DE3609111A1 - Bohrmaschine - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schachtbohr
maschine mit einer Fuehrungs- und Schreitvor
richtung, mit gemeinsam mit dem Bohrkopf im
Schacht absteigenden Antriebsaggregaten, mit einer
Schleuse und mit einer Spuelvorrichtung, von
welcher ein Fluid ueber eine Spuelleitung in die
Naehe des Bohrkopfes gefuehrt, dort mit Bohrgut
mischbar und sodann dieses Bohrgut-Fluid-Gemisch
ueber eine Steigleitung zum Schachtmund foerderbar
ist.
Eine bekannte Schachtbohrmaschine dieser Art
(Sonderdruck aus "unser Betrieb" der
DEILMANN-HANIEL GmbH, Nr. 29/1981, Seite 13,
Abbildung 6) weist neben einer Vorfoerderstufe vom
Bohrkopf zu einem Enddiffusor und einem Feinkorn
hydrozyklon und von dort ueber eine Ueberkornab
scheidestation zu einem automatisch gesteuerten
Doppelbehaelteraufgeber mindestens eine Haupt
foerderung auf, die am Doppelbehaelteraufgeber,
also an einer Schleuse, beginnt.
Ausserdem ist aus der gleichen Abbildung eine
Ausfuehrungsalternative mit einem Wendelkammerauf
geber fuer die Hauptfoerderung, also ebenfalls mit
einer Schleuse, einer zweistufigen hydraulischen
Bohrgutaufnahme und -abfoerderung offenbart.
Beiden Ausfuehrungsformen ist als Nachteil
gemeinsam, dass sie neben einer unabdingbaren
Vorfoerderung mehrere komplizierte Apparate be
noetigen, um das vorgefoerderte Gut an die Haupt
foerderung zu uebergeben. Dadurch wird die gesamte
Schachtbohrmaschine verteuert und Stoerquellen
geschaffen, die den Betrieb einer derartigen
Schachtbohrmaschine beeintraechtigen. Auf Seite 14
der vorgenannten Druckschrift ist in der rechten
Spalte im zweiten Absatz in einer Vorausschau
angekuendigt, dass bei einer zukuenftigen
Schachtbohrmaschine eine pneumatische Hauptfoer
derung mit einer speziellen Zellenrad-Blasmaschine
angestrebt wird. Doch bedarf auch eine solche,
nicht offenbarte Schachtbohrmaschine stets einer
Vorfoerderung, die bei der beabsichtigten
Schachtbohrmaschine mittels eines Saugbohrver
fahrens mit einer Luftlinksspuelung
(vacuum pickup system) bewerkstelligt werden soll.
Schon die mit "mindestens 600 kW" angegebene
Antriebsleistung fuer das Vakuumgeblaese laesst
erkennen, welchen erheblichen Aufwand und
Platzbedarf ein solches Vorfoerderungssystem
erfordert. Bekannt geworden ist eine derartige
Schachtbohrmaschine bis zum heutigen Tage nicht.
Es gibt zahlreiche weitere, gestaengelose
Schachtbohrmaschinen, die jedoch gleichfalls stets
eine Vorfoerderung mit saemtlichen vorgeschilder
ten Nachteilen erfordern, bevor das Bohrgut die
Hauptfoerderung im Schacht erreicht, die
beispielsweise aus einer Serienschaltung mehrerer
Kanalradpumpen besteht, wobei die erste Pumpe
ueber eine Drehzahlregelung verfuegt. Eine
derartige Schachtbohrmaschine ist beispielsweise
in "GLUECKAUF 121" (1985) Nr. 11, Seite 842,
offenbart.
Saemtlichen dieser vorbekannten Schachtbohr
maschinen ist somit das Prinzip einer Vorfoer
derung von der Bohrlochsohle zu einer oberhalb des
Bohrkopfes auf einer Buehne bzw. einem Rahmen der
Schachtbohrmaschine angeordneten Kombination
mehrerer Behaelter zur Uebergabe der Vorfoerderung
an eine Hauptfoerderung gemeinsam.
Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schacht
bohrmaschine der eingangs genannten Gattung zu
schaffen, welche das Bohrgut-Fluid-Gemisch direkt
in einem einzigen Foerderweg unter Fortlassung der
bislang ueblichen Vorfoerderung in der Naehe der
Schachtsohle aufnimmt und zum Schachtmund
foerdert.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem
eingangs genannten Gattungsbegriff erfindungsge
maess dadurch geloest, dass in einem Pilotbohrer
im Bohrkopf als Schleuse eine Zellenradschleuse
angeordnet ist, die mit der Spuelleitung und der
Steigleitung verbunden ist. Durch diese Ausbildung
wird das Bohrgut unmittelbar in der Naehe des
Bohrkopfes in die Zellenradschleuse geleitet, dort
mit dem Fluid gemischt und sodann dieses Bohrgut-
Fluid-Gemisch aus der Zellenradschleuse mittels
einer Druckfoerderung hydraulisch oder pneumatisch
ueber eine Steigleitung zum Schachtmund transpor
tiert. Zu diesem Transport wird bei hydraulischer
Foerderung nur noch eine oberhalb des Schacht
mundes befindliche Pumpe und bei pneumatischer
Foerderung nur noch ein Kompressor an die Spuel
leitung, die im vorliegenden Fall die Falleitung
bildet, angeschlossen. Das ueber diese Spuellei
tung zur Schleuse gedrueckte Fluid entleert daraus
kontinuierlich das zuvor hineingelangte Bohrgut.
