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DE3689765T2 - Gelehriges Untersuchungsgerät. - Google Patents

Gelehriges Untersuchungsgerät.

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Publication number
DE3689765T2
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Authority
DE
Germany
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data
output
decision
bottle
control flow
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE3689765T
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English (en)
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DE3689765D1 (de
Inventor
Umekichi Omron Tateisi Ele Kai
Masahiko Omron Tatei Shibayama
Hideki Omron Tateisi Yamamoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Omron Corp
Original Assignee
Omron Tateisi Electronics Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP20457785U external-priority patent/JPS62110106U/ja
Priority claimed from JP20414285U external-priority patent/JPH0454405Y2/ja
Application filed by Omron Tateisi Electronics Co filed Critical Omron Tateisi Electronics Co
Application granted granted Critical
Publication of DE3689765D1 publication Critical patent/DE3689765D1/de
Publication of DE3689765T2 publication Critical patent/DE3689765T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/42Recording and playback systems, i.e. in which the programme is recorded from a cycle of operations, e.g. the cycle of operations being manually controlled, after which this record is played back on the same machine

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Prüfvorrichtung zur Durchführung einer Prüfung wie beispielsweise eine Schnellprüfung gefüllter und etikettierter Flaschen u. ä., und insbesondere auf eine solche Prüfvorrichtung, die bedienerlehrbar ist, so daß die Last der Zurverfügungstellung der Programmierung hierfür vermindert ist.
  • Eine solche Vorrichtung für die Schnellprüfung weist üblicherweise eine Anzahl von Sensoren, eine Anzahl von Ausgängen, einen Speicher zum Speichern von Ausgangszuständen, die den Eingangszuständen der Sensoren entsprechen, und Steuermittel zum Auswählen der im Speicher gespeicherten Ausgangszustände und zum Erzeugen von den Ausgangszuständen entsprechenden Ausgangssignalen auf den Ausgängen. Eine solche Vorrichtung bzw. Steuerung kann typischerweise zur Untersuchung einer Folge von Flaschen, welche mit Flüssigkeit gefüllt, mit Deckel versehen und etikettiert sind, dienen, während diese kontinuierlich auf einem Förderband gefördert werden, um festzustellen, ob oder nicht sie das korrekte Flüssigkeitsvolumen enthalten, ob oder nicht sie korrekt mit Deckel bzw. Kappe versehen sind und ob oder nicht sie korrekt etikettiert sind, wobei eine Anzahl von Sensoren verwendet wird.
  • Gemäß einer einen solchen Aufbau aufweisenden herkömmlichen Vorrichtung zur Schnellprüfung war es beim Einstellen der Eingangszustände der Sensoren, die den jeweiligen Ausgangszuständen entsprechen, für den Bediener notwendig, den Eingangszustand jedes Sensors zu bestimmen und die Vorrichtung entsprechend dieser Eingangszustände zu programmieren. Mit anderen Worten muß der Bediener für jeden möglichen Ausgangszustand Programmiertätigkeit durchführen, so daß er einen einem ersten Eingangszustand entsprechenden ersten Ausgangszustand, einen einem zweiten Eingangszustand entsprechenden zweiten Ausgangszustand, einen einem dritten Eingangszustand entsprechenden dritten Ausgangszustand usw. einstellt.
  • Im Falle des oben genannten Beispiels wird die Vorrichtung so programmiert, daß sie an einem einem Normalzustand entsprechenden Ausgang ein Ausgangssignal erzeugt, wenn das Eingangssignal des Sensors zur Feststellung der Ankunft des zu prüfenden Gegenstands (d. h. der Flasche) am Prüfungspunkt "H" ist, das Eingangssignal des Flüssigkeitsvolumensensors "H" ist, das Eingangssignal des Deckel- bzw. Kappenfeststellungssensors "H" ist, und das Eingangssignal des Etikettfeststellungssensors "H" ist. Ferner ist sie so programmiert, daß beispielsweise ein Ausgangssignal an dem Ausgang bzw. Terminal, der einem anormalen bzw. nicht korrekten Flüssigkeitsvolumen entspricht, erzeugt wird, wenn nur das Eingangssignal vom Flüssigkeitsvolumensensor "L" ist, und daß Ausgangssignale an den beiden Ausgängen, die einem nicht korrekten Flüssigkeitsvolumen und einer nicht korrekten Etikettierung entsprechen, erzeugt werden, wenn die Eingangssignale sowohl vom Flüssigkeitsvolumensensor als auch vom Etikettfeststellungssensor "L" sind.
  • Daher mußten bei einer herkömmlichen Prüfvorrichtung viele Schritte durch den Bediener programmiert werden, wobei viel Zeit und Arbeit zur Durchführung einer solchen Programmierung notwendig waren.
  • Eine Prüfvorrichtung dieser Art und gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist aus der US-A-4 476 533 bekannt.
  • Es ist die vorrangige Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Prüfvorrichtung zur Verfügung zu stellen, welche die oben genannten Probleme vermeidet.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Prüfvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die in einfacher Weise programmierbar ist.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Prüfvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die automatisch programmierbar ist.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Prüfvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die automatische Programmierung zur Bestimmung bzw. Feststellung der Eingangszustände einer Anzahl von Sensoren, die verschiedenen Ausgangszuständen entsprechen, während einer vorbereitenden Testlaufphase des Anlagenbetriebes erlaubt.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Prüfvorrichtung zur Verfügung zu stellen, welche die Belastung des Bedieners vermindern kann.
  • Die Erfindung ist, wie in Anspruch 1 beansprucht.
  • Eine Unteraufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Bediener zu warnen, wenn es wahrscheinlich ist, daß verschiedene Lehrbedingungen wegen unrichtiger Anbringung bzw. Montage der Sensoren oder unrichtiger Empfindlichkeitseinstellung während eines Lehrvorgangs bzw. Lehrbetriebes bei der automatischen Programmierung als identisch fehlinterpretiert werden, ihn bezüglich der unrichtigen bzw. unkorrekten Anbringung der Sensoren oder der unkorrekten Empfindlichkeitseinstellung zu informieren bzw. beraten, und durch Löschen der Lehrbedingungen, welche bereits im Speicher gespeichert sind und falsche Bestimmungen bzw. Feststellungen bewirken könnten, die automatische Programmierung zu rationalisieren und die Benutzungseffizienz des Speicherbereiches zu erhöhen.
  • Diese Schwierigkeit bzw. dieses Problem wird durch den Gegenstand des Anspruchs 2 gelöst. In diesem Fall werden, wenn ein Lernbetrieb durchgeführt wird, wobei die Lehrbefehlsmittel, die Ausgangsauswahlmittel und die Einschreibbefehlsmittel auf einem guten bzw. fehlerfreien Produkt angewendet bzw. aktiviert sind, dem Zustand des Prüfgegenstandes entsprechende Daten den Sensoren eingegeben. Die zweiten Steuermittel schreiben die E/A- Daten zum Einschreiben, welche die Eingangsdaten und die Ausgangsdaten für ein fehlerfreies Produkt auf den durch die Ausgangsauswahlmittel ausgewählten Ausgängen umfassen, als Lehrbedingungen in den Speicher, und diese werden zu den gespeicherten E/A-Daten. Andererseits werden, wenn ein Lehrbetrieb an einem Gegenstand mit einem bestimmten Fehler durchgeführt wird, die diesem Fehler des Produktes entsprechenden Daten einer Anzahl von Sensoren eingegeben. Die E/A-Daten, die aus diesen Eingangsdaten und den Ausgangsdaten bestehen, welche die Identität oder den Ort des Fehlers anzeigen, werden in die Lehrbedingungsübereinstimmungs-Bestimmungsmittel eingegeben. Die Lehrbedingungsübereinstimmungs-Bestimmungsmittel bestimmen, ob oder nicht die Eingangsdaten der E/A-Daten zum Einschreiben mit den Eingangsdaten der in dem Speicher gespeicherten E/A-Daten übereinstimmen. Im Falle einer Nichtübereinstimmung, oder, mit anderen Worten, wenn die gespeicherten Eingangsdaten eines fehlerfreien Produkte s nicht mit den Eingangsdaten zum Einschreiben eines Gegenstandes, welcher einen Fehler an einer bestimmten Stelle aufweist, übereinstimmen, geben die Lehrbedingungsübereinstimmungs-Bestimmungsmittel ein Betätigungssignal auf die zweiten Steuermittel, und daher werden die neuen E/A-Daten des Gegenstandes, der an einer bestimmten Stelle einen Fehler aufweist, im Speicher als Lehrbedingung gespeichert. Wenn jedoch die neuen Eingangsdaten für das Einschreiben mit den gespeicherten Eingangsdaten übereinstimmen, geben die dritten Steuermittel ein Fehlersignal aus, und die gespeicherten E/A-Daten in dem Speicher werden aus dem Speicher gelöscht.
  • Dadurch kann der Bediener, da er durch Ausgabe eines Fehlersignals, um ihn bezüglich der unkorrekten Anbringung oder der unkorrekten Empfindlichkeitseinstellung der Sensoren zu informieren, gewarnt wird, wenn es wahrscheinlich ist, daß verschiedene Lehrbedingungen wegen einer unkorrekten Anbringung der Sensoren oder einer unkorrekten Empfindlichkeitseinstellung während eines Lehrbetriebes bei der automatischen Programmierung als identisch fehlinterpretiert werden, entsprechend die unkorrekte Anbringung oder die unkorrekte Empfindlichkeitseinstellung der Sensoren korrigieren und durch Starten eines weiteren Lehrbetriebes die automatische Programmierung von neuem durchführen. Dies erlaubt einen fehlerfreien Betrieb der automatischen Programmierung. Da auch die Lehrbedingungen, die von den bereits gespeicherten und mit als übereinstimmend angesehenen Zustimmung bedachten E/A-Daten herrührten und Grund einer falschen Bestimmung sein konnten, gelöscht werden, kann die Benutzungseffizienz des Speicherbereiches verbessert werden.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun anhand bevorzugter Ausführungsformen und unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
  • Fig. 1 ist ein schematisches Blockschaltbild der ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung.
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht einer Einstellungseinheit der ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung.
