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DE365916C - Bauaufzug - Google Patents

Bauaufzug

Info

Publication number
DE365916C
DE365916C DED38685D DED0038685D DE365916C DE 365916 C DE365916 C DE 365916C DE D38685 D DED38685 D DE D38685D DE D0038685 D DED0038685 D DE D0038685D DE 365916 C DE365916 C DE 365916C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curves
elevator
trolley
vertical guides
inclined plane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED38685D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUSTAV DEHNE
Original Assignee
GUSTAV DEHNE
Publication date
Priority to DED38685D priority Critical patent/DE365916C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE365916C publication Critical patent/DE365916C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/16Mobile or transportable lifts specially adapted to be shifted from one part of a building or other structure to another part or to another building or structure
    • B66B9/187Mobile or transportable lifts specially adapted to be shifted from one part of a building or other structure to another part or to another building or structure with a liftway specially adapted for temporary connection to a building or other structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

  • Bauaufzug. Die bisher bekannten, in der Regel an der Außenseite eines Bauwerkes aufgestellten Bauaufzüge erlauben entweder nur eine senkrechte Bewegung der Last und sind dann mit besonderen Vorrichtungen ausgestattet, die eine Überführung der Last aus dem Bereich des Aufzuges in das Bauwerk ermöglichen, so daß die Last gefahrlos abgenommen werden kann, oder sie lenken die Last selbsttätig aus ihrer senkrechten Bewegungsbahn so ab, daß sie in den Handbereich der Arbeiter im Bauwerk gelangt.
  • Nach der Erfindung soll die Last, und zwar in jeder beliebigen Höhe des Gebäudes nicht nur seitwärts befördert werden, daß sie gefahrlos entnommen werden kann, sondern sie soll darüber hinaus bis zu beliebig weit entfernten Arbeitsplätzen befördert werden oder von diesen Arbeitsplätzen herbeigeholt werden.
  • Es sind zwar schon Lastenaufzüge bekannt geworden, bei denen in einen in einem Aufzugsschacht geführten Fahrkorb mit nach allen Seiten schräg einstellbarem Boden ein von dem Förderseil getragener Lastbehälter eingebaut ist, der nach dem Feststellen des äußeren Fahrkorbes an den Haltestellen beim Nachlassen des Förderseiles mittels des schräg eingestellten Bodens seitwärts aus der senkrechten Bewegungsbahn des Fahrkorbes befördert und beim Anziehen des Förderseiles von dort durch die gleichen Mittel herbeigeholt werden kann, den Fahrkorb verläßt.
  • Von dieser bekannten Einrichtung unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung in der ganzen Anordnung und Ausführung. Die der bekannten Ausführung zugrunde liegende Aufgabe wird in ganz anderer, den Betriebsverhältnissen eines Bauaufzuges angepaßterWeise gelöst, und diese Lösungsart ist das eigentliche Neue der Erfindung.
  • Die Überleitung aus der senkrechten in die wagerechte Förderrichtung und umgekehrt erfolgt mittels besonderer Kurven, die an den Enden von Trägern angebracht werden, welche mit geringer Neigung in der gewünschten Förderhöhe an dein Aufzugsgerüst angebracht sind und auf denen eine die Last tragende und durch das Tragseil geführte Aufzugskatze nach dem Übergang über die Kurven abrollt. Der Gegenstand der Erfindung hat also in der bekannten Einrichtung den wesentlichen Vorzug, daß er die Verwendung eines eine tote Last bildenden äußeren Fahrkorbes und die Steuerung der Aufsatzvorrichtungen für diesen unnötig macht.
  • In der Zeichnung ist eine solche Anlage in ihren Grundzügen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r die Seitenansicht einer Ausführungsform, Abb. a die Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform, Abb. 3 eine Vorderansicht.
  • d sind Stiele, an welche in notwendiger Höhe Träger b mit geringer Neigung angeschlossen sind. Diese Träger können, wie in der Zeichnung dargestellt, einfache Träger auf zwei Stützen oder auch frei tragende, im Gebäude verankerte Träger sein. Die Stiele a können als Führungen für die Aufzugskatze dienen. An den vorkragenden Enden der Träger b sind winkelförmig gebogene Kurven c angebracht, die fest oder kippbar angeordnet sein können.
  • Während die festen Kurven ihre Unterlagen stets fest berühren (Abb. ?), werden die kippbaren Kurven durch kleine Gewichte i stets in einer in Abb. r durch volle Linien gekennzeichneten Lage gehalten. In beliebiger Höhe über den Trägern ist die Seilrolle d angebracht, über welche das Tragseil e mit der daran hängenden Aufzugskatze f, g geführt ist.
