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DE369076C - Vorrichtung zum Entzuenden von Feuerungen, insbesondere bei Dampfkesseln - Google Patents

Vorrichtung zum Entzuenden von Feuerungen, insbesondere bei Dampfkesseln

Info

Publication number
DE369076C
DE369076C DED41498D DED0041498D DE369076C DE 369076 C DE369076 C DE 369076C DE D41498 D DED41498 D DE D41498D DE D0041498 D DED0041498 D DE D0041498D DE 369076 C DE369076 C DE 369076C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
air
compressed air
burner
protective hood
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED41498D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUDOLF DINGLINGER
Original Assignee
RUDOLF DINGLINGER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUDOLF DINGLINGER filed Critical RUDOLF DINGLINGER
Priority to DED41498D priority Critical patent/DE369076C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE369076C publication Critical patent/DE369076C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q13/00Igniters not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Vorrichtung .zum Entzünden von Feuerungen, insbesondere bei Dampfkesseln. Im- Hauptpatent handelt es sich ,um einen Feueranzünder, bei dem die Feuerung durch eine Stichflamme entzündet wird, wobei die Brennerd'isie durch eine teils über und - teils unter derselben legende Schutzhäube gegen Verstopfen, Verschlacken und Verfbrennen geschützt wird. Es kommt faber öfter vor, daB die Schutzhawbe zu stark @erwärmt-wird und an den Enden daher verbrennt. Dieser Nachteil kann in. einfachster Weise durch geeignete Kühlung-der -Schutzhaube verhindert werden.
  • Zu diesem Zweck wird .die Schutzhaube mit Hohlräumen versehen, durch welche zum Kühlen Preßluft oder Frischluft strömt. In Verbindung mit dieser kühlbaren Schutzhaube ist die Art der Sauerstoff- oder der Preßluft und Frischluftzuführung und .die Zuführung des Brenngases von besonderer Wichtigkeit. Gemäß der Erfindung werden die zur Verbrennung erforderlichen Mittel derart zur Brennerdüse geführt, daß durch die Strömungsgeschwindigkeit der Preßluft Luft von außen ungesawgt und dem Brenner zugeführt wird, -so daß man die Gaszuführung bald mach dem Anzünden abstellen kann. Es wird also auch die Zugwirkung @gesteigert, was für .ein schnelleres Entzünden des Brennstoffes sehr wesentlich ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel mit verschiedenairtiger Zuführung der Luftdargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Brenner mit der Länge nach geschnittener Schutzhaube, Abb. a die Anordnung eines trichterförmigen Lufteinsaugrohres und Abb. 3 die Einsaugung von Zusatzluft durch den Gasanschluß.
  • ,Die Schutzhaube a ist mit einem Hohlraum b versehen und an dem Preßluftrohr c befestigt. Letzteres umgibt in bekannter Weise ringförmig das Gasrohr d und ist im Hohlraum der Schutzhaube unterbrochen. Beim Anstellen der Preßluft wird infolge der Strömungsgeschwindigkeit bei deren Austritt aus der Brennerdüse f in -den Hohlraum b der Schutzhaube a durch ein oder mehrere öffnungen gkalte Luft .eingesaugt. Diese durchströmt nun unter kräftiger Kühlung der Schutzhaube a fortgesetzt den Hohlraum b und tritt durch die Öffnungen h aus und fördert alsdann die Entzündung ,des Brennstoffes infolge erhöhter Luftzuführung. oDie Schutzhaube a wird zweckmäßig aus -Gußeisen hergestellt.
  • Die Sauerstoffzuführung zum Rost kann aber noch gesteigert werden,, wenn -man die in Abb. a .dargestellte Anordnung trifft. Hier wird das Brenngas ebenfalls durch das mittlere Rohr i zur Düse geführt, während das Rohr l das sauerstoffhaltige Mittel, beispielsweise Preßluft, zuleitet. Das Rohr l bildet zusammen mit dem auf dem Rohr l angebrachten kegelvgen Ring k eine Ringdüse n. Beide Rohre werden von einem dritten Rohr in umgeben. Letzteres läuft in einen Trichter o aus, mit welchem es unter -Bildung eines Luftspaltes über die Ringdüse n greift.. Nach dem Austritt der Preßluft aus oder Ringdüsen wird dieselbe in dem Rohre m weitergeleitet. Durch den Trichter o wird infolge der Strömungsgeschwdndngkeit noch Frischluftangesaugt und von d er PreBluft mitgerissen zum Rost geleitet. Auf diese Weise wird der Verbrauch an Preßluftbedeutend herabgemindert.
  • ,Sobald eine verhältnismäßig geringere Menge Brennstof=f in Glut gebracht ist, kann das Brenngas abgestellt werden; denn für die Förderung ider Entzündung ist nur noch Sauerstoff, ,der am billigsten in der Luft vorhanden ist, erforderlich. Wird nun in die PreDluftleitung p (Abb. 3) ein Dreiwegehahn r eingeschaltet, so wird mach dem Abstellen des mittleren Brenngasrohres von dem schnellströmenden, sauerstoffhaltigen Mittel (Preßluft) durch !den nach der Außenluft geöffneten Dneiwegehahn Frischluft in das Rohr p eingesaugt und in Odem Rohr s durch :die Brennerdüse - an den Brennstoffgeleitet. Diese Einrichtung ist besonders vorteilhaft, weil keine besondere Lufteinsau@gleitung erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entzünden von Feuerungen, insbesondere bei Dampfkesseln, nach Patent 351398, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennerschutzhaube (a) hohl ausgebi8idet und die äußere Leitung (c) der Brennmittelzwführung innerhalb des Hohlraumes der Schutzhaube unterbrochen ist, so daß durch die Strömungsgeschwindigkeit des Brennmittels im Hohlraum ider mit Öffnungen (g) versehenen Schutzhaube ein Luftstrom erzeugt wird, der dieselbe kühlt und die Entzündung des Brennstoffes auf -dem Rost fördert. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dar durch gekennzeichnet, daß die,den Sauerstoff, beispielsnveise Preßluft, zuführende Leitung (l) gemeinsam mit einem auf der Brenngasleitung (i) vorgesehenen kegeligen Ring (k) eine Düse (n) bildet, die von einem bis zum Brenner führenden, in einen Trichter (o) auslaufenden Rohr (m) unter Bildung eines Ringspaltes umgeben ist. -3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Preßluft führende Leiturig (p) ein Dreiwegehahn (r) eingeschaltet ist, der beim Abstellen der Gasleitung durch entsprechende TJ:mstellungden zum Brenner führenden Teml der Leitung (p) mit der Außenluft verbindet.
DED41498D 1922-03-25 1922-03-25 Vorrichtung zum Entzuenden von Feuerungen, insbesondere bei Dampfkesseln Expired DE369076C (de)

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DE369076C true DE369076C (de) 1923-02-14

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