  • Fig. 3 ist ein Teilflußdiagramm zur Darstellung eines Teils eines Programms, das in einem Mikrocomputer, welcher in der ersten bevorzugten Ausführungsform der Prüfvorrichtung der Fig. 1 beinhaltet ist, gespeichert ist und von diesem befolgt wird, dies während eines tatsächlichen Betriebes zur Prüfung von Flaschen.
  • Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht, die darstellt, wie diese Prüfvorrichtung zur Prüfung einer Reihe bzw. einer Folge von Flaschen verwendet wird.
  • Fig. 5 ist eine Zeitdiagramm zur Erläuterung des Betriebes dieser bevorzugten Form der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung während einer beispielhaften Periode des Flaschenprüfbetriebes.
  • Fig. 6 ist ein Teilflußdiagramm zur Erläuterung eines weiteren Teiles des Programms, welches in einem Mikrocomputer, welcher in der ersten bevorzugten Ausführungsform der Prüfvorrichtung der Fig. 1 beinhaltet ist, gespeichert ist und von diesem befolgt wird, dies während eines Lernbetriebes beim Erlernen.
  • Fig. 7 ist ein Teilflußdiagramm, ähnlich dem der Fig. 6 für die erste bevorzugte Ausführungsform, zur Erläuterung eines ähnlichen Teils eines Programms, welches in einem Mikrocomputer, welcher in einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung beinhaltet ist, gespeichert ist und von diesem befolgt wird, gleichfalls während eines Lernbetriebes beim Erlernen.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun unter Bezug auf die bevorzugten Ausführungsformen und die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Erste bevorzugte Ausführungsform
  • Fig. 1-6 beziehen sich auf die erste bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung, welche eine Prüfvorrichtung zum Testen der Annehmbarkeit bzw. Akzeptabilität einer Folge von gefüllten Flaschen, die entlang einem Fließband gefördert werden, ist.
  • Aufbau
  • Bei der ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung, welche in Fig. 1 als schematisches Blockschaltbild dargestellt ist, und deren Einstellungseinheit in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt ist, bezeichnet die Bezugsziffer 1 eine Eingangsschaltung, welche ihrerseits mit einem Mikroprozessor, d. h. einer CPU oder Zentraleinheit, verbunden ist. Diese Zentraleinheit 2 ist mit einer ROM-Einheit 3 verbunden, welche zum Speichern von Systemprogrammen und Konstantem und ähnlichem dient, sowie mit einem RAM 4 eines nicht flüchtigen Typs, welcher zum Speichern von Zwischenergebnissen der Verarbeitung, wie etwa Variablen und ähnlichem, dient, sowie mit einer Ausgangsschaltung 5, welche bei dieser beispielhaften bevorzugten Ausführungsform acht Ausgänge aufweist. Ein Schaltregler 6 ist mit der Zentraleinheit 2, dem ROM 3, dem RAM 4 und der Ausgangsschaltung 5 verbunden. Dieser Schaltregler 6 wird mit Wechselspannungsleistung von einer Primärleistungsquelle (von etwa 100V bis etwa 240V) versorgt, und versorgt nicht nur die verschiedenen anderen genannten Vorrichtungen mit der notwendigen gleichstromstabilisierten Leistung, sondern stellt auch das Auftreten der Leistung-Aus-Bedingung fest und schützt den Systemspeicher. Sieben der acht Ausgänge der Ausgangsschaltung 5 sind mit Leuchtdioden (LED), welche mit LED 1 - LED 7 bezeichnet sind, verbunden, und ferner ist der andere der Ausgänge der Ausgangsschaltung 5 mit einem mit Bz bezeichneten Summer verbunden.
  • Wenn, was als vorteilhaft angesehen wird, Photosensoren als Sensoren S 1 bis S 8 verwendet werden, deren Eingangssignale auf die Eingangsschaltung 1 gegeben werden, umfaßt die Eingangsschaltung 1 vorzugsweise Optokoppler oder ähnliches zur Schaffung einer Isolation gegenüber externen Störungen bzw. externem Rauschen. Die Ausgangsschaltung 5 kann auch gleichartige Optokoppler o.a. zur Isolation von äußerem Rauschen umfassen.
  • Der durch eine strichpunktierte Linie umgebene und als "A" bezeichnete Teil der Vorrichtung in Fig. 1 entspricht der Hauptkörpereinheit dieser ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung, während die mit einer strichpunktierten Linie umgebene und als "B" bezeichnete Teil eine Einstelleinheit darstellt, und entfernbar mit der Zentraleinheit 2 der Hauptkörpereinheit A verbunden ist. Diese Einstelleinheit B, wie in Fig. 2 gezeigt, ist mit einem Betriebsarten- Auswahlschalter 7, der zur Auswahl einer der Betriebsarten "Einstellbetriebsart", "Monitorbetriebsart" und "Ablaufbetriebsart" eingestellt werden kann, und ferner mit einer Anzeige vom LCD-Typ 8, verschiedenen Funktionstasten 9 und einer Zehner- Tastatur 10 versehen.
  • Diese Funktionstasten 9 umfassen eine sogenannte Lehrtaste 9a, und diese Lehrtaste 9a entspricht den Lehrbefehlmitteln, wie sie in den Ansprüchen dieser Patentanmeldung beschrieben sind. Die Funktionstasten 9 umfassen ferner eine sogenannte Einschreibtaste 9b, und diese Einschreibtaste 9b entspricht den Einschreibbefehlsmitteln, wie sie in den Ansprüchen dieser Patentanmeldung beschrieben sind. Ferner entspricht der RAM 4 dem "Speicher zum Speichern der den Eingangszuständen der Sensoren S1 bis S8 entsprechenden Ausgangszustände", wie in den Ansprüchen beschrieben ist.
  • Ferner verbindet die Zentraleinheit 2 die Funktionen der ersten und der zweiten in Patentanspruch 1 erwähnten Steuermittel. Mit anderen Worten umfaßt die Zentraleinheit 2:
  • 1. Die ersten Steuermittel, welche als Teil ihres tatsächlichen Betriebes die betriebliche Funktion der Auswahl aus den im RAM 4 gespeicherten Ausgangszuständen entsprechend den von den Sensoren S1 bis S8 empfangenen Daten, sowie der Erzeugung von den Ausgangszuständen entsprechenden Ausgangssignalen auf den Ausgängen aufweisen.
  • 2. Die zweiten Steuermittel, welche als Teil der automatischen Programmierung die betriebliche Funktion des Einschreibens in den RAM 4 der Daten von den Sensoren S1 bis S8 und der Ausgangsdaten für den Ausgang, wie auf der Zehner-Tastatur 10 ausgewählt, so daß sie eine bestimmte gegenseitige Assoziation haben, aufweisen.
  • Ablauf während des tatsächlichen Betriebes
  • Nun wird in Fig. 3 ein fragmentarisches Flußdiagramm für einen Teil des erwähnten Steuerprogramms dargestellt, welches den tatsächlichen Betrieb der Zentraleinheit 2 gemäß dieser ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung steuert. Dieses Flußdiagramm wird nun erläutert. Es sei zu verstehen gegeben, daß die tatsächlichen Schritte des Programms, welche von der Zentraleinheit 2 zur Ausführung bzw. Implementierung dieses Flußdiagramms befolgt werden, in dieser Patentschrift nicht speziell offengelegt sind; ein solches Programmieren kann in einer an sich herkömmlichen Weise gemäß dem Flußdiagramm der Fig. 3 durchgeführt werden, und in dieser Patentschrift werden daher keine speziellen Einzelheiten angegeben oder vorgeschlagen, da verschiedene Möglichkeiten der Einzelheiten in einfacher Weise von einem durchschnittlichen Programmierfachmann je nach Bedarf hinzugefügt werden können, wenn sie auf den in dieser Patentschrift dargelegten funktionalen Offenlegungen basieren.
  • Vor dem Start des Flußdiagramms der Fig. 3 sind bereits an geeigneten Stellen des RAM 4 den Eingangszuständen der Sensoren S1 bis S8 entsprechende Ausgangszustände gespeichert worden.
  • Der Betriebsartenauswahlschalter 7 ist in die "ABLAUF"- Position gesetzt, und dies beginnt die Tätigkeit des Programmes der Fig. 3 von Schritt #1 an.
  • In Schritt #1 werden Eingangsdaten von den Sensoren S1 bis S8 erhalten, und diese Daten werden in einzelnen bzw. in individuellen Registern (oder Speicherplätzen) R1 bis R8 gespeichert; dann schreitet der Steuerfluß zum nächsten Schritt #2 vor.
  • In Schritt #2 wird ein Speicherbereich Mn des RAM 4, der den in den Registern R1 bis R8 gespeicherten Daten entspricht, bestimmt, und dann schreitet der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt #3.
  • In diesem Entscheidungsschritt #3 wird eine Entscheidung getroffen, ob oder nicht dieser bestimmte Speicherbereich Mn im RAM 4 tatsächlich existiert. Wenn das Ergebnis dieser Entscheidung NEIN ist, so daß der Speicherbereich Mn tatsächlich nicht existiert, schreitet der Steuerfluß als nächstes zu Schritt #4, um einen Summer Bz zu aktivieren, um den Bediener bezüglich dieses Fehlerzustandes zu warnen; wenn jedoch das Ergebnis dieser Entscheidung JA ist, daß also der Speicherbereich tatsächlich existiert, schreitet der Steuerfluß zu Schritt #5.
  • In Schritt #4 wird, wie oben beschrieben, der Summer Bz zur Warnung des Bedieners aktiviert, wonach der Steuerfluß dieses Programmfragment bzw. diesen Programmteil ohne weitere Aktivität verläßt.
  • Wenn andererseits das Ergebnis dieser Entscheidung des Schrittes #3 JA ist, daß also der Speicherbereich Mn tatsächlich existiert, wird in Schritt #5 damit begonnen, die Ausgabedaten OUTn dieses entsprechenden Speicherbereiches Mn über die Ausgangsschaltung 5 auf eine entsprechende Leuchtdiode LEDn zu geben bzw. zu übertragen, so daß diese Leuchtdiode LEDn leuchtet, wonach der Steuerfluß zu Schritt #6 fortschreitet.
  • In Schritt #6 wird ein Zeitmesser gestartet, wonach der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt #7 fortschreitet.
