DE3601392A1 - Loesbares scharnier - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein lösbares Scharnier für den Anschluß
von Türen an Karosserien von Kraftfahrzeugen, mit einem tür
seitigen und einem karosserieseitigen Scharnierflügel, die
durch wenigstens einen Stift o. dgl. schwenkbar miteinander
verbunden sind, wobei ein Scharnierflügel geteilt und durch
eine lösbare Haltevorrichtung verbindbar ausgeführt ist.
Ein derartiges Scharnier ist aus der DE-OS 31 12 681 bekannt.
Dort ist ein Scharnierflügel an der Karosserie des Kraftfahr
zeugs befestigt, während der andere Scharnierflügel beispiels
weise mit der Kraftfahrzeugtür verbunden ist. Zum Öffnen und
Schließen der Tür sind die beiden Scharnierflügel mittels eines
Stifts schwenkbar aneinander angebracht. Zum Trennen des Schar
niers ist der türseitige Scharnierflügel geteilt ausgeführt.
Dadurch kann nach der Justierung der Tür im Kraftfahrzeug ein
Aus- und Einbau der Tür beispielsweise zu Reparaturzwecken
vorgenommen werden, ohne dabei die Justierung zu verändern. Zu
diesem Zweck weist der türseitige Scharnierflügel einen den
Stift aufnehmenden, senkrecht zur Schwenkachse ausgerichteten
Bolzen auf, auf den eine an der Tür befestigte Hülse auf
schiebbar ist. Zur festen Verbindung des Bolzens mit der Hülse
ist eine rastbare Haltevorrichtung vorgesehen, deren Sperrung
beispielsweise zum Ausbau der Tür von einer Bedienungsperson
aufgehoben werden kann. Insbesondere aufgrund dieser Betäti
gungsmöglichkeit ist der Aufbau des bekannten Scharniers rela
tiv aufwendig. Gleichzeitig besteht aufgrund der Betätigungs
möglichkeit immer die Gefahr, daß sich das Türscharnier selbst
tätig oder aufgrund unsachgemäßer Bedienung öffnet.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein lösbares Scharnier zu
schaffen, das bei einem einfachen Aufbau ein Höchstmaß an
Sicherheit gewährleistet.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß bei einem Scharnier der
eingangs genannten Art als Haltevorrichtung wenigstens ein
Bolzen o. dgl. vorgesehen ist, der mit den beiden Teilen des
geteilten Scharnierflügels fest verbunden ist.
Durch die feste Verbindung wird ein selbsttätiges Öffnen des
Scharniers nahezu unmöglich gemacht. Nur mit Hilfe von
speziellen Werkzeugen bzw. Vorrichtungen kann der Bolzen aus
den beiden Teilen des geteilten Scharnierflügels herausgezogen
werden. Durch den Ersatz der gesamten Haltevorrichtung des
bekannten Scharniers durch den Bolzen beim erfindungsgemäßen
Scharnier wird der Aufbau des lösbaren Scharniers wesentlich
vereinfacht. Dadurch kann das erfindungsgemäße Scharnier auch
wesentlich raumsparender oder bei Ausnutzung desselben Raumes
wesentlich stabiler gebaut werden.
Bei einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Scharniers ist
der Bolzen kraftschlüssig, insbesondere mit Hilfe einer Preß
passung mit den beiden Teilen des geteilten Scharnierflügels
verbunden. Zweckmäßig ist es dabei, wenn der Bolzen drehfest,
insbesondere mit Hilfe eines sechseckigen Querschnitts mit den
beiden Teilen des geteilten Scharnierflügels verbunden ist.
Durch diese Maßnahmen wird die feste Verbindung des Bolzens mit
den beiden Teilen des geteilten Scharnierflügels in einfacher
Weise erreicht. Insbesondere die Verwendung eines sechseckigen
Bolzenquerschnitts und einer entsprechenden Preßpassung ergibt
eine äußerst stabile und sichere Verbindung.
