DE3611399C2 - Übertragungseinrichtung für den Antrieb einer Radkörper-Formgebungseinrichtung - Google Patents
Übertragungseinrichtung für den Antrieb einer Radkörper-FormgebungseinrichtungInfo
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- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
- B21H1/00—Making articles shaped as bodies of revolution
- B21H1/06—Making articles shaped as bodies of revolution rings of restricted axial length
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Description
Die Erfindung betrifft eine Übertragungseinrichtung für den
Antrieb einer Radkörper-Formgebungseinrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige Übertragungseinrichtung für den Antrieb
einer Radkörper-Formgebungseinrichtung ist aus der
JP 59-212142 A bzw. dem Patents Abstract of Japan Sect. M. Vol. 9
(1985), Nr. 84 (M-371), bekannt. Diese bekannte Übertra
gungseinrichtung umfaßt eine Formgebungswalze und einen
Dorn, ferner eine Stützwalze für den Dorn, wobei ein zu be
arbeitendes ringförmiges Werkstück über den Dorn gegen die
Formgebungswalze gehalten wird. Darüber hinaus ist ein
gemeinsamer Antrieb vorhanden zum Antreiben der Formge
bungswalze und der Stützwalze. Bei dieser bekannten Kon
struktion ist die Antriebseinrichtung zum Antreiben der
Formgebungswalze und der Stützwalze dafür ausgebildet, die
se nur in einer Richtung anzutreiben.
Aus der US 3 599 463 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Herstellung von Zahnradzähnen bekannt, wobei eine Ringkör
per-Formgebungseinrichtung zur Anwendung gelangt, die eine
Reihe von mechanischen Kupplungselementen aufweist. Die Auf
gabe dieser mechanischen Kupplungselemente besteht darin,
die Antriebskraft einer Antriebsquelle auf zwei Zahnrand
formwalzen zu übertragen. Die Kupplungselemente bestehen
hierbei aus mechanischen Antriebsverbindungselementen in
Form von mechanischen Antriebs-Gelenkverbindungen. Die Ver
wendung derartiger mechanischer Antriebs-Gelenkverbindungen
ist bei der bekannten Konstruktion deshalb erforderlich,
weil der Axialabstand zwischen den Antriebswellen zweier
Antriebsquellen größer ist als der Axialabstand zwischen
den Antriebswellen der Zahnradformwalzen. Diese Gelenkver
bindungselemente bzw. mechanischen Kupplungselemente haben
bei dieser bekannten Konstruktion somit lediglich die Funk
tion einer reinen Kraftübertragung.
Aus der DE 35 10 250 A1 ist eine sog. Taumelpresse bekannt,
welche eine glockenförmige Obergesenk-Fassung aufweist, wo
bei ein Führungszapfen zur Erzeugung von Taumelbewegungen
über Pendelrollenlagermittel in eine erste Exzenterhülse
eingreift, die in einer zweiten, an einem Maschinenständer
über Lagermittel abgestützten Exzenterhülse über weitere
Lagermittel umlaufend geführt ist. Die erste Exzenterhülse
steht über Kupplungsmittel mit der Welle eines ersten Mo
tors und die zweite Exzenterhülse über Zahnradmittel mit
der Welle eines zweiten Motors in Antriebsverbindung, wobei
der eine und/oder der andere der Motoren über eine gemein
same Steuereinrichtung bezüglich Drehzahl und Drehrichtung
regelbar ist.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin,
eine Übertragungseinrichtung für den Antrieb einer Radkör
per-Formgebungseinrichtung der angegebenen Gattung zu
schaffen, bei der der Antrieb für die Walzen so vor sich
geht, daß auch dann, wenn in Abhängigkeit der veränderlichen Ab
messungen des Radkörpers beim Walzvorgang die Walzen in ih
rer Geschwindigkeit verändert werden, ausschließlich der reine
Walzdruck wirksam ist.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs durch die im Kennzeichnungsteil des Patentan
spruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus dem Unter
anspruch.
