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DE3688129T2 - Vorrichtung fuer kettenflorgewebe. - Google Patents

Vorrichtung fuer kettenflorgewebe.

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DE3688129T2
DE3688129T2 DE8686117583T DE3688129T DE3688129T2 DE 3688129 T2 DE3688129 T2 DE 3688129T2 DE 8686117583 T DE8686117583 T DE 8686117583T DE 3688129 T DE3688129 T DE 3688129T DE 3688129 T2 DE3688129 T2 DE 3688129T2
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DE
Germany
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deflection
forming
warp
rods
pile
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DE8686117583T
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DE3688129D1 (de
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Takao Kanada
Ryuichi Murasaki
Noritaka Tsubata
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YKK Corp
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Yoshida Kogyo KK
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    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
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    • D03WEAVING
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    • D03D27/00Woven pile fabrics
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    • D03D27/06Warp pile fabrics
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    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
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  • Looms (AREA)
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  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bildung von Kettenflorgewebe in einer Webmaschine zum Weben eines Bandes eines Oberflächenhaftverschlusses, das auf einer Seite eine Vielzahl von aus Florschlingen bildenden Kettfaden gebildete Florschlingen aufweist, umfassend: eine Lanzetteneinheit mit einer Vielzahl von im Abstand parallel angeordneten Lanzetten, die sich jeweils zwischen und parallel zu einem entsprechenden benachbarten Paar von Grundkettfäden nach vorne über einen Warenschluß der Maschine hinaus erstrecken; und eine Ablenkeinrichtung (eng. "leno deflector"), die sich quer zu den Lanzetten zwischen dem Warenschluß und einem Schaftrahmen der Maschine erstreckt und eine Vielzahl von Ösen aufweist, durch die die Florschlingen bildenden Kettfaden laufen, wobei die Ablenkeinrichtung im Abstand gehalten und in einer im wesentlichen axialen Richtung zu sich hin- und herbewegbar ist, um den Lauf der Florschlingen bildenden Kettfäden abwechselnd nach einer und sodann nach der anderen Seite der zugeordneten Lanzetten abzulenken.
  • Eine derartige Vorrichtung zur Bildung von Kettenflorgewebe ist in der US-A-2 896 671 offenbart. Bei dieser bekannten Kettenflorgewebevorrichtung umfaßt die Ablenkeinrichtung mehrere Nadelarme, die jeweils mit einer Öse versehen und an einer horizontalen Welle befestigt sind. Die Welle ist in einem mit einem Maschinenrahmen verschiebbar verbundenen Schlitten drehbar gelagert. Es sind Antriebsmittel vorgesehen, damit die Welle eine pendelnde Bewegung und eine hin- und hergehende Bewegung ausführt. Die Nadelarme können daher sowohl vertikal auf und ab als auch horizontal verlagert werden, um den Kettfaden über eine zugeordnete Lanzette hinwegzuführen.
  • Wegen dieser kombinierten Bewegung der Nadelarme sind die Antriebsmittel kompliziert aufgebaut.
  • Mit der vorliegenden Erfindung soll eine Vorrichtung zur Bildung von Kettenflorgewebe geschaffen werden, die einfach aufgebaut ist und die der verhältnismäßig hohen Arbeitsgeschwindigkeit einer Webmaschine folgen kann.
  • Gemäß der Erfindung ist eine diesem Erfordernis entsprechende Vorrichtung zur Bildung von Kettenflorgewebe gekennzeichnet durch eine Auslenkhakeneinheit mit mehreren Paaren aus beabstandeten Auslenkhakenstangen, die unmittelbar stromabwärts von der Ablenkeinrichtung angeordnet sind, wobei sich jedes Paar auf gegenüberliegenden Seiten der zugeordneten Lanzette vertikal erstreckt, so daß diese Auslenkhakenstangen von den zugeordneten Lanzetten und von der Ablenkeinrichtung im Abstand gehalten sind, wobei jedes Paar Auslenkhakenstangen synchron zu der Ablenkeinrichtung vertikal auf und abbewegbar ist, um dadurch den auf diese Weise seitlich abgelenkten Florschlingen bildenden Kettfaden mit einer an denselben ausgebildeten Führungskerbe zu erfassen, um den Faden abwechselnd an einer Seite und sodann an der anderen Seite der zugeordneten Lanzette nach unten zu bewegen, um den Faden in gestaffelter Weise über dieselbe hinweg zu bewegen und dadurch die Florschlingen zu bilden.
