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DE3609064C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3609064C2
DE3609064C2 DE3609064A DE3609064A DE3609064C2 DE 3609064 C2 DE3609064 C2 DE 3609064C2 DE 3609064 A DE3609064 A DE 3609064A DE 3609064 A DE3609064 A DE 3609064A DE 3609064 C2 DE3609064 C2 DE 3609064C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
head
scale
tracks
track
read
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE3609064A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3609064A1 (de
Inventor
Hiroo Ina Nagano Jp Okada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympus Corp
Original Assignee
Olympus Optical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olympus Optical Co Ltd filed Critical Olympus Optical Co Ltd
Publication of DE3609064A1 publication Critical patent/DE3609064A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3609064C2 publication Critical patent/DE3609064C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B21/00Head arrangements not specific to the method of recording or reproducing
    • G11B21/02Driving or moving of heads
    • G11B21/08Track changing or selecting during transducing operation
    • G11B21/081Access to indexed tracks or parts of continuous track
    • G11B21/083Access to indexed tracks or parts of continuous track on discs
    • G11B21/085Access to indexed tracks or parts of continuous track on discs with track following of accessed part

Landscapes

  • Moving Of The Head For Recording And Reproducing By Optical Means (AREA)
  • Moving Of Head For Track Selection And Changing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung der Versetzung eines Schreib-/Lesekopfes nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Für gewöhnlich sind Datenaufzeichnungsspuren (im folgenden mit "Spuren" bezeichnet) konzentrisch oder spiralförmig auf einem plattenförmigen Aufzeichnungsmedium, beispielsweise einer optischen Platte, ausgebildet. Eine bestimmte Spur wird von einem Schreib-/Lesekopf abgetastet und mit einem Laserstrahl beleuchtet, um Daten zu schreiben oder zu lesen. Wenn ein Schreib-/Lesevorgang für aufeinanderfolgende Spuren durchgeführt wird, können die aufeinanderfolgenden Spuren von dem Laserstrahl durch Bewegung des Schreib-/Lesekopfes beleuchtet werden. Wenn jedoch wahlfrei auf die Spuren zugegriffen werden muß, ist ein Annäherungsvorgang nötig, um den Schreib-/Lesekopf auf eine entfernt liegende Spur einzustellen.
Im einfachsten Fall wird bei einem derartigen Annäherungsvorgang die Anzahl der von dem Kopf überquerten Spuren gezählt, während sich der Kopf auf die gewünschte Spur zubewegt. Wenn auf der Grundlage des Zählzustandes bestimmt wird, daß der Kopf bis zur Zielspur verfahren worden ist, wird der Kopf angehalten. Somit kann der Schreib-/Lesekopf korrekt auf die Zielspur eingestellt werden. Es ist jedoch hierbei nötig zu erfassen, daß der Kopf einzelne Spuren überquert, so daß die Zugriffszeit verlängert wird. Da in neuerer Zeit Spuren mit hoher Packungsdichte und einer Teilung von 1,6 µm verwendet werden und die Anzahl der Spuren pro Platte in die Zehntausende geht, ist die gerade beschriebene Zugriffsmethode unbefriedigend.
Um diesen Nachteil zu umgehen, wurde eine Zugriffsmethode entwickelt, bei der eine externe Skala verwendet wird. Diese externe Skale weist Teilstriche auf, deren Teilung größer ist als die Teilung der Spuren auf der Platte. Eine derartige Kopfsteuervorrichtung mit einer externen Skala ist in Fig. 1 dargestellt. Ein plattenförmiges Aufzeichnungsmedium 1 wird von einem Motor 2 in Drehung versetzt. Eine Mehrzahl von Spuren 11 ist auf dem Medium 1 konzentrisch ausgebildet. Ein Kopf 3 auf einem Träger 100 tastet diese Spuren 11 ab. Eine lineare Skala 4 ist auf dem Träger 100 angeordnet und bewegt sich mit dem Kopf 3. In festgelegtem Abstand sich auf der Skala 4 Teilstriche 41 ausgebildet. Die Teilstriche 41 werden von einem Skalendetektor 5 gelesen, um den Versetzungsgrad des Kopfes 3 zu erfassen. Die Skala 4 ist eine optische oder magnetische Skala oder ein Potentiometer, welches bei Bewegung des Kopfes 3 betätigt wird.