  • In diesem Entscheidungsschritt #7 wird eine Entscheidung getroffen, ob oder nicht das vorbestimmte Zeitintervall, das durch den Zeitmesser festgestellt werden soll, abgelaufen ist. Wenn das Ergebnis dieser Entscheidung JA ist, daß also der Zeitmesser sein volles, vorbestimmtes Zeitintervall gemessen hat, schreitet der Steuerfluß als nächstes zu Schritt #8; wenn jedoch das Ergebnis dieser Entscheidung NEIN ist, daß also der Zeitmesser noch nicht sein volles, vorbestimmtes Zeitintervall gemessen hat, schreitet der Steuerfluß als nächstes wieder zu diesem Entscheidungsschritt #7, und bildet eine enge Wiederholungsschleife, bis der Zeitmesser tatsächlich sein volles, vorbestimmtes Zeitintervall mißt bzw. feststellt.
  • In Schritt #8, wobei an diesem Punkt bestimmt ist, daß der Zeitmesser die Messung seines vorbestimmten Zeitintervalls nach Schritt #5 abgeschlossen hat, wird dann die Ausgabe der Ausgangsdaten OUTn des Speicherbereichs Mn zur entsprechenden Leuchtdiode LEDn über die Ausgangsschaltung 5 beendet, und entsprechend erlischt das Leuchten dieser Leuchtdiode LEDn; dann schreitet der Steuerfluß zu Schritt #9.
  • In Schritt #9 werden die in den Registern R1 bis R8 gespeicherten Eingangsdaten gelöscht, wonach der Steuerfluß diesen Programmteil verläßt, ohne weiter tätig zu werden.
  • Der oben beschriebene Ablauf wird nun in konkreterer Weise beschrieben, unter besonderer Bezugnahme auf Fig. 4 und 5. Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht, welche die Weise zeigt, in der die Annehmbarkeit jeder einer Serie bzw. Reihe von Flaschen geprüft wird, während Fig. 5 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Betriebsart darstellt.
  • In diesem Fall sind die Funktionen der acht Sensoren S1 bis S8 wie folgt: Sensor S1 stellt die Ankunft der Flasche 11 fest; Sensor S2 stellt die Anwesenheit einer Kappe bzw. eines Verschlusses 12 auf der Flasche 11 fest; Sensor S3 stellt fest, ob oder nicht der Flüssigkeitspegel in der Flasche 11 korrekt ist; Sensor S4 stellt die Anwesenheit eines Etiketts 13 auf der Flasche 11 fest; Sensor S5 stellt fest, ob Etikett 13 in korrekter Weise an der Flasche 13 befestigt ist oder nicht. Die Sensoren S6 bis S8 werden in dieser beispielhaften Anwendung nicht verwendet.
  • In dem Zeitdiagramm der Fig. 5 bezeichnen IN1 bis IN8 jeweils durch die Zentraleinheit 2 von den Sensoren S1 bis S8 empfangene Eingangssignale, und in gleicher Weise bezeichnen OUT1 bis OUT8 die Ausgangssignale, die durch die Zentraleinheit 2 auf die Leuchtdioden LED1 bis LED7 und den elektronischen Summer Bz übertragen bzw. gegeben werden.
  • Die Eingangssignale der Zentraleinheit 2 von dem Sensor S1 zur Feststellung der Ankunft der Flasche 11 wird verzögert.
  • Während der ersten beispielhaften Betriebsperiode, d. h. während des Zeitintervalls T1, in welchem (beispielhaften) Fall eine tatsächlich ordnungsgemäße Flasche 11 geprüft werden soll, an der Anstiegsflanke bzw. Anstiegskante des Eingangssignals IN1 von dem Flaschenankunftssensor S1, befinden sich das Eingangssignal IN2 des Kappenfeststellungssensors S2, das Eingangssignal IN3 des Flüssigkeitsvolumenfeststellungssensors S3, das Eingangssignal IN4 des Etikettenfeststellungssensors S4 und das Eingangssignal INS des Etikettenbestimmungssensors S5 sämtlich im H- Zustand ("H" wird zur Darstellung von Hochpegelsignalen und "L" zur Darstellung von Niederpegelsignalen in dieser Patentschrift durchgehend verwendet), während die Eingangssignale IN6 bis IN8 der übrigen 3 Sensoren S6 bis S8 alle im L-Zustand sind und während des Betriebes in diesem bleiben. Mit anderen Worten sind die Pegel der Eingangssignale IN1 bis IN8 zu diesem Zeitpunkt:
  • H, H, H, H, H, L, L, L.
  • In diesem Fall ist alles in normalem Zustand, und daher wird nur das Ausgangssignal OUT1, das normale Betriebsbedingungen anzeigt, auf die Leuchtdiode LED1 ausgegeben, welche dann die einzige erleuchtete Leuchtdiode darstellt.
  • Mit anderen Worten sind die Pegel der Ausgangssignale OUT1 bis OUT8 zu diesem Zeitpunkt.
  • H, L, L, L, L, L, L, L.
  • Wenn die Zeitmessung in Schritt #8 des Flußdiagramms der Fig. 3 beendet ist, wird ein Stopsignal ST ausgegeben, und das Ausgangssignal OUT wechselt auf den L-Pegel, so daß die Leuchtdiode LED1 ausgeschaltet wird.
  • Während der zweiten beispielhaften Betriebsperiode, d. h. während des beispielhaften Zeitintervalls T2, in welchem (beispielhaften) Fall eine Flasche 11, welche tatsächlich eine fehlende Kappe 12 aufweist, zu prüfen ist, ist an der Anstiegskante des Eingangssignals IN1 des Flaschenankunftssensors S1 das Eingangssignal IN2 von dem Kappenfeststellungssensor S2 beispielhaft auf dem L-Pegel. Die zwei Impulse relativ schmaler Breite, welche in dem exemplarischen Eingangssignal IN2 enthalten sind, werden durch Reflexion des Lichtes an der Öffnung der Flasche 11 bewirkt, und werden nicht in besonderer Weise festgestellt, da sie bzgl. der Anstiegskante des Eingangssignals IN1 versetzt sind. Die übrigen Eingangssignale IN3 bis IN8 sind gleich den während des Zeitintervals T1 empfangenen, welche bereits erläutert wurden.
  • Mit anderen Worten sind die Pegel der Eingangssignale IN1 bis IN8:
  • H, L, H, H, H, L, L, L.
  • In diesem Fall wird, entsprechend der Tatsache, daß die Kappe 12 bei dieser Flasche 11 fehlt, nur das Ausgangssignal OUT2 ausgegeben, welches die fehlende Kappe 12 anzeigt, und nur die Leuchtdiode LED2 wird erleuchtet.
  • Mit anderen Worten sind die Pegel der Ausgangssignale AUS1 bis AUS8 zu diesem Zeitpunkt:
  • L, H, L, L, L, L, L, L.
  • Während der dritten beispielhaften Betriebsperiode, d. h. während des beispielhaften Zeitintervalls T3, in welchem (beispielhaften) Fall eine Flasche 11 untersucht werden soll, welche tatsächlich ein zu niedriges Flüssigkeitsvolumen aufweist, ist an der Anstiegskante des Eingangssignals IN1 des Flaschenankunftssensors S1 das Eingangssignal IN3 des Flüssigkeitsvolumenfeststellungssensors S3 beispielhaft auf dem L-Pegel. Die übrigen Eingangssignale IN2 und IN4 bis IN8 sind gleich denjenigen, welche während des Zeitintervalls T1 empfangen wurden, welche bereits erläutert wurden.
  • Mit anderen Worten sind die Pegel der Eingangssignale IN1 bis EIN8:
  • H, H, L, H, H, L, L, L.
  • In diesem Falle wird, entsprechend der Tatsache, daß nur das Flüssigkeitvolumen in dieser Flasche 11 niedrig ist, nur das Ausgangssignal OUT3, welches das niedrige Flüssigkeitsvolumen anzeigt, ausgegeben, und nur die Leuchtdiode LED3 wird zum Leuchten gebracht.
  • Mit anderen Worten sind die Pegel der Ausgangssignale OUT1 bis OUT8 zu diesem Zeitpunkt:
  • L, L, H, L, L, L, L, L.
  • Während der vierten beispielhaften Betriebsperiode, d. h. während des beispielhaften Zeitintervalls T4, in welchem (beispielhaften) Fall eine Flasche 11 zu prüfen ist, welche tatsächlich kein Etikett 13 aufweist, ist an der Anstiegskante des Eingangssignals IN1 des Flaschenankunftssensors S1 das Eingangssignal IN4 des Etikettfeststellungssensors S4 beispielhaft auf dem L-Pegel. Die übrigen Eingangssignale IN2, IN3 und IN5 bis IN8 sind gleich denjenigen, welche während des Zeitintervalls T1 empfangen wurden, welche bereits erläutert wurden.
  • Mit anderen Worten sind die Pegel der Eingangssignale IN1 bis IN8:
  • H, H, H, L, H, L, L, L.
  • In diesem Falle wird, entsprechend der Tatsache, daß das Etikett 13 bei dieser Flasche 11 fehlt, nur das Ausgangssignal OUT4 ausgegeben, welches das fehlende Etikett anzeigt, und nur die Leuchtdiode LED4 zum Leuchten gebracht.
  • Mit anderen Worten sind die Pegel der Ausgangssingale OUT1 bis OUT8 zu diesem Zeitpunkt:
  • L, L, L, H, L, L, L, L.
  • Während der fünften beispielhaften Betriebsperiode, d. h. während des beispielhaften Zeitintervalls T5, in welchem (beispielhaften) Fall eine Flasche 11 zu prüfen ist, welche tatsächlich ein schief aufgebrachtes Etikett 13 aufweist, ist an der Anstiegkante des Eingangssignals IN1 des Flaschenankunftssensors das Eingangssignal IN5 des Etikettbetimmungssensors S5 beispielhaft auf dem L-Pegel. Die übrigen Eingangssignale IN2 bis IN4 und IN6 bis IN8 sind gleich den in dem Zeitintervall T1 empfangenen, und wurden bereits erläutert.
  • Mit anderen Worten sind die Pegel der Eingangssignale EIN1 bis EIN8:
  • H, H, H, H, L, L, L, L,
  • In diesem Falle wird, entsprechend der Tatsache, daß das Etikett 13 für diese Flasche 11 unkorrekt angebracht ist, nur die Ausgabe OUT5 ausgegeben, welche das schräge Etikett anzeigt, und nur die Leuchtdiode LED5 wird zum Leuchten gebracht.
