DE3617979A1 - Verfahren und vorrichtung zur wiederaufarbeitung von stempeln u.ae. - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur wiederaufarbeitung von stempeln u.ae.Info
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beschichtung,
insbesondere Wiederaufarbeitung von vorwiegend zylindrischen
Bauteilen glatter Oberfläche, wie im untertägigen Berg- und
Tunnelbau eingesetzter Stempel, deren mechanisch bearbeitete
Oberfläche mit einer ausgleichenden Beschichtung versehen
wird.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zur
Aufarbeitung von Rohren, Zylindern, vorzugsweise Stempel
mit einer Abdreh- und einer Schweißeinrichtung.
Zylinderrohre u. ä. Gegenstände, an denen sich Riefen
oder sonstige Schadstellen gebildet haben, müssen in
regelmäßigen Abständen aufgearbeitet werden, wenn sie im
Zusammenhang mit Dichtungen o. ä. zum Einsatz kommen. So
werden beispielsweise die Kolben von im untertägigen Bergbau
eingesetzten Stempeln abgedreht und anschließend mit einer
neuen Schweißschicht versehen, um dann nach entsprechender
Weiterverarbeitung und Wiederaufarbeitung zu einem erneuten
Einsatz zur Verfügung zu stehen. Das Aufschweißen einer
entsprechenden Schicht ist sehr material- und zeitaufwendig,
wobei wegen der Form der Zylinderrohre das Aufbringen als
solches meist von Hand erfolgen muß. Bekannt ist es auch,
hosenförmige Rohre etwa in der Dicke der abgedrehten Schicht
auf die Rohre und Kolben aufzusetzen, um sie dann im oberen
und unteren Bereich anzuschweißen oder aufzuschrumpfen.
Nachteilig dabei ist das aufwendige Verfahren sowie das
Problem, daß die neuaufgebrachte Schicht nicht in die
Stabilitätsrechnung einbezogen werden kann. Damit sind
wieder aufgearbeitete Stempel und sonstige Zylinderteile
aufgrund der verringerten Stabilität nur noch begrenzt
einzusetzen. Dies beeinträchtigt das gesamte
Wiederaufarbeitungsverfahren erheblich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
Wiederaufarbeitung von Rohren, Zylindern u. ä. Teilen zu
vereinfachen, gleichzeitig zu präzisieren, wobei die
erreichbaren Stabilitätswerte den ursprünglichen anzugleichen
sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
ein Blech, das eine über der Abdrehstärke liegende Dicke
hat, streifenförmig auf den abgedrehten Bereich aufgelegt
und durch Aufbringen einer Schweißnaht in die zwischen
den Streifen gebildete Nut fixiert wird, woraufhin anschließend
die neugebildete Oberfläche weiter bearbeitet und ggf.
veredelt wird.
Nach diesem Verfahren ist es somit möglich, genau
vorgegeben das abgedrehte Material durch ein Blech zu ersetzen
und zwar so, daß die Verbindung zwischen dem Blech und
dem Rohr oder Stempel so ist, daß das neue Blech, d.h.
also der neue Belag, voll in die Stabilitätsrechnung eingeht.
Damit kann das wieder aufgearbeitete Teil wieder an der
gleichen Stelle eingesetzt werden, d.h. beispielsweise der
Grubenstempel wieder im untertägigen Bereich und genau in dem
Stabilitätsbereich, in dem er vorher zum Einsatz gelangt
war. Bei neuen zylindrischen Bauteilen kann von vornherein
mit einem derartigen Verfahren gearbeitet werden, d.h.