Wenn beispielsweise die Abstände der Spuren 11 bzw. der Teilstriche 41 2 µm bzw. 20 µm betragen, entspricht ein Teilstrich auf der Skala 4 einer Versetzung des Kopfes 3 um 10 Spuren. Es sei angenommen, daß der Kopf, der bei der Spuradresse 1000 liegt, zu einer Spuradresse 1204 bewegt wird, so daß der Kopf um 204 Spuren zu der neuen Zielspur bewegt werden muß. Da 204/10=20,4 beträgt, wird der Kopf mit hoher Geschwindigkeit um 20 Teilstriche der Skala 4 bewegt und überquert dann die verbleibenden 4 Spuren nacheinander, so daß ein Zugriff mit hoher Geschwindigkeit möglich ist.
Diese Methode, welche eine Skala verwendet, ist jedoch nicht immer geeignet, den Kopf korrekt auf die Zielspur zu führen. Wenn die Spuren auf dem Aufzeichnungsmedium während dessen Herstellung ausgebildet werden, können Fehler bezüglich Spurabstand und Spurteilung entstehen. Platten werden normalerweise auf einer Matritze mit genau konzentrischen Spuren gepreßt. Aufgrund von verschiedenen Preßdrücken können Fehler jedoch dahingehend auftreten, daß die Spuren nicht immer gleichbleibenden Abstand haben. Dies trifft auch für die zugehörige Skala zu. Beispielsweise muß ein Teilstrich der Skala nicht immer genau 10 Spuren entsprechen. Da jedoch der Zugriffsvorgang aufgrund der Skala erfolgt, welche Abstandsfehler der Spuren bzw. der Teilstriche nicht beachtet, kann der Kopf nicht auf die Zielspur verfahren werden.
Aus der US-PS 44 55 583 ist eine Vorrichtung zur Kompensation von physischen Änderungen eines Aufzeichnungsmediums, insbesondere einer sogenannten Floppy Disc, bekannt, Derartige physische Änderungen werden zum Beispiel durch Schwankungen in Lufttemperatur und Feuchtigkeit hervorgerufen. Gemäß der US-PS 44 55 583 ist eine Skala mit Teilstrichen vorgesehen, wobei der Abstand zwischen den einzelnen Teilstrichen dem Abstand zwischen den Spuren auf der Floppy Disc entspricht. Weiterhin sind Einrichtungen zum Bewegen eines Schreib-/Lesekopfes für einen Spurzugriff zusammen mit einem Sensor zum Abtasten der Teilstriche auf der Skala vorgesehen. Als Antwort auf ein Ausgangssignal des Sensors wird der Kopf auf eine bestimmte Spur zubewegt. Die Skala ist aus einem flexiblen Material gefertigt, und der Abstand zwischen der innersten und der äußersten Spur auf der Disc wird gemessen. Wenn der gemessene Abstand von dem tatsächlichen Abstand zwischen der innersten und äußersten Spur abweicht, wird eine Dehnung in der Skala entsprechend geändert, so daß die Teilung der Teilstriche der Skala ebenfalls geändert wird.
Die DE-OS 31 30 333 zeigt ein Abspielgerät für Aufzeichnungsplatten, bei dem eine Selbsteichung oder Selbstkalibrierung einmal oder mehrmals durchgeführt werden kann, um einen Durchschnittswert der Anzahl von Spuren pro Schritt eines Schrittmotors zur Bewegung des Leseschlittens zu erhalten. Die Selbstkalibrierung wird hierbei jedoch nicht über das gesamte Aufzeichnungsmedium hinweg durchgeführt, sondern nur über einen bestimmten Teilbereich. Selbst wenn angenommen werden soll, daß die Selbstkalibrierung eine Vielzahl von Malen durchgeführt werden soll, um eine höhere Genauigkeit zu erhalten, mag es zwar möglich sein, den Durchschnittswert der Spuranzahl pro Schritte des Schrittmotors relativ genau anzunähern. Da jedoch stets der Durchschnittswert gebildet wird, ist es nicht möglich - selbst wenn diese Selbsteichung wiederholt durchgeführt wird -, örtliche Fehler der Spurteilung oder Skalierungsteilung zu kompensieren.
