DE3608379A1 - Magnetbandgeraet fuer die aufzeichnung von daten - Google Patents
Magnetbandgeraet fuer die aufzeichnung von datenInfo
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/02—Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
- G11B15/12—Masking of heads; circuits for Selecting or switching of heads between operative and inoperative functions or between different operative functions or for selection between operative heads; Masking of beams, e.g. of light beams
- G11B15/14—Masking or switching periodically, e.g. of rotating heads
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- G—PHYSICS
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/008—Recording on, or reproducing or erasing from, magnetic tapes, sheets, e.g. cards, or wires
- G11B5/00813—Recording on, or reproducing or erasing from, magnetic tapes, sheets, e.g. cards, or wires magnetic tapes
- G11B5/00817—Recording on, or reproducing or erasing from, magnetic tapes, sheets, e.g. cards, or wires magnetic tapes on longitudinal tracks only, e.g. for serpentine format recording
- G11B5/00839—Recording on, or reproducing or erasing from, magnetic tapes, sheets, e.g. cards, or wires magnetic tapes on longitudinal tracks only, e.g. for serpentine format recording using cyclically driven heads providing segmented tracks
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- H04N5/76—Television signal recording
- H04N5/78—Television signal recording using magnetic recording
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- Signal Processing (AREA)
- Television Signal Processing For Recording (AREA)
Description
Bei bekannten Magnetbandgeräten für die Aufzeichnung von Video
signalen werden diese in schräg zur Bandkante verlaufenden,
zueinander parallelen Spuren mit wenigstens zwei auf einem
rotierenden Kopfrad angeordneten Magnetköpfen aufgezeichnet.
Dieses als Schrägspuraufzeichnung (helical scan) bekannte
Verfahren nutzt die Fernsehnorm der Halbbildübertragung, in dem
in jeder Spur der Inhalt eines Halbbildes in analoger Form
aufgezeichnet wird. Um eine kompatible Wiedergabe von Auf
zeichnungen verschiedener Recorder eines Systems untereinander
zu gewährleisten, ist festgelegt, in welcher Zuordnung die
Vertikal-Synchronimpulse der einzelnen Halbbilder innerhalb
einer Magnetspur aufgezeichnet werden. So ist z.B. nach der VHS-
Systemnorm festgelegt, daß der Umschaltzeitpunkt der Magnet
köpfe, d.h. der Anfang einer neuen Magnetspur 5-8 Zeilen vor
einem Vertikalsynchronimpuls des aufzuzeichnenden Videosignals
liegt. Das bedeutet, es müssen für eine Aufzeichnung folgende
Bedingungen erfüllt sein:
- 1. Das die Magnetköpfe tragende Kopfrad muß Nenndrehzahl haben.
- 2. Die Zuordnung des Umschaltpunktes der Magnetköpfe zum aufzuzeichnenden Videosignal, d.h. zu der Lage der Vertikal-Synchronisations-Impulse, muß eingeregelt (eingerastet) sein.
Der zweite Punkt, nämlich die Einstellung der Zuordnung, d.h.
die Phasenlage des Umschaltzeitpunktes für die Magnetköpfe zu
den Vertikalimpulsen des aufzuzeichnenden Videosignals, muß vor
Beginn der Aufnahme exakt durch Nachsteuerung der Kopftrommel
z.B. mit Hilfe eines Servosystems, erfolgen. Diese Einstellung
erfordert eine bestimmte Einregelzeit, während der das Kopfrad
bereits seine Nenndrehzahl erreicht hat, aber noch nicht
"eingerastet" ist. Es ist Aufgabe der Erfindung, die Nachteile
eines Zeitverlusts durch die Anpassung zwischen Umschaltzeit
punkt der Videoköpfe und der Vertikalsynchronimpulse des aufzu
zeichnenden Videosignals zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfin
dung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen beschrieben.
Im Prinzip wird die Aufzeichnung für einen Magnetkopf dann
freigegeben, wenn dieser gerade in Bandkontakt kommt. Dabei muß
der Magnetkopf während der Relativbewegung zwischen dem rotie
renden Kopfrad und dem Magnetband einen vorbestimmten Punkt
relativ zur Bandkante erreicht haben. Dieser Punkt kann z.B.
