DE3611048A1 - Mischer - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Mischer zum Mischen von gebrann
tem Gips mit Wasser und Zusatzstoffen, mit einem im wesentli
chen vertikal angeordneten, zylindrischen Gehäuse und einem
drehend angetriebenen Rotor, der in geringem Abstand oberhalb
des Gehäusebodens angeordnet ist, an seinem Außenumfang Misch
zähne und an seiner Unterseite über diese vorstehende Ab
streifleisten aufweist, die schräg zu von der Rotorachse aus
gehenden Radialstrahlen verlaufen.
Wenn bei der Herstellung von Gipskartonplatten dem Gips Zu
satzstoffe zugegeben werden, die eine erheblich größere Korn
größe haben als der feingemahlene Gips, können in einem Mischer
der eingangs näher erläuterten Bauart erhebliche Schwierigkei
ten auftreten, da die im Inneren des Mischers erzeugte Mischung
das Bestreben hat, sich unter den Rotor zu schieben und diesen
anzuheben, so daß der Mischvorgang unterbrochen und die Maschi
ne gereinigt werden muß.
Um auch gröbere Zusatzstoffe verarbeiten zu können, ist es be
kannt, im Inneren eines verhältnismäßig hohen Mischbehälters
ein Rührwerk anzuordnen, bei dem mehrere Heißluft- oder Dampf
lanzen in axialem Abstand und im Umfangsabstand voneinander
an einer zentralen Welle befestigt sind und sich im Misch
behälter drehen (DE-OS 33 34 608). Ein solcher Mischer wird
in erster Linie nur zum chargenweisen Mischen benutzt. Außer
dem besteht die Gefahr, daß sich Klumpen bilden, und es ist
erforderlich, den Mischer nach jeder Chargenentleerung sorg
fältig zu reinigen.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden
und einen Mischer der eingangs näher erläuterten Art so aus
zubilden, daß mit ihm auch Gips-Wassermischungen im kontinu
ierlichen Durchlaufverfahren hergestellt werden können, die
körnige, faserige oder spanförmige Zusatzstoffe enthalten.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß die
bei Drehung des Rotors vorderen Flanken der Mischzähne eine
gegen den Gehäuseboden geneigte Spanfläche aufweisen, deren
vordere, untere Schneidkante dicht über den Gehäuseboden hin
weggleitet, und daß mindestens ein Teil der dem Gehäuseboden
zugewandten Zahnfläche eine von der Schneidkante aus anstei
gende Freifläche bildet.
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß der im Mischer
gehäuse erzeugte, die Zusatzstoffe enthaltende Gipsbrei,
der infolge der Zentrifugalkraft auf dem Rotor an die äuße
re Umfangsfläche des Mischergehäuses gedrückt wird, von den
Spanflächen der Mischerzähne immer wieder nach oben gehoben
und hierdurch gründlich durchmischt wird, bevor er durch im
Boden des Mischergehäuses angeordnete Auswurföffnungen auf
die Fertigungsstraßen gelangt. Grobkörnige Zusatzstoffe, die
unter die Schneidkanten der Mischzähne gelangen, können sich
nicht unter dem Rotor verklemmen, da sie dort hinter den
Freiflächen der Zähne in dem Raum zwischen Gehäuseboden und
Rotorunterseite genügend Platz finden.
Eine andere Möglichkeit, Betriebsstörungen zu verhindern, die
dadurch entstehen, daß sich Zusatzstoffe zwischen Rotor und
Gehäuseboden verklemmen, besteht darin, daß nach der Erfin
dung die dem Gehäuseboden zugewandte Unterfläche der Ab
streifleisten gegenüber dem Gehäuseboden unter einem von
der bei Drehung des Rotors vorderen Abstreifkante aus anstei
gendem Freiwinkel geneigt ist und eine Freifläche bildet. Die
se Maßnahme kann auch zusätzlich zu der weiter oben erläuter
ten Ausbildung der Mischzähne getroffen werden, um eine einwand
freie Funktion des Mischers auch bei Zugabe von körnigen, fase
rigen oder spanförmigen Zusatzstoffen zu gewährleisten.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Spanflächen und Freiflä
chen an den Mischzähnen sich auf Schleißplatten befinden, die
an den vorderen Zahnflanken befestigt sind und deren vordere,
untere Schneidkante über die untere Zahnfläche der Mischzähne
des Rotors hinausragt. Diese Schleißplatten und/oder die Ab
streifleisten unter dem Rotor können aus Hartmetall bestehen
und sind zweckmäßig auswechselbar am Rotor befestigt, damit
sie bei Verschleiß rasch und einfach gegen neue ausgewechselt
werden können.
