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DE36682C - Vorrichtung zur Erzeugung künstlicher Nebel, um Pflanzen gegen Frost zu schützen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung künstlicher Nebel, um Pflanzen gegen Frost zu schützen

Info

Publication number
DE36682C
DE36682C DE188536682D DE36682DD DE36682C DE 36682 C DE36682 C DE 36682C DE 188536682 D DE188536682 D DE 188536682D DE 36682D D DE36682D D DE 36682DD DE 36682 C DE36682 C DE 36682C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plants against
protect plants
artificial fog
against frost
generating artificial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE188536682D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. SCHAAL in Strafsburg i. E., Juden-Gasse 9, und J. OECHSLIN in Kolmar, Schlüssel-Gasse 2
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G. SCHAAL in Strafsburg i. E., Juden-Gasse 9, und J. OECHSLIN in Kolmar, Schlüssel-Gasse 2 filed Critical G. SCHAAL in Strafsburg i. E., Juden-Gasse 9, und J. OECHSLIN in Kolmar, Schlüssel-Gasse 2
Application granted granted Critical
Publication of DE36682C publication Critical patent/DE36682C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G13/00Protection of plants
    • A01G13/06Devices for generating heat, smoke or fog in gardens, orchards or forests, e.g. to prevent damage by frost
    • A01G13/065Frost protection by generating fog or by spraying

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung, Blatt II, stellt Fig. 5 einen Verticalschnitt des Pyromotors im Ruhezustande, Fig. 7 denselben Schnitt des Pyromotors in Function, Fig. 6 endlich die Stirnansicht dar.
Ein mit Quecksilber gefüllter gläserner Apparat b balancirt mit zwei Schneiden auf zwei stählernen Gleitleisten, welche an dem den Pyromotor einschliefsenden Blechkasten angebracht sind. Mit Gabel c und den in ihr eingefeilten Pfannen kann b von diesen Gleitleisten abgehoben und dadurch so lange aufser Thätigkeit gesetzt werden, bis c wieder in ihre horizontale Lage, Fig. 5 und 7, gebracht wird. Durch Knopf 0 kann c in jeder Lage fixirt werden. Soll der Pyromotor functioniren, so wird 0 in seiner geschlitzten Führung so weit von rechts nach links bewegt, dafs c horizontal steht und die Schneiden von b auf den Gleitleisten balanciren. Nimmt die Wärme ab, so verändert die Contraction des Quecksilbers den Schwerpunkt des Glasbehälters b in der Weise, dafs derselbe, wie in Fig. 7 ersichtlich, überschlägt und durch einen an ihm angebrachten Stift auf einen Arm des hier punktirten Winkelhebels α drückt, wodurch dessen anderer Arm den Hebel d in der Richtung von links nach rechts bewegt. Es löst d weiter mit seinem oberen kurzen Arm den Sperrhaken der Blattfeder f aus einer Nuth des Zapfens g aus. Die um den angesetzten Theil von g gelegte Spirale prefst den in Hülse h beweglichen Zapfen g mit dem in ihn eingepafsten Stift k in die Höhe, wodurch letzterer mit seinem oben angebrachten Bund rnehrere oben und unten durch cylindrische Ansätze geführte Gabeln / so weit in die Höhe schiebt, dafs deren vordere Zapfen Z1 aus dem zwischen den Scheiben m und m1 befindlichen Raum sich entfernen und mehrere mittelst Oesen oder Schlingen an Z1 angebrachte Drahtleitungen frei werden. Ein am anderen Ende dieser beliebig langen, zuletzt über eine Rolle gelegten Drahtleitungen hängendes Gewicht fällt herab und diese Bewegung vermittelt, wie weiter unten erläutert werden wird, die Thätigkeit der mechanischen Zündvorrichtung. Um die Function des soeben beschriebenen Pyromotors für verschiedene Temperaturgrade reguliren zu können, läfst sich b auf einem Schlitten η durch Mikrometerschrauben vor- und rückwärts bewegen und auf der an η befindlichen Scala für bestimmte Grade einstellen. Um den Pyromotor für eine zweite Function zu stellen, drückt man auf Knopf e. Der Sperrhaken der Blattfeder f klinkt in die Nuth von g und die vorher beschriebene Bewegung der Hebel erfolgt nach rückwärts.
Auf Blatt I bezeichnet Fig. 1 einen Verticalschnitt der mechanischen Zündvorrichtung vor der Function, Fig. 2 nach der Entzündung; Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt nach a-b und Fig. 4 der innere Apparat p.
Die vom Pyromotor ausgehenden Drahtlei- -tungen stehen jede für sich mit einer mechanischen Zündvorrichtung derart in Verbindung, dafs durch das Herabfallen des Gewichtes die Arme q und ^1 von rechts nach links gedreht
werden und den Kopf s um 900 herumdrehen. Der mit Stellschraube versehene Ring i verhindert durch seinen Knaggen ein weiteres Herumdrehen von s. Durch die Drehung von s werden die Stellschrauben t und tl aus ihren Nuthen ausgelöst und die Büchse ν fällt mit dem an ihr angeschraubten Stift j, sowie die in einer Nuth von ρ gleitende Gabel χ bis an das Ende dieser Nuth herab. Ein durch Splint mit Stift j fixirter Ring ^ dient als Führung für einen zweiten T-förmigen Ring y derart, dafs y mit zwei Nuthen auf dem Splint von \ sich auf- und abbewegen läfst. Ist auf y eine Patrone u gelegt, so wird beim Herabfallen der Büchse ν Ring y durch Aufschlagen auf den Boden der Gabel χ in die Höhe gedrückt und die Patrone u durch den Druck und Schlag zwischen y und Ring r entzündet. Durch die Entzündung der Patrone geräth das sehr leicht entzündliche Gasolin oder ein anderes flüchtiges OeI, mit dem die Büchse ν gefüllt ist, in Brand, fliefst durch mannigfache kleine Oeffnungen o1 auf die · unter dem Apparat bereitgehaltenen raucherzeugenden Stoffe, wodurch ein künstlicher Nebel entsteht, durch welchen die Reben und andere gegen Frost empfindliche Pflanzen geschützt werden. Für eine zweite Operation wird die Zündvorrichtung wieder in den Zustand, wie ihn Fig. 1 zeigt, versetzt. Die ganze Zündvorrichtung ist so geschlossen, dafs selbst bei stetem Verbleiben des Apparates im Freien weder die Patrone, noch das OeI in Büchse ν unbrauchbar werden kann, und dafs Unberufene ' die Entzündung nicht leicht bewirken können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Erzeugung künstlicher Nebel, um Pflanzen gegen Frost zu schützen, bestehend in einem Quecksilberbehälter, der durch die bei niedriger Temperatur eintretende Veränderung seines Schwerpunktes eine Zündvorrichtung zum Entflammen raucherzeugender Stoffe in Thätigkeit setzt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE188536682D 1885-12-11 1885-12-11 Vorrichtung zur Erzeugung künstlicher Nebel, um Pflanzen gegen Frost zu schützen Expired DE36682C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE36682T 1885-12-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE36682C true DE36682C (de) 1886-08-26

Family

ID=34070034

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE188536682D Expired DE36682C (de) 1885-12-11 1885-12-11 Vorrichtung zur Erzeugung künstlicher Nebel, um Pflanzen gegen Frost zu schützen

Country Status (1)

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DE (1) DE36682C (de)

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