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DE369599C - Strohpresse mit einem Zufuehrungs- und Pressrahmen - Google Patents

Strohpresse mit einem Zufuehrungs- und Pressrahmen

Info

Publication number
DE369599C
DE369599C DEM72895D DEM0072895D DE369599C DE 369599 C DE369599 C DE 369599C DE M72895 D DEM72895 D DE M72895D DE M0072895 D DEM0072895 D DE M0072895D DE 369599 C DE369599 C DE 369599C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
straw
rake
feed
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM72895D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GNASCHWITZ B BAUTZEN MASCHF
Original Assignee
GNASCHWITZ B BAUTZEN MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GNASCHWITZ B BAUTZEN MASCHF filed Critical GNASCHWITZ B BAUTZEN MASCHF
Priority to DEM72895D priority Critical patent/DE369599C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE369599C publication Critical patent/DE369599C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/10Feeding devices for the crop material e.g. precompression devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. FEBRUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 369599 KLASSE 45 e GRUPPE
Hermann Lehmann, Maschinenfabrik Gnaschwitz b. Bautzen in Gnaschwitz b. Bautzen.
Strohpresse mit einem Zufiihrungs- und Preßrahmen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1921 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine vereinfachte Strohpresse, bei der alle für eine Strohpresse notwendigen Arbeitsvorgänge nur durch einen Zufiihrungs- und Preßrechen bewirkt werden.
Solche vereinfachte Strohpressen sind an sich bereits bekannt, jedoch trugen sie für die oberhalb der Presse sich bewegenden Rahmen oder Rechen ein besonderes und umständliches Gestell auf der eigentlichen
06959$
Presse und beanspruchten daher die Maschine beim Preßvorgang in so ungünstiger Weise, daß eine zuverlässige Strohzuführung und feste Pressung nicht möglich war. Auch wurde die Herstellung der Presse dadurch wesentlich verteuert. Ferner waren bei diesen Pressen mindestens zwei vor bzw. über dem Preßraum angeordnete Rechen notwendig, von denen der eine von dem aus der to Dreschmaschine kommenden Stroh kleine Mengen abteilte und sie gewissermaßen als Strohordner einzeln in die Bahn des anderen Rechens führte, \*on dem zweiten Rechen wurden die Strohschwaden hinterfaßt und in den Preßraum geschoben.
Diesen vereinfachten Pressen gegenüber unterscheidet sich die Erfindung durch ihre weitere Vereinfachung und durch die günstigere Anordnung des Rechens. Der sogenannte Strohordner ist durch die Anordnung und Lagerung des Rechens ganz entfallen. Der gleichzeitig für das Zuführen und Pressen des Gutes dienende Rechen, der, wie üblich, mittels einer an einem Ende angreifenden Gelenkstange am Maschinengestell befestigt ist, wird in bekannter Weise mittels einer in seiner Mitte angreifenden Kurbel so angetrieben, daß seine freien Enden eine Ellipse beschreiben und ist gemäß der Erfindung unterhalb des Preßkanals angeordnet, wodurch erreicht wird, daß seine Zinken in der hintersten Lage die Mündung des Kanals , freigeben.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch dargestellt.
Abb. ι ist ein Mittelschnitt mit punktierter Gestellansicht,
Abb. 2 die Hinteransicht der Presse. Es sind in Abb. 1 vier Arbeitsstellungen I, II, III und IV dargestellt.
α ist das Pressengestell, b der Pressenraum, der sich bekanntermaßen durch Herunterbiegen der Decke verengt. Das Stroh fällt auf den Pressentisch c und gelangt von dort über die Decke d in den vorderen Preßkanal b. An den am Gestell α gelagerten Wellenzapfen c sitzen zwei Zahnräder /, die in Exzentern die Welle g tragen, auf der der in Form eines zweiseitigen Hebels ausgeführte Rechen h sitzt. Letzterer wird atr seinem unteren Teile von zwei Gelenkstangen i geführt, die am vorderen Gestellteil α unter dem Preßkanal drehbar gelagert sind. Durch diese unter dem Preßkanal gewählte Anord-ί nung wird jeder sperrige Aufbau überflüssig und der Bau der Maschine ganz wesentlich vereinfacht. Der Arbeitsgang der Maschine verläuft wie folgt:
Infolge der langen Gelenkstangen i kommt der Rechen h in der äußersten hinteren Stellung so zu liegen, daß der Preßkanal für das einfallende Stroh völlig freiliegt. Auf Grund dieser Anordnung stoßen die nebeneinanderliegenden Rechenzinken nach Arbeitsstellung I von unten kommend ganz hinten am Pressentisch durch die in- demselben vorgesehenen Schlitze und reichen bis unmittelbar an die Strohschüttler der Dreschmaschine, ohne irgendwelchen leeren Raum zwischen diesen und der Rechenbahn frei zu lassen, hinterfassen eine bestimmte Strohmenge, schaffen sie in schräger Stellung (Arbeitsstellungen II und III) über den Pressentisch und verrichten selbst die Arbeit, die bei bekannten Pressen ähnlicher Art ein zusätzlicher Rechen oder Zinken verrichtet. Im weiteren Verlaufe des Arbeitsvorganges (Arbeitsstellung III) hat der Rechen das Stroh in den Preßkanal hineingestoßen und verschließt den Kanal, indem er mit seinem obersten Teil durch die Pressendecke hindurchragt. In senkrechter Stellung zum Preßboden drückt er das Stroh in den Proßkanal hinein und leistet hierbei die Arbeit des Preßkolbens- (Stellung IV). Alsdann streift der Rechen in senkrechter Stellung zum Preßboden am festgepreßten Stroh herunter und verschwindet durch Schlitze. im Preßboden. Durch diese besonders ausgewählte Anordnung des Rechens wird erreicht, daß vom Stroh keine nachziehenden Schwänze, die ein ungehindertes Weiterrutschen des Strohes verhindern, gebildet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Strohpresse mit einem Zuführungs- und Preßrechen, welcher mittels einer an einem Ende angreifenden Gelenkstange am Maschinengestell befestigt ist und durch eine etwa in seiner Mitte angreifende Kurbel so angetrieben wird, daß seine freien, die Zuführung und den Preßdruck bewirkenden Enden eine elliptische Bahn beschreiben, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen unterhalb des Preßkanals so angeordnet ist, daß er bei seiner hintersten Stellung die Mündung des Preßkanals freiläßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM72895D 1921-03-12 1921-03-12 Strohpresse mit einem Zufuehrungs- und Pressrahmen Expired DE369599C (de)

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DE369599C true DE369599C (de) 1923-02-21

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