  • Weitere Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten, nicht als Beschränkung zu wertenden, Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt:
  • Fig. 1 eine teilweise geschnittene schematische Seitenansicht der Hauptbestandteile einer Vorrichtung zur Bildung von Kettenflorgewebe gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
  • Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1, wobei Bereiche der Lanzetten weggelassen sind,
  • Fig. 3 eine Vorderansicht einer Ablenkeinrichtung (engl. "leno deflector") und einer Auslenkhakeneinheit, die beide in eine Vorrichtung zur Bildung von Kettenflorgewebe gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung eingebaut sind,
  • Fig. 4A und 4B schematische Darstellungen einer einzelnen Einheit zur Bildung von Florschlingen, die aus zwei Auslenkhakenstangen, einer entsprechenden Öse und einer Lanzette besteht,
  • Fig. 5 einen vertikalen Schnitt durch einen Bandrohling eines Flächenhaftverschlusses, auf dessen einer Seite Florschlingen gebildet sind, in denen sich die Lanzetten befinden, und
  • Fig. 6 einen vertikalen Schnitt durch den "männlichen" Teil eines Flächenhaftverschlusses, auf dem Haken ausgebildet sind.
  • Eine allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnete Vorrichtung zur Bildung von Kettenflorgewebe gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfaßt eine im wesentlichen kammförmige Lanzetteneinheit 11, eine Ablenkeinrichtung (engl. "leno deflector"), die sich quer zu der Lanzetteneinheit erstreckt, und eine Auslenkhakeneinheit 13, die unmittelbar vor (oder gemäß Fig. 1 links von) der Ablenkeinrichtung angeordnet ist. Die Kettenflorgewebevorrichtung 10 ist in eine Webmaschine eingebaut, die eine Litzeneinheit oder einen Schaftrahmen 14 zur Bildung eines Faches aus (nicht gezeigten) Grundkettfäden, ein Webblatt 15 zum Anschlagen eines Schußfadens und einen Tisch 16 zum Abstützen eines Gewebes F aufweist. Genauer gesagt, die Kettenflorgewebevorrichtung 10 ist zwischen dem Schaftrahmen 14 und dem Webblatt 15 angeordnet, wie in Fig. 1 gezeigt.
  • Ein mit der Webmaschine hergestelltes Gewebe wird mit Florschlingen versehen, die in der Kettenflorgewebevorrichtung aus einer besonderen Gruppe von Kettfäden gebildet werden. Das erwähnte Gewebe findet insbesondere bei einem Flächenhaftverschluß oder einem Verschluß mit Schlingen und Haken Anwendung.
  • Wie besser aus Fig. 2 ersichtlich, umfaßt die kammförmige Lanzetteneinheit 11 eine Stützstange 17, die sich quer zu den Grundkettfäden erstreckt, und eine Vielzahl von im Abstand parallel angeordneten Lanzetten oder Stangen 18, die sich von der Stützstange 17 zwischen benachbarten Paaren der Grundkettfäden zu dem Gewebe F hin und über einen Warenschluß 19 hinaus erstrecken. Die Stützstange 17 ist an den gegenüberliegenden Enden an einem Führungsblock 20 befestigt.
  • Die Ablenkeinrichtung 12 ist zwischen dem Schaftrahmen 14 und dem Webblatt 15 angeordnet und umfaßt eine vordere und eine hintere Führungsstange 21a, 21b, die sich parallel zueinander und quer zu den Lanzetten 18 erstrecken. Die Führungsstangen 21a, 21b durchsetzen den Führungsblock 20, und sie werden von einer (nicht gezeigten) Antriebsquelle über Kolbenstangen 22 angetrieben, die mit den Enden am Block 20 verbunden sind, so daß sie sich im wesentlichen axial hin- und herbewegen, wie dies mit den Pfeilen Y veranschaulicht ist. Jede Führungsstange hat mehrere Ösen 23a, 23b, durch die Florschlingen bildende Kettfäden WP hindurchlaufen, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt. Die hin- und hergehende Bewegung der Führungsstangen 21a, 21b lenkt die in den Ösen 23 geführten Florschlingen-Kettfäden WP abwechselnd nach einer Seite und sodann nach der anderen Seite der Lanzetten 18 ab. Die vordere Führungsstange 21a hat mehrere Ösen 23a zur Aufnahme und Ablenkung einer bestimmten geradzahligen Gruppe von Fäden WP in Bezug auf die zugehörigen Lanzetten 18, und die hintere Führungsstange 21b hat mehrere Ösen 23b zur Aufnahme und Ablenkung einer ungeradzahligen Gruppe der Fäden WP gegenüber den zugehörigen Lanzetten 18.
