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DE3615960A1 - Fuehler zur ermittlung eines luft-kraftstoff-verhaeltnisses - Google Patents

Fuehler zur ermittlung eines luft-kraftstoff-verhaeltnisses

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Publication number
DE3615960A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sensor according
sensor
gas diffusion
oxygen
solid electrolyte
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19863615960
Other languages
English (en)
Inventor
Tadayoshi Ikai
Takashi Kamo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyota Motor Corp
Original Assignee
Toyota Motor Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP7048985U external-priority patent/JPH0641167Y2/ja
Priority claimed from JP9109085U external-priority patent/JPH065620Y2/ja
Application filed by Toyota Motor Corp filed Critical Toyota Motor Corp
Publication of DE3615960A1 publication Critical patent/DE3615960A1/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/416Systems
    • G01N27/417Systems using cells, i.e. more than one cell and probes with solid electrolytes

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  • Electrochemistry (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Pathology (AREA)
  • Measuring Oxygen Concentration In Cells (AREA)

Description

"flEDTKE-BOHL.NG-KlNNE.r©RUPE:; -
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Dipl.-lng. K. Grams Dipl.-Chem. Dr. B. Struif
Bavariaring 4, Postfach 202403 8000 München 2
Tel.: 089-539653 Telex: 5-24845 tipat Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Telecopier: 0 89-537377
cable: Germaniapatent München Toyota-shi, Japan 12. Mai 1986
DE 5833 /
case GF-3010/86-DT-216
Fühler zur Ermittlung eines Luft-Kraftstoff-Verhältnisses
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fühler zur Ermittlung eines Luft-Kraftstoff-Verhältnisses in einer Brennkraftmaschine od. dgl.
Es ist gegenwärtige Praxis, eine Sauerstoffkonzentration im von einer Brennkraftmaschine eines Automobils od. dgl. ausgestoßenen Abgas zu ermitteln, so daß die Mengen von Luft und Kraftstoff, die der Brennkraftmaschine zuzuführen sind, auf der Grundlage des ermittelten Werts geregelt werden können, um dadurch den Schadstoffgehalt im Abgas herabzusetzen.
Ein Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler (oder Sauerstoffühler) der gegenwärtig bei einer Automobil-Brennkraftmaschine praktisch zur Anwendung kommt, um die Sauerstoffkonzentration zu erfassen, macht von dem Prinzip der "Sauerstoffkonzentrationszelle" Gebrauch und kann ein stöchiometrisches
Dresdner Bank (München) KtO 3939644 Deutsche Bank (München) Kto. 2861060 Postscheckamt (München) Kto. 670-43-804
3515960
Luft-Kraftstoff-Verhältnis (z.B. ein L/K-Verhältnis = 14,6) aus seinen Leistungsdaten ermitteln, er kann das aber nicht in den anderen Bereichen, z.B. in einem Magerbereich, in dem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis höher als der stöchiometrische Wert ist, oder in einem Fettbereich, in dem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis niedriger als dieser Wert ist. Andererseits wurde ein Sauerstoffühler der Grenzstrombauart (Diffusionsgrenzstrombauart) zur Ermittlung der Sauerstoffkonzentration entwickelt, der von dem folgenden Phänomen Gebrauch macht und der in bezug auf die Ermittlung des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses im Magerbereich untersucht worden ist. Gemäß dem erwähnten Phänomen verbreiten sich oder sikkern Sauerstoff ionen von einer Kathode zu einer Anode von luftdurchlässigen dünnen Elektroden, die an den beiden Seiten einer für Sauerstoff ionen durchlässigen Feststoffelektrolytzelle angebracht sind, wenn eine Spannung zwischen diese beiden Elektroden angelegt wird, so daß demzufolge ein Stromfluß zwischen den Elektroden entsteht. Jedoch steigt der Strom nicht über einen vorgegebenen Wert an, selbst wenn die angelegte Spannung erhöht wird, falls die Durchlaßmenge an Sauerstoff ionen beschränkt wird. Der Grenzstrom-Sauerstoffühler wird als ein Magerfühler bezeichnet, weil er lediglieh ein Luft-Kraftstoff-Verhältnis im mageren Bereich ermitteln kann, so daß er kaum imstande ist, ein Luft-Kraftstoff-Verhältnis im fetten Bereich zu erfassen.
Jedoch wird es z.B. im Fall eines Kraftfahrzeugs bevorzugt, dieses in einem normalen Fahrbetrieb im Magerbereich, in dem also der Kraftstoff mager ist, zu betreiben. Im Gegensatz hierzu ist es vorzuziehen, bei einer Bergfahrt, wobei eine höhere Ausgangsleistung gefordert wird, das Fahrzeug im fetten Bereich zu betreiben. Es besteht insofern der Wunsch, einen Fühler zu schaffen, der ein Luft-Kraftstoff-Verhältnis vom Mager- zum Fettbereich einschließt.