Um den Raum zwischen Rotor und Gehäuseboden freizuhalten, sind
nach der Erfindung im Gehäuseboden Wasserzuführöffnungen ange
ordnet, durch die ein Teilstrom des Anmachwassers für den Gips
brei in den Spalt zwischen dem Gehäuseboden und der unteren
Scheibenfläche des Rotors geleitet wird. Dieses Wasser spült
die in den Spalt zwischen Gehäuseboden und Rotor eingedrunge
nen Teile der Mischung infolge der Zentrifugalkraft nach außen,
wobei diese herausgespülten Teile an den schräg angeordneten
Abstreifleisten entlang nach außen gleiten, wo sie in die dort
angeordneten Auswurföffnungen gelangen.
Die Wasserzuführöffnungen im Gehäuseboden befinden sich zweck
mäßig im Bereich der inneren Enden der am Rotor befestigten Ab
streifleisten. Das aus den Öffnungen austretende Wasser kann
dann über die ganze radiale Breite des Mischers im Spalt zwi
schen Rotor und Gehäuseboden wirksam werden. Die Spülwirkung
des Wassers wird in vorteilhafter Weise noch durch einen Luft
strom unterstützt, der durch im Gehäuseboden in unmittelbarer
Nähe der Rotorwelle angeordnete Luftzutrittsöffnungen in den
Spalt zwischen Rotor und Gehäuseboden eintritt.
Man erkennt, daß es durch alle mit der Erfindung vorgeschlage
nen Maßnahmen, die je nach Art der verwendeten Zusatzstoffe
einzeln oder auch in Kombination angewendet werden können, ge
lingt, ein Verklemmen des Rotors im Gehäuse zu verhindern und
den Raum zwischen Rotor und Gehäuseboden frei zu halten. Außer
dem ist es durch die Zufuhr von Wasser in den Spalt zwischen
Rotor und Gehäuseboden sehr einfach, den Mischer zu reinigen
und wieder in Betrieb zu nehmen, wenn er am Abend oder in Be
triebspausen stillgesetzt wurde.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, in der eine
bevorzugte Ausführungsform der Erfindung an einem Ausführungs
beispiel näher erläutert wird. Es zeigt
Fig. 1 einen Mischer nach der Erfindung in
zwei aneinander anschließenden, verti
kalen Radialquerschnitten nach Linie I-I
der Fig. 2,
Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 in einem Horizon
talschnitt nach Linie II-II,
Fig. 3 einen Teilquerschnitt der Fig. 2 in ver
größertem Maßstab und
Fig. 4 einen Teilquerschnitt der Fig. 2 nach
Linie IV-IV in vergrößertem Maßstab.
In den Zeichnungen ist ein Mischer zum Mischen von gebranntem
Gips mit Wasser und Zusatzstoffen in seiner Gesamtheit mit 10
bezeichnet. Der Mischer 10 hat ein flaches, zylindrisches Ge
häuse 11, dessen Gehäuseboden 12 auf zwei einander diametral ge
genüberliegenden Seiten mit Tragarmen 13 in einem Gestell oder
Maschinenrahmen 14 derart befestigt ist, daß sich die Zylin
derachse 15 in einer im wesentlichen vertikalen Lage befin
det. Auf den Gehäuseboden 12 sind zwei halbzylindrische Um
fangswände 15 aufgesetzt, die an ihren Enden mit Schrauben 16
zusammengespannt sind und den Gehäusedeckel 17 tragen, der
ebenso wie der Gehäuseboden 12 die Gehäuseumfangswände 15
nach außen überragt und mit dem Gehäuseboden durch Bolzen
18 verbunden ist. Der Gehäuseboden 12, die Gehäuseumfangswän
de 15 und der Gehäusedeckel 17 sind mit Schleißblechen 19, 20
und 21 teilweise oder vollständig ausgekleidet.
Im Gehäusedeckel 17 münden ein oder mehrere Wasserrohre 22
und ein Materialzuführungsrohr 23, durch das der mit den Zu
satzstoffen vermischte Gips kontinuierlich ins Innere 24 des
Mischers 10 geleitet wird.
