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DE3601392A1 - Loesbares scharnier - Google Patents

Loesbares scharnier

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Publication number
DE3601392A1
DE3601392A1 DE19863601392 DE3601392A DE3601392A1 DE 3601392 A1 DE3601392 A1 DE 3601392A1 DE 19863601392 DE19863601392 DE 19863601392 DE 3601392 A DE3601392 A DE 3601392A DE 3601392 A1 DE3601392 A1 DE 3601392A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hinge
door
wing
bolt
connecting part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863601392
Other languages
English (en)
Inventor
Ivan Dipl Ing Greguric
Dieter Eckert
Wilhelm Klein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DE19863601392 priority Critical patent/DE3601392A1/de
Publication of DE3601392A1 publication Critical patent/DE3601392A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D5/00Construction of single parts, e.g. the parts for attachment
    • E05D5/02Parts for attachment, e.g. flaps
    • E05D5/04Flat flaps
    • E05D5/043Flat flaps specially adapted for vehicles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/12Hinges or pivots of special construction to allow easy detachment of the hinge from the wing or the frame
    • E05D7/121Hinges or pivots of special construction to allow easy detachment of the hinge from the wing or the frame specially adapted for vehicles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/53Type of wing
    • E05Y2900/531Doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein lösbares Scharnier für den Anschluß von Türen an Karosserien von Kraftfahrzeugen, mit einem tür­ seitigen und einem karosserieseitigen Scharnierflügel, die durch wenigstens einen Stift o. dgl. schwenkbar miteinander verbunden sind, wobei ein Scharnierflügel geteilt und durch eine lösbare Haltevorrichtung verbindbar ausgeführt ist.
Ein derartiges Scharnier ist aus der DE-OS 31 12 681 bekannt. Dort ist ein Scharnierflügel an der Karosserie des Kraftfahr­ zeugs befestigt, während der andere Scharnierflügel beispiels­ weise mit der Kraftfahrzeugtür verbunden ist. Zum Öffnen und Schließen der Tür sind die beiden Scharnierflügel mittels eines Stifts schwenkbar aneinander angebracht. Zum Trennen des Schar­ niers ist der türseitige Scharnierflügel geteilt ausgeführt. Dadurch kann nach der Justierung der Tür im Kraftfahrzeug ein Aus- und Einbau der Tür beispielsweise zu Reparaturzwecken vorgenommen werden, ohne dabei die Justierung zu verändern. Zu diesem Zweck weist der türseitige Scharnierflügel einen den Stift aufnehmenden, senkrecht zur Schwenkachse ausgerichteten Bolzen auf, auf den eine an der Tür befestigte Hülse auf­ schiebbar ist. Zur festen Verbindung des Bolzens mit der Hülse ist eine rastbare Haltevorrichtung vorgesehen, deren Sperrung beispielsweise zum Ausbau der Tür von einer Bedienungsperson aufgehoben werden kann. Insbesondere aufgrund dieser Betäti­ gungsmöglichkeit ist der Aufbau des bekannten Scharniers rela­ tiv aufwendig. Gleichzeitig besteht aufgrund der Betätigungs­ möglichkeit immer die Gefahr, daß sich das Türscharnier selbst­ tätig oder aufgrund unsachgemäßer Bedienung öffnet.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein lösbares Scharnier zu schaffen, das bei einem einfachen Aufbau ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß bei einem Scharnier der eingangs genannten Art als Haltevorrichtung wenigstens ein Bolzen o. dgl. vorgesehen ist, der mit den beiden Teilen des geteilten Scharnierflügels fest verbunden ist.
Durch die feste Verbindung wird ein selbsttätiges Öffnen des Scharniers nahezu unmöglich gemacht. Nur mit Hilfe von speziellen Werkzeugen bzw. Vorrichtungen kann der Bolzen aus den beiden Teilen des geteilten Scharnierflügels herausgezogen werden. Durch den Ersatz der gesamten Haltevorrichtung des bekannten Scharniers durch den Bolzen beim erfindungsgemäßen Scharnier wird der Aufbau des lösbaren Scharniers wesentlich vereinfacht. Dadurch kann das erfindungsgemäße Scharnier auch wesentlich raumsparender oder bei Ausnutzung desselben Raumes wesentlich stabiler gebaut werden.