Eine solche Schachtbohrmaschine erfordert weder
eine Vorfoerderung noch mehrere Hauptfoerderpumpen
und den mit diesem Aufwand behafteten grossen
Verschleiss und die damit verbundenen hohen
Betriebskosten. Ausserdem erlaubt es den Vorteil,
das gesamte Hauptantriebssystem der Foerderung
(Pumpe oder Kompressor) am Schachtmund und nicht
im Schacht anordnen zu koennen.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung ist die Zellenradschleuse im Zentrum des
Pilotbohrers angeordnet und ihr Zellenrad ist von
einer ersten Hohlwelle antreibbar, die konzen
trisch von einer zweiten Hohlwelle umgriffen ist,
von welcher das Zellenradgehaeuse mit vom Zellen
rad abweichender Drehzahl antreibbar ist. Hierbei
sind zwei Ausffuehrungsalternativen moeglich. Zum
einen koennen beide Hohlwellen mit gleichem Dreh
richtungssinn umlaufen, wobei jedoch die Relativ
drehzahl der ersten, das Zellenrad antreibenden
Hohlwelle groesser als die Drehzahl der zweiten,
das Zellenradgehaeuse antreibenden Hohlwelle ist.
Besonders vorteilhaft laeuft jedoch die erste
Hohlwelle zur zweiten Hohlwelle mit entgegenge
setzter Drehrichtung um. In der zweiten Hohlwelle
ist parallel zu ihrer Laengsachse mindestens ein
Spuelkanal angeordnet, der am unteren Ende in die
Zellenradschleuse einmuendet und an seinem oberen
Ende ueber einen Spuelkopf mit der Spuelleitung
verbunden ist. Die erste Hohlwelle weist eine
zentralen Steigkanal auf, der an seinem unteren
Ende mit der Austrittsoeffnung der Zellenrad
schleuse in Verbindung steht und an seinem oberen
Ende ueber einen Dichtkopf mit der Steigleitung
verbunden ist. Die Steigleitung und die Spuellei
tung sind undrehbar angeordnet. Gedreht werden
lediglich die erste und die zweite Hohlwelle.
Diese Drehung der beiden Hohlwellen erfolgt
dadurch, dass auf einem Rahmen als Fuehrungsvor
richtung ein erster Antriebsmotor fuer die erste
Hohlwelle und ein zweiter Antriebsmotor fuer die
zweite Hohlwelle angeordnet sind. Beide Antriebs
motoren treiben die Hohlwellen ueber ein- oder
mehrstufige Getriebe an, die sowohl aus Zahnrad-
als auch Kettengetrieben bestehen koennen.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung ist das Zellenradgehaeuse von einem
Kopfteil, von einem Mantel des Pilotbohrers und
von einem Boden gebildet, wobei das Kopfteil und
der Boden drehfest mit dem Pilotbohrer verbunden
sind und zwischen Kopfteil und Boden das Zellenrad
mit der Zellenradwelle drehbar ist. Der Pilot
bohrer ist ausser mit stirnseitigen Bohrwerkzeugen
mit einer Schneckenwendel am aeusseren Mantel
versehen. Ueber diese Schneckenwendel ist das am
Umfang geschlossen augebildete Zellenrad ueber
eine Einlassoeffnung im Kopfteil des Zellenradge
haeuses, das heisst durch eine Einlassoeffnung am
oberen Ende des Pilotbohrers, beschickbar und
durch die gleichfalls im Kopfteil befindliche
Austrittsoeffnung entleerbar.
In mindestens der Hoehe der Einlassoeffnung
im Kopfteil des Zellenradgehaeuses und damit am
Pilotbohrer-Werkzeugtraeger sind aktive und/oder
inaktive Erweiterungsbohrwerkzeuge angeordnet,
wobei in etwa dieser Hoehe die Schneckenwendel
endet. Dadurch wird von der Bohrlochsohle des
Pilotbohrers mittels der Schneckenwendel das
Bohrgut bis zur Einlassoeffnung im Pilotbohrer und
damit bis zur Einlassoeffnung der Zellenrad
schleuse hochgeleitet, waehrend zugleich das von
den in dieser Hoehe endenden Erweiterungsbohrwerk
zeugen geloeste Bohrklein aus der vorzugsweise
schraegen Schachtsohle in Richtung auf die
vorgenannte Einlassoeffnung im Pilotbohrer
rieselt, stroemt oder gespuelt wird.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung ist das Zellenrad von einer mit der
ersten Hohlwelle in Antriebsverbindung stehenden
Zellenradwelle antreibbar, die eine Laengsbohrung
und mehrere oberhalb und unterhalb des Zellenrades
davon abzweigende Radialbohrungen aufweist, von
denen die oberhalb des Zellenrades befindlichen
Radialbohrungen in einem vom Kopfteil des Zellen
radgehaeuses umgriffenen Ringkanal enden, in dem
der Spuelkanal fuer das Fluid einmuendet. Die
unterhalb des Zellenrades in der Zellenradwelle
angeordneten Radialbohrungen muenden in einen im
Boden des Zellenradgehaeuses endenden
Erweiterungskanal ein.
