DE3614320A1 - Heftvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Heftvorrichtung zum Zusammenhef
ten von verschieden dicken Papierstapeln mittels einer
U-förmigen Drahtklammer, die in einem Heftkopf gebildet
wird, mit einer Vorschubeinrichtung zum Einführen eines
Drahts in den Heftkopf, und mit einer Trennvorrichtung zum
Abschneiden eines Drahtstücks, aus dem die Heftklammer
gebildet werden soll.
Eine derartige Vorrichtung ist durch die DE-PS 11 45 579
bekannt. Die bekannte Vorrichtung ist nicht mit einfachen
Mitteln verstellbar, um Heftklammern mit verschieden langen
Schenkeln herzustellen, wie sie zum Heften von unterschied
lich dicken Papierstapeln benötigt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Heftvorrich
tung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die in
Abhängigkeit von der Dicke des jeweils zu heftenden Papier
stapels die Länge des abzuschneidenden Drahtstücks und
dessen Position festlegt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
eine Abtastvorrichtung zum Erfassen der Dicke des Papiersta
pels vorgesehen ist, die den Vorschub des Drahts und die
Lage der Trennstelle des abzuschneidenden Drahtstücks in
Abhängigkeit von der Dicke des Papierstapels einstellt.
Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die Dicke des
jeweils zu heftenden Papierstapels erfaßt und aufgrund
dessen ohne Eingreifen des Benutzers die richtige Drahtlänge
abgeschnitten und eine geeignete Drahtklammer gebildet
werden kann, die dann zum Heften des Papierstapels verwendet
wird. Die Vorrichtung kann so ausgebildet sein, daß die
erforderlichen Einstellvorgänge automatisch mit so großer
Geschwindigkeit ausgeführt werden können, daß keine
merkliche Verzögerung in der Arbeit der Heftvorrichtung
eintritt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung weist die Abtastvor
richtung eine beweglich geführte Papierauflage auf. Diese
dient dabei als Fühler für die Dicke des Papiers. Dabei ist
im Ausführungsbeispiel der Heftkopf stationär angeordnet. Es
wäre aber auch möglich, die Papierauflage ortsfest anzuord
nen und den Heftkopf insgesamt beweglich zu machen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist ein beweglich
gelagerter Anschlag für die Bewegung eines die Vorschubein
richtung antreibenden Antriebsglieds mit der Abtastvorrich
tung gekoppelt. Dies ermöglicht eine einfache Veränderung
der durch die Vorschubeinrichtung jeweils geförderten Draht
länge.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist ein beweglich
gelagerter Anschlag zur Steuerung der Lage der Trennstelle
mit der Abtastvorrichtung gekoppelt. Hierdurch kann die Lage
der Trennstelle in einfacher Weise der jeweiligen Drahtlän
ge, die wiederum von der Dicke des Papierstapels abhängt,
angepaßt werden.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die Papieraufla
ge durch einen Keil antreibbar. Die zum Anheben der Papier
auflage erforderliche Bewegung des Keils ist dadurch von der
Papierstapeldicke abhängig und kann in einfacher Weise zur
Einstellung des Vorschubs und der Lage der Trennstelle
herangezogen werden.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind Vorschubrollen
der Vorschubeinrichtung an einem beweglich gelagerten Träger
angeordnet. Dies ermöglicht es, durch die Bewegung des
Trägers die Lage der Trennstelle zu verändern.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist in dem Träger
eine eine Verzahnung tragende Stange verschiebbar geführt,
die die Vorschubrollen antreibt. Dadurch wird trotz einer
Bewegung des Trägers der Antrieb der Vorschubrollen auf
einfache Weise sichergestellt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird die Abtastvor
richtung von einem Kraftspeicher beaufschlagt, der durch
einen die Vorrichtung antreibenden Motor spannbar ist. Dies
ermöglicht es, die Dicke des Papierstapels zuverlässig
abzutasten und dabei die auf den Papierstapel einwirkenden
Kräfte zu begrenzen, weil diese Kräfte von der Feder ausge
übt werden.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird die die Vor
schubrollen antreibende Stange von einem Kraftspeicher
beaufschlagt. Dies ermöglicht es, in einfacher Weise den
Hub, den die Stange ausführt, zu verändern.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind der die Papier
auflage antreibende Keil einerseits und die Anschläge für
die Steuerung der Lage der Trennstelle und die Bewegung der
Vorschubeinrichtung andererseits durch einen zweiarmigen
Hebel miteinander gekoppelt. Dies ermöglicht es, die genann
ten Anschläge und den Keil an in räumlich größerem Abstand
liegenden Stellen der Vorrichtung anzubringen, was im Ein
zelfall zweckmäßig sein kann. Durch den genannten Hebel ist
eine einfache und zuverlässig arbeitende Übertragung der
Bewegung der Papierauflage auf die genannten Anschläge
möglich.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
der Erfindung anhand der Zeichnung, die erfindungswesentli
che Einzelheiten zeigt, und aus den Ansprüchen. Die einzel
nen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in
beliebiger Kombination bei einer Ausführungsform der Erfin
dung verwirklicht sein. Die einzige Figur zeigt teils in
Ansicht, teils im Schnitt ein Ausführungsbeispiel einer
Drahtheftmaschine.