das Blech wird auf die ansonsten unvorbehandelte Oberfläche
aufgeschweißt und dann behandelt. Da die aufzubringende
Schweißnaht durch die Nut genau vorgegeben ist, können
Automaten zum Einsatz kommen, was das Arbeitsverfahren
wesentlich erleichtert und verbilligt, gleichzeitig aber auch
präziser macht, so daß die Wiederaufarbeitung insgesamt
verbessert wird. Vor allem kommt es auf die genaue Arbeit beim
Abdrehen nicht mehr an, da durch das Blech ja anschließend die
neue Oberfläche gebildet wird, die sich schützend auf den
Untergrund auflegt, ohne daß dieser für die Stabilität
der Oberflächenschicht mit herangezogen wird. Je nach Einsatzfall
kann die Breite des Blechstreifens gewählt werden, wodurch
entsprechend viele bzw. weniger Schweißnähte gezogen werden
müssen. Außerdem bietet das Blech bzw. bieten die Blechstreifen
für die Weiterverarbeitung eine genaue berechenbare Oberfläche
dar, die sowohl vom Material wie der Beschaffenheit für
die Veredelung optimal zur Verfügung steht. Dabei ist es
vorteilhaft, das Blech zur Bildung einer gleichförmigen Nut
zunächst an den Kanten abzuschrägen.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist
vorgesehen, daß das Blech spiralförmig geschnitten an den
Kanten abgeschrägt und dann spiralförmig um den Zylinder
bzw. das wieder aufzuarbeitende Teil gelegt wird. Durch
diese Verfahrensweise ergibt sich sowohl von der Verbindung
zwischen Blech und Untergrund wie auch von der Belastung
des aufgebrachten und eben nur an einzelnen Stellen mit
dem Untergrund verbundenen Bleches eine optimale Belastung.
Da beispielsweise der Stempel beim Aus- und Einfahren
lediglich über die Dichtung belastet wird, ist so eine
optimale Oberfläche zu erreichen, wobei gleichzeitig
bezüglich von außen einwirkender Kräfte durch die
entsprechende Bemaßung des Bleches und der vorherigen
Abtragung ebenfalls eine sehr widerstandsfähige Oberfläche
erreicht werden kann.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird das
Blech in Streifen geschnitten, an den Kanten abgeschrägt und
weiterbearbeitet, die jeweils nur einem Teilbereich des
wiederaufzuarbeitenden Teils abdecken. So werden die Bleche
achsparallel angeordnet und über die Schweißnähte verbunden,
wobei auch dieses Verfahren vorteilhaft die Möglichkeit
der Automatisierung bietet.
Um die Weiterverarbeitung zu erleichtern ist vorgesehen,
daß korrosionsfestes, vorzugsweise VA-Blech spiralförmig
oder zu schmalen Blechstreifen geschnitten und weiter
bearbeitet wird. Je nach vorgesehener Verwendung erübrigt
sich eine besondere Beschichtung des aufgebrachten Bleches,
so daß das gesamte Verfahren verkürzt und vereinfacht werden
kann. Derartiges Blech hat darüber hinaus Festigkeitsvorteile,
so daß die Standzeiten wesentlich erhöht werden können.
Nach einer anderen Variante des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist vorgesehen, daß das spiralförmige oder
streifenförmige Blech nach der Nachbehandlung mit einem
korrosionsfesten Belag versehen wird. Dies ist insbesondere
dann vorteilhaft, wenn an den korrosionsfesten Belag
besondere Anforderungen gestellt werden und wenn gerade
bei Zylindern eine möglichst gleichförmig glatte Oberfläche
erforderlich ist. In vorteilhafter Weise ist es für
das Verfahren an sich völlig egal, wie die Nachbehandlung
erfolgt, letztlich kann diese in einem oder in mehreren
Teilschritten vorgenommen werden, je nachdem, welche
Anforderungen an das Werkstück gestellt werden. Auf
jeden Fall ist es möglich, so für die Wiederverwendung der
Zylinderteile und der anderen Werkstücke den geforderten
Zustand herzustellen, ohne daß dies auf die Stabilität
nachteilige Auswirkungen hat.
Um möglichst breite Streifen verwenden zu können,
andererseits aber dessen Fixiering an mehreren Stellen zu
erreichen, kann es zweckmäßig sein, das zu Streifen
geschnittene Blech über die Länge mit Ausnehmungen zu
versehen, die dann zum punktweisen Schweißen dienen. Diese
Ausnehmungen können von vornherein in die Bleche eingestanzt
sein und werden mit Schweißgut ausgefüllt, wobei sie
zweckmäßigerweise eine Rechteckform aufweisen sollten, um
eine linienförmige Verbindung zu gewährleisten. Auch bei
hohen Belastungen ist so eine umfassend sichere Verbindung
zwischen dem Blech und dem darunter liegenden Bereich des
Werkstückes gewährleistet.
Um eine möglichst günstige Belastung des aufgebrachten
Bleches zu gewährleisten, ist nach einer weiteren Ausbildung
der Erfindung vorgesehen, daß die Schweißnaht jeweils winklig
vorzugsweise rechtwinklig zur Hauptbelastungsrichtung
angebracht bzw. aufgebracht wird.