Der Gehäuseboden 12 hat in seinem mittleren Teil einen Naben
ansatz 25, in den ein Lagergehäuse 26 eingesetzt ist, das von einer
Kappe 27 verschlossen und von mehreren Schrauben 28 in Stel
lung gehalten wird. Zwischen Lagergehäuse 26 und Kappe 27 ist
ein Pendelrollenlager 29 eingespannt, mit dem die Antriebs
welle 30 eines Rotors 31 im Gehäuseboden 12 drehbar gelagert
und axial abgestützt ist.
In der Nähe seines äußeren Umfanges hat der Gehäuseboden 12
drei Auswurföffnungen 62, 63 und 64, die an ihrer Unterseite
durch drehbare Verschlußscheiben 65, 66, 67 verschließbar
sind. Jede dieser Verschlußscheiben hat eine der zugehörigen
Öffnung 62 bzw. 63 bzw. 64 im Gehäuseboden entsprechende Aus
lauföffnung, die durch Drehen der Verschlußscheibe 65 bzw. 66
bzw. 67 mit der zugehörigen Auswurföffnung 62 bzw. 63 bzw. 64
mehr oder weniger weit zur Deckung gebracht werden kann, um
hierdurch den Ausflußquerschnitt der Auswurföffnung 62 bzw.
63 bzw. 64 zu verändern.
Unmittelbar neben der Nabe 25 sind über den Umfang verteilt
mehrere Luftzutrittsöffnungen 68 im Gehäuseboden vorgesehen,
von denen in der Zeichnung jedoch nur einige dargestellt sind.
Man erkennt aus Fig. 1, daß sich im Inneren 24 des zylindri
schen Gehäuses 11 ein Rotor 31 befindet, der von einer im we
sentlichen kreisrunden Platte gebildet wird, die an ihrem
Außenumfang eine große Zahl von Mischzähnen 32 aufweist. Auf
seiner Oberseite ist der Rotor ebenso wie die Innenwände des
Gehäuses mit einem Schleißblech 33 belegt, welches sich auch
über die Mischzähne 32 hinweg erstreckt und dort mit Schrau
ben 34 befestigt ist. Der Rotor 31 trägt ferner auf seiner
Oberseite verteilt angeordnete Rührstäbe 35, die in vertika
ler Lage angeordnet sind und zwischen Rührarmen 36 hindurch
laufen, die in vertikaler Lage hängend an der Unterseite des
Gehäusedeckels befestigt sind. Von diesen Rührstäben 35 und
Rührarmen 36 sind in den Zeichnungen der Übersichtlichkeit
halber nur einige dargestellt.
Man erkennt aus Fig. 1, daß die Rotorscheibe 31 mit einer
an ihr festgeschweißten Rotornabe 37 und einem Tragring 38
an einer Büchse 39 aufgehängt ist, die auf der Rotorwelle 30
axial so verstellt werden kann, daß sich der Rotor 31 in ge
ringem Abstand oberhalb des Gehäusebodens 12 befindet. Außer
dem ist die Unterseite 40 des Rotors im mittleren Bereich
eingezogen.
Wie am besten aus Fig. 3 hervorgeht, ist jeder Mischzahn 32
auf seiner bei Drehung des Rotors 31 in Pfeilrichtung 41 vor
deren Zahnflanke 42 mit einer Schleißplatte 43 belegt, die mit
zwei Schrauben 44 an der Zahnflanke 42 befestigt ist. Jede
Schleißplatte 43 ragt über die Unterseite 40 des Rotors 31 hin
aus, so daß die vordere, untere Schneidkante 46 der Schleißplatte
43 dicht über den Gehäuseboden 12 bzw. das auf diesem aufliegende
Schleißblech 21 hinweggleitet. Man erkennt aus Fig. 3, daß die
dem Gehäuseboden 12 zugewandte Stirnfläche der Schleißplatte
43 eine von der Schneidkante 46 aus ansteigende Freifläche 47
bildet, daß also die bei Drehung des Rotors hintere Unter
kante 48 der Schleißplatte 43 höher liegt als ihre vordere
Schneidkante 46. Die bei Drehung des Rotors vordere Fläche
der Schleißplatte 43 ist die Spanfläche 49, an der der in die
Lücken 50 zwischen zwei Mischzähnen 32 gelangte Gipsbrei auf
wärtsgleitet und hierbei umgewälzt wird, bevor er in eine der
Auswurföffnungen 62, 63 und 64 gelangt.
