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DE369228C - Brenner fuer fluessige Brennstoffe, insbesondere fuer Naphtharueckstaende - Google Patents

Brenner fuer fluessige Brennstoffe, insbesondere fuer Naphtharueckstaende

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Publication number
DE369228C
DE369228C DEC30511D DEC0030511D DE369228C DE 369228 C DE369228 C DE 369228C DE C30511 D DEC30511 D DE C30511D DE C0030511 D DEC0030511 D DE C0030511D DE 369228 C DE369228 C DE 369228C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
fuel
carburetor
vapors
burner according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC30511D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EDOUARD COUDERT
Original Assignee
EDOUARD COUDERT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EDOUARD COUDERT filed Critical EDOUARD COUDERT
Application granted granted Critical
Publication of DE369228C publication Critical patent/DE369228C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • F23D11/441Vaporising devices incorporated with burners
    • F23D11/443Vaporising devices incorporated with burners heated by the main burner flame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Brenner für flüssige Brennstoffe, insbesondere für Naphtharückstände. Es sind bereits Düsenbrenner für flüssige Brennstoffe bekannt, bei denen ein Vorwärmeraum für die Flüssigkeit, eine einstellbare Injektordüse sowie zur Düise parallel verlaufende Zuführungsrohre vorgesehen sind, welche zu einem im Wirkungsbereich der Flammneliegenden ringförmigen Vergaser führen und den Brenner bzw. Vergaser speisen, ohne selbst als Vergaserrohre zu wirken. Diese bekannten Vorrichtungen setzen sich aus nur umständlich auf- und demontierbaren und schwer zu reinigenden Bauteilen zusammen und gestatten ferner nicht, eine Regelung der zugeführten Menge des flüssigen Brennstoffes durch den in dem Vergaser herrschenden Druck selbst bewirken zu können.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Brenner, dessen Teile in rascher und bequemer Weisse auseinandergenommen und nach erfolgter Reinigung wieder zusammengefügt wer-,den können, wobei die zur Düse parallelen Zuführungsrohre als Vergaser ausgebildet sind und zu einem als Samrmler wirkenden Ringraum führen, welcher aus ineinandergeschachtelten, durch wenige (z. B. drei) Bolzen zusammengehalltenen Teilen besteht. Die Flammne bestreicht die zu erhitzenden Teile mittels eines an sich bekannten Ltuftzuführungskegels und gestattet, die jeweilig erforderliche Luftmenge mittels einer einfachen, durch die Geschwvindigkeit des Brenngases und seine Entspannung hervorgerufenen Saugwvirkung zutreten zu lassen. Ferner ist eine Sicberheitseinrichtung vorgesehen, welche selbsttätig den Zutritt des Brennrstoffes zu dem Feuerraum aunfhören läßt, sobald bestimmte Arbeitsbedingungen eingetreten sind. Da der Brenner ständig mit Gas gespeist wird, so kann man die Arbeitswveise der Vorrichtung bei jedem Gang des Motors entsprechend regeln.
  • Die Zeichnungen zeigen mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. I ist ein lotrechter Schnitt teilweise in Ansicht der einen Ausführungsform der Vorrichtung; Abb. 2 ist die entsprechende Draufsicht, Abb. 3 die Endansicht von linkes in Abb. I gesehen; Abb. 4 ist eine Abänderung des Vergasers; Abb. 5 ist die entsprechende Stirnansicbt von rechts in Abb. d4 gesehen.
  • Abb. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des Brenners im Schnitt; Abb. 7 ist ein Querschnitt mach der Linie VII-VII der Abb. 6; Abb. 8 ist ein Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Abb. 6.
