichnung liest.
  • Fig. 1 ist eine Teilansicht eines Aufzeichnungskopfes nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II der Figur 1; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Figur 2; die Figuren 4 und 5 sind Teilschnitte unterschiedlicher Beispiele einer Anordnung der Elektrizität/Wärme-Umwandlungselemente in dem Aufzeichnungskopf der Erfindung; Fig. 6 ist eine schematische Erläuterung eines Abscheidungssystems; die Fig. 7 und 8 sind teilweise im Schnitt gezeigte, perspektivische Teildarstellungen des Aufzeichnungskopfes gemäß der vorliegenden Erfindung; die Fig. 9 bis 12 sind Teilschnitte verschiedener Beispiele der erfindungsgemäßen Aufzeichnungskopfes; die Fig. 13, 15 und 17 sind perspektivische Ansichten verschiedener Beispiele der Anordnung von Elektrizität-Wärme-Umwandlungselementen in dem erfindungsgemäßen Aufzeichnungskopf; die Fig. 14, 16 und 18 sind Schnittansichten der Beispiele der in den Figuren 13, 15 und 17 gezeigten Anordnungen; Fig. 19 ist eine perspektivische Ansicht einer Deckelplatte des erfindungsgemäßen Aufzeichnungskopfes; die Fig. 20, 21 und 22 sind perspektivische Ansichten verschiedener Beispiele des erfindungsgemäßen Aufzeichnungskopfes; Fig. 23 ist eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Tintenstrahl-Aufzeichnungssystems; die Fig. 24 bis 29 sind graphische Darstellungen, die die Verteilung des Gehalts der Halogenatome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit steuernden Substanz in einem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm zeigen; und Fig 30 ist eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Aufzeichnungssystems mit teilweise entfernter Wandung.
  • Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung vollständig beschrieben.
  • Bezugnehmend auf die Figuren 1 und 2 wird ein wärmeerzeugender Widerstandsfilm 14 als Bestandteil eines Elektrizität/Wärme-Umwandlungselements von einem Substrat 12 getragen. Auf dem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm 14 ist ein Elektrodenpaar 16,17 vorgesehen. Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, sind mehrere Moduln jeweils aus dem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm 14 und den auf der Schicht 14 vorgesehenen Elektroden 16,17 nebeneinander angeordnet, so daß eine Vielzahl von wirksamen Wärmeerzeugungszonen 18, 18', 18" geschaffen wird.
  • die mit regelmäßigen Zwischenräumen angeordnet sind. In der beschriebenen Ausführungsform sind die Elektroden 16 der Moduln an eine gemeinsame Leitung angeschlossen, so daß sie eine gemeinsame Elektrode bilden. Die Anordnung ist derart, daß die Wärmeerzeugungszonen 18, 18', 18" unabhängig durch die Elektroden 16,17 mit elektrischen Signalen versorgt werden, so daß diese Zonen in einer kontrollierten Weise Wärme erzeugen. Aus Figur 2 und 3 ist ersichtlich, daß eine Deckelplatte 20 mit den den Wärmeerzeugungszonen 18, 18', 18" gegenüberliegenden Kanälen 22, 22', 22" an dem Gesamtkörper angebracht ist, der durch das Substrat 12, den wärmeerzeugenden Widerstandsfilm 14 und die Elektroden 16,17 gebildet ist. Die Kanäle erstrecken sich in Richtung der Linie II-II in Figur 1, wie es in Figur 3 deutlich gezeigt ist, die ein Schnitt nach der Linie III-III der Figur 2 ist. Diese Kanäle schaffen Flüssigkeitsdurchgänge, die die Räume zur Aufnahme der Aufzeichnungsflüssigkeit sind. Jeder dieser Flüssigkeitsdurchgänge hat einen Heizabschnitt 24, der Wärme an die Aufzeichnungsflüssigkeit in dem Flüssigkeitsdurchgang abgibt.
  • Jeder Flüssigkeitsdurchgang ist an dem linken Ende offen, wie in Figur 2 bei 26 gezeigt ist. Das offene Ende 26 bildet daher einen Ausgang für die Aufzeichnungsflüssigkeit. Das andere Ende jedes Flüssigkeitsdurchgangs, d.h. in Figur 2 das rechte Ende, steht mit der Quelle der Aufzeichnungsflüssigkeit in Verbindung. Die Anordnung ist derart, daß bei der auf ein zugeführtes Aufzeichnungssignal ansprechenden Wärmeerzeugung durch die mit einem der Flüssigkeitsdurchgänge verbundene Wärmeerzeugungszone die Aufzeichnungsflüssigkeit in dem Flüssigkeitsdurchgang unter Bildung von Dampfblasen verdampft wird, um so den Druck der Aufzeichnungsflüssigkeit zu erhöhen und die an dem Ausgang 26 stehende Flüssigkeit von dem Ausgang abzugeben, wie es in Figur 2 durch den Pfeil X angegeben ist. Wie aus der vorhergehenden Erläuterung verständlich ist, fehlt bei Figur 1 die Darstellung der Deckelplatte.
  • Vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise besteht das Substrat 12 aus einem Werkstoff mit einer hohen Haltbarkeit gegenüber der Wärme, die während der Bildung des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms 14 auf dem Substrat auf dieses übertragen wird, sowie auch gegenüber Wärme, die während des Betriebs durch die Schicht 14 erzeugt wird. Das Material des Substrats 12 hat vorzugsweise auch einen höheren spezifischen elektrischen Widerstand als der auf diesem gebildete wärmeerzeugende Widerstandsfilm 14. Dies ist jedoch nicht wesentlich, und der spezifische Widerstand des Substrats 12 kann kleiner sein als der des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms 14, vorausgesetzt, daß zwischen dem Substrat 12 und dem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm 14 eine Isolierschicht angeordnet ist. Das Material des Substrats 12 kann eine hohe oder eine niedrige Wärmeleitfähigkeit haben, je nach den Bedingungen, unter denen der Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf angewandt wird.
  • Typische Beispiele von Substanzen, die bei der Erfindung als Material des Substrats 12 brauchbar sind, sind anorganische Materialien, wie Gläser, Keramiken, Silizium und Metalle, sowie organische Materialien, wie Polyamidharze und Polyimidharze.
  • Der wärmeerzeugende Widerstandsfilm 14 besteht aus einem amorphen Material, das Halogenatome in einer Matrix aus Kohlenstoffatomen enthält. Als Halogenatome sind F-, Cl-, Br- und J-Atome usw.
  • alleine oder in Form eines Gemisches geeignet. Unter diesen Halogenen werden F und Cl bevorzugt; unter diesen wird F am meisten bevorzugt.
  • Die wärmeerzeugende Widerstandsschicht 14 mit einer Matrix aus Kohlenstoffatomen kann außer den Halogenatomen eine die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz enthalten. Die die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz kann eine sogenannte Verunreinigung auf dem Gebiet der Halbleiter sein, z.B. eine Verunreinigung des p-Typs, die p-Leitfähigkeit verleiht, oder eine Verunreinigung des n-Typs, die n-Leitfähigkeit verleiht. Beispiele für Verunreinigungen des p-Typs sind Elemente der Gruppe III des Periodischen Systems, wie B, Al, Ga, In, Tl usw., unter denen B und Ga besonders bevorzugt sind, während Beispiele für Verunreinigungen des n-Typs Elemente der Gruppe V des Periodischen Systems sind, wie z.B. P, As, Sb und Bi, unter denen P und As am bevorzugtesten sind. Diese Elemente können alleine oder in Kombination miteinander eingesetzt werden.
  • Der Gehalt der Halogenatome in dem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm 14 liegt vorzugsweoie in dem Bereich von 0,0001 und 30 Atom-%, bevorzugter zwischen 0,0005 und 20 Atom-% und in den am meisten bevorzugten Fällen zwischen 0,001 und 10 Atom-%, wenngleich dieser Gehalt wunschgemäß so ausgewählt werden kann, daß man die den gewünschten Anforderungen entsprechenden Eigenschaften erreicht.
  • Der Gehalt der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz in dem wärmeerzeugenden Widersdandsfilm 14 liegt vorzugsweise - wenn die Substanz vorliegt - zwischen 0,01 und 50000 Atom-ppm, bevorzugter zwischen 0,5 und 10000 Atom-ppm und in den am meisten bevorzugten Fällen zwischen 1 und 5000 Atom-ppm, wenngleich dieser Gehalt wunschgemäß entsprechend den geforderten Eigenschaften bestimmt werden kann. Die oben erwähnten Bereiche des Halogenatom-Gehalts sind auch in dem Fall gültig, in dem der wärmeerzeugende Widerstandsfilm zusätzlich zu den Halogenatomen die die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz enthält.
  • Die Halogenatome und/oder die die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz können in Richtung der Dicke des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms 14 eine ungleichmäßige Verteilung haben. Insbesondere kann die Verteilung der Halogenatome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit steuernden Substanz in Richtung der Dicke einen solchen Gradienten bilden, daß der Gehalt zur Oberseite des Films 14 hin oder umgekehrt zur Unterseite des Films 14 hin, d.h. zu der dem Substrat 12 anliegenden Seite hin zunimmt. Ferner kann die Verteilung derart sein, daß der Gehalt längs der Dicke des Films 14 einen Maximalwert oder einen Minimalwert aufweist. Demgemäß kann die Verteilung des Gehalts der Halogenatome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz in Richtung der Dicke des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms 14 in geeigneter Weise ausgewählt werden, so daß die gewünschten Eigenschaften geschaffen werden.