Die gattungsgemäße EP 00 89 549 B1 zeigt eine Abtastvorrichtung für einen "optical disc apparatus" mit einem Berechnungsabschnitt, in dem ein Spurteilungsdatum von 3 µm als Anfangswert vorgespeichert wird, wonach dann dieses Datum abhängig von einem Spuranzahlsdatum von einem Steuerabschnitt und einem Skalenwert von einem Zähler erneuert wird. Gemäß der EP 00 89 549 B1 wirkt, wenn der Unterschied zwischen einer gewünschten Spur und der momentanen Spur größer als 100 ist, der Berechnungsabschnitt derart, daß das Spurteilungsdatum durch Multiplikation des Zählerstandes mit der Skalenteilung (32 µm) und Division des sich ergebenden Produktes durch die Spuranzahl korrigiert wird. Der Schreib-/Lesekopf wird wiederholt bewegt, bis die Differenz zwischen der gewünschten Spur und der momentanen Spur kleiner als 10 wird. Wenn somit nach der Korrektur der Spurteilung wiederholt auf die gleiche optische Platte oder dergl. zugegriffen wird, kann der Schreib-/Lesekopf mittels eines einzigen Zugriffvorgangs nahe an die gewünschte Spur herangebracht werden. Die Berechnung der Spurteilung bei der EP 00 89 549 B1 erfolgt auf der Voraussetzung, daß die Skalenteilung konstant ist (z. B. 32 µm), was wiederum zum Ergebnis hat, daß es bei dieser bekannten Abtastvorrichtung nicht möglich ist, Fehler in der Skalenmarkierungsteilung zu kompensieren. Schließlich wird bei der EP 00 89 549 B1 eine vorweg abgespeicherte Skalenteilung von 3 µm nur dann korrigiert, wenn die Differenz zwischen einer gewünschten Zielspur und einer anderen Spur während eines momentanen Zugriffvorganges durch den Schreib-/Lesekopf größer als 100 ist. Daher ist es nötig, wenigstens einmal einen Zugriffsvorgang durchzuführen, der eine längere Zeit benötigt als der, der ohne den Korrekturprozeß realisierbar wäre.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Fehler zu vermeiden, die verursacht werden, wenn die Versetzung eines Kopfes, der auf eine Speicherplatte zugreift, gemessen wird, wobei die Skala eine Teilstrich-Teilung hat, die größer ist als die Spurteilung der Platte, im besonderen eine Beziehung zwischen Markierungen oder Teilstrichen auf einer Skala, die zur Steuerung des Bewegungsbetrages eines Schreib-/Lesekopfes verwendet wird und der Anzahl von Spuren zu kalibrieren, über welche der Kopf durch die Skalierung der Skala hinweg bewegt wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer bekannten Steuervorrichtung für einen Schreib-/Lesekopf;
Fig. 2 ein Blockdiagramm einer Steuervorrichtung für einen Schreib-/Lesekopf gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 ein Diagramm zur Darstellung der Beziehung zwischen der Skaleneinteilung und der Spuradressierung in der Vorrichtung gemäß Fig. 2;
Fig. 4 ein Flußdiagramm zur Erläuterung eines Abtastvorganges in der Vorrichtung gemäß Fig. 2; und
Fig. 5 ein Flußdiagramm zur Erläuterung eines Zugriffvorganges in der Vorrichtung gemäß Fig. 2.