Eine weitere Möglichkeit, das Aufbringen der Schweißnaht
zu präzizieren ist erfindungsgemäß die, das Blech randseitig
mit verteilt angeordneten Ansätzen zu versehen.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dient
eine Vorrichtung, die eine kombinierte Abdreh- und
Schweißeinrichtung aufweist. Durch diese Kombination ist
es möglich, praktisch in einem Arbeitsgang sowohl die
beschädigte Schicht vom Werkstück abzutragen wie unmittelbar
danach die neue Schicht wieder aufzubringen. Abdreh- und
Schweißeinrichtung arbeiten in einem bestimmten Arbeitstakt,
so daß der Durchsatz derartiger Vorrichtungen sehr hoch
sein kann. Dabei ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der
Schweißeinrichtung ein Taster zugeordnet ist, der an die Abmessungen
und die Form der vom vorzugsweise durch die Form des Bleches vorgegebenen
Nut anpaßbar und die Schweißeinrichtung entsprechend steuernd
ausgebildet ist. Auf diese Art und Weise kann der gesamte
Vorgang automatisiert werden, weil für die nachfolgende
Schweißeinrichtung über die gesondert ausgebildete Nut und
den daran geführten Taster eine Führungsvorrichtung
geschaffen ist, die das genaue Aufbringen der Schweißnaht
auf jeden Fall sichert.
Erfindungsgemäß sollte zwischen der Abdreh- und der
Schweißeinrichtung eine der Schweißeinrichtung vorgeordnete
Blechschere vorgesehen sein, die einen Schrägschnitt
erbringend einstellbar ausgebildet ist. Über diese
Blechschere wird die notwendige Schräge an den Kanten des
Bleches hergestellt, die eine den jeweiligen Gegebenheiten
optimale Nut vorgibt, wobei diese Nut sowohl für den Taster
als Führung dient wie auch für die anschließende
Schweißeinrichtung zur Aufbringung einer genau definierten
und genau und gezielt wirkenden Schweißnaht.
Zur Befestigung des Bleches über den Umfang gesehen
an mehreren Stellen und zusätzlich zur Schweißnaht ist es
von Vorteil, wenn das Blech über die Länge verteilt
fensterartige Ausnehmungen aufweisend ausgebildet ist. Auch
hier kann mit Hilfe des gleichen Tasters oder eines
gesonderten Tasters praktisch gleichzeitig mit der
Aufbringung der Schweißnaht in die geschaffene Nut auch
in die Ausnehmungen über die Schweißeinrichtung die
gewünschte Verbindung zwischen Blech und Untergrund erreicht
werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung
zeichnen sich insbesondere dadurch aus, daß sie sowohl für
die Wiederaufarbeitung von Rohren, Stempeln u. ä. Werkstücken
geeignet sind, als auch für die Herstellung neuer
entsprechender Werkstücke. Bei der Neuherstellung weist
das erfindungsgemäßen Verfahren und die Vorrichtung den
Vorteil auf, daß eine aufwendige Veredelung des gesamten
Werkstückes nicht notwendig ist, sondern daß auf lediglich
die Stabilitätswerte erbringende Werkstücke ein bereits
vorveredeltes Blech aufgebracht werden kann, das dann
anschließend nur noch gezielt weiter bearbeitet wird. Bei
der Wiederaufarbeitung ist wesentlich, daß ein Verfahren
und eine Vorrichtung geschaffen sind, die gewährleisten,
daß die ursprünglichen Stabilitätswerte wieder erreicht,
zumindest aber so weit erreicht werden, daß die behandelten
Werkstücke wie zuvor verwendet und eingesetzt werden können.
Vorteilhaft ist darüber hinaus, daß das ganze Verfahren
sehr präzise abläuft und so weit automatisiert werden kann,
daß bezüglich der Endqualität hohe Werte und gleichmäßige
Werte erreicht werden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des
Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein
bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen
Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Darstellung eines
bearbeiteten Zylinders mit spiralförmig
aufgebrachtem Blech,
Fig. 2 eine schematisierte Darstellung eines
Zylinders mit streifenförmig und gerade
verlaufendem Blech und
Fig. 3 eine schematisiert dargestellte Vorrichtung
zur Bearbeitung von Zylindern.