  • Die Figuren 24 bis 29 zeigen praktische Beispiele für Verteilungsmuster des Gehalts der Halogenatome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz längs der Dicke des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms 14 in dem Aufzeichnungskopf der Erfindung. In diesen Figuren stellt die Ordinatenachse den Abstand T von der Grenzfläche zwischen dem Substrat 12 und dem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm 14 sowie die Dicke t des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms 14 dar, während die Abszissenachse den Gehalt C der Halogenatome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz bedeutet. In diesen Figuren sind die Maßstäbe der Achsen in der Weise variiert, daß die diesen Figuren eigentümlichen Eigenschaften betont werden. So kann die Erfindung mit den in diesen Figuren gezeigten Verteilungsmustern innerhalb bestimmter Toleranzbereiche in den jeweiligen Fällen durchgeführt werden. Dem Fachmann ist jedoch geläufig, daß die in diesen Figuren gezeigten Muster der Gehaltsverteilung nur der Erläuterung dienen und andere Verteilungsmuster nach der Erfindung nicht ausgeschlossen sind. Wenn der wärmeerzeugende Widerstandsfilm 14 Halogenatome und die die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz enthält, können das Verteilungsmuster des Gehalts der Halogenatome und das Verteilungsmuster des Gehalts der die Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz unabhängig voneinander gewählt werden, um die gewünschten Eigenschaften zu erreichen. Die Dicke des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms 14 kann frei gewählt werden, so daß optimale thermische und mechanische Eigenschaften erzielt werden.
  • Wie oben angegeben, besteht der wärmeerzeugende Widerstandsfilm 14 in dem Aufzeichnungskopf der Erfindung aus einem amorphen Material, das Halogenatome in einer Matrix aus Kohlenstoffatomen enthält. Dieses amorphe Material wird nachfolgend als "a-C:X" ausgedrückt, worin X Halogenatome anzeigt. Das amorphe Material a-C:X kann durch das Plasma-CVD-Verfahren, wie z.B. das Glühentladungsverfahren, oder durch ein Vakuum-Abscheidungsverfahren, wie z.B.
  • durch Zerstäubung, gebildet werden.
  • Das Verfahren zur Bildung der Widerstandsschicht 14 aus a-C:X durch das Glühentladungsverfahren umfaßt grundsätzlich die Stufen des Einbringens des Substrats in eine Abscheidungskammer mit innerem Unterdruck und Einführung eines zur Lieferung von Kohlenstoffatomen C befähigten Materialgases und eines zur Lieferung von Halogenatomen X befähigten Material gases in die Abscheidungskammer, wobei in dieser mittels Hochfrequenzwellen oder Mikrowellen eine Glühentladung durchgeführt wird, wodurch auf dem Substrat 12 ein a-C:X-Film gebildet wird. Die Geschwindigkeit der Einführung des X-Materialgases kann zeitlich geändert werden, wenn eine ungleichmäßige Verteilung der Halogenatome X gefordert wird.
  • Auf der anderen Seite erfolgt die Bildung des Widerstandsfilms 14 aus a-C:X durch Zerstäubung nach einem Verfahren, das grundsätzlich die Stufen der Einbringung des Substrats 12 in eine Abscheidungskammer, in der eine Unterdruck-Atmosphäre aus einem Inertgas, wie Ar, He oder deren Gemisch, unterhalten wird, und der Durchführung der Zerstäubung auf einem Target umfaßt, das aus den Kohlenstoffatomen C besteht, während das X-Materialgas für die Lieferung der Halogenatome X eingeführt wird. Die Einführungsgeschwindigkeit des X-Gases kann zeitlich variiert werden, um einen gewissen Gradienten, d.h. eine ungleichmäßige Verteilung der Halogenatome X zu erreichen.
  • Das amorphe Material, welches als Material des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms 14 in dem Aufzeichnungskopf der Erfindung dient, kann in der Kohlenstoffmatrix neben den Halogenatomen eine die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz enthalten. Dieses amorphe Material wird nachfolgend als "a-C:X(p,n)" bezeichnet, worin X Halogenatome bedeutet, während (p,n) die die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz darstellt. Das amorphe Material a-C:X(p,n) kann durch ein Plasma-CVD-Verfahren, z.B. ein Glühentladungsverfahren, oder durch ein Vakuum-Abscheidungsverfahren, wie z.B.
  • durch Zerstäubung, gebildet werden.
  • Das Verfahren zur Bildung der Widerstandsschicht 14 aus a-C:X(p,n) durch das Glühentladungsverfahren umfaßt grundsätzlich die Stufen der Einbringung des Substrats in eine Abscheidungskammer unter reduziertem Innendruck und der Einführung eines zur Lieferung von Kohlenstoffatomen C befähigten Gasmaterials und eines zur Lieferung von Halogenatomen X befähigten Gasmaterials und eines zur Lieferung der die elektrische Leitfahigkiet kontrollierenden Substanz befähigten Gasmaterials in die Abscheidungskammer, während in der Kammer durch Hochfrequenzwellen oder Mikrowellen eine Glühentladung vorgenommen wird, wodurch auf dem Substrat 12 ein a-C:X(p,n)-Film gebildet wird. Die Geschwindigkeit der Einführung von wenigstens einem der X-Material- und (p,n)-Material-Gase kann zeitlich variiert werden, wenn eine ungleichmäßige Verteilung der Halogenatome X und/oder der Substanz (p,n) angestrebt wird.
  • Auf der anderen Seite erfolgt die Bildung des Widerstandsfilms 14 aus a-C:X(p,n) durch Zerstäubung durch ein Verfahren, das grundsätzlich die Stufen der Einbringung des Substrats 12 in eine Abscheidungskammer, in der eine durch ein Inertgas, wie Ar, He oder deren Gemisch, gebildete Unterdruckatmosphäre unterhalten wird, und der Durchführung der Zerstäubung auf einem durch die Kohlenstoffatome C gebildeten Target umfaßt, während das X-Materialgas zur Lieferung der Halogenatome X und das (p,n)-Materialgas zur Lieferung der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz (p,n) in die Kammer eingeführt werden. Die Einführungsgeschwindigkeit des X-Materialgases und/oder die Einführungsgeschwindigkeit des (p,n)-Materialgases kann zeitlich variiert werden, um einen bestimmten Gradienten zu erhalten, d.h. eine ungleichmäßige Verteilung der Halogenatome X und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz.
  • Bei den oben erläuterten Verfahren können die Materialgase zur Lieferung der Kohlenstoffatome C, der Halogenatome X und der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz (p,n) Substanzen sein, die unter Normaldruck gasförmig vorliegen oder Substanzen, die unter einem reduzierten Druck vergast werden können.
  • Das Material zur Lieferung der Kohlenstoffatome C kann gesättigte Kohlenwasserstoffe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, äthylenische Kohlenwasserstoffe mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen, azetylenische Kohlenwasserstoffe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und aromatische Kohlenwasserstoffe umfassen. Praktische Beispiele für gesättigte Kohlenwasserstoffe sind Methan (CH4), Athan (C2H6), Propan (C3H8), n-Butan (n-C4H10) und Pentan (C5H12). Praktische Beispiele für äthylenische Kohlenwasserstoffe sind Athylen (C2H4), Propylen (C3H6), Buten-1 (C4H8), Buten-2 (C4H8), Isobutylen (C4H8) und Penten (C5H10).
  • Praktische Beispiele für azetylenische Kohlenwasserstoffe sind Azetylen (C2H2), Methylazetylen (C3H4) und Butin (C4H6). Ein praktisches Beispiel eines aromatischen t(ohlenwasserstoffs ist Benzol (C6H6).
  • Die Materialien für die Lieferung der Halogenatome X umfassen Halogene, Halogenide, Interhalogenveroindungen und halogesubstituierte Kohlenwasserstoff-Deri vate. Praktische Beispiele für Halogene sind F2, Cl2, Br2 und J2. Praktische Beispiele für Halogenide sind HF, HCl, HBr und HJ. Praktische Beispiele für Interhalogenverbindungen sind BrF, ClF, ClF3, BrF5, BrF3, JF3, JF7, JCl und JBr. Praktische Beispiele für halogensubstituierte Kohlenwasserstoff-Derivate sind CF4, CHF3, CH2F2, CH3F, CCl4, CHCl3, CH2Cl2, CH3Cl, CBr4, CHBr3, CH2Br2, CH3Br, CJ4, CHJ3, CH2J2 und CH3J.
  • Beispiele für das Material zur Lieferung der die elektrische Leitfähigkeit bestimmenden Substanz sind die folgenden. Zur Lieferung der Atome der Gruppe III, insbesondere von Boratomen können in geeigneter Weise Borhydride, wie B2H6, B4H10, B5Hg, B5H11, B6H10, B6H12, und B6H14, sowie Borhalogenide, wie BF3, BCl3 und BBr3 dienen.
  • Materialien, wie AlCl3, GaCl3, Ga(CH3)3, InCl und TlCl3 sind zur Einführung anderer Atome der Gruppe III brauchbar.
  • Zur Lieferung von Atomen der Gruppe V, insbesondere von Phosphor, sind zweckmäßigerweise Phosphorhydride, wie PH3 und P2H4, sowie Phosphorhalogenide, wie PH4J, PF3, PF5, Pol 3' PC15, PBr3, PBr5 und PJ3 geeignet. Materialien, wie AsH3, AsF3, AsCl3, AsBr3, AsF5, SbH3, SbF3, SbF5, SbCl 3' SbCl5, BiH3, BiCl 3 und BiBr3 sind zur Einführung anderer Atome der Gruppe V geeignet.
  • Diese Materialien können alleine oder in Kombination miteinander eingesetzt werden.
  • Bei dem Verfahren zur Bildung des beschriebenen wärmeerzeugenden Widerstandsfilms können die Mengen der in dem zu bildenden Film 14 enthaltenen Halogenatome und der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz wie auch die Eigenschaften des Widerstandsfilms 14 durch geeigente Wahl von Faktoren, wie die Substrattemperatur, Zuführungsgeschwindigkeiten der Materialgase, elektrische Entladungsleistung und Druck in der Abscheidungskammer, kontrolliert werden.
  • Wenn man einen wärmeerzeugenden Widerstandsfilm 14 erhalten will, in dem die Halogenatome oder die die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz oder beide eine ungleichmäßige Verteilung in Richtung der Dicke haben, variiert man vorzugsweise die Geschwindigkeit bzw. Geschwindigkeiten der Einführung der Halogenatome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz mit der Zeit mittels eines Steuerventils oder eines anderen geeigneten Mittels.
  • Die Substrattemperatur wird vorzugsweise im Bereich zwischen 20 und 1500 "C, bevorzugter zwischen 30 und 1200 OC und bei den am meisten bevorzugten Fällen zwischen 50 und 1100 "C ausgewählt.
  • Die Zufuhrgeschwindigkeit des Materialgases wird zweckmäßig mit Rücksicht auf die Wärmeerzeugungseigenschaft des Films und die Filmbildungsgeschwindigkeit ausgewählt.
  • Die elektrische Entladungsleistung liegt vorzugsweise in dem Bereich von 0,001 und 20 W/cm2, bevorzugter zwischen 0,01 und 15 W/cm2 und in den am meisten bevorzugten Fällen zwischen 0,05 und 10 W/cm2.
  • Schließlich liegt der Druck in der Abscheidungskammer vorzugsweise in dem Bereich zwischen 10 4 und 10 Torr, insbesondere zwischen 10 2 und 5 Torr.
  • Der nach dem oben beschriebenen Verfahren hergestellte Widerstandsfilm des Aufzeichnungskopfes der Erfindung besitzt ähnliche Eigenschaften wie Diamant. Beispielsweise liegt die Vickers-Härte dieses Films in der Höhe von 1800 bis 5000. Die chemische Beständigkeit und die Wärmebeständigkeit sind infolge der Halogenatome ausgezeichnet. Ferner wird die Kontrollierbarkeit des Widerstandes durch die Anwesenheit der die elektrische Leitfähigkeit regelnden Substanz verbessert.
  • Der in dem Aufzeichnungskopf der Erfindung benutzte wärmeerzeugende Widerstandsfilm erfordert auf dem Film keine Schutzschicht, da er eine lange Haltbarkeit gegenüber mechanischen Stößen und eine hohe chemische Beständigkeit zeigt. Daher erlaubt der diesen wärmeerzeugenden Widerstandsfilm enthaltende Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf der Erfindung eine hohe Leistung der Wärmeübertragung auf die Aufzeichnungsflüssigkeit infolge des eingegebenen Signals, so daß eine hohe thermische Ansprechcharakteristik erreicht wird. Dies wiederum verbessert die Flugeigenschaften der Tröpfchen infolge der dem Aufzeichnungskopf zugeführten Signale.
  • Die Erfindung schließt jedoch eine Schutzschicht auf dem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm nicht aus, vorausgesetzt, daß die Schutzschicht das Ansprechverhalten nicht wesentlich beeinträchtigt.
  • Tatsächlich ist die Schutzschicht wesentlich, wenn die Aufzeichnungsflüssigkeit elektrisch leitend ist, damit jeglicher Kurzschluß des elektrischen Stroms zwischen den beiden Elektroden durch die Flüssigkeit vermieden wird.
  • Bei dem oben beschriebenen Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement ist der wärmeerzeugende Widerstandsfilm auf dem Substrat gebildet und durch die Elektroden bedeckt. Dies ist jedoch nicht wesentlich, und die Anordnung kann auch so sein, daß die Elektroden sandwichartig zwischen dem Substrat und dem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm eingelegt sind. Figur 4 zeigt eine modifizierte Ausführung, bei der die Elektroden 16 und 17 direkt auf dem Substrat 12 gebildet und mit dem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm 14 belegt sind.
  • Obgleich das Substrat 12 nach der Erläuterung aus einem einzigen Körper besteht, kann das bei der Erfindung benutzte Substrat 12 ein zusammengesetzter Körper sein. Figur 5 zeigt ein Beispiel eines solchen zusammengesetzten Substrats. Dieses Substrat hat demzufolge ein Basisteil 12a und eine auf dem Basisteil 12a gebildete Oberflächenschicht 12b.
  • Das Basisteil 12a kann aus dem gleichen Material wie das an Hand der Figuren 1 bis 3 erläuterte Substratmaterial bestehen, während die Oberflächenschicht 12b aus einem Material gebildet werden kann, das eine höhere Affinität zu dem auf ihm zu bildenden Widerstandsfilm 14 zeigt. So kann die Oberflächenschicht 12b aus einem amorphen Material mit einer Matrix aus Kohlenstoffatomen oder einem geeigneten bekannten Oxid gebildet werden. Die Oberflächenschicht 12b kann in gleicher Weise wie bei der oben erläuterten Bildung der wärmeerzeugenden Widerstandsschicht durch Abscheidung auf dem Basisteil 12a aus einem geeigneten Material gebildet werden.
  • Die Oberflächenschicht 12b kann eine Glasierschicht aus gewöhnlichem Glas oder - wenn der Basisteil aus einem Metall besteht -eine Oxidschicht sein, die durch Oxidation der Oberfläche eines solchen Metall-Basisteils gebildet wird.
  • Die Elektroden 16 und 17 können aus irgendeinem bekannten Material mit der erforderlichen Leitfähigkeit bestehen, z.B. Metallen, wie Au, Cu, Al, Ag und Ni.
  • Der Aufzeichnungskopf der Erfindung kann durch das folgende Verfahren unter Benutzung einer Apparatur hergestellt werden, die in Figur 6 beispielhaft gezeigt und der Bildung des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms durch Abscheidung auf der Substratoberfläche angepaßt ist.
  • Bezugnehemnd auf Figur 6 hat die Apparatur zur Bildung des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms die folgenden Bestandteile: eine Abscheidungskammer 1101; Gasflaschen 1102 bis 1106; Massenströmungsregler 1107 bis 1111; Einlaßventile 1112 bis 1116; Auslaßventile 1117 bis 1121; Gasflaschenventile 1122 bis 1126; Auslaßdruckmesser 1127 bis 1131; ein Hilfsventil 1132; ein Hebel 1133; ein Hauptventil 1134; ein Leckventil 1135; ein Vakuummesser 1136; ein Substrat 1137, auf dem der wärmeerzeugende Widerstandsfilm zu bilden ist; ein Erhitzer 1138; ein Substrat-Kalter 1139; eine elektrische Hochspannungsversorgungseinheit 1140; eine Elektrode 1141; und ein Verschluß 1142. Die Zahl 1142-1 bezeichnet ein Target, das an der Elektrode 1141 angebracht werden kann, wenn die Zerstäubung zur Anwendung kommen soll.
  • Zur Bildung des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms mit einer Matrix aus Kohlenstoffatomen und einem Gehalt an Halogenatomen kann das Verfahren wie folgt sein. Die Gasflasche 1102 ist mit CF4-Gas (99,9 % oder höhere Reinheit) gefüllt, das mit Ar-Gas verdünnt ist, während die Gasflasche 1103 mit C2F6 (99,9 S oder höhere Reinheit) gefüllt ist, das ebenfalls mit Ar-Gas verdünnt ist. Bevor man die Gase aus den Flaschen in die Abscheidungskammer 1101 einströmen läßt, vergewissert sich der Bedienungsmann, daß die Ventile 1122 bis 1126 aller Gasflaschen 1102 bis 1106 geschlossen sind und die Einlaßventile 1112 bis 1116, die Auslaßventile 1117 bis 1121 und das Hilfsventil 1132 alle geöffnet sind. Dann öffnet der Bedienungsmann das Hauptventil 1134, um die Abscheidungskammer 1101 und die angeschlossenen Gasleitungen zu evakuieren. Wenn die Ablesung auf dem Vakuummesser 1136 1,5-10 6 Torr erreicht hat, schließt er das Hilfsventil 1132, die Einlaßventile 1112 bis 1116 und die Auslaßventile 1117 bis 1121. Dann werden die Ventile der die einzusetzenden Gase enthaltenden Gasflaschen geöffnet, so daß diese Gase in die Abscheidungskammer 1101 eingeführt werden.
  • Wenn der Widerstandsfilm aus a-C:X mit dieser Apparatur nach dem Glühentladungsverfahren gebildet wird, kann das Verfahren wie folgt ablaufen.
  • Als erste Stufe wird das Ventil 1122 geöffnet, um CF4/Ar-Gas aus der Gasflasche 1102 abzugeben, wobei der von dem Auslaß-Druckventil 1127 angezeigte Druck auf 1 kg/cm2 reguliert wird. Anschließend wird das Einlaßventil 1112 allmählich geöffnet, damit das Gas in den Massenströmungsregler 1107 einströmen kann. Dann werden das Auslaßventil 1117 und das Hilfsventil 1132 allmählich geöffnet, um CF4/Ar-Gas in die Abscheidungskammer 1101 einzuführen. Inzwischen stellt der Bedienungsmann den Massenströmungsregler 1107 auf die gewünschte Strömungsgeschwindigkeit des CF4/Ar-Gases ein, desgl.
  • die Öffnung des Hauptventils 1134 unter Beachtung der Anzeige des Vakuummessers 1136, so daß in der Abscheidungskammer 1101 ein gewünschter Druck eingehalten wird. Nach Einschaltung des Erhitzers 1138 zwecks Erhitzung des auf dem Halter 1139 befindlichen Substrats 1137 auf die gewünschte Temperatur wird der Verschluß 1142 geöffnet, um die Glühentladung in der Abscheidungskammer 1101 in Gang zu setzen.
  • Um eine ungleichmäßige Verteilung des X in dem aus a-C:X bestehenden Widerstandsfilms zu erreichen, wird die Uffnung des Auslaßventils 1117 von Hand oder durch einen externen Antriebsmotor so variiert, daß die Strömungsgeschwindigkeit des CF4/Ar-Gases längs einer vorbestimmten Änderungsgeschwindigkeitskurve geändert wird, wodurch eine Anderung des Gehalts der F-Atome in dem Produktfilm 14 in Richtung seiner Dicke erreicht wird.