Bei einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Scharniers ist der Bolzen kraftschlüssig, insbesondere mit Hilfe einer Preß­ passung mit den beiden Teilen des geteilten Scharnierflügels verbunden. Zweckmäßig ist es dabei, wenn der Bolzen drehfest, insbesondere mit Hilfe eines sechseckigen Querschnitts mit den beiden Teilen des geteilten Scharnierflügels verbunden ist. Durch diese Maßnahmen wird die feste Verbindung des Bolzens mit den beiden Teilen des geteilten Scharnierflügels in einfacher Weise erreicht. Insbesondere die Verwendung eines sechseckigen Bolzenquerschnitts und einer entsprechenden Preßpassung ergibt eine äußerst stabile und sichere Verbindung.
Bei einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Scharniers liegen die beiden Teile des geteilten Scharnierflügels wenigstens an Einführschrägen formschlüssig aneinander an. Die Einführ­ schrägen bilden dabei einen Winkel von etwa 15° bis 20° mit einer Ebene, die lotrecht zur Hauptausdehnungsebene des ge­ teilten Scharnierflügels steht und gemäß der Bewegungsrichtung der beiden Teile des geteilten Scharnierflügels bei deren Zu­ sammenbau ausgerichtet ist. Durch diese Maßnahme wird der Zu­ sammenbau der beiden Teile des geteilten Scharnierflügels wesentlich erleichtert. Durch die Einführschrägen justieren sich die beiden Teile des geteilten Scharnierflügels beim Zu­ sammenfügen nahezu von selbst, so daß im zusammengefügten Zu­ stand der beiden Teile der sie verbindende Bolzen beispiels­ weise mit Hilfe einer entsprechenden Vorrichtung durch die beiden Teile hindurchgesteckt werden kann.
Zweckmäßig ist es, den karosserieseitigen Scharnierflügel in ein Befestigungsteil und ein Verbindungsteil aufzuteilen, wobei das Befestigungsteil an der Karosserie des Kraftfahrzeugs an­ gebracht und das Verbindungsteil mit dem türseitigen Scharnier­ flügel verbunden ist. Das Befestigungsteil weist dabei zwei im wesentlich parallele Schenkel auf, während das Verbindungsteil zumindest teilweise zwischen den Schenkeln angeordnet ist. Der Bolzen ist dann im Bereich der Schenkel durch das Befestigungs­ teil und das Verbindungsteil hindurchgesteckt. Analog dazu weist der türseitige Scharnierflügel ebenfalls zwei im wesent­ lichen parallele Schenkel auf, zwischen denen das Verbindungs­ teil zumindest teilweise angeordnet ist. Der Stift ist dann im Bereich der Schenkel durch den türseitigen Scharnierflügel und das Verbindungsteil hindurchgesteckt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung. Es zeigt:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes lösbares Scharnier für die Fahrertür eines Kraftfahrzeugs bei geöffneter Tür mit zwei Teilschnitten im Bereich der Befestigungs­ schrauben,
Fig. 2 das Scharnier der Fig. 1 bei geschlossener Fahrer­ tür,
Fig. 3 die Ansicht X des Scharniers der Fig. 1, jedoch ohne Rahmenteile und Schrauben und in einer vollkommen aufgeklappten Stellung,
Fig. 4 ein erfindungsgemäßes Scharnier für die in Fahrtrich­ tung linke Fondtür eines Kraftfahrzeugs bei geöffneter Tür,
Fig. 5 das Scharnier der Fig. 4 bei geschlossener Fondtür und
Fig. 6 die Ansicht Y des Scharniers der Fig. 5, jedoch ohne Rahmenteile und Schrauben.
In den Fig. 1, 2 und 3 ist ein lösbares Scharnier für die Fahrertür eines Kraftfahrzeugs dargestellt. Das Scharnier be­ steht im wesentlichen aus einem türseitigen Scharnierflügel 10 und einem karosserieseitigen Scharnierflügel 11, der in ein Befestigungsteil 12 und ein Verbindungsteil 13 aufgeteilt ist. Verbunden ist der türseitige Scharnierflügel 10 und das Verbin­ dungsteil 13 mit Hilfe eines Stifts 38, das Befestigungsteil 12 und das Verbindungsteil 13 mittels eines Bolzens 28.