ORIGINAL INSPECTED
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- 7 - ■
Um diesen Wunsch zu erfüllen, wurde seitens der Anmelderin ein Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler vorgeschlagen, wie er in der beigefügten Fig. 13 gezeigt ist, die ein Schnitt durch einen beispielhaften Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler nach dem Stand der Technik ist. Dieser Fühler weist rohrförmige Feststoffelektrolytelemente 1 und 4, die im folgenden der Einfachheit halber als Festelektrolyte bezeichnet werden, auf, die für Sauerstoffionen durchlässig und an ihren jeweiligen Außen- sowie Innenseiten mit Elektroden 3a und 3b bzw. 5a und 5b aus Platin od. dgl. ausgestattet sind. Ferner weist der Festelektrolyt 1 eine geschlossene Stirnseite mit einer darin ausgebildeten Gasdiffusionsöffnung 2 auf. Im übrigen umfaßt der Fühler ein Abdichtglied 6, ein Heizelement 7, einen rohrförmigen Heizkörper 8, Leiter 9, 10 sowie 11 und eine isolierende Röhre 12.
Bei diesem Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler dient der Festelektrolyt 4 als eine Sauerstoffpumpe, die Sauerstoff von seinem (zur Atmosphäre belüfteten) Innenraum in einen von den Festelektrolyten 1 und 4 begrenzten Raum pumpt, so daß die Konzentration des Restsauerstoffs durch den Festelektrolyten 1, der als der Sauerstoffühler der Grenzstrombauart wirkt, nachdem der Restsauerstoff mit dem unverbrannten Anteil im von der Gas-Diffusionsöffnung 2 her eingesickerten Abgas reagiert hat, ermittelt werden kann.
Der derart aufgebaute Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler hat die in Fig. 14 gezeigten Leistungskennwerte, d.h. Strom/ Spannungs- oder I/V-Kurven. Wie aus Fig. 14 klar hervorgeht, wurden - wie erwartet - die Leistungskennwerte auf der Magerseite (d.h. L/K = 15 - 17) erhalten, jedoch sind die Leistungskennwerte auf derfetten Seite (d.h. L/K = 12 - 14) ganz erheblich zu den erwarteten Kurven, die gestrichelt dargestellt sind, unterschiedlich. Dies beruht darauf, daß
ORIGINAL INSPECTED
der von den Festelektrolyten 1 und 4 umschlossene Raum ständig durch die Stauerstoffpumpe (d.h. den Festelektrolyten 4) mit Sauerstoff aus der Atmosphäre gespeist und immer in einem mageren Zustand gehalten wird, so daß der Festelektrolyt 1 als die Konzentrationsquelle wirkt, um eine elektromotorische Kraft zwischen den beiden Elektroden 3a und 3b zu erzeugen, falls das Abgas fett ist. Das hat zum Ergebnis, daß auf Grund der Einflüsse dieser elektromotorischen Kraft die I/V-Kennkurven auf der fetten Seite einen vollkommen unterschiedlichen Verlauf gegenüber den erwarteten Kurvenverläufen annehmen müssen.
Dem oben erwähnten Raum wird in typischer Weise durch die Sauerstoffpumpe (d.h. den Festelektrolyten 4) Sauerstoff zugeführt. Gemäß dem Stand der Technik besteht die an der Außenseite des Festelektrolyten 1 angebrachte Elektrode aus Platin oder einem eine katalytische Wirkung aufweisenden Material, um das Abgas zu reinigen, und sie ist mit dem Abgas in unmittelbarer Berührung, so daß der Festelektrolyt 1 als Konzentrations-zelle zur Erzeugung der elektromotorischen Kraft wirkt. Es ist auch so, daß in dem Fall, da die Konzentrationen des mit den zwei Elektroden in Berührung befindlichen Sauerstoffs sehr unterschiedlich sind, der Festelektrolyt als Konzentrations-zelle wirkt, um die elektromotorische Kraft zwischen seinen beiden Elektroden hervorzurufen. Beispielsweise wird die Sauerstoffkonzentration auf der Seite der inneren Elektrode des Festelektrolyten 1 ständig durch die Sauerstoffpumpwirkung des Festelektrolyten 4 nicht unter 10 Vol.-% gehalten. Wenn der Sauerstoff im fetten Zustand mit der äußeren Elektrode des Festelektrolyten 1 in Berührung kommt, so fällt dagegen die Sauerstoffkonzentration durch die katalytische Wirkung der Elektrode auf 10 CKJ - 10 Vol.-% ab, so daß der Festelektrolyt 1 als Konzentrations-zelle wirkt.
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Die Erfindung zielt darauf ab, das oben herausgestellte Problem zu lösen, und es ist ihre Aufgabe, einen Fühler zur Ermittlung eines Luft-Kraftstoff-Verhältnisses zu schaffen, der einerseits ideale Leistungskenndaten aufweist, während er andererseits die Erzeugung jeglicher elektromotorischen Kraft zwischen an der inneren sowie äußeren Seite eines Festelektrolyten, der einen Grenzstrom-Sauerstoffühler bildet, befindlichen Elektroden selbst in einem fetten Bereich des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses, der niedriger ist als das stöchiometrische Verhältnis, verhindert.