In Fig. 4 erkennt man, daß in die Unterseite 40
des Rotors 31 Abstreifleisten 51 eingelassen sind, die mit
Schrauben 52 gesichert sind. Bei dem dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel sind auf der Unterseite 40 des Ro
tors 31 insgesamt sechs Abstreifleisten 51 vorgesehen, die unter
einem stumpfen Winkel, also schräg zu Radialstrahlen 53 ver
laufen, die von der Rotorachse 15 ausgehen. An ihrer Unter
seite sind die Abstreifleisten 51 abgeschrägt, so daß ihre
dem Gehäuseboden 12 zugewandte Unterfläche 54 eine Freifläche
bildet, die von der bei Drehung des Rotors vorderen Abstreif
kante 55 ausgeht und unter einem gegenüber dem Gehäuseboden
12 ansteigenden Freiwinkel α geneigt ist.
Um den Spalt 56 zwischen dem Gehäuseboden 12 bzw. seinem
Schleißblech 21 und der Unterseite 40 des Rotors frei
zuspülen, sind im Gehäuseboden 12 drei Wasserzuführöffnungen
57 vorgesehen, von denen in den Fig. 1 und 2 jedoch nur zwei
dargestellt sind. Die Wasserzuführöffnungen 57 sind an Wasser
zuleitungsrohre 58 angeschlossen und münden im Bereich der
inneren Enden 51 a der am Rotor 31 befestigten Abstreifleisten
51. Hierdurch wird das aus den Wasserzuführöffnungen 57 aus
tretende Wasser bei Drehung des Rotors 31 in Richtung der
Pfeile 41 von den Abstreifleisten 51 erfaßt und fließt an
diesen entlang nach außen, wo es sich mit dem Gipsbrei ver
mischt. Der Spalt 56 wird hierdurch immer wieder von innen
nach außen freigeschwemmt.
Die Wirkungsweise des Mischers ist folgende:
Der mit den Zusatzstoffen, beispielsweise Zellstoffasern oder
Holzspänen vermischte Gips fließt in den Innenraum 24 des Mi
schers 10, wo er mit dem durch die Rohre 22 eingeführten Was
ser in Berührung kommt und von den Rührstäben 35 und Rühr
armen 36 zu einem Gipsbrei vermischt wird. Er wandert hier
bei infolge der von dem sich drehenden Rotor 31 erzeugten
Zentrifugalkraft nach außen gegen die Umfangswandung 15 des
Gehäuses 11, wo er zwischen die Mischzähne 32 des Rotors 31
gelangt. Hier wird er an den Spanflächen 49 der in Drehrich
tung vorderen Zahnflanken 42 immer wieder gehoben und umge
wälzt, bis der Gipsbrei schließlich auf seinem Weg längs der
Umfangswandung 15 des Mischers 10 in den Bereich der Auswurf
öffnungen 62, 63 und 64 gelangt und nach unten auf ein nicht
dargestelltes laufendes Kartonband ausfließt, wo er in an sich
bekannter Weise zwischen diesem Unterkartonband und einem Deck
kartonband zu einer Gipskartonplatte geformt und weiterverar
beitet wird.
Während sich der Rotor 31 des Mischers 10 dreht, wird ein
Teil des Anmachwassers durch die Wasserzuführungsleitungen
58 in den Spalt 56 zwischen Rotor 31 und Gehäuseboden 12
geleitet und spült diesen Spalt von innen nach außen frei.
Diese Spülwirkung wird von der Luft unterstützt, die durch
die Luftzutrittsöffnungen 68 ebenfalls in den Spalt 56 ein
strömt und infolge des durch die Zentrifugalwirkung erzeug
ten Soges etwa radial durch den Mischer gedrückt wird.
Man erkennt, daß größere Zusatzstoffe, die sich im Gipsbrei
befinden und in den Spalt 56 zwischen Rotor 31 und Gehäuse
boden 12 gelangen, keine Störungen verursachen können, da
einerseits die Zähne 32 hinter ihren Schneidkanten 46 Freiflä
chen 47 haben und weil andererseits die an der Vorderseite der
Abstreifleisten 51 angeordneten Abstreifkanten 55 in den
Spalt 56 eingedrungene körnige oder faserige Zusatzstoffe
wieder radial nach außen befördern, wobei sie von dem durch
die Wasserzuführöffnungen 57 ständig eintretenden Wasser
strom unterstützt werden.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene
Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern es sind mehrere Ände
rungen und Ergänzungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung
zu verlassen. Beispielsweise können die Spanflächen und Frei
flächen auch unmittelbar an die Zahnflanken des Rotors ange
arbeitet oder durch eine Auftragschweißung hergestellt sein.
