DE3643273A1 - Reibringbefestigung - Google Patents
ReibringbefestigungInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reibringbefestigung, insbe
sondere für Kupplungsscheiben, bestehend aus zwei Reibringen, die
jeweils auf ihrer Rückseite mit je einem Verstärkungsblech ver
bunden sind, wobei zwischen den Verstärkungsblechen in Umfangs
richtung gewellte und axial federnde Federsegmente angeordnet
sind, die über Befestigungsniete einerseits mit dem einen Ver
stärkungsblech fest verbunden und gegenüber dem anderen Verstär
kungsblech über die als Fangniet ausgebildeten Befestigungsniete
gehalten sind.
Eine Reibringbefestigung der obengenannten Bauart ist beispiels
weise durch die DE-OS 34 34 008 bekannt. Bei dieser bekannten
Ausführung sind die Reibringe mit ihren Rückseiten auf Verstär
kungsbleche aufgeklebt, welche die gleiche flächenmäßige Ausdeh
nung wie die Reibringe haben. Die Vorteile einer solchen Kon
struktion liegen in der deutlich erhöhten Drehzahlfestigkeit.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nachteile des
Standes der Technik, die beispielsweise darin liegen, daß der
Klebevorgang aufwendig und teuer ist, zu umgehen. Weiterhin
bringt die Ausdehnung der Verstärkungsbleche über den gesamten
Flächenbereich der Reibringe noch ein relativ hohes Gewicht mit
sich.
Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Hauptanspruches ge
löst. - Erfindungsgemäß sind die Verstärkungsbleche mit einem
kleineren Außen- und einem größeren Innendurchmesser als Außen-
bzw. Innendurchmesser der Reibringe ausgestattet. Auch in dieser
gegenüber den Reibringen kleineren Ausführungsform sind die Ver
stärkungsbleche durchaus geeignet, die erwünschte Drehzahlfestig
keit zu erzielen. Zudem sind die Verstärkungsbleche an Außen- und
Innenumfang derart umgebördelt, daß sie einen V-förmigen Quer
schnitt bilden. Dadurch ist es möglich, bei Herstellung der Reib
ringe mit erhöhter Temperatur und/oder erhöhtem Druck gleichzei
tig durch Einlegen der Verstärkungsbleche in die Herstellungsform
die Verbindung zwischen diesen beiden Bauteilen durchzuführen.
Damit ist auf preiswerte Weise eine feste Verbindung zwischen dem
Material der Reibringe und dem Verstärkungsblech hergestellt.
Gleichzeitig sind die so hergestellten Reibringe gegenüber dem
Stand der Technik leichter.
Die entsprechende Gestaltung der Form, in welcher die Reibringe
gefertigt werden, ist es möglich, die Rückseiten der Reibringe
eine Ebene mit den Außenseiten der Verstärkungsbleche bilden zu
lassen. Dadurch sind die Rückseiten der Verbundteile Reibring-
Verstärkungsblech vollkommen eben und eignen sich daher an jeder
Stelle zur exakten Auflage beispielsweise gegenüber den gewellten
Federsegmenten.
Erfindungsgemäß wird zwischen zwei in Umfangsrichtung voneinander
beabstandeten Befestigungsnieten eine weitere Fangnietverbindung
vorgesehen, die in Form von aus dem einen Verstärkungsblech he
rausgezogenem Niethals und entsprechender Öffnung im gegenüber
liegenden Verstärkungsblech ausgebildet ist, wobei der Niethals
auf der gegenüberliegenden Seite umgebördelt ist. Dadurch wird
zusätzlich eine Fangnietverbindung, welche bei hoher thermischer
Belastung die Formstabilität der Reibringe erhält und kein zusätz
liches Gewicht beansprucht, hergestellt.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich bei Ver
wendung zweier jeweils einander gegenüberliegend angeordneter
Federsegmente, die in den umfangsmäßigen Endbereichen ihrer Feder
Wölbungen mit dem jeweils größten gegenseitigen Abstand aufweisen,
wobei in diesen Bereichen die Befestigungsniete angeordnet sind
und im mittleren Bereich, in welchem die Federsegmente aufeinan
der liegen können, diese die Fangnietverbindung aufweisen.
Erfindungsgemäß weisen die Verstärkungsbleche einen mittleren
Durchmesser, der größer als der mittlere Durchmesser der Reibrin
ge ist, auf. Dadurch sind die Verstärkungsbleche in dem am mei
sten gefährdeten Bereich angeordnet.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Befestigungsniete im we
sentlichen auf dem mittleren Durchmesser der Reibringe und die
Fangnietverbindung im wesentlichen auf dem mittleren Durchmesser
der Verstärkungsbleche angeordnet sind. Dadurch wird zum einen
der Abstand zwischen den Befestigungsnieten einerseits und der
Fangnietverbindung größer und zum anderen ist diese zusätzliche
Fangnietverbindung in dem Bereich angeordnet, der bei thermischer
Belastung am stärksten deformiert werden könnte.
Die Erfindung wird anschließend an Hand eines Ausführungsbeispie
les näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
Fig. 1 die Teilansicht einer Reibringanordnung;
Fig. 2 den Schnitt II-II gem. Fig. 1 und
Fig. 3 den Schnitt III-III gem. Fig. 1.
In Fig. 1 ist die Teilansicht der Reibringanordnung einer Kupp
lungsscheibe wiedergegeben. In Ansicht sind ein Teil des Reibrin
ges 1 sowie die dahinterliegenden Bauteile zu sehen. In Verbin
dung mit den Fig. 2 und 3 ergibt sich nun folgendes:
Zwischen den beiden Reibringen 1 und 2 sind in bekannter Weise
zwei Federsegmente 13 angeordnet, welche die gleiche Kontur aufwei
sen und entspr. Fig. 2 in Umfangsrichtung gewölbt sind. In ihrem
mittleren Bereich liegen die Federsegmente 13 aneinander an und
in ihren umfangsmäßigen Endbereichen sind sie voneinander wegwei
send gewölbt. In diesen Bereichen sind auf einem mittleren Durch
messer 16 zwei Befestigungsniete 17 angeordnet und derart wech
selseitig verbaut, daß sie jeweils einerseits mit dem Schließ
kopf 18 eine feste Verbindung zwischen Federsegment 13 und Reib
ring sowie andererseits über den entsprechend beabstandeten Setz
kopf 19 eine gewisse Vorspannung gegenüber dem anderen Federseg
ment herstellen. Die Reibringe 1 und 2 sind auf ihren Rückseiten
11 bzw. 12 mit Verstärkungsblechen 3 bzw. 4 versehen. Diese Ver
stärkungsbleche 3 und 4 sind ringförmig entsprechend den Reibrin
gen 1 und 2 ausgebildet, weisen jedoch eine geringere radiale Er
streckung auf. Der Außendurchmesser der Verstärkungsbleche 3 und
4 ist etwas kleiner als der Außendurchmesser der Reibringe 1 und
2 und der Innendurchmesser der Verstärkungsbleche 3 und 4 ist
deutlich größer als der Innendurchmesser der Reibringe 1 und 2.
Die Befestigungsniete 17 befinden sich dabei im wesentlichen auf
dem mittleren Durchmesser 16 der Reibringe und in jedem Falle
noch innerhalb der Verstärkungsbleche 3 bzw. 4. