DE3618104C2 - - Google Patents
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- DE3618104C2 DE3618104C2 DE3618104A DE3618104A DE3618104C2 DE 3618104 C2 DE3618104 C2 DE 3618104C2 DE 3618104 A DE3618104 A DE 3618104A DE 3618104 A DE3618104 A DE 3618104A DE 3618104 C2 DE3618104 C2 DE 3618104C2
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
- F16K31/02—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
- F16K31/06—Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
- F16K31/0644—One-way valve
- F16K31/0655—Lift valves
- F16K31/0665—Lift valves with valve member being at least partially ball-shaped
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Magnetically Actuated Valves (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein durch einen Elektromagneten
betätigtes Ventil nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Ventile sind bspw. aus der US-PS 35 59 686 bekannt.
Dort ist ein elektromagnetisch betätigtes Ventil beschrieben,
welches durch eine Schraubenfeder in Schließstellung gehalten
ist. Zum Öffnen des Ventils muß der Elektromagnet verhältnis
mäßig groß sein, um den Ventilkörper entgegen der Federkraft
von dem Ventilsitz in die vollständig geöffnete Stellung zu
drücken. Aus diesem Grunde ist auch das bekannte Ventil größer
und kostspieliger in der Herstellung als erwünscht.
In der DE-AN B 533 VIIIb/21c ist eine elektromagnetisch
betätigte Ventilsteuerung beschrieben, bei welcher der Anker
des Elektromagneten über eine Druckfeder, eine Schubstange und
einen Stößel mit dem Ventilverschlußstück gekoppelt ist. Das
Ventilverschlußstück ist über eine zweite Druckfeder in
Schließrichtung mit Federkraft beaufschlagt. Zum Öffnen des
Ventils muß die Magnetkraft, die auf den Anker wirkt, größer
sein als die auf das Ventilverschlußstück wirkende Rückstell
kraft der Druckfeder. Daher ist bei dieser bekannten Bauart ein
sehr starker und damit relativ großer Elektromagnet vorzusehen.
Zudem erweist es sich für viele Anwendungsfälle als nachteilig,
daß dieses bekannte Ventil nur solange geöffnet bleibt, wie der
Elektromagnet stromdurchflossen ist. Das Ventil kann daher
nicht durch einen kurzen Stromstoß geöffnet werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein elektromagne
tisch betätigtes Ventil der eingangs genannten Art so weiter zu
entwickeln, daß bei kostengünstiger Herstellbarkeit und
sicherer Funktion seine Abmessungen verringert sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen durch die
Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Durch diese Merkmale wird die Notwendigkeit beseitigt, das
Ventilverschlußstück durch die elektromagnetische Kraft voll
ständig in die geöffnete Stellung zu bewegen. Der Anker braucht
daher nur noch diejenige Arbeit zu leisten, die nötig ist, um
das Ventilverschlußstück geringfügig vom Ventilsitz abzuheben.
Auf diese Weise können der Bewegungshub des Ankers verkürzt und
damit auch die Abmessungen des Ventils verringert werden, bei
zugleich verbesserter Funktionssicherheit.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die
Ventilstange aus dem Ventilgehäuse herausgeführt, wodurch sich
eine einfache und sichere Handhabung bei besonders kompakten
Aufbau des Ventils erreichen läßt.
Bei einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
erfolgt die Ventilrückstellung über einen von außen betätig
baren Durckknopf, der über eine mit dem Auslaß verbundene
Druckkammer auf die Ventilstange einwirkt, wodurch das Ventil
auch einsetzbar ist, wenn der Fluiddruck am Auslaß nicht gleich
dem Umgebungsdruck ist.
Um Fehlfunktionen durch Vibration oder dgl. zu verhindern, ist
bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
vorgesehen, daß zwischen dem Anker und dem feststehenden Eisen
kern eine Feder angeordnet ist, die diese Teile auseinander
drückt. Zudem ist die Schubstange in Ruhestellung etwas von dem
Anker beanstandet, so daß der Anker bei Betätigung des Elektro
magneten mit einer gewissen kinetischen Energie auf die Schub
stange auftrifft, wodurch eine weitere Reduktion der Abmes
sungen des Elektromagneten ermöglicht wird.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Ventil
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittdarstellung, welche den
Hauptteil des Ventils gemäß Fig. 1 im Bereich des
Ventilverschlußstücks zeigt,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein anderes Ausführungsbei
spiel der Erfindung.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel hat ein Ventilgehäuse 1 einen Einlaß 2, einen
Auslaß 3 und einen Durchlaß 4, welcher Einlaß 2 und Auslaß 3 in
Strömungsverbindung miteinander bringt. Das Ventilgehäuse 1
besteht aus einem Aufbaublock 1 A und einem Ventilstützglied 1 B,
welches dicht in eine Bohrung 5 eingepaßt ist, welche sich zu
dem Durchlaß 4 hin öffnet. Der Aufbaublock 1 A hat eine Schub
stangenbohrung 6 gegenüber dem Ventilstützglied 1 B. Das Ventil
stützglied 1 B hat eine Durchgangsbohrung 10, in welche die Ven
tilstange 9 des Ventilgliedes eingesetzt ist.
Wie sich aus Fig. 2 im einzelnen ergibt, ist am Öffnungsende
der Schubstangenbohrung 6 ein Ventilsitz 7 vorgesehen, dessen
effektiver Durchmesser größer ist als der Durchmesser d der
Ventilstange 9, und zwar um den Betrag Δ d. Der Ventilsitz 7
wird durch Bewegung des Ventilverschlußstücks 8, dessen oberer
Abschnitt halbkugelförmig ausgestaltet ist, geöffnet und ge
schlossen. Die Ventilstange 9, welche sich von dem Ventilver
schlußstück 8 aus erstreckt, ist gleitend in der Durchgangs
bohrung 10 aufgenommen, wobei das dem Ventilverschlußstück 8
gegenüberliegende Ende aus dem Ventilgehäuse 1 hinausragt. ein
O-Ring 11 ist in der Mitte zur Abdichtung vorgesehen.
Ein Elektromagnet 14, welcher an dem Ventilgehäuse 1 angebracht
ist, weist eine elektrische Anregungsspule 15 aus einem um
einen Spulenkörper gewickelten Draht, einen feststehenden
Eisenkern 16, magnetische Rahmen 17, welche die Spule 15 und
den Eisenkern 16 umgeben, ein Führungsrohr 18 aus nicht-magne
tischem Material, welches in ein Spulenkernloch in der Spule 15
eingepaßt ist, und einen Anker 19, welcher gleitend in das
Führungsrohr 18 eingepaßt ist, auf; die gesamte Anordnung ist
in synthetisches Harz, Kunststoff od. dgl. eingegossen.
Der Anker 19 hat eine Schubstange 20 an seinem einen Ende. Die
Schubstange 20 führt durch ein Mittelloch in dem feststehenden
Eisenkern 16 und durch die Schubstangenbohrung 6, wobei sich
seine Spitze bis zur Oberseite des Ventilverschlußstückes 8 er
streckt. der Anker 19 kann sich über einen geringen Hub Δ s
bewegen, der gerade ausreicht, um das Ventilverschlußstück 8
geringfügig von dem Ventilsitz 7 abzuheben.
Das Ventil gemäß Fig. 1 arbeitet wie folgt:
Fig. 1 zeigt das Ventil in einem Zustand, in dem kein Strom
durch die elektrische Anregungsspule 15 fließt. Wie zuvor
erwähnt, ist der effektive Durchmesser des Ventilverschluß
stückes 8 an der Stelle, wo es mit dem Ventilsitz 7 in Berüh
rung kommt, um das Maß Δ d größer als der Durchmesser d der
Ventilstange 9. Der Druck des Fluides wirkt auf das Ventilver
schlußstück 8, wobei die Kraft, die sich aus der Durchmesser
differenz Δ d ergibt, das Ventilverschlußstück 8 gegen den
Ventilsitz 7 drückt und das Ventil geschlossen hält. In diesem
Zustand befindet sich die Spitze der Schubstange 20 dicht bei
dem Ventilverschlußstück 8, wobei ein gewisser Abstand gewahrt
ist, der geringer als der Hub Δ s zwischen dem Anker 19 und dem
feststehenden Eisenkern 16 ist. Es wird angenommen, daß bei der
Benutzung des Ventils, zumindest wenn das Ventil geschlossen
ist, der Druck am Auslaß 3 und der Druck am anderen Ende der
Ventilstange 9 etwa gleich sind.
Wenn in dem in Fig. 1 gezeigten Zustand ein Stromstoß an die
elektrische Anregungspule 15 festgelegt wird, wird der Anker 19 in
Richtung des feststehenden Eisenkernes 16 über den geringen Hub
Δ s angezogen, worauf die Schubstange 20 das Ventilverschluß
stück 8 geringfügig von dem Ventilsitz 7 abhebt, um das Ventil
zu öffnen.
Wenn das Ventil etwas geöffnet ist, strömt das unter Druck
stehende Fluid von dem Einlaß 2 zu dem Auslaß 3, wobei auch der
Druck in der Schubstangenbohrung 6 ansteigt. Dieser erhöhte
Druck wirkt auf die Oberseite des Ventilverschlußstücks 8,
wodurch die Richtung der resultierenden Kraft, die auf das
Ventilverschlußstück 8 einwirkt, umgekehrt wird. Folglich wird
das Ventilverschlußstück 8 von dem Ventilsitz 7 abgehoben und
anschließend von dem Druck des Fluides, das durch den Durchlaß
4 hindurchströmt, in vollständig geöffneter Stellung gehalten.
Selbst wenn der Strom, der durch die Spule 15 fließt, pulsiert,
wird das Ventilverschlußstück 8 in der vollständig geöffneten
Stellung gehalten. Die Aufgabe des Ankers 19 ist nicht die
vollständige Öffnung der Fluidströmung, sondern besteht
lediglich darin, das Ventilverschlußstück 8 etwas vom Ventil
sitz 7 abzuheben, um auch auf der Auslaßseite des Ventilsitzes
7 einen Druckanstieg zu erzeugen. Folglich ist der notwendige
Bewegungshub des Ankers 19 sehr gering.
Wenn der Durchmesser der Ventilöffnung D ist, sollte der Anker
19 einen Bewegungshub von etwa D /₄ ausführen. Auf diese
Weise kann der Bewegungshub auf etwa ½ bis ¼ der üblicher
weise erforderlichen Strecke reduziert werden. Folglich kann
die von dem Elektromagneten 14 aufzubringende Kraft, welche
umgekehrt proportional zu dem Quadrat des Bewegungshubes des
Ankers 19 ist, auf ¼ bis ¹/₁₆ des üblichen Maßes reduziert
werden.
Da der Durchmesser der Schubstange 20 an ihrer Spitze ver
ringert ist, wie in der Fig. 1 und 2 gezeigt, steigt der Druck,
welcher auf die Oberseite des Ventilverschlußstückes 8 ein
wirkt, besonders rasch an, sobald das Ventilverschlußstück 8
angehoben wird; dadurch wird die Betätigung des Ventilver
schlußstückes 8 beschleunigt, um den Ventilsitz 7 zu öffnen.
Aus der vollständig geöffneten Stellung kann der Ventilsitz 7
durch äußere Krafteinwirkung geschlossen werden, d. h. entweder
von Hand oder durch sonstige Mittel, die auf die Spitze der
Ventilstange 9 einwirken, die aus dem Ventilgehäuse 1 heraus
ragt; dabei wirkt die Schließkraft gegen den Druck des Fluides
im Ventilgehäuse 1. Sobald das Ventilverschlußstück 8 den
Ventilsitz 7, wie in Fig. 1 gezeigt, erneut verschließt, wird
das Ventilverschlußstück 8, wieder durch den Fluiddruck im Ein
laß 2 in der geschlossen Stellung gehalten.
Das beschriebene elektromagnetisch betätigte 2/2-
Ventil kann auch als Notventil eingesetzt werden, da das Ventil
durch einen Stromstoß in die geöffnete Stellung gebracht wird
und die gewünschte Funktion auch erfüllt, wenn der Strom danach
ausfällt. Ein anderes Beispiel seiner Anwendung sind an einem
Fischereinetz od. dgl. angebrachte Schwimmer, die auf den
Seeboden abgesetzt werden. Wenn das Fischereinetz angehoben
werden soll, werden die Schwimmer mit Luft gefüllt, um den für
das Anheben des Netzes an die Oberfläche nötigen Auftrieb zu
schaffen. Das Aufblasen mit Luft wird durch Zufuhr von Druck
luft von einem Lufttank aus über ein Ventil erreicht, welches
durch ein Signal von einem Ultraschallgerät oder einer anderen
geeigneten Einrichtung geöffnet wird.
Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform der Er
findung, deren Ventilgehäuse 21 einen Aufbaublock 21 A und ein
Ventilstützglied 21 B aufweist, die den entsprechenden Bauteilen
der ersten Ausführungsform sehr ähnlich sind; außerdem ist ein
Druckknopfstützglied 21 C vorgesehen.
Das Druckknopfstützglied 21 C, welches derart in den Ventilauf
baublock 21 A eingeschraubt ist, daß es das Ventilstützglied 21 B
in seine Stellung drückt und dort festlegt, bildet in Verbin
dung mit dem Ventilstützglied 21 B eine Druckkammer 43, die mit
einem Auslaß 23 über einen Durchlaß 24 in Strömungsverbindung
steht. Das Stützglied 21 C nimmt gleitend einen abgedichteten
Ventilrückstelldruckknopf 45 auf, welcher durch eine Rückstell
feder 44 in der Druckkammer 43 von der Ventilstange 29 eines
Ventilverschlußstückes 28 weggedrückt wird.
An dem offenen Ende einer Schubstangenbohrung 26 ist, wie bei
dem ersten Ausführungsbeispiel, ein Ventilsitz 27 vorgesehen,
dessen wirksamer Durchmesser um das Maß Δ d größer ist als der
Durchmesser d der Ventilstange 29. Die Ventilstange 29 des
Ventilverschlußstückes 28, welches den Ventilsitz 27 schließt,
ist gleitend in eine Durchgangsbohrung 30 eingesetzt, wobei das
gegenüberliegende Ende der Ventilstange 29 in die Druckkammer
43 hineinragt und in der Mitte ein O-Ring 31 zur Dichtung
vorgesehen ist.
Ein Elektromagnet 34 ist an dem Ventilkörper 21 angebracht und
weist, wie im ersten Ausführungsbeispiel, eine elektrisch
anregbare Spule 35, einen feststehenden Eisenkern 36, mag
netische Rahmen 37, ein Führungsrohr 38 aus nicht-magnetischem
Material und einen Anker 39 auf. Zwischen dem Anker 39 und dem
feststehenden Eisenkern 36 ist eine Feder 46 eingefügt, die
Anker 39 und Kern 36 auseinanderdrückt. Eine Schubstange 40 ist
durch eine Schubstangenbohrung 26 und den feststehenden Eisen
kern 36 hindurchgeführt, wobei ein Ende der Schubstange 40 in
Berührung mit dem Ventilverschlußstück 28 gebracht ist und das
andere Ende etwas aus dem feststehenden Eisenkern 36 in Rich
tung des Ankers 39 hinausragt. Da der Aufbau dieses zweiten
Ausführungsbeispieles im übrigen im wesentlichen
gleich dem des ersten Beispieles ist, können insoweit die
Erläuterungen weiterer Einzelheiten entfallen.
Das zweite Ausführungsbeispiel arbeitet im wesent
lichen wie das erste Ausführungsbeispiel, unterscheidet sich
aber von jenem wie folgt:
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ragt die Spitze der Ventil
stange 29 des Ventilverschlußstückes 28 in die Druckkammer 43,
wobei der Druck im Auslaß 23 stets auf dem gleichen Niveau
liegt, wie der Druck in der Druckkammer 43. Daher ist es bei
dem zweiten Ausführungsbeispiel nicht erforderlich, daß der
Fluiddruck am Auslaß 23 im wesentlichen gleich dem Umgebungs
druck ist, der bei dem ersten Ausführungsbeispiel auf das
äußere Ende der Ventilstange 9 einwirkt.
Die Feder 46 zwischen dem Anker 39 und dem feststehenden Eisen
kern 36 verhindert Fehlfunktionen bei Vibrationen oder anderen
Ursachen, welche bei dem ersten Ausführungsbeispiel nicht ganz
vermieden werden können. Dadurch kann das Ventil gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel auch unter sehr unterschiedlichen
Umgebungsbedingungen arbeiten. Darüber hinaus erlaubt der Raum
zwischen dem Anker 39 und der Schubstange 40, daß der Anker 39
die Schubstange 40 mit seiner gespeicherten kinetischen Energie
anstößt. Dies erlaubt eine weitere Reduktion der Abmessungen
und gewährleistet eine noch sicherere Funktion des Ventils.
Zum Schließen des Ventilsitzes 27 mit dem Ventilverschlußstück
28 wird der Rückstelldruckknopf 45 gegen die Kraft der Rück
stellfeder 44 gedrückt, ohne daß das Ventilverschlußstück 28 in
unmittelbare Berührung mit dem Ventilsitz 27 gebracht wird.
Dies hält die Ventilstange 29 frei von Einfluß von äußerem
Druck und verhindert eine Fehlfunktion des Ventils.
Bei dem zuvor beschriebenen 2/2-Ventil wird das
Ventilverschlußstück 28 so betätigt, daß es in die vollständig
geöffnete Stellung gelangt und dort verbleibt, sobald es in
einen Abstand, der dem geringen Hub des Ankers 39 entspricht,
von dem Ventilsitz 27 gebracht worden ist. Daher kann der
Bewegungshub im Vergleich zu dem Maß der Verschiebung des
Ventilverschlußstückes 28 sehr gering gemacht werden; die
Abmessungen der elektrisch anregbaren Spule 35 können dement
sprechend verringert werden.
Da die Dauer der Stromzufuhr zu der elektrisch anregbaren Spule
35 zur Öffnung des Ventilsitzes 27 verkürzt werden kann, reicht
auch ein kurzer Stromimpuls beispielsweise in der Form eines
Notsignals aus, um den Ventilsitz 27 zu öffnen und geöffnet zu
halten, auch wenn das elektrische System nachher ausfällt.
Bezugszeichenliste
1 Ventilgehäuse
1 A Aufbaublock
1 B Stützglied
2 Einlaß
3 Auslaß
4 Durchlaß
5 Bohrung
6 Schubstangenbohrung
7 Ventilsitz
8 Ventilverschlußstück
9 Ventilstange
10 Durchgangsbohrung
11 O-Ring
14 Elektromagnet
15 Anregungsspule
16 Eisenkern
17 Rahmen
18 Führungsrohr
19 Anker
20 Schubstange
21 Ventilgehäuse
21 A Aufbaublock
21 B Ventilstützglied
21 C Druckknopfstützglied
22 Einlaß
23 Auslaß
24 Durchlaß
26 Schubstangenbohrung
27 Ventilsitz
28 Ventilverschlußstück
29 Ventilstange
30 Durchgangsbohrung
31 O-Ring
34 Elektromagnet
35 Anregungsspule
36 Eisenkern
37 Rahmen
38 Führungsrohr
39 Anker
40 Schubstange
41 Durchlaß
43 Druckkammer
44 Rückstellfeder
45 Ventilrückstelldruckknopf
46 Feder
1 A Aufbaublock
1 B Stützglied
2 Einlaß
3 Auslaß
4 Durchlaß
5 Bohrung
6 Schubstangenbohrung
7 Ventilsitz
8 Ventilverschlußstück
9 Ventilstange
10 Durchgangsbohrung
11 O-Ring
14 Elektromagnet
15 Anregungsspule
16 Eisenkern
17 Rahmen
18 Führungsrohr
19 Anker
20 Schubstange
21 Ventilgehäuse
21 A Aufbaublock
21 B Ventilstützglied
21 C Druckknopfstützglied
22 Einlaß
23 Auslaß
24 Durchlaß
26 Schubstangenbohrung
27 Ventilsitz
28 Ventilverschlußstück
29 Ventilstange
30 Durchgangsbohrung
31 O-Ring
34 Elektromagnet
35 Anregungsspule
36 Eisenkern
37 Rahmen
38 Führungsrohr
39 Anker
40 Schubstange
41 Durchlaß
43 Druckkammer
44 Rückstellfeder
45 Ventilrückstelldruckknopf
46 Feder
Claims (4)
1. Durch einen Elektromagneten (14) betätigtes Ventil, dessen
Gehäuse (1; 21) einen Einlaß (2; 22) und einen Auslaß (3; 23)
aufweist, die über einen Durchlaß (4; 24) miteinander verbunden
sind, an dessen Einlaßseite ein Ventilsitz (7; 27) vorgesehen
ist, dem ein Ventilverschlußstück (8; 28) zugeordnet ist, das
mit einer Ventilstange (9; 29) verbunden ist, welche in einem
Ventilstützglied (1 B; 21 B) des Ventilgehäuses (1; 21) ver
schiebbar und dichtend geführt ist, wobei die Querschnitts
fläche der Ventilstange (9; 29) kleiner als die wirksame Fläche
des Ventilsitzes (7; 27) ist, dadurch gekennzeichnet,
- a) daß das Verschlußstück (8; 28) allein durch den einlaß seitigen Fluid-Druck in Schließstellung gehalten ist, und
- b) daß zum Auslösen der Öffnungsbewegung des Ventils eine in der Schließstellung des Verschlußstücks (8; 28) an diesem mit einem Ende anliegende und durch einen Stromstoß der Magnetspule (15; 35) über deren Anker (19; 39) betätigbare Schubstange (20; 40) das Verschlußstück (8; 28) gering fügig vom Ventilsitz (7; 27) in Öffnungsrichtung abhebt, wonach das Verschlußstück (8; 28) allein durch den Fluid-Druck in seine volle Offenstellung bewegt wird.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ventilstange (9; 29) aus dem Ventilgehäuse (1; 21) herausge
führt ist.
3. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Ventilgehäuse (21) eine mit dem Auslaß (23) verbundene Druck
kammer (43) vorgesehen ist, in die die Ventilstange (29) hin
einragt, die über einen abgedichtet aus dem Ventilgehäuse (21)
herausgeführten Ventilrückstelldruckknopf (45) in Ventil
schließstellung betätigbar ist, der bei Nichtbetätigung von
einer Rückstellfeder (44) außer Anlage von der Ventilstange
(29) gedrückt wird.
4. Ventil nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
eine zwischen dem Anker (39) und dem feststehenden Eisenkern
(36) des Elektromagneten (34) angeordnete Feder (46) diese
Teile auseinanderdrückt, und daß das dem am Ventilverschluß
stück (28) anliegenden Ende gegenüberliegende Ende der Schub
stange (40) etwas aus dem feststehenden Eisenkern (36) in
Richtung des Ankers (39) vorsteht, jedoch in der Ruhestellung
des Ankers (39) von diesem beabstandet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Family
ID=13792029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (4)
| Country | Link |
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| JP (1) | JPH0238144Y2 (de) |
| AU (1) | AU591674B2 (de) |
| DE (1) | DE3618104A1 (de) |
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