In Fig. 2 ist ein scheibenförmiges Aufzeichnungsmedium 1 (in dieser Ausführungsform eine optische Platte) vorgesehen, welche von einem Motor 2 in Drehung versetzt wird. Auf der Platte 1 ist eine Mehrzahl von Spuren 11 konzentrisch ausgebildet. Ein optischer Kopf 3 zum Aussenden eines Laserstrahls auf die Platte 1, um aufgezeichnete Daten mittels von der Platte 1 reflektiertem Licht abzutasten, ist auf einem Träger 100 angeordnet, der bezüglich der Platte 1 radial beweglich ist. Der Kopf 3 tastet die Spuren 11 ab, und ein Laserstrahl von dem Kopf 3 fällt auf eine bestimmte Spur 11. Auf dem Träger 100 ist eine lineare Skala 4 angeordnet und bewegt sich zusammen mit dem Kopf 3. In bestimmtem Abstand zueinander sind auf der Skala 4 Teilstriche 41 ausgebildet. Die Teilstriche 41 können von einem Skalendetektor 5 bei Bewegung des Kopfes 3 abgetastet werden, um die Versetzung des Kopfes 3 zu erfassen. Während der Bewegung des Kopfes 3 erzeugt der Detektor 5 fortlaufend Impulse. Die Anzahl von Impulsen entspricht dem Versetzungsgrad. Wenn sich der Kopf 3 nicht bewegt, werden keine Pulse erzeugt. Die Skala 4 kann eine optische oder magnetische Skala oder ein Potentiometer sein, das während der Bewegung des Kopfes betätigt wird. Als Skala 4 und Detektor 5 kann beispielsweise der Aufbau verwendet werden, der in der US-PS 44 81 613 beschrieben ist.
Ein Ausgang vom Detektor 5 wird einem Zähler 6 zugeführt. Ein Datum in Übereinstimmung mit dem gewünschten Versetzungsgrad des Kopfes wird von einer Steuerung 8 in dem Zähler 6 festgesetzt. Der Zähler 6 zählt die Impulse von dem Detektor 5 herunter. Wenn der Zählzustand des Zählers 6 zu 0 wird, wird ein Stopsignal einem Trägerbewegungsmechanismus 10 zugeführt. Die Steuerung 8 weist u. a. einen Mikrocomputer auf. Ein Speicher 9 zur Speicherung verschiedener Datenarten ist mit der Steuerung 8 verbunden.
Ein Informationsdetektor 31 ist in dem Kopf 3 angeordnet, um Daten und eine Adresse der Spur 11 zu lesen, auf die momentan mit dem Kopf 3 zugegriffen wird. Die Spuradressen sind Zahlen, die den Spuren von den innersten bis zur äußersten Spur zugeordnet sind und in den entsprechenden Spuren abgespeichert sind. Ein Ausgangssignal von dem Detektor 31 wird einem Adressentrenner 7 zugeführt. In diesem Trenner 7 werden die Spuradressen von den Daten getrennt. Ein Ausgangssignal des Trenners 7 wird der Steuerung 8 zugeführt.
Die Steuerung 8 veranlaßt den Träger 100, sich in radialer Richtung zu der Platte 1 zu bewegen, indem sie den Bewegungsmechanismus 10 entsprechend steuert. Die Bewegung des Trägers 100 wird von dem Stopsignal des Zählers 6 beendet. Der Mechanismus 10 beinhaltet u. a. einen Schwingspulenmotor.
Die Arbeitsweise der bisher beschriebenen Steuervorrichtung wird nun beschrieben. Vor dem Zugriffsvorgang wird eine Abtastung durchgeführt. Die Abtastung hat das Ziel, die Beziehung zwischen dem Abstand der Spuren 11 auf der Platte 1 und dem Abstand der Teilstriche 41 auf der Skala 4 zu überprüfen. Wenn diese Beziehung überprüft und im Speicher 9 abgespeichert worden ist, wird diese Abtastung nur einmal durchgeführt, wenn eine neue Platte 1 zur Verwendung kommt. Wenn diese Abtastung für jeden Teilstrich 41 der Skala 4 durchgeführt wird, wird die höchste Genauigkeit erhalten. In diesem Fall muß jedoch die Abtastzeit verlängert werden, so daß ein geeigneter Abtastintervall unter Beachtung der Präzision der Platte 1 bestimmt wird. Gemäß Fig. 3 sei angenommen, daß die Spuradressen für jeden Teilstrich x der Skala abgetastet werden. Die Bereiche des Aufzeichnungsmediums, welche x Teilstrichen der Skala 4 entsprechen, sind als Zonen definiert.