Bei einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Scharniers liegen
die beiden Teile des geteilten Scharnierflügels wenigstens an
Einführschrägen formschlüssig aneinander an. Die Einführ
schrägen bilden dabei einen Winkel von etwa 15° bis 20° mit
einer Ebene, die lotrecht zur Hauptausdehnungsebene des ge
teilten Scharnierflügels steht und gemäß der Bewegungsrichtung
der beiden Teile des geteilten Scharnierflügels bei deren Zu
sammenbau ausgerichtet ist. Durch diese Maßnahme wird der Zu
sammenbau der beiden Teile des geteilten Scharnierflügels
wesentlich erleichtert. Durch die Einführschrägen justieren
sich die beiden Teile des geteilten Scharnierflügels beim Zu
sammenfügen nahezu von selbst, so daß im zusammengefügten Zu
stand der beiden Teile der sie verbindende Bolzen beispiels
weise mit Hilfe einer entsprechenden Vorrichtung durch die
beiden Teile hindurchgesteckt werden kann.
Zweckmäßig ist es, den karosserieseitigen Scharnierflügel in
ein Befestigungsteil und ein Verbindungsteil aufzuteilen, wobei
das Befestigungsteil an der Karosserie des Kraftfahrzeugs an
gebracht und das Verbindungsteil mit dem türseitigen Scharnier
flügel verbunden ist. Das Befestigungsteil weist dabei zwei im
wesentlich parallele Schenkel auf, während das Verbindungsteil
zumindest teilweise zwischen den Schenkeln angeordnet ist. Der
Bolzen ist dann im Bereich der Schenkel durch das Befestigungs
teil und das Verbindungsteil hindurchgesteckt. Analog dazu
weist der türseitige Scharnierflügel ebenfalls zwei im wesent
lichen parallele Schenkel auf, zwischen denen das Verbindungs
teil zumindest teilweise angeordnet ist. Der Stift ist dann im
Bereich der Schenkel durch den türseitigen Scharnierflügel und
das Verbindungsteil hindurchgesteckt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen, sowie aus der nachfolgenden Beschreibung
von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen der
Erfindung. Es zeigt:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes lösbares Scharnier für die
Fahrertür eines Kraftfahrzeugs bei geöffneter Tür
mit zwei Teilschnitten im Bereich der Befestigungs
schrauben,
Fig. 2 das Scharnier der Fig. 1 bei geschlossener Fahrer
tür,
Fig. 3 die Ansicht X des Scharniers der Fig. 1, jedoch ohne
Rahmenteile und Schrauben und in einer vollkommen
aufgeklappten Stellung,
Fig. 4 ein erfindungsgemäßes Scharnier für die in Fahrtrich
tung linke Fondtür eines Kraftfahrzeugs bei
geöffneter Tür,
Fig. 5 das Scharnier der Fig. 4 bei geschlossener Fondtür
und
Fig. 6 die Ansicht Y des Scharniers der Fig. 5, jedoch ohne
Rahmenteile und Schrauben.
In den Fig. 1, 2 und 3 ist ein lösbares Scharnier für die
Fahrertür eines Kraftfahrzeugs dargestellt. Das Scharnier be
steht im wesentlichen aus einem türseitigen Scharnierflügel 10
und einem karosserieseitigen Scharnierflügel 11, der in ein
Befestigungsteil 12 und ein Verbindungsteil 13 aufgeteilt ist.
Verbunden ist der türseitige Scharnierflügel 10 und das Verbin
dungsteil 13 mit Hilfe eines Stifts 38, das Befestigungsteil 12
und das Verbindungsteil 13 mittels eines Bolzens 28.
Das Befestigungsteil 12 ist im wesentlichen flach ausgebildet
und besitzt etwa die Form eines U. In den beiden Schenkeln 30
und 31 des Befestigungsteils 12 befindet sich jeweils eine Aus
nehmung 25, die parallel zum Verbindungssteg der beiden
Schenkel verlaufen. Die Ausnehmungen 25 sind koaxial angeordnet
und besitzen einen symmetrischen sechseckigen Querschnitt 27.
