DE3605209A1 - Leuchte fuer fahrzeuge - Google Patents
Leuchte fuer fahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Leuchte für Fahrzeuge nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei Leuchten dieser Art sind der Gehäusedeckel und der
Lampenträger fest miteinander verbunden. Der Gehäusedeckel
weist randseitige, federnde Rastglieder als Sicherungsglie
der auf, mit denen der Gehäusedeckel und der Lampenträger
auf den Reflektor und das fest mit ihm verbundene Licht
fenster aufgeschnappt werden können. Das Steckergehäuse
ist an einem herausgebogenen Lappen des Lampenträgers be
festigt. Der Lappen ist verhältnismäßig leicht verformbar,
so daß die Gefahr besteht, daß die Lage des Steckergehäuses
unbeabsichtigt verändert wird. Es kann dann bei der Montage
beschädigt werden. Für die Rastverbindung müssen die Siche
rungsglieder und Rastgegenglieder genau aneinander angepaßt
sein, um eine ausreichend feste Verbindung zu erhalten.
Nachteilig ist ferner, daß zum Abnehmen des Gehäusedeckels
die Rastglieder gleichzeitig von Hand gegen die Federkraft
nach außen gedrückt werden müssen. Dies ist umständlich und
zeitaufwendig. Es besteht hierbei auch die Gefahr, daß die
im Lampenträger gehaltenen Glühlampen oder Leitungen durch
das ruckartige Abklappen bzw. Wegziehen des Gehäusedeckels
vom Reflektor beschädigt oder abgerissen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leuchte der
gattungsbildenden Art so auszubilden, daß der Lampenträger
und das Steckergehäuse einfach auf dem Reflektor montiert
werden können, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung von
Leuchtenteilen besteht.
Diese Aufgabe wird bei einer Leuchte der gattungsbildenden
Art erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Anspruches 1 gelöst.
Das Steckergehäuse, der Lampenträger und der Gehäusedeckel
werden mit dem Drehverschluß an einer einzigen Stelle der
erfindungsgemäßen Leuchte auf dem Zentrieransatz des Reflek
tors befestigt. Die verschiedenen Leuchtteile werden dadurch
in einfacher Weise gegeneinander ausgerichtet, so daß die
Leuchtenteile mühelos zusammengebaut werden können. Mit dem
Drehverschluß können die Leuchtenteile sicher miteinander
verbunden werden. Mit seinem Halteabschnitt werden der
Gehäusedeckel und der Lampenträger miteinander verbunden,
die über den Schließabschnitt am Reflektor befestigt werden.
Der Drehverschluß läßt sich einfach betätigen, so daß im
Bedarfsfall der Gehäusedeckel mit dem Lampenträger einfach
abgenommen und auch wieder auf den Reflektor aufgesetzt wer
den können. Der Lampenträger kann insbesondere vom Reflektor
abgenommen bzw. auf ihn aufgesetzt werden, ohne daß gleich
zeitig der Drehverschluß betätigt werden muß. Dadurch
besteht keine Gefahr, daß die Glühlampen beim Abheben oder
Aufsetzen des Lampenträgers beschädigt werden.
Beim Lösen werden die Steckerstifte im Lampenträger zusammen
mit dem Lampenträger und dem Gehäuse aus dem Steckergehäuse
herausgezogen. Dies wird durch den Schließabschnitt bei ge
ringem Kraftaufwand bewirkt. Das Steckergehäuse löst sich
hierbei noch nicht, da es vorzugsweise auf den Reflektor ge
rastet ist. Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung kann so
mit kein Teil der Leuchte beim Ansetzen oder Lösen verkantet
und dadurch beschädigt werden. Eine Verpolung der elektri
schen Anschlüsse ist ausgeschlossen.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den
weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher be
schrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Teil einer Kraftfahrzeugheckleuchte teil
weise im Schnitt und teilweise in Ansicht, mit
einem Sicherungsteil in einer Zwischenstellung
zwischen einer Offen- und Schließstellung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Sicherungsteil der
Leuchte nach Fig. 1, das in seiner Offen- und
Schließstellung an einem Gehäusedeckel der
Leuchte arretierbar ist,
Fig. 3 einen Teil des Sicherungsteiles in Seitenan
sicht gem. Pfeil III in Fig. 1,
Fig. 4 ein an einem Reflektor der Leuchte nach Fig. 1
befestigtes Steckergehäuse in Ansicht gem.
