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DE366628C - Sicherungsschalter fuer elektrische Stromkreise mit Quecksilbersaeule - Google Patents

Sicherungsschalter fuer elektrische Stromkreise mit Quecksilbersaeule

Info

Publication number
DE366628C
DE366628C DEI20479D DEI0020479D DE366628C DE 366628 C DE366628 C DE 366628C DE I20479 D DEI20479 D DE I20479D DE I0020479 D DEI0020479 D DE I0020479D DE 366628 C DE366628 C DE 366628C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mercury
column
mercury column
fuse switch
electrical circuits
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI20479D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEI20479D priority Critical patent/DE366628C/de
Priority to GB1465417A priority patent/GB121305A/en
Priority to FR493725D priority patent/FR493725A/fr
Application granted granted Critical
Publication of DE366628C publication Critical patent/DE366628C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H87/00Protective devices in which a current flowing through a liquid or solid is interrupted by the evaporation of the liquid or by the melting and evaporation of the solid when the current becomes excessive, the circuit continuity being reestablished on cooling

Landscapes

  • Circuit Breakers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherungsschalter für elektrische Stromkreise, bei dem eine Quecksilbersäule in bekannter Weise die leitende Verbindung zwischen zwei Kontakten bildet und sich an einem Teil ihrer Länge trennt, wenn die Stromstärke ein bestimmtes Maß erreicht hat. Bei den bekannten Anordnungen konnte das bei der Trennung der Quecksilbersäule zu bildende Gas
ο nicht entweichen, und die das Quecksilber enthaltenden Rohre waren leicht dem Zerspringen durch die Druckbeanspruchungen des Gases ausgesetzt. Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung behoben. Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß das obere Ende der Quecksilbersäule in offener Verbindung mit der Außenluft steht und so zu einem Sammelbehälter angeordnet ist, daß unmittelbar nach der Teilung, der Quecksilbersäule die gesamte
ο Quecksilbermenge oberhalb des sich entwickelnden Gases in den Sammelbehälter abfließt, wodurch das Gas in die Außenluft entweichen kann. Infolge des freien Gasaustritts wird die Druckbeanspruchung auf das Rohr verringert. Der die Quecksilbersäule aufnehmende Hohlraum ist an einem Teil seiner Länge verengt ausgebildet, wobei der verengte. Querschnitt der jeweilig« abzusichernden Stromstärke entspricht. Dieser verengte Teil liegt zwischen zwei zylindrischen Hohlräumen. Die Erfindung ist in den .Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. r einen senkrechten Schnitt des Sicherungsschalters in seiner Gebrauchslage.
Abb. 2 ist ein Schnitt in teilweiser Ansicht. .Abb. 3 ist eine Ansicht in teihveisem Schnitt des Apparates in seiner umgekippten Lage.
Abb. 4 ist eine Aufsicht auf das obere Ver-
B schlußstück. —
Abb. 5 ist eine Ansicht von unten auf das obere Verschlußstück.
Abb. 6 ist eine Aufsicht auf das Gehäuse mit abgenommenem Verschlußstück.
Abb. 7 ist ein Schnitt in Linie 7-7 der Abb. i.
Abb. 8 ist ein Schnitt durch die am unteren Verschlußstück angebrachte Pumpenanordnung. ■
Abb. 9*ist ein Schnitt durch den Kern mit den Kanälen für das Quecksilber.
Abb. 10 ist eine Aufsicht auf den Kern.
Mit A ist die in dem Gehäuse B befindliche Quecksilbersäule bezeichnet. Die beiden Kontakte C, C'1 dienen zur Stromzuführung, während D ein Sammelbehälter ist. Das Gehäuse B besteht aus Porzellan oder einem an- deren geeigneten Material und ist an seinen Enden mit zwei abnehmbaren Verschlußstükken b, hx versehen. Diese Verschlußstücke sind unter Zwischenlage der Dichtung b2 auf das Gehäuse aufgesetzt. Durch das Verschlußstück b gehen zwei Entlüftungskanäle d, welche eine Verbindung zwischen dem oberen Teil des Sammelbehälters D und einer Ausnehmung d1 herstellen.· In dem Körper des Gehäuses befindet sich ein Kern E, welcher aus Zement, Porzellan, Silizium oder einem anderen geeigneten Material besteht. Dieser Kern kann fest mit dem Gehäuse verbunden sein, er kann auch so angeordnet sein, daß er herausgenommen werden kann. Zwischen dem Gehäuse und dem Kern sind die Dichtungen e, ex angebracht. Durch den Kern geht der Kanal für die Quecksilbersäule A. Der kleinste Querschnitt dieses Kanales entspricht der zur Verwendung kommenden Stromstärke. Der engste Teil des Kanales befindet sich in der Mitte zwischen den Enden der Quecksilbersäule, wie es in den Abb. 1 und 2 darge-
stellt ist. Die oberen und unteren Enden des Kanales sind durch eine Versenkung etwas erweitert, so daß die flachen Behälter e2 entstehen, welche sich mit Quecksilber füllen und eine Kontaktfläche gegenüber den oberen und unteren Kontakten C1 C1 bilden. Bei dem Ausführungsbeispiel bestehen diese Kontakte aus unter Federwirkung stehenden Kolben, die gleitbar in Hülsen c, cl angebracht sind,
ίο welche an den Verschlußstücken b, b1 sitzen. Die Muttern cx. dienen zum Festhalten der Kontakte C1 C1 in ihren Hülsen. Diese Teile bestehen aus einem Material, welches von Quecksilber nicht angegriffen wird. Die Feder des unteren Kontaktes ist stärker als die Feder für den oberen Kontakt, so daß der Kern ständig gegen die Dichtung e gedrückt wird. Der obere Kontakt C ist bei c2 mit einem Ausschnitt versehen, wodurch ein Ka-
