Briefkasten mit Sicherheitsverschluß. Briefkästen gibt es eine ganze
Reihe von Arten. Doch wenn die Schlösser auch gut sind, so werden die Briefkästen
trotzdem oft zum Zwecke des Briefmarderns (z. B. wichtige Geschäftsbriefe) erbrochen,
indem man mit . einem Messer, Stemmeisen oder ähnlichem in den schmalen Spalt zwischen
der meist aus dünnem Blech hergestellten Kastentür und der angrenzenden Wand des
Briefkastens einen Keil treibt und dabei die
Tür ober- oder unterhalb
des Schlosses umbiegt, wodurch der Kasteninhalt von Unbefugten erreicht werden kann.
Dies zu verhindern, ist folgende nachstehend beschriebene neue Vorrichtung für Briefkästen
bestimmt.Mailbox with security lock. There are quite a few mailboxes
Range of species. But if the locks are good too, so will the mailboxes
often vomited for the purpose of martening (e.g. important business letters),
by using. a knife, chisel or the like in the narrow gap between
the box door, usually made of thin sheet metal, and the adjacent wall of the
Letterbox drives a wedge and thereby the
Door above or below
of the lock, which means that the contents of the box can be accessed by unauthorized persons.
To prevent this, the following new device for mailboxes is described below
certainly.
Abb. i zeigt eine Ansicht des ganzen Briefkastens, Abb. 2 den Sicherheitsstreifen,
Abb. 3 und 4 senkrechte Schnitte durch den Kasten bei geschlossenem und geöffnetem
Sicherheitsstreifen, während Abb.5 und 6 Innenansichten des Kastens in beiden Lagen
zeigen.Fig. I shows a view of the entire mailbox, Fig. 2 the security strip,
Fig. 3 and 4 vertical sections through the box with closed and open
Security strips, while Fig. 5 and 6 are interior views of the box in both layers
demonstrate.
Es läuft ein starker Metallstreifen a (Abb. i, 2, 3, 4) so an dem
senkrechten, der sonstigen Schloßseite zunächst befindlichen Türrand b (Abb. i)
entlang, daß durch denselben der ganze Türrand b (Abb. i) völlig mit zugedeckt wird.
Der Metallstreifen a ist an seinem oberen Ende mit einem kleinen, festen Scharnier
c an der festen Briefkastenvorderwand i befestigt. Sein entgegengesetztes unteres
Ende hat an der Rückseite einen Bügel d (Abb. 3, 4). Das Schloß ist nicht, wie sonst
üblich, in der Mitte des Kastentürrandes b, sondern unterhalb der Kastentür an der
vorderen festen Wand des Briefkastens angebracht; dadurch hat das Schloß einen festeren
Halt als an der leichten, beweglichen Tür, und die letztere wird fest zugedrückt
und kann unbefugterweise nicht leicht geöffnet werden infolge des über ihre ganze
Randlänge laufenden Sicherheitsstreifens a, welcher oben vom Scharnier c und gleichzeitig
unten von dem vom Schloßriegel f erfaßten Bügel d festgehalten wird
(Abb. i, 3). Dadurch wird die Tür auf bisher nicht erreichte Art an beiden senkrechten
Längsseiten gesichert: durch zwei Türangeln h, durch das Scharnier c mit dem Sicherheitsstreifen
a und Bügel d samt Schloßriegel f.A strong metal strip a (Fig. I, 2, 3, 4) runs along the vertical door edge b (Fig. I) next to the other side of the lock so that the entire door edge b (Fig. I) is completely with it is covered. The metal strip a is attached at its upper end to the fixed mailbox front wall i with a small, fixed hinge c. Its opposite lower end has a bracket d on the back (Fig. 3, 4). The lock is not, as is usually the case, in the middle of the box door rim b, but below the box door on the front fixed wall of the mailbox; This gives the lock a more firm hold than the light, movable door, and the latter is firmly pressed shut and cannot be opened easily by unauthorized persons as a result of the security strip a running over its entire edge length, which is attached to the top of the hinge c and at the same time to the bottom of that of the lock bolt f grasped bracket d is held (Fig. i, 3). As a result, the door is secured on both vertical long sides in a previously unattainable way: by two door hinges h, by the hinge c with the security strip a and bracket d including the lock bolt f.
Der Metallstreifen a ist etwa 11/2 bis 2 mm stark und nur so lang,
daß er in gerader Linie und abgepaßter Spannung zwischen Scharnier c und Bügeldurchlaßöffnung
g (Abb. 4 bis 6) verläuft. Gleichzeitig kann er seitlich sowie an seinem unteren
Ende etwas abgerundet sein. Da der Sicherheitsmetallstreifen a durch den Bügel d
mit dem Schloßriegel (Schließkloben) f fest verbunden wird, so kann der Sicherheitsstreifen
a auch nie ohne vorheriges Schloßaufsperren entfernt werden; er ist also ein dauernder
Schutz gegen Einbruchsversuche; anderseits kann die Festlegung des Sicherheitsstreifens
a mit dem Bügel d neben dem Schloßriegel niemals, auch von dem Zerstreutesten
nicht vergessen werden, da das Schloß eben ohne Eindrücken des Bügels d überhaupt
nicht schließt, indem der Schloßriegel (Schließkloben) f erst durch den eingedrückten
Bügel d verankert wird. Das Briefkastenschloß muß immer dem Bügel d so benachbart
sein, daß der Schloßriegelf durch den eingedrückten Bügel d hindurchgreifen kann.
Das Schlüsselloch e kann entweder seitlich des Streifens a angebracht sein (Abb.
i) oder vom Streifen a verdeckt sein, wobei dann aber der Streifen a eine entsprechende
Öffnung haben muß.The metal strip a is about 11/2 to 2 mm thick and only so long that it runs in a straight line and with a balanced tension between hinge c and bracket opening g (Fig. 4 to 6). At the same time, it can be slightly rounded on the side and at its lower end. Since the security metal strip a is firmly connected to the lock bolt (locking bolt) f by the bracket d, the security strip a can never be removed without first unlocking the lock; it is therefore a permanent protection against attempted break-ins; on the other hand, the definition of the security strip a with the bracket d next to the lock bolt can never be forgotten, even by the most absent-minded, because the lock does not close at all without pressing the bracket d, as the lock bolt (locking bolt) f only through the pressed-in bracket d is anchored. The mailbox lock must always be adjacent to the bracket d so that the lock bolt can reach through the pressed-in bracket d. The keyhole e can either be attached to the side of the strip a (Fig. I) or be covered by the strip a, in which case the strip a must have a corresponding opening.
Der Sicherheitsstreifen a kann an seinen Längsseiten auch etwa 3 bis
4 mm breite, nach unten gebogene Ränder haben, welche in zwei schmale Durchlaßrinnen
oder Einkerbungen, je eine in der Kastentür von oben nach unten laufend, und eine
parallel im Kastenrand nach innen greifen und dadurch die Unangreifbarkeit noch
erhöhen. Auch bereits fertige Briefkästen können ohne viel Unkosten nachträglich
mit dieser Schutzvorrichtung versehen werden.The security strip a can on its long sides also about 3 to
4 mm wide, downwardly curved edges, which into two narrow passage channels
or notches, one each running from top to bottom in the box door, and one
Reach in parallel in the edge of the box and thereby make it more invulnerable
raise. Mailboxes that have already been made can also be added at a later date without much expense
be provided with this protective device.