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DE3600775A1 - Optischer projektor - Google Patents

Optischer projektor

Info

Publication number
DE3600775A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
optical projector
cooling
liquids
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863600775
Other languages
English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEMOLUX
Original Assignee
DEMOLUX
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DEMOLUX filed Critical DEMOLUX
Priority to DE19863600775 priority Critical patent/DE3600775A1/de
Publication of DE3600775A1 publication Critical patent/DE3600775A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/16Cooling; Preventing overheating

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transforming Electric Information Into Light Information (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen optischen Projektor, bestehend aus einem Objektiv und einem die Lichtquelle und ein Kühlgebläse aufnehmenden Gehäuse, in welchem mindestens ein von Lufteintrittsöffnungen zu Luftaustrittsöffnungen führender Kühlluftweg verläuft.
Derartige optische Projektoren sind in mannigfaltigen Ausführungsformen insbesondere als Dia-Projektoren, Episkope und Overhead-Projektoren bekannt geworden. Diese optischen Projektoren weisen heute in den meisten Fällen ein Kühlgebläse auf, um die erheblichen, von der Lichtquelle sowie von der von ihr ausgehenden Strahlung erzeugte Wärme abzuführen. Da sich die Bauteile des Projektors nicht allzu hoch erhitzen dürfen, tritt die Kühlluft aus dem Projektor nur mäßig erhitzt aus.
Diese Projektoren werden oftmals in Unterrichtsräumen oder in Konferenzräumen eingesetzt, um einer größeren Anzahl von Zuhörern einen Vortrag durch das Projizieren von Bildern zu erläutern. In diesen Räumen stellt sich nach einiger Zeit oftmals eine stickige Luft ein, welche durch das Atmen der Menschen, Körperdünste, Zigarettenrauch, Kaffeegeruch und anderes bestimmt ist. Diese Luft beeinträchtigt die Zuhörer in ihrer Aufmerksamkeit und den Vortragenden in seiner Konzentrationsfähigkeit, insbesondere dann, wenn diese stickige Luft noch zusätzlich durch die Kühlung der heißen Bauteile des optischen Projektors erwärmt wird.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und eine Möglichkeit zu schaffen, mit dem Betrieb des optischen Projektors die Raumluft zu verbessern.
Die Erfindung besteht darin, daß im oder am Kühlluftweg ein oder mehrere Räume und/oder Vorrichtungen und/oder Behälter für die Aufnahme von Körpern oder Flüssigkeiten zur Luftverbesserung und/oder Luftkonditionierung angeordnet sind.
Ein derartiger optischer Projektor verbessert die Luftverhältnisse rings um ihn herum. Insbesondere dann, wenn die aus dem Projektor ausströmende Kühlluft in Richtung des aus dem Projektor austretenden Lichtstrahles geleitet wird, ist der vom Lichtstrahl durchwanderte Weg weitgehend frei von Rauch. Der in unmittelbarer Nähe des optischen Projektors arbeitende Vortragende arbeitet in einem verbesserten Raumklima und kann somit sich besser auf seinen Vortrag konzentrieren. Solange der optische Projektor in Betrieb ist, wird das gesamte Raumklima günstig beeinflußt.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Räume für die Aufnahme von Körpern oder Flüssigkeiten zur Luftverbesserung und/oder Luftkonditionierung zwischen dem zu kühlenden Bauteil des Projektors und den Luftaustrittsöffnungen angeordnet sind. Die durch Kühlung der heißen Projektorbauteile mäßig erwärmte Luft vermag mehr von den Luftkonditionierungsmitteln aus den Körpern oder Flüssigkeiten zur Luftverbesserung zu verdunsten als Luft von normaler Zimmertemperatur.
Vorteilhaft ist es, wenn der Behälter mit dem Mittel zur Luftverbesserung und/oder Luftkonditionierung oben offen ist oder in seiner Oberseite Öffnungen aufweist, welche vorzugsweise durch eine Faserschicht abgedeckt sind. Mit derartigen Behältern läßt sich die erforderliche Menge an Luftkonditionierungsmittel der Raumluft zuführen.
Zur leichteren Nachbeschickung und Nachfüllung ist es zweckmäßig, wenn der Raum für die Aufnahme von Körpern oder Flüssigkeiten zur Luftverbesserung und/oder Luftkonditionierung durch eine im Gehäuse angeordnete Tür oder Klappe zugänglich ist.
Vorteilhaft kann es auch sein, wenn an den Behälter für die Aufnahme von Flüssigkeiten zur Luftverbesserung und/oder Luftkonditionierung ein Verdunster oder ein Ärosolbildner angeschlossen ist. Ein weiterer Vorteil dieser Ausführung eines optischen Projektors ist es, daß außer dem Gebläse innerhalb des optischen Projektors kein weiteres Gebläse von Luftverbesserern, Rauchverzehrern, Luftkonditionierern oder Aerosolbildnern im Raum zu laufen braucht, welches durch seine Geräusche den Vortrag stören würde. Solche Geräte sind sonst an Stellen des Raumes angeordnet, wo sie oftmals nicht so wirkungsvoll arbeiten können; die erfindungsgemäße Anordnung und Integration dieser Geräte im optischen Projektor erbringt den Vorteil mit sich, daß die verbesserte oder konditionierte Luft gerade dort entsteht, wo sie am dringensten benötigt wird.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Overhead-Projektor mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 ein Episkop mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, teilweise im Schnitt.
Der Overhead-Projektor der Fig. 1 besteht aus einer Grundplatte 1, welche an ihrer Oberseite durch eine durchsichtige Schreibplatte abgeschlossen ist, unter der sich eine Fresnellinse und ein Spiegel befinden. An dieser Grundplatte 1 ist in Form eines Armes 2 ein Gehäuse befestigt, welches in seinem vertikalen Teil ein elektronisches Netzgerät und in seinem horizontalen Teil das Objektiv 3 und die aus Lampe 4, Reflektor 5 und Kondensor 6 bestehende Lichtquelle aufnimmt. In dem Scheitel des abgewinkelten Gehäuses 1 ist das vom Motor 7 angetriebene Kühlgebläse 8 angeordnet. Dieses Kühlgebläse bläst Luft in zwei Richtungen, nämlich in den vertikalen Teil des Gehäuses 2 und von dort in die Grundplatte 1 zur Kühlung der Fresnellinse. Die hier über diesen Kühlluftweg laufende Luft tritt aus Luftaustrittsöffnungen 9 aus. Vor diesen Luftaustrittsöffnungen 9 befindet sich ein Raum 10 für die Aufnahme eines stabförmigen Luftverbesserungskörpers, über den die Kühlluft hinwegstreicht. Der andere Luftweg verläuft von den Lufteintrittsöffnungen 12 zu den Luftaustrittsöffnungen 13 im Bereich des Umlenkspiegels 14. Hier ist ein Behälter 15 untergebracht, der mit einer Flüssigkeit zur Luftverbesserung gefüllt ist und nach oben hin durch eine Faserschicht 16, eine Filzschicht abgeschlossen ist. Diese ist winkelförmig angeordnet und reicht bis auf den Grund des Behälters. Sie saugt sich mit der Flüssigkeit voll, über die die Kühlluft hinwegstreicht und verdunstete Flüssigkeit mit sich nimmt.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2, einem Episkop, ist ebenfalls eine aus Lampe 4, Reflektor 5 und Kondensor 6 bestehende Lichtquelle angeordnet, welche ihr Licht auf den Vorlagentisch 17 wirft. Der optische Strahlengang verläuft von diesem Vorlagentisch 17 über den Umlenkspiegel 14 in das Objektiv 3. Durch Lufteintrittsöffnungen 12 wird Kühlluft mittels des Kühlgebläses 8 angesaugt, an der Lichtquelle vorbeigeführt und durch die Luftaustrittsöffnungen 13 wieder aus dem Gehäuse 2 des Episkops herausgeführt. Vor den Luftaustrittsöffnungen befindet sich ein Faserstoffnetz, vorzugsweise ein Netz aus Baumwollgarn 18, welches in einen Rahmen 19 eingespannt ist und mit einer luftverbessernden Paste bestrichen ist. Beim Hindurchführen der Kühlluft durch die Löcher bzw. Maschen dieses Netzes verdunsten luftverbessernde Bestandteile diese Paste.
  • Liste der Bezugszeichen  1 Grundplatte
     2 Gehäuse
     3 Objektiv
     4 Lampe
     5 Reflektor
     6 Kondensor
     7 Motor
     8 Kühlgebläse
     9 Luftaustrittsöffnungen
    10 Raum
    11 Luftverbesserungskörper
    12 Lufteintrittsöffnungen
    13 Luftaustrittsöffnungen
    14 Umlenkspiegel
    15 Behälter
    16 Faserschicht
    17 Vorlagentisch
    18 Netz
    19 Rahmen
    20 Tür