Pfeil IV in Fig. 1.
Die Leuchte 1 nach den Fig. 1 bis 4 besteht im wesentlichen
aus einem (nicht dargestellten) Lichtfenster, das mit
einem Reflektor 2 verschweißt ist, einem Steckergehäuse 3,
einem Lampenträger 4 mit einer Leiterplatte 5 sowie einem
Gehäusedeckel 6, die mit einem Sicherungsteil 7 miteinander
verbunden sind. Die Leuchte dient als Heckleuchte für
ein Kraftfahrzeug. Das Sicherungsteil ragt in miteinander
fluchtende Durchstecköffnungen 8 bis 10 des Gehäusedeckels
6, des Lampenträgers 4, des Sicherungsteckers 3 und in
eine Haltebuchse 11 des Reflektors 2. Die Haltebuchse ragt
nach außen in Richtung auf den Gehäusedeckel 6 und trägt
das Steckergehäuse 3. Dieses ist napfförmig ausgebildet
und so auf der Haltebuchse 11 angeordnet, daß sein Boden
12 (Fig. 4) zum Gehäusedeckel 6 weist. Die offene Seite des
Steckergehäuses 3 ist mit einem Deckel 13 verschlossen, der
über einen Rastverschluß 14, 15 am Steckergehäuse gesichert
ist. Im Boden 12 sind in Umfangsrichtung des Steckerge
häuses mit gleichem Abstand hintereinander angeordnete
Steckeröffnungen 16 (Fig. 4) vorgesehen, die in einen
Ringkanal 17 münden. In den Stecköffnungen sind Kontakt
buchsen 18 befestigt, die in den Ringkanal ragen und
Kontaktstifte 19 aufnehmen. Sie sind in Öffnungen der
Leiterplatte 5 und des Lampenträgers 4 enthalten .Die
Kontaktbuchsen 18 sind an im Ringkanal 17 des Stecker
gehäuses 3 liegenden Anschlußleitungen 20 angeschlossen,
wodurch die Leiterplatte 5 und im Lampenträger 4 befestigte,
durch Kontaktfedern 22 belastete Glühlampen 21 mit Strom
versorgt werden.
Das Steckergehäuse 3 ist über eine Nut-Feder-Verbindung
23, 24 in montierter Lage auf der Haltebuchse 11 ge
sichert. Die Nut-Feder-Verbindung ist durch eine Ver
tiefung 23 in der Außenseite der Haltebuchse 11 und
einem im Querschnitt etwa dreieckigen Vorsprung 24 einer
Innenwand 25 des Steckergehäuses 3 gebildet. Das Stecker
gehäuse ragt bodenseitig in einen zylindrischen Abschnitt
26 des Lampenträgers 4. In Verbindung mit der Nut-Feder-
Verbindung 23, 24 ist dadurch ein sicherer Halt und eine
genaue Ausrichtung zwischen dem Reflektor 2 und dem Lampen
träger 4 sowie dem Steckergehäuse 3 sichergestellt, so
daß sich auch die Kontaktstifte 19 bei der Montage der
Leuchte 1 ohne weiteres in die zugehörigen Steckeröffnun
gen 16 stecken lassen.
Die Haltebuchse 11 weist an ihrer zylindrischen Innenwand
27 (Fig. 4) einen wendelförmig verlaufenden Steg 28 auf, der
ein dem Sicherungsteil zugeordnetes Innengewinde bildet.
Der Steg 28 erstreckt sich in einem mittleren Wand
abschnitt der Haltebuchse 11 über einen Winkelbereich
von vorzugsweise etwa 270° (Fig. 4). Der in Steckrichtung
P des Sicherungsteiles 7 vordere Endabschnitt 29 (Fig.3) des
Innengewindes 28 ist etwa doppelt so hoch wie der andere Endabschnitt 30.
Ihm ist ein Führungs- und Anschlagteil 31 zugeordnet, das durch einen
vorstehenden Wandbereich gebildet ist. Er liegt in Steckrichtung P
mit einem Abstand vor dem Endabschnitt 30, der
geringfügig größer ist als die Dicke einer Außenwendel
32 des Sicherungsteiles 7. Das Führungs- und Anschlag
teil 31 verjüngt sich trapezförmig nach außen. Zwischen
ihm und dem Endabschnitt 30 ist die Außenwendel 32
des Sicherungsteiles 7 beim Öffnen und Schließen geführt.