  • Die Auslenkhakeneinheit 13 umfaßt einen Stützblock 24 und mehrere im Abstand parallel angeordnete Auslenkhakenstangen 25a, 25b, die sich von dem Stützblock nach oben erstrecken. Jede Auslenkhakenstange 25a, 25b hat eine Führungskerbe 26 zur Aufnahme des Fadens WP. Die paarweisen Auslenkhakenstangen sind in zwei Gruppen unterteilt, wobei die eine oder die erste Gruppe der vorderen Führungsstange 21a zugeordnet ist und die andere oder die zweite Gruppe der hinteren Führungsstange 21b zugeordnet ist. Die erste und die zweite Gruppe der Auslenkhakenstangen 25a, 25b ist stromabwärts von der Führungsstange 21a bzw. 21b angeordnet, und die Auslenkhakenstangen jedes Paares sind auf gegenüberliegenden Seiten der zugeordneten Lanzette 18 angeordnet. Wichtig ist, daß die Auslenkhakenstangen 25a, 25b, die Lanzetten 18 und die Führungsstangen 21a, 21b stets im Abstand voneinander angeordnet sind. Die erste Gruppe der paarweisen Auslenkhakenstangen 25a ist zusammen mit der vorderen Führungsstange 21a für jede zweite Lanzette 18 vorgesehen, und die andere Gruppe der paarweisen Auslenkhakenstangen 25b ist zusammen mit der hinteren Führungsstange 21b den übrigen Lanzetten 18 zugeordnet, wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich. Diese Anordnung dient ebenfalls zur Verhinderung einer unerwünschten gegenseitigen Störung der einzelnen Arbeitsteile. Der Stützblock 24 ist vertikal bewegbar, um die beiden Gruppen von Auslenkhakenstangen 25a, 25b gleichzeitig in Richtung des Pfeils Z synchron zu den Führungsstangen 21a, 21b zu bewegen.
  • Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der zwei Auslenkhakeneinheiten 13, 13 nebeneinander angeordnet sind, um gleichzeitig zwei parallele Bänder herzustellen.
  • Die Arbeitsweise der in dieser Weise ausgebildeten Kettenflorgewebevorrichtung 10 wird nachfolgend anhand der Fig. 4A und 4B erläutert, in denen aus Gründen der Klarheit nur eine einzige Einheit zur Bildung von Florschlingen gezeigt ist, weil alle diese Einheiten in ähnlicher Weise arbeiten.
  • Dem Anschlagvorgang des Webblattes 15 folgt eine axiale Bewegung der Führungsstange 21a, 21b der Ablenkeinrichtung 12 in einer Richtung (gemäß Fig. 4A nach rechts), bis sie die in Fig. 4A gezeigte Stellung erreicht, in der sich die Öse 23a vollständig über die Lanzette 18 hinwegbewegt hat, so daß der Florschlingenfaden WP gegenüber der Lanzette 18 nach einer Seite oder nach rechts abgelenkt ist.
  • Die paarweisen Auslenkhakenstangen 25a werden abgesenkt, um den auf diese Weise abgelenkten Faden an der Führungskerbe 26 der rechten Auslenkhakenstange 25a zu erfassen und nach unten zu der in Fig. 4A gezeigten rechten Position unter dem Niveau der Lanzette 18 zu bewegen, wo der Faden vorübergehend gehalten wird, um ein Webfach 30 der Florschlingenfäden WP zu bilden.