Etwa in den Schnittbereichen der beiden Schenkel 30 und 31 mit
dem Verbindungssteg sind im Befestigungsteil 12 Ausnehmungen 22
eingebracht, die lotrecht zur Hauptausdehnungsebene des Be
festigungsteils 12 angeordnet sind. Die Innenseiten der beiden
Schenkel 30 und 31 des Befestigungsteils 12 weisen jeweils eine
Einführschräge 33 auf, die mit einer lotrecht zum Verbindungs
steg des Befestigungsteils 12 stehenden Ebene 35 jeweils einen
Winkel 34 von beispielsweise 15° bis 20° einschließen. Die
Außenseiten der Schenkel 30 und 31 sind parallel zueinander
ausgerichtet, so daß sich die Schenkel 30 und 31 zu ihrem
freien Ende hin verjüngen.
Gemäß der Fig. 1 ist eine parallel zur Hauptausdehnungsebene
des Befestigungsteils 12 verlaufende Oberseite 51 desselben
eben ausgebildet. An dieser Oberseite 51 liegt ein Teil des
Karosserierahmens 20 des Kraftfahrzeugs an. Im Karosserierahmen
20 ist eine Ausnehmung 21 vorgesehen, die koaxial zur
Ausnehmung 22 des Befestigungsteils 12 verläuft. Durch beide
Ausnehmungen 21 und 22 ist eine Schraube 23 hindurchgesteckt,
mit deren Hilfe das Befestigungsteil 12 am Karosserierahmen 20
angeschraubt werden kann.
Durch die beiden Ausnehmungen 25 in den beiden Schenkeln 30 und
31 des Befestigungsteils 12 ist ein Bolzen 28 hindurchgesteckt.
Der Bolzen 28 besitzt wie die Ausnehmungen 25 einen symme
trischen sechseckigen Querschnitt 27. Die Maße des Bolzens 28
und der Ausnehmung 25 sind so gewählt, daß sich eine Preß
passung ergibt. Dies hat eine kraftschlüssige und drehfeste
Verbindung des Bolzens 28 mit dem Befestigungsteil 12 zur
Folge.
Der türseitige Scharnierflügel 10 ist im wesentlichen wie das
Befestigungsteil 12 flach ausgebildet und besitzt ebenfalls
etwa die Form eines U. In den beiden Schenkeln 40 und 41 des U
sind Ausnehmungen 37 vorgesehen, die parallel zum Verbindungs
steg der beiden Schenkel verlaufen. Die Ausnehmungen 37 sind
koaxial angeordnet und besitzen einen runden Querschnitt 45. In
den beiden Schnittbereichen der Schenkel 40 und 41 mit deren
Verbindungssteg sind Ausnehmungen 17 eingebracht, die lotrecht
zur Hauptausdehnungsebene des türseitigen Scharnierflügels 10
angeordnet sind. Die beiden Schenkel 40 und 41 verlaufen
parallel zueinander, wobei ihre Innenseiten lotrecht auf dem
Verbindungssteg des türseitigen Scharnierflügels 10 stehen.
Analog zum Befestigungsteil 12 ist beim türseitigen Scharnier
flügel 10 eine parallel zur Hauptausdehnungsebene desselben
verlaufende Oberseite 53 eben ausgebildet. Gemäß der Fig. 1 be
findet sich diese Oberseite 53 im ausgeklappten Zustand des
dargestellten Scharniers auf derselben Seite des Scharniers wie
bei der schon beschriebenen ebenen Oberseite 51 des Befesti
gungsteils 12. An der ebenen Oberseite 53 des türseitigen
Scharnierflügels 10 ist ein Teil des Türrahmens 15 angebracht.
Dies wird dadurch bewerkstelligt, daß in dem Türrahmen 15 eine
koaxial zur Ausnehmung 17 verlaufende Ausnehmung 16 vorgesehen
ist und durch beide Ausnehmungen 16 und 17 eine Schraube 18
hindurchgesteckt ist, mit deren Hilfe der türseitige
Scharnierflügel 10 am Türrahmen 15 befestigt werden kann.
Durch die beiden Ausnehmungen 37 des türseitigen Scharnier
flügels 10 ist ein Stift 38 hindurchgesteckt, der den selben
Querschnitt 45 wie die Ausnehmung 37 aufweist. Durch eine
Preßpassung oder, wie dies in der Fig. 3 angedeutet ist, mit
Hilfe einer Riffelung ist der Stift 38 fest mit dem türseitigen
Scharnierflügeln 10 verbunden. Die Achse des Stifts 38 bildet
die Schwenkachse 39 des Scharniers.