Am Führungs- und Anschlagteil 31 liegt außerdem in
Öffnungsstellung des Sicherungsteiles das freie in
Steckrichtung vordere Ende 33 der Außenwendel 32 an.
Das Sicherungsteil 7 ist als Drehverschluß ausgebildet.
Es weist einen Drehknopf 34 mit einem zur Erhöhung der
Griffigkeit vorgesehenen Randprofil 35 sowie ein Schaft
teil 36 auf. Es schließt über einen Kragen 37 mit einem
radial nach außen ragenden stegförmigen, nockenartigen
Rastglied 38 an den Drehknopf an. Das Schaftteil 36 be
steht aus einem Halte- und einem Schließabschnitt 39 und 40,
die annähernd gleich lang sind. Der Halteabschnitt 39
schließt an den Kragen 37 an und ist dünner als er. Im
unteren, vom Drehknopf 34 abgewandten Drittel des Halte
abschnittes 39 sind zwei diametral einander gegenüber
liegende L-förmige Federzungen 41, 42 vorgesehen. Ihr
Längssteg 43 (vgl. Federzunge 41) ist durch eine Frei
sparung der zylindrischen Wand des Halteabschnittes
gebildet; er ist von einer U-förmigen schmalen Aus
nehmung 44 (Fig. 3) umgeben. Der Längssteg ist relativ
lang; seine Länge beträgt etwa die Hälfte der Länge des
Halteteiles 39. Dadurch können der Längssteg bzw. die Feder
zungen radial leicht nach innen federn, wenn der Sicherungs
teil 7 am Gehäusedeckel 6 und am Lampenträger 4 befestigt
wird.
Die Querstege 45, 46 der Federzungen 41, 42 bilden Rast
haken mit dreieckigem Querschnitt und um die Achse des Siche
rungsteiles 7 teilkreisförmig gekrümmt verlaufendem stirn
seitigem Rand 47 (Fig. 3). Das Sicherungsteil 7 liegt in
Offenstellung mit horizontalen Anlageflächen 48, 49 der Quer
stege 45, 46 an der Unterseite 50 des Lampenträgers 5 flächig
an. Der Rand 51 der Durchstecköffnung 9 des Lampenträgers
ist entsprechend den Rändern 47 der Federzungen 41, 42 in
Richtung auf das Steckergehäuse 3 konisch verengt ausge
bildet, so daß sie beim Einstecken des Sicherungsteiles 7
federnd nach innen gedrückt werden, bis sie hinter dem Rand
51 in die in Fig. 1 dargestellte Raststellung zurückfedern.
Das Sicherungsteil 7 liegt in der Stellung gem. Fig. 1 mit
der Unterseite 52 des Kragens 37 auf der Oberseite 53
eines die Durchstecköffnung 8 umgebenden ringscheibenformigen
Randbereiches 54 des Gehäusedeckels 6 an.
Um den Gehäusedeckel 6 in Schließstellung des Sicherungs
teiles 7 gegenüber dem Reflektor 2 verspannen zu können,
ist mindestens der Randbereich 54 nachgiebig ausgebildet.
Dies wird vorzugsweise dadurch erreicht, daß an den Randbe
reich 54 ein rinnenartiger Profilabschnitt 55 anschließt.
Der Randbereich 54 weist zwei radial außen liegende
noppenartige Anschläge 56, 57 (Fig. 1, 2) auf, die einen
Winkelabstand von etwa 90° voneinander haben. Sie sind
gleich ausgebildet und haben V-förmigen Querschnitt mit
abgerundeter Spitze. Ihre radiale Länge ist gleich der
Länge des Rastgliedes 38. Mit einem kleinen Abstand, der
geringfügig größer ist als die Breite des Rastgliedes 38,
liegt in Schließ- bzw. Öffnungsrichtung P 1, P2 vor den
Anschlägen 56, 57 jeweils ein Vorsprung 58, 59. Sie sind
gleich ausgebildet und nur etwa halb so hoch wie die
Anschläge. Sie haben dreickigen Querschnitt mit einer
in der jeweiligen Drehrichtung vorderen flachen Auflauf
fläche 60, 61 für das Rastglied 38 und einer Rückenfläche
62, 63, die kürzer und steiler ist als die Auflauffläche
60, 61.
