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DE367903C - Kontaktvorrichtung fuer ein elektromagnetisches Weichenstellwerk - Google Patents

Kontaktvorrichtung fuer ein elektromagnetisches Weichenstellwerk

Info

Publication number
DE367903C
DE367903C DER55715D DER0055715D DE367903C DE 367903 C DE367903 C DE 367903C DE R55715 D DER55715 D DE R55715D DE R0055715 D DER0055715 D DE R0055715D DE 367903 C DE367903 C DE 367903C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact device
signal box
electromagnetic signal
magnet
iron
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER55715D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EUGEN ROCH DR ING
Original Assignee
EUGEN ROCH DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EUGEN ROCH DR ING filed Critical EUGEN ROCH DR ING
Priority to DER55715D priority Critical patent/DE367903C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE367903C publication Critical patent/DE367903C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L11/00Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L11/08Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track
    • B61L11/083Magnetic control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

BIBLIOTH EEK
DEUTSCHES REICH
BUREAU vüO*
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AUSGEGEBEN AIW 29. JANUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 367903 KLASSE 2Oi GRUPPE 17
(R557IS II!20 i)
. Eugen Roch in Hamburg. Kontaktvorrichtung für ein elektromagnetisches Weichenstellwerk.
Zusatz zum Patent 365596.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1922 ab. Längste Dauer: 23.September 1935.
In dem Patent 365596 ist ein elektromagnetisches Weichenstellwerk geschützt, welches durch eine im Bahnkörper befindliche eingeschlossene Kontaktvorrichtung in Betrieb gesetzt wird. Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung dieser Kontaktvorrichtung nebst zugehörigem Elektromagneten. Die Erfindung besteht darin, daß der Magnet unterteilt ausgebildet ist, und zwar derart, daß ein Teil des mechanischen Kraftlinienweges sich wie bei dem Beispiel des
Hauptpatentes am Bahnwagen befindet, während der andere Teil mit der eingeschlossenen Kontaktvorrichtung zusammen im Bahnkörper verlegt ist. Die Erfindung besteht weiterhin darin, daß der im Bahnkörper verlegte Teil des Magneten aus längs gestreckten Schenkeln besteht, deren Spannweite großer ist als die Länge des am Eisenbahnwagen befindlichen Teiles des magnetischen Kraftlinienweges. ίο Die Gründe für diese besondere Ausgestaltung der Kontaktvorrichtung sind folgende:
Dadurch, daß der Magnet zum Teil fest im Bahnkörper verlegt ist, oder daß, wie man auch sagen kann, die Kontaktvorrichtung mit magnetischen Hilfsschenkeln versehen ist, ist man in der Lage, zwischen dem im Bahnkörper befindlichen und dem am Wagen befestigten Teil des magnetischen Kraftlinienweges einen relativ kleinen Luftspalt zu erhalten. Dadurch, daß der fest verlegte Teil des Magneten mit Hilfsschenkeln versehen ist, die weiter ausladen als der am Wagen befindliche Teil des Magneten, erhält man eine ausreichende Dauer der magnetischen Einwirkung auf den Kontakt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Diejenigen Teile der Einrichtung, die ihrem Wesen nach im Hauptpatent bereits auftreten, haben die entsprechenden Bezeichnungen erhalten. Die Einrichtung am Wagen selbst besteht auch hier aus einem eisernen Kern 1 mit einer Spule 3, an welche die hier nicht dargestellte Stromschlußvorrichtung angeschlossen ist. Der Eisenkern hat hier U-förmigc Gestalt. Im Bahnkörper 5, an der Stelle, wo das Weichenstellwerk untergebracht ist, befinden sich zwei Eisenschenkel 33, 34, welche mit ihren Polen durch das Gehäuse 6 hindurchgeführt sind. An einem federnden Träger 38 sitzt in dem Gehäuse gegenüber den Schenkeln des Magneten ein Anker 35 und ein elektrischer Kontakt 8, dem ein zweiter Kontakt 7 gegenübersteht. Der federnde Träger wird teilweise durch die Schwerkraft, teilweise durch eine Rückzugfeder 36 in der Ruhelage gehalten. Der zwischen dem Teil 1 des Magneten und den Hilfsschenkeln 33, 34 entstehende Luftspalt $j kann auf diese Weise relativ klein und bei allen Kontaktvorrichtungen gleich groß gemacht werck-n. Die Abbildung zeigt auch, daß der U-förrru'ge Teil des Magneten kürzer ist als die Gesamtlänge der Schenkel. Wenn also beim Vorüberfahren des Wagens der in der Fahrtrichtung vorn befindliche senkrechte Toil des U-förmigen Kernes dem zweiten Hilfsschenkel gegenübertritt, beginnt der Strom-Schluß an den Kontakten 7, 8, und er endet erst, wenn der zurückliegende senkrechte Schenkel des U-Magneten den anderen Hilfsschenkel verlassen hat. Je nach den Bedürfnissen des Betriebes können diese Längenverhältnisse beliebig gewählt werden.
Es versteht sich von selbst, daß der allgemeine Erfindungsgedanke der Trennung des magnetischen Kraftlinienweges in einen bewegten und einen fest verlegten Teil nicht notwendig mit dem zweiten Gedanken der Teilung in Hilfsschenkel und der relativen Längenbemessung der Eisenwege verknüpft sein m.uß. Die Verbindung dieser Gedanken gibt eine besonders vorteilhafte Ausführungsform, aber ein wesentlicher Fortschritt gegenüber des Hauptpatentes wird auch schon dadurch erreicht, wenn man etwa bei dem dort dargestellten Ausführungsbeispiel der Abb. 1 den Kern 1 teilen und einen Teil desselben in dem Bahnkörper fest verlegen würde. Dagegen ist die Teilung des magnetischen Kraftlinienweges Vorbedingung für den zweiten Erfindungsgedanken der relativen Längenbemessung der Teile.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kontaktvorrichtung für ein elektromagnetisches Weichenstellwerk nach Patent 365596, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenweg des die Kontaktvorrichtung betätigenden Magneten zweiteilig ausgeführt ist, wobei ein Teil des Eisenweges mit der Kontaktvorrichtung selbst fest im Bahnkörper verlegt ist.
2. Kontaktvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am Wagon befestigte Teil des Eisenkernes U-förmig und die mit der Kontaktvorrichtung fest verlegton Hilfsschenkel horizontal gestreckt ausgebildet sind.
3. Einrichttmg nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtlänge der beiden Hilfsschenkel größer ist als die lunge des am Wagon befestigten Teiles des Eisenkernes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER55715D 1922-04-23 1922-04-23 Kontaktvorrichtung fuer ein elektromagnetisches Weichenstellwerk Expired DE367903C (de)

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DE367903C true DE367903C (de) 1923-01-29

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