DE3604543C2 - - Google Patents
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- DE3604543C2 DE3604543C2 DE19863604543 DE3604543A DE3604543C2 DE 3604543 C2 DE3604543 C2 DE 3604543C2 DE 19863604543 DE19863604543 DE 19863604543 DE 3604543 A DE3604543 A DE 3604543A DE 3604543 C2 DE3604543 C2 DE 3604543C2
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F3/00—Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
- G06F3/01—Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
- G06F3/03—Arrangements for converting the position or the displacement of a member into a coded form
- G06F3/033—Pointing devices displaced or positioned by the user, e.g. mice, trackballs, pens or joysticks; Accessories therefor
- G06F3/0354—Pointing devices displaced or positioned by the user, e.g. mice, trackballs, pens or joysticks; Accessories therefor with detection of 2D relative movements between the device, or an operating part thereof, and a plane or surface, e.g. 2D mice, trackballs, pens or pucks
- G06F3/03543—Mice or pucks
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Description
Die Erfindung betrifft eine X-Y-Positionseingabevorrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche X-Y-Positionseingabevorrichtung ist z. B. aus der
DE-OS 34 25 932 bekannt. Man bezeichnet solche Vorrichtungen
üblicherweise auch als "Maus". Mit einer solchen "Maus" kann
man auf dem Anzeigeschirm beispielsweise eines Personal Com
puters einen sogenannten Cursor bewegen.
Die Positionseingabevorrichtung muß einerseits leicht be
wegt werden können, wozu bei der bekannten Vorrichtung
nach der genannten DE-OS auf der Gehäuse-Unterseite einige
Vorsprünge ausgebildet sind, andererseits besteht aber
die Gefahr, daß Schmutz in die Öffnung eindringt, durch
die die Roll-Kugel hindurchragt.
Es wurde bereits der Vorschlag gemacht (DE-OS 36 03 526),
eine ringförmige Gleitauflage, welche die Öffnung umgibt,
und ein zusätzliches Gleitstück auf der Gehäuse-Unter
seite anzuordnen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art anzugeben, die geräuscharm und
leicht auf der Unterlage verschiebbar ist, und bei der
das Eindringen von Schmutz in die Öffnung auf der Gehäuse-
Unterseite weitestgehend vermieden wird.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch 1 angegeben.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteran
sprüchen.
Während die eingangs erwähnte, bekannte Vorrichtung nur an
drei Punkten die Unterlage berührt, also Staub ungehindert
in den Bereich der Öffnung gelangen kann, ist die Öffnung
bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung allseitig geschützt,
indem die Gehäuse-Unterseite nahezu vollständig,
gleitend auf der Unterlage aufliegt. Ein derart flächiges
Aufliegen auf der Unterlage ist auch bei dem älteren Vor
schlag nicht gegeben; denn dort sind nur kleinere Teilbe
reiche der Gehäuse-Unterseite mit elastischen Gleit
elementen bestückt, während die Erfindung vorschlägt,
"auf nahezu der gesamten Gehäuse-Unterseite die ebene
Auflagefläche auszubilden".
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im
folgenden anhand der zeichnerischen Darstellung mehrerer
Ausführungsbeispiele noch näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Perspektivansicht, die die Art der Verwendung
einer X-Y-Positionseingabevorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung erläutert;
Fig. 2 eine Schnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels
der X-Y-Positionseingabevorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 eine Ansicht zur Erläuterung der Relation zwischen einer
Kugel und Abtriebswalzen;
Fig. 4 eine Schnittansicht der Kugel;
Fig. 5 eine Ansicht eines unteren Gehäuseteils von unten;
Fig. 6 eine Schnittansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels
der X-Y-Positionseingabevorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung; und
Fig. 7 eine Ansicht des unteren Gehäuseteils der in Fig. 6
gezeigten Vorrichtung von unten.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung. Eine X-Y-Positionseingabevorrichtung 1
ist mit einem Personal Computer 2,
der mit einer Kathodenstrahlröhrenanzeige 3, einer Disketten
station bzw. einem Floppy-Disk-Antrieb 4 usw. ausgestattet ist,
verbunden und dient zum Bewegen eines Cursors 5 auf der Kathoden
strahlröhre 3 in jede beliebige Position.