Das Verbindungsteil 13 ist im wesentlichen in der Form eines
rechteckigen flachen Quaders ausgebildet. Die Breite des Ver
bindungsteils 13 richtet sich nach dem Abstand der Schenkel 30
und 31 bzw. 40 und 41 des Befestigungsteils 12 bzw. des tür
seitigen Scharnierflügels 10. Die Länge des Verbindungsteils 13
ist so gewählt, daß es zumindest teilweise zwischen die Schenkel
des türseitigen Scharnierflügels 10 und des Befestigungsteils
12 hineinreicht. Dabei sind die Längsseiten 55 des Verbindungs
teils 13 auf der Seite des türseitigen Scharnierflügels 10 zu
einander parallel angeordnet, während im Bereich des Befesti
gungsteils 12 die Längsseiten 55 des Verbindungsteils 13 an
die Einführschrägen 33 des Befestigungsteils 12 angepaßt sind.
Das Verbindungsteil 13 weist also in diesem Bereich an den
Längsseiten 55 analog zum Befestigungsteil 12 einen Winkel von
etwa 15° bis 20° zu einer zu den Breitseiten 56 des Verbin
dungsteils 13 lotrecht verlaufenden Ebene auf.
Parallel zu den Breitseiten 56 ist im Verbindungsteil 13 auf
der Seite des türseitigen Scharnierflügels 10 eine Ausnehmung
43 eingebracht und auf der Seite des Befestigungsteils 12 eine
Ausnehmung 36. Durch die Ausnehmung 43 ist der Stift 38 hin
durchgeführt, wobei die Ausnehmung 43 einen größeren Durch
messer besitzt als der Stift 38. Zwischen der Ausnehmung 43 und
dem Stift 38 ist eine Gleitbuchse 48 angeordnet, die die er
wähnte Durchmesserdifferenz ausgleicht. Auf beiden Stirnseiten
der Ausnehmung 37 sind zwischen dem Verbindungsteil 13 und dem
türseitigen Scharnierflügel 10 Gleitringe 49 koaxial zum Stift
38 angeordnet. Dadurch ist der türseitige Scharnierflügel 10 um
die Schwenkachse 39 schwenkbar. Die Ausnehmung 36 des Verbin
dungsteils 13 besitzt denselben sechseckigen Querschnitt 27 wie
die Ausnehmungen 25 des Befestigungsteils 12. Durch die Ausneh
mung 36 ist der Bolzen 28 hindurchgeführt. Die Verbindung
zwischen dem Bolzen 28 und dem Verbindungsteil 13 ist als
Preßpassung ausgeführt. Im zusammengebauten Zustand, wie dies
in der Fig. 3 dargestellt ist, kommen die Längsseiten 55 des
Verbindungsteils 13 und die Einführschrägen 33 des Befesti
gungsteils 12 aufeinander zum Liegen. Die Verbindung des
Befestigungteils 12 und des Verbindungsteils 13 ist fest, also
insbesondere nicht schwenkbar.
In der Fig. 2 ist ein Pfeil 47 dargestellt, der die Fahrtrich
tung des Kraftfahrzeugs anzeigt, in das das dargestellte
Scharnier eingebaut ist. Wie schon beschrieben wurde, ist das
Befestigungsteil 12 fest am Karosserierahmen 20 montiert. Der
türseitige Scharnierflügel 10, an dem der Türrahmen 15 be
festigt ist, ist jedoch um die Schwenkachse 39, die vom Bolzen
38 gebildet wird, schwenkbar. In der Fig. 2 ist daher das dar
gestellte Scharnier bei geschlossener Tür gezeigt, während in
der Fig. 1 das Scharnier in seinem geöffneten Zustand, also bei
geöffneter Tür dargestellt ist.