  • Mit anderen Worten sind die Pegel der Ausgangssignale OUT1 bis OUT8 zu diesem Zeitpunkt:
  • L, L, L, L, H, L, L, L.
  • Die ersten Steuermittel, wie sie in den Ansprüchen dieser Patentanmeldung definiert sind, funktionieren gemäß ODER-Logik. Mit anderen Worten ist bezüglich der sechsten beispielhaften Betriebsperiode, d. h. während des beispielhaften Zeitintervalls T6, in welchem (beispielhaften) Fall eine Flasche 11 zu untersuchen ist, bei der sowohl die Kappe 12 als auch das Etikett 13 fehlt, an der Anstiegskante des Eingangssignals IN1 des Flaschenankunftssensors S1 das Eingangssignal IN2 des Kappenfeststellungssensors S2 beispielhaft auf dem L-Pegel, und gleichzeitig ist das Eingangssignal IN3 des Flüssigkeitsvolumenfeststellungssensors S3 beispielhaft auf dem L-Pegel. Die übrigen Eingangssignale IN4 bis IN8 sind gleich denjenigen, die während des Zeitintervalls T1 empfangen wurden, welche bereits erläutert wurden.
  • Mit anderen Worten sind die Pegel der Eingangssignale IN1 bis IN8:
  • H, L, L, H, H, L, L, L,
  • In diesem Fall werden, entsprechend der Tatsache, daß die Kappe 12 auf dieser Flasche fehlt, und auch der Flüssigkeitspegel niedrig ist, sowohl die Ausgabe OUT2, welche die fehlende Kappe anzeigt, als auch die Ausgabe OUT3, welche den niedrigen Flüssigkeitspegel anzeigt, ausgegeben, und beide Leuchtdioden LED2 und LED3 werden zum Leuchten gebracht.
  • Mit anderen Worten sind die Pegel der Ausgangssignale OUT1 bis OUT8 zu diesem Zeitpunkt:
  • L, H, H, L, L, L, L, L.
  • Automatische Programmierung während des Lehrbetriebs
  • Nun ist in Fig. 6 ein fragmentarisches Flußdiagramm für einen Teil des erwähnten Steuerprogramms dargestellt, welches den Betrieb der Zentraleinheit 2 während des Lehrbetriebs gemäß dieser ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung steuert. Dieses Flußdiagramm wird nun erläutert. Es sei zu verstehen gegeben, daß wie oben, die tatsächlichen, von der Zentraleinheit 2 befolgten Schritte des Programms zur Implementierung dieses Flußdiagramms in dieser Patentschrift nicht in spezieller Weise offengelegt sind; wiederum kann ein solches Programmieren entsprechend dem Flußdiagramm der Fig. 6 in an sich bekannter Weise durchgeführt werden, und es sind in dieser Patentschrift keine besonderen Einzelheiten angegeben oder vorgeschlagen, da verschiedene Möglichkeiten der Einzelheiten in einfacher Weise von einem Durchschnittsfachmann des Programmierens je nach Bedarfin einfacher Weise hinzugefügt werden können, wenn sie auf den funktionalen Offenlegungen dieser Patentschrift basieren.
  • Zunächst wird der Betriebsartenauswahlschalter 7 in die EINSTELLUNG-Postition gebracht, und dies startet den Betrieb des Programms der Fig. 6 am Entscheidungsschritt S1.
  • In diesem Entscheidungsschritt S1 wird eine Entscheidung getroffen, ob oder nicht die Lehrtaste 9a aktuell gedrückt ist. Wenn das Ergebnis dieser Entscheidung NEIN ist, daß also die Lehrtaste 9a aktuell nicht gedrückt ist, bildet der Steuerfluß eine enge Schleife und kommt wieder zu diesem Entscheidungsschritt S1; wenn jedoch das Ergebnis dieser Entscheidung JA ist, daß also tatsächlich die Lehrtaste 9a gedrückt ist, schreitet der Steuerfluß zu Schritt S2.
  • In Schritt S2 wird der Wert eines Registers N auf Eins bzw. Einheit gesetzt, wonach der Steuerfluß zu Schritt S3 fortschreitet.
  • Im Falle einer Anormalität (einer fehlenden Kappe 12 auf einer Flasche 11, einem unkorrekten Füllvolumen für eine Flasche 11, oder einem fehlenden oder fehlerhaften Etikett 13 auf der Flasche 11) wird in Schritt S3 die Nummer 15 möglicher Kombinationen von Anormalitäten als Wert eines Registers M eingestellt, wonach der Steuerfluß zu Schritt S4 fortschreitet.
  • In Schritt S4 wird eine Anzeige "LEHREN" auf der Anzeige 8 vom LCD-Typ angezeigt, wonach der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S5 fortschreitet.
  • In diesem Entscheidungsschritt S5 wird eine Entscheidung getroffen, ob irgendeine der zehn Tasten 10a bis 10j der Zehner- Tastatur 10 aktuell gedrückt ist oder nicht. Wenn das Ergebnis dieser Entscheidung NEIN ist, daß also keine der 10 Tasten 10a bis 10j aktuell gedrückt ist, bildet der Steuerfluß eine enge Schleife und kommt wieder zu diesem Entscheidungsschritt S5; wenn jedoch das Ergebnis dieser Entschreidung JA ist, daß also tatsächlich nun (wenigstens) eine der 10 Tasten 10a bis 10j aktuell gedrückt ist, schreitet der Steuerfluß zu Schritt S6. Im folgenden wird beispielhaft angenommen, daß die "1"-Taste 10a gedrückt ist.
  • In Schritt S6 wird dann ein numerischer Wert X, welcher der gedrückten Taste entspricht - in diesem beispielhaften Fall 1 -, in ein Register R0 geladen, wonach der Steuerfluß zu Schritt S7 fortschreitet. In diesem Schritt S7 wird dieser numerische Wert X - in diesem beispielhaften Fall 1 -, auf der LCD-Anzeige 8 angezeigt, wonach der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S8 fortschreitet.
  • In diesem Entscheidungsschritt S8 wird eine Entscheidung getroffen, ob oder nicht die Einschreibtaste 9b aktuell gedrückt ist. Wenn das Ergebnis dieser Entscheidung NEIN ist, daß also die Einschreibtaste 9b tatsächlich aktuell nicht gedrückt ist, läuft der Steuerfluß in einer engen Schleife wieder zu diesem Entscheidungsschritt S8; wenn jedoch das Ergebnis dieser Entscheidung JA ist, daß also tatsächlich die Einschreibtaste 9b aktuell gedrückt ist, schreitet der Steuerfluß zu Schritt S9.
  • In Schritt S9 wird eine Anzeige "EINSCHREIBEN" auf der LCD- Anzeige 8 angezeigt, wonach der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S10 fortschreitet.
  • In diesem Entscheidungsschritt S10 wird eine Entscheidung getroffen, ob die Eingangssignale IN1 bis IN8 aktuell von den Sensoren S1 bis S8 eingegeben werden oder nicht. Wenn das Ergebnis dieser Entscheidung NEIN ist, daß also die Eingangssignale IN1 bis IN8 aktuell nicht eingegeben werden, bildet der Steuerfluß eine enge Schleife und kommt wieder zu diesem Entscheidungsschritt S10; wenn jedoch das Ergebnis dieser Entscheidung JA ist, daß also tatsächlich nun die Eingangssignale IN1 bis IN8 aktuell eingegeben werden, schreitet der Steuerfluß zu Schritt S11.
  • Da die Zehner-Tastatur-Taste bzw. Zehnertaste 10a, welche dem normalen Zustand entspricht, gedrückt ist, wird eine Flasche 11, welche keinen Fehler bzw. Defekt aufweist, auf dem Förderband 14 zur Ausführung eines Lernbetriebs gefördert.
  • In Schritt S11 werden die Eingangssignale IN1 bis IN8 von den jeweiligen Sensoren S1 bis S8 ausgelesen, und ihre Werte werden in den entsprechenden Registern R1 bis R8 gespeichert, wonach der Steuerfluß zu Schritt S12 fortschreitet. Zu diesem Zeitpunkt sind, wie oben erwähnt, die Pegel der Eingangssignale IN1 bis IN8:
  • H, H, H, H, H, L, L, L.
  • In Schritt S12 werden die E/A-Daten Dn (= D1 = "1", H, H, H, H, H, L, L, L) in den Speicherbereich Mn (= M1) des RAM 4 eingelesen, wonach der Steuerfluß zu Schritt S13 fortschreitet. In diesem Schritt S13 werden die Terminal- bzw. Ausgangsnummer "01 für die E/A-Daten" Dn (= D1) und die Nummer des Sensors "IN1", der ein Eingangssignal erzeugt hat, wenn das Ausgangssignal auf diesem Ausgang erzeugt wird, auf der LCD Anzeige 8 als "01 IN1" angezeigt. Dies beendet die Programmierung der E/A-Daten im Falle einer Flasche ohne Defekt; dann schreitet der Steuerfluß zu Schritt S14.
  • Im Schritt S14 wird das Register N um eins erhöht bzw. inkrementiert, so daß nun N gleich 2 ist; dann schreitet der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S15.
  • In diesem Entscheidungsschritt S15 wird eine Entscheidung getroffen, ob oder nicht N gleich 15 ist. Wenn das Ergebnis dieser Entscheidung JA ist, daß also N tatsächlich gleich 15 ist, schreitet der Steuerfluß als nächstes zum Ausgang dieses Programmteils bzw. Programmfragments, wobei keine weiteren Tätigkeiten ausgeführt werden; wenn jedoch das Ergebnis dieser Entscheidung NEIN ist, daß also N nicht gleich 15 ist, kehrt der Steuerfluß als nächstes über die Marke ((1)) zu Entscheidungsschritt S5 zurück, welcher oben beschrieben wurde. Da in der erläuterten Betriebsperiode bis jetzt N nicht gleich 15 ist, schreitet in diesem beispielhaften Fall der Steuerfluß als nächstes zu Entscheidungsschritt S5.
  • In diesem Entscheidungsschritt S5 sei angenommen, daß der Bediener die der "2" entsprechende Zehnertaste gedrückt hat, d. h. die Taste 10b, um eine fehlende Kappe 12 für eine Flasche 11 anzuzeigen. In einem solchen Fall wird in Schritt S6 "2" in das Register R0 (X=2) gesetzt, und in Schritt S7 wird "2" auf der LCD Anzeige 8 angezeigt.