Eine Eingabevorrichtung 6
besitzt eine Tastatur.
Die X-Y-Positions
eingabevorrichtung 1 mit Rollkugel ist auf einer Unterlage 7
bewegbar.
Fig. 2 zeigt die X-Y-Positionseingabevorrichtung 1, wobei
einige Teile derselben weggebrochen sind. Innerhalb eines
Gehäuses, das aus einem oberen Gehäuseteil 8 und einem unteren
Gehäuseteil 9 gebildet ist, ist eine Kugel 10 drehbar gelagert,
wobei ein Bereich der Kugel 10 durch eine Öffnung 9 a
in einer am unteren Gehäuseteil 9 angebrachten
Abdeckung 9 d aus dem Gehäuse herausragt.
Die Abdeckung 9 d ist von der Unterlage 7 etwas
beabstandet, so daß die Kugel 10 in der in
Fig. 2 gezeigten Weise durch die Abdeckung 9 d hindurchragen
kann. Obwohl es nicht gezeigt ist, ist das Gehäuse in seinem
Inneren mit einem Haltemechanismus sowie mit Einrichtungen
zum Detektieren des Ausmaßes der Rotation der Kugel 10,
sowie mit einer gedruckten Schaltungsplatte usw. ausgestattet.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, befindet sich die Kugel 10 in Anlage
mit zwei Abtriebswalzen 11 und 12 und einer Stützwalze 13
innerhalb des Gehäuses und somit ist die Kugel 10
an drei Punkten gehaltert. Die Abtriebswalzen 11 und 12 sind
derart angeordnet, daß sich ihre Achsen in der Verlängerung
orthogonal schneiden, und sie sind
außerdem mit den Rotationsdetektoreinrichtungen gekoppelt,
die z. B. in Form von veränderlichen Widerständen 14 und 15 ausgebildet
sind. Bei einer
Bewegung des Gehäuses auf der Unterlage 7 rollt die Kugel 10,
und es werden Schiebesegmente der variablen Wider
stände 14 und 15 über die Abtriebswalzen 11 und 12 bewegt,
wodurch eine Ausgabe der Koordinatenwerte der X- und der
Y-Richtung erfolgt.
Eine Drucktaste 16 dient zum Betätigen eines im Gehäuseinneren vorgesehenen
Schalters. Ein Kabel 17 ist durch
eine Man
schette 18 in das Gehäuse geführt.
Wie in Fig. 4 gezeigt ist, handelt es sich bei dem Inneren der
Kugel 10 um eine eine Stahlkugel 19, deren
Oberfläche mit einer Klebe
schicht 20 versehen ist, um die herum ein
Mantel 21 aus Gummi geformt ist.
Wie in den Fig. 2 und 5 gezeigt ist, ist ein beträchtlicher
Teil der Bodenfläche des unteren Gehäuseteils 9 als eine ebene
Fläche 9 b ausgebildet, und in der Nähe des mittleren Bereichs
dieser ebenen Fläche 9 b ist eine längliche nutartige Ausnehmung
9 c ausgebildet. In dieser Ausnehung 9 c kann eine Kennzeichnungs
marke 22 angebracht wrden.
Wenn die Eingabevorrichtung 1 von Hand auf
der Unterlage 7 in einer gewünschten Richtung bewegt wird, führt
die Kugel 10 auf der Unterlage 7 eine Rollbewegung aus.
Die Rotation der Kugel 10 wird separat auf
die beiden Abtriebswalzen 11 und 12 übertragen, und der
Rotationswinkel der Abtriebswalzen 11 und 12 wird mittels der
diesen zugeordneten variablen Widerstände 14 bzw. 15 detektiert.