Gemäß einem ersten Merkmal der Erfindung wird ein Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler geschaffen, der umfaßt:
- ein erstes rohrförmiges Element, das als ein für Sauerstoffionen durchlässiger Feststoffelektrolyt ausgebildet ist, dessen eines Ende geschlossen ist und der an seiner inneren sowie äußeren Seite mit Elektroden versehen ist, die zur Bildung einer Sauerstoffpumpe an eine Gleichstromquelle angeschlossen sind,
- ein zweites, rohrförmiges Element, das als ein für Sauerstoffionen durchlässiger Feststoffelektrolyt ausgebildet ist, dessen eines Ende geschlossen sowie mit einer Gas-Diffusionsöffnung oder -schicht versehen ist und der an seiner inneren sowie äußeren Seite Elektroden trägt, die mit einer Spannungsquelle verbunden sind, um einen Sauerstoffühler der Grenzstrom- oder Diffusionsgrenzstrombauart zu bilden, und
- einen rohrförmigen Heizkörper, dem ein Heizelement eingegliedert ist, wobei
- das erste Element in das zweite Element derart eingesetzt ist, daß ein erster Raum zwischen der Außenseite des ersten Elements und der Innenseite des zweiten Elements entsteht, und
- .10. -
- das zweite Element in den rohrförmigen Heizkörper derart eingesetzt ist, daß zwischen der Außenseite des zweiten Elements sowie der Innenseite des rohrförmigen Heizkörpers ein zweiter Raum vorhanden ist und daß das geschlossene Ende des zweiten Elements sowie das Ende des rohrförmigen Heizkörpers geschlossen sind, um den zweiten Raum abzuschließen.
Gemäß einem zweiten Merkmal der Erfindung wird ein Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler geschaffen, der umfaßt:
- ein erstes, als ein für Sauerstoff ionen durchlässiger Feststoffelektrolyt ausgebildetes Element, an dessen innerer sowie äußerer Seite Elektroden ausgestaltet sind, die mit einer Gleichstromquelle zur Ausbildung einer Sauerstoffpumpe verbunden sind, und
- ein zweites, als ein für Sauerstoff ionen durchlässiger Feststoffelektrolyt ausgebildetes Element, das mit einer Gas-Diffusionsöffnung oder-schicht und an seiner inneren sowie äußeren Seite mit Elektroden versehen ist, welche zur Bildung eines Sauerstoffühlers der Grenzstrom- oder Diffusionsgrenzstrombauart mit einer Spannungsquelle verbunden sind, wobei
- zwischen der Außenseite des ersten Elements sowie der Innenseite des zweiten Elements ein Raum gebildet ist und
- die an der Außenseite des zweiten Elements vorhandene Elektrode aus einem Material besteht, das keine katalytische Wirkung zur Reinigung von Abgas hat.
Bei dem Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler nach dem ersten Merkmal gemäß der Erfindung ist darüber hinaus der Raum zwischen dem geschlossenen Ende (der Stirnseite) des zweiten Elements, d.h. des herkömmlichen Elements oder Festelektrolyten 1, und dem Ende (der Stirnseite) des rohrförmigen Heizkörpers geschlossen, um zu verhindern, daß die äußere
Elektrode des zweiten Elements unmittelbar mit dem Abgas in Berührung kommt. Um diesen Abschluß zu bewirken, wird' am geschlossenen Ende des zweiten Elements ein auswärts gerichtetes Randstück (Flansch) oder ein einwärts gerichtetes Randstück (Flansch) am Ende des rohrförmigen Heizkörpers ausgebildet, wobei das zweite Element und der rohrförmige Heizkörper miteinander verbunden oder zusammengepaßt werden. In diesem Fall kann zur Vervollständigung des Abschlusses ein geeignetes Haft-, Klebe- oder Dichtungsmaterial Verwendung finden. Die erwähnten Randstücke oder Flansche können sowohl am zweiten Element wie auch am rohrförmigen Heizkörper ausgestaltet werden. Ferner besteht in bezug auf die Größenabmessungen, die Formen oder Gestaltungen und die Dickenabmessungen der Randstücke keinerlei Beschränkung. Alternativ kann auch eine geeignete Blind- oder Grundplatte verwendet werden.
Ferner besteht keinerlei Beschränkung in bezug auf die Größenabmessungen und Formen der zwischen dem ersten Element (oder dem herkömmlichen Festelektrolyten 4) sowie dem zweiten Element und zwischen dem zweiten Element sowie dem rohrförmigen Heizkörper zu bildenden Räume, sondern deren Größen und Formen werden in Anbetracht der Größen und Formen der beiden Elemente sowie des Heizkörpers und der Leistungsfähigkeit sowie den Kennwerten des Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühlers gewählt.
Da im Betrieb des Fühlers der im ersten Raum befindliche Sauerstoff durch das zweite Element in den zweiten Raum durchsickern wird, kann das Ende des zweiten Raumes, das der geschlossenen Stirnseite gegenüberliegt, vorzugsweise zum Teil zur Atmosphäre entlüftet werden.
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Der bei dem Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler oder Sauerstoffühler verwendete, für Sauerstoff ionen durchlässige Feststoffelektrolyt gleicher Art kommt, so wie er ist, zur Anwendung. In besonderer Weise kann der zu verwendende Feststoffelektrolyt unter Zugabe von Yttrium- oder Zirkonoxid gefertigt werden.