  • Wenn der Widerstandsfilm aus a-C:X durch das Zerstäubungsverfahren mit der oben erläuterten Apparatur gebildet wird, kann das Verfahren wie folgt ablaufen. Ein Stück Graphit 1142-1 von hoher Reinheit wird zunächst als Target auf die Elektrode 1141 gesetzt, an die von einer elektrischen Hochspannungsversorgungseinheit 1140 eine Hochspannung angelegt werden kann. Dann wird das CF4/Ar-Gas aus der Flasche 1102 mit einer gewünschten Strömungsgeschwindigkeit in die Abscheidungskammer 1101 eingeführt, wie dies auch bei der Filmbildung durch Glühentladung der Fall ist. Dann wird der Verschluß 1142 geöffnet, und die Energieversorgungseinheit 1140 wird eingeschaltet, wodurch auf dem Target 1142-1 ein Zerstäubung erfolgt.
  • Inzwischen wird das Substrat 1137 durch den Erhitzer 1138 auf die gewünschte Temperatur erhitzt und auf dieser gehalten, und die Öffnung des Hauptventils 1134 wird wie bei der Filmbildung durch Glühentladung auf den gewünschten Druck in der Abscheidungskammer eingestellt.
  • Zur Erreichung einer ungleichmäßigen Verteilung des X in dem Widerstandsfilm aus a-C:X wird die Öffnung des Auslaßventils 1117 so variiert, daß sich die Strömungsgeschwindigkeit des CF4/Ar-Gases längs einer vorbestimmten Anderungsgeschwindigkeitskurve ändert, so daß sich wie bei der Filmbildung durch Glühentladung in dem Produktfilm 14 in Richtung der Dicke ein variabler Gehalt an F-Atomen einstellt.
  • Um einen wärmeerzeugenden Widerstandsfilm aus dem a-C:X(p,n)-System mit einer Matrix aus Kohlenstoffatomen und einem Gehalt an Halogenatomen und einer die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz zu erhalten, ist die Gasflasche 1102 mit CF4-Gas (99,9 % oder höhere Reinheit) gefüllt, das mit Ar-Gas verdünnt ist, während die Gasflasche 1103 mit C2F6-Gas (99,9 % oder höhere Reinheit) gefüllt ist, das ebenfalls mit Ar-Gas verdünnt ist. In ähnlicher Weise ist die Flasche L104 mit PF5-Gas (99,9 % oder höhere Reinheit) gefüllt, das mit Ar-Gas verdünnt ist. Bevor man die Gase aus diesen Flaschen in die Abscheidungskammer 1101 einströmen läßt, vergewissert sich der Bedienungsmann, daß die Ventile 1122 bis 1126 sämtlicher Gasflaschen 1102 bis 1106 geschlossen sind und daß die Einlaßventile 1112 bis 1116, die Auslaßventile 1117 bis 1121 und das Hilfsventil 1132 geöffnet sind. Dann öffnet der Bedienungsmann das Hauptventil 1134, um die Abscheidungskammer 1101 und die angeschlossenen Gasleitungen zu evakuieren. Wenn die Anzeige des Vakuummessers 1136 dann 1,5-10 6 Torr erreicht hat, werden das Hilfsventil 1132, die Einlaßventile 1112 bis 1116 und die Auslaßventile 1117 bis 1121 geschlossen. Dann werden die Ventile der die einzusetzenden Gase enthaltenden Gasflaschen geöffnet, so daß diese Gase in die Abscheidungskammer 1101 eingeführt werden.
  • Wenn der Widerstandsfilm aus a-C:X(p,n) mit dieser Apparatur durch das Glühentladungsverfahren gebildet wird, kann das Verfahren wie folgt ablaufen.
  • Als erste Stufe wird das Ventil 1122 geöffnet, um das CF4/Ar-Gas aus der Gasflasche 1102 abzugeben, das Ventil 1123 wird geöffnet, um das BF3/Ar-Gas aus der Gasflasche 1103 abzugeben, und es wurden die durch die Auslaßdruckmesser 1127 und 1128 angezeigten Drucke auf 1 kg/cm2 einreguliert. Dann werden die Einlaßventile 1112 und 1113 allmählich geöffnet, um die Gase in die Massenströmungsregler 1107 und 1108 einströmen zu lassen. Dann werden die Auslaßventile 1117,1118 und das Hilfsventil 1132 allmählich geöffnet, um das CF4/Ar-Gas und das BF3/Ar-Gas in die Abscheidungskammer 1101 einzuführen. Inzwischen stellt der Bedienungsmann die Massenströmungsregler 1107,1108 auf das gewünschte Verhältnis der Strömungsgeschwindigkeiten des CF4/Ar-Gases und BF3/Ar-Gases ein, und er stellt auch die Öffnung des Hauptventils 1134 unter Beachtung der Ablesung des Vakuummessers 1136 so ein, daß in der Abscheidungskammer 1101 ein gewünschter Druck eingehalten wird. Dann wird der Erhitzer 1138 zwecks Erhitzung des auf dem Halter 1139 befindlichen Substrats 1137 auf eine gewünschte Temperatur eingeschaltet, und danach wird der Verschluß 1142 geöffnet, um in der Abscheidungskammer 1101 eine Glühentladung in Gang zu setzen.
  • Zur Erreichung einer ungleichmäßigen Verteilung der X-Atome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz in dem aus a-C:X(p,n) bestehenden Widerstandsfilm werden die Öffnung des Auslaßventils 1117 und/oder die des Auslaßventils 1118 von Hand oder durch einen äußeren Antriebsmotor so variiert, daß sich die Strömungsgeschwindigkeit des CF4/Ar-Gases und/oder die des BF3/Ar-Gases längs vorbestimmter Anderungsgeschwindigkeitskurven ändert, wodurch in dem Produktfilm 14 ein in Richtung der Filmdicke variabler Gehalt an F-Atomen und/oder der die Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz entsteht.
  • Wenn der Widerstandsfilm aus a-C:X(p,n) mit der oben erläuterten Apparatur durch Zerstäubung gebildet wird, kann das Verfahren wie folgt ablaufen.
  • Ein Graphitstück 1142-1 von hoher Reinheit wird zunächst als Target auf die Elektrode 1141 gesetzt, die von einer elektrischen Hochspannungsversorgungseinheit 1140 mit einer Hochspannung versorgt werden kann. Dann werden CF4/Ar-Gas und BF3/Ar-Gas aus den Flaschen 1102 und 1103 mit einer gewünschten Strömungsgeschwindigkeit in die Abscheidungskammer 1101 eingeführt, wie es auch bei der Filmbildung durch Glühentladung der Fall war. Dann wird der Verschluß 1142 geöffnet, und die Energieversorgung 1140 wird eingeschaltet, wodurch auf dem Target 1142-1 die Zerstäubung erfolgt. Inzwischen wird das Substrat 1137 durch den Erhitzer 1138 auf die gewünschte Temperatur erhitzt und auf dieser gehalten, und die Öffnung des Hauptventils 1134 wird auf den gewünschten Druck in der Abscheidungskammer eingestellt, wie es bei der Filmbildung durch Glühentladung der Fall war.
  • Zur Erreichung einer ungleichmäßigen Verteilung der X-Atome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz in dem aus a-C:X(p,n) bestehenden Widerstandsfilm werden die Öffnung des Auslaßventils 1117 und/oder die des Auslaßventils 1118 so variiert, daß sich die Strömungsgeschwindigkeit des CF4/Ar-Gases und/oder die des BF3/Ar-Gases längs vorbestimmter Anderungsgeschwindigkeitskurven verändert, so daß wi e bei der Filmbildung durch Glühentladung in dem Produktfilm 14 in Richtung seiner Dicke eine Anderung des Gehalt der F-Atome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit steuernden Substanz eintritt.
  • Das Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement der in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Art zur Verwendung in dem Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf der Erfindung wird dadurch hergestellt, daß man auf dem Substrat in der oben beschriebenen Weise den wärmeerzeugenden Widerstandsfilm bildet, auf dem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm leitfähige Schichten, z.B. eine Au-Schicht und eine Al-Schicht, als Elektroden ausbildet und eine Musterbildung der leitfähigen Schichten und des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms durch bekannte photolithographische Verfahren durchführt. Wenn nötig, wird eine den wärmeerzeugenden Widerstandsfilm und die Elektroden bedeckende Schutzschicht gebildet.
  • Auf der anderen Seite wird das Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement der in Figur 4 gezeigten Art für den Einsatz in dem Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf der Erfindung dadurch gebildet, daß man zunächst auf dem Substrat eine leitfähige Schicht bildet, durch ein photolithographisches Verfahren eine Musterbildung der leitfähigen Schicht vornimmt und den wärmeerzeugenden Widerstandsfilm durch Glühentladung oder Zerstäubung wie oben erläutert bildet.
  • Die Deckelplatte des Aufzeichnungskopfes besteht aus einem ähnlichen Material wie das Substrat. Die Kanäle werden durch ein geeignetes Verfahren gebildet, wie z.B. durch mechanisches Fräsen mittels Mikrofräse, chemische Atzung, usw.. Wenn ein lichtempfindliches Glas als Material dient, können die Kanäle durch Belichtung in dem gewünschten Muster und anschließende Entwicklung gebildet werden.
  • Das Verbinden der Deckelplatte mit dem Substrat erfolgt durch Bindung mittels eines Klebers, nachdem eine genügende lagemäßige Ausrichtung erfolgt ist. Einige Material arten der Deckelplatte erlauben es, die Verbindung der Deckelplatte mit dem Substrat durch Schmelzschweißung zu erreichen.
  • Bei der hier beschriebenen Ausführungsform des Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopfes ist der Auslaß 26 der Aufzeichnungsflüssigkeit an einem Ende des Kanals 22 gebildet, der den Flüssigkeitsdurchgang in der Deckelplatte 20 begrenzt, wie es für den typischen Fall in Figur 7 gezeigt ist. Diese Lage des Auslaßes der Aufzeichnungsflüssigkeit schließt andere Lagen jedoch nicht aus, und der Auslaß 26 für die Aufzeichnungsflüssigkeit kann auch auf der Oberfläche der Deckelplatte 20 ausgebildet sein, wie in Figur 8 gezeigt ist. In diesem Fall können die Endöffnungen eines jeden den Flüssigkeitsdurchgang begrenzenden Kanals als ein Aufzeichnungsflüssigkeitseingang dienen, durch den die Aufzeichnungsflüssigkeit in den Flüssigkeitsdurchgang eingeführt wird, und die Aufzeichnungsflüssigkeit wird als Strahl durch den Ausgang 26 abgegeben, wie durch den Pfeil Y gezeigt ist. In diesem Fall kann selbstverständlich jeder Kanal an seinem einen Ende geschlossen sein, so daß die Flüssigkeit durch das offene Ende jedes Kanals eingeführt wird.