  • Dann wird der Betrieb bzw. Ablauf der Schritte S8 bis S10 in der gleichen Weise durchgeführt.
  • Da die Zehnertaste "2" 10b, die einer fehlenden Kappe 12 für eine Flasche 11 entspricht, bereits gedrückt war, wird eine Flasche 11, welche keine Kappe 12 aufweist aber sonst normal und annehmbar ist, für einen Lehrbetrieb von dem Förderband 14 gefördert.
  • In Schritt S11 sind, wie oben erwähnt, die von den Sensoren S1 bis S8 ausgelesenen und in den Registern R1 bis R8 gesetzten Daten wie folgt: H,L,H,H,H,L,L,L.
  • In Schritt S12 sind die E/A-Daten Dn (=D2), welche in den Speicherbereich Mn (=M2) des RAM 4 eingeschrieben sind: "2", H,
  • L, H,H,H,L,L,L.
  • In Schritt S13 werden die Terminal- bzw. Ausgangsnummer "02" für die E/A-Daten Dn (=D2) und die Nummer des Sensors "IN2", der ein Eingangssignal erzeugt hat, wenn das Ausgangssignal auf diesem Ausgang erzeugt wird, auf der LCD Anzeige 8 als "02 IN2" angezeigt. Dies beendet die Programmierung der E/A-Daten im Falle einer Flasche 11 mit einer fehlenden Kappe 12 als Defekt bzw. Fehler; dann schreitet wie oben der Steuerfluß zu Schritt S14.
  • In Schritt S14 wird, wie oben, das Register N um eins inkrementiert, so daß nun N=3 ist; dann schreitet der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S15.
  • In diesem Entscheidungsschritt S15 wird, wie oben, eine Entscheidung getroffen, ob oder nicht N=15 ist. Da in der beschriebenen Betriebsperiode N noch nicht gleich 15 ist, schreitet in diesem beispielhaften Fall der Steuerfluß zurück zu Entscheidungsschritt S5.
  • In dem nächsten Zyklus, in Entscheidungsschritt S5, sei angenommen, daß nun der Bediener die der "3" entsprechende Zehnertaste gedrückt hat, d. h. die Taste 10c, um einen niedrigen Flüssigkeitspegel für eine Flasche 11 anzuzeigen. In einem solchen Fall wird in Schritt S6 "3" in das Register A0 (X=3) gesetzt, und in Schritt S7 wird "3" auf der LCD-Anzeige 8 angezeigt. Dann wird die Schrittfolge von S8 bis S10 in der gleichen Weise durchgeführt: Da die Zehnertaste "3" 10c, die einem niedrigen Flüssigkeitspegel für eine Flasche 11 entspricht, gedrückt ist, wird eine Flasche, die einen niedrigen Flüssigkeitspegel aufweist, aber sonst normal bzw. fehlerfrei und annehmbar ist, für den Lehrbetrieb bzw. die Lehroperation von dem Förderband 14 gefördert. In Schritt S12 sind ferner die E/A-Daten Dn (=D3), die in den Speicherbereich Mn (=M3) des RAM 4 eingeschrieben sind, um somit dem unrichtigen Flüssigkeitsvolumen zu entsprechen:
  • "3", H,H,L,H,H,L,L,L.
  • Wie oben, in Schritt S13, werden die Ausgangsnummer "03" für die E/A-Daten Dn (=D3) und die Nummer des Sensors "IN3", der ein Eingangssignal produziert hat, wenn das Ausgangssignal auf diesem Ausgang erzeugt wird, auf der LCD-Anzeige 8 als "03 IN3" angezeigt. Dies beendet die Programmierung der E/A-Daten im Falle einer Flasche, die einen niedrigen Flüssigkeitspegel als Fehler aufweist; dann schreitet wie oben der Steuerungsfluß zu Schritt S14.
  • Im nächsten Zyklus, in Entscheidungsschritt S5, sei angenommen, daß nun der Bediener die der "4" entsprechende Zehnertaste, d. h. die Taste 10d gedrückt hat, um ein fehlendes Etikett 13 für eine Flasche 11 anzuzeigen. In einem solchen Fall wird in Schritt S6 "4" in das Register R0 (X=4) gesetzt, und in Schritt S7 wird "4" auf der LCD-Anzeige 8 angezeigt. Dann wird die Abfolge der Schritte S8 bis S10 in gleicher Weise durchgeführt: Da die Zehnertaste "4" 10d, die einem fehlenden Etikett 13 für eine Flasche 11 entspricht, gedrückt ist, wird eine Flasche, die ein fehlendes Etikett aufweist, aber im übrigen normal und annehmbar ist, vom Förderband 14 für einen Lehrbetrieb bzw. eine Lehroperation gefördert. Ferner sind in Schritt 12 die E/A-Daten Dn (=D4), welche in den Speicherbereich Mn (=M4) des RAM 4 eingeschrieben sind, um somit einem fehlenden Etikett zu entsprechen:
  • "4", H,H,H,L,H,L,L,L.
  • Wie oben in Schritt 13 werden die Ausgangsnummer "04" für die E/A-Daten Dn (=D4) und die Nummer des Sensors "IN4", der ein Eingangssignal erzeugt hat, wenn das Ausgangssignal auf diesem Ausgang erzeugt wird, als "04 IN4" auf der LCD-Anzeige 8 angezeigt. Dies beendet die Programmierung der E/A-Daten im Falle einer Flasche 11 mit einem fehlenden Etikett als Defekt bzw. Fehler; dann schreitet, wie oben, der Steuerfluß zu Schritt S14.
  • Im nächsten Zyklus, in Entscheidungsschritt S5, sei angenommen, daß der Bediener nun die der "5" entsprechende Zehnertaste, d. h. die Taste 10e, gedrückt hat, um ein schräges Etikett 13 für eine Flasche 11 anzuzeigen. In solch einem Fall wird in Schritt S6 die "5" in das Register R0 (X=5) gesetzt, und in Schritt S7 wird "5" auf der LCD-Anzeige 8 angezeigt. Dann erfolgt der Ablauf bzw. die Tätigkeit der Schritte S8 bis S10 in gleicher Weise. Da die Zehnertaste "5" 10e, die einem schrägen Etikett 13 für eine Flasche 11 entspricht, gedrückt ist, wird eine Flasche mit einem schrägen Etikett, die jedoch im übrigen normal und annehmbar ist, für den Lehrbetrieb vom Förderband 14 gefördert. In Schritt S12 sind die E/A-Daten Dn (=D5), die in den Speicherbereich Mn (=M5) des RAM 4 eingeschrieben sind, um dem schrägen Etikett zu entsprechen:
  • "5", H,H,H,H,L,L,L,L.
  • Wie oben in Schritt 13 werden die Ausgangsnummer "05" für die E/A-Daten Dn (=D5) und die Nummer des Sensors "INS", der ein Eingangssignal erzeugt hat wenn das Ausgangssignal auf diesem Ausgangsterminal erzeugt wird, auf der LCD Anzeige 8 als "05 INS" angezeigt. Dies beendet die Programmierung der E/A-Daten für den Fall einer Flasche 11 mit einem schrägen Etikett als Fehler; dann schreitet wie oben der Steuerfluß zu Schritt S14.
  • Im nächsten Zyklus, im Entscheidungsschritt S5, sei nun angenommen, daß der Bediener die der "6" entsprechende Zehnertaste, d. h. die Taste 10f gedrückt hat, um eine fehlende Kappe bzw. einen fehlenden Verschluß 12 und auch einen niedrigen Flüssigkeitspegel für eine Flasche 11 anzuzeigen. In einem solchen Fall wird in Schritt S6 "6" in das Register R0 (X=6) gesetzt, und in Schritt S7 wird "6" auf der LCD Anzeige 8 angezeigt. Dann erfolgt der Ablauf bzw. die Tätigkeit der Schritte S8 bis S10 in der gleichen Weise: Da die Zehnertaste "6" 10f, die einer fehlenden Kappe 12 und auch einem niedrigen Flüssigkeitspegel für eine Flasche 11 entspricht, gedrückt worden ist, wird eine Flasche, die eine fehlende Kappe 12 und einen niedrigen Flüssigkeitspegel aufweist, aber im übrigen normal und annehmbar ist, für den Lehrbetrieb vom Förderband 14 gefördert. Und in Schritt S12 sind die E/A-Daten Dn (=D6), die in den Speicherbereich Mn (=M6) des RAM 4 eingeschrieben sind, um so einer fehlenden Kappe und einem niedrigen Flüssigkeitspegel zu entsprechen:
  • "6", H,L,L,H,H,L,L,L.
  • Wie oben werden in Schritt S13 die Ausgangsnummer "06" für die E/A-Daten Dn (=D6) und die Nummer des Sensors "IN6", der ein Eingangssignal erzeugt hat, wenn das Ausgangssignal auf diesem Ausgang erzeugt wird, auf der LCD Anzeige 8 als "06 IN6" angezeigt. Dies beendet die Programmierung der E/A-Daten im Falle einer Flasche 11 mit einer fehlenden Kappe und einem niedrigen Flüssigkeitspegel als Fehler; dann schreitet wie oben der Steuerfluß zu Schritt S14.
  • Dann wird die Programmierung der E/A-Daten für jede der übrigen Fehler- bzw. Defektkombinationen in ähnlicher Weise durchgeführt.
  • Nach Beendigung der Programmierung aller Kombinationen bewirkt die Imkrementierung um den Wert 1 des Registers N in Schritt S14, daß N = 15 wird, wonach in Entscheidungsschritt S15 bestimmt wird, daß N tatsächlich = 15 ist, womit das Verfahren beendet wird.
