DE367045C - Mehrfachschmelzsicherung - Google Patents
MehrfachschmelzsicherungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
- H01H85/02—Details
- H01H85/26—Magazine arrangements
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Description
Die Erfindung erstreckt sich auf eine Mehrfachschmelzsicherung, bei welcher die einzelnen
Schmelzdrähte durch ein Schaltorgan (Stecker) nach Bedarf durch Drehen bzw. Einstecken des letzteren eingeschaltet werden
können. Die neue Mehrfachsicherung nach der Erfindung zeichnet sich durch den Vorteil
aus, bei voller Wahrung der Betriebssicherheit einen viel gedrängteren Bau zu ergeben,
ίο als es bei den bekannten Konstruktionen möglich ist.
Dieser Vorteil wird durch eine Reihe von besonderen Maßnahmen und neuartiger Gestaltungen
der Einzelteile erreicht, insbesondere durch die Anbringung der Kontaktstücke für die Enden der einzelnen Schmelzdrähte
auf einer ringförmigen Isolierscheibe und Anwendung von Fahnen o. dgl., welche von den
Kontaktstücken abgebogen werden und auf dem inneren Umfange der ringförmigen Isolierscheibe
aufliegen, um als Kontaktbahn für das Schaltorgan (Stecker) zu dienen. Weiterhin
werden nach der Erfindung die Kontaktstücke zweckmäßig sektorförmig ausgebildet und durch radial zur Isolierscheibe laufende
Rippen voneinander isoliert, welche sich vorteilhafterweise auch über den inneren Umfang
der Isolierscheibe erstrecken und zur Isolierung der die Kontaktbahnen bildenden
Fahnen dienen.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Mehrfachschmelzsicherung mit einsteckbarem Schaltorgan im Schnitt,
Abb. 2 die Anordnung der Kontaktstücke für die einzelnen einzuschaltenden Schmelzdrähte,
Abb. 3 das als Stecker ausgebildete Schaltorgan,
Abb. 4 einen ähnlichen Sicherungsstöpsel mit konischem, einschraubbarem Schaltorgan
und
Abb. 5 eine mit dem letzteren fest verbundene Zeigerscheibe.
In dem Porzellankörper α sind Kanäle b zur
Aufnahme der Schmelzdrähte c in einem zur Achse konzentrischen Ringe angeordnet. Am
Fuße des Porzellankörpers α liegt die Metallscheibe d, welche die Schmelzdrähte an ihren
unteren Enden iträgt und mit dem Stöpselgewinde e in leitender Verbindung steht. Am
oberen Ende des Porzellankörpers α sind auf einer ringförmigen Scheibe / aus Isoliermaterial
die Kontaktstücke für die Enden der einzelnen Schmelzdrähte in Form von Metall-]
scheiben g· angebracht, welche vorzugsweise j von sektorförmiger Gestalt und auf den Umfang
der Mittelbohrung des Isolierringes f rechtwinklig nach oben umgebogen sind, um
auf diese Weise Kontaktbahnen oder Fahnen : für die Herstellung des Kontaktes mit dem
, Schaltorgan (Stecker) zu bilden. Zwischen den einzelnen Kontaktstücken g laufen, wie
aus Abb. 2 ersichtlich, erhaben und in radialer '. Richtung eine entsprechende Anzahl von
Rippen y auf der unteren Fläche des Isolierringes /, welche sich bei der zusammengesetzten
Patrone in ähnlich angeordnete vertiefte Rillen auf der oberen Fläche des Porzellankörpers
α einlegen und auf diese Weise die einzelnen Kontaktstücke g voneinander isolieren.
Ferner sind die Rippen y, wie aus Abb. 2 ersichtlich, auch am inneren Umfange des
Ringes f in achsialer Richtung vorgesehen, einerseits um auch die nach oben zu umgebogenen,
den Kontakt vermittelnden Fahnen der Kontaktstücke g voneinander zu isolieren und
anderseits um der am Stecker oder Schaltorgan angebrachten Kontaktfeder beim Ein-
und Ausziehen des Steckers als Führung zu dienen. Der Ring f ist mit Schauöffnungen h
versehen, welche über den mit den Schmelzdrähten verbundenen Kennkörpern i angeordnet
sind. Auf dem Ring / liegt eine durchsichtige Scheibe k aus Glas, Glimmer o. dgl.,
welche durch eine Metallscheibe I gegen äußere Einflüsse geschützt wird. Unter Umständen
können auch die Schutzfenster fortfallen, wenn es sich um Patronen für geringe Energieabschaltungen
handelt. Die Befestigung derselben kann durch Kitt oder andere geeignete Bindemittel oder durch Verschraubung erfolgen.