ao nal für das Quecksilber von dem Sammelbehälter D aus nach der Quecksilbersäule entsteht. Dieser Kanal mündet in die trichterförmige Erweiterung d2, um den Durchgang der Flüssigkeit zu erleichtern. Der Kanal wird so.groß als möglich gemacht, um jedes Abreißen der Quecksilbersäule zu vermeiden, und um überhaupt einen freien und reibungslosen Durchgang bei der Trennung der Quecksilbersäule zu gewährleisten.
An die Hülsen c, c1 setzen sich die Kontaktstücke ca, c* an, welche durch die Seite der Verschlußstücke hindurchgehen. Der Kontaktholzen c4 ist abnehmbar an dem "Sockelarm c" angelenkt, welcher seinerseits an dem Sockel c~ sitzt. Der obere Kontaktbolzen c3 kommt verschiebbar mit dem federnden Sok-
• kelarm cs in Eingriff. Zur Verwendung des Apparates wird dieser mit Quecksilber gefüllt, b'is sich der mittlere Kanal in dem Kern angefüllt hat und das Quecksilber in den Sammelbehälter überfließt. Sobald nun das obere Verschlußstück auf das Gehäuse aufgesetzt wird, kann der Schalter in Betrieb genommen werden. Fließt ein zu starker Strom durch den Apparat hindurch, so wird die Quecksilbersäule getrennt, und der obere Teil der Säule fließt in den Sammelbehälter D über, so daß eine Unterbrechung des Stromes stattfindet. Bei diesem Vorgang bildet sich eine
So geringe Gasmenge, die durch die Kanäle d ins Freie entweicht. Um den Schalter wieder in seinen' Betriebszustand zurückzuführen, wird der Apparat in die Stellung gekippt, wie es in fler Abb. 3 dargestellt ist, so daß ein Teil des
Quecksilbers aus dem Sammelbehälter zurück in den Kanal hineinfließt. Es liegt nun die Möglichkeit vor, daß das Quecksilber vor dem engen Querschnitt des Kanals stehenbleibt. In diesem Zwecke ist ein Kolben F angeordnet, der in einer Ausnehmung/ des Kontaktes C verschoben werden kann und in seiner normalen Lage durch die Feder f1 nach oben geschoben wird. Diese Feder ist um das obere Ende der Kolbenstange/2 herumgelegt. Das Gehäuse wird nun gekippt, um den Raum oberhalb des Kernes E mit Quecksilber zu füllen, worauf der Kolben F niedergedrückt wird, -so daß das Quecksilber nach unten in den Kanal des Kernes hineingepreßt wird.
Bei der in der Abb. 8 dargestellten Ausführungsform ist ein Kolben F1 in dem Fußkontakt C1 angebracht. Dieser Kolben geht durch die Überwurfmutter /3 und die Stopfbuchse/4 hindurch. Die einzelnen Teile der Pumpe bestehen aus einem Material, welches durch Quecksilber nicht angegriffen wird. Für große Stromstärken ist der Kern E mit zwei oder mehreren Kanälen ausgerüstet, welche parallel zueinander laufen. Diese Anordnung ist in den Abb. 9 und 10 dargestellt, bei denen der Kern mit vier Kanälen e3 versehen ist. Um diese Kanäle beim Umkippen des Schalters gleichmäßig zu füllen, laufen sie in einer gemeinsamen öffnung e4 zusammen, die sich am oberen oder Füllende befindet. Die unteren Teile der Kanäle laufen parallel zueinander. Die Kanäle sind nach der Mitte zu verengt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sicherungsschalter für elektrische Stromkreise, bei dem eine Quecksilbersäule die elektrische Verbindung zwischen zwei Kontakten bildet und sich an einem Teil ihrer Länge trennt, wenn die Stromstärke eine bestimmte Höhe erreicht hat, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende der Quecksilbersäule in einer offenen Verbindung n.it der Außenluft und mit ] einem Sammelbehälter steht, der so augeordnet ist, daß unmittelbar nach der _ Trennung der Quecksilbersäule die gesamte Quecksilbermenge oberhalb des Gases in den Sammelbehälter fließt, damit ί das Gas frei in die Außenluft entweichen kann.
2. Sicherungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Quecksilbersäule einen verengten Teil von be- 1 stimmtem, der Stromstärke entsprechendem Querschnitt hat, der an einer Stelle zwischen zwei zylindrischen oder nicht konischen Teilen der Säule liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEI20479D 1917-10-10 Sicherungsschalter fuer elektrische Stromkreise mit Quecksilbersaeule Expired DE366628C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI20479D DE366628C (de) Sicherungsschalter fuer elektrische Stromkreise mit Quecksilbersaeule
GB1465417A GB121305A (en) 1917-10-10 1917-10-10 An Improved Electrical Cut-out.
FR493725D FR493725A (fr) 1918-12-10 Coupe-circuit de sureté

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI20479D DE366628C (de) Sicherungsschalter fuer elektrische Stromkreise mit Quecksilbersaeule

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE366628C true DE366628C (de) 1923-01-09

Family

ID=7186155

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI20479D Expired DE366628C (de) 1917-10-10 Sicherungsschalter fuer elektrische Stromkreise mit Quecksilbersaeule

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE366628C (de)
FR (1) FR493725A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186125B (de) * 1962-07-31 1965-01-28 Licentia Gmbh Einrichtung zum Schalten elektrischer Leistungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186125B (de) * 1962-07-31 1965-01-28 Licentia Gmbh Einrichtung zum Schalten elektrischer Leistungen

Also Published As

Publication number Publication date
FR493725A (fr) 1919-08-20

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