  • Ein durch einen Punkt angedeuteter Schußfaden WF wird jetzt von einem Rand des Gewebes F her durch das Webfach 30 mit einer Schußfadennadel 31 eingetragen, die an der Webkantenseite des Gewebes F angeordnet ist, wie in Fig. 2 gezeigt, und dieser Schußfaden wird sodann von einer Zungennadel 32 erfaßt, die an der anderen Webkantenseite des Gewebes F angeordnet ist. Sodann wird das Webblatt 15 betätigt, um den Schußfaden WF anzuschlagen, und der sich um die Lanzette 18 herum erstreckende Kettfaden WP wird in dieser Zeit entlang derselben über den Warenschluß 19 hinaus nach vorne bewegt, damit er mit dem angeschlagenen Schußfaden WF abgebunden wird, um dadurch Florschlingen P zu bilden. Die Auslenkhakenstangen 25a werden sodann angehoben, um den Kettfaden WP freizugeben, wodurch ein erster Halbzyklus des Arbeitsvorgangs abgeschlossen ist.
  • Der zweite Halbzyklus des Arbeitsvorgangs beginnt mit der Bewegung der Führungsstange 21a in die andere Richtung, oder gemäß Fig. 4B nach links, um den gleichen Kettfaden WP zu der linken Seite der Lanzette 18 hin abzulenken, und die Führungsstange bleibt in der in Fig. 4B gezeigten Stellung stehen, worauf hin die Auslenkhakenstangen 25a wieder abgesenkt werden, um den abgelenkten Faden an der Führungskerbe 26 der linken Auslenkhakenstange 25a zu erfassen. Sodann wird der Kettfaden WP auf ähnliche Weise wie im ersten Halbzyklus in eine Florschlinge P umgeformt, wodurch der zweite Halbzyklus und damit ein ganzer Zyklus des Arbeitsvorgangs abgeschlossen ist.
  • Dieser Zyklus wird durch hin- und hergehendes Bewegen der Führungsstange 21a und der Auslenkhakenstangen 25a in Richtung des Pfeils Y bzw. Z wiederholt, wodurch eine Vielzahl von Florschlingen auf dem Gewebe F gebildet wird. Während dieses Vorgangs werden die obere und die untere Gruppe der Grundkettfäden von den Litzen des Schaftrahmens 14 bewegt, um ihre (nicht gezeigten) Webfächer zu öffnen und zu schließen, um zusammen mit dem Schußfaden WF in bekannter Weise das Gewebe F zu bilden.
  • Demzufolge wird das Gewebe F mit den eingewebten Florschlingen WP, das beispielsweise als Band für einen Flächenhaftverschluß dient, zunehmend gebildet und nach vorne von den freien Enden der Lanzetten 18 abgezogen, wobei ein Teil der Schlingen mit den Lanzetten 18 in Eingriff stehen. Einige der auf diese Weise gebildeten Schlingen P stehen mit jeder Lanzette 18 lose in Eingriff, wie in Fig. 1 und 5 gezeigt.
  • Fig. 6 zeigt ein "männliches" Teil oder ein Schlingen tragendes Band des Flächenhaftverschlusses mit einer Vielzahl von Haken Q, die gebildet werden, indem ein Teil der mit der erfindungsgemäßen Kettenflorgewebevorrichtung erzeugten Florschlingen P weggeschnitten wird.