  • Zweite bevorzugte Ausführungsform
  • Die zweite bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung ist körperlich bzw. physikalisch in gleicher Weise aufgebaut wie die erste, oben beschriebene erste bevorzugte Ausführungsform, und daher wird im Interesse der Kürze der Darstellung auf eine Beschreibung des Aufbaus im einzelnen verzichtet. Der wesentliche Unterschied zwischen dieser zweiten bevorzugten Ausführungsform und der oben beschriebenen ersten bevorzugten Ausführungsform bezieht sich auf den Betrieb während der Lehroperation bzw. des Lehrbetriebs, welcher für diese zweite bevorzugte Ausführungsform durch das Flußdiagramm der Fig. 7 dargestellt ist. Die Darstellung erfolgt in analoger Weise zum Flußdiagramm der Fig. 6 für die erste bevorzugte Ausführungsform. In diesem Fall verbindet bzw. kombiniert die Zentraleinheit 2 die Funktionen der ersten Steuermittel, der zweiten Steuermittel und der dritten Steuermittel, wie in Patentanspruch 2 angegeben. Mit anderen Worten umfaßt die Zentraleinheit 2:
  • 1. Die ersten Steuermittel, welche als Teil ihres tatsächlichen Betriebes die betriebliche bzw. operative Funktion der Auswahl aus den im RAM 4 gespeicherten Ausgangszuständen entsprechend den von den Sensoren S1 bis S8 empfangenen Daten und der Erzeugung von den Ausgangszuständen entsprechenden Ausgangssignalen auf den Ausgängen haben.
  • 2. Die zweiten Steuermittel, welche als Teil der automatischen Programmierung die betriebliche Funktion des Einschreibens in den RAM 4 der Daten von den Sensoren S1 bis S8 und der Ausgangsdaten für den Ausgang, wie auf der Zehnertastatur 10 ausgewählt, so daß sie eine bestimmte gegenseitige Assoziation aufweisen.
  • 3. Die Lehrbedingungsübereinstimmungs-Bestimmungsmittel zur Bestimmung der Übereinstimmung zwischen den Eingangsdaten der E/A-Daten zum Einschreiben, die aus den Daten von den Sensoren S1 bis S8 und den Ausgangsdaten der Ausgänge, wie sie durch die Tasten der Zehnertastatur ausgewählt sind, bestehen, mit den Eingangsdaten der E/A-Daten, welche bereits in RAM 4 gespeichert sind, und im Falle einer Nichtübereinstimmung zur Ausgabe eines Betätigungssignals für die zweiten Steuermittel; und
  • 4. Dritte Steuermittel zur Ausgabe eines Error- bzw. Fehlersignals im Falle eines Übereinstimmungsergebnisses an den Lehrbedingungsübereinstimmungs-Bestimmungsmitteln, und zum Löschen der bereits gespeicherten und als übereinstimmend angesehenen E/A-Daten aus dem RAM 4.
  • Ablauf während des tatsächlichen Betriebes
  • Dies geschieht im wesentlichen wie oben bezüglich der ersten bevorzugten Ausführungsform beschrieben, und folgt einem dem Flußdiagramm der Fig. 3 entsprechenden Flußdiagramm, daher wird im Interesse der Kürze der Darstellung auf eine Beschreibung davon im einzelnen verzichtet.
  • Automatische Programmierung während des Lernbetriebs
  • Ein fragmentarisches Flußdiagramm für den Lernbetrieb in dieser zweiten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung ist in Fig. 7 dargestellt, welche der Fig. 6 für die erste bevorzugte Ausführungsform entspricht. In dieser zweiten bevorzugten Ausführungsform hat die Lernoperation bzw. der Lernbetrieb zwei Phasen: die Existenz keiner Redundanz in den Eingangsdaten, und das Auftreten eines gewissen Maßes an Redundanz in den Eingangsdaten. Das Flußdiagramm wird nun erläutert. Es sei zu verstehen gegeben, daß, wie oben, die tatsächlichen Programmschritte, die von der Zentraleinheit 2 zur Implementierung dieses Flußdiagramms befolgt werden, in dieser Patentschrift nicht speziell offengelegt bzw. angegeben sind; wie oben gilt, daß ein solches Programmieren gemäß dem Flußdiagramm der Fig. 7 in an sich herkömmlicher Weise durchgeführt werden kann, und keine Einzelheiten werden in dieser Patentschrift gezeigt oder vorgeschlagen, da verschiedene Möglichkeiten der Einzelheiten durch einen Durchschnittsfachmann des Programmierens je nach Bedarf ergänzt werden können, wenn sie auf den funktionalen Offenlegungen dieser Patentschrift basieren.
  • Keine Redundanz der Eingangsdaten
  • In diesem ersten Fall wird zunächst der Betriebsartenauswahlschalter 7 in die "EINSTELLUNG" Position gesetzt, und dies startet den Ablauf des Programms der Fig. 7 am Entscheidungsschritt S1.
  • In diesem Entscheidungsschritt S1 wird eine Entscheidung getroffen, ob die Lehrtaste 9a aktuell gedrückt ist oder nicht. Wenn das Ergebnis dieser Entscheidung NEIN ist, daß also die Lehrtaste 9a aktuell nicht gedrückt ist, läuft der Steuerfluß in einer engen Schleife wieder zu diesem Entscheidungsschritt S1; wenn jedoch das Ergebnis dieser Entscheidung JA ist, so daß die Lehrtaste 9a tatsächlich gedrückt ist, schreitet der Steuerfluß zu Schritt S2.
  • In Schritt S2 wird der Wert eines Registers N auf eins bzw. Einheit gesetzt, wonach der Steuerfluß zu Schritt S3 fortschreitet.
  • Im Falle einer Anormalität (einer fehlenden Kappe 12 auf einer Flasche 11, einem fehlerhaften Füllvolumen der Flasche 11, oder einem fehlenden oder fehlerhaften Etikett 13 auf der Flasche 11) wird in Schritt S3 die Anzahl 15 verschiedener möglicher Kombinationen von Anormalitäten als Wert eines Registers M gesetzt, wonach der Steuerfluß zu Schritt S4 fortschreitet.
  • In Schritt S4 wird eine Anzeige "LEHREN" auf der LCD Anzeige 8 angezeigt, wonach der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S5 fortschreitet.
  • In diesem Entscheidungsschritt S5 wird eine Entscheidung getroffen, ob eine der zehn Tasten 10a bis 10j der Zehnertastatur 10 aktuell gedrückt ist oder nicht. Wenn das Ergebnis dieser Entscheidung NEIN ist, daß also keine der zehn Tasten 10a bis 10j aktuell gedrückt ist, läuft der Steuerfluß in einer engen Schleife wieder zu diesem Entscheidungsschritt S5 zurück; wenn jedoch das Ergebnis dieser Entscheidung JA ist, daß also tatsächlich nun (wenigstens) eine der zehn Tasten 10a bis 10j aktuell gedrückt ist, schreitet der Steuerfluß zu Schritt S6. Im folgenden sei beispielhaft angenommen, daß die "1" Taste 10a, die einem Ausgangssignal OUT1 entspricht, gedrückt ist.
  • In Schritt S6 wird ein dieser gedrückten Taste entsprechender Zahlenwert bzw. numerischer Wert X - in diesem beispielhaften Fall 1 - in das Register R0 geladen, wonach der Steuerfluß zu Schritt S7 fortschreitet. In diesem Schritt S7 wird dieser numerische Wert X - in diesem beispielhaften Fall 1 - auf der LCD Anzeige 8 angezeigt, wonach der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S8 fortschreitet.
  • In diesem Entscheidungsschritt S8 wird eine Entscheidung getroffen, ob oder nicht die Einschreibtaste 9b aktuell gedrückt ist. Wenn das Ergebnis dieser Entscheidung NEIN ist, daß also die Einschreibtaste 9b aktuell nicht gedrückt ist, läuft der Steuerfluß in einer engen Schleife wieder zu diesem Entscheidungsschritt S8 zurück; wenn jedoch das Ergebnis dieser Entscheidung JA ist, so daß tatsächlich diese Einschreibtaste 9b aktuell gedrückt ist, schreitet der Steuerfluß zu Schritt S9.
  • In diesem Schritt S9 wird eine Anzeige "EINSCHREIBEN" auf der LCD Anzeige 8 angezeigt, wonach der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S10 fortschreitet.
  • In diesem Entscheidungsschritt S10 wird eine Entscheidung getroffen, ob oder nicht die Eingangssignale IN1 bis IN8 aktuell von den Sensoren S1 bis S8 eingegeben werden oder nicht. Wenn das Ergebnis dieser Entscheidung NEIN ist, daß also die Eingangssignale IN1 bis IN8 aktuell nicht eingegeben werden, läuft der Steuerfluß in einer engen Schleife wieder zu diesem Entscheidungsschritt S10; wenn jedoch das Ergebnis dieser Entscheidung JA ist, daß also tatsächlich nun die Eingangssignale IN1 bis IN8 aktuell eingegeben werden, schreitet der Steuerfluß zu Schritt S11.
  • Da die einem Normalzustand entsprechende Zehnertaste 10a gedrückt ist, wird eine fehlerfreie Flasche 11 zur Ausführung eines Lehrbetriebs auf dem Förderband 14 gefördert.
  • In Schritt S11 werden die Eingangssignale IN1 bis IN8 von den jeweiligen Sensoren S1 bis S8 eingelesen, und ihre Werte werden in den entsprechenden Registern R1 bis R8 gespeichert, wonach der Steuerfluß zu Schritt S12 fortschreitet. Zu diesem Zeitpunkt sind, wie oben erwähnt, die Pegel der Eingangssignale IN1 bis IN8:
  • H,H,H,H,H,L,L,L.
  • In Schritt S12 werden die Eingangsdaten der E/A-Daten, welche bereits in einem bestimmten Speicherbereich Mn (n=1,2,3. . . . ) des RAM 4 gespeichert sind, mit den in den Registern R1 bis R8 gespeicherten E/A-Daten verglichen. Dann schreitet der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S13.
  • In Entscheidungsschritt S13 wird eine Entscheidung getroffen, ob diese Daten übereinstimmen oder nicht. Wenn das Ergebnis dieser Entscheidung JA ist, daß also die Daten bereits aufgezeichnet worden sind, schreitet der Steuerfluß zunächst zu Schritt S18; wenn jedoch das Ergebnis dieser Entscheidung NEIN ist, daß also die Daten nicht redundant sind, schreitet der Steuerfluß zu Schritt S14. In diesem beispielhaften Fall schreitet daher, da dies der erste Programmierschritt ist, und der Inhalt des Speicherbereiches Mn (=M1) typischerweise L,L,L,L,L,L,L,L ist, in diesem ersten Fall der Steuerfluß zu Schritt S14.