Die an der Oberfläche des Feststoffelektrolyten auszubildenden Elektroden werden als dünne, luftdurchlässige Folien aus Platin nach dem üblichen Verfahren gefertigt. Die Elektroden werden paarweise an der Innen- sowie Außenseite des rohrförmigen Festelektrolyten derart ausgebildet, daß sie einander entsprechende Flächenbereic-h-e in übereinstimmenden Lagen oder Stellen haben.
Die Gas-Diffusionsöffnung kann nach einem üblichen Verfahren ausgebildet werden, z.B. durch Durchbohren eines geformten rohrförmigen Festelektrolyten mit einem Laserstrahl oder durch Einbetten eines brennbaren Teils, z.B. eines Fadens, während des Formvorgangs in den Festelektrolyten, um den Faden beim Sintern zur Bildung der öffnung auszubrennen. Die Gas-Diffusionsschicht wird dadurch gebildet, daß man ein keramisches Filter mit dem offenen Ende des rohrförmigen Elements verbindet oder daß man eine poröse keramische Deckschicht auf ein grobporiges keramisches Bauteil mittels eines Plasmasprühverfahrens aufbringt. Die Gas-Diffusionsöffnung oder -schicht wird zum gleichen Zweck wie bei dem Magerfühler ausgebildet.
Die zu fertigende Gas-Diffusionsöffnung kann aus einem Loch oder mehreren Löchern bestehen. Eine Mehrzahl von Leistungsregelöffnungen zur Regelung der Leistung des Magerfühlers kann rund um die Haupt-Diffusionsöffnung
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ausgebildet werden, wobei einige von diesen mit einer keramischen Paste oder mit Fasern entsprechend einer Verschiebung von einer Standardleistung weg verstopft werden, um eine Leistungsstreuung des einzelnen Magerfühlers auszuschalten.
Wenn in die Gas-Diffusionsschicht ein katalytisches Metall, wie Platin, Palladium oder Rhodium, zum Reinigen der Abgase eingebracht wird, so kann darüber hinaus ein Verstopfen der Poren durch Kohlenstoff u.dgl. unterbunden werden. Wenn es gewünscht wird, kann eine die Aktivität des katalytischen Metalls steigernde Komponente, wie Lanthan, Cer, Eisen oder Nickel, zusätzlich eingebracht werden. Das Verstopfen wird besser verhindert, wenn die Diffusionsschicht in zwei oder mehr Teil- oder Hilfsschichten derart unterteilt wird, daß eine grobporige Schicht an der Einlaßseite des Abgases angeordnet wird.
Zum Aufheizen des ersten sowie zweiten Elements auf vorbestimmte Temperaturen wird ein Heizkörper vorgesehen, dessen Gestalt nicht besonders beschränkt ist, der aber zur leichteren Verwendung beispielsweise als rohrförmiger Heizkörper, in dem das Element aufgenommen ist, ausgebildet sein kann. Das Material für diesen Heizkörper unterliegt keiner besonderen Beschränkung, ist aber vorzugsweise ein anorganisches Material, wie hitzebeständige Keramik. Das zur Verwendung kommende Heizelement kann ein übliches sein, z.B. ein lineares Heizelement aus einem Chromnickeldraht, oder ein ebenes Heizelement, das wie eine gedruckte Schaltung gefertigt wird.
Um wie bei dem Fall des Luft-Sauerstoff-Verhältnisfühlers gemäß dem zweiten Merkmal der Erfindung zu verhindern, daß das zweite Element als Konzentrationszelle
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wirkt, kann die an der Außenseite des zweiten Elements auszubildende Elektrode aus einem Material gefertigt werden, das eine elektrische Leitfähigkeit, jedoch keine katalytische Wirkung zum Reinigen des Abgases aufweist, also z.B. Gold, Silber oder Siliziumkarbid. Diese Materialien können allein oder in Verbindung miteinander verwendet werden, wobei für ihre Dicke und Ausgestaltung keine besonderen Beschränkugnen bestehen.
Für den Feststoffelektrolyten bestehen in bezug auf seine Größe und Gestalt ebenfalls keine besonderen Einschränkungen, er kann beispielsweise eine Platten- oder Zylinderform haben. Ferner kann ein Heizkörper zum Erhitzen des ersten sowie zweiten Elements auf vorbestimmte Temperaturen vorgesehen sein.
Die verbleibenden baulichen Einzelheiten oder Teile des Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühlers gemäß dem zweiten Merkmal der Erfindung sind zu denen des Fühlers nach dem ersten Merkmal gleichartig.