Der Halteabschnitt 39 des Sicherungsteiles 7 geht über
einen konisch verjüngten Endabschnitt 64 in den Schließ
abschnitt 40 über. Er schließt über einen Schaftteil 65
an den Endabschnitt 64 an. Der Schaftteil 65 ist
zylindrisch ausgebildet und erstreckt sich über etwa die
halbe Länge des Schließabschnittes 40 bzw. über etwa
ein Viertel der Länge des Schaftes 36. Der andere Schaft
teil 66 des Schließabschnittes 40 ist konisch ausgebildet,
so daß er sich in Richtung auf sein freies Ende verjüngt.
Das Außengewinde 32 ist durch eine wendelförmige, am
zylindrischen Schaftteil 65 etwa radial verlaufende Rippe gebildet,
die sich vom Endabschnitt 64 bis in den konischen Schaft
teil 66 erstreckt. Ihr in Steckrichtung P vorderes Ende
33 liegt in Höhe des Überganges zwischen den Schaftteilen 64
und 65, während das andere Ende 68 axial verläuft und sich
über die ganze Höhe des Endabschnittes 64 und bis etwa
in halbe Länge des Schaftteiles 35 erstreckt. Das Außen
gewinde 32 erstreckt sich, in Draufsicht gesehen, über
einen Winkelbereich von etwa 270°. Das Ende 68 bildet in
Schließstellung des Sicherungsteiles 7 einen Anschlag,
der am hinteren Endabschnitt 30 des Innengewindes 28 an
liegt. In Fig. 1 liegt das Ende 68 mit Abstand vom End
abschnitt 30, da sich das Sicherungsteil 7 in einer
Zwischenstellung (Fig. 2) befindet.
Das Sicherungsteil 7 wird zunächst mit dem Gehäusedeckel 6
und dem Lampenträger 4 verbunden, auf dem sich der Gehäuse
deckel mit seinem Profilabschnitt 55 unter Zwischenlage
der Leiterplatte 5 abstützt. Hierzu wird das Sicherungsteil
7 von außen in Steckrichtung P durch die miteinander
fluchtenden Durchstecköffnungen 8 und 9 des Gehäusedeckels
und des Lampenträgers gesteckt, bis der Schließabschnitt
40 des Sicherungsteiles mit dem Außengewinde 32 durch die
Öffnung nach außen ragt. Dann kommt auch der Halteab
schnitt 39 mit seinen Rasthaken 41, 42 am Rand der Durch
stecköffnung 8 des Gehäusedeckels 6 zur Anlage. Das Siche
rungsteil 7 wird dann gegen den Widerstand der Federzungen
41, 42 weiter in Steckrichtung P verschoben, wobei die Feder
zungen unter dem Druck des sich konisch in Steckrichtung P ver
jüngenden Öffnungsrand federnd nach innen in das Innere des
zylindrischen Halteabschnittes 39 ausweichen. Nach Passieren
der Durchstecköffnung 8 federn die Federzungen in ihre Aus
gangslage zurück. Sie kommen beim weiteren Einstecken des
Sicherungsgliedes 7 am Öffnungsrand 51 der Durchstecköffnung
9 zur Anlage, wodurch sie wieder nach innen gedrückt werden,
bis sie auch die Öffnung 9 passiert haben. Dann federn die
Federzungen in die dargestellte Lage nach Fig. 1 zurück.
In dieser Stellung liegen sie mit ihren Anlageflächen 48,
49 flächig an der Unterseite 50 des Lampenträgers 4
an, während der Kragen 37 flächig auf dem Randbereich 54 des
Gehäusedeckels 6 liegt.
Das Sicherungsteil kann auf diese Weise am Gehäusedeckel
und am Lampenträger vormontiert werden, so daß es unver
lierbar gehalten ist. Gleichzeitig dient es jedoch auch
zum Verbinden des Gehäusedeckels 6 mit dem Lampenträger 4,
indem beide Teile zwischen dem Kragen 37 und den Federteilen
41, 42 einwandfrei axial ausgerichtet und in ihrer gegen
seitigen Lage gehalten sind.