Desgleichen ist es auch möglich, anstelle eingesetzter Ab
streifleisten Abstreifkanten in die Unterfläche des Rotors
einzuarbeiten oder solche Abstreifleisten aufzuschweißen und
mit einer vorstehenden Abstreifkante und einer dahinter an
geordneten Freifläche zu versehen. Schließlich könnte auch
eine größere Zahl von Wasserzuführungsöffnungen vorgesehen
sein.
Claims (6)
1. Mischer zum Mischen von gebranntem Gips mit Wasser und
Zusatzstoffen, mit einem im wesentlichen vertikal ange
ordneten, zylindrischen Gehäuse und einem drehend ange
triebenen Rotor, der in geringem Abstand oberhalb des
Gehäusebodens angeordnet ist, an seinem Außenumfang
Mischzähne und an seiner Unterseite über diese vorste
hende Abstreifleisten aufweist, die schräg zu von der
Rotorachse ausgehenden Radialstrahlen verlaufen,
dadurch gekennzeichnet, daß
die bei Drehung des Rotors (31) vorderen Flanken (42)
der Mischzähne (32) eine gegen den Gehäuseboden (12)
geneigte Spanfläche (49) aufweisen, deren vordere, un
tere Schneidkante (46) dicht über den Gehäuseboden (12
bzw. 21) hinweggleitet, und daß mindestens ein Teil
(47) der dem Gehäuseboden (12) zugewandten Zahnfläche (45)
eine von der Schneidkante (46) aus ansteigende Frei
fläche (47) bildet.
2. Mischer nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Spanflächen (49) und Frei
flächen (47) sich auf Schleißplatten (43) befinden, die
an den vorderen Zahnflanken (42) befestigt sind und deren
vordere, untere Schneidkante (46) über die untere Zahn
fläche (45) des Rotors (31) hinausragt.
3. Mischer zum Mischen von gebranntem Gips mit Wasser und
Zusatzstoffen, mit einem im wesentlichen vertikal ange
ordneten, zylindrischen Gehäuse und einem drehend ange
triebenen Rotor, der in geringem Abstand oberhalb des
Gehäusebodens angeordnet ist, an seinem Außenumfang
Mischzähne und an seiner Unterseite über diese vorste
hende Abstreifleisten aufweist, die schräg zu von der
Rotorachse ausgehenden Radialstrahlen verlaufen, da
durch gekennzeichnet, daß die dem
Gehäuseboden (12) zugewandte Unterfläche (54) der Ab
streifleisten (51) gegenüber dem Gehäuseboden (12) unter
einem von der bei Drehung des Rotors ( 31) vorderen Ab
streifkante (55) aus ansteigenden Freiwinkel (α) geneigt
ist und eine Freifläche (54) bildet.
4. Mischer nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schleißplatten
(43) und/oder Abstreifleisten (51) aus Hartmetall beste
hen und auswechselbar am Rotor (31) befestigt sind.
5. Mischer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß im Gehäuseboden (12)
Wasserzuführöffnungen (57) angeordnet sind, durch die
ein Teilstrom des Anmachwassers für den Gipsbrei in den
Spalt (56) zwischen dem Gehäuseboden (12) und der unte
ren Scheibenfläche (45) des Rotors (31) geleitet wird.
6. Mischer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wasserzuführöff
nungen (57) im Gehäuseboden (12) im Bereich der inneren
Enden (51 a) der am Rotor (31) befestigten Abstreifleisten
(51) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3611048A DE3611048C2 (de) | 1986-04-02 | 1986-04-02 | Mischer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3611048A DE3611048C2 (de) | 1986-04-02 | 1986-04-02 | Mischer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3611048A1 true DE3611048A1 (de) | 1987-10-08 |
| DE3611048C2 DE3611048C2 (de) | 1997-10-23 |
Family
ID=6297762
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3611048A Expired - Lifetime DE3611048C2 (de) | 1986-04-02 | 1986-04-02 | Mischer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3611048C2 (de) |
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