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DE368456C - Drehbare Trommel zum Ausscheiden von Blaettern und sonstigen Schwimmseln - Google Patents

Drehbare Trommel zum Ausscheiden von Blaettern und sonstigen Schwimmseln

Info

Publication number
DE368456C
DE368456C DEG37475D DEG0037475D DE368456C DE 368456 C DE368456 C DE 368456C DE G37475 D DEG37475 D DE G37475D DE G0037475 D DEG0037475 D DE G0037475D DE 368456 C DE368456 C DE 368456C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
water
drumme
upstream
leaves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG37475D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEG37475D priority Critical patent/DE368456C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE368456C publication Critical patent/DE368456C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B8/00Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
    • E02B8/02Sediment base gates; Sand sluices; Structures for retaining arresting waterborne material
    • E02B8/023Arresting devices for waterborne materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Drehbare Trommel zum Ausscheiden von Blättern und sonstigen Schwimmseln. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine drehbare Vorrichtung -zur Ausscheidung von in fließendem Wasser treibenden Blättern und anderem Schwemmsel. Sie besteht im wesentlichen aus einer rechenartigen Drehtrommel, deren Achse mit der Wasserströmung gleichläuft, und aus einem Sammelraum für die ausgeschiedenen Stoffe. Die-stromaufwärts mit kegelförmigem Boden versehene Rechentrommel liegt gänzlich im Oberwasser, wo sie vor einer Durchbrechung des Wehrs durch geeignete Antriebmittel in Drehung versetzt wird. Auf ihrer sich abwärts drehenden Längsseite ist die Trommel von einer bis unter Wasser ragenden, den Sammelraum bildenden Drumme umschlossen. Die aus der Trommel in die Drumme gerichtete Wasserströmung löst die außen auf der Rechentrommelwand haftenden Schwemmsel ab und spült sie in der Drumme fort. Hierdurch wird die Rechentrommel immer von neuem gereinigt. Um Störungen durch größere Schwemmkörper zu verhüten, ist der Boden der Drumme nach unten nachgiebig angeordnet,- so daß die hindernden Körper im Oberwassergraben nach unten befördert werden können.
  • Auf der Zeichnung ist die Anordnung der Rechentrommel in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. i zeigt die Gesamtanlage in der Ansicht von oben. Abb. 2 ist ein wagrechter Schnitt durch einen Teil der Trommel und den Sammelraum. Abb. 3 ist die Ansicht von der rechten Seite, wobei einzelne Teile im Schnitt, andere in Ansicht dargestellt sind und die rechte Mauer ausgespart ist, um die Trommel selbst, das Wehr und den Sammelraum zu zeigen. Abb. 4 ist die Ansicht des stromabwärts gelegenen Endes der Trommel und des Wehrs.
  • Das das Oberwasser vom Unterwasser trennende, zwischen den Mauern 2 und 2' des Werkkanals eingebaute Wehr i ist mit einer großen kreisförmigen Durchbrechung 3 versehen, in die das stromabwärts gerichtete Ende il (Abb. 2) der Rechentrommel 12 ragt und in der es durch einen Ring 9 aus Leder o. dgl. abgedichtet ist. Das Oberwasser- steht ferner durch eine rechteckige Aussparung ¢ im Wehr i mit der Sammelkammer 6 in Verbindung (Abb. 2), in der die ausgeschiedenen Schwemmsel zurückgehalten werden. Ihre dauernde oder zeitweilige Entfernung erfolgt durch einen Schieber 5 oder einen Deckel 7 (Abb. i).
  • Die Längsstäbe 15 der Rechentrommel i2 sind mittels eines sternförmigen Tragegerüstes 14 auf einer Welle 13 befestigt. Auf den Armen des Gerüstes 14 sind eine Anzahl Schaufeln 16 befestigt, die durch Klammern 17 in bestimmter Neigung festgehalten werden. Die Welle 13 wird von zwei Lagerböcken 18 getragen und durch einen oder mehrere Stellringe i9 gegen Verschiebung durch den Wasserdruck festgehalten.
  • An die rechteckige Durchbrechung 4 der Wehrmauer i schließt die sich längs der Trommel erstreckende Drumme 24 an, die unter Wasser ragt und gegen die Trommel offen ist, während ihr stromaufwärts gerichtetes Ende durch eine dem Umfange der Trommel angepaßte Wand 25 verschlossen ist. An dem festen Teil des Bodens 2o der Drumme ist mittels Gelenke 23 o. dgl. eine abwärts schwingbare Planke 21 angebracht, deren abgeschrägter Rand 22 die kreisförmigen Stäbe der Trommel 12 fast berührt. Die Durchbrechung 4 der Wehrmauer führt die Schwemmstoffe in die im Unterwasser liegende, durch die Wand 23 abgeschlossene und bis zum Kanalboden reichende Sammelkammer 6 (Abb. 3), die mit dem Unterwasser durch ein vom Rahmen 26 und den Stäben 26' gebildetes Gitter in Verbindung steht.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise. Das in das Innere der Trommel durch die Rechenwände eintretende Wasser setzt auf dem Umfange des Gitters die mitgeführten Schwemmkörper ab, *die die Wasserströmung andrückt. Das Wasser kann durch die Durchbrechung 3 des Wehrs nicht frei abfließen, sondern wirkt auf die schrägen Schaufeln 16, die die Trommel zur Drumme hin in Drehung versetzen. Hierbei werden die an der Rechenwand der Trommel haftenden Körper mitgenommen und von oben in die Drumme befördert. Die aus dem Inneren der Trommel in die Drumme gerichtete Wasserströmung löst die anhaftenden Schweramsel ab und schwemmt sie in die Sammelkammer 6, wo sie von dem Gitter 26 zurückgehalten und nach Bedarf entfernt werden. Bei großem Wasserüberschuß kann man den Schieber 5 dauernd ziehen, um die Schwemmkörper nach außen abzuleiten. Die erwähnte Strömung entsteht deshalb, weil das Wasser durch das Schaufelrad am normalen Abfluß gehindert ist und darum der Wasserspiegel im Innern der Siebtrommel etwas höher liegt als in der Drumme. Das Offnen des' Schiebers 5 oder des Deckels 8 kann auch selbsttätig durch Vermittlung von Gliedern erfolgen, die durch die Welle 'i3 oder durch vom Wasser oder einer anderen Kraftquelle angetriebene Bewegungsmittel in Zeitabschnitten eingestellt werden. .