Claims (7)

1. Vorrichtung (10) zur Bildung von Kettenflorgewebe in einer Webmaschine zum Weben eines Bandes eines Oberflächenhaftverschlusses, das auf einer Seite eine Vielzahl von aus Florschlingen bildenden Kettfaden gebildete Florschlingen (P) aufweist, umfassend: eine Lanzetteneinheit (11) mit einer Vielzahl von im Abstand parallel angeordneten Lanzetten (18), die sich jeweils zwischen und parallel zu einem entsprechenden benachbarten Paar von Grundkettfäden nach vorne über einen Warenschluß (19) der Maschine hinaus erstrecken; und
eine Ablenkeinrichtung (eng. "leno deflector") (12) die sich quer zu den Lanzetten (18) zwischen dem Warenschluß (19) und einem Schaftrahmen (14) der Maschine erstreckt und eine Vielzahl von Ösen (23a, 23b) aufweist, durch die die Florschlingen bildenden Kettfaden (WP) laufen, wobei die Ablenkeinrichtung (12) im Abstand gehalten und in einer im wesentlichen axialen Richtung zu sich hin- und herbewegbar ist, um den Lauf der Florschlingen bildenden Kettfäden abwechselnd nach einer und sodann nach der anderen Seite der zugeordneten Lanzetten (18) abzulenken; gekennzeichnet durch eine Auslenkhakeneinheit (13) mit mehreren Paaren aus beabstandeten Auslenkhakenstangen (25a, 25b), die unmittelbar stromabwärts von der Ablenkeinrichtung (12) angeordnet sind, wobei sich jedes Paar auf gegenüberliegenden Seiten der zugeordneten Lanzette vertikal erstreckt, so daß diese Auslenkhakenstangen (25a, 25b) von den zugeordneten Lanzetten und von der Ablenkeinrichtung im Abstand gehalten sind, wobei jedes Paar Auslenkhakenstangen synchron zu der Ablenkeinrichtung (12) vertikal auf und abbewegbar ist, um dadurch den auf diese Weise seitlich abgelenkten Florschlingen bildenden Kettfaden (WP) mit einer an denselben ausgebildeten Führungskerbe (26) zu erfassen, um den Faden abwechselnd an einer Seite und sodann an der anderen Seite der zugeordneten Lanzette (18) nach unten zu bewegen, um den Faden in gestaffelter Weise über dieselbe hinweg zu bewegen und dadurch die Florschlingen (P) zu bilden.
2. Vorrichtung zur Bildung von Kettenflorgewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkeinrichtung ein Paar vorderer und hinterer Führungsstangen (21a, 21b) umfaßt, die zwei Serien von Ösen (23a, 23b) aufweisen, durch die eine bestimmte geradzahlige Gruppe und eine ungeradzahlige Gruppe der Florschlingen bildenden Kettfäden (WP) verläuft, während die Auslenkhakeneinheit (13) eine vordere und eine hintere Serie von paarweisen Auslenkhakenstangen (25a, 25b) umfaßt, die auf gegenüberliegenden Seiten der zugeordneten Lanzetten (18) angeordnet sind, so daß die vordere Führungsstange (21a) und die vordere Serie der paarweisen Auslenkhakenstangen (25a) zusammenwirken, um die geradzahlige Gruppe von Fäden über die zugeordneten Lanzetten hinwegzuführen, und wobei die hintere Führungsstange (21b) und die hintere Serie von paarweisen Auslenkhakenstangen (25b) zusammenwirken, um die ungeradzahlige Gruppe von Fäden über die zugeordneten Lanzetten hinwegzuführen.
3. Vorrichtung zur Bildung von Kettenflorgewebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere und die hintere Führungsstange (21a, 21b) zu einer gleichgerichteten Bewegung betätigt werden.
4. Vorrichtung zur Bildung von Kettenflorgewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Auslenkhakenstangen (25a, 25b) mit einem einstückigen Stützblock (24) verbunden sind, der von einer Antriebseinrichtung betätigbar ist.
5. Vorrichtung zur Bildung von Kettenflorgewebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Auslenkhakenstangen (25a, 25b) mit einem einstückigen Stützblock (24) verbunden sind, der von einer Antriebseinrichtung betätigbar ist.
6. Vorrichtung zur Bildung von Kettenflorgewebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Florschlingen bildenden Kettfaden (WP) in zwei Gruppen unterteilt sind, wobei die vordere und die hintere Führungsstange (21a, 21b) jeweils eine erste und zweite Serie von Ösen (23a, 23b) zum Führen der zwei Gruppen von Fäden aufweist, und wobei jede vordere und hintere Serie der paarweisen Auslenkhakenstangen (25a, 25b) ebenfalls in erste und zweite Gruppen (13, 13) unterteilt ist, so daß die erste Serie von Ösen und die erste Gruppe von Auslenkhakenstangen gemeinsam auf eine Gruppe der Fäden einwirken, und die zweite Serie von Ösen und die zweite Gruppe von Auslenkhakenstangen gemeinsam auf die andere Gruppe von Fäden einwirken, wodurch gleichzeitig zwei nebeneinanderliegende Bänder eines Flächenhaftverschlusses (P) gebildet werden.
7. Vorrichtung zur Bildung von Kettenflorgewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der besagten Hakenbereiche von einer in der betreffenden Auslenkhakenstange (25a, 25b) angeordneten Kerbe (26) gebildet ist.
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