Nach dem erstmaligen Zusammenbau und Einbau des Scharniers in
ein Kraftfahrzeug kann beispielsweise mit Hilfe von Langlöchern
oder sonstigen Justiereinrichtungen die Tür zur Karosserie des
Kraftfahrzeugs genau ausgerichtet werden. Muß nach dieser Ein
stellung die Tür wieder ausgebaut werden, zum Beispiel zum
Einbau oder zur Reparatur von Türaggregaten wie Fensterhebern,
Türschlössern usw., so ist es nicht notwendig, die Verbindung
des Scharniers mit dem Karosserierahmen oder dem Türrahmen
aufzutrennen oder das Gleitlager des Scharniers zu öffnen,
sondern es genügt, den Bolzen 28 aus dem Befestigungsteil 12
und dem Verbindungsteil 13 herauszuziehen. Dies kann beispiels
weise mit Hilfe eines speziellen Werkzeuges oder einer entspre
chenden Vorrichtung durchgeführt werden. Beim nachfolgenden,
wie auch beim erstmaligen Zusammenbau des Scharniers erweisen
sich die Einführschrägen 33 als besonders vorteilhaft, da mit
ihrer Hilfe sich das Verbindungsteil 13 und das Befestigungs
teil 12 nahezu selbständig justieren. Liegt das Verbindungsteil
13 bündig an den Einführschrägen 33 des Befestigungsteils 12
an, so kann in diesem Zustand der Bolzen 28 beispielsweise mit
Hilfe eines entsprechenden Werkzeuges in das Befestigungsteil
12 und das Verbindungsteil 13 eingepreßt werden. Dieser Zuführ-
und Verbindungsvorgang kann ggf. auch automatisch durchgeführt
werden.
Aufgrund der Trennung des karosserieseitigen Scharnierflügels
11 in das Befestigungsteil 12 und das Verbindungsteil 13 muß
nach deren Zusammenbau die Tür nicht von neuem zur Karosserie
des Kraftfahrzeugs ausgerichtet werden. Da des weiteren das die
Schwenkachse des Scharniers bildende Gleitlager geschlossen
bleibt, besteht keine Gefahr, daß die Gleitbuchse 48 und/oder
die Gleitringe 49 beschädigt werden. Schließlich wird durch die
Trennung des karosserieseitigen Scharnierflügels 11 das
Herausschrauben der Schrauben 18 oder 23 vermieden, so daß
keinerlei Lackschichtenrisse der Scharniere und/oder der
angeschraubten Rahmenteile zu erwarten sind. Aufgrund der
Preßpassung des Bolzens 28 in den Ausnehmungen 25 und 36 ist
eine sichere und stabile Verbindung des Befestigungsteils 12
mit dem Verbindungsteil 13 gewährleistet.
In den Fig. 4, 5 und 6 ist ein erfindungsgemäßes, lösbares
Scharnier dargestellt, das im wesentlichen dem in den Fig. 1, 2
und 3 gezeigten Scharnier entspricht. Aus diesem Grund sind in
den Fig. 4 bis 6 dieselben Bezugszeichen verwendet wie in den
Fig. 1 bis 3. Der Unterschied des in den Fig. 4 bis 6 gezeigten
Scharniers zu dem beschriebenen Scharnier der Fig. 1 bis 3 be
steht hauptsächlich darin, daß es speziell auf die Belange für
die Befestigung einer Fondtür in einem Kraftfahrzeug ausge
richtet ist. Dies äußert sich vor allem darin, daß der tür
seitige Scharnierflügel 10 und das Befestigungsteil 12 in den
Fig. 4 bis 6 anders ausgeformt sind als bei dem beschriebenen
Scharnier der Fig. 1 bis 3. Insbesondere sei diesbezüglich auf
das Befestigungsteil 12 hingewiesen, das bei dem in den Fig. 4
bis 6 dargestellten Scharnier für die Fondtür eines Kraftfahr
zeugs wesentlich länger ausgebildet ist als in dem beschrie
benen Scharnier der Fig. 1 bis 3 für eine Fahrertür. Ansonsten
ist zur Beschreibung des in den Fig. 4 bis 6 dargestellten
Scharniers auf die Ausführungen im Zusammenhang mit dem
Scharnier der Fig. 1 bis 3 verwiesen.