Der Erfindungsgegenstand wird anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Luft-Sauerstoff-Verhältnisfühler in einer ersten Ausführungsform nach dem ersten Merkmal gemäß der Erfindung;
Fig. 2 ein Kurvenbild zur beispielhaften Darstellung der Leistungskennwerte des gemäß dem ersten Merkmal nach der Erfindung ausgebildeten Fühlers;
Fig. 3 bis 5 Längsschnitte durch andere Ausführungsformen eines Fühlers gemäß dem ersten Merkmal der Erfindung;
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Fig. 6 und 7 Schnitte durch Frontabschnitte von Feststoffelektrolyten bei weiteren Ausführungsformen von Fühlern gemäß dem ersten Merkmal nach der Erfindung;
Fig. 8 einen Längsschnitt durch einen Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler gemäß dem zweiten Merkmal nach der Erfindung;
Fig. 9 bis 11 Schnitte durch Frontabschnitte von Feststoffelektrolyten bei weiteren Ausführungsformen von Fühlern gemäß dem zweiten Merkmal nach der Erfindung;
Fig. 12 einen Längsschnitt durch einen Fühler in einer weiteren Ausführungsform gemäß dem zweiten Merkmal nach der Erfindung;
Fig. 13 einen Längsschnitt durch einen Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler nach dem Stand der Technik;
Fig. 14 ein Kurvenbild zur beispielhaften Darstellung der Leistungskennwerte des Fühlers nach dem Stand der Technik.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Zusammenhang mit Ausführungsformen, auf die sie jedoch nicht begrenzt ist, beschrieben.
1. Ausführungsform
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler in der Ausführungsform gemäß dem ersten Merkmal nach der Erfindung ist ein Element 14 ein für Sauerstoffionen durchlässiger Festelektrolyt (z.B. aus Zirkonoxid) dessen eines Ende (Stirnseite) geschlossen ist und ein Randstück 13 sowie eine Gas-Diffusionsöffnung 2 aufweist. Eine äußere und eine innere Elektrode 3a bzw. 3b aus Platin od. dgl. Material sind an der äußeren bzw. inneren Fläche des Festelektrolyten 14 ausgebildet. Des
ο. ς 1 c Q ς η
weiteren ist ein Element (Festelektrolyt) 15 an seiner Außen- sowie Innenseite mit einer äußeren bzw. inneren Elektrode 5a bzw. 5b aus Platin od. dgl. Material versehen. In diesem Fall ist wenigstens die innere Elektrode 3b katalytisch aktiviert. Dann wird das Element 15 in das Element 14 eingesetzt. Das hat zur Folge, daß die innere Elektrode 3b des Elements 14 und die äußere Elektrode 5a des Elements 15 elektrisch miteinander verbunden sind. Ein Leiter 91 wird am Element 14 fest angebracht, um an der Elektrode 3a erzeugte Ladungen nach außen zu führen. Das Element 14 wird in einen in seinem Inneren ein Heizelement 7 enthaltenden rohrförmigen Heizkörper 8' eingesetzt. Das Randstück 13 und die Stirnseite des Heizkörpers 81 werden aneinander mit Hilfe eines als Haftmittel dienenden Abdichtmaterials oder -glieds 6 befestigt. Am Element 15 werden ein Leiter 10', der die an den Elektroden 3b und 5a erzeugten Ladungen nach außen führt, und ein Leiter 11', der die an der Elektrode 5b erzeugten Ladungen nach außen führt, fest angebracht.
Die Leiter 10' und 11' werden mit einer Gleichstrom-Konstant-Stromquelle, die in der Zeichnung nicht gezeigt ist, verbunden, um dem Element 15 einen konstanten Strom zuzuführen, so daß es als Sauerstoffpumpe arbeitet, wodurch Sauerstoff ständig mit konstantem Durchsatz vom Innenraum des Elements 15 in den Spalt oder Raum zwischen den Elementen 15 und 14 geführt wird. Dieser Sauerstoff wird dann dazu gebracht, mit einem unverbrannten Anteil (z.B. Kohlenwasserstoffe oder Kohlenmonoxide) in einem zu untersuchenden, in den Spalt zwischen den Elemen· ten 15 und 14 durch die im Element 14 ausgebildete Diffusionsöffnung 2 gesickerten Gas zu reagieren. Hierauf wird die Restsauerstoffkonzentration in Form eines Ausgangsstroms durch den Grenzstrom-Sauerstoffüh-
INSPECTEÖ
_ 17 _ ■ ■ 3 G ι 5"s;g-o
ler, der durch Verbinden der Leiter 9' sowie 10' mit einer (nicht gezeigten) Gleichstrom-Konstant-Spannungsquelle und durch Anlegen einer konstanten Spannung an das Element 14 gebildet ist, ermittelt.
Da der Ausgangsstrom der Restsauerstoffkonzentration proportional ist, die ihrerseits in linearer Beziehung zum Luft-Kraftstoff-Verhältnis des zu untersuchenden Gases steht, kann aus dem Ausgangsstrom das Luft-Kraftstoff-Verhältnis des Gases bestimmt werden.
Die Fig. 2 zeigt die Leistungskennwerte des Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühlers gemäß der Erfindung. Der Fig. 2 ist zu entnehmen, daß der Fühler gemäß dem Stand der Technik im fetten Bereich mit dem L/K-Verhältnis von 12 - 14 die gestrichelt dargestellten Kennwerte liefert, während der erfindungsgemäße Fühler die mit ausgezogenen Linien dargestellten Leistungskennwerte, selbst wenn das Abgas in einem fetten Zustand ist, liefert, weil die Elektrode 3a von einer Berührung mit dem Abgas getrennt gehalten wird. Damit werden ideale Leistungskennwerte vom fetten bis zum mageren Bereich erhalten.