Gemäß den Ausführungsbeispielen der Erfindung wird der Ringkörper zwischen
dem Ringkörper-Formteil und dem Dorn zusammengepreßt, wobei nur ein geringes
Ausmaß an Druck erforderlich ist, um den Ringkörper durch Walzen zu verformen,
so daß hydraulische Druckmechanismen und der übrige mechanische Aufbau, die
vorgesehen sind, dem Druck nur in geringem Ausmaß ausgesetzt sind, was dazu
führt, daß die Einrichtung an sich kleinformatig ausgeführt werden kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Hinweis
auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Übertragungseinrichtung für den Antrieb
einer Radkörper-Formgebungseinrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht, die schematisch eine Antriebseinrichtung zeigt,
Fig. 3 eine Draufsicht, die teilweise zeigt, wie ein innerer Umfangsabschnitt
bzw. Innenring geformt wird,
Fig. 4 ähnlich Fig. 3 eine Draufsicht, die teilweise zeigt, wie ein innerer
Umfangsabschnitt oder Innenring geformt wird, und
Fig. 5 eine Draufsicht, die teilweise zeigt, wie ein äußerer Umfangsabschnitt
bzw. Außenring geformt wird.
Es werden nun im einzelnen Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen erläutert, die eine Einrichtung zum Formen eines
Lagerringkörpers zeigt, die dazu eingerichtet ist, einen inneren Umfangsabschnitt
bzw. Innenring und einen äußeren Umfangsabschnitt bzw. Außenring einer Lage
rung und jeden Ringkörper eines Futters zu bilden, wobei insbesondere Fig. 1 eine
Einrichtung zum Formen eines ringförmigen Werkstücks zeigt. Die Formgruppe 13
ist dazu eingerichtet, mittels eines Antriebs 14 angetrieben zu werden und ist auch
mit einer Endbearbeitungsgruppe 15 versehen, um einen bereits mittels der Form
gruppe 13 verformten Ringkörper durch Nachbearbeitung auf sein gewünschtes
Endmaß zu bringen. Mit 12 ist eine Zuführgruppe bezeichnet, um ringförmige
Werkstücke zuzuführen.
Es erfolgt nun die Beschreibung der Formgruppe 13. Wie in den Fig. 3 bis 5
gezeigt ist, wird mittels der erwähnten Formgruppe 13 ein Ringkörper 11, der von
der Zuführgruppe 12, die oberhalb der Formgruppe 13 angeordnet ist, zugeführt
wurde, feingeformt oder, genauer gesagt, in die gewünschte Form eines Innenrings,
eines Außenrings oder eines Futterkörpers umgeformt.
Die Formgruppe 13 weist drei drehbare Elemente auf, die aus einer Formgebungs
walze 31, einem Dorn 32 und einer Stützwalze 33 zusammengesetzt sind, wobei die
drei drehbaren Elemente mit ihrer jeweiligen Achse parallel in Bezug auf eine
Ebene angeordnet sind. Die Formgebungswalze 31 ist in ihrem mittleren Umfangs
flächenbereich mit einem Ringkörper-Formteil 34 versehen, das aus einer Vielzahl
von Formgebungswalzen 31 auswählbar ist, die entsprechend jeder Größe des Ring
körpers 11 so vorbereitet sind, daß der Ringkörper 11 in eine Hohlform für einen
Innenumfangsabschnitt bzw. Innenring oder in eine konkave Form für einen Außen
umfangsabschnitt bzw. Außenring geformt werden kann.
Ferner sind an beiden Umfangsflächenbereichen des Ringkörper-Formteils 34 der
Formgebungswalze 31 Regulierflächen 35 auf eine solche Weise ausgebildet, daß sie
den Regulierflächen (später noch zu beschreiben) des Dorns 32 gegenüberliegen.
Die Formgebungswalze 31 wird durch eine Nutfeder an einer ersten Welle 36
gehalten, während die erste Welle 36 drehbar gelagert ist.