  • Eine Modifizierung des Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopfes der beschriebenen Ausführungsform wird nachfolgend erläutert.
  • Nach Figur 9, die ein Schnitt nach der Linie IX-IX der Figur 8 ist, wird die Deckelplatte 20, soweit nicht die Kanäle bestehen, mit dem Substrat des Elektrizität/Wärme-Umwandlungselements in Berührung gehalten. Daher sind die längs der betreffenden Kanäle 22 gebildeten Heizabschnitte 24 voneinander durch die Stege 30 isoliert, die durch die das Substrat berührenden Abschnitte der Deckelplatte 20 gebildet sind. Bei der in Figur 9 gezeigten Anordnung sind die wärmeerzeugenden Zonen 18 in den betreffenden Kanälen nahe den Ausgängen 26 vorgesehen.
  • Die Figuren 10 und 12 sind Schnitte verschiedener Beispiele des Aufzeichnungskopfes der beschriebenen Ausführungsform nach der Linie IX-IX der Figur 8.
  • Bei dem in Figur 10 gezeigten Aufzeichnungskopf berühren die Stege 30 das Substrat 12 nicht, so daß die den wärmeerzeugenden Zonen 18 entsprechenden Heizabschnitte 24 miteinander in Verbindung stehen, d.h. die Flüssigkeitsdurchlässe sind nicht wie in Figur 9 gezeigt unabhängig, sondern benachbarte Flüssigkeitsdurchgänge stehen miteinander in Verbindung.
  • Bei dem in Figur 11 gezeigten Aufzeichnungskopf sind die Stege 30 nicht in der Deckelplatte 20, sondern in dem Substrat ausgebildet. Daher stehen die Heizabschnitte 24 miteinander in Verbindung, wie es bei dem in Figur 10 gezeigten Aufzeichnungskopf der Fall ist. Daher stehen auch in diesem Fall benachbarte Flüssigkeitsdurchgänge miteinander in Verbindung.
  • Der in Figur 12 gezeigte Aufzeichnungskopf hat anders als die Aufzeichnungsköpfe der Figuren 10 und 12 keinerlei Steg. In diesem Fall wird daher der Flüssigkeitsdurchgang durch eine Tintenkammer gebildet, die allen Heizabschnitten 24 gemeinsam ist.
  • Die in den Figuren 9 bis 12 gezeigten verschiedenen Beispiele, die Abwandlungen des in Figur 8 dargestellten Aufzeichnungskopfes sind, lassen sich auch bei dem Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf der in Figur 7 gezeigten Art realisieren.
  • Die Ausbildung der Stege 30 ist nicht wesentlich. Die Stege können nämlich auch wegfallen, vorausgesetzt, daß die Reichweite und das Ziel der fliegenden Tröpfchen einen vorbestimmten Toleranzbereich nicht verlassen, wenngleich es zutrifft, daß die Richtung, Geschwindigkeit und Stärke des Flüssigkeitsstrahls durch die in den benachbarten Flüssigkeitsausgängen stehende Flüssigkeit beeinflußt werden.
  • Die Bildung von Stegen wird jedoch bevorzugt, um gegenseitige Beeinflußungen zwischen benachbarten Flüssigkeitsausgängen zu verringern und die Wirksamkeit der Energieumwandlung zu verbessern. Dem Fachmann ist klar, daß die Stege einteilig mit der Deckelplatte gebildet werden können oder aber als unabhängige Körper gebildet werden können, die dann in zweckmäßiger Weise an der Deckelplatte angebracht werden. Die flache Deckelplatte kann aus dem gleichen Material wie die oben erläuterte Deckelplatte mit Kanälen bestehen.
  • Gehärtete Filme aus einem lichtempfindlichen Harz können als Material der Stege und Deckelplatte dienen.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß die vorliegende Erfindung einen Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf mit eingebautem Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement mit einem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm aus einem Halogenatome in einer Matrix aus Kohlenstoffatomen enthaltenden, amorphen Material schafft sowie auch ein Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem, in das dieser Aufzeichnungskopf eingebaut ist. Der wärmeerzeugende Widerstandsfilm aus dem oben genannten amorphen Material zeigt eine hohe chemische Beständigkeit, ausgezeichneten Widerstand gegen elektrochemische Reaktionen und Oxidation sowie überlegene Beständigkeit gegenüber mechanischem Stoß und Wärme. Demgemäß hat der Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf und das System gemäß der Erfindung verschiedene ausgezeichnete Eigenschaften, insbesondere hohe chemische und thermische Beständigkeit.
  • Ferner wird die Kontrolle des elektrischen Widerstandswertes bei der Ausführungsform erleichtert, in welcher der wärmeerzeugende Widerstandsfilm neben den Halogenatomen auch eine die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz enthält.
  • Es ist so möglich, eine Hochfrequenz-Ansprecheigenschaft und eine ausgezeichnete Zuverlässigkeit bei der Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnung zu verwirklichen.
  • Es ist auch möglich, verschiedene erwünschte Eigenschaften, wie Wärmesammlungsvermögen, Wärmestrahlungsvermögen, Affinität zwischen Substrat und Widerstandsfilm und Beständigkeit gegenüber chemischer Reaktion mit der Aufzeichnungsflüssigkeit dadurch leicht zu erreichen, daß man eine ungleichmäßige Verteilung des Gehalts der Halogenatome und/oder des Gehalts der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz entwickelt.
  • Praktische Beispiele des Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopfes der Erfindung werden nachfolgend beschrieben.
  • Beispiele: Beispiele des Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopfes der Erfindung sowie ein Vergleichsbeispiel wurden unter Benutzung der Elektrizität/Wärme-Umwandlungselemente aufgestellt, die nach den folgenden Verfahren hergestellt wurden Ein von Corning Glass Works hergestelltes Glas Nr. 7059 diente als Substratmaterial. Eine Oberflächenschicht aus wärme-oxidiertem SiO2 einer Dicke von 5 jim wurde als eine Wärme akkumulierende Schicht gebildet. In jedem Falle wurden auf dem Substrat eine wärmeerzeugende Widerstandsschicht und Elektroden gebildet, und es wurde eine Schutzschicht gebildet, wie es notwendig war. Die geschichteten Strukturen aus wärmeerzeugendem Widerstandsfilm, Elektroden und Schutzschicht wurden in den folgenden drei Typen A, B und C hergestellt.
  • Typ A Der wärmeerzeugende Widerstandsfilm wurde durch das oben in Verbindung mit Figur 6 erläuterte Abscheidungssystem auf dem Substrat gebildet. Die Bedingungen der Abscheidung wurden in den Tabellen 1, 2, 4, 5, 7 und 9 angegeben. Insbesondere wurden die in den Tabellen 1,4,7 und 9 angegebenen Beispiele durch Glühentladung hergestellt, während die in den Tabellen 2 und 5 gezeigten Beispiele und Vergleichsbeispiele durch Zerstäubung gebildet wurden. Bei der Zerstäubung für die Herstellung der in den Tabellen 2 und 5 angegebenen Beispiele diente Graphit (99,9 % Reinheit) als Target-Material, während die Zerstäubung bei der Herstellung des Vergleichsbeispiels HfB2 als Target-Material benutzte.
  • Das unter den gleichen Bedingungen durchgeführte Vergleichsbeispiel diente zum Vergleich in einem ersten Fall (a-C:X), einem zweiten Fall (a-C:X mit ungleichmäßiger X-Verteilung), einem dritten Fall (a-C:X(p,n)) und einem vierten Fall (a-C:X(p,n) bei ungleichmäßiger (p,n)-Verteilung).
  • Bei der Abscheidung wurden die Gasströmungsgeschwindigkeiten und andere Bedingungen entsprechend den Angaben in den Tabellen 1, 2, 4, 5, 7 und 9 eingehalten, so daß wärmeerzeugende Widerstandsfilme mit den in den Tabellen 3, 6, 8 und 10 angegebenen Dicken gebildet wurden.
  • Dann wurde auf dem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm nach dem Elektronenstrahlverfahren eine Al-Schicht gebildet, und durch photolithographische Technik wurde ein Resistmuster gebildet. Unter Benutzung dieses Resistmusters wurde die Al-Schicht geätzt, so daß sich meherre Elektrodenpaare bildeten. Dann wurde durch photolithographische Technik ein anderes Resistmuster gebildet, und unnötige Teile des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms wurden durch ätzung mit einer Atzflüssigkeit des HF-Systems entfernt. Demgemäß wurden mehrere wärmeerzeugende Widerstandselemente gebildet, von denen jedes eine wärmeerzeugende Zone aus einem Teil des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms von 40 pm x 200 pm und darauf abgeschiedene Elektroden hatte. Die Dichte der wärmeerzeugenden Zone war 8 je Millimeter.
  • Anschließend wurde durch Schleuderbeschichtung eine Schicht aus lichtempfindlichem Polyimid (Handelsname: Photoneece) gebildet.
  • Nach einer einstündigen Vorhärtung bei 80 "C wurde das wärmeerzeugende Element einer Belichtung unterworfen, die unter Benutzung eines Ausrichters durchgeführt wurde, und dann entwickelt, um so eine Öffnung oder ein Fenster in jeder Wärmeerzeugungszone zu bilden.
  • Schließlich wurde das wärmeerzeugende Element 30 Minuten bei 140 "C und eine Stunde bei 400 "C nachgehärtet, wodurch die Reihe der Elektrizität/Wärme-Umwandlungselemente vervollständigt wurde.