Der Abtastvorgang läuft entsprechend dem Flußdiagramm gemäß Fig. 4 ab. Wenn der Vorgang gestartet wird, wird im Schritt S1 die Platte 1 durch den Motor 2 mit konstanter Geschwindigkeit in Drehung versetzt. In einem Schritt S2 wird der Kopf 3 durch eine entsprechende Bewegung des Trägers 100 auf die innerste Spur (entsprechend der Spuradresse T1) bewegt. Danach wird ein Abtastvorgang durchgeführt, bei dem der Kopf von der innersten zur äußersten Spur (entsprechend der Spuradresse TM+1) bewegt wird. Der Abtastvorgang kann auch dadurch erfolgen, daß der Kopf von der äußersten zur innersten Spur bewegt wird. In einem Schritt S3 wird ein Laserstrahl erzeugt, und Fokussierungs- und Spurservovorgänge werden durchgeführt, so daß das Lesen der Spuradressen vorbereitet ist.
Der Zählwert n eines Zonenzählers wird auf "1" gesetzt, was anzeigt, daß der Kopf momentan auf der innersten Spur in einer speziellen Zone liegt. Danach überprüft die Steuerung in einem Schritt S5, ob die momentane Position des Kopfes die äußerste Zone überschritten hat. Mit anderen Worten, die Steuerung 8 überprüft, ob der Zählwert n=M+1 ist. Wenn die Entscheidung im Schritt S5 JA ist, wird der Abtastvorgang beendet.
Wenn das Ergebnis im Schritt S5 NEIN ist, wird die Adresse Tn der innersten Spur in der Zone n gelesen und im Schritt S6 im Speicher 9 abgespeichert.
Im Schritt S7 wird der Träger 100 um x Teilstriche bewegt. Bei der Bewegung des Trägers wird der Kopf auf die innerste Spur der nächstäußeren Zone (n+1) bewegt. Im Schritt S8 wird die Adresse Tn+1 gelesen umd im Speicher 9 abgespeichert. Im Schritt S9 wird eine Differenz Dn (=Tn+1-Tn) zwischen Spuradressen Tn+1 und Tn berechnet. Da die Spuradressen den einzelnen Spuren sequentiell zugeordnet sind, entspricht die Differenz Dn der Anzahl von Spuren, welche von dem Kopf bei seiner Bewegung um x Teilstriche überquert wurden, d. h., die Anzahl von Spuren innerhalb der Zone n. Im Schritt S10 wird das Verhältnis von x zu Dn als Rn (=x/Dn) ermittelt. Das Verhältnis Rn ist ein Parameter, welcher das Verhältnis von Skalenteilstrichen und Spuranzahl innerhalb der Zone n anzeigt. Das Verhältnis Rn wird im Schritt S11 im Speicher 9 abgespeichert. Danach wird im Schritt S12 der Zählzustand des Zonenzählers um 1 inkrementiert. Danach kehrt der Ablauf zum Schritt S5 zurück. Diese Abtastung wird fortgesetzt, bis der Kopf die äußerste Spur der äußersten Zone erreicht hat. Wenn die Abtastung beendet ist, werden Parameter R1 bis RM entsprechend den Verhältnissen der Skalenteilungen zu der Anzahl der Spuren in den entsprechenden Zonen im Speicher 9 abgespeichert.
Der Zugriffsvorgang findet entsprechend dem Flußdiagramm gemäß Fig. 5 statt. Eine gewünschte Spuradresse Tb der Zielspur wird im Schritt S13 eingegeben. Im Schritt S14 wird die momentane Spuradresse Ta erfaßt. Im Schritt S15 überprüft die Steuerung 8, ob eine Bewegung des Trägers 100 notwendig ist. Wenn der Abstand zwischen den Spuren der Adressen Ta und Tb innerhalb des Bewegungsbereiches einer Objektivlinse fällt, braucht der Träger 100 nicht bewegt zu werden. In diesem Fall wird die Objektivlinse innerhalb des Schreib-/Lesekopfes bewegt, um den Zugriffsvorgang zu vollenden. Wenn die Steuerung 8 festlegt, daß eine Bewegung des Trägers nicht nötig ist, wird im Schritt S27 die Objektivlinse bewegt, um die Feineinstellung zu bewirken.