Um einerseits die Dichtheit des Bodens zum
Zellenrad zu gewaehrleisten, und um andererseits
dem im Fuellbereich und in dem noch in der Fi
gurenbeschreibung naeher erlaeuterten Ueber
deckungsbereich des Zellenrades auftretenden
Fluid-Druck mit angemessener Kraft entgegenzuwir
ken, ist der Boden des Zellenradgehaeuses axial
auf der Zellenradwelle entgegen der Kraft von
mindestens einem Energiespeicher verschieblich und
gegen das Zellenrad andrueckbar. Dieser Energie
speicher besteht aus einer im Boden angeordenten
mechanischen oder pneumatischen Feder, die sich
mit einem Ende gegen den Boden und mit ihrem
anderen Ende gegen eine Innenwandung des
Pilotbohrers abstuetzt.
Im Auslassbereich des Zellenrades findet
aufgrund des dort anstehenden Fluid-Druckes die
groesste Druckbeaufschlagung statt. Um speziell in
diesem Bereich den Boden des Zellenradgehaeuses
mit dem erforderlichen Anspressdruck gegen das
diesem Bereich groesster Druckbeaufschlagung der
Boden des Zellenradgehaeuses mit mindestens einer
Zylinder-Kolbeneinheit versehen, deren eines
Kolbenende von dem Bohrgut-Fluid-Gemisch beauf
schlagt und deren Zylinder von einer Ausnehmung im
Boden gebildet ist, waehrend sich das andere
Kolbende gegen die Innenwandung des Pilotbohrers
abstuetzt.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung
sind aus dem Inhalt der Ansprueche ersichtlich.
Ein Ausfuehrungsbeispiel der Erfindung wird
nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Gesamtansicht der neuen
Schachtbohrmaschine im Laengsschnitt,
Fig. 2 die Ausschnittvergroesserung II von
Fig. 1 im Laengsschnitt, und
Fig. 3 einen Schnitt entlang der
Linie III/III von Fig. 2.
Die neue Schachtbohrmaschine (1) gemaess
Fig. 1 besteht im wesentlichen aus einer Fueh
rungsvorrichtung (2), die mit Fuehrungs
kufen (3, 4) versehen ist, aus einer Schreitvor
richtung (5) mit mindestens einem Schreitzy
linder (7) und Spannpratzen (8), aus mehreren mit
dem Bohrkopf (9) absteigenden Antriebsaggre
gaten (10, 11, 12, 13), aus einer Energiever
teilung (14) mit beispielsweise elektrischer
Zuleitung (15) und aus einer Spuelvorrichtung, die
ueber eine in der Naehe des Schachtmundes angeord
nete, nicht dargestellte Pumpe bzw. Kompressor das
Spuelfluid durch die Spuelleitung (16) zufuehrt
und sodann das Bohrgut-Fluid-Gemisch durch die
Steigleitung (17) zum Schachtmund drueckt.
Das Antriebsaggregat (10) besteht aus einem
Motor, der direkt eine Schraemscheibe (18) dreht
und mit ihr gemeinsam ein aktives Bohrwerkzeug
bildet. Das Antriebsaggregat (11) ist gleichfalls
ein Motor, der ueber ein Antriebsrad (19) eine
Aussenverzahnung (20) des Bohrkopfes (9) als
Werkzeugtraeger und damit die daran befestigten
aktiven und/oder inaktiven Bohrwerkzeuge (9 a) in
Umlauf bringt.
Innerhalb des Bohrkopfes (9) ist ueber die
Lager (21, 22) ein Pilotbohrer (23) gelagert, der
mit stirnseitigen Bohrwerkzeugen (24) sowie an
seinem Aussenmantel (25) mit einer Wendel (26)
versehen ist.
Im Zentrum des Pilotbohrers (23) befindet
sich die in den Fig. 2 und 3 naeher beschrie
bene Zellenradschleuse (27), die mit der Spuel
leitung (16) und der Steigleitung (17) verbunden
ist. Das Zellenrad (28) der Zellenradschleuse (27)
ist von einer ersten Hohlwelle (29) antreibbar,
die konzentrisch von einer zweiten Hohlwelle (30)
umgriffen und in mehreren Lagern (31) in ihr
gelagert ist. Die erste Hohlwelle (29) wird von
dem als Motor ausgebildeten Antriebsaggregat (12)
ueber ein Antriebsritzel (32) und ein Abtriebs
zahnrad (33) in Drehungen versetzt. Die zweite
Hohlwelle (30) wird von dem gleichfalls als Motor
ausgebildeten Antriebsaggregat (13) ueber das
Ritzel (34) und das Zahnrad (35) gedreht. Dabei
koennen die erste Hohlwelle (29) und die zweite
Hohlwelle (30) sowohl mit gleichem Drehrichtungs
sinn als auch mit entgegengesetztem Dreh
richtungssinn angetrieben werden. Bei gleichem
Drehrichtungssinn muss jedoch die Drehzahl der
ersten Hohlwelle (29) erheblich groesser als die
Drehzahl der zweiten Hohlwelle (30) sein.