Das Befestigungsteil 12 ist im wesentlichen flach ausgebildet und besitzt etwa die Form eines U. In den beiden Schenkeln 30 und 31 des Befestigungsteils 12 befindet sich jeweils eine Aus­ nehmung 25, die parallel zum Verbindungssteg der beiden Schenkel verlaufen. Die Ausnehmungen 25 sind koaxial angeordnet und besitzen einen symmetrischen sechseckigen Querschnitt 27. Etwa in den Schnittbereichen der beiden Schenkel 30 und 31 mit dem Verbindungssteg sind im Befestigungsteil 12 Ausnehmungen 22 eingebracht, die lotrecht zur Hauptausdehnungsebene des Be­ festigungsteils 12 angeordnet sind. Die Innenseiten der beiden Schenkel 30 und 31 des Befestigungsteils 12 weisen jeweils eine Einführschräge 33 auf, die mit einer lotrecht zum Verbindungs­ steg des Befestigungsteils 12 stehenden Ebene 35 jeweils einen Winkel 34 von beispielsweise 15° bis 20° einschließen. Die Außenseiten der Schenkel 30 und 31 sind parallel zueinander ausgerichtet, so daß sich die Schenkel 30 und 31 zu ihrem freien Ende hin verjüngen.
Gemäß der Fig. 1 ist eine parallel zur Hauptausdehnungsebene des Befestigungsteils 12 verlaufende Oberseite 51 desselben eben ausgebildet. An dieser Oberseite 51 liegt ein Teil des Karosserierahmens 20 des Kraftfahrzeugs an. Im Karosserierahmen 20 ist eine Ausnehmung 21 vorgesehen, die koaxial zur Ausnehmung 22 des Befestigungsteils 12 verläuft. Durch beide Ausnehmungen 21 und 22 ist eine Schraube 23 hindurchgesteckt, mit deren Hilfe das Befestigungsteil 12 am Karosserierahmen 20 angeschraubt werden kann.
Durch die beiden Ausnehmungen 25 in den beiden Schenkeln 30 und 31 des Befestigungsteils 12 ist ein Bolzen 28 hindurchgesteckt. Der Bolzen 28 besitzt wie die Ausnehmungen 25 einen symme­ trischen sechseckigen Querschnitt 27. Die Maße des Bolzens 28 und der Ausnehmung 25 sind so gewählt, daß sich eine Preß­ passung ergibt. Dies hat eine kraftschlüssige und drehfeste Verbindung des Bolzens 28 mit dem Befestigungsteil 12 zur Folge.
Der türseitige Scharnierflügel 10 ist im wesentlichen wie das Befestigungsteil 12 flach ausgebildet und besitzt ebenfalls etwa die Form eines U. In den beiden Schenkeln 40 und 41 des U sind Ausnehmungen 37 vorgesehen, die parallel zum Verbindungs­ steg der beiden Schenkel verlaufen. Die Ausnehmungen 37 sind koaxial angeordnet und besitzen einen runden Querschnitt 45. In den beiden Schnittbereichen der Schenkel 40 und 41 mit deren Verbindungssteg sind Ausnehmungen 17 eingebracht, die lotrecht zur Hauptausdehnungsebene des türseitigen Scharnierflügels 10 angeordnet sind. Die beiden Schenkel 40 und 41 verlaufen parallel zueinander, wobei ihre Innenseiten lotrecht auf dem Verbindungssteg des türseitigen Scharnierflügels 10 stehen.