Die Lagerteile für die Welle 36 sind an der Vorderseite eines Gleitblockes 40
ausgebildet, wobei die Formgebungswalze 31 ausgetauscht werden kann.
Ein Lagerteil ist einstückig mit dem Gleitblock 40 ausgebildet, der innerhalb einer
kastenförmigen Abdeckung 45 aufgenommen ist, wobei eine Schwalbenschwanz
führung dazu dient, die Gleitbewegung des Gleitblocks 40 zu ermöglichen.
Hinter dem Gleitblock 40 ist ein Kolben (nicht gezeigt) angesetzt, der dem Gleit
block 40 die Gleitbewegung ermöglicht.
In Fig. 3 bis 5 der beigefügten Zeichnung ist der Dorn 32 gezeigt, dessen mittlerer
Umfangsflächenbereich als ein Ringkörper-Formteil 49 geformt ist, welches konkav
geformt ist, wenn der Ringkörper 11 ein Innenumfangsabschnitt bzw. Innenring ist,
aber konvexförmig, wenn der Ringkörper 11 ein Außenumfangsabschnitt bzw.
Außenring ist. Es wird das Ringkörper-Formteil 49 entsprechend der Form und den
Abmessungen des zu formenden Ringkörpers 11 ausgewählt.
An beiden Umfangsflächenbereichen des Ringkörper-Formteils 49 des Dorns 32 sind
Regulierflächen 50 ausgebildet, die den entsprechenden Regulierflächen 35 der
Formgebungswalze 31 gegenüberliegen.
Die Enden des Dorns 32 sind drehbar über Lagerteile an einem Trageteil auf eine
solche Weise getragen, daß der Dorn 32 durch einen neuen ersetzt werden kann.
Die Formgruppe 13, die auf die obige Weise aufgebaut ist, ist in ihrer Lage so
einstellbar, daß sie sich in einer Richtung nach vorne und hinten in jene korrekte
Lage bewegen kann, in welcher eine Berührung mit der Stützwalze 33 stattfindet,
wobei dann, wenn der Dorn 32 unter dem Druck der Formgebungswalze 31 her
belastet wird, die zugeordneten Flächen 50 in Berührung mit den Kontaktflächen der
Stützwalze 33 gebracht werden und die Formgebungswalze 31 aus ihrer Ausrich
tungslage ausgelenkt wird, weil sie einem Druck ausgesetzt ist. Somit wird norma
lerweise der Dorn 32 aus einer Lage, in welcher der Ringkörper 11 zu bilden ist,
zurückbewegt; die Formgebungswalze 31 und die Stützwalze 33 sind einander
gegenüberliegend und nur um einen Abstand zum Einführen des Ringkörpers 11
voneinander getrennt angeordnet. Wenn der Ringkörper 11 von der Zuführgruppe
12, die über dem Ringkörper 11 angeordnet ist, zugeführt ist, läuft der Dorn 32
nach vorne in eine Lage zum Verformen des Ringkörpers 11, preßt gegen die Mitte
des gerade zugeführten Ringkörpers 11 und nimmt diesen Ringkörper 11 an der
Stelle des Ringkörper-Formteiles 49 auf, wobei dieser Ringkörper 11 nunmehr in
die gewünschte Abmessungen verformt werden kann; nachfolgend werden die
Formgebungswalze 31 und die Stützwalze 33 zur Drehung in einer gewünschten
Richtung mittels des Antriebs 4 angetrieben, der nachfolgend beschrieben werden
soll.
Es folgt nun die Beschreibung des Antriebs. In den Fig. 1 und 2 ist der Antrieb 14
(Fig. 1) dargestellt, der zusammengesetzt ist aus einem Getriebe 72 und einem
elektrisch angetriebenen Motor 73. Zwei Laschenketten 78 sind zwischen einem
Kettenrad 75, das starr an einer Antriebswelle 74 des elektrisch angetriebenen
Motors 73 befestigt ist, und einem Kettenrad 77 gespannt, das starr an einer
Eingangswelle 76 des Getriebes 72 befestigt ist, so daß hierdurch die Übertragung
einer Antriebskraft auf das Getriebe 72 ermöglicht ist.