  • Der flüssige Brennstoff (Schweröd, Mazut u. dgl.) findet Aufnahme in denn Speisebehälter I, aus welchem er durch die Leitung 2 zu der Vorrichtung zufließt; die Leitung 2 ist zu diesem Zwveck mit nichtgezeichneten Abschlußorganen versehen. Die Leitung 2 ist mittels des Mitnehmerventils 3 mit der Leitung d4 verbunden, welche den Brennstoff zudem Vergaser überleitet. Der von dem flüssigen Brennstoff genommene Verlauf ist durch die Pfeile i veranschaulicht. Der Behälter I kann offen sein oder auch verschlossen und unter Druck gesetzt werden. Anstatt in der Nähe des Brenners angeordnet zu sein, wie in der gezeichneten Auführangsform gezeigt ist, kann der Behälter auch an irgendeiner entfernten Stelle montiert sein, insbesondere an solcher, wo die Temperatur genügend hoch ist, um den Brennstoff derart vorzuwärmen, daß die Anzahl der zum Vergasen notwendigen Kalorien wesentlich vermindert wird.
  • Der Vergaser ist in folgender Weise ausgebildet: Es sind zwei Paare von Hohlringen, 5, 6 einerseits und 7, 8 anderseits, vorgesehen, welche imn Querschnitt kegelstumpfförmig sind und sich ineinander schachteln, wobei die Abdichtung der einzelnen Ringe jedes Paares durch den nächfolgend beschriebenen Anpreßdruck bewerkstelligt wird. Die beiden Ringpaare stehen untereinander mittels der Rohre 9 in Versbindung, in welchen sowohl die zu vergasende Brennflüssigkeit wie auch die von der Vergasung entstehenden Dämpfe kreissen, welch letztere in demn rohrförmigen Sammler Io gesammelt werden. Der Sammler Io stützt sich einerseits auf den Ring 8 und anderseits auf zwei radiale Armne II und I2.
  • Der Sammler Io ist mittels eines doppelkeigelförmigen Anschltußstüickes I3 an die Samnmelleitung I4 angeschlossen, durch welche die Dämpfe nach den Rohren I5 und I6 geleitet werden, aus denen sie in die Rohre I7 und I8 gelangen, durch welche das Düsenrohr I9 des Brenners gespeist wird. Inn Düsenrohr I9 ist die Nadel 2o achsial angeordnet, welche durch das Handrad 2I gesteuert werdelcn kann und die Düsenöffnung 22 regelt, so daß die Menge der Brennstoffdämpfe beliebig geändert werden kann.
  • Man kann auch den Zufluß des flüssigen Brennstoffes aus dem Behälter I selbsttätig regeln. In diesem Fall wind das Handrad 2I mittels einer geeigneten Vorrichtung selbsttätig gesteuert, welche entsprechend den Temperatur- und Druckänderungen arbeitet.
  • Die Brennerdüse I9 mündet in den Innenraum eines zum Luftansaugen dienenden Kegels 23, welcher durch die Wandung p der Feuerung hindurchtritt und auf Armen 24 montiert ist, deren Enden auf den Rohren I5 und I6 längsverschiebbar sind, so daß die Lage des Kegels 23 in :bezu,g auf ,die Düsenöffnung 22 beliebig eingestellt wenden kann.
  • Der von den Dämpfen biefoilgte Verlauf ist durch die Peile v veranschaulicht.
  • Das Montieren der den Vergaiser bildeniden Rohre sowie das Demontieren dersellben wird durch kegelmuffenarti,ge Verbindung der Hohlringe 5, 6 bztw. 7, 8, ferner durch ebensolche Verbindung der Rohre 9 mit den Ringen 6 und 7, und schließlich, durch .ebensolche Verbindung des doppelkegelförmigen Stückes I7 mit den Sammnelrohren Io und I4 erleichtert. Durch diese Ausbildung der Verboindutngsstellen kann eine Abdichtung dadurch in sicherer Weise bewirkt werden, daß die gesaiten Rohre durch Verstellen der Schraubenmuttern 25,ä6 auf Gewinklen 27, 28 der Rohre I5, I6 durch Vermittluüng der Traverse 46 zusammengepreßtwerden.
  • In ähnlicher Weise erfolgt die dichte Verbindung der Rohre I7 und I8 einerseits mit den Rohren I5, I6 und anderseits mit dem Düsenrohr I9 und zwar mittels zweier halbzylinderförmniger Preßringe 29, 30, welche sich um die Rohre I5, I6 herumlegen und durch einen Bügel 3I mit der Preßschraube 32 zusammengehalten werden.