Die erzeugten Signale werden über das Kabel 17 einer Anzeige
steuerung zugeführt, die innerhalb des Computergehäuses 2
vorgesehen ist, und durch Signalverarbeitung wird der
Cursor 5 auf der Kathodenstrahlröhrenanzeige 3 in der
gewünschten Richtung bewegt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Vorgang ist aufgrund der
Tatsache, daß die ebene Fläche 9 b, die sich im wesentlichen über
die gesamte Fläche des Bodens des unteren Gehäuseteils 9 erstreckt,
auf der Unterlage 7 eine Gleitbewegung ausführt, das Ausmaß des
durch die Gleitbewegung hervorgerufenen Verschleißes bzw.
Abriebs der ebenen Fläche 9 b gering, und es ist ein stabiler
Rollzustand über einen langen Zeitraum sichergestellt.
Außerdem sind Kantenbereiche der ebenen Fläche 9 b derart aus
gebildet, daß sie als Reinigungseinrichtung zum Entfernen
von an der Basis 7 anhaftendem Fremdmaterial, wie z. B. Staub,
Öl und Feuchtigkeit, wirken, und die durch die Öffnung 9 a
hindurch freiliegende Kugel 10 ist von der ebenen Fläche 9 b
in schützender Weise umgeben, so daß die Möglichkeit eines
Anhaftens von Fremdmaterial an der Kugel 10 sehr gering ist.
Das beschriebene Ausführungs
beispiel verwendet eine mit Gummi überzogene Kugel 10, um
einen Geräuschdämpfungseffekt während der Rotation derselben
zu erzielen. Da Fremdmaterial im allgemeinen dazu neigt, sich
auf Gummi abzulagern, ist die vorliegende Erfindung besonders
wirksam, wenn sie bei einer Eingabevorrichtung
wird, bei der eine solche mit Gummi überzogene Kugel
verwendet wird.
Das Verhältnis zwischen der
Oberfläche der ebenen Fläche 9 b und der
Bodenfläche des unteren Gehäuseteils 9 ist nicht auf das in dem
beschriebenen Ausführungsbeispiel dargestellte Verhältnis
beschränkt. Die Ausnehmung 9 c kann sich in bezug auf Fig. 5
auch in Längsrichtung erstrecken und die ebene Fläche 9 b
in Längsrichtung teilen. Es ist lediglich notwendig, daß
die ebene Fläche 9 b eine vergleichsweise große Ebene einnimmt,
so daß sie das Gehäuse in stabiler Weise tragen kann, und daß
die Öffnung 9 a von dieser ebenen Fläche 9 b in schützender
Weise umgeben ist.
Die Fig. 6 und 7 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel.
In diesen Zeichnungen ist eine großflächige Vertiefung 29 b in
der äußeren Bodenfläche eines
unteren Gehäuseteils 29 ausgebildet, mit Ausnahme von
Randbereichen einer Öffnung 29 a der an dem unteren Gehäuse
teil 29 lösbar angebrachten Abdeckung 29 d, wobei durch diese
Öffnung hindurch ein Bereich der Kugel 10 nach außen ragt.
In diese Ausnehmung 29 b ist ein Gleitelement 23 haftend
eingesetzt. Bei dem Gleitelement 23 handelt es sich
um einen Verbundkörper, der aus einem nachgiebigen Element 24,
wie z. B. einem Schaumstoffelement, und aus einem gleitfähigen
Flachstück 25 mit sehr guten Gleiteigenschaften, wie z. B. (Poly-)
Tetrafluoräthylen, besteht, wo
bei diese Elemente 24 und 25 durch geeignete Mittel, wie z. B. durch
Verkleben oder Verschweißen unter Wärmeeinwirkung, zu einem
einzigen Körper vereinigt sind. Wie in Fig. 6 gezeigt ist,
ist das Gleitelement derart dimensioniert, daß das gleit
fähige Flachstück 25 geringfügig über die Bodenfläche des
unteren Gehäuseteils 29 hinaus nach unten wegragt, wodurch
das Flachstück 25 die ebene Fläche 26 bildet, die mit der
Basis 7 in gleitender Weise in Berührung bringbar ist.