Analog zum Befestigungsteil 12 ist beim türseitigen Scharnier­ flügel 10 eine parallel zur Hauptausdehnungsebene desselben verlaufende Oberseite 53 eben ausgebildet. Gemäß der Fig. 1 be­ findet sich diese Oberseite 53 im ausgeklappten Zustand des dargestellten Scharniers auf derselben Seite des Scharniers wie bei der schon beschriebenen ebenen Oberseite 51 des Befesti­ gungsteils 12. An der ebenen Oberseite 53 des türseitigen Scharnierflügels 10 ist ein Teil des Türrahmens 15 angebracht. Dies wird dadurch bewerkstelligt, daß in dem Türrahmen 15 eine koaxial zur Ausnehmung 17 verlaufende Ausnehmung 16 vorgesehen ist und durch beide Ausnehmungen 16 und 17 eine Schraube 18 hindurchgesteckt ist, mit deren Hilfe der türseitige Scharnierflügel 10 am Türrahmen 15 befestigt werden kann.
Durch die beiden Ausnehmungen 37 des türseitigen Scharnier­ flügels 10 ist ein Stift 38 hindurchgesteckt, der den selben Querschnitt 45 wie die Ausnehmung 37 aufweist. Durch eine Preßpassung oder, wie dies in der Fig. 3 angedeutet ist, mit Hilfe einer Riffelung ist der Stift 38 fest mit dem türseitigen Scharnierflügeln 10 verbunden. Die Achse des Stifts 38 bildet die Schwenkachse 39 des Scharniers.
Das Verbindungsteil 13 ist im wesentlichen in der Form eines rechteckigen flachen Quaders ausgebildet. Die Breite des Ver­ bindungsteils 13 richtet sich nach dem Abstand der Schenkel 30 und 31 bzw. 40 und 41 des Befestigungsteils 12 bzw. des tür­ seitigen Scharnierflügels 10. Die Länge des Verbindungsteils 13 ist so gewählt, daß es zumindest teilweise zwischen die Schenkel des türseitigen Scharnierflügels 10 und des Befestigungsteils 12 hineinreicht. Dabei sind die Längsseiten 55 des Verbindungs­ teils 13 auf der Seite des türseitigen Scharnierflügels 10 zu­ einander parallel angeordnet, während im Bereich des Befesti­ gungsteils 12 die Längsseiten 55 des Verbindungsteils 13 an die Einführschrägen 33 des Befestigungsteils 12 angepaßt sind. Das Verbindungsteil 13 weist also in diesem Bereich an den Längsseiten 55 analog zum Befestigungsteil 12 einen Winkel von etwa 15° bis 20° zu einer zu den Breitseiten 56 des Verbin­ dungsteils 13 lotrecht verlaufenden Ebene auf.
Parallel zu den Breitseiten 56 ist im Verbindungsteil 13 auf der Seite des türseitigen Scharnierflügels 10 eine Ausnehmung 43 eingebracht und auf der Seite des Befestigungsteils 12 eine Ausnehmung 36. Durch die Ausnehmung 43 ist der Stift 38 hin­ durchgeführt, wobei die Ausnehmung 43 einen größeren Durch­ messer besitzt als der Stift 38. Zwischen der Ausnehmung 43 und dem Stift 38 ist eine Gleitbuchse 48 angeordnet, die die er­ wähnte Durchmesserdifferenz ausgleicht. Auf beiden Stirnseiten der Ausnehmung 37 sind zwischen dem Verbindungsteil 13 und dem türseitigen Scharnierflügel 10 Gleitringe 49 koaxial zum Stift 38 angeordnet. Dadurch ist der türseitige Scharnierflügel 10 um die Schwenkachse 39 schwenkbar. Die Ausnehmung 36 des Verbin­ dungsteils 13 besitzt denselben sechseckigen Querschnitt 27 wie die Ausnehmungen 25 des Befestigungsteils 12. Durch die Ausneh­ mung 36 ist der Bolzen 28 hindurchgeführt. Die Verbindung zwischen dem Bolzen 28 und dem Verbindungsteil 13 ist als Preßpassung ausgeführt. Im zusammengebauten Zustand, wie dies in der Fig. 3 dargestellt ist, kommen die Längsseiten 55 des Verbindungsteils 13 und die Einführschrägen 33 des Befesti­ gungsteils 12 aufeinander zum Liegen. Die Verbindung des Befestigungteils 12 und des Verbindungsteils 13 ist fest, also insbesondere nicht schwenkbar.