  • Es Ist ferner eine Sicherheitsvorrichtung vorgesehen, welche den sellbsttätigen Stillstand, der Vorrichtung unter gewissen Arbeitsbedingungen gestattet. Zu dienemn Zweck ist auf der Leitung 4 ein Entlalderohr 33 angeordnet, welches an der Verbindungsstelle mit der Leitung 4 mit einer Öffnung 34 versehen ,ist, die durch eine Nadel 35 bei normalem Betrieb geschlossen wird. Der im Benälter I enthaltene Brennstoff ergießt sich dann durch die Leitung 4 in den Vergaser. Die Nadel 35 bildet ein Ganzes mit denn Schwimmer 36, welcher innerhalb eines Zylin-,ders 37 frei angeordnet ist, welcher einerseits unmittelblar mit der Leitung 4 und anderseits durch ein Röhrchen 38 mit dem Rohr I5, wedlches die Dämpfe zum Düsenrohr verbringt, in Verbindung steht, so daß der Druck im Innern des Zylinders 37 gleich Ist dem jenigen im Düsenruhr. Der Schwvimmer 36 trägt federnde Greifer 39, welche derart ausgebildet sind, daß sie, wenn der Schwimmer sich um eine bestimmte Höhe hebt, über einen Doppelpegel 4o lherumgreifen können, der von einer Stange 4I getragen wird. Die Stange 4I ist durch die Ausgleichsfeder 42 belastet.
  • Sobald der Flüssigkeitsispiegel im Innern des Zylinders 37 aus irgendwelchem Grunde, durch welchen die richtige Arbeitsweise der Vorrichtung beeinträchtigt wind, eine gevisse Höhe erreicht hat, so hat sich der Schwimmer tun eine entsprechende Höhe so weit gehoben, daß die Greifer 39 über den Doppelkegel 4o eingreifen und an diesem letzteren vorübergehend befestigt bleiben. In dieser Lage wird die Nadel 35 oberhalb ihres Sitzes 34 im Abstand gehalten, so daß dass Entladerohr 33 geöffnet wird. Die Speisung des Verdampfers hört dann auf, wobei gleichzeitig das Mitnehmerventi'l 3 durch die gesteigerte Durchflußgeschwindigkeit des Brennstoffes aus dem Rohr 2 in dass Rohr 33 selbsttätig geschlossen wird.
  • Nachlem die, Betriebsstörung aufgehoben worden ist, kann die Verrichtung dadurch widder in Gang gesetzt werden, daß man die Greifer 39 aus dem Einsgriff mit denm Doppelkegel 4o bringt und die Nadel 35 auf den Sitz 34 zurückbringt. Zu diesem Zweck wird die Stange 4I so weit gehoben, daß die Enden der Greifer 39 auf einen festen Anschlag des Zylinderdeckels auftreffen, so daß der Doppelkegel 4o angestreift wird und sich der Schwimmer 36 sowie die Nadel 35 unter der Wirkung des Eigengewichtes senken können.
  • Der Vergasser kann nunmehr wieder mit Gens Brennstoff gespeist werden. Dieses Wiederingangsetzen kann auf gleiche Weise bewerkstelligt werden wie das normale Ingangsetzen, d. h. durch Erhitzen des Vergasers durch eine zusätzliche Heizquelle 43, wodurch in dem Vergaser ein genügender Druck erzeugt wird, um das geschlossene Mitnehmnerventil 3 in seine ursprüngliche Lage zurückzubringen, welche es beim normalen Betrieb einnehmen soll. Das Wiederingangsetzen könnte ebenfalls durch Betätigung einer Nadel 44 eines Uirmglaufskanals 45 bewirkt werden, wie dies in Abb. I strichpunktiert angedeutet ist.