Das Zellenradgehaeuse ist in Fig. 2 sub
sumierend mit der Bezugsziffer (36) versehen.
Vorteilhaft laeuft die erste, das Zellenrad (28)
antreibende Hohlwelle (29) zur zweiten, das
Zellenradgehaeuse (36) antreibenden Hohlwelle (30)
mit entgegengesetzter Drehrichtung um.
In der zweiten Hohlwelle (30) ist parallel zu
ihrer Laengsachse (37) mindestens ein Spuelka
nal (38) angeordnet, der am unteren Ende (39) in
die Zellenradschleuse (27) einmuendet und an
seinem oberen Ende (40) ueber einen Spuelkopf (41)
mit der Spuelleitung (16) verbunden ist.
Die erste Hohlwelle (29) weist einen zentra
len Steigkanal (42) auf, der an seinem unteren
Ende (43) mit der aus Fig. 2 ersichtlichen Aus
trittsoeffnung (44) der Zellenradschleuse (27) in
Verbindung steht und an seinem oberen Ende (45)
ueber einen Dichtkopf (46) mit der Steiglei
tung (17) verbunden ist. Die Steigleitung (17) und
die Spuelleitung (16) sind undrehbar an der
Schachtbohrmaschine (1) angeordnet, koennen jedoch
aufgrund ihrer nicht dargestellten Verlaengerungen
mit ihr im Schacht (6) absteigen.
Das in den Fig. 2 und 3 dargestellte
Zellenradgehaeuse (36) wird von einem Kopf
teil (47), von einem Mantel (48) des Pilot
bohrers (23) und von einem Boden (49) gebildet,
wobei das Kopfteil (47) und der Boden (49) dreh
fest mit dem Pilotbohrer (23) verbunden sind und
zwischen Kopfteil (47) und Boden (49) das Zellen
rad (28) mit der Zellenradwelle (50) drehbar ist.
Die Zellenradwelle (50) ist wiederum drehfest mit
der ersten Hohlwelle (29) verbunden.
Das Zellenrad (28) ist an seinem Mantel (51)
geschlossen und ueber eine Einlassoeffnung (52) im
Kopfteil (47) des Zellenradgehaeuses (36) be
schickbar sowie durch die gleichfalls im Kopf
teil (47) befindliche Austrittsoeffnung (44)
entleerbar. Die Einlassoeffnung (52), die gemein
sam mit der Schneckenwendel (26) umlaeuft, ist in
Ansicht aus Fig. 1 ersichtlich. Mit der Aus
trittsoeffnung (44) der Zellenradschleuse (27) ist
der zentrale Steigkanal (42) der ersten Hohl
welle (29) verbunden, ueber den das Bohrgut-Fluid-
Gemisch (53) in die Steigleitung (17) und von dort
zum nicht dargestellten Schachtmund gefoerdert und
ausgetragen wird.
Da sich mit der zweiten Hohlwelle (30) der
Mantel (25) und damit auch die Wendel (26) des
Pilotbohrers (23) drehen, wird das Bohrgut von der
Bohrlochsohle (54) des Pilotbohrloches (55) zur
Einlassoeffnung (52) in Richtung der Pfeile (56)
der Fig. 2 nach oben befoerdert. Aber auch das
von den Erweiterungsbohrwerkzeugen (18) und (9 a)
herruehrende und sich in Richtung der Pfeile (57)
bewegende Bohrgut gelangt in die Einlass
oeffnung (52), sei es unter der Wirkung der Bohr
werkzeuge (18, 9 a), sei es unter der Rieselfaehig
keit infolge der Schwerkraft oder sei es durch die
Foerderwirkung von nicht dargestellten Leitvor
richtungen am Bohrkopf.
Das Zellenrad (28) ist von einer mit der
ersten Hohlwelle (29) in Antriebsverbindung
stehenden Zellenradwelle (50) antreibbar. Die
Zellenradwelle (50) weist eine Laengsbohrung (58)
und mehrere oberhalb und unterhalb des Zellen
rades (28) davon abzweigende Radial
bohrungen (59, 60) auf, von denen die oberhalb des
Zellenrades (28) befindlichen Radialbohrungen (59)
in einem vom Kopfteil (47) des Zellenradge
haeuses (36) umgriffenen Ringkanal (61) enden, in
den der Spuelkanal (38) fuer das Fluid einmuendet.
Die unterhalb des Zellenrades (28) in der Zellen
radwelle (50) angeordneten Radialbohrungen (60)
muenden in einen im Boden (49) des Zellenradge
haeuses (36) endenden Erweiterungskanal (62) ein.
Dieser Boden (49) des Zellenradgehaeuses (36)
ist axial auf der Zellenradwelle (50) entgegen der
Kraft von mindestens einem Energiespeicher (63)
verschieblich und gegen das Zellenrad (28) an
drueckbar. Im dargestellten Fall besteht der
Energiespeicher (63) aus einer in einer Ausnehmung
im Boden (49) des Zellenradgehaeuses (36) angeord
neten Feder (63), die sich mit ihrem einen
Ende (64) gegen den Boden (49) und mit ihrem
anderen Ende (65) gegen eine Innenwandung (66) des
Pilotbohrers (23) abstuetzt.