Eine erste Ausgangswelle 82 des Getriebes 72 und eine zweite Ausgangswelle 83
des Getriebes 72 werden veranlaßt, sich mit der gleichen Drehzahl zu bewegen,
wobei sie aus dem Getriebe 72 nach außen vorstehen. An den äußersten Enden der
Ausgangswellen 82 und 83 sind Freilaufkupplungen 84 und 85 angesetzt, wobei
jedes Ende einer Freilaufkupplung Teile aufweist, die zusammenschiebbar mitein
ander durch Eingriff einer Längsnutanordnung (in der Zeichnung nicht gezeigt)
verbunden sind, während die anderen Enden hiervon über freie Kugelgelenkkupp
lungen 87 und 88 mit der ersten Welle 36 und der zweiten Welle 67 verbunden
sind, um hierbei die Übertragung einer Antriebskraft vom Getriebe 72 zu ermögli
chen. Der Antrieb 14 treibt die erste Welle 36 und die zweite Welle 67 jeweils mit
derselben Drehzahl mittels des elektrisch angetriebenen Motors 73 an, der sich in
einer vorbestimmten Richtung dreht.
Der Ringkörper 11 ist am Ringkörper-Formteil 49 des Dorns 32 so aufgenommen,
daß die Formgebungswalze 31 und die Stützwalze 33 mit der Drehung der ersten
Welle 36 und der zweiten Welle 67 gedreht werden. Der weitere Formgebungs
ablauf für den Ringkörper 11 beginnt durch die Vorwärtsbewegung der Formge
bungswalze 31.
Wie in Fig. 3 bis 5 der Zeichnung gezeigt ist, wird, wenn erst einmal das Ringkör
per-Formteil 34 der Formgebungswalze 31 gegen die Umfangsfläche des Ringkör
pers 11 angedrückt ist, der Dorn 32 ein wenig durch die auf ihn aufgebrachte Last
zurückbewegt, so daß die Regulierflächen 50 in Berührung mit den Kontaktflächen
der Stützwalze 33 gebracht werden und somit eine Bewegung in dem Dorn 32
eingeleitet wird.
Im Anfangszustand ist der Außendurchmesser des rotierenden Ringkörpers 11
größer als die Regulierfläche 50 des Dorns 32, wobei die Umfangsgeschwindigkeit
des Ringkörpers 11 höher ist als die Umfangsgeschwindigkeit der Formgebungs
walze 31, so daß eine Änderung des Unterschieds zwischen den beiden Drehzahlen
verursacht wird. Da jedoch die Antriebseinrichtung der Formgebungswalze 31
systemgemäß mit einer zwischengeschalteten Freilaufkupplung 84 versehen ist, wird
diese Freilaufkupplung 84 freigesetzt und die Formgebungswalze 31 wird veranlaßt,
mit derselben Drehzahl wie der Ringkörper 11 zu drehen. Somit wird durch den
Druck der Formgebungswalze 31 der Ringkörper 11 walzgepreßt, wobei, wenn die
Breite des Ringkörpers 11 bestimmte Vorfertigungsabmessungen erreicht hat, der
Walzdruck endet (siehe Fig. 4 der Zeichnungen). Durch diesen Walzdruck wird die
Außenumfangsfläche des Ringkörpers 11 mit einer konkaven Kugelaufnahmefläche
ausgebildet.
Im übrigen wird der Innendurchmesser der Innenumfangsfläche des Ringkörpers 11
bei der Rohbearbeitung in der Größe nur ein wenig kleiner gehalten als der vor
bestimmte Durchmesser, der dann nach einer nachfolgenden Endbearbeitungstätig
keit vorliegt.
Nachdem der vorbestimmte Walzdruck für den Ringkörper 11 erreicht ist, werden
die Formgebungswalze 31 und der Dorn 32 in ihre Ausgangslage zurückbewegt;
dann wird der Ringkörper 11 von dem Dorn 32 entfernt, wobei er nach unten fällt.