  • Die Traverse 46 kann mit Verteil aus einem katalytisch wvirkenden Metall, wie z. B. Nickelstahl, besteben und derart angeordnet sein, daß die aus der Düse austretenden Dämpfe auf die Traverse auftreffen und' sich entzünden. Durch diese Anordnung werdendank besonderen Eigemnschaften des katalytischen Metalls die Übelstände verhütet, welche durch die Kohlenstoffablagerung auf Teilen hervorgerufen werden, die sich in der Nähe der Verbrennungszone der Kohlenwasserstoffe befinden.
  • Zwecks Ingangsetzens der Vorrichtung wird die zusätzliche Heizquelle 43 angezündet, so daß die Vergasung der im Vergaser bereits vorhandenen Brennflüssigkeit angelassen wird. Durch die erzeugten Dämpfe wird dann die Flamme des Düsenrohres I9 zum Entstehen gebracht, wodurch der normale ununterbrochene Betrieb eingeleitet wird.
  • Die in der Zeichnung dangestellte wagerechte Anordnung der Vorrichtung könnte übrigens auch durch eine lotrechte oder geneigte ersetzt nvex,den, wobei 'die Neigung derart gewählt werden muß, daß die Austrittsöffnung.der aufs dem Vergaser tretenlden Dämpfe stets auf einer höheren Stelle gelegen ist als diejenige, an welcher der Brennstoff in den Vergaser eintritt.
  • In Abb. 4 -und 5 ist eine andere Ausführunig@s,fiarm des. Vergasers dargestellt, bei nvelcher die Teile 4 bis .9 die gleichen sind, wie in bezug auf Abb. I und 2 beschrieben. Die Ringe 7 urid 8 .sind hier mit ringförmigen Fortsätzen 7', 8' versehen, welche sich derart ineinanderfügen, daß zwischen ihnen ein freier Raum Id4 entsteht, welcher als Samnmnler für die zu den Rohren I5, I6 gehenden Dämpfe dient. Der Ring 8 ist außerdem stellenweise mit Rippen Io2 versehen, welche sich gegen die innere Fläche des Ringes 7 äbstiitzen, so daß zwischen dem Hohlraum des Ringes 7 und dem Raum I4 Durchtrittsöffnungen entstehen.
  • Das Zusammenfügen der Teile 5, 6, 7, 8 wird hier in folgender Weise bewirkt.
  • Der Fortsatz 8' des Ringes 8 besitzt einen Plansch Io3, in dessen Öffnungen ro4 die Enden von drei Zugstangen Io5 eingeschraubt sind, während die anderen Enden dieser Stangen frei durch die Öffnungen Io6 hindurchgelhen, welche in Platte Io7 von dreieclkiger Gestalt vorgesehen sind. Diese Platte stützt sich auf den Bodenteil des Ringes 5 und kann an diesen letzteren durch Schraubenmuttern Io8 angepreßt werden, woraus ersichtlich ist, daßgleichzeitig auch dass dichte Zusammenfügen sämtlicher Teile 5 bis 9 stattfindet.
  • Die Platte Io7 besitzt in ihrer Mitte eine Öffnung ro7', welche den Durchtritt der Brennerflamme zu den Rohren 9 des Vergasers ermöglicht.
  • Die Traverse 46 aus katalvtischem Metall. z. B. Nicikelstahl, welche von der Flamme getroffen wird, wird in diesem Falle durch die beiden Rohre I5 und I6 getragen, zu welchem Zweck die Traverse 46 an ihren Enden 46'' entsprechend umgebogen ist.