Zur Minimierung der Spalte zwischen dem
Zellenrad (28) einerseits und dem Boden (49) des
Zellenradgehaeuses (36) andererseits ist der
Boden (49) in seinem Bereich groesster Druckbeauf
schlagung mit mindestens einer parallel zur Dreh
achse (67) der Zellenradwelle (50) angeordneten
Zylinder-Kolbeneinheit (68) versehen, deren eines
Kolbenende (69) von dem Bohrgut-Fluid-Gemisch (53)
beaufschlagt und deren Zylinder von einer Aus
nehmung (71) im Boden (49) gebildet ist, waehrend
sich das andere Kolbenende (70) gegen die Innen
wandung (66) des Pilotbohrers (23) abstuetzt.
Im dargestellten Fall dreht sich der Pilot
bohrer (23) mit seinen Werkzeugen (24) gegenueber
dem Zellenrad (28) mit einer dazu unterschied
lichen Drehzahl und einem entgegengesetzten Dreh
sinn um. Diese Relativ-Drehzahl zwischen Zellen
radgehaeuse (36) und Zellenrad (28) ist neben
anderen Einflussfaktoren, wie beispielsweise die
Fliessgeschwindigkeit des Bohrgut-Fluid-Ge
misches (53), den Eigenschaften des Fluids (Wasser
oder Luft), den physikalischen Eigenschaften des
Bohrgutes und den Abmessungen der Einlassoeff
nung (52) und des Zellenrades (28), entscheidend
fuer das pro Zeiteinheit austragbare Volumen des
Bohrgutes. Fuer die Effektivitaet ist aber auch
massgebend die Abdichtung des Zellenrades (28) zum
Kopfteil (47) und zum Bodenteil (49) des Zellen
radgehaeuses (36). Diese Abdichtung wird im
dargestellten Fall durch die vorbeschriebene
Minimierung der Spalte und durch Lippen
dichtungen (72) bewerkstelligt, die jedoch auch
durch andere geeignete Dichtungen ersetzt werden
koennen. Der obere Ringraum (61) ist gleichfalls
von Lippendichtungen (73) abgedichtet. Die
Erweiterung (62) im Boden (49) ist ebenfalls durch
Lippendichtungen (74) abgedichtet. In diesem Fall
kann daher als Fluid auch Luft verwendet werden.
Dies ist insbesondere dort von Vorteil, wo auf
grund eines undichten Gebirges oder aus anderen
Gruenden eine Fluessigkeit als Fluid unerwuenscht
ist.
Anhand der Fig. 3 wird abschliessend die
Funktion der Zellenradschleuse (27) beschrieben.
Darin sind mit Fig. 2 uebereinstimmende Teile mit
gleichen Bezugsziffern versehen. Das ueber die
Zellenradwelle (50) mit der ersten Hohlwelle (29)
drehfest verbundene Zellenrad (28) dreht sich in
Richtung des Pfeiles (75), wohingegen das mit der
zweiten Hohlwelle (30) verbundenen Zellenradge
gehaeuse (36) in Richtung des Pfeiles (76) gedreht
wird. Durch das Zellenrad (28) hindurch sind in
Fig. 3 im Hintergrund drei unterschiedlich
grosse, durch Schraffuren kenntlich gemachte
Ueberdeckungsbereiche (77, 78, 79) erkennbar, die
zum Kopfteil (47) des Zellenradgehaeuses (36)
gehoeren. Das Zellenrad (28) ist mit insgesamt
sechs gleich grossen Kammern (80) versehen. Diese
Kammern (80) weisen im wesentlichen die Form eines
Kreisringsbschnittes auf. In Drehrichtung des
Pfeiles (75) des Zellenrades (28) beginnt dessen
Fuellung im unschraffierten Feld (81), erfolgt
weiter bei (82) und ist im Feld (83) beendet.
Diese drei Kammerbereiche (81, 82, 83) koennen
waehrend dieser Bewegungsphase von dem durch die
Einlassoeffnung (52) im Pilotbohrer (23) und damit
im Kopf (47) des Zellenradgehaeuses (36) ein
stroemenden Bohrgut gefuellt werden. Hiernach
werden die betreffenden Kammern von dem Ueber
deckungsbereich (77) im Kopf (47) des Zellenrad
gehaeuses (36) abgedeckt und gegenueber der
Einlassoeffnung (52) abgedichtet. Den Kammerbe
reichen (84, 85) gegenueber liegt die Fluid-Ein
lassoeffnung (86) im Boden (49), ueber die das
Bohrgut im Zellenrad (28) mit dem Spuelfluid
vermischt wird. Dazu wird das Fluid ueber den in
Fig. 2 dargestellten Spuelkanal (38) und den
Ringraum (61), die Radialbohrungen (59), die
Axialbohrung (58) und erneut ueber die Radial
bohrungen (60) in die Erweiterung (62) gefuehrt.
Das Bohrgut-Fluid-Gemisch (53) aus den Kammerbe
reichen (84, 85) der Fig. 3 wird dann in den
Auslass (44) gedrueckt, von wo es durch das untere
Ende (43) (siehe Fig. 1) in den Steigkanal (42)
und von dort ueber die Steigleitung (17) zum
nichtdargestellten Schachtmund gefoerdert wird.
