DE365852C - Vorrichtung zum Abschneiden der Enden von aus der Walzenstrasse kommenden Rohren - Google Patents
Vorrichtung zum Abschneiden der Enden von aus der Walzenstrasse kommenden RohrenInfo
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- DE365852C DE365852C DEK79131D DEK0079131D DE365852C DE 365852 C DE365852 C DE 365852C DE K79131 D DEK79131 D DE K79131D DE K0079131 D DEK0079131 D DE K0079131D DE 365852 C DE365852 C DE 365852C
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 title claims description 3
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D21/00—Machines or devices for shearing or cutting tubes
- B23D21/04—Tube-severing machines with rotating tool-carrier
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abschneiden der Rohrenden nach der
Fertigstellung der Rohre, und zwar insbesondere der Rohre, welche in der Pilgerwalzenstraße
erzeugt sind. Bisher macht das Abschneiden des sogenannten Blätterkopfes am einen und des sogenannten Pilgerkopfes am
anderen Ende des die Walzenstraße verlassenden Rohres Schwierigkeiten, weil das Rohr
ίο zunächst mit dem einen· Ende und dann mit
dem anderen Ende in die meist mit einer Trennscheibe ausgerüstete Abschneidevorrichtung
geschoben und dazwischen umgewendet werden muß. Nach der Erfindung wird das Abschneiden der beiden Enden mit einer Vorrichtung
bewirkt, die mit an sich bekannten umlaufenden Werkzeugen ausgerüstet und so eingerichtet ist, daß das Rohr durch sie hindurchgeschoben
und dabei nacheinander von beiden Köpfen befreit werden kann. Es sind deshalb zwei Afcstechvorrichtungen vorgesehen,
die rechts und links von einer Einspannvorrichtung angeordnet sind.
Um die umlaufenden Werkzeughalter selbsttätig mit dem Schnitt angemessener Geschwindigkeit
vorschieben oder mit beschleunigter Geschwindigkeit zurückholen zu können, ist auf ihrer Achse ein Zahn- oder Reibungsrad
angebracht, welches je nach der Einstellung eines verschiebbar am Gehäuse angebrachten
Zahnkranzes entweder in diesen Zahnkranz oder in einen mit ihm verbundenen, aber auf der gegenüberliegenden Seite
des Zahnrades liegenden Schaltnocken eingreift. Durch den Schaltnocken wird das Rad
bei jedem Umlauf um eine Teilung weitergedreht und der Werkzeughalter mit dem Schneidstahl entsprechend vorgeschoben.
j Wenn dagegen das Zahnrad in den Zahnkranz eingreift, wird es beim Umlauf schnell, aber
in entgegengesetzter Richtung gedreht, und es wird dadurch der Werkzeughalter beschleu-
nigt zurückgeführt. Um den Zahnkranz in bequemer Weise gleichmäßig wagerecht verschieben
zu können, wird er zweckmäßig mit schrägen Schlitzen auf Gleitbolzen angeordnet.
Er verschiebt sich dann in achsialer Richtung, wenn man ihn mittels eines Handhebels
um einen gewissen Winkel verdreht. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt. Es zeigen:
ίο Abb. ι einen Längsschnitt,
Abb. 2 eine Seitenansicht, Abb. 3 eine Vorderansicht. Das aus zwei gleichen Teilen bestehende
Maschinengehäuse ι und 2 nimmt an den bei- ■
'5 den äußersten Enden fliegend die beiden Zahnrad- oder Werkzeughalterscheiben 3
und 4 auf, die die Schneidwerkzeughalter 5 und 6 tragen.
Die Festspannvorrichtungen, hier als Fünfbackenfutter ausgebildet, 7 und 8, sind im
Maschinengehäuse symmetrisch so angeord- : net, daß sie mit keinen rotierenden Teilen der
Maschine in Berührung kommen. Die Spannvorrichtungen werden einzeln oder gemeines
schaftlich mittels Schneckengetriebe 9 und : Hebelarme 10 von Hand angetrieben. Statt
der Hebelarme kann auch an der Welle 11 Reibungskupplung und Motor treteti.