  • Mit Bezug auf die Ab-b. 6, 7 und 8 ist ersichtlich, daß der Vergaser aus zwei konzentrischen Rohren I und 2 zusammengesetzt ist, zwischen welchen ein freier Raum 3 gebildet ist, der zur Aufnahme einer dünnen Wellblechplatte d4 dient. Auf diese Weise wird eine Reihe von parallelen Kanälen gebildet. Die Enden der Rohre I und 2 sind in zwei PMrofilringen 5 und 6 eingelassen. Der Ring 6 trägt ferner ein Rohr 7, durch welches der Brennstoff zum Vergaser belangt, während ein Rohr 8 durch den Ring 6 hindurchgeführt ist und in den oberen Raum 5 ausmündet. Das Rohr 8 dient zur Aufnrahme der Dämpfe, welche durch die Rohre 9 und Io zum Brenner gelangen. Das Rohr 9 ist an das Rohr 8 durch Vermittlung der Stopfbuchse II angeschlossen. Der Ring 6 ist mit einer Ausnehmung I2 versehen, welche den Eintritt des Brennstoffes in den Ringraum 3 gestattet, während der Ring 5 mit einer Ausnehmung I3 versehen ist, welche das Entweichen der Dämpfe zum Rohr I8 ermöglicht.
  • Der Brenner 9 wird durch ein Rohr I4 gebildet, welches mit einer Kappe I5 überdeckt ist, die mit einer mittleren Düsenöffnung versehen ist. In diese letztere kann die Nadel I6 mehr oder weniger eindringen, deren Stange I7 durch die Stopfbuchse I8 hindurchgeführt ist. Die Steuerung der Nadel I7 zwecks Öffnens, Regelns und Schließens der Düsenöffnung wird vorteilhaft in folgender Weise bewerkstelligt: Auf der Welle 2o sind exzentrisch zwei mit Schlitzen 2I versehene Scheuben I9 befestigt, wobei in die Schlitze (oder in einen derselben) der Zapfen 22 eines den Kopf der Stange I7 bindenden Anschlußstiückes 23 eingreift. Die Welle 2o ist in den Lagern 24 gelagert und kann durch geeignete Einrichtung winklig verstellt und in beliebiger Lage festgestellt werden, wodurch die Nadelspitze 16 in zwecedkentsprechender Lage in bezug auf die Düse eingestellt werden kann. Die La,ger 24 und die Stützen 25 des Brennrohres Id4 sind auf einer Schussel 26 befestigt, Das Ansaugen der Luft um den Brenner herum wird durch den Doppelkegel 27 gesichert, welcher mittels der Greifer 28 gehalten wird. Diese Greifer können mit einem perforierten Stück zusammenwirken, un die Einregelung des Luiftzuges zu ermögleichen. Der beschriebene Brenner besitzt eine verhältnismäßig geringe Vergasungsfläche und ist dank seiner Einfachheit hauptsächlich für Koch- und Heizfeuerungen bestimmt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Brenner für flüssige Brennstoffe, insbesondere für Naphtha-Rückstände u. dgl., gekenmzeichnet durch eine durch die Brennstoffdämpfe gespeiste und in einem Luftzugkegel ausmündende Injektordüse, deren Austrittsöffnung von Hand oder selbsttätig mittels eigner durch Temperatur-und Druckänderungen gesteuerten Einrichtung geregelt werden kann, ferner durch einen derart ausgebildeten und angeordneten Vergaser, daß die Beheizung desselben durch unmittelbare Kalorienausrnutzlun g der aus der Düse austretenden Flamme moglich ist, und zwar dadurch, daß ein Kranz von paralle9 zur Düse verlaufenden Vergaserröhren zwischen zwei Hohlringen angeordnet ist, wobei die Verbindung zwischen den Röhren und deal Hohlringen sowvie zwischen den beiden Teilen der zweiteilig als ineinander geschachtelte, im Querschnitt kegelstumpfförlrniige Körper ausgebildeten Hohlringen untereinander (durch Kagglflächen gesichert ist, weiche in achsialer Richtung aneinrandergepreß.t wenden können, und zwar vorzugsweise mittels einer Traverse aus katalytischem Metall, auf welche die aus der Düse austretenden ,Brenngaseauftreffen, ,zum Zweck, die Kohlenstoffa(billaberung an den der Verbrennungslstelle der Kohlenwasserstoffe benachbarten Stellen zu vermeiden, wobei ferner zwecks leichter Demontierbarkeit die vom Vergaser zur Düse führenden Rohre durch gegeneinander anpreßbare Kegelflächen aneinander abgedichtet werden; gekennzeichnet ferner durch eine Sicherungseinrichtung, welche den Brennstoffzufluß unter bestimmten Arbeitsbedingungen Gselbsttätig unterbricht, wobei ferner der den Brennstoff enthaltende Behälter in der Näbe des Brenners ungeordnet isst, jedoch auch an einer Stege montiert werden kann, an welcher die Temperatur genügend hoch ist, um den Brennstoff derart vorzuwärmen, daß in bezug auf die der EFlamme zu entnehmenden, Kalorienmenge Wärmeersparnis erzielt und die Vengasung erleichtert wird.
