DE367569C - Anbohrapparat - Google Patents
AnbohrapparatInfo
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- DE367569C DE367569C DEH85827D DEH0085827D DE367569C DE 367569 C DE367569 C DE 367569C DE H85827 D DEH85827 D DE H85827D DE H0085827 D DEH0085827 D DE H0085827D DE 367569 C DE367569 C DE 367569C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pipe
- drilling
- tapping
- clamp
- tapping device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 title claims description 9
- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims description 10
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L41/00—Branching pipes; Joining pipes to walls
- F16L41/04—Tapping pipe walls, i.e. making connections through the walls of pipes while they are carrying fluids; Fittings therefor
- F16L41/06—Tapping pipe walls, i.e. making connections through the walls of pipes while they are carrying fluids; Fittings therefor making use of attaching means embracing the pipe
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Anbohrapparat, der aus einer Fußplatte mit anschließendem
hohlen Stutzen zur Aufnahme einer das Bohrwerkzeug tragenden Überwurfmutter besteht. Die Erfindung besteht darin,
daß die Bohrspindel in dem hohlen Stutzen, welcher durch eine Rohrschelle mit dem Rohre
fest verbunden wird, unmittelbar derart geführt ist, daß die Führung gleichzeitig als Abdichtung
ίο dient. Bei übernormalem Durchmesser des Rohres wird die Rohrschelle durch ein Paßstück
ersetzt, welches gegebenen Falles mit einem quer zur Bohrachse liegenden Hahn versehen
sein kann. Der hohle Stutzen wird mit dem Rohr unmittelbar verbunden.
Die vorliegende Erfindung hat gegenüber dem Bekannten den Vorteil der Einfachheit und
Kompaktheit. Es wird eine gute Führung und eine gute Abdichtung des Apparates erreicht
ao und es kann dieser Apparat zum Bohren von Löchern beliebigen Durchmessers benutzt
werden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Der Anbohrapparat besteht aus einer Fußplatte a, an deren mittlere Bohrung ein hohler
Stutzen b anschließt. Der Stutzen b dient zur Führung der Bohrspindel c und ist an seiner
Mantelfläche mit Gewinde versehen. Auf diesem Gewinde sitzt der Bohrkopf d, der durch das
Handrad e auf dem Gewinde herauf- und heruntergeschraubt wird. Abgedeckt wird der
Bohrkopf d durch eine Kappe f, die innen mit Gewinde versehen und auf den über dem Handrad
außen mit Gewinde versehenen Teil des Bohrkopfes aufgeschraubt wird. Die Bohrspindel
ist an ihrem oberen Ende abgesetzt und mit einem Kugellagerring ausgestattet. Die
Kugeln h liegen zwischen dem Kugellagerring und dem Boden der Kappe f. Auf dem äußeren
Ende der Bohrspindel sitzt die Bohrknarre i. Das Werkzeug k zum Bohren, Fräsen oder
Gewindeschneiden wird in der Bohrspindel durch eine Schraube I befestigt.
Die Anwendungsweise ist folgende:
Die Anwendungsweise ist folgende:
Die Anbohrschelle m wird auf das Rohr η
gelegt. Als Abdichtung dient eine Bleiplatte 0. Die Anbohrschelle m wird durch den Rohrschellenbügel
φ an dem Rohr befestigt. Dann wird der Anbohrapparat mit der Fußplatte a
auf die Schelle m gesetzt und mittels der Klemmbügel q darauf befestigt. Nunmehr kann die
Bohrung erfolgen. Nach Beendigung der Bohrung werden die Klemmbügel q abgenommen,
der Arbeiter hebt mit der einen Hand den Apparat ab und schraubt mit der anderen Hand
den. Stopfen in das Gewinde der Schelle. Ein einziger, ungelernter Arbeiter kann diese ganze
Arbeit verrichten.
Bei großen Rohrdimensionen von 400 bis 1000 mm 1. W., wo es sich darum handelt,
Gewinde in die Rohrwandung einzuschneiden, wird unterhalb des Apparates ein Paßstück r
in den Apparat eingeschraubt. In die Löcher s werden die Enden eines Seilgurtes t eingespannt
und mit diesem der Apparat auf dem Rohr befestigt.
Bei Wasseriohranbohiungen wird an Stelle
des Paßstückes ein Abstellhahn oder Anbohrhahn in den Apparat eingeschraubt. Hier wird
dann der Bohrer durch den geöffneten Hahnkegel geführt.
Der Bohrknarrenarm u ist in seiner Länge verschieb- und auswechselbar.
Der Apparat zeichnet sich durch seine niedrige Höhe und geschlossene Bauart aus, so daß kein
Schmutz in den Apparat gelangen kann und er stets gebrauchsfertig ist.
Claims (2)
1. Anbohrapparat, bestehend aus einer Fußplatte mit anschließendem hohlen
Stutzen zur Aufnahme einer das Bohrwerkzeug tragenden Überwurfmutter, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrspindel
(c) in dem hohlen Stutzen (δ), welcher durch eine Rohrschelle mit dem Rohr fest verbunden
wird, unmittelbar derart geführt ist, daß die Führung gleichzeitig als Abdichtung
dient.
2. Anbohrapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiübernormalem
Durchmesser des Rohres die Rohrschelle durch ein Paßstück (r), welches gegebenenfalls
mit einem quer zur Bohrachse liegenden Hahn versehen ist, ersetzt wird, wobei der
Stutzen mit dem Rohr unmittelbar verbunden wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH85827D DE367569C (de) | Anbohrapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH85827D DE367569C (de) | Anbohrapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367569C true DE367569C (de) | 1923-01-25 |
Family
ID=7164521
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH85827D Expired DE367569C (de) | Anbohrapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367569C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE924912C (de) * | 1950-12-02 | 1955-03-10 | Josef Drittenpreis | Vorrichtung zum Anbohren von unter Druck stehenden Rohren |
| DE1090903B (de) * | 1957-12-17 | 1960-10-13 | Rheinisches Metallwerk Gmbh | Rohranbohrschelle, insbesondere fuer Versorgungsleitungen aus Kunststoff |
| DE1095085B (de) * | 1958-04-24 | 1960-12-15 | Bopp & Reuther Gmbh | Geraet zum Anbohren von drucklosen oder unter Druck stehenden Rohrleitungen |
| DE4239573A1 (de) * | 1992-11-25 | 1994-05-26 | Waldenmaier J E H | Anbohrarmatur |
-
0
- DE DEH85827D patent/DE367569C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE924912C (de) * | 1950-12-02 | 1955-03-10 | Josef Drittenpreis | Vorrichtung zum Anbohren von unter Druck stehenden Rohren |
| DE1090903B (de) * | 1957-12-17 | 1960-10-13 | Rheinisches Metallwerk Gmbh | Rohranbohrschelle, insbesondere fuer Versorgungsleitungen aus Kunststoff |
| DE1095085B (de) * | 1958-04-24 | 1960-12-15 | Bopp & Reuther Gmbh | Geraet zum Anbohren von drucklosen oder unter Druck stehenden Rohrleitungen |
| DE4239573A1 (de) * | 1992-11-25 | 1994-05-26 | Waldenmaier J E H | Anbohrarmatur |
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