  • Die Widerstandswerte der Wärmeerzeugungszonen in den verschiedenen, durch die oben beschriebene Methode hergestellten Elektrizität/Wärme-Umwandlungselementen sind in den Tabellen 3, 6, 8 und 10 angegeben. Das lichtempfindliche Polyimid diente dazu, jegliche Elektrolyse der Al-Elektrode in der Tinte zu verhindern.
  • Die vervollständigte Reihenanordnung der Elektrizität/Wärme-Umwandlungselemente ist in schematischer perspektivischer Ansicht in Figur 13 und in schematischer Querschnittsansicht in Figur 14 gezeigt.
  • In diesen Figuren bezeichnet die Bezugszahl 28 eine Polyimid-Schicht.
  • Typ B Ein wärmeerzeugender Widerstandsfilm könnte auf jedem Substrat in der gleichen Weise wie bei Typ A unter den in den Tabellen 1, 2, 4, 5, 7 und 9 angegebenen Abscheidungsbedingungen gebildet werden.
  • Während der Abscheidung wurden die Gasströmungsgeschwindigkeiten und anderen Faktoren entsprechend den Angaben in den Tabellen 1, 2, 4, 5, 7 und 9 eingehalten, so daß die wärmeerzeugenden Widerstandsfilme in den verschiedenen, in den Tabellen 6, 8 und 10 angegebenen Dicken gebildet wurden.
  • Dann wurde auf dem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm durch die Elektronenstrahlmethode eine Au-Schicht gebildet, und es wurde durch photolithographische Technik ein Resistmuster gebildet. Unter Benutzung dieses Resistmusters wurde die Au-Schicht unter Bildung mehrerer Elektrodenpaare geätzt. Dann wurde durch photolithographische Technik ein weiteres Resistmuster gebildet, und die unnötigen Teile des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms wurden mit einer Atzflüssigkeit des HF-Systems weggeätzt. Demgemäß wurde eine Mehrzahl von wärmeerzeugenden Widerstandselementen gebildet, von denen jedes eine wärmeerzeugende Zone aus einem Teil des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms in der Größe von 40 pm x 200 pm und darauf abgeschiedene Elektroden hatte. Die Dichte der wärmeerzeugenden Zone war 8 je Millimeter. Die Widerstandswerte der wärmeerzeugenden Zonen in den verschiedenen, durch das oben beschriebene Verfahren hergestellten Elektrizität/Wärme-Umwandlungselementen sind wie im Falle des Typs A in den Tabellen 3, 6, 8 und 10 angegeben. Der Aufbau der so vervollständigten Reihe von Elektrizität/Wärme-Umwandlungselementen ist in der schematischen perspektivischen Ansicht in Figur 15 und in der schematischen Querschnittsansicht in Figur 16 gezeigt.
  • Typ C Auf dem Substrat wurde durch die Elektronenstrahlmethode eine Al-Schicht gebildet, auf der durch photolitliographische Technik ein Resistmuster gebildet wurde. Unter Benutzung dieses Resistmusters wurden auf der Al-Schicht mehrere Elektrodenpaare gebildet. Dann wurde auf der Al-Schicht ein wärmeerzeugender Widerstandsfilm gebildet. Dies konnte nach dem gleichen Verfahren wie bei Typ A erfolgen. Die Abscheidungsbedingungen wurden so eingehalten, wie sie in den Tabellen 1, 2, 4, 5, 7 und 9 angegeben sind, so daß der wärmeerzeugende Widerstandsfilm in verschiedenen Dicken gemäß den Angaben in den Tabellen 3, 6, 8 und 10 gebildet wurde. Dann wurde ein weiteres Resistmuster durch photolithographische Technik gebildet, und der unnötige Teil des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms wurde durch eine Atzflüssigkeit des HF-Systems entfernt. Demgemäß wurden wärmeerzeugende Widerstandselemente gebildet, von denen jedes eine wärmeerzeugende Zone aus einem Teil des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms der Größe von 40 jim x 200 pm und darauf abgeschiedene Elektroden hatte. Die Dichte der wärmeerzeugenden Zonen betrug 8 je Millimeter. In diesem Fall wurden die Al-Elektroden durch den wärmeerzeugenden Widerstandsfilm in wirksamer Weise geschützt, so daß es nicht notwendig war, einen Schutzfilm für die Elektroden zu bilden. Die Widerstandswerte der wärmeerzeugenden Zonen der nach der oben beschriebenen Methode gebildeten Elektrizität/Wärme-Umwandlungselemente sind wie im Falle des Typs A in den Tabellen 3, 6, 8 und 10 angegeben. Der Aufbau der so gebildeten Reihe der Elektrizität/Wärme-Umwandlungselemente ist in der schematischen perspektivischen Darstellung in Figur 17 und in der schematischen Schnittdarstellung in Figur 18 angegeben.
  • Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungsköpfe wurden unter Benutzung der Elektrizität/Wärme-Umwandlungselemente hergestellt, die nach den verschiedenen oben beschriebenen Methoden gebildet wurden. Im großen und ganzen wurden zwei Arten Aufzeichnungsköpfe hergestellt, nämlich der Typ I in dem in Figur 7 gezeigten Aufbau und der Typ II in dem in Figur 8 gezeigten Aufbau. Der Aufzeichnungskopf des Typs I wurde nach zwei unterschiedlichen Verfahren hergestellt. Der nach dem ersten Verfahren hergestellte Aufzeichnungskopf wird als Typ I-l bezeichnet, während der nach dem zweiten Verfahren hergestellte Aufzeichnungskopf als Typ I-2 bezeichnet wird.
  • Die Herstellungsverfahren waren wie folgt.
  • Typ 1-1 Unter Bezugnahme auf Figur 19 wurde aus einer Glasplatte 40 eine Deckelplatte 20 mit Kanälen gebildet. Mehrere Kanäle 22, die die Flüssigkeitsdurchgänge bilden sollen, von denen jeder 40 pm breit und 40 pm tief ist, und eine Rinne 42, die eine gemeinsame, mit den Flüssigkeitsdurchgängen in Verbindung stehende Tintenkammer bilden soll, wurden durch einen Mikrofräser in der Glasplatte 40 ausgebildet, wodurch die mit Kanälen ausgestattete Deckelplatte 20 vervollständigt wurde.
  • Die Deckelplatte 20 wurde dann mit jeder Reihe der nach den oben beschriebenen Verfahren gebildeten Elektrizität/Wärme-Umwandlungselementen in der Weise verbunden, daß die wärmeerzeugenden Zonen in den Elektrizität/Wärme-Umwandlungselementen auf die Kanäle 22 ausgerichtet sind, so daß die Flüssigkeitsdurchgänge und die gemeinsame Tintenkammer gebildet werden. Dann wurden Tinteneingangsrohre 44 zur Einführung der Tinte in die gemeinsame Tintenkammer mit dem Bausatz verbunden, wodurch ein integraler Aufzeichnungskopf 46 gebildet wurde.
  • Typ I-2 Jedes Elektrizität/Wärme-Umwandlungsreihenelement wurde mit einem lichtempfindlichen Film 50 beschichtet, der ein von Tokyo Oka Kogyo unter dem Handelsnamen Ordyl hergestellter Film war. Das beschichtete Element wurde dann durch ein Ausrichtgerät belichtet und entwickelt, so daß der Film 50 zu einem vorbestimmten Muster ausgebildet wurde. Dann wurde eine Glasplatte 54, die ebenfalls mit einem lichtempfindlichen Film 52 aus dem gleichen Material wie Film 50 beschichtet war, an den gemusterten Film auf dem Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement angeklebt. Der so gebildete Körper wurde mechanisch, wie z.B. durch Würfelschneiden, geschnitten, um die Flüssigkeitsausgänge 26 freizulegen. Dann wurden Tinteneinführrohre 44 zur Einführung einer Tinte aus einer Quelle (nicht dargestellt) an den geschnit--tenen Bausatz angeschlossen, wodurch ein integraler Aufzeichnungskopf 56 gebildet wurde, wie er in der schematischen perspektivischen Ansicht der Figur 21 gezeigt ist.
  • Typ II Als erster Schritt des Herstellungsverfahrens wurde eine Deckelplatte 20 gebildet, die in ihrer Haupt-Oberfläche Flüssigkeitsausgänge 26 hat. Insbesondere wurde die Deckelplatte 20 aus einer Edelstahlplatte gebildet, in der die Kanäle beispielsweise durch ätzen gebildet wurden. Ein Muster eines lichtempfindlichen Films, der von Hitachi Chemical Co. unter dem Handelsnamen PHT-145FT-50 hergestellt wird, wurde auf der Edelstahlplatte gebildet, und durch ein Elektroformierverfahren wurde eine Ni-Plattierschicht gebildet. Die Flüssigkeitsausgänge 26 wurden an Stellen gebildet, wo das lichtempfindliche Filmmuster existiert. Die so gebildete Deckelplatte 20 wurde durch einen Kleber an die Reihe der Elektrizität/Wärme-Umwandlungselemente in der Weise angeklebt, daß die wärmeerzeugenden Zonen auf die Flüssigkeitsausgänge ausgereichtet sind. Das Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement wurde vorher mechanisch durchlöchert, um die Tintenzuführung in die gemeinsame Tintenkammer in der Deckelplatte 20 zu ermöglichen. Dann wurde ein Tinteneinführungsrohr 60 für die Einführung einer Tinte aus einer Quelle (nicht dargestellt) an die Unterseite des Elektrizität/Wärme-Umwandlungselements angeschlossen, wodurch sich ein integraler Aufzeichnungskopf 62 ergab, wie er in der schematischen perspektivischen Ansicht der Figur 22 gezeigt ist. In Figur 22 bezeichnet die Zahl 64 Aussparungen, die zwischen den benachbarten Flüssigkeitsausgängen Stege schaffen. So kann der Aufzeichnungskopf des Typs II nach der Ausbildung der Stege entweder die in Figur 9 gezeigte Konstruktion oder die in Figur 10 gezeigte Konstruktion oder sogar die in Figur 12 gezeigte Konstruktion haben, die ohne Stege auskommt.