durch eine Opto-Schranke ermittelt werden, die einen Impuls
generiert, wenn dieser Punkt erreicht ist. Erst nach diesem
Impuls beginnt der oder einer der folgenden jeweils gerade in
Bandkontakt kommenden Magnetköpfe mit der Aufzeichnung der
Signale. Vorzugsweise übernimmt der erste in Bandkontakt
kommende Magnetkopf die Aufzeichnung. Die Erkennung des
Bandkontaktzeitpunktes eines rotierenden Magnetkopfes kann mit
Hilfe eines oder mehrerer mit der Kopfradwelle fest verbundenen
pic up-Generatoren oder eines Frequenzgenerators erfolgen, die
in einer bestimmten Zuordnung zu den Magnetköpfen angeordnet
sind. Bei Beginn der Aufzeichnung, vorzugsweise digitaler
Signale, ist es nicht erforderlich, auf die Zuordnung besonderer
Signale wie z.B. Synchronsignale des aufzuzeichnenden Signales
Rücksicht zu nehmen. Es werden nämlich in einer bevorzugten
Ausführungsform in relativ kurzen Magnetspurabschnitten, die
näherungsweise parallel zur Bandkante verlaufen, nur wenige
Zeilen in einer Spur untergebracht, wobei durch Taktsignale und
Speicher bei der Wiedergabe eine Zuordnung einzelner Bildinhalte
synchronisiert werden kann.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin
zeigen:
Fig. 1 die vom VHS-Standard bekannte Lage der Schaltpositio
nierung zweier Magnetköpfe zum Vertikal-Synchronsignal
Fig. 2 ein beispielhaftes Aufzeichnungsschema von Magnet
spuren innerhalb eines Magnetbandabschnittes.
Fig. 1 zeigt die vom VHS-Standard bekannte Lage der Schaltposi
tionierung zweier Magnetköpfe zum Vertikal-Synchronsignal. Das
aufzuzeichnende Fernsehsignal 1 ist in einem Ausschnitt mit dem
Vertikalsynchronsignal dargestellt. Die gestrichelte Linie 2
zeigt die Sollposition des Schaltzeitpunktes t 1 für die Umschal
tung der Videoköpfe. Dieser Punkt ist durch die Systemnorm auf 5
-8 Zeilenlängen (320-512 µs) vor dem ankommenden Vertikal-
Synchronsignal t 2 des aufzuzeichnenden Fernsehsignals festge
legt. Die Umschaltung wird eingeleitet von Schaltimpulsen, die
von einem oder mehreren sogenannter pic up-pulse-Generatoren
geliefert werden. Diese Generatoren werden z.B. durch kleine auf
dem Kopfrad angebrachte Magnete gebildet, die durch die
Rotationsbewegung in einer ortsfesten Spule diese Impulse
erzeugen. Bei Beginn einer Aufzeichnung muß durch Nachsteuerung
der Kopftrommeldrehzahl dieser Schaltzeitpunkt mittels eines
Servosystems eingestellt sein.
Fig. 2 zeigt beispielhaft ein Aufzeichnungsschema von Magnet
spuren innerhalb eines Magnetbandabschnittes 3. Die Magnetspuren
werden von Magnetköpfen geschrieben, die auf einem
rotierenden Kopfrad angeordnet sind. Die Spuren verlaufen
näherungsweise parallel zur Bandkante des Magnetbandes. Während
der Aufzeichnung wird das Kopfrad senkrecht zur Bandkante ge
führt. Dadurch werden Blöcke von Magnetspuren geschrieben, in
denen die Folge der einzelnen Spuren den eingezeichneten Pfeilen
folgt. Durch ein besonders in der Anmeldung DF-P 35 09 584
beschriebenes Verfahren ist es möglich, den Verlauf der Magnet
spurblöcke in der eingezeichneten Form in Pfeilrichtung aufzu
zeichnen. Im Gegensatz zum bekannten VHS-System wird am Anfang
einer Aufzeichnung keine Zuordnung zwischen Umschaltzeitpunkt
der Magnetköpfe zum aufzuzeichnenden Signal benötigt. Lediglich
der Impuls, z.B. einer Optoschranke, ist erforderlich, um die
Aufzeichnung mit einem nach dem Impuls gerade in Bandkontakt
kommenden Magnetkopf zu starten. Dieser Impuls wird generiert,
wenn das Kopfrad während der Relativbewegung zwischen Magnetband
und Magnetkopf eine vorbestimmte Linie A bzw. A 1, die parallel
zur Bandkante verläuft, überschreitet.
Es ist auch möglich, bei mehreren untereinander angeordneten
Blöcken innerhalb der Breite des Magnetbandes mehrere parallel
zur Bandkante verlaufende Linien zu definieren. Weil bei einer
digitalen Aufzeichnung von Daten für die Wiedergabe eine Zuord
nung zwischen Signal und Synchronimpulsen mit Hilfe von
Speichereinrichtungen erreichbar ist, kann auf eine Zuordnung
für die Aufnahme verzichtet werden.