Wenn die Entscheidung im Schritt S15 JA ist, werden Zonennummern A und B (=1 bis M), welche die Adressen Ta und Tb beinhalten, im Schritt S16 berechnet. Zonennummerberechnungen werden durch Vergleiche der Adressen der innersten Spuren der Zonen, die im Speicher 9 gespeichert sind, durchgeführt. Wenn TnTa(Tb)<Tn+1 ist, wird die Zonennummer als n gegeben. Im Schritt S17 wird eine Bewegungsdistanz des Schreib-/Lesekopfes auf den Teilstrichen der Skala durch die folgende Gleichung gegeben:
Der erste und zweite Term auf der rechten Seite ist ein Durchschnittswert der Verhältnisse Rn der Skaleneinteilung zu den Spurnummern in einer Region von Zone A bis Zone B und entspricht einer Übereinstimmung zwischen einem Spurintervall und Teilstrichen auf der Skala. Der Wert l entspricht der Nummer von Skalenteilen zwischen den Spuradressen A und B. Da l einen Dezimalteil aufweisen kann, wird l gerundet, und der gerundete Wert wird eingegeben. Genauer gesagt, im Schritt S18 wird l in einen Integral- und Dezimalteil zerlegt. Im Schritt S19 wird der Integralteil im Speicher 9 abgespeichert, und im Schritt S20 wird der Dezimalteil im Speicher 9 abgespeichert. Dieser Dezimalteil wird dann im Schritt S21 aus dem Speicher 9 ausgelesen. Weiterhin wird im Schritt S22 der Integralteil aus dem Speicher 9 ausgelesen. Die Steuerung 8 überprüft im Schritt S23, ob der Dezimalteil kleiner als 0,5 ist. Wenn die Entscheidung im Schritt S23 JA ist, wird der darauffolgende Schritt S24 übersprungen. Wenn die Entscheidung im Schritt S23 NEIN ist, wird im Schritt S24 der Integralteil um 1 inkrementiert. Der Integralteil wird im Schritt S25 in eine Variable L gesetzt. In den Schritten S23 bis S25 wird derjenige von zwei Teilstrichen, die die Zielspur Tb einschließen, erfaßt, der näher an der Zielspur ist.
Im Schritt S26 wird der Träger 100 um L Teilstriche bewegt. Danach ist der Kopf nahe der Zielspur eingestellt.
Schließlich wird durch Bewegung der Objektivlinse im Schritt S27 eine Feineinstellung durchgeführt. Die Bewegung der Objektivlinse erfolgt durch Energieversorgung einer Spule in dem Schreib-/Lesekopf. Eine Feineinstellung kann dadurch durchgeführt werden, daß die Linse Spur um Spur bewegt wird und die Adresse jedesmal dann gelesen wird, wenn die Linse bewegt wird. Es können auch Impulse entsprechend einer Spurdifferenz der Spule zur Bewegung der Linse zugeführt werden. Nach der Bewegung der Linse wird die Adresse wieder gelesen, um die Linse um einen verbleibenden Unterschied zu bewegen.
Bei der Erfindung wird somit die Beziehung oder das Verhältnis zwischen der tatsächlichen Teilung der Spuren auf jedem Aufzeichnungsmedium und der tatsächlichen Teilung auf der Skala gemessen, und der gemessene Wert wird abgespeichert. Der Kopf kann somit korrekt nahe an die Spur entsprechend der Zieladresse auf der Grundlage des Verhältnisdatums und der Skaleneinteilung mit hoher Geschwindigkeit bewegt werden. Somit kann auch ein korrekter Zugriffsvorgang innerhalb kurzer Zeitdauer durchgeführt werden.
Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die geschilderte Ausführungsform beschränkt. So kann beispielsweise anstelle des Rundens des Wertes l der Integralteil von l verwendet werden. Weiterhin ist in der beschriebenen Ausführungsform der Detektor 5 festgelegt und die Skala 4 an dem Kopf 3 angeordnet. Es kann auch die Skala 4 festgelegt werden, und der Detektor 5 kann an dem Kopf 3 angeordnet werden. Weiterhin kann das Aufzeichnungsmedium eine magnetische oder kapazitive Scheibe sein. Schließlich ist die Form des Aufzeichnungsmediums nicht auf die beschriebene Plattenform beschränkt; es sind auch band- oder kartenförmige Aufzeichnungsmedien denkbar.

Claims (6)

1. Vorrichtung zur Steuerung der Versetzung eines Schreib-/Lesekopfes in Abhängigkeit von einer Anzahl von Spuren zwischen einer momentan vorliegenden Spur und einer Zielspur und einer Skala mit Markierungsstrichen einer auf die vorliegende Spurteilung kalibrierten Skalenteilung, um den Versetzungsgrad des Schreib-/Lesekopfes zu messen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einlegen eines Datenträgers (1) in die Vorrichtung eine Nachkalibrierung der Skala (4) derart erfolgt, daß eine Steuereinrichtung (8) eine Bewegung des Schreib-/Lesekopfes (3) um sämtliche Markierungen (41) auf der Skala (4) und damit die Gesamtheit der Spuren (11) jedes Datenträgers (1) veranlaßt, die Anzahl aller Spuren (11) ermittelt und das Verhältnis der Anzahl von Markierungen (41) zur Anzahl der Spuren (11) ermittelt und abspeichert, wobei die Steuereinrichtung (8) weiterhin aufweist:
Einrichtungen (10) zum schrittweisen Bewegen des Schreib-/Lesekopfes (3) um eine festgelegte Anzahl von Markierungen (41) auf der Skala (4);
Einrichtungen (31) zum Lesen einer Spuradresse jedesmal dann, wenn der Schreib-/Lesekopf (3) um die festgelegte Anzahl von Markierungen (41) bewegt worden ist und zum Erkennen der Anzahl von Spuren (11) in einer jeden Zone des Aufzeichnungsmediums (1), wobei eine jede Zone der festgelegten Anzahl von Markierungen (41) entspricht; und
Einrichtungen (9) zum Speichern des für jede Zone ermittelten Verhältnisses (festgelegte Anzahl von Teilstrichen)÷(Anzahl der Spuren).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungseinrichtungen (10) den Kopf (3) um Skalenteilstriche entsprechend einem Produkt aus dem Verhältnis und der Anzahl von Spuren zwischen momentaner Spur und Zielspur bewegen und danach die Kopfposition fein einstellen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungseinrichtungen (10) den Kopf (3) um eine Anzahl von Skalenmarkierungen entsprechend (Durchschnittswert der Verhältnisse zwischen einer Zone, in der der Kopf momentan angeordnet ist, und einer Zone, in der die Zielspur angeordnet ist) × (Anzahl der Spuren zwischen der momentanen Spur und der Zielspur) bewegen und danach die Kopfposition fein einstellen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Skala (4) zusammen mit dem Kopf (3) bewegt wird, wobei ein Skalenleser (5) vorgesehen ist, der die Markierungen (41) der Skala bei der Bewegung des Kopfes (3) liest.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (8) und die Speichereinrichtungen (9) nur einmal vor einem Aufzeichnungs/Wiedergabevorgang betrieben werden, wenn der Datenträger (1) eingesetzt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (8) den Kopf (3) über alle Spuren (11) des Datenträgers (1) hinwegbewegt.
DE19863609064 1985-03-19 1986-03-18 Steuervorrichtung fuer den schreib/lesekopf einer aufnahme/wiedergabevorrichtung Granted DE3609064A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP60054886A JPS61214180A (ja) 1985-03-19 1985-03-19 ヘツド送り制御装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
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DE3609064C2 true DE3609064C2 (de) 1992-04-30

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19863609064 Granted DE3609064A1 (de) 1985-03-19 1986-03-18 Steuervorrichtung fuer den schreib/lesekopf einer aufnahme/wiedergabevorrichtung

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