Zur Verbindung mit dem oberen Kontakte, d. h. dem oberen Ende des jeweils eingeschalteten
Schmelzdrahtes dient ein durch die Mitte des Porzellankörpers laufender Metallstift«,
welcher an seinem unteren. Ende in geeigneter Weise mit dem Fußkontakt η des
Sicherungsstöpsels leitend verbunden und durch eine geeignete Zwischenläge aus Isoliermaterial,
wie in der Zeichnung dargestellt, von der Gewindehülse e isoliert ist. Auf diese
Weise bildet die Gewindehülse e den einen Pol und der Fußkontakt μ den anderen Pol
des Sicherungskörpers. Der eigentliche Kon-
*) Von dem [Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Heinrich Kellner in Charlottenburg.
takt zwischen den sektorförmigen Kontaktstücken g und dem Metallstift m, also zwischen
dem Gewinde des Stöpsels und dem Fußende desselben, wird nach Abb. ι bis 3
durch den aus dem Steckstift 0 mit daran befindlichem Handknopf p aus Isoliermaterial
bestehenden Stecker hergestellt. Dieser trägt auf der einen Seite eine mit dem Steckstift 0
leitend verbundene Kontaktfeder q und auf der gegenüberliegenden Seite, d. h. diametral
zur Feder q, eine Rippe χ aus Isoliermaterial. Die Stellung der Fader q ist durch eine Einkerbung
r, einen Wulst o. dgl. am Handknopf p festgelegt.
Nach Abb. 4 wird der Kontakt zwischen dem Gewinde des Stöpsels und dem Fußende
desselben durch ein konisch ausgebildetes Organ s aus Isoliermaterial hergestellt, welches
am unteren Ende einen Metallring t trägt, an welchem auf der einen Seite ein Kontaktstück
u und auf der entgegengesetzten Seite eine Rippe ν angebracht ist. Mit diesem konischen
Schaltstück ist ein Zeiger w fest verbunden,
der das darunter befindliche j eweilig ein-
geschaltete Kontaktstück angibt. Bei dieser j Anordnung ist beim Einschalten eines neuen
Schmelzdrahtes erforderlich, den mit der Schraubenspindel fest verbundenen Handknopf
s so weit zurückzuschrauben, bis das konische Schaltstück s aus seiner alten Stellung
herausgehoben und in die neue Stellung gebracht werden kann. Hierauf muß der Handknopf ζ wieder festgedreht werden, damit
ein einwandfreier Kontakt hergestellt wird.
Der Erfindungsgegenstand kann, soweit praktisch ausführbar, für beliebig viele
Sohmelzdrähte" angefertigt werden.
Claims (9)
1. Mehrfachschmelzsicherung, ' gekennzeichnet
durch eine um das Schaltorgan (Stecker) liegende ringförmige Isolierscheibe (/) und darauf angeordnete Kontaktstücke
(g) für die einzelnen Schmelzdrähte mit in den Umfang der Mittelbohrung
der Isolierscheibe reichenden Fahnen zur Herstellung einer Kontaktbahn mit dem Schaltorgan, vermittels dessen je
nach der Stellung seines Kontaktes einer der Schmelzdrähte eingeschaltet werden kann.
2. Mehrfachschmelzsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktstücke von sektorförmiger Gestalt und durch radial verlaufende Rippen (y)
voneinander isoliert sind.
3. Mehrfachschmelzsicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rippen (y) auch über den inneren Umfang des ringförmigen Isolierkörpers ragen und
in achsialer Richtung als Führung für den Stecker dienen.
4. Mehrfachschmelzsicherung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die sektorförmigen Metallscheiben (g) als Träger für die Kennkörper dienen.
5. Mehrfachschmelzsicherung nach Anspruch ι .oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltorgan (Stecker) aus einem «metallischen Steckstift und einem Handknopf aus Isoliermaterial besteht,
wobei auf der einen Seite des Stekkers eine Metallfeder und auf der gegenüberliegenden
Seite eine Nase aus Isoliermaterial vorgesehen ist, und die Federstellung durch eine entsprechende Einkerfcung
am Handknopf festgelegt wird.
6. Mehrfachschmelzsicherung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stecker in der Kontaktstellung gegen Drehen durch die vorstehenden Rippen (y)
gesichert ist und der Kontakt mit einem anderen Schmelzdraht nur nach Herausziehen
des Steckers und Einsetzen in anderer Winkelstellung hergestellt werden
kann.
7. Mehrfachschmelzsicherung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung zwischen den sektorf örmigeniMetallscheiben (g) und dem Fußkontakt
(n) des Sicherungsstöpsels durch ein konisches Schaltstück hergestellt wird,
■welches mittels einer mit einem isolierten Handgriff versehenen Scheibenspindel in
der jeweiligen Lage festgehalten wird und auf der einen Seite mit einer die Strombrücke
bildenden Feder, auf der anderen Seite mit einer Nase aus Isoliermaterial versehen ist.
8. Mehrfachschmelzsicherung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf
dem konischen Isolierstück ein Zeiger angebracht ist, der die Stellung des auf dem
Schaltstück angeordneten Kontaktstückes angibt.
9. Mehrfachschmelzsicherung nach Anspruch ι oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fußkontakt (n) von der Gewindehülse (e) durch einen Isolierkörper
isoliert ist, welcher durch den oben als Hülse ausgebildeten Kontaktstift (m)
und den auf ihn aufgeschraubten Fußkontakt (n) gehalten wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA34713D DE367045C (de) | Mehrfachschmelzsicherung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA34713D DE367045C (de) | Mehrfachschmelzsicherung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367045C true DE367045C (de) | 1923-01-16 |
Family
ID=6928669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA34713D Expired DE367045C (de) | Mehrfachschmelzsicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367045C (de) |
-
0
- DE DEA34713D patent/DE367045C/de not_active Expired
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