  • Ferner kann einQ - nicht dargestellte - Vorrichtung vorgesehen sein, die während des Ganges der Anlage die Neigung der Schaufeln =6 regelt. Sie hat den Zweck, den Querschnitt der zwischen den Schaufeln befindlichen Durchlässe der Durchflußmenge des Kanals- anzupassen.
  • Die gelenkige Befestigung der Planke 21 hat zur Wirkung, daß der freie Durchgang von sperrigen Körpern größeren Umfanges möglich ist, die sich zwischen der Drumme und der Trommel 12 festsetzen könnten. Der Druck .des Wassers -auf ihre untere Fläche und der Auftrieb der hölzernen Planke 21 halten sie während des Betriebes der Anlage in wagrechter Stellung. Die Planke kann auch durch ein nachgiebiges Band aus beliebigem Stoff ersetzt sein, das im Wasser durch mechanische oder andere Mittel, wie Gegengewichte, Schwimmer, Federn o: dgl., gestützt wird.
  • Um den Durchlaß des Oberwassers in das Unterwasser zu gestatten, sobald die Vorrichtung außer Betrieb ist, kann der stromaufwärts gerichtete Boden des drehbaren Gitters lösbar sein und zu diesem Zweck aus einem einfachen Deckel aus Blech o. dgl. gebildet und so eingerichtet werden, daß er sich ohne weiteres gegen das betreffende Ende des Gerüstes des Gitters 12 legt. Während des Betriebes der Trommel wird er durch seinen Eingriff und. durch den Druck des Wassers in seiner Lage gehalten. Wenn der Deckel abgezogen worden ist, um den Durchfluß des Wassers freizugeben, wird er an 'dem oberen Lager 18 befestigt, nachdem er auf der Welle 13 verschoben worden ist, die in Richtung nach stromaufwärts in entsprechendem Maße verlängert ist, während das Lager 18 in größerem Abstande angebracht ist.
  • Es kann unter Umständen auch vorteilhaft sein, die von den Schaufeln 16 gebildete Schraube auf einer Welle anzuordnen, die unabhängig von der des Gitters 12 ist. Diese Schraube treibt dann das Gitter durch Vermittlung eines Satzes Zahnräder unter Übersetzung ins Langsame an. Diese Anordnung gestattet, die Umfangsgeschwindigkeit des Gitters 12 unter gleichzeitiger Erhöhung der Drehkraft zu vermindern.
  • Schließlich kann man auch, um die Vorrichtung geeignet zu machen, trotz der größten Änderungen in der Menge des durchhießenden Wassers richtig zu arbeiten, die Schraube unter dem Wasserdruck stromabwärts verschiebbar machen, indem sie durch eine die Welle umgebende Feder gestützt und in ihrer gewöhnlichen Stellung gehalten wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -r. Drehbare Vorrichtung zum Ausscheiden von Blättern und sonstigen Schwemmseln, bestehend aus einer Rechentrommel, deren Achse mit der Wasserströmung gleichläuft, nebst Sammelraum für die ausgeschiedenen Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die stromaufwärts mit kegelförmigem Boden versehene Rechentrommel (r2) gänzlich im Oberwasser liegt und an ihrer sich abwärts drehenden Seite von einer eben unter Wasser ragenden Drumme derart umschlossen ist, daß das aus dem Innern der Trommel in. die Drumme strömende Wasser die an der äußeren Trommelwand haftenden Schweramsel ablöst und in die Drumme spült.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Drumme (z4) in eine Absetzkammer (6) führt, die stromabwärts mit dem Werkkanal durch ein Gitter (26') in' Verbindung steht, und aus der die ausgeschiedenen Schweramsel durch Schieber (5) ' oder Klappe (8) entfernt werden. 3: Vorrichtung nach Anspruch-x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (2i) der Drumme (q.) nachgiebig gestützt ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der das obere Ende der Siebtrommel (z2) abschließende Boden auf der Trommelachse stromaufwärts verschiebbar angeordnet ist.
DEG37475D Drehbare Trommel zum Ausscheiden von Blaettern und sonstigen Schwimmseln Expired DE368456C (de)

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DEG37475D DE368456C (de) Drehbare Trommel zum Ausscheiden von Blaettern und sonstigen Schwimmseln

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DEG37475D DE368456C (de) Drehbare Trommel zum Ausscheiden von Blaettern und sonstigen Schwimmseln

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DE368456C true DE368456C (de) 1923-02-05

Family

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DEG37475D Expired DE368456C (de) Drehbare Trommel zum Ausscheiden von Blaettern und sonstigen Schwimmseln

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DE (1) DE368456C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3433435A1 (de) * 1984-09-12 1986-03-20 Passavant-Werke AG & Co KG, 6209 Aarbergen Siebvorrichtung zum reinigen von waessern und abwaessern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3433435A1 (de) * 1984-09-12 1986-03-20 Passavant-Werke AG & Co KG, 6209 Aarbergen Siebvorrichtung zum reinigen von waessern und abwaessern

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