  • So sind drei Typen A, B und C in der Konstruktion der Reihenanordnung der Elektrizität/Wärme-Umwandlungslemente und drei Typen 1-1, I-2 und II der Konstruktion des Aufzeichnungskopfes verfügbar, und es sind verschiedene Kombinationen aus diesen Typen möglich.
  • Unter diesen verschiedenen Kombinationen wurde eine Kombination des Elektrizität/Wärme-Umwandlungselements des Typs A und des Aufzeichnungskopf-Aufbaus des Typs 1-1 einem Haltbarkeitstest unterworfen, der nachfolgend erläutert wird.
  • An dem durch die Konstruktion des Typs A und die Konstruktion des Typs I gebildeten Aufzeichnungskopf wurde eine Leitungstafel angebracht, um die Aufzeichnungskopfçinheit zu vervollständigen. Die Leitungstafel hatte Elektrodenleitungen (nicht dargestellt), die an die den zugehörigen wärmeerzeugenden Zonen entsprechenden, unabhängigen Elektroden 17 angeschlossen waren, und eine Elektrodenleitung (nicht dargestellt) zu der Elektrode 16, die allen wärmeerzeugenden Zonen gemeinsam war.
  • Unter Benutzung dieser AufzeichnungskopfÆinheit wurde ein Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem zusammengebaut, das in der schematischen perspektivischen Ansicht in Figur 23 gezeigt ist.
  • Wie aus dieser Figur ersichtlich ist, benutzt das Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem die folgenden Teile: die Aufzeichnungskopf-Einheit 70; einen die Aufzeichnungskopf-Einheit 70 tragenden Wagen 72; Führungskörper 74 zur Führung der hin- und hergehenden Bewegung des Wagens 72; und eine Walze 76. Die Zahl 78 bezeichnet ein auf der Walze 76 gehaltenes Aufzeichnungsmedium, wie z.B. ein Druckpapier.
  • Die Aufzeichnungskopf-Einheit 70 ist so ausgerichtet, daß die Aufzeichnungsflüssigkeitsausgänge in Richtung des Pfeils Z gerichtet sind, so daß die Tröpfchen der Aufzeichnungsflüssigkeit in Richtung des Pfeils Z fliegen können und in Form von Punkten auf dem Aufzeichnungsmedium 78 auf der Walze 76 abgeschieden werden. Die Hauptabtastung erfolgt durch Antrieb der Aufzeichnungskopf-Einheit 70 durch ein geeignetes Antriebsmittel längs der Führungskörper 74, während die Hilfsabtastung so erfolgt, daß die Walze 76 durch ein anderes geeignetes Antriebsmittel um die Achse der Welle 77 gedreht wird, wobei die eingegebene Information durch die Flüssigkeitspunkte auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet werden.
  • Es wurde ein Test unter Benutzung dieses Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystems unter den folgenden Bedingungen durchgeführt.
  • Es wurden Rechteck-Wellen-Impulse den wärmeerzeugenden Zonen zugeführt. Die Impulsbreite war 10 psec und die Periode 200 ijsec.
  • Die Spannungshöhe des Impulses betrug das 1,2-fache der Mindest-Siedetemperatur, bei der die Blasenerzeugung in der Aufzeichnungsflüssigkeit begann. Demgemäß wurde die Spannung des Impulses zu 24 V gewählt, wenn die Mindest-Siedetemperatur 20 V entsprach. Die Zusammensetzung der Aufzeichnungsflüssigkeit war wie folgt-Wasser 68 Gewichtsteile DEG (Diäthylenglykol) 30 Gewichtsteile Schwarzer Farbstoff 2 Gewichtsteile Der Testbetrieb des Aufzeichnungssystems erfolgte unter Benutzung der oben angegebenen Aufzeichnungsflüssigkeit und unter den oben erläuterten Bedingungen. Die Haltbarkeit wurde für verschiedene Proben geprüft, und die Ergebnisse der Tests sind in den Tabellen 3,6,8 und 10 angegeben. Die Bewertung der Haltbarkeit erfolgt durch Zählung der Anzahl der elektrischen Impulse, denen der Aufzeichnungskopf standhält. Die Zeichen "o" und !'x" in diesen Tabellen geben an, daß der Aufzeichnungskopf 109 oder mehr wiederholten Impulszyklen standhält bzw. daß der Aufzeichnungskopf nur 106 oder weniger Zyklen standhält.
  • Aus diesen Tabellen ist ersichtlich, daß der Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach der vorliegenden Erfindung gegenüber dem Vergleichsbeispiel überlegene Haltbarkeit und Aufzeichnungseigenschaften zeigt. Obgleich das Ergebnis des mit der Kombination aus Typ A und Typ 1-1 durchgeführten Versuchs besonders beschrieben wurde, wurden ähnlich ausgezeichnete Ergebnisse des Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopfes der Erfindung auch bei anderen Kombinationen dieser Typen bestätigt.
  • Verschiedene Beispiele des erfindungsgemäßen Flüssigkeitsstrahl-Druckkopfes wurden zusammen mit einigen Vergleichsbeispielen vorbereitet, und die Abscheidungsbedingungen für die Bildung des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms, die Filmdicken, die Widerstandswerte und die Bewertungsergebnisse sind in den Tabellen 1 bis 10 zusammengefaßt. Die Beispiele P-1, P-2, P-3, P-4, S-1 und S-2 in den Tabellen 1 bis 3 sind jene, die einen Widerstandsfilm mit der Zusammensetzung des a-C:X-Typs haben. Die Beispiele P-5, P-6, P-7, P-8, P-9, P-10, P-11 P-12, S-3 und S-4 in den Tabellen 4 bis 6 sind jene, die Widerstandsfilme mit der Zusammensetzung des a-C:X-Typs mit ungleichmäßiger Verteilung des Atoms X haben. Die Beispiele P-13, P-14, P-15 und P-16 in den Tabellen 7 und 8 sind jene, die Widerstandsfilme der Zusammensetzung a-C:X(p,n) haben.
  • Schließlich sind die Beispiele P-17, P-18, P-19, P-20, P-21, P-22, P-23 und P-24 jene, die Widerstandsfilme mit der Zusammensetzung des a-C:X(p,n)-Typs mit ungleichmäßiger Verteilung von X und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz haben.
  • Wie oben angegeben, ist das gleiche Vergleichsbeispiel in allen Tabellen angeführt.
  • Tabelle 1
    Reaktionsgas Elektr. Substrat- Substrat-
    Beispiel Art A/B Verhältnis A/B Durchsatz- Leistung temperatur material
    @@@ @@@ @@@@@@@@@ @@@ @@@@@@@@@ @@@@@@ng @empe@
    Nr. menge
    (SCCM) (W/cm2) (°C)
    P-1 CF4/Ar 0,5 50 1 350 Glas
    P-2 CF4/Ar 0,2 50 2 350 Glas
    P-3 CF4/Ar 0,5 50 1 350 Si
    P-4 CF4/Ar 0,2 50 2 350 Si
    Tabelle 2
    Reaktionsgas Elektr. Substrat- Substrat-
    Beispiel Art A/B Verhältnis A/B Durchsatz- Leistung temperatur material
    Nr. menge
    (SCCM) (W/cm2) (0C)
    S-1 CF4/Ar 0,5 20 5,5 350 Glas
    S-2 CF4/Ar 0,5 20 5,5 350 Si
    Bezugs- Ar 1 20 1,6 200 Si
    beispiel @@ @ @0 @,@ @@@ @@
    Tabelle 3
    Beispiel Nr. Dicke Widerstand Haltbarkeit
    (Å) (#)
    P-1 1000 205 o
    P-2 1000 205 o
    P-3 1000 205 o
    P-4 1000 205 o
    S-1 1000 205 o
    S-2 1000 205 o
    Bezugsbeispiel 1500 120 x
    Tabelle 4
    Reaktionsgas Elektr. Substrat- Substrat-
    Beispiel Art A/B Verhältnis A/B Durchsatz- Leistung temperatur material
    menge
    (SCCM) (W/cm2) (°C)
    P-5 CF4/Ar 0,5 50 # 20 1 350 Glas
    P-6 CF4/Ar 0,2 50 # 20 2 350 Glas
    P-7 CF4/Ar 0,5 20 # 50 1 350 Glas
    P-8 CF4/Ar 0,2 20 # 50 2 350 Glas
    P-9 CF4/Ar 0,5 50 * 20 1 350 Si
    P-10 CF4/Ar 0,2 50 F 20 2 350 Si
    P-11 CF4/Ar 0,5 20 # 50 1 350 Si
    P-12 CF4/Ar 0,2 20 # 50 2 350 Si
    Tabelle 5
    Reaktionsgas Elektr. Substrat- Substrat-
    Bei spiel Art A/B Verhältnis A/B Durchsatz- Leistung temperatur material
    menge
    (SCCM) (W/cm2) (°C)
    S-3 CF4/Ar 0,5 20 # 10 5,5 350 Glas
    S-4 CF4/Ar 0,5 20 # 10 5,5 350 Si
    Bezugs-
    Ar 1 20 1,6 200 Si
    beispiel
    Tabelle 6
    Beispiel Nr. Dicke Widerstand Haltbarkeit
    (Å) (#)
    P-5 1000 230 0
    P-6 1000 230 0
    P-7 1000 230 0
    P-8 1000 230 0
    P-9 1000 230 0
    P-10 1000 230 0
    P-11 1000 230 0
    P-12 1000 230 0
    S-3 1000 230 0
    S-4 1000 230 0
    Bezugsbeispiel 1500 120 x
    Tabelle 7
    Reaktionsgas Elektr. Substrat- Substrat-
    Beispiel
    Art A/B Verhältnis A/B Durchsatz- Leistung temperatur material
    Nr. menge
    (SCCM) (W/cm2) (°C)
    CF4/Ar 0,5 50
    P-13 1,5 350 Glas
    BF3/Ar 1.10-5 125
    CF4/Ar 0,5 50
    P-14 1,5 350 Glas
    PF5/Ar 1.10-5 125
    CF4/Ar 0,5 50
    P-15 1,5 350 Si
    BF3/Ar 1.10-5 125
    CF4/Ar 0,5 50
    P-16 1,5 350 Si
    PF5/Ar 1.10-5 125
    Tabelle 8
    Beispiel Nr. Dicke Widerstand Haltbarkeit
    (Å) ( )
    P-13 1000 180 o
    P-14 1000 180 o
    P-15 1000 180 o
    P-16 1000 180 0
    Bezugsbeispiel 1500 120 x
    Tabelle 9
    Reaktionsgas Elektr. Substrat- Substrat-
    Bei spiel Art A/B Verhältnis A/B Durchsatz- Leistung temperatur material
    menge
    (SCCM) (W/cm2) (°C)
    CF4/Ar 0,5 50 # 70
    P-17 1,5 350 Glas
    BF3/Ar 1.10-5 125
    CF4/Ar 0,5 50 # 70
    P-18 1,5 350 Glas
    PF5/Ar 1.10-5 125
    P-19 CF4/Ar 0,5 -5 50 - 30 1,5 350 Glas
    BF3/Ar 1-10 125
    P-20 CF4/Ar 0,5 -5 50 + 30 1,5 350 Glas
    PF5/Ar 1.10-5 125 1,5
    CF4/Ar 0,5 50 # 70
    P-21 1,5 350 Si
    BF3/Ar 1.10-5 125
    CF4/Ar 0,5 50 # 70
    P-22 1,5 350 Si
    PF5/Ar 1.10-5 125
    CF4/Ar 0,5 50 # 30
    P-23 1,5 350 Si
    BF3/Ar 1.10-5 125
    CF4/Ar 0,5 50 # 30
    P-24
    PF5/Ar 1.10-5 125 1,5 350 Si
    Tabelle 10
    Beispiel Nr. Dicke Widerstand Haltbarkeit
    (Å) (#)
    P-17 1000 205 0
    P-18 1000 205 0
    P-19 1000 205 0
    P-20 1000 205 0
    P-21 1000 205 0
    P-22 1000 205 0
    P-23 1000 205 0
    P-24 1000 205 0
    Bezugsbeispiel 1500 120 x
    Eine praktische Ausführungsform eines Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystems der Erfindung, das den beschriebenen Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf enthält, wird anschließend beschrieben.