Claims (5)

1. Optischer Projektor, bestehend aus einem Objektiv und einem die Lichtquelle und ein Kühlgebläse aufnehmenden Gehäuse, in welchem mindestens ein von Lufteintrittsöffnungen zu Luftaustrittsöffnungen führender Kühlluftweg verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß im oder am Kühlluftweg ein oder mehrere Räume und/oder Vorrichtungen und/oder Behälter für die Aufnahme von Körpern, Pasten oder Flüssigkeiten zur Luftverbesserung und/oder Luftkonditionierung angeordnet sind.
2. Optischer Projektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Räume (10) und/oder Vorrichtungen (18) und/oder Behälter (15) für die Aufnahme von Körpern, Pasten oder Flüssigkeiten zur Luftverbesserung und/oder Luftkonditionierung zwischen dem zu kühlenden Bauteil (4) des Projektors und den Luftaustrittsöffnungen (13) angeordnet sind.
3. Optischer Projektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (15) oben offen ist oder in seiner Oberseite Öffnungen aufweist, welche vorzugsweise durch eine Faserschicht (16) abgedeckt sind.
4. Optischer Projektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum für die Aufnahme von Körpern oder Flüssigkeiten zur Luftverbesserung und/oder Luftkonditionierung durch eine im Gehäuse (1) angeordnete Tür (20) oder Klappe zugänglich ist.
5. Optischer Projektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Behälter (15) ein Verdunster oder ein Aerosolbildner angeschlossen ist.
DE19863600775 1986-01-14 1986-01-14 Optischer projektor Withdrawn DE3600775A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1496391A1 (de) * 2003-07-10 2005-01-12 Sony Corporation Projektionsanzeigegerät und Lampenkühlvorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1496391A1 (de) * 2003-07-10 2005-01-12 Sony Corporation Projektionsanzeigegerät und Lampenkühlvorrichtung
US7237905B2 (en) 2003-07-10 2007-07-03 Sony Corporation Projection type display apparatus and lamp cooling apparatus

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