Da das gleitfähige
Flanschstück 25 sehr gute Gleiteigenschaften aufweist,
ist eine stabile Gleitwirkung der Eingabevorrichtung
erzielt. Da das gleitfähige Flachstück 25 über das nachgiebige
Element 24 sehr guter Elastizität mit der Bodenfläche des
unteren Gehäuseteils 29 verbunden ist, läßt sich außerdem
die Erzeugung von Geräuschen beim Bewegen der Vorrichtung
verhindern.
Es ist auch möglich, daß Schrauben (siehe Fig. 7),
die an der Bodenfläche des unteren Gehäuseteils 29 freiliegen,
von dem Gleitelement 23 überdeckt sind, oder das
Gleitelement 23 derart in zwei Teile unterteilt ist, daß
dazwischen ein Raum freigelassen ist, in den ein Etikett bzw. eine Maske
eingeklebt werden kann. Es ist lediglich erforderlich, daß die
Unterseite bzw. nach außen gerichtete Seite des Gleitelements 23
eine vergleichsweise breite ebene Fläche 26 schafft, die an der
ebenen Oberfläche der Unterlage anliegt und ein Eindringen von
Schmutz verhindert.
Das
Gleitelement kann aus z. B. Faservlies
oder Filz gebildet sein.
Claims (5)
1. X-Y-Positionseingabevorrichtung, umfassend ein Gehäuse
(8, 9; 8, 29) mit einer in seiner Bodenfläche ausgebildeten
Öffnung (9 a; 29 a) und mit einer Kugel (10), die im Inneren
des Gehäuses (8, 9; 8, 29) drehbar gehalten ist, wobei ein
Bereich der Kugel (10) zur Ausführung einer Rollbewegung auf
einer Unterlage (7) durch die Öffnung (9 a; 29 a) hindurchragt,
und eine ebene Fläche (9 b; 26) auf der Gehäuse-Unterseite,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ebene Fläche (9 b; 26) mit der Ausnahme der Öffnung
(9 a; 29 a) nahezu auf der gesamten Gehäuse-Unterseite ausge
bildet ist, gleitend auf der Unterlage (7) aufliegt und
die Öffnung (9 a; 29 a) vollständig umgibt, um das Eindringen
von Schmutz in die Öffnung zu verhindern.
2. X-Y-Positionseingabevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ebene Fläche (26) aus einem reibungsarmen Gleit
element (23) besteht, das Kanten besitzt, welche verhindern,
daß auf der Unterlage (7) befindlicher Schmutz die Öffnung
(29 a) erreicht.
3. X-Y-Positionseingabevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ebene Fläche (26) ein nachgiebiges Element (24) zum
elastischen Tragen des Gehäuses aufweist, und daß an der
Unterseite des nachgiebigen Elementes (24) ein flachstück
artiges Gleitstück (25) angebracht ist.
4. X-Y-Positionseingabevorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ebene Fläche (9 b; 26) mit einer Ausnehmung (9 c) zur
Anbringung eines Etiketts (22) versehen ist.
5. X-Y-Positionseingabevorrichtung nach einem der Ansprüche
2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gleitelement (23) bzw. das flachstückartige Gleitstück
(25) aus einem Fluor-Kunststoff gebildet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1985019990U JPH0337065Y2 (de) | 1985-02-16 | 1985-02-16 | |
| JP1985019991U JPS61138044U (de) | 1985-02-16 | 1985-02-16 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3604543A1 DE3604543A1 (de) | 1986-08-21 |
| DE3604543C2 true DE3604543C2 (de) | 1989-05-11 |
Family
ID=26356882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863604543 Granted DE3604543A1 (de) | 1985-02-16 | 1986-02-13 | X-y-positionseingabevorrichtung fuer ein anzeigesystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3604543A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006009877A1 (de) | 2006-03-03 | 2007-09-06 | Deutsche Telekom Ag | Bewegungssensitive Interaktion mit technischen Geräten |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS6020648U (ja) * | 1983-07-14 | 1985-02-13 | アルプス電気株式会社 | X−y方向入力装置 |
-
1986
- 1986-02-13 DE DE19863604543 patent/DE3604543A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3604543A1 (de) | 1986-08-21 |
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Legal Events
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