In Fig. 2 sind die einzelnen Blöcke mit 4 bis 8 fortlaufend
numeriert. Angenommen, der Befehl für den Start einer Aufnahme
geschieht in Block 5. Das Kopfrad läuft auf Nenndrehzahl hoch
und gleichzeitig wird eine Relativbewegung zwischen Kopfrad und
Magnetband in Pfeilrichtung ausgeführt. Überschreitet das
Kopfrad mit einem vorbestimmten Punkt die Linie A, wird ein
Impuls ausgelöst, durch den für den nächstfolgenden,
vorbestimmten, in Bandkontakt kommenden Magnetkopf in Block 5
die Freigabe der Daten erfolgt und die Aufzeichnung beginnt.
Es werden in Block 5 über die Linie A hinaus die ersten Zeilen
aufgezeichnet. Außerdem wird durch den Impuls bei A eine
Umkehrung der Relativbewegung zwischen Kopfrad und Magnetband
eingeleitet, so daß je nach Ausführung der Mechanik für die
Umkehrung der Relativbewegung noch eine davon abhängige Zahl
von Spuren in Block 5 aufgezeichnet werden.
Es ist auch möglich, bei genauer Kenntnis der Anzahl der Spuren,
die noch in Block 5 bis zum Umkehrpunkt geschrieben werden,
durch eine Verzögerung denjenigen Magnetkopf einzuschalten, der
die erste Magnetspur in Block 6 aufzeichnet.
Claims (4)
1. Magnetbandgerät für die Aufzeichnung von Daten in
Spurabschnitten, insbesondere von digitalen Signalen eines
Fernsehsignals, durch Magnetköpfe, die auf einem rotie
renden Kopfrad angeordnet sind und nacheinander in Band
kontakt kommen, wobei zwischen den Magnetköpfen und dem
Magnetband in Querrichtung zu den Magnetspuren eine
Relativbewegung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufzeichnung der Daten jeweils dann eingeleitet wird, wenn
das Kopfrad einen vorbestimmten Punkt (A, A 1) in Bezug auf
die Bandkante während der Relativbewegung erreicht hat und
danach einer der Magnetköpfe gerade in Bandkontakt kommt.
2. Magnetbandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufzeichnung der Daten mit dem ersten gerade in
Bandkontakt kommenden Magnetkopf nach Erreichen des vor
bestimmten Punktes (A, A 1) durch das Kopfrad erfolgt.
3. Magnetbandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufzeichnung der Daten durch den ersten gerade in
Bandkontakt kommenden Magnetkopf nach Richtungsänderung der
Relativbewegung erfolgt.
4. Magnetbandgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Kopfrades relativ
zur Bandkante am vorbestimmten Punkt (A, A 1) durch eine
Optoschranke bestimmt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863608379 DE3608379A1 (de) | 1986-03-13 | 1986-03-13 | Magnetbandgeraet fuer die aufzeichnung von daten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863608379 DE3608379A1 (de) | 1986-03-13 | 1986-03-13 | Magnetbandgeraet fuer die aufzeichnung von daten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3608379A1 true DE3608379A1 (de) | 1987-09-17 |
Family
ID=6296254
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863608379 Withdrawn DE3608379A1 (de) | 1986-03-13 | 1986-03-13 | Magnetbandgeraet fuer die aufzeichnung von daten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3608379A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5034829A (en) * | 1987-08-12 | 1991-07-23 | Deutsche Thomson-Brandt Gmbh | Track positioning arrangement in a head wheel for a recorder |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2710453B2 (de) * | 1976-03-19 | 1981-05-14 | Ampex Corp., 94063 Redwood City, Calif. | Vorrichtung und Vorrichtung zum Ausrichten einer längs einer Spur eines Aufzeichnungsmedium bewegten Wandlers auf die Spur |
| DE3112886A1 (de) * | 1981-03-31 | 1982-10-14 | Tandberg Data A/S, Oslo | Verfahren zum erkennen einer kante eines magnetischen mediums und vorrichtung zur druchfuehrung des verfahrens |
-
1986
- 1986-03-13 DE DE19863608379 patent/DE3608379A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2710453B2 (de) * | 1976-03-19 | 1981-05-14 | Ampex Corp., 94063 Redwood City, Calif. | Vorrichtung und Vorrichtung zum Ausrichten einer längs einer Spur eines Aufzeichnungsmedium bewegten Wandlers auf die Spur |
| DE3112886A1 (de) * | 1981-03-31 | 1982-10-14 | Tandberg Data A/S, Oslo | Verfahren zum erkennen einer kante eines magnetischen mediums und vorrichtung zur druchfuehrung des verfahrens |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5034829A (en) * | 1987-08-12 | 1991-07-23 | Deutsche Thomson-Brandt Gmbh | Track positioning arrangement in a head wheel for a recorder |
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