Der Antrieb der beiden Zahnrad- oder Werkzeughalterscheiben 3 und 4 erfolgt '
zweckmäßig durch einen Geschwindigkeits- : Stufenmotor oder gewöhnlichen Motor 12,
elastische oder Reibungskupplung 13, Schnek- !
kengetriebe 14 oder Räderkasten mit einstell- ι baren verschiedenen Übersetzungen, zuletzt '
durch die Ritzel 15 und 16. Hier vor den j Ritzeln ist durch den Einbau von zwei Rei- '
bungskupplungen eine Möglichkeit gegeben, . je nach Wahl die eine oder andere Seite der
Maschine ein- oder auszuschalten.
Die verschiebbaren Schneidwerkzeughalter 18 sind so eingerichtet, daß erstens vom
kleinsten bis zum gegebenen größten Rohr 17 geschnitten werden kann, zweitens der Schnitt
stets genau senkrecht zur Achse geführt wird, drittens der Vorschub (die Spanstärke) ver- j
änderlich ist. Infolge der großen Zahnrad- j Übersetzung 19 multipliziert mit der Ge- !
windeübersetzung des Schneidwerkzeughalters 18 wird ein möglichst geringer Meißelvorschub
hervorgerufen, welcher nach Wahl und Erfordernis vergrößert werden kann durch Schalträder 20 mit verschiedenen Zähnen und
durch Einschalten von mehr als einem Schaltnocken 21.
Um nun während des Betriebes, d. h. während die eine oder andere oder beide Zahnrad-
oder Werkzeughalterscheiben in rotierender Bewegung sich befinden, Einfluß auf die
! Schneidwerkzeuge zu haben, so daß diese entweder mit entsprechendem Vorschub arbeiten
oder ohne Vorschub weiterkreisen oder sich schnell rückwärts bewegen, ist folgende Vorrichtung
getroffen: Durch die Handhebel 23. und 24 werden die Zahnkränze 25 und 26 gedreht,
und infolge der Kulissenführungen, schräge Schlitze und Bolzen 22, welche auf dem Umfang der Zahnkränze verteilt sind,
werden diese auch in horizontaler Richtung entweder nach rechts oder links verschoben.
Es ist damit erreicht, daß einmal die Schalträder 20 mit den Schaltnocken 21 arbeiten
und den Schneidwerkzeugen den erforderlichen Vorschub geben, oder daß die Zahnkränze
25 und 26 in die Schalträder eingreifen mit entgegengesetzter Wirkung und die Schneidwerkzeuge auf dem schnellsten Wege
zurückholen. Die dritte Lage ist die Mittelstellung, wie gezeichnet, und hat Stillstand
der Schalträder, also Arbeitseinstellung der Schneidwerkzeuge, zur Folge.
Zur Erreichung des gleichen Zwecks können die Zahnkränze 25 und 26 als glatte
Ringe oder Segmente zu sogenannten Reibungskränzen ausgebildet sein, welche mit einem abgestumpften oder abgestuften glatten
Teil des Schaltrades durch Reihung zusammenarbeiten.
Die symmetrisch angeordnete Doppelmaschine kann auch in geteiltem oder weit
auseinandergerücktem Zustande verwandt werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Abschneiden der Enden von aus der Walzenstraße kommenden
Rohren, gekennzeichnet durch zwei unabhängig voneinander antreibbare Abstechvorrichtungen
mit an sich bekannten kreisenden Werkzeugen, die rechts und links von einer Einspannvorrichtung angeordnet'sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit während des Umlaufens verstellbaren
Werkzeughaltern, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel jedes kreisenden Werkzeughalters
mit einem Zahn- oder Reibungsrad (20) versehen ist, welches durch Verschieben eines am Gehäuse angeordneten
Zahnkranzes entweder mit diesem oder einem an dem Zahnkranz, aber auf der gegenüberliegenden Seite des Zahnoder
Reibungsrades angebrachten Schaltnocken (21) in Eingriff gebracht werden 11g
kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK79131D DE365852C (de) | 1921-09-13 | 1921-09-13 | Vorrichtung zum Abschneiden der Enden von aus der Walzenstrasse kommenden Rohren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK79131D DE365852C (de) | 1921-09-13 | 1921-09-13 | Vorrichtung zum Abschneiden der Enden von aus der Walzenstrasse kommenden Rohren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE365852C true DE365852C (de) | 1922-12-28 |
Family
ID=7233467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK79131D Expired DE365852C (de) | 1921-09-13 | 1921-09-13 | Vorrichtung zum Abschneiden der Enden von aus der Walzenstrasse kommenden Rohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE365852C (de) |
-
1921
- 1921-09-13 DE DEK79131D patent/DE365852C/de not_active Expired
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