  • Figur 30 ist eine perspektivische Ansicht eines Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystems der vorliegenden Erfindung mit teilweise weggeschnittener Wandung.
  • Dieses Aufzeichnungssystem hat zwei Aufzeichnungskopf-Einheiten 70, die nebeneinander auf einem Wagen 72 montiert und durch Halter 71 befestigt sind. Jede Aufzeichnungskopf-Einheit 70 ist abnehmbar und kann frei verfügbar sein, so daß sie verworfen werden kann, wenn die darin befindliche Aufzeichnungsflüssigkeit verbraucht ist.
  • Ein um die Scheiben 80 und 81 laufender Draht 82 ist mit beiden Enden mit dem betreffenden Seitenflächen des Wagens 72 verbunden.
  • Die Scheibe 81 wird durch einen Motor 84 angetrieben. Die Anordnung ist so, daß der Wagen 72 beim Betrieb des Motors 84 über den Draht 82 gezogen wird, so daß er sich in Figur 30 längs der Führungskörper 74 nach links und rechts bewegt.
  • Die Walze 76 wird von einer Drehwelle 77 getragen, die ihrerseits über einen Getriebemechanismus 88 von einem anderen Motor 86 angetrieben wird, um das Aufzeichnungsmedium 78 zuzuführen.
  • Beim Betrieb werden elektrische Signale, die der aufzuzeichnenden Information entsprechen, durch eine flexible Leiterbahn 90 den Aufzeichnungskopf-Einheiten 70 zugeführt, so daß diese die Tröpfchen der Aufzeichnungsflüssigkeit wie durch die Pfeile Z angezeigt zum Aufzeichnungsmedium hin abstrahlen, wodurch die Information auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet wird.
  • Selbstverständlich kann der Aufzeichnungskopf ein Voll-Zeilenkopf sein, der sich über die gesamte Länge der Aufzeichnungs- oder Druckzeile erstreckt. In einem solchen Fall ist es anders als bei der in Figur 30 gezeigten Ausführungsform nicht erforderlich, einen Mechanismus für den Antrieb des Aufzeichnungskopfes einzusetzen.
  • - L e e r s e i t e -

Claims (32)

  1. Patentansprüche .yFlüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf mit wenigstens einem Flüssigkeitsausgang für die Abgabe einer Aufzeichnungsflüssigkeit zur Bildung eines Tröpfchenstrahls dieser Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bildung der Aufzeichnungsflüssigkeitströpfchen wenigstens ein Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement mit einem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm dient, der aus einem Halogenatome in einer Matrix aus Kohlenstoffatomen enthaltenden, amorphen Material besteht.
  2. 2. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das amorphe Material des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms ferner eine die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz enthält.
  3. 3. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halogenatome in Richtung dar Dicke des Widerstandsfilms ungleichmäßig verteilt sind.
  4. 4. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halogenatome und/oder die die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz in Richtung der Dicke des Widerstandsfilms ungleichmäßig verteilt sind.
  5. 5. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halogenatome die Atome eines Elements sind, das aus der aus F (Fluor), C1 (Chlor), Br (Brom) und J (Jod) bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
  6. 6. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz ein Element aus der Gruppe III oder der Gruppe V des Periodischen Systems ist.
  7. 7. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt der Halogenatome in dem Bereich von 0,0001 bis 30 Atom-% liegt.
  8. 8. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach einem der Ansprüche 2 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz in dem Bereich von 0,01 bis 50000 Atom-ppm liegt.
  9. 9. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektrizität/ Wärme-Umwandlungselement ferner eine Schutzschicht aufweist.
  10. 10. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Aufzeichnungsflüssigkeitsausgängen vorgesehen ist.
  11. 11. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Elektrizität/ Wärme-Umwandlungselemente vorgesehen sind.
  12. 12. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem mit wenigstens einem Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
  13. 13. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf mit wenigstens einem Flüssigkeitstropfenausgang für die Abgabe einer Aufzeichnungsflüssigkeit zur Bildung eines Tröpfchenstrahls dieser Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Flüssigkeitstropfenausgang wenigstens ein Flüssigkeitskanal mit einem Heizabschnitt verbunden ist und dem Heizabschnitt wenigstens ein Elektrizität/Wärme-Umwandlungselement entspricht, das einen auf einem Substrat gebildeten, wärmeerzeugenden Widerstandsfilm aus einem Halogenatome in einer Matrix aus Kohlenstoffatomen enthaltenden, amorphen Material sowie ein an den Widerstandsfilm elektrisch angeschlossenes Elektrodenpaar umfaßt.
  14. 14. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das amorphe Material des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms ferner eine die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz enthält.
  15. 15. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Halogenatome in Richtung der Dicke des Widerstandsfilms ungleichmäßig verteilt sind.
  16. 16. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die ungleichmäßige Verteilung der Halogenatome in dem Bereich nahe dem Substrat eine höhere Halogenatomkonzentration als in dem von dem Substrat entfernten Bereich zeigt.
  17. 17. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die ungleichmäßige Verteilung der Halogenatome in dem Bereich nahe dem Substrat eine kleinere Halogenatomkonzentration als in dem von dem Substrat entfernten Bereich zeigt.
  18. 18. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die ungleichmäßige Verteilung der Halogenatome in Richtung-der Dicke des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms einen Maximalwert aufweist.
  19. 19. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die ungleichmäßige Verteilung der Halogenatome in Richtung der Dicke des wärmeerzeugenden Widerstandsfilms einen Minimalwert aufweist.
  20. 20. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Halogenatome und/oder die die elektrische Leitfähigkeit kontrollierende Substanz in Richtung der Dicke des Widerstandsfilms ungleichmäßig verteilt sind.
  21. 21. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die ungleichmäßige Verteilung der Halogenatome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz in dem Bereich nahe dem Substrat eine höhere Konzentration der Halogenatome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz als in dem vom Substrat entfernten Bereich zeigt.
  22. 22. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die ungleichmäßige Verteilung der Halogenatome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz in dem Bereich nahe dem Substrat eine kleinere Konzentration der Halogenatome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz als in dem vom Substrat entfernten Bereich zeigt.
  23. 23. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die ungleichmäßige Verteilung der Halogenatome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz in Richtung der Dicke der wärmeerzeugenden Widerstandsschicht einen Maximalwert hat.
  24. 24. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die ungleichmäßige Verteilung der Halogenatome und/oder der die elektrische Leitfähigkeit kontrollierenden Substanz in Richtung der Dicke der wärmeerzeugenden Widerstandsschicht einen Maximalwert hat.
  25. 25. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach einem der Ansprüche 13 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Flüssigkeitskanäle und mehrere den Flüssigkeitskanälen entsprechende Aufzeichnungsflüssigkeitsausgänge vorgesehen sind.
  26. 26. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach einem der Ansprüche 13 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Aufzeichnungsflüssigkeitsausgänge mit einem einzigen gemeinsamen Flüssigkeitskanal verbunden sind.
  27. 27. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitskanäle mit einer einzigen gemeinsamen Flüssigkeitskammer verbunden sind.
  28. 28. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizabschnitte der zugehörigen Flüssigkeitskanäle miteinander verbunden sind.
  29. 29. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach einem der Ansprüche 13 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß der wärmeerzeugende Widerstandsfilm auf dem Substrat ausgebildet ist und das Elektrodenpaar dem wärmeerzeugenden Widerstandsfilm aufliegend ausgebildet ist.
  30. 30. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach einem der Ansprüche 13 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektrodenpaar auf dem Substrat ausgebildet ist und der wärmeerzeugende Widerstandsfilm dem Elektrodenpaar aufliegend ausgebildet ist.
  31. 31. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Elektrodenpaar durch eine Schutzschicht abgedeckt ist.
  32. 32. Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungssystem mit einem Flüssigkeitsstrahl-Aufzeichnungskopf nach einem der Ansprüche 13 bis 31.
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