Im unteren Abschnitt der Formgruppe 13 ist eine Rutsche (nicht gezeigt) vorgese
hen, die zu einer Endbearbeitungsgruppe 15 führt, so daß ein fertiger Ringkörper 11
der Endbearbeitungsgruppe 15 zugeführt wird.
In Fig. 5 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel zum Formen eines Außenringes
gezeigt, wobei eine konkave Nut zum Eingriff mit der Außenumfangsfläche an dem
Ringkörper-Formteil 34 der Formgebungswalze 31 ausgebildet ist, während eine
konvexe Wulst an dem Ringkörper-Formteil 49 des Dorns 32 ausgebildet ist, wobei
der Wulst dazu eingerichtet ist, eine Kugelaufnahmefläche zu formen.
Da ferner der Innen- und Außenumfang bei der ersten Bearbeitungsstufe sich noch
in einem nicht endbearbeiteten Zustand befinden, wird die Umfangsgeschwindigkeit
des Ringkörpers 11 notwendigerweise höher als die Drehung der Formgebungswalze
31, so daß zwischen dem Ringkörper 11 und der Formgebungswalze 31 eine Diffe
renz in der Umfangsgeschwindigkeit erzeugt wird. Es wird jedoch die Freilauf
kupplung 84 wirksam, so daß die Umfangsgeschwindigkeiten sowohl des Ringkör
pers 11 als auch der Formgebungswalze 31 aneinander angeglichen werden. Sollte
die Umfangsgeschwindigkeit der Formgebungswalze 31 höher sein als jene des
Ringkörpers 11, dann wird die Freilaufkupplung 85, die im Antriebssystem der
Stützwalze 33 angebracht ist, wirksam, und es ist möglich, die Umfangsgeschwin
digkeiten sowohl des Ringkörpers 11 als auch der Formgebungswalze 31 aneinander
anzugleichen. Deshalb werden, gleichgültig welche Änderung bei den Umfangs
geschwindigkeiten des Ringkörpers 11 und der Formgebungswalze 31 auch ver
anlaßt werden, der Ringkörper 11 und die Formgebungswalze 31 stets in diesen
Geschwindigkeiten einander angeglichen gehalten, wobei der Ringkörper 11 selbst
an Schwingungen, Verformungen und Abweichungen gehindert ist, die sonst statt
finden könnten. Das Ergebnis ist, daß der Ringkörper 11 stets mit zufriedenstellen
der Qualität hergestellt werden kann.
Claims (3)
1. Übertragungseinrichtung für den Antrieb einer Radkör
per-Formgebungseinrichtung, welche aufweist:
- a) eine Formgebungswalze,
- b) einen Dorn,
- c) eine Stützwalze für den Dorn, wobei ein zu bearbeiten des ringförmiges Werkstück über den Dorn gegen die Formgebungswalze gehalten wird, und
- d) einen Antrieb für die Formgebungswalze und die Stützwalze,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Freilaufkupplung (84) zwi
schen der Formgebungswalze (31) und dem Antrieb (14) und
eine weitere Freilaufkupplung (85) zwischen der Stützwalze
(33) und dem Antrieb (14) angeordnet ist, wobei die Frei
laufkupplungen (84, 85) eine Veränderung der Umfangsge
schwindigkeit der Formgebungswalze (31) gegenüber der Um
fangsgeschwindigkeit der Stützwalze (33) und umgekehrt bei fort
schreitender Verformung des ringförmigen Werkstücks unter
Aufhebung des Gleichslaufs von Formgebungswalze (31) und
Stützwalze (33) kompensieren.
2. Übertragungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß sowohl die Formgebungswalze (31) als auch
die Stützwalze (33) jeweils auf einer Welle (36, 67)
angeordnet sind, wobei die Wellen (36, 67) über die
Freilaufkupplungen (84, 85) mit dem Antrieb (14) verbunden
sind.
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