In der Zeichnung sind lediglich die zum Verständnis der
Arbeitsweise der Maschine erforderlichen Teile gezeigt.
Sämtliche ortsfesten Lagerungen sind in einem nicht darge
stellten Maschinengestell angeordnet.
Ein Motor 1 ist mit einem Zahnrad 2 in Antriebsverbindung.
Auf dem Zahnrad 2 ist eine Steuerkurve 3 in Form eines
Ringkeiles angeordnet. Das Zahnrad 2 ist in einem ortsfesten
Lager 4 drehbar gelagert und mit einer Kurbel 6 in Verbin
dung. An einem ortsfesten Lagerbock 8 ist ein zweiarmiger
Hebel 10 schwenkbar gelagert, der im Ausführungsbeispiel in
etwa vertikaler Richtung verläuft. Der Hebel 10 trägt an
seinem oberen Hebelarm 11 etwa in dessen Mitte eine Rolle
12, die dazu bestimmt ist, mit der Steuerkurve 3 in Eingriff
zu kommen. Am oberen Ende des Hebelarms 11 ist eine waag
recht verlaufende Stange 14 angelenkt, deren andere Endbe
reich durch eine ortsfeste Abstützung 15 abgestützt ist. Die
Stange 14 trägt zwei Keile 16 und 18, deren gegenüber der
Horizontalebene schräg verlaufende Keilflächen parallel
zueinander verlaufen. Am unteren Ende des unteren, längeren
Hebelarms 20 des zweiarmigen Hebels 10 ist dieser mit einer
in waagrechter Richtung verschiebbar gelagerten Stange 22 in
Antriebsverbindung, die einen Keil 24 trägt, dessen Keilflä
che 26 entgegengesetzt geneigt verläuft wie bei den Keilen
16 und 18, nämlich in der Figur nach rechts abfallend. Eine
als Zugfeder ausgebildete Feder 28 ist bestrebt, den zweiar
migen Hebel 10 im Gegenuhrzeigersinn zu verschwenken. Auf
der Keilfläche 26 stützt sich ein Gleitstück 30 ab, das mit
einem in vertikaler Richtung in einer maschinenfesten Schie
beführung 31 verschiebbar geführten Bolzen 32 in Verbindung
ist, der an seinem oberen Ende eine Papierauflage 33 für
einen zu heftenden Papierstapel 34 trägt. In der Papierauf
lage 33 sind starre oder bewegliche Elemente vorhanden, die
beim Heftvorgang die freien Enden der im Heftkopf 35 gebil
deten Klammern umbiegen.
An dem dem Zahnrad 2 abgewandten Ende der Kurbel 6 ist ein
Lenker 38 befestigt, dessen oberes Ende mit einem an einem
ortsfesten Lager 40 gelagerten zweiarmigen Kopfhebel 42 in
Antriebsverbindung ist. Der Kopfhebel 42 trägt an seinem dem
Lenker 38 abgewandten Ende einen Bolzen 44, der in ein
Langloch 46 einer Schubstange 48 eingreift, die lotrecht
verläuft, in den maschinenfest angeordneten Heftkopf 32
hineinreicht und dort die Klammerbildungsorgane und ein
Schermesser 50 betätigt, das an einem Träger 52 in vertika
ler Richtung verschiebbar gelagert ist. Der Träger 52 ragt
mit seinem in der Figur rechten Endbereich in eine Ausspa
rung des Heftkopfes 35 hinein und ist relativ zum Heft
kopf 35 in waagrechter Richtung, in der Figur von links nach
rechts und umgekehrt, beweglich. Der Träger 52 ist an einem
ortsfesten Lager 54, das sich in größerer Höhe befindet als
die Schneide des Schermessers 50, schwenkbar aufgehängt.