  • In Schritt S14 werden die E/A-Daten Dn (=D1="1", H,H,H,H, H,L,L,L) in den Speicherbereich Mn (=M1) des RAM 4 eingeschrieben, wonach der Steuerfluß zu Schritt S15 fortschreitet.
  • In diesem Schritt S15 werden die Ausgangsnummer "01" für die E/A-Daten Dn (=S1) und die Nummer des Sensors "IN1", der ein Eingangssignal erzeugt hat, wenn das Ausgangssignal auf diesem Ausgang erzeugt wird, auf der LCD Anzeige 8 als "01 IN1" angezeigt. Dies beendet die Programmierung der E/A-Daten im Falle einer Flasche ohne Defekt; dann schreitet der Steuerfluß zu Schritt S16.
  • In Schritt S16 wird das Register N um eins inkrementiert, so daß nun N gleich 2 ist; dann schreitet der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S17.
  • In diesem Entscheidungsschritt S17 wird eine Entscheidung getroffen, ob oder nicht N gleich 15 ist. Wenn das Ergebnis dieser Entscheidung JA ist, daß also nun N gleich 15 ist, verläßt der Steuerfluß das Programmfragment bzw. den Programmteil, ohne weiter tätig zu werden; wenn jedoch das Ergebnis dieser Entscheidung NEIN ist, so daß N noch nicht gleich 15 ist, schreitet der Steuerfluß über die Marke ((1)) zu Entscheidungsschritt S5 zurück, wie oben beschrieben. Da in der Betriebsperiode, die gerade erläutert wird, N noch nicht gleich 15 ist, schreitet in diesem beispielhaften Fall der Steuerfluß zurück zu Entscheidungsschritt S5.
  • In diesem Entscheidungsschritt S5 sei nun angenommen, daß der Bediener die der "2" entsprechende Zehnertaste, d. h. die Taste 10b, gedrückt hat, um eine fehlende Kappe 12 für eine Flasche 11 anzuzeigen. In einem solchen Fall wird in Schritt S6 die "2" in das Register R0 (X=2) gesetzt, und in Schritt S7 wird "2" auf der LCD Anzeige 8 angezeigt.
  • Dann erfolgt der Ablauf der Schritte S8 und S9 in gleicher Weise.
  • Da die einer fehlenden Kappe 12 einer Flasche 11 entsprechende Zehnertaste "2" 10b bereits gedrückt war, wird eine Flasche 11, welche keine Kappe 12 aufweist, aber im übrigen normal und annehmbar ist, von der Fördereinrichtung 14 für eine Lehroperation gefördert.
  • In Schritt S10 wartet der Systemfluß auf ein Eingangssignal der Sensoren S1 bis S8; dann sind, wie oben erwähnt, in Schritt S11 die von den Sensoren S1 bis S8 ausgelesenen und in den Registern R1 bis R8 gesetzten Daten wie folgt:
  • H,L,H,H,H,L,L,L.
  • In Schritt S12 werden die bereits in irgendeinem Bereich der Speicherbereiche Mn (n=1,2, . . . ) gespeicherten Eingangsdaten mit in den Registern R1 bis R8 gespeicherten E/A-Daten verglichen, dies in ähnlicher Weise wie im oben beschriebenen Fall, und dann schreitet der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S13. In diesem Schritt S13 wird die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zwischen den beiden Sätzen von Eingangsdaten bestimmt. In diesem Fall wird auch eine Nichtübereinstimmung festgestellt. Als Ergebnis schreitet der Steuerfluß zu Schritt S14.
  • In Schritt S14 sind die in den Speicherbereich Mn (=M2) des RAM 4 eingeschriebenen E/A-Daten Dn (=D2):
  • "2", H,L,H,H,H,L,L,L.
  • In Schritt S15 werden die Terminal- bzw. Ausgangsnummer "02" für die E/A-Daten Dn (=D2) und die Nummer des Sensors "IN2", der ein Eingangssignal erzeugt hat, wenn das Ausgangssignal auf dem Ausgangsterminal erzeugt wird, auf der LCD Anzeige 8 als "02 IN2" angezeigt. Dies beendet die Programmierung der E/A Daten im Falle einer Flasche 11 mit einer fehlenden Kappe 12 als Defekt; dann schreitet, wie oben, der Steuerfluß zu Schritt S16.
  • In Schritt S16 wird, wie oben, das Register N um eins inkrementiert, so daß N nun gleich 3 ist; dann schreitet der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S17.
  • In diesem Entscheidungsschritt S17 wird, wie oben, eine Entscheidung getroffen, ob oder nicht N gleich 15 ist. Da bei der Betriebsperiode, die gerade beschrieben wird, N noch nicht gleich 15 ist, kehrt in diesem beispielhaften Fall der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S5 zurück.
  • In dem nächsten Zyklus, in Entscheidungsschritt S5, sei angenommen, daß der Bediener die der "3" entsprechende Zehnertaste, d. h. die Taste 10c gedrückt hat, um einen niedrigen Flüssigkeitspegel für eine Flasche 11 anzuzeigen. In einem solchen Fall wird in Schritt S6 die "3" in das Register R0 (X=3) gesetzt, und in Schritt S7 wird "3" auf der LCD Anzeige 8 angezeigt. Dann wird der Ablauf der Schritte S8 bis S10 in der gleichen Weise durchgeführt: Da die einem niedrigem Flüssigkeitspegel für eine Flasche 11 entsprechende Zehnertaste "3" 10c gedrückt worden ist, wird eine Flasche 11 mit einem niedrigen Flüssigkeitspegel, die aber im übrigen normal und annehmbar ist, vom Förderband 14 für eine Lehroperation gefördert. In Schritt 11 sind, wie oben erwähnt, die Pegel der Eingangssignale IN1 bis IN8:
  • H,H, L,H, H, L, L, L.
  • In Schritt 12 werden die bereits in irgendeinem Teil der Speicherbereiche Mn (n=1,2, . . . ) gespeicherten Eingangsdaten mit den in den Registern R1 bis R8 gespeicherten E/A-Daten verglichen, dies in ähnlicher Weise wie in den oben erläuterten Fällen, wonach der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S13 fortschreitet. In diesem Entscheidungsschritt S13 wird die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zwischen den beiden Sätzen von Eingangsdaten bestimmt. In diesem Fall wird auch eine Nichtübereinstimmung bestimmt bzw. festgestellt. Als Ergebnis schreitet der Steuerfluß zu Schritt S14.
  • In diesem Schritt S14 sind die E/A-Daten Dn (=D3), die in den Speicherbereich Mn (=M3) des RAM 4 eingeschrieben sind, um somit einem unrichtigen Flüssigkeitsvolumen zu entsprechen:
  • "3", H,H,L,H,H,L,L,L.
  • Wie oben in Schritt 15 werden die Ausgangsnummer "03" für die E/A-Daten Dm (=D3) und die Nummer des Sensors "IN3", der ein Eingangssignal erzeugt hat, wenn ein Ausgangssignal auf diesem Ausgangsterminal erzeugt wird, auf der LCD Anzeige 8 als "03 IN3" angezeigt. Dies beendet die Programmierung der E/A-Daten für den Fall einer Flasche mit einem niedrigen Flüssigkeitspegel als Defekt; dann schreitet, wie oben, der Steuerfluß zu S16, und dann über Schritt S17 zu Schritt S5.
  • Im nächsten Zyklus, in Entscheidungsschritt S5, sei angenommen, daß der Bediener die der "4" entsprechende Zehnertaste, d. h. die Taste 10d gedrückt hat, um ein fehlendes Etikett 13 für eine Flasche 11 anzuzeigen. In einem solchen Fall wird in Schritt S6 die "4" in das Register R0 (X=4) gesetzt, und in Schritt S7 wird "4" auf der LCD Anzeige 8 angezeigt. Dann wird der Ablauf der Schritte S8 bis S10 in der gleichen Weise durchgeführt. Da die einem fehlenden Etikett 13 für eine Flasche 11 entsprechende Zehnertaste "4" 10d gedrückt ist, wird eine Flasche mit einem fehlenden Etikett, die aber im übrigen normal und annehmbar ist, durch das Förderband 14 für eine Lehroperation gefördert. Somit sind in Schritt S11, wie oben erwähnt, die Eingangssignale IN1 bis IN8 wie folgt:
  • H,H,H,L,H,L,L,L.
  • In Schritt S12 werden die bereits in irgendeinem Teil der Speicherbereiche Mn (n=1,2, . . . ) gespeicherten Eingangsdaten mit den in den Registern R1 bis R8 gespeicherten E/A-Daten verglichen, dies in ähnlicher Weise wie in den oben erläuterten Fällen, wonach der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S13 fortschreitet. In diesem Schritt S13 wird die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zwischen den beiden Sätzen von Eingangsdaten bestimmt. In diesem Falle wird auch eine Nichtübereinstimmung bestimmt. Als Ergebnis schreitet der Steuerfluß zu Schritt S14.
  • In Schritt S14 sind die E/A-Daten Dn (=D4), die in den Speicherbereich Mn (=M4) des RAM 4 eingeschrieben sind, um so einem fehlenden Etikett zu entsprechen:
  • "4", H,H,H,L,H,L,L,L.
  • Wie oben wird in Schritt S15 die Ausgangsnummer "04" für die E/A-Daten Dn (=D4) und die Nummer des Sensors "IN4", der ein Eingangssignal erzeugt hat, wenn das Ausgangssignal auf diesem Ausgang erzeugt wird, auf der LCD Anzeige 8 als "04 IN4" angezeigt. Dies beendet die Programmierung der E/A Daten im Falle einer Flasche mit einem fehlenden Etikett als Defekt; dann schreitet, wie oben, der Steuerfluß zu Schritt S16, und dann über diesen Schritt S16 und Schritt S17 zu Schritt S5 zurück.
