DE36144C - Typenschreibapparat für Noten- und Buchstabendruck - Google Patents
Typenschreibapparat für Noten- und BuchstabendruckInfo
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- DE36144C DE36144C DENDAT36144D DE36144DA DE36144C DE 36144 C DE36144 C DE 36144C DE NDAT36144 D DENDAT36144 D DE NDAT36144D DE 36144D A DE36144D A DE 36144DA DE 36144 C DE36144 C DE 36144C
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- DE
- Germany
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- letters
- type
- wheel
- handle
- type wheel
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- Expired - Lifetime
Links
- 239000003973 paint Substances 0.000 claims description 7
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J3/00—Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
- B41J3/34—Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for printing musical scores
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Printers Characterized By Their Purpose (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IB: Drückerei.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom i. December 1885 ab.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 eine perspectivische Ansicht des Typenschreibapparates
dar; Fig. 2 ist eine Seitenansicht, Fig. 3 eine Vorderansicht, Fig. 4 eine abgeänderte
Form desselben mit besonderem Lineal, während Fig. 5 eine Probe des mit dem Apparat
hergestellten Druckes und Fig. 6 eine Ansicht der auf dem Umfange des Typenrades befindlichen
Typen zeigt.
Das Typenrad B mit der einseitig angeordneten Hülse JB1 kann sich auf dem Bolzen Αλ
mit Handgriff A drehen, und zwar wird die Drehung durch Daumen und Zeigefinger an
der Hülse JB1 bewirkt, während die übrigen Finger den Griff A festhalten. Der Umfang
des Typenrades B ist mit den nöthigen erhabenen Buchstaben und Zeichen .B2 versehen,
wie Fig. 6 zeigt, und enthalt für Musiktypenräder beispielsweise die Nptenbilder NK u. a. m.,
Fig. 5. Auf dem Bolzen A1 ist ferner dicht vor dem Typenrade ein Farbhebel C, Fig. 3,
leicht drehbar angeordnet, der einen Schlitzarm C1 und im rechten Winkel dazu in einem
Gelenk C2 mit kurzem Arm die auf dem Stift D drehbare Farbrolle D1 trägt, welch
letztere infolge des Gelenkes C'2 mehr oder weniger stark gegen den Umfang des Typenrades
angedrückt werden kann. Ist das Rad B nicht genau rund, so empfiehlt es sich, damit
die Buchstaben gleichmäfsig eingeschwärzt werden, den kurzen Hebelarm D mit der Rolle D1
durch eine entsprechend angebrachte Feder leicht gegen die Buchstaben angedrückt zu
halten.
Vor dem Farbrollenhebel C ist eine Stütze E angeordnet, welche einerseits quer durch ein
Loch der Welle A1 geht, andererseits durch eine besondere Führung E1 gehalten wird.
Eine Feder i?2 sucht stets die Stütze E nach unten zu drücken, so dafs das Typenrad bei
der Nichtbenutzung mit dem darunter liegenden Papier nicht in Berührung kommt. Die
Stütze E endigt oben in einen Knopf F, welcher mit einem Seitenarm G versehen ist,
dessen Ende in dem Schlitz des Armes C1 sich verschieben kann.
An dem hinteren Ende des Handgriffes A ist eine zweibeinige Stütze /,angeordnet, welche,
wie die Stütze E, zur Erhaltung der waagrechten Lage des Handgriffes A dient.
Wenn man mit diesem Apparat drucken will, so hat man zunächst das Typenrad B so
zu stellen, dafs die entsprechende Type nach unten zu liegen kommt. Damit eine solche
Type vor dem Druck stets genau unten steht, sind die Löcher J1 nahe am Umfange des
Rades angeordnet, in welche eine von dem Knopf F ausgehende Feder J einschnappt und
dadurch die richtige Stellung der jeweils unten befindlichen Type sichert.
Wenn man nunmehr auf den Handgriff A drückt, so giebt die Feder E2 nach, die vordere
Stütze E geht nach oben, so dafs sich das Rad B zum Drucke senken kann. Durch
das Hochheben der Stütze E wird aber auch der Knopf F hochgehen und der Arm G desselben
verschiebt sich daher in dem Schlitz C\ so dafs dadurch der Arm C mit der Farbrolle
D1 bei Seite geschoben wird und die gerade unten befindliche Type des Rades -B
zum Druck gelangen kann. Läfst man den Handgriff A lös, so geht das Typenrad wieder
in die Höhe und die Farbrolle D1 wieder
nach unten.
An dem vordersten Ende der Spindel A befindet sich ein kleines Rädchen H, welches
von der Farbrolle H1 stets eingeschwärzt wird.
Mit diesem Rädchen kann man die Notenlinien und die an den Notenköpfen befindlichen
Striche ziehen, wenn man den ganzen Apparat wie eine Schreibfeder in der Hand hält.
Um die Notenbilder in sauberer und gerader Stellung auf das Papier abzudrucken, kann man
sich des in Fig. 4 dargestellten Lineals R bedienen, das mit zwei Längsnuthen R1 versehen
ist, in welchen die entsprechend geformten Enden der Stütze I gleiten.
Die Spindel^.1 des Apparates ist hier winklig
umgebogen und auf der Hülse B1 ist ein Kegelrad P angebracht, welches in ein entsprechendes
Kegelrad Q., das mit dem Typenrade fest verbunden ist, eingreift. Um immer gleichen
Abstand zwischen den einzelnen Noten bildern einzuhalten, kann man eine Zahnschaltstange R2
in dem Lineal R anbringen und einen Schaltzahn 71, Fig. 2, an der Stütze I beim jedesmaligen
Niedergehen des Handgriffes in die Zähne der Stange R2 nach einander einfallen
lassen.
Das mit Musiktypen ausgerüstete Rad B kann man durch ein anderes, mit Buchstaben versehenes
ersetzen, falls man Verse oder Worte zu dem Notensatz drucken will.
Claims (2)
1. Ein Typenschreibapparat für Noten- und
Buchstabendruck, charakterisirt durch ein mit dem Handgriffe A fest verbundenes
Typenrad B, einen auf der Spindel A1 frei drehbaren Farbhebel C mit Farbrolle D1,
die die Spindel Ax in waagrechter Lage haltenden Stützen / und E, von denen die
letztere, E, nach oben nachgeben kann, wenn behufs Drückens der Handgriff A
niedergedrückt wird.
2. Das zur Verwendung des vorstehend unter 1. angegebenen Apparates erforderliche Lineal R,
in dessen Nuthen R1 derselbe verschoben werden kann, während das Typenrad B
durch Vermittelung zweier Kegelräder in die Druckstellung gebracht wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36144C true DE36144C (de) |
Family
ID=311972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36144D Expired - Lifetime DE36144C (de) | Typenschreibapparat für Noten- und Buchstabendruck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36144C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29605513U1 (de) * | 1996-03-26 | 1996-07-11 | Schreck-Mieves GmbH, 44225 Dortmund | Weiche mit einer Zungenhebeeinrichtung und Zungenhebeeinrichtung |
-
0
- DE DENDAT36144D patent/DE36144C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29605513U1 (de) * | 1996-03-26 | 1996-07-11 | Schreck-Mieves GmbH, 44225 Dortmund | Weiche mit einer Zungenhebeeinrichtung und Zungenhebeeinrichtung |
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