Die in Fig. 1 und 2 wiedergegebenen Zylinder (3) sind
in der aus Fig. 3 ersichtlichen kombinierten Schweiß- und
Abdreheinrichtung (1, 2) behandelt worden. Während bei der
aus Fig. 1 ersichtlichen Ausbildung das Blech (4)
spiralförmig aufgebracht ist, ist nach Fig. 1 ein
längsverlaufendes Blech (4) aufgebracht. In jedem Fall weisen
die aneinandergefügten Bleche oder weist das spiralförmig
verlaufende Blech (4) so weit abgeschrägte Kanten (11, 12) auf,
daß dazwischen eine Nut (5) entsteht. In diese Nut (5) wird
über die Schweißlanze (6), die von dem Taster (7) geführt
ist, eine Schweißnaht gezielt aufgebracht, die eine innige
Verbindung des Bleches (4) mit dem Untergrund, d.h. mit
dem Zylinder (3) gewährleistet.
Zusätzlich können über die Länge der Blechstreifen
(10) verteilt Ausnehmungen (8, 9) vorgesehen werden, in
die ebenfalls Schweißgut eingegeben wird, um so auch dort
noch einmal gezielt eine Verbindung zwischen Blech (4) bzw.
Blechstreifen (10) und dem Zylinder (3) zu erreichen.
Fig. 3 verdeutlicht weiter, daß jeweils der Schweißlanze
(6) vorlaufend der Taster (7) angeordnet ist, wobei dieser
Taster (7) in die Nut (5) eingreift und so eine gezielte
Führung der nachgeordneten Schweißlanze (6) darstellt.
Claims (12)
1. Verfahren zur Beschichtung, insbesondere
Wiederaufarbeitung von vorwiegend zylindrischen Bauteilen
glatter Oberfläche wie im untertägigen Berg- und Tunnelbau
eingesetzter Stempel, deren mechanisch bearbeitete Oberfläche
mit einer ausgleichenden Beschichtung versehen wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Blech, das eine über der Abdrehstärke liegende
Dicke hat, streifenförmig auf den abgedrehten Bereich aufgelegt
und durch Aufbringen einer Schweißnaht in die zwischen
den Streifen gebildete Nut fixiert wird, woraufhin
anschließend die neugebildete Oberfläche weiter bearbeitet
und ggf. veredelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Blech zur Bildung einer gleichförmigen Nut zunächst
an den Kanten abgeschrägt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Blech spiralförmig geschnitten, an den Kanten
abgeschrägt und dann spiralförmig um den Zylinder bzw.
das wieder aufzuarbeitende Teil gelegt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Blech in Streifen geschnitten, an den Kanten
abgeschrägt und weiter bearbeitet wird, die jeweils nur
einen Teilbereich des wiederaufzuarbeitenden Teils abdecken.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß korrosionsfestes, vorzugsweise VA-Blech spiralförmig
oder zu schmalen Blechstreifen geschnitten und weiter
bearbeitet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das spiralförmige oder streifenförmige Blech nach der
Nachbehandlung mit einem korrosionsfesten Belag versehen
wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 und Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zu Streifen geschnittene Blech über die Länge mit
Ausnehmungen versehen wird, die zum punktweisen Schweißen
dienen.
8. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem oder mehreren
der nachfolgenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schweißnaht jeweils winklig, vorzugsweise
rechtwinklig zur Hauptbelastungsrichtung angebracht wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Blech randseitig mit verteilt angeordneten Ansätzen
zur Wahrung eines die Nut ergebenden Abstandes versehen
wird.
10. Vorrichtung zur Aufarbeitung von Rohren, Zylindern,
vorzugsweise Stempeln mit einer Abdreh- und einer
Schweißeinrichtung und damit zur Durchführung des Verfahrens
nach den Ansprüchen 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schweißeinrichtung (1) ein Taster (7) zugeordnet
ist, der an die Abmessungen und die Form der vom vorzugsweise
durch die Form des Bleches (4) vorgegebenen Nut (5) anpaßbar
und die Schweißeinrichtung entsprechend steuernd ausgebildet
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schweißeinrichtung (1) eine Blechschwere vorgeordnet
ist, die einen Schrägschnitt erbringend einstellbar
ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Blech (4) über die Länge verteilt fensterartige
Ausnehmungen (8, 9) aufweisend ausgebildet ist.
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