2. Ausführungsform
Das frontseitige Ende eines Fühlers in einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform ist in Fig. 3 gezeigt. Ein Element (Festelektrolyt) 16 ist mit einer Gas-Diffusionsschicht 17 aus einer keramischen Deckschicht versehen, die an die Stelle der Gas-Diffusionsöffnung tritt. In diesem Fall kann die Temperaturabhängigkeit des Ausgangs dadurch ausgeschaltet werden, daß man den mittleren Porendurchmesser der Gas-Diffusionsschicht einregelt.
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. · .' ·'· · ■ 3615Ό60
3.. Ausführungsform
Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform ist ein Element (Festelektrolyt) 18 in einen rohrförmigen Heizkörper 19 eingesetzt, welcher ein einwärts gerichtetes Randstück 13' an einer Stirnseite hat, so daß die stirnseitige öffnung einen kleineren Durchmesser aufweist als das stirnseitige Ende des Elements 18, das durch ein Pressen in (in Fig. 4) abwärtiger Richtung befestigt wird.'
4. Ausführungsform
Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform ist für das Element (Festelektrolyt) 20 wie im Fall der zweiten Ausführungsform (Fig. 3) eine Gas-Diffusionsschicht 17 aus einer keramischen Deckschicht anstelle einer Gas-Diffusionsöffnung vorgesehen.
5. Ausführungsform
Bei dieser Ausführungsform, die in Fig. 6 gezeigt ist, sind rund um die Gas-Diffusionsöffnung 2 Leistungsregelöffnungen 21 ausgebildet, die mit einer keramischen Paste od. dgl. verstopft werden, und zwar vorzugsweise symmetrisch mit Bezug zur Gas-Diffusionsöffnung 2 in Übereinstimmung mit einer Verschiebung des Ausgangs des Fühlers vom Standardausgang, so daß ein Streuen der Leistungen des Fühlers unterdrückt werden kann.
6. Ausführungsform
Bei dieser Ausführungsform ist, wie Fig. 7 zeigt, die Diffusionsschicht in zwei Teilschichten geteilt. Von diesen ist die an der Eintrittsseite des zu untersuchenden Gases befindliche Teilschicht als ein keramisches Filter 22 mit größeren Poren ausgebildet, während die andere Teilschicht ein Keramikfilter 23 mit kleineren Poren
/3 ρ ι ς G ς η
umfaßt. An diesen keramischen Filtern kann ein katalytisches Metall zum Reinigen des Abgases angelagert sein.
7. Ausführungsfortn
Die Fig. 8 zeigt eine Schnittdarstellung eines Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühlers, nach dem zweiten erfindungsgemäßen Merkmal. Ein Element 1' ist ein für Sauerstoffionen durchlässiger Festelektrolyt (z.B. aus Zirkonoxid), der ein geschlossenes stirnseitiges Ende hat. Dieses Element 1' weist an seiner Außenfläche eine äußere Elektrode 31 aus einem Material auf, das keine katalytische Wirkung zur Reinigung des Abgases entfaltet, z.B. Gold, Silber oder Siliziumkarbid. An der Innenfläche des Elements (Festelektrolyt) 1' befindet sich eine innere Elektrode 3b aus Platin od. dgl. Material. Gleicherweise ist ein Element (Festelektrolyt) 41 an seiner Innen- sowie Außenfläche mit einer inneren bzw. äußeren Elektrode 5b bzw. 5a aus Platin od dgl. Material versehen. In diesem Fall kann wenigstens die Elektrode 3b der Platinelektroden vorzugsweise katalytisch aktiviert sein. Das Element 4' wird in das Element 1' eingesetzt, der dazwischenliegende Spalt wird mit einem Dichtungsmaterial 6, z.B. Glas, abgeschlossen, wobei die innere Elektrode 3b des Elements 11 und die äußere Elektrode 5a des Elements 41 elektrisch verbunden werden. Dann wird ein Leiter 9' am Element 11 befestigt, um an der Elektrode 31 erzeugte Ladungen nach außen zu führen. Das Element 11 wird in einen rohrförmigen Heizkörper 8', der ein innenliegendes Heizelement 71 aufweist, eingesetzt. Ferner werden ein Leiter 10', um an den Elektroden 3b und 5a erzeugte Ladungen nach außen zu führen, ein Leiter 11' zum Herausführen der an der Elektrode 5b erzeugten Ladungen und eine isolierende Röhre 12 in den rohrförmigen Heizkörper 8l eingebracht, um die Elemente 1' sowie 4' festzulegen .
ORIGINAL INSPECTED
Die Leiter 10' und 11' werden mit einer (nicht gezeigten) Gleichstrom-Konstant-Stromquelle verbunden, um dem-Element 4' einen konstanten Strom zuzuführen, so daß eine Sauerstoffpumpe geibldet wird, durch die ständig Sauerstoff mit konstantem Durchsatz vom Innenraum des Elements 4' zu dem Raum oder Spalt zwischen den Elementen 1' und 4' gefördert wird. Dieser Sauerstoff wird mit einem unverbrannten Bestandteil (z.B. Kohlenwasserstoffe oder Kohlenmonoxide) im zu untesuchenden Gas, das in den Spalt zwischen den Elementen 1' und 4' durch die im Element 1' ausgebildete Diffusionsöffnung 2 eingesickert ist, zur Reaktion gebracht. Hierauf wird die Konzentration des Restsauerstoffs in Form eines Ausgangsstroms mit Hilfe des Grenzstrom-Sauerstoffühlers, der durch Verbinden der Leiter 9' sowie 10' mit einer (nicht gezeigten) Gleichstrom-Konstant-SpannungsquelIe und durch Anlegen einer konstanten Spannung an das Element 1' gebildet wird, ermittelt.