Eine derartige schwenkbare Lagerung läßt sich in vielen
Fällen einfacher verwirklichen als eine Parallelführung für
den Träger 52 in waagrechter Richtung, die ebenfalls möglich
wäre.
Der Träger 52 hat in der Ansicht der Figur etwa die Gestalt
eines "h". Ein Abschnitt 56 verläuft im wesentlichen in
vertikaler Richtung und ist mit seinem oberen Ende an dem
Lager 54 angelenkt. Im unteren Endbereich des Abschnitts 56
sind zwei Vorschubrollen 58 und 60 drehbar gelagert, die
dazu dienen, einen von einer nicht gezeigten Vorratsspule
kommenden Draht 62 nach rechts in den Heftkopf 35 hineinzu
fördern. Im oberen Endbereich des Abschnitts 56 ist eine
Schiebeführung 64 vorgesehen, eine weitere Schiebeführung 66
ist in einem in einem mittleren Bereich des Abschnitts 56
ansetzenden, waagrecht verlaufenden Abschnitt 68 vorgesehen.
Die Schiebeführungen 64 und 66 führen eine im wesentlichen
vertikal verlaufende Stange 70, die in ihrem unteren Bereich
eine Verzahnung 72 aufweist, die in ein Zahnrad eingreift,
das gleichachsig mit der Vorschubrolle 60 über einen Frei
lauf verbunden ist. Das genannte Zahnrad greift in ein
Zahnrad gleichen Durchmessers, das mit der Vorschubrolle 58
verbunden ist. Die Verzahnung 72 treibt daher bei einer
Bewegung der Stange 70 nach unten die Vorschubrolle 60 an,
die wiederum die Vorschubrolle 58 (gegenläufig zur Vorschub
rolle 60) antreibt, so daß hierdurch der Draht 62, an dem
die beiden Vorschubrollen anliegen, nach rechts gefördert
wird. Der Freilauf bewirkt, daß der Draht 62 bei einer
Aufwärtsbewegung der Stange 70 durch die Vorschubrollen 58
und 60 nicht bewegt wird.
Der Schwenkwinkel des Trägers 52 beträgt nur einige Grad, so
daß die vertikale Orientierung der Stange 70 im wesentlichen
erhalten bleibt. Am oberen Ende der Stange 70 ist ein Vor
sprung 76 angeordnet, der sich an einem am Kopfhebel 72
befestigten Vorsprung 78 an dessen Oberseite abstützt. Am
unteren Ende der Stange 70 greift eine als Zugfeder ausge
bildete Feder 80 an, deren anderes Ende an einem maschinen
festen Punkt 82 verankert ist. Im oberen Endbereich trägt
die Stange 70 einen Anschlagbolzen 84, der bei einer Ab
wärtsbewegung der Stange 70 an der Keilfläche des Keils 16
zur Anlage kommt.
In zwei maschinenfesten Führungen 86 und 88 ist eine Span
ge 90 vertikal verschiebbar geführt, die an ihrem oberen
Ende umgebogen ist und dort eine Rolle 92 trägt, die sich an
der Keilfläche des Keils 18 abstützt. In einem mittleren
Abschnitt trägt die Stange 90 einen Keil 94, der mit einer
Rolle 96, die an dem Abschnitt 56 drehbar gelagert ist,
zusammenwirkt. Wird die Stange 90 nach oben bewegt, so
bewegt sie über ihren Keil 94 und die Rolle 96 den unteren
Bereich des Trägers 52 in der Figur nach rechts.
Die Maschine arbeitet wie folgt:
In der in der Figur gezeigten Ruhestellung stützt sich die
Rolle 12 an dem Teil der Steuerkurve 3 ab, der den größten
Abstand von dem Zahnrad 2 hat. Wird der Motor 1 eingeschal
tet, so bewegt sich das Zahnrad 2 in der durch einen Pfeil
angedeuteten Drehrichtung, so daß die Rolle 12 nach einer
kurzen Drehbewegung des Zahnrads 2 völlig freigegeben wird.