  • Die Form der oberen Kurvenhälfte ist nun so gewählt, daß sie in ihrem nach außen gelegenen Teil sich mit ihrer konkaven Seite dem Umfange der Laufrolle ungefähr anpaßt und sich nach innen zu etwa tangential fortsetzt. Der höchste Kurvenpunkt liegt dabei außerhalb des Punktes, in dem die Katze bei senkrechter Lage des Seiles die Kurve berührt. Von dem höchsten Kurvenpunkte nach innen zu erhält die obere Kurve eine Neigung. Die untere Kurve ist mit Übergangsbogen ausgestattet, um eine stoßlose Überführung der Laufkatze von den Stielen d auf die Kurve c beim senkrechten Anheben zu gewährleisten.
  • Soll die Last von unten. bis zu irgendeinem Arbeitsplatz eines beliebigen Stockwerkes hochbefördert werden, so wird die Aufzugskatze eine kurze Strecke über die in dem betreffenden Stockwerke angeordneten Kurven c gefahren. Wird dann gesenkt, so setzen sich die Laufrollen g der Laufkatze auf die Teile der Kurven c, die eine nach innen geneigte schiefe Ebene bilden, und laufen bei weiterem Naohlassen des Windenseiles infolge der Neigung der Träger b zur Entladestelle. Sind die Kurven kippbar, so nehmen sie bei der Aufwärtsfahrt der Katze die in Abb. i mit vollen Linien gezeichnete Lage ein und werden beim Nachlassen des Windenseiles durch die sich senkende Katze in die punktiert gezeichnete Stellung übergeführt. ' In dem Augenblicke, in welchem die Rollen der Katze die kippbaren Kurven verlassen, kehren diese infolge der Gewichte i wieder in ihre mit vollen Linien gezeichnete Ursprungslage zurück.
  • Wird nun die Katze nach dem Entladen. durch Aufwinden des Windenseiles zurückgezogen, so laufen die Rollen der Katze unter den oberen Kurven c auf den Trägern b weiter und gelangen bei senkrechter Seillage auf eine zweite, feste Verbindungskurve zwischen den Trägern und den Führungsschienen a. Die Katze kann jetzt gesenkt werden.
  • Bei den feststehenden Kurven (Abb.2) dagegen laufen beim Zurückziehen der Katze ihre Rollen @die Kurven c hinauf, -ein unmittelbares Senken ist in diesem Falle also nicht möglich. Um dennoch ein Absenken der Katze ausführen zu können, sind oberhalb der Kurven c dm Zapfen vyc drehbare Hebel l angebracht, die beim weiteren Anziehen des Seiles durch die Rollen der Katze zunächst nach oben umgeklappt werden und dann, wenn sie von den Rollen der. Katze freigegeben sind, durch ihr eigenes Gewicht wieder herabfallen. Wird jetzt die Katze gesenkt, so laufen die Rollen der Katze über die Hebel l und weiter über die unteren Kurven c hinab in die senkrechten Führungsschienen. Der gleiche Vorgang wie der geschilderte spielt sich bei der senkrechten Förderung beim Überfahren von Zwischenstockwerken ab. Ist eine solche Förderung nötig, dann müssen auch bei Benutzung von beweglichen Kurven drehbare Hebel l Verwendung finden.
  • Durch die Benutzung der Kurven in Verbindung mit den Hebeln l wird also erreicht, daß eine Last allein vermittels des Tragseiles von irgendeiner Stelle zu einem Arbeitsplatz eines beliebigen Stockwerkes befördert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSpRÜcFIE: i. Bauaufzug, bei dem die Last durch eine Winde hochgezogen und durch Nachlassen des Seilzuges auf einer schiefen Ebene seitwärts bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die die schiefe Ebene bildenden Träger (b) mit den senkrechten Führungen (ca) für die Aufzugskatze (f, g) durch Kurven (c) verbunden sind, die so geformt sind, daß die abgelenkte Aufzugskatze beim Übergang über die Kurven ihre höchste Stellung einnimmt, bevor das Windenseil in die senkrechte Lage gelangt. z. Bauaufzug nach Anspruch i, da-'durch gekennzeichnet, daß die Kurven (c) kippbar angeordnet sind und durch Gewichte (z, o. dgl. in der Regel in einer solchen Lage gehalten werden, daß ihr unteres Ende mit den senkrechten Führungen der Aufzugskatze in Berührung steht und daher die aufsteigende Katze ablenkt, während ihr oberes Ende sich in einem solchen Abstande von den die schiefe Ebene bildenden Trägern befindet, daß die Laufrollen (g) der zu senkenden Katze unter ihm hindurchtreten und auf eine die geneigten Träger (b) mit den senkrechten Führungen verbindende feste Kurve übertreten können. 3. Bauaufzug nach Ansoruch i, @dadurch gekennzeichnet, daß über den Kurven an den senkrechten Führungen in der Ebene der Kurven drehbare, unter -ihrem Eigengewicht sich tangential an die Kurven legende Hebel (l) angebracht sind, um bei festen Kurven ein Überführen der Aufzugskatze von der geneigten Ebene (b) in die senkrechten Führungen (a) und bei festen wie kippbaren Kurven beim Senken ein Überfahren von Zwischenstockwerken zu ermöglichen, in denen ebensolche Kurven angeordnet sind.
DED38685D Bauaufzug Expired DE365916C (de)

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DE365916C true DE365916C (de) 1922-12-23

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