Um nun die Leuchteneinheit aus Sicherungsteil, Gehäusedeckel
6 und Lampenträger 4 mit dem Reflektor 2 zu verbinden, auf
dem das Steckergehäuse 3 vormontiert ist, braucht nur noch
das am Gehäusedeckel und dem Lampenträger vormontierte
Sicherungsteil 7 mit seinem Schließabschnitt 40 die Halte
buchse 11 des Reflektors geschraubt zu werden. Hierzu wird
das Sicherungsteil 7 so weit in die Haltebuchse 11 ge
steckt, bis sein Außengewinde 32 auf dem Innengewinde 28
der Haltebuchse aufliegt. Dann wird das Sicherungsteil 7
am Drehknopf 34 gedreht, bis das Außengewinde 32 mit seinem
freien Ende 33 den Endabschnitt 30 des Innengewindes 28
untergreift und in den Spalt zwischen dem Endabschnitt 30
und dem Führungs- und Anschlagteil 31 eingreift. Beim Weiter
drehen des Drehknopfes 34 schraubt sich das Außengewinde
32 weiter in das Innengewinde 28, bis das axial verlaufende Ende 68 des
Außengewindes in Schließstellung des Sicherungsteiles 7 am
Innengewinde 28 zur Anlage kommt. Es liegt hierbei mit
seinem in Drehrichtung P 2 vorderen Längsrand 69 (Fig. 1) an
der rückwärtigen Stirnfläche 70 des Innengewindes 28 (Fig.4)
an. In dieser Schließstellung ragt das Steckergehäuse 3
vollständig in den Abschnitt 26 des Lampenträgers 4,
und der Halteabschnitt 39 ragt im Bereich unterhalb der
Federzungen in eine sich konisch nach außen entgegen Steck
richtung P trichterförmig erweiternde Öffnung, die vom Rand
10 a der Durchstecköffnung 10 des Lampenträgers 3 und dem
in Steckrichtung rückwärtigen Innenwandabschnitt 71 der
Haltebuchse 11 begrenzt ist. Kurz vor Erreichen der Schließ
stellung gleitet das Rastglied 38 des Kragens 37 des Siche
rungsteiles 7 über die Auflauffläche 60 des Vorsprunges 58,
wobei der Randbereich 54 des Gehäusedeckels 6 in Steckrich
tung P federnd nach innen nachgibt. Nachdem das Rastglied
38 über den Vorsprung 58 bewegt worden ist, kommt er am
Anschlag 56 zur Anlage und wird rastend zwischen ihm und
dem Vorsprung gesichert. Auf diese Weise ist einwandfrei
verhindert, daß sich das Sicherungsteil durch die bei der
Fahrt des Fahrzeuges auftretenden Erschütterungen oder bei
Berührungen, z.B. beim Hantieren im Kofferraum nicht unbe
absichtigt aus seiner Schließstellung verdreht werden kann.
Wenn nun beispielsweise für Reparaturzwecke oder zum Aus
wechseln einer Glühlampe 21 der Gehäusedeckel 6 mit dem
Lampenträger 4 vom Reflektor 2 abgenommen werden soll,
kann dies auf einfache Weise dadurch erreicht werden,
daß der Sicherungsteil 7 in Richtung des Pfeiles P 2 in
seine Offenstellung zurückgedreht wird. Hierbei wird zunächst
das Rastglied 38 unter elastischer Verformung des Randab
schnittes 54 des Gehäusedeckels 6 über den Vorsprung 58
hinwegbewegt. Beim Weiterdrehen des Sicherungsteiles in
Richtung P 2 gleitet der Schließabschnitt 40 mit seinem Außenge
winde 32 entlang des Innengewindes 28, bis das freie Ende
33 des Außengewindes am Führungs- und Anschlagteil 31 zur
Anlage kommt. In dieser Stellung ist das Sicherungsteil 31
so weit aus der Haltebuchse 11 herausgedreht, daß diese
mit dem aufgesteckten Steckergehäuse 3 aus dem Profilab
schnitt 26 des Lampenträgers 4 freikommt. Gleichzeitig ist
in dieser Stellung aber auch das Sicherungsteil 7 über das
Rastglied 38 in seiner Lage am Gehäusedeckel 6 arretiert.
Vor Erreichen der Offenstellung wird nämlich das Rast
glied 38 über die Auflauffläche 61 des Vorsprunges 59
unter elastischer Verformung des Randabschnittes 54 bis
zur Anlage am Anschlag 57 bewegt. In dieser Lage nimmt es
eine Raststellung ein, in der es zwischen dem Anschlag
57 und dem Vorsprung 59 gehalten und so nicht unbeabsichtigt
verdreht werden kann. Außerdem ist das Deckelteil über
seinen Halteabschnitt 39 durch Anlage des Kragens 37
am Deckelteil 6 und durch Anlage der Federzungen 41, 42 am
Lampenträger 4 einwandfrei an diesen Teilen gehalten.