In Fig. 3 ist an die beiden Ausslassbe
reiche (84, 85) wiederum ein relativ breiter
Ueberdeckungsbereich (78) im Kopfteil (47) des
Zellenradgehaeuses (36) angeschlossen, der zu dem
noch nachfolgend beschriebenen Entspannungsbereich
die Auslassbereiche (84, 85) unbedingt abdichten
muss. Dieser Entspannungsbereich schliesst sich
hieran an und ist mit den schmalen Bereichen (87
und 88) bezeichnet. In dieser Bewegungsphase
stehen diese Bereiche (87 und 88) ueber nicht dar
gestellte Kanaele vorteilhaft oberhalb des Pilot
bohrers (23) mit dem Schacht (6) in Verbindung, so
dass die in der Auslassphase unter Druck gesetzten
Kammern (80) des Zellenrad (28) diesen Druck ent
spannen koennen, ohne dass das Bohrgut in der
Naehe der Einlassoeffnung (52) aufwirbelt und
damit der Fuellungsgrad der Zellenradschleuse (27)
vermindert wird. An die Entspannungsbe
reiche (87, 88) schliessen sich erneut die
Fuellungs- bzw. Einlassbereiche (81, 82, 83) zur
erneuten Fuellung der einzelnen Kammern (80) an.
Es versteht sich, dass die Erfindung ver
schiedene Abweichungen zulaesst. So kann bei
spielsweise der zu Fig. 2 beschriebene Energie
speicher (63) durch pneumatisch und/oder hydrau
lisch wirkenden Zylinder-Kolbeneinheiten ersetzt
werden.
Ferner koennen die Lippendich
tungen (72, 73, 74) auch durch andere geeignete
Dichtungen ersetzt werden.
Ausserdem kann der Zwischenraum zwischen den
Hohlwellen (29 und 30) als Spuelkanal - aehnlich
dem Spuelkanal (38) - ausgebildet werden. In
diesem Fall weist der Spuelkanal einen kreisring
foermigen Querschnitt auf.
Und schliesslich kann der Spuelkanal (38) mit
dem Zwischenraum zwischen dem Mantel (51) des
Zellenrades (27) und dem Mantel (48) des Pilot
bohrers (23) oder mit zur Drehachse (67) parallel
verlaufenden Laengsbohrungen im Mantel (48) des
Pilotbohrers (23) oder mit zur Drehachse (67)
parallel verlaufenden Laengsbohrungen im
Mantel (48) des Pilotbohres (23) in Verbindung
gesetzt werden und dieser Zwischenraum bzw. diese
Laengsbohrungen werden sodann mit dem Erweite
rungskanal (62) des Bodens (49) des Zellenradge
haeuses (36) verbunden. Bei dieser Ausfuehrungs
form kann auf die Dichtungen (73 und 74) der
Zellenradwelle (50 sowie auf die dort offenbarte
Laengsbohrung (58) und die Radialboh
rungen (59 und 60) verzichtet werden.
Bezugszeichenliste
Schachtbohrmaschine 1
Fuehrungsvorrichtung 2
Fuehrungskufen 3; 4
Schreitvorrichtung 5
Schacht 6
Schreitzylinder 7
Spannpratzen 8
Bohrkopf 9
Bohrwerkzeuge 9 a; 24
Antriebsaggregate10; 11;
12; 13 Energieverteilung14 elektrische Zuleitung15 Spuelleitung16 Steigleitung17 Schraemscheibe18 Antriebsrad19 Aussenverzahnung20 Lager21; 22 Pilotbohrer23 Aussenmantel von Pilotbohrer 23 25 Wendel26 Zellenradschleuse27 Zellenrad28 Hohlwelle29; 30 Lager31 Antriebsritzel32; 34 Abtriebszahnrad33; 35 Zellenradgehaeuse36 Laengsachse der Hohlwelle 30 37 Spuelkanal38 unteres Ende von Spuelkanal 38 39 oberes Ende von Spuelkanal 38 40 Spuelkopf41 Steigkanal42 unteres Ende von Steigkanal 42 43 Austrittsoeffnung der
Zellenradschleuse 27 44 oberes Ende von Steigkanal 42 45 Dichtkopf46 Kopfteil des Zellenradgehaeuses 36 47 Mantel des Pilotbohrers 23 48 Boden49 Zellenradwelle50 Mantel vom Zellenrad51 Einlassoeffnung im Kopfteil 47 52 Bohrgut-Fluid-Gemisch53 Bohrlochsohle54 Pilotbohrloch55 Pfeile56; 57;
75; 76; Laengsbohrung der Zellenradwelle 50 58 Radialbohrungen59; 60 Ringkanal61 Erweiterungskanal62 Energiespeicher63 Enden von Feder 63 64; 65 Innenwandung des Pilotbohrers66 Drehachse der Zellenradwelle 50 67 Zylinder-Kolbeneinheit68 Kolbenenden69; 70 Ausnehmung im Boden 49 71 Lippendichtungen72; 73; 74 Ueberdeckungsbereiche77; 78; 79 Kammern80 Kammerbereiche81; 82; 83;
84; 85 Fluideinlassoeffnung86 Entspannungsbereiche87; 88