Die Feder 28 bewegt nun die Stange 22 in der Figur nach
rechts und gleichzeitig die Stange 14 nach links. Die Rolle
12 kann dabei nicht mit dem Zahnrad 2 in Berührung kommen.
Gleichzeitig wird über das Gleitstück 30 die Papierauflage,
auf der sich der zu heftende Papierstapel 34 befindet, nach
oben bewegt, bis die Oberseite des Papierstapels 34 an der
Unterseite des Heftkopfes 35 zur Anlage kommt. Gleichzeitig
mit der Drehung des Zahnrads 2 wird über die Kurbel 6 und
den Lenker 38 der Kopfhebel 42 im Uhrzeigersinn verschwenkt.
Dadurch bewegen sich die Bolzen 44 und 78 nach unten. Da der
Bolzen 44 in dem Langloch 46 gleitet, wird die Schubstan
ge 12 noch nicht bewegt. Jedoch bewegt sich die Stange 70
nach unten, weil sie durch die Feder 80 nach unten gezogen
wird. Das Langloch 46 muß mindestens so lang sein, daß der
längste mögliche Vorschub für den Draht 62 durch die Trans
portrollen 58 und 60 erzeugt werden kann, bevor sich die
Schubstange 48 nach unten bewegt.
Sobald die Papierauflage 33 den Papierstapel 34 gegen den
Heftkopf 35 drückt, kommt die Bewegung der Stangen 22 und 14
zum Stillstand. Während der Verschiebebewegung der Stange 14
in der Figur nach links hat der Keil 18 über die Rolle 92
die Stange 90 um eine von der Dicke des Papierstapels 34
abhängige Wegstrecke angehoben, und dabei hat der Keil 94
den Träger 52 in seinem unteren Bereich um eine Strecke nach
rechts bewegt, die ebenfalls von der Dicke des Papiersta
pels 34 abhängt. Bei der Abwärtsbewegung der Stange 70 wird
der zu einer Heftklammer zu formende Draht 62 in der oben
beschriebenen Weise durch die Vorschubrollen 58 und 60
vorgeschoben. Das Ende der Vorschubbewegung ist dann er
reicht, wenn der Anschlagbolzen 18 an der Keilfläche des
Keils 16 zur Anlage kommt. Erst nachdem dies geschehen ist,
kann der Bolzen 44 das untere Ende des Langlochs 46 errei
chen und die Schubstange 48 nach unten bewegen. Die Bewegung
der Schubstange 48 relativ zum Heftkopf 35 bewirkt, daß das
Messer 50 den Draht abschneidet und daß anschließend zwei
Biegestempel 122 das abgeschnittene Drahtstück über einen
Amboß 123 zu einer U-förmigen Klammer biegen, die von einem
Treiber 124 aus dem Heftkopf 35 ausgestoßen und durch den
Papierstapel 34 gedrückt wird. Die unten aus dem Papiersta
pel austretenden Schenkel der Klammer werden von einem
Umbieger 126 in der Papierauflage 33 umgebogen. Die im
Heftkopf 35 enthaltenen Einrichtungen zum Biegen einer
Drahtklammer können so ausgebildet sein, wie in der
DE-PS 11 45 579 beschrieben ist.
Je nach der Dicke des Papierstapels 34 werden Drahtklammern
mit geeigneter Länge ihrer Schenkel benötigt. Das Joch der
Drahtklammer hat, durch die Konstruktion des Heftkopfes 35
bestimmt, immer die gleiche Länge. Die Länge des zu einer
Klammer zu formenden Drahtstücks wird in Abhängigkeit von
der Dicke des Papierstapels 120 durch die beschriebene
Vorrichtung dadurch bestimmt, daß der durch die Vorschubrol
len 58 und 60 bewirkte Vorschub des Drahts 62 durch die Form
der Keile 16 und 24 geeignet bemessen wird. Das von dem
Schermesser 50 abgetrennte Drahtstück, das zu einer Klammer
geformt werden soll, muß in dem Heftkopf 35 symmetrisch zum
Amboß 123 liegen. Dies wird dadurch erreicht, daß bei kürze
ren Drahtstücken (entsprechend einer geringen Papierstapel
dicke) sich der Träger 52 in einer weiter nach rechts beweg
ten Stellung befindet (hervorgerufen durch die Stellung der
Keile 18 und 94) als wenn ein dicker Papierstapel 34 zu
heften ist.