In der Fig. 2 ist ein Pfeil 47 dargestellt, der die Fahrtrich­ tung des Kraftfahrzeugs anzeigt, in das das dargestellte Scharnier eingebaut ist. Wie schon beschrieben wurde, ist das Befestigungsteil 12 fest am Karosserierahmen 20 montiert. Der türseitige Scharnierflügel 10, an dem der Türrahmen 15 be­ festigt ist, ist jedoch um die Schwenkachse 39, die vom Bolzen 38 gebildet wird, schwenkbar. In der Fig. 2 ist daher das dar­ gestellte Scharnier bei geschlossener Tür gezeigt, während in der Fig. 1 das Scharnier in seinem geöffneten Zustand, also bei geöffneter Tür dargestellt ist.
Nach dem erstmaligen Zusammenbau und Einbau des Scharniers in ein Kraftfahrzeug kann beispielsweise mit Hilfe von Langlöchern oder sonstigen Justiereinrichtungen die Tür zur Karosserie des Kraftfahrzeugs genau ausgerichtet werden. Muß nach dieser Ein­ stellung die Tür wieder ausgebaut werden, zum Beispiel zum Einbau oder zur Reparatur von Türaggregaten wie Fensterhebern, Türschlössern usw., so ist es nicht notwendig, die Verbindung des Scharniers mit dem Karosserierahmen oder dem Türrahmen aufzutrennen oder das Gleitlager des Scharniers zu öffnen, sondern es genügt, den Bolzen 28 aus dem Befestigungsteil 12 und dem Verbindungsteil 13 herauszuziehen. Dies kann beispiels­ weise mit Hilfe eines speziellen Werkzeuges oder einer entspre­ chenden Vorrichtung durchgeführt werden. Beim nachfolgenden, wie auch beim erstmaligen Zusammenbau des Scharniers erweisen sich die Einführschrägen 33 als besonders vorteilhaft, da mit ihrer Hilfe sich das Verbindungsteil 13 und das Befestigungs­ teil 12 nahezu selbständig justieren. Liegt das Verbindungsteil 13 bündig an den Einführschrägen 33 des Befestigungsteils 12 an, so kann in diesem Zustand der Bolzen 28 beispielsweise mit Hilfe eines entsprechenden Werkzeuges in das Befestigungsteil 12 und das Verbindungsteil 13 eingepreßt werden. Dieser Zuführ- und Verbindungsvorgang kann ggf. auch automatisch durchgeführt werden.
Aufgrund der Trennung des karosserieseitigen Scharnierflügels 11 in das Befestigungsteil 12 und das Verbindungsteil 13 muß nach deren Zusammenbau die Tür nicht von neuem zur Karosserie des Kraftfahrzeugs ausgerichtet werden. Da des weiteren das die Schwenkachse des Scharniers bildende Gleitlager geschlossen bleibt, besteht keine Gefahr, daß die Gleitbuchse 48 und/oder die Gleitringe 49 beschädigt werden. Schließlich wird durch die Trennung des karosserieseitigen Scharnierflügels 11 das Herausschrauben der Schrauben 18 oder 23 vermieden, so daß keinerlei Lackschichtenrisse der Scharniere und/oder der angeschraubten Rahmenteile zu erwarten sind. Aufgrund der Preßpassung des Bolzens 28 in den Ausnehmungen 25 und 36 ist eine sichere und stabile Verbindung des Befestigungsteils 12 mit dem Verbindungsteil 13 gewährleistet.
In den Fig. 4, 5 und 6 ist ein erfindungsgemäßes, lösbares Scharnier dargestellt, das im wesentlichen dem in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigten Scharnier entspricht. Aus diesem Grund sind in den Fig. 4 bis 6 dieselben Bezugszeichen verwendet wie in den Fig. 1 bis 3. Der Unterschied des in den Fig. 4 bis 6 gezeigten Scharniers zu dem beschriebenen Scharnier der Fig. 1 bis 3 be­ steht hauptsächlich darin, daß es speziell auf die Belange für die Befestigung einer Fondtür in einem Kraftfahrzeug ausge­ richtet ist. Dies äußert sich vor allem darin, daß der tür­ seitige Scharnierflügel 10 und das Befestigungsteil 12 in den Fig. 4 bis 6 anders ausgeformt sind als bei dem beschriebenen Scharnier der Fig. 1 bis 3. Insbesondere sei diesbezüglich auf das Befestigungsteil 12 hingewiesen, das bei dem in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Scharnier für die Fondtür eines Kraftfahr­ zeugs wesentlich länger ausgebildet ist als in dem beschrie­ benen Scharnier der Fig. 1 bis 3 für eine Fahrertür. Ansonsten ist zur Beschreibung des in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Scharniers auf die Ausführungen im Zusammenhang mit dem Scharnier der Fig. 1 bis 3 verwiesen.