12; 13 Energieverteilung14 elektrische Zuleitung15 Spuelleitung16 Steigleitung17 Schraemscheibe18 Antriebsrad19 Aussenverzahnung20 Lager21; 22 Pilotbohrer23 Aussenmantel von Pilotbohrer 23 25 Wendel26 Zellenradschleuse27 Zellenrad28 Hohlwelle29; 30 Lager31 Antriebsritzel32; 34 Abtriebszahnrad33; 35 Zellenradgehaeuse36 Laengsachse der Hohlwelle 30 37 Spuelkanal38 unteres Ende von Spuelkanal 38 39 oberes Ende von Spuelkanal 38 40 Spuelkopf41 Steigkanal42 unteres Ende von Steigkanal 42 43 Austrittsoeffnung der
Zellenradschleuse 27 44 oberes Ende von Steigkanal 42 45 Dichtkopf46 Kopfteil des Zellenradgehaeuses 36 47 Mantel des Pilotbohrers 23 48 Boden49 Zellenradwelle50 Mantel vom Zellenrad51 Einlassoeffnung im Kopfteil 47 52 Bohrgut-Fluid-Gemisch53 Bohrlochsohle54 Pilotbohrloch55 Pfeile56; 57;
75; 76; Laengsbohrung der Zellenradwelle 50 58 Radialbohrungen59; 60 Ringkanal61 Erweiterungskanal62 Energiespeicher63 Enden von Feder 63 64; 65 Innenwandung des Pilotbohrers66 Drehachse der Zellenradwelle 50 67 Zylinder-Kolbeneinheit68 Kolbenenden69; 70 Ausnehmung im Boden 49 71 Lippendichtungen72; 73; 74 Ueberdeckungsbereiche77; 78; 79 Kammern80 Kammerbereiche81; 82; 83;
84; 85 Fluideinlassoeffnung86 Entspannungsbereiche87; 88
Claims (21)
1. Schachtbohrmaschine mit einer Fuehrungs-
und Schreitvorrichtung, mit gemeinsam mit dem
Bohrkopf im Schacht absteigenden Antriebs
aggregaten, mit einer Schleuse und mit einer
Spuelvorrichtung, von welcher ein Fluid ueber eine
Spuelleitung in die Naehe des Bohrkopfes gefuehrt
wird, dort mit Bohrgut mischbar und sodann dieses
Bohrgut-Fluid-Gemisch ueber eine Steigleitung zum
Schachtmund foerderbar ist, dadurch
gekennzeichnet, dass in einem
Pilotbohrer (23) im Bohrkopf (9) als Schleuse eine
Zellenradschleuse (27) angeordnet ist, die mit der
Spuelleitung (16) und der Steigleitung (17)
verbunden ist.
2. Schachtbohrmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Zellenradschleuse (27) im Zentrum des
Pilotbohrers (23) angeordnet ist und ihr
Zellenrad (28) von einer ersten Hohlwelle (29)
antreibbar ist, die konzentrisch von einer zweiten
Hohlwelle (30) umgriffen ist, von welcher das
Zellenradgehaeuse (36) mit vom Zellenrad (28)
abweichender Drehzahl antreibbar ist.
3. Schachtbohrmaschine nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass die erste Hohlwelle (29)
zur zweiten Hohlwelle (39) mit entgegengesetzter
Drehrichtung umlaeuft.
4. Schachtbohrmaschine nach den
Anspruechen 1, 2 oder 3, dadurch ge
kennzeichnet, dass in der zweiten
Hohlwelle (30) parallel zu ihrer Laengsachse (37)
mindestens ein Spuelkanal (38) angeordnet ist, der
am unteren Ende (39) in die Zellenradschleuse (27)
einmuendet und an seinem oberen Ende (40) ueber
einen Spuelkopf (41) mit der Spuelleitung (16)
verbunden ist.
5. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die erste
Hohlwelle (29) einen zentralen Steigkanal (42)
aufweist, der an seinem unteren Ende (43) mit der
Austrittsoeffnung (44) der Zellenradschleuse (27)
in Verbindung steht und an seinem oberen Ende (45)
ueber einen Dichtkopf (46) mit der Steiglei
tung (17) verbunden ist.
6. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Steig
leitung (17) und die Spuelleitung (16) undrehbar
angeordnet sind.
7. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass auf einem
Rahmen als Fuehrungsvorrichtung (2) ein erster
Antriebsmotor (12) fuer die erste Hohlwelle (29)
und ein zweiter Antriebsmotor (13) fuer die zweite
Hohlwelle (30) angeordnet sind.
8. Schachtbohrmaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Antriebsmotoren (12, 13) die
beiden Hohlwellen (29, 30) ueber
Getriebe (32, 33; 34, 35) antreiben.
9. Schachtbohrmaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Getriebe (32, 33; 34, 35) aus Zahnrad-
oder Kettengetrieben bestehen.
10. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass das Zellen
radgehaeuse (36) von einem Kopfteil (47), von
einem Mantel (48) des Pilotbohrers (23) und von
einem Boden (49) gebildet ist, wobei das Kopf
teil (47) und der Boden (49) drehfest mit dem
Pilotbohrer (23) verbunden sind und zwischen
Kopfteil (47) und Boden (49) das Zellenrad (28)
drehbar ist.
11. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass der Pilot
bohrer (23) ausser mit stirnseitigen Bohrwerk
zeugen (24) mit einer Schneckenwendel (26) am
aeusseren Mantel (25) versehen ist.
12. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Zellenrad (28) am Umfang (51) geschlossen
und ueber eine Einlassoeffnung (52) im Kopf
teil (47) des Zellenradgehaeuses (36) beschickbar
und durch die gleichfalls im Kopfteil (47)
befindliche Austrittsoeffnung (44) entleerbar ist.
13. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, dass in mindestens
der Hoehe der Einlassoeffnung (52) im Kopf
teil (47) des Zellenradgehaeuses (36) aktive
und/oder inaktive Erweiterungsbohrwerk
zeuge (18, 9 a) angeordnet sind und in etwa dieser
Hoehe die Schneckenwendel (26) endet.
14. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass das Zellen
rad (28) von einer mit der ersten Hohlwelle (29)
in Antriebsverbindung stehenden Zellenrad
welle (50) antreibbar ist, die eine Laengs
bohrung (58) und mehrere oberhalb und unterhalb
des Zellenrades (28) davon abzweigende Radial
bohrungen (59, 60) aufweist, von denen die
oberhalb des Zellenrades (28) befindlichen
Radialbohrungen (59) in einen vom Kopfteil (47)
des Zellenradgehaeuses (36) umgriffenen Ring
kanal (61) enden, in den der Spuelkanal (38) fuer
das Fluid einmuendet.
15. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, dass die unterhalb
des Zellenrades (28) in der Zellenradwelle (50)
angeordneten Radialbohrungen (60) in einen im
Boden (49) des Zellenradgehaeuses (36) endenden
Erweiterungskanal (62) einmuenden.
16. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Boden (49) des Zellenradgehaeuses (36)
axial auf der Zellenradwelle (50) entgegen der
Kraft von mindestens einem Energiespeicher (63)
verschieblich und gegen das Zellenrad (28)
andrueckbar ist.
17. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, dass der
Energiespeicher (63) aus einer im Boden (49)
angeordneten Feder besteht, die sich mit einem
Ende (64) gegen den Boden (49) und mit ihrem
anderen Ende (65) gegen eine Innenwandung (66) des
Pilotbohrers (23) abstuetzt.
18. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, dass der
Boden (49) des Zellenradgehaeuses (36) in einem
Bereich groesster Druckbeaufschlagung mit
mindestens einer Zylinder-Kolbeneinheit (68)
versehen ist, deren eines Kolbenende (69) von dem
Bohrgut-Fluid-Gemisch (53) beaufschlagt und deren
Zylinder (71) von einer Ausnehmung im Boden (49)
gebildet ist, waehrend sich das andere
Kolbenende (70) gegen die Innenwandung (66) des
Pilotbohrers (23) abstuetzt.
19. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, dass in Umlauf
richtung (75) des Zellenrades (28) zwischen der
Auslass- (44) und der Einlassoeffnung (52) im
Kopfteil (47) oder im Boden (49) des Zellenradge
haeuses (36) Entspannungsbereiche (87, 88) angeordnet
sind, die mit einem im freien Raum des
Schachtes (6) endenden Entspannungskanal verbunden
ist.
20. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, dass der
Zwischenraum zwischen den Hohlwellen (29, 30) als
Spuelkanal ausgebildet ist.
21. Schachtbohrmaschine nach einem oder
mehreren der Ansprueche 1 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, dass der Spuel
kanal (38) mit dem Zwischenraum zwischen dem
Mantel (51) des Zellenrades (27) und dem
Mantel (48) des Pilotbohrers (23) oder mit zur
Drehachse (67) parallel verlaufenden Laengs
bohrungen im Mantel (48) des Pilotbohrers (23) in
Verbindung steht und dieser Zwischenraum bzw.
diese Laengsbohrungen mit dem Erweiterungs
kanal (62) des Bohrers (49) des Zellenradge
haeuses (36) verbunden sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863609111 DE3609111A1 (de) | 1986-03-19 | 1986-03-19 | Bohrmaschine |
| US07/026,525 US4732226A (en) | 1986-03-19 | 1987-03-16 | Drilling machine |
| DD87300860A DD255566A5 (de) | 1986-03-19 | 1987-03-17 | Schachtbohrmaschine mit einer fuehrungs- und schreibvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863609111 DE3609111A1 (de) | 1986-03-19 | 1986-03-19 | Bohrmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3609111A1 true DE3609111A1 (de) | 1987-10-01 |
| DE3609111C2 DE3609111C2 (de) | 1990-04-05 |
Family
ID=6296694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863609111 Granted DE3609111A1 (de) | 1986-03-19 | 1986-03-19 | Bohrmaschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| US (1) | US4732226A (de) |
| DD (1) | DD255566A5 (de) |
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Legal Events
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Owner name: NOELL SERVICE UND MASCHINENTECHNIK GMBH, 30853 LAN |
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