Claims (11)
1. Lösbares Scharnier für den Anschluß von Türen an
Karosserien von Kraftfahrzeugen, mit einem türseitigen und
einem karosserieseitigen Scharnierflügel, die durch wenigstens
einen Stift o. dgl. schwenkbar miteinander verbunden sind, wo
bei ein Scharnierflügel geteilt und durch eine lösbare Halte
vorrichtung verbindbar ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß als Haltevorrichtung wenigstens ein Bolzen (28) o. dgl.
vorgesehen ist, der mit den beiden Teilen (12, 13) des ge
teilten Scharnierflügels (11) fest verbunden ist.
2. Lösbares Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Teile (12, 13) des geteilten
Scharnierflügels (11) wenigstens an Einführschrägen (33)
formschlüssig aneinander anliegen.
3. Lösbares Scharnier nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Einführschrägen (33) einen Winkel (34) von
etwa 15° bis 20° mit einer Ebene (35) bilden, die lotrecht zur
Hauptausdehnungsebene des geteilten Scharnierflügels (11) steht
und gemäß der Bewegungsrichtung der beiden Teile (12, 13) des
geteilten Scharnierflügels bei deren Zusammenbau ausgerichtet
ist.
4. Lösbares Scharnier nach wenigstens einem der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (28)
kraftschlüssig, insbesondere mit Hilfe einer Preßpassung mit
den beiden Teilen (12, 13) des geteilten Scharnierflügels (11)
verbunden ist.
5. Lösbares Scharnier nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (28) drehfest,
insbesondere mit Hilfe eines sechseckigen Querschnitts (27)
mit den beiden Teilen (12, 13) des geteilten Scharnierflügels
(11) verbunden ist.
6. Lösbares Scharnier nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der karosserieseitige
Scharnierflügel (11) in ein Befestigungsteil (12) und ein
Verbindungsteil (13) geteilt ist, wobei das Befestigungsteil an
der Karosserie des Kraftfahrzeugs angebracht und das Verbin
dungsteil mit dem türseitigen Scharnierflügel (10) verbunden
ist.
7. Lösbares Scharnier nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Befestigungsteil (12) zwei im wesentlichen
parallele Schenkel (30, 31) aufweist, das Verbindungsteil (13)
teilweise zwischen den Schenkeln angeordnet und der Bolzen (28)
im Bereich der Schenkel durch das Befestigungsteil und das
Verbindungsteil hindurchgesteckt ist.
8. Lösbares Scharnier nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Bolzen (28) im wesentlichen parallel zur
Schwenkachse (39) des Scharniers angeordnet ist.
9. Lösbares Scharnier nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der türseitige Scharnierflügel (10)
zwei im wesentlichen parallele Schenkel (40, 41) aufweist, das
Verbindungsteil (13) teilweise zwischen den Schenkeln angeord
net und der Stift (38) im Bereich der Schenkel durch den
türseitigen Scharnierflügel und das Verbindungsteil
hindurchgesteckt ist.
10. Lösbares Scharnier nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß am Stift (38) Gleitbuchsen (48) und/oder Gleit
ringe (49) und/oder dgl. vorgesehen sind.
11. Lösbares Scharnier nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsteil (12) und der
türseitige Scharnierflügel (10) Ausnehmungen (17, 22) auf
weisen, die lotrecht zur Hauptausdehnungsebene des Befesti
gungsteils bzw. des türseitigen Scharnierflügels angeordnet
sind und durch die zur Befestigung des Befestigungsteils am
Karosserierahmen (20) bzw. des türseitigen Scharnierflügels am
Türrahmen (15) Schrauben (18, 23) o. dgl. hindurchgesteckt
werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863601392 DE3601392A1 (de) | 1986-01-18 | 1986-01-18 | Loesbares scharnier |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863601392 DE3601392A1 (de) | 1986-01-18 | 1986-01-18 | Loesbares scharnier |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3601392A1 true DE3601392A1 (de) | 1987-03-26 |
Family
ID=6292129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863601392 Withdrawn DE3601392A1 (de) | 1986-01-18 | 1986-01-18 | Loesbares scharnier |
Country Status (1)
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