Claims (11)

1. Lösbares Scharnier für den Anschluß von Türen an Karosserien von Kraftfahrzeugen, mit einem türseitigen und einem karosserieseitigen Scharnierflügel, die durch wenigstens einen Stift o. dgl. schwenkbar miteinander verbunden sind, wo­ bei ein Scharnierflügel geteilt und durch eine lösbare Halte­ vorrichtung verbindbar ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Haltevorrichtung wenigstens ein Bolzen (28) o. dgl. vorgesehen ist, der mit den beiden Teilen (12, 13) des ge­ teilten Scharnierflügels (11) fest verbunden ist.
2. Lösbares Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die beiden Teile (12, 13) des geteilten Scharnierflügels (11) wenigstens an Einführschrägen (33) formschlüssig aneinander anliegen.
3. Lösbares Scharnier nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Einführschrägen (33) einen Winkel (34) von etwa 15° bis 20° mit einer Ebene (35) bilden, die lotrecht zur Hauptausdehnungsebene des geteilten Scharnierflügels (11) steht und gemäß der Bewegungsrichtung der beiden Teile (12, 13) des geteilten Scharnierflügels bei deren Zusammenbau ausgerichtet ist.
4. Lösbares Scharnier nach wenigstens einem der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (28) kraftschlüssig, insbesondere mit Hilfe einer Preßpassung mit den beiden Teilen (12, 13) des geteilten Scharnierflügels (11) verbunden ist.
5. Lösbares Scharnier nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (28) drehfest, insbesondere mit Hilfe eines sechseckigen Querschnitts (27) mit den beiden Teilen (12, 13) des geteilten Scharnierflügels (11) verbunden ist.
6. Lösbares Scharnier nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der karosserieseitige Scharnierflügel (11) in ein Befestigungsteil (12) und ein Verbindungsteil (13) geteilt ist, wobei das Befestigungsteil an der Karosserie des Kraftfahrzeugs angebracht und das Verbin­ dungsteil mit dem türseitigen Scharnierflügel (10) verbunden ist.
7. Lösbares Scharnier nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Befestigungsteil (12) zwei im wesentlichen parallele Schenkel (30, 31) aufweist, das Verbindungsteil (13) teilweise zwischen den Schenkeln angeordnet und der Bolzen (28) im Bereich der Schenkel durch das Befestigungsteil und das Verbindungsteil hindurchgesteckt ist.
8. Lösbares Scharnier nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Bolzen (28) im wesentlichen parallel zur Schwenkachse (39) des Scharniers angeordnet ist.
9. Lösbares Scharnier nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der türseitige Scharnierflügel (10) zwei im wesentlichen parallele Schenkel (40, 41) aufweist, das Verbindungsteil (13) teilweise zwischen den Schenkeln angeord­ net und der Stift (38) im Bereich der Schenkel durch den türseitigen Scharnierflügel und das Verbindungsteil hindurchgesteckt ist.
10. Lösbares Scharnier nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß am Stift (38) Gleitbuchsen (48) und/oder Gleit­ ringe (49) und/oder dgl. vorgesehen sind.
11. Lösbares Scharnier nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsteil (12) und der türseitige Scharnierflügel (10) Ausnehmungen (17, 22) auf­ weisen, die lotrecht zur Hauptausdehnungsebene des Befesti­ gungsteils bzw. des türseitigen Scharnierflügels angeordnet sind und durch die zur Befestigung des Befestigungsteils am Karosserierahmen (20) bzw. des türseitigen Scharnierflügels am Türrahmen (15) Schrauben (18, 23) o. dgl. hindurchgesteckt werden können.
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