Da dieser Ausgangsstrom der Restsauerstoffkonzentration proportional ist, die ihrerseits in linearer Beziehung zum Luft-Kraftstoff-Verhältnis des zu untersuchenden Gases steht, kann das Luft-Sauerstoff-Verhältnis des zu untersuchenden Gases aus diesem Ausgangsstrom bestimmt werden.
Die Leistungskennwerte des Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühlers nach dem zweiten erfindungsgemäßen Merkmal sind denjenigen des Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühlers gemäß dem ersten Merkmal nach der Erfindung gleichartig, wie Fig. 2 zeigt, und ideal vom fetten bis zum mageren Bereich.
8. Ausführungsform
Die Fig. 9 zeigt den stirnseitigen Endabschnitt eines Elements 1', an dem eine Gas-Diffusionsschicht 17 aus einer keramischen Deckschicht anstelle einer Gas-Diffusionsöffnung ausgebildet ist. In diesem Fall kann die Temperaturabhängigkeit des Ausgangs durch Einregeln des mittleren Porendurchmessers der Gas-Diffusionsschicht ausgeschaltet werden. Im übrigen ist es nicht zwingend, die keramische Deckschicht auf das stirnseitige Ende des Elements zu beschränken, sondern sie kann sich über die Elektrode 31 erstrecken, wie die Fig.9 zeigt.
9. Ausführungsform
Die Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform gemäß der Erfindung, wobei die Diffusionsschicht in zwei Teilschichten unterteilt ist, von denen diejenige an der Eintrittsseite des zu untersuchenden Gases mit einem keramischen Filter 22 mit größerem Porendurchmesser und die andere Teilschicht mit einem Keramikfilter 23 mit geringerem Porendurchmesser ausgestaltet ist. An diesen Keramikfiltern kann ein katalytisches Metall zur Reinigung des Abgases angelagert sein.
10. Ausführungsform
Hierbei sind, wie Fig. 11 zeigt, in dem der Diffusionsöffnung 2 nahegelegenen Bereich des Elements 1' Leistungsregelöffnungen 21 rund um die Diffusionsöffnung 2 ausgebildet, die durch eine keramische Paste od. dgl. symmetrisch mit Bezug zur öffnung 2 in Übereinstimmung mit einer Verschiebung im Ausgang des Fühlers vom Standardausgang verstopft werden, so daß ein Streuen in der Leistung des Fühlers unterdrückt werden kann.
11. Ausführungsform
Bei der Ausführungsform von Fig. 12 kommen plattenförmige Elemente (Festelektrolyte) 24 und 25 zur Anwendung. Die Fig. 12 zeigt des weiteren eine Konstant-StromquelIe 26, eine Konstant-SpannungsquelIe 27, Leiter 28 sowie 29 und ein Amperemeter 30. Die weiteren Bauteile entsprechen gleich bezeichneten Bauteilen bei den vorherigen Ausführungsformen. Der in Fig. 12 gezeigte Pfeil gibt die Richtung der Wanderung des Sauerstoffs (O2) an.
Wie vorstehend beschrieben wurde, ist der Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler gemäß der Erfindung so aufgebaut, daß der Spalt zwischen der geschlossenen Stirnseite des den Grenzstrom-Sauerstoffühler bildenden Elements und dem Ende des rohrförmigen Heizkörpers geschlossen ist oder daß von den an dem den Grenzstrom-Sauerstoffühler bildenden Element auszugestaltenden Elektroden diejenige an der Berührungsseite mit dem Abgas aus einem Material gefertigt ist, das keine katalytische Wirkung zur Reinigung des Abgases zeigt. Im Unterschied zum Stand der Technik bildet das den Grenzstrom-Sauerstoffühler darstellende Element keinerlei Konzentrationszelle, so daß keine Diskrepanz in den Kurven der Leistungskennwerte gegenüber den erwarteten Leistungskennwerten im (fetten) Bereich, in dem das Luft-Kraftstoff-Verhältnis kleiner als der stöchiometrische Wert ist, hervorgerufen wird. Das hat zum Ergebnis, daß die Leistungskennwerte vom fetten zum mageren Bereich ideal sind, so daß in hohem Maß die Zuverlässigkeit und Regelbarkeit des Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühlers gesteigert und verbessert werden können.