Claims (31)
1. Leuchte für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeugheck
leuchte, mit einem Lichtfenster, mindestens einem
Reflektor, einem Steckergehäuse und mindestens einem
Lampenträger, der an einem Gehäusedeckel gehalten ist
und über mindestens ein Sicherungsteil lösbar mit dem
Reflektor verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsteil (7)
als Drehverschluß ausgebildet ist, der zum Verbinden
des Lampenträgers (4) mit dem Gehäusedeckel (6) einen
Halteabschnitt (39) sowie einen Schließabschnitt (40)
aufweist, der in einen am Reflektor (2) vorgesehenen
Zentrieransatz (11) schraubbar ist , auf dem das
Steckergehäuse (3) und der Lampenträger (4) zentriert
sind.
2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Lampenträger (4) und der Gehäusedeckel (6) zwischen
axial einander gegenüberliegenden Anlageflächen (48, 49
und 52) des Sicherungsteiles (7) gehalten sind.
3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Anlagefläche (52), an der der Gehäusedeckel
(6) anliegt, durch die Unterseite eines Kragens (37)
eines Drehknopfes (34) des Sicherungsteiles (7) gebil
det ist.
4. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die andere Anlagefläche (48, 49)
durch mindestens einen, vorzugsweise zwei etwa dia
metral einander gegenüberliegende Rasthaken (45, 46)
gebildet sind, die einen Rand (51) einer Durchsteck
öffnung (9) des Lampenträgers (4) untergreifen.
5. Leuchte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rasthaken (45, 46) durch das Hakenende einer etwa
L-förmigen Federzunge (41, 42) gebildet ist.
6. Leuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Längssteg (43, 44) der Federzunge (41, 42) aus dem
zylindrischen Mantel des Halteabschnittes (39) teilweise
freigespart ist.
7. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der an die andere Anlagefläche (48, 49)
der Rasthaken (45, 46) anschließende Rand (47) teil
kreisförmig um die Achse des Sicherungsteiles (7) ge
krümmt ist.
8. Leuchte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rand des Rasthakens (45, 46) schräg nach außen
und oben verläuft.
9. Leuchte nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Rand (47) des Rasthakens (45, 46) ein schräger
Rand (51) der Durchstecköffnung (9) des Lampenträgers
(4) zugeordnet ist.
10. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Sicherungsteil (7) in seiner Offen
oder Schließstellung am Gehäusedeckel (6) arretierbar
ist.
11. Leuchte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kragen (37) des Drehknopfes (34) des Sicherungs
teiles (7) ein radial nach außen ragendes, vorzugsweise
nockenartiges Rastglied (38) hat, dem in Offen- und/oder
Schließstellung ein Anschlag (56, 57) des Gehäusedeckels
(6) zugeordnet ist.
12. Leuchte nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeich
net, daß in Drehrichtung (P 1, P2) des Sicherungsteiles
(7) mit Abstand vor dem Anschlag (56, 57) ein nocken
artiger Vorsprung (58, 59) vorgesehen ist.
13. Leuchte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vorsprung (58, 59) zum Arretieren des Sicherungs
teiles (7) in seiner Offen- und/oder Schließstellung
vom Anschlag (56, 57) einen Abstand hat, der gering
fügig größer ist als die Dicke des Rastgliedes (38)
des Kragens (37).
14. Leuchte nach Anspruch 12 oder 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Vorsprung (58, 59) dreieckigen
Querschnitt hat, derart, daß seine vom Anschlag (56,
57) abgewandte Dreiecksseite (60, 61) in Bewegungsrichtung
des Rastgliedes (32) flach geneigt ist.
15. Leuchte nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Vorsprung (58, 59) niedriger
ist als der Anschlag (56, 57).
16. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Gehäusedeckel (6) mindestens im
Randbereich (54) seiner Durchstecköffnung (8) für den
Sicherungsteil (7) federnd ausgebildet ist.
17. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schließabschnitt (40) gegenüber
dem Halteabschnitt (39) des Sicherungsteiles (7)
verjüngt ausgebildet ist.
18. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch ge
kennzeichnet, daß an den Halteabschnitt (39) ein vor
zugsweise zylindrischer Schaftteil (65) mit einem Außen
gewinde (32) anschließt.
19. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Außengewinde (32) durch eine
wendelartig verlaufende Rippe gebildet ist.
20. Leuchte nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet,
daß sich das Außengewinde (32) über einen Winkelbereich
von etwa 270° erstreckt.
21. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Außengewinde (32) einen Anschlag
(68) aufweist, der in Schließstellung des Sicherungs
teiles (7) an einem Ende (30) eines Innengewindes (28) des
Zentrieransatzes (11) des Reflektors (2) anliegt.
22. Leuchte nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß
der Anschlag (68) durch einen an den Halteabschnitt
(39) anschließenden und vorzugsweise axial verlaufenden
Endabschnitt des Außengewindes (32) gebildet ist.
23. Leuchte nach einem der Anspruche 18 bis 22, dadurch ge
kennzeichnet, daß sich das Außengewinde (32) über die
Länge des einen Schaftteiles (65) erstreckt.
24. Leuchte nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß das Innengewinde (28) des Reflektors
(2) durch einen wendelförmigen Steg gebildet ist.
25. Leuchte nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß in
Steckrichtung (P) des Sicherungsteiles (7) vor einem
hinteren Endabschnitt (30) des Innengewindes (28) ein
Führungs- und Anschlagteil (31) vorgesehen ist.
26. Leuchte nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß
das Führungs- und Anschlagteil (31) als vorstehender
Wandbereich ausgebildet ist.
27. Leuchte nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeich
net, daß der Abstand des Führungs- und Anschlagteiles
(31) vom rückwärtigen Ende (30) des Innengewindes
(28) geringfügig größer ist als die Dicke des Außenge
windes (32).
28. Leuchte nach einem der Ansprüche 18 bis 27, dadurch ge
kennzeichnet, daß das in Steckrichtung (P) vordere freie
Ende (33) des Außengewindes (32) in Offenstellung des
Sicherungsteiles (7) am Führungs- und Anschlagteil (31)
anliegt.
29. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Sicherungsteil (7) unter Zwischen
lage des Steckergehäuses (3) mit dem Reflektor (2)
und dem Gehäusedeckel (6) und dem Lampenträger (4) in
Eingriff ist.
30. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Steckergehäuse (3) auf dem Zentrier
ansatz (11) des Reflektors (2) axial gesichert ist und
über mindestens einen Kontaktstift (19) mit dem Lampen
träger (4) verbunden ist.
31. Leuchte nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kontaktstift (19) in eine Kontaktbuchse (18) des
Steckergehäuses (3) ragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863605209 DE3605209A1 (de) | 1986-02-19 | 1986-02-19 | Leuchte fuer fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863605209 DE3605209A1 (de) | 1986-02-19 | 1986-02-19 | Leuchte fuer fahrzeuge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3605209A1 true DE3605209A1 (de) | 1987-08-20 |
| DE3605209C2 DE3605209C2 (de) | 1989-12-14 |
Family
ID=6294411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863605209 Granted DE3605209A1 (de) | 1986-02-19 | 1986-02-19 | Leuchte fuer fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3605209A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0599017A1 (de) * | 1992-11-19 | 1994-06-01 | Preh-Werke GmbH & Co. KG | Lampenhalterung für eine elektrische Baugruppe |
| DE19738262A1 (de) * | 1997-09-02 | 1999-03-04 | Hella Kg Hueck & Co | Haltevorrichtung für einen Reflektor und ein Lichtelement an einem Gehäuse einer Beleuchtungseinrichtung für Fahrzeuge |
| WO2016133814A1 (en) * | 2015-02-20 | 2016-08-25 | Illinois Tool Works Inc. | Fastening device |
| DE102016211992A1 (de) | 2016-07-01 | 2018-01-04 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Verfahren zur Vormontage einer Beleuchtungsanordnung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1947114U (de) * | 1966-02-11 | 1966-10-06 | Ulo Werk M Ullman | Fahrzeugleuchte. |
| FR2347611A1 (fr) * | 1976-04-06 | 1977-11-04 | Cibie Projecteurs | Feu pour vehicule automobile |
| DE3128493C2 (de) * | 1981-07-18 | 1985-01-24 | Westfälische Metall Industrie KG Hueck & Co, 4780 Lippstadt | Fahrzeugleuchte |
-
1986
- 1986-02-19 DE DE19863605209 patent/DE3605209A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3605209C2 (de) | 1989-12-14 |
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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