  • Im nächsten Zyklus, in Entscheidungsschritt S5, sei angenommen, daß der Bediener die der "5" entsprechende Zehnertaste, d. h. die Taste 10e, gedrückt hat, um ein schief aufgebrachtes bzw. schräges Etikett 13 für eine Flasche 11 anzuzeigen. In einem solchen Falle wird in Schritt S6 die "5" in das Register R0 (X=5) gesetzt, und in Schritt S7 wird "5" auf der LCD Anzeige 8 angezeigt. Dann wird die Abfolge bzw. die Tätigkeit der Schritte S8 bis S10 in der gleichen Weise ausgeführt: Da die einem schrägen Etikett 13 für eine Flasche 11 entsprechende Zehnertaste "5" 10e gedrückt worden ist, wird eine Flasche 11 mit einem schrägen Etikett, die jedoch im übrigen normal und annehmbar ist, zum Lehrbetrieb vom Förderband 14 gefördert. Somit sind in Schritt S11, wie oben erwähnt, die Eingangssignale IN1 bis IN8 wie folgt:
  • H,H,H,H,L,L,L,L.
  • Ferner werden in Schritt S12 die bereits in irgendeinem Teil der Speicherbereiche Mn (M=1,2, . . . ) gespeicherten Eingangsdaten mit den in den Registern R1 bis R8 gespeicherten E/A-Daten verglichen, dies in ähnlicher Weise wie im oben beschriebenen Fall, wonach der Steuerfluß zu Entscheidungsschritt S13 fortschreitet. In diesem Schritt S13 wird die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zwischen den beiden Sätzen von Eingangsdaten bestimmt bzw. festgestellt. In diesem Falle wird auch eine Nichtübereinstimmung festgestellt. Als Ergebnis schreitet der Steuerfluß zu Schritt S14.
  • In Schritt S14 sind die in den Speicherbereich Mn (=M5) des RAM 4 eingeschriebenen E/A-Daten Dn (=D5), um so einem schrägen Etikett zu entsprechen:
  • "5", H,H,H,H,L,L,L,L.
  • Wie oben wird in Schritt S15 die Ausgangsnummer "05" für die E/A-Daten Dn (=D5) und die Nummer des Sensors "IN5" der ein Eingangssignal erzeugt hat, wenn das Ausgangssignal auf diesem Ausgang erzeugt wird, auf der LCD Anzeige 8 als "05 INS" angezeigt. Dies beendet die Programmierung der E/A-Daten im Falle einer Flasche 11 mit einem schrägen Etikett als Defekt; dann schreitet wie oben der Steuerfluß zu Schritt S16 und dann über Schritt S17 zu Entscheidungsschritt S5 zurück.
  • Im nächsten Zyklus, in Entscheidungsschritt S5, sei angenommen, daß der Bediener die der "6" entsprechende Zehnertaste, d. h. die Taste 10f gedrückt hat, um eine fehlende Kappe 12 und auch einen niedrigen Flüssigkeitspegel für eine Flasche 11 anzuzeigen. In einem solchen Fall wird in Schritt S6 die "6" in das Register R0 (X=6) eingeschrieben, und in Schritt S7 wird "6" auf der LCD Anzeige 8 angezeigt. Dann erfolgt der Ablauf der Schritte S8 bis S10 in gleicher Weise: Da die der fehlenden Kappe 12 und auch einem niedrigen Flüssigkeitspegel für eine Flasche 11 entsprechende Zehnertaste "6" 10f gedrückt worden ist, wird eine Flasche, welche eine fehlende Kappe 12 und auch einen niedrigen Flüssigkeitspegel aufweist, aber im übrigen normal und annehmbar ist, für einen Lehrbetrieb vom Förderband 14 gefördert. Ferner sind in Schritt S14 die E/A-Daten Dn (=D6), die in den Speicherbereich Mn (=M6) des RAM 4 eingeschrieben sind, um so einer fehlenden Kappe und auch einem niedrigen Flüssigkeitspegel zu entsprechen:
  • "6", H,L,L,H,H,L,L,L.
  • Wie oben wird in Schritt S15 die Ausgangsnummer "06" für die E/A-Daten Dn (=D6) und die Nummer des Sensors "IN6", der ein Eingangssignal erzeugt hat, wenn das Ausgangssignal auf diesem Ausgang erzeugt wird, auf der LCD Anzeige 8 als "06 IN6" angezeigt. Dies beendet die Programmierung der E/A-Daten im Falle einer Flasche 11 mit einer fehlenden Kappe und auch einem niedrigen Flüssigkeitspegel als Defekt; dann schreitet wie oben der Steuerfluß zu Schritt S16 und dann über Schritt S17 zurück zu Schritt S5.
  • Dann wird die Programmierung der E/A-Daten für jede andere Kombination von Defekten in ähnlicher Weise durchgeführt.
  • Wenn die Programmierung für alle Kombinationen abgeschlossen ist, bewirkt die Inkrementierung des Registers N um eins in Schritt S14, daß N gleich 15 wird, wonach in Entscheidungsschritt S15 bestimmt wird, daß N tatsächlich gleich 15 ist, womit das Verfahren beendet wird. Damit ist die Erläuterung des Betriebes abgeschlossen, bei dem keine Redundanz der E/A-Daten vorliegt.
  • Redundanz der Eingangsdaten
  • Nach Beendigung des Programmierens sämtlicher E/A-Daten oder während des auf die Programmierung sämtlicher E/A-Daten folgenden Zyklus kann, zum Zwecke der Gewährleistung der Genauigkeit des Programmiervorgangs, oder mit anderen Worten zur Feststellung der Korrektheit der Anbringung und der Empfindlichkeitseinstellung der Sensoren S1 bis S8 der Lernbetrieb wiederholt werden.
  • Insbesondere könnten prinzipiell die Kriterien für die Korrektheit des Flüssigkeitsvolumens und die Korrektheit der Einstellung des Etiketts 13 sehr streng sein.
  • Daher kann, nach Abschluß der automatischen Programmierung durch den Lernbetrieb mit dem Zustand bzw. der Bedingung eines korrekten Flüssigkeitsvolumens, ein Lernbetrieb mit einer Flasche durchgeführt werden, die ein vom korrekten Flüssigkeitsvolumen leicht abweichendes Flüssigkeitsvolumen enthält.
  • In diesem Falle wird die "3", die dem Ausgangssignal OUT3 für unkorrektes Flüssigkeitsvolumen entspricht, durch Drücken der Taste 10c auf der Zehnertastatur eingegeben. In Schritt S11 werden die Eingangssignale IN1 bis IN8 der Sensoren S1 bis S8 eingelesen und in den entsprechenden Registern R1 bis R8 gesetzt. Es sei angenommen, daß die Eingangssignale IN1 bis IN8
  • H,H,H,H,H,L,L,L (2) anstelle von
  • H,H,L,H,H,L,L,L (1) sind.
  • Im Fall (1) sollte die Leuchtdiode LED3 erleuchten, während andererseits im Fall (2) die Leuchtdiode LED1 erleuchten sollte. Es wird angenommen, daß dies wegen unkorrektem Anbringen oder unkorrekter Empfindlichkeitseinstellung der Sensoren S1 bis S8 auftritt. Daher ist es notwendig, die Anbringung oder die Empfindlichkeitseinstellung der Sensoren S1 bis S8 zu korrigieren.
  • So werden in Schritt S12 die bereits in RAM 4 gespeicherten Eingangsdaten der E/A-Daten mit den in den Registern R1 bis R8 gespeicherten Eingangsdaten verglichen. In Schritt S13 wird die Übereinstimmung zwischen den beiden Sätzen von Eingangsdaten festgestellt bzw. bestimmt. Als Ergebnis schreitet der Steuerfluß zu Schritt S18 vor, und "ERROR" wird auf der Anzeige 8 angezeigt. In Schritt S19 wird der Speicherbereich Mn des RAM 4, in welchem die Übereinstimmung der Eingangsdaten stattfand, bezüglich des Speicherinhalts gelöscht. In Schritt S20 wird der Inhalt des Registers N um eins dekrementiert bzw. herabgesetzt.
  • Nachdem die Anbringung oder die Empfindlichkeitseinstellung der Sensoren S1 bis S8 korrigiert ist, wird ein ähnlicher bzw. gleichartiger Lehrbetrieb wiederholt.
  • Ein ähnlicher Vorgang wird im Falle eines unkorrekten Etikettes durchgeführt.
  • Wenn die Programmierung sämtlicher Kombinationen abgeschlossen ist, bewirkt die Inkrementierung des Inhalts des Registers N um eins in Schritt S16, daß N gleich 15 wird. Wenn in Schritt S17 bestimmt wird, daß der Wert des Registers N den Wert 15 erreicht hat, wird der Betrieb bzw. die Tätigkeit beendet.

Claims (2)

1. Prüfvorrichtung mit einer Anzahl von Sensoren (S&sub1; . . . S&sub8;), einer Anzahl von Ausgängen (OUT1, . . .OUT8), einem Speicher (4) zum Speichern von Ausgangszuständen, die betreffenden entsprechenden einer Anzahl von bestimmten von den Sensoren abgefühlten Bedingungen entsprechen, und ersten Steuermitteln (2) zum Auswählen irgendeines der im Speicher gespeicherten Ausgangszustände und Erzeugen eines entsprechenden Ausgangszustandes auf den Ausgängen, gekennzeichnet durch
Mittel (9a) zum Befehlen von Lehren,
Mittel (10) zum Auswählen der Ausgänge,
Mittel zum Befehlen von Einschreiben in den Speicher (4) und zweite Steuermittel (2), welche, wenn Lehren durch die Mittel (9a) zum Befehl von Lehren befohlen worden ist und ein Ausgang (OUTn) durch die Auswahlmittel (10) ausgewählt worden ist, bewirken, daß die Mittel zum Befehlen von Einschreiben in den Speicher (4) den Ausgangszustand, der dem ausgewählten Ausgang entspricht, und die Daten einschreiben, die durch die Sensoren erzeugt werden, wenn diese absichtlich bestimmten Bedingungen ausgesetzt werden, die dem ausgewählten Ausgang entsprechen.
2. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, welches ferner Lehrbedingungsübereinstimmungs-Bestimmungsmittel (2) zum Bestimmen einer Übereinstimmung zwischen den von den Sensoren für eine bekannte Fehlerbedingung erzeugten Daten und den bereits gespeicherten Sensorausgangsdaten für bekannte fehlerfreie Bedingungen und, im Falle einer Nichtübereinstimmung der beiden Datensätze, zum Ausgeben eines Betätigungssignals für die zweiten Steuermittel, und dritte Steuermittel (2) zum Ausgeben eines Fehlersignals im Falle einer Übereinstimmung der beiden Datensätze und zum Löschen der bereits gespeicherten Daten im Speicher aufweist.
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