  2. 2. Brenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in bezug auf die Düse hintere Paar der ineinander geschachtelten Hohlringe des Vergasers mit sich aneinander anschließenden Fortsetzen versehen eist, zwischen welchen ein zum Sammeln der Dämpfe bestimmter Hohlraum dadurch gebildet wird, daß an dem einen Hohlring stellenweise vorgesehene Rippen sich gegen die Innenwand des anderen Hohlringes stützen, wodurch der Dampfdurchtritt aus diesem letzteren Hohlring in den Hohlraum ermöglicht ist.
  3. 3. Brenner nach Anspruch i bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hinterste Hohlring mit einem Flansch versehen ist, in welchen Zugstangen eingreifen, deren vordere Enden Schraubenmuttern tragen, die gegen eine sich gegen den vordersten Hohlring stützende Platte angepreßt werden können, wobei die Platte in ihrer Mitte eine zuem Durchtritt der Flamme nbestimmte Öffnung aufweist, vor welcher die Traverse aus katalytischem Metall in Gestalt eines dünnen Stabes angeordnet ist, dessen Enden entsprechend gebogen sind und abnehmbar auf den die Dämpfe zur Düse führenden Rohre aufruhen.
  4. 4. Brenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergaser aus zwei konzentrischen Rohren besteht, zwischen welchen ein dünnes Metallwellblech derart eingeschaltet ist, daß eine Reihe von parallelen Kanälen entsteht, wobei die Rohre mit ihren Enden in zwei parallele Profilringe dicht eintreten, in deren einem eine zuem Eintritt der zu vergasenden Flüssigkeit und in deren anderem eine zum Austritt der gebildeten Dämpfe bestimmten Ausnehmung vorgesehen sind.
  5. 5. Brenner nach Anspruch I und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsennadel rauf einer Stange sitzt, deren Ende mittels eines Zapfens in Schilitze von zwei exzentrisch auf einer Welle gelagerten Scheiben eingreift, wobei die Welle winklig verstellbar ist und in einer bestimmten Winkellage festgestellt werden kann, um die Naclel in b ezug auf die Düsenöffnung einzustellen.
  6. 6. Brenner-nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Abflußkanal ein Entladerohr artgeordnet ist, dessen Öffnung durch einen Schwimmer gesteuert wird, welcher in einenm unter dem Druck der in die Brennstoffdüse tretenden Dämpfe steht und (bei Betriebsstörungen durch den zufließenden Brennstoff gehohen und festgestellt wird, wodurch der zufließende Brennstoff frei in das Entladerohr ergossen wind, ohne zum Vergaser zu gelangen.
  7. 7. Brenner nach Anspruch i -bis 6, dadurch gekennzeichnet, @daß .die Brennstoffdämpfe zur Düse euführenden Rohre durch Kegelflächeniverbiri(diung unter sich 'Und mit der Düse verbunden sind und an ;den Verbindungsstellen durch einen Anpreßdruek verdichtet werden können.
DEC30511D 1920-04-20 1921-04-19 Brenner fuer fluessige Brennstoffe, insbesondere fuer Naphtharueckstaende Expired DE369228C (de)

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DE (1) DE369228C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200461B (de) * 1958-06-10 1965-09-09 Webasto Werk Baier Kg W Mit fluessigem Brennstoff arbeitender Druckverdampferbrenner

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200461B (de) * 1958-06-10 1965-09-09 Webasto Werk Baier Kg W Mit fluessigem Brennstoff arbeitender Druckverdampferbrenner

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