- Leerseite

Claims (20)

  1. Patentansprüche
    Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler mit einem ersten, rohrförmigen Element, das als ein für Sauerstoff ionen durchlässiger Feststoffelektrolyt ausgebildet ist, dessen eines Ende geschlossen ist und dessen Innen- sowie Außenseite mit an eine Gleichstromquelle zur Bildung einer Sauerstoffpumpe angeschlossenen Elektroden versehen sind, mit einem zweiten, rohrförmigen Element, das als ein für Sauerstoff ionen durchlässiger Feststoffelektrolyt ausgebidlet ist, dessen eines Ende geschlossen sowie mit einer Gas-Diffusionsschicht oder -öffnung ausgestattet ist und dessen Innen- sowie Außenseite mit an eine Spannungsquelle zur Bildung eines Grenzstrom-Sauerstoffühlers angeschlossenen Elektroden versehen sind, und mit einem ein inneres Heizelement aufweisenden rohrförmigen Heizkörper, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (15) in das zweite Element (14, 16, 18, 20) unter Bildung eines ersten Raumes zwischen der Außenseite des ersten Elements
    sowie der Innenseite des zweiten Elements eingesetzt ist, daß das zweite Element in den rohrförmigen Heizkörper (8) unter Bildung eines zweiten Raumes zwischen der Außenseite des zweiten Elements sowie der Innenseite des rohrförmigen Heizkörpers eingesetzt ist und daß das geschlossene Ende des zweiten Elements und das Ende des rohrförmigen Heizkörpers zum Abschluß des zweiten Raumes geschlossen sind.
  2. 2. Fühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststoffelektrolyt (14, 15, 16, 1-8, 20) aus Zirkonoxid gefertigt ist.
  3. 3. Fühler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (3a, 3b, 5a, 5b) aus Platin bestehen
  4. 4. Fühler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Gas-Diffusionsöffnungen (2, 21) eins oder mehr beträgt.
  5. 5. Fühler nach einem der Ansprüche^], bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gas-Diffusionsschicht (17) aus einem porösen Keramikmaterial oder einer porösen Keramikdeckschicht oder aus einer Kombination von beiden besteht.
  6. 6. Fühler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gas-Diffusionsschicht (17) ein katalytisches Metall zur Abgasreinigung trägt.
  7. 7. Fühler nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gas-Diffusionsschicht aus wenigstens zwei Teilschichten (22, 23) mit unterschiedlichen Porendurchmessern besteht.
    ORIGINAL INSPECTED
    "3 5 1 5960"
  8. 8. Fühler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Heizkörper (8) aus einem Keramikmaterial besteht.
  9. 9. Fühler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (7) linear ausgebildet ist.
  10. 10. Fühler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement eben ausgebildet ist.
  11. 11. Fühler nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch ein am geschlossenen Ende des zweiten Elements (14-, 16) ausgebildetes, auswärts gerichtetes Randstück (13), das zur abgeschlossenen Ausbildung des zweiten Raumes gegen die Stirnseite des rohrförmigen Heizkörpers
    (8) anstößt.
  12. 12. Luft-Kraftstoff-Verhältnisfühler, gekennzeichnet durch ein aus einem für Sauerstoffionen durchlässigen Feststoffelektrolyten g~ebi ldetes^ erstes Element (41), an dessen Innen- sowie Außenseite Elektroden (5b, 5a) vorhanden sind, die zur Bildung einer Sauerstoffpumpe mit einer Gleichstromquelle verbunden sind, durch ein aus einem für Sauerstoff ionen durchlässigen Feststoffelektrolyten gebildetes zweites Element (1')> das eine Gas-Diffusionsschicht (17) oder -Öffnung (2) hat und an dessen Innensowie Außenseite Elektroden (3b, 31) vorhanden sind, die zur Bildung eines Grenzstrom-Sauerstoffühlers mit einer Spannungsquelle verbunden sind, durch einen Raum zwischen der Außenseite des ersten Elements (41) sowie der Innenseite des zweiten Elements (1') und durch Ausbildung der an der Außenseite des zweiten Elements befindlichen Elektrode (31) aus einem Material, das keine katalytische Wirkung zur Reinigung von Abgas zeigt.
    IHSPECTED
  13. 13. Fühler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststoffelektrolyt (11, 41) aus Zirkonoxid gefertigt ist.
  14. 14. Fühler nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß mit Ausnahme der an der Außenseite des zweiten Elements (11) befindlichen Elektrode (31) die Elektroden (3b, 5a, 5b) aus Platin bestehen.
  15. 15. Fühler nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Gas-Diffusionsöffnungen (2, 21) eins oder mehr beträgt.
  16. 16. Fühler nach einem de.r Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Gas-Diffusionsschicht (17) aus einem porösen Keramikmaterial oder einer porösen Keramikdeckschicht oder aus einer Kombination von beiden besteht.
  17. 17. Fühler nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Gas-Diffusionsschicht (17) ein katalytisches Metall zur Abgasreinigung trägt.
  18. 18. Fühler nach. Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Gas-Diffusionsschicht aus zwei oder mehr Teilschichten (22, 23) mit unterschiedlichen Porendurchmessern besteht.
  19. 19. Fühler nach einem der Ansprüche 12 bis 18, gekennzeichnet, durch einen das erste sowie zweite Element (4, 41) aufheizenden Heizkörper (8).
  20. 20. Fühler nach einem der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das keine katalytische Wirkung zur Reinigung von Abgas zeigende Material wenigstens eines ist, das aus einer aus Gold, Silber und Siliziumkarbid bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
    ORIGINAL INSPECTED
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