Nach dem Abschluß des Heftvorgangs wird über den mit unver
änderter Drehrichtung laufenden Motor 1 der Kopfhebel 42
entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt; dadurch werden die
Stange 70 und die Zugstange 48 angehoben, und die Steuerkur
ve 3 kommt mit der Rolle 12 in Eingriff und bewegt den
oberen Hebelarm 11 des zweiarmigen Hebels 10 in der Figur
nach rechts. Bei dieser zuletzt genannten Schwenkbewegung
wird die Feder 28 gespannt. Bei der zuvor erwähnten Anhebe
bewegung der Stange 70 wird die Feder 80 gespannt.
Im Beispiel verlaufen die Keilflächen der Keile 16 und 18
parallel zueinander. Es versteht sich, daß dies nicht unbe
dingt so sein muß, sondern daß die Keilflächen schon deswe
gen in ihrer Neigung voneinander abweichen können, weil der
Keil 18 über die Stange 90 den Keil 94 antreibt, dessen
Keilwinkel den jeweiligen Anforderungen entsprechend frei
wählbar ist. Auch könnte die Keilfläche des Keils 18 entge
gengesetzt zur Keilfläche des Keils 19 geneigt verlaufen,
wenn auch die Richtung der Neigung des Keils 94 umgekehrt
wird.
Insgesamt ermöglicht die Erfindung eine zuverlässige mecha
nische Vorrichtung, die die Abmessungen der Klammern auto
matisch an die jeweilige Dicke des Papierstapels anpaßt.
Claims (10)
1. Heftvorrichtung zum Zusammenheften von verschieden
dicken Papierstapeln mittels einer U-förmigen Draht
klammer, die in einem Heftkopf (35) gebildet wird, mit
einer Vorschubeinrichtung zum Einführen eines Drahts
(62) in den Heftkopf, mit einer Trennvorrichtung zum
Abschneiden eines Drahtstücks, aus dem die Heftklammer
gebildet werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Abtastvorrichtung zum Erfassen der Dicke des Papier
stapels vorgesehen ist, die den Vorschubweg des Drahts
und die Lage der Trennstelle des abzuschneidenden
Drahtstücks in Abhängigkeit von der Dicke des Papier
stapels einstellt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtastvorrichtung eine beweglich geführte
Papierauflage (33) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein beweglich gelagerter Anschlag (Keil
16) für die Bewegung eines die Vorschubeinrichtung
antreibenden Antriebsglieds (Stange 70) mit der Ab
tastvorrichtung gekoppelt ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine beweglich gelagerter
Anschlag (Keil 18) zur Steuerung der Lage der Trenn
stelle mit der Abtastvorrichtung gekoppelt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Papierauflage (33) durch einen
Keil (24) antreibbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß Vorschubrollen (58, 60) der
Vorschubeinrichtung an einem beweglich gelagerten
Träger (52) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Träger (52) eine eine Verzahnung (72)
tragende Stange (70) verschiebbar geführt ist, die die
Vorschubrollen (58, 60) antreibt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvorrichtung von
einem Kraftspeicher (Feder 28) beaufschlagt ist, der
durch einen die Vorrichtung antreibenden Motor (1)
spannbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Vorschubrollen
(58, 60) antreibende Stange (70) von einem Kraftspei
cher (Feder 80) beaufschlagt ist.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Keil (24) einerseits und die
Anschläge (Keile 16, 18) andererseits durch einen
zweiarmigen Hebel miteinander gekoppelt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863614320 DE3614320A1 (de) | 1986-04-28 | 1986-04-28 | Heftvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863614320 DE3614320A1 (de) | 1986-04-28 | 1986-04-28 | Heftvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3614320A1 true DE3614320A1 (de) | 1987-10-29 |
| DE3614320C2 DE3614320C2 (de) | 1988-12-01 |
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ID=6299689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863614320 Granted DE3614320A1 (de) | 1986-04-28 | 1986-04-28 | Heftvorrichtung |
Country Status (1)
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| Publication number | Publication date |
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| DE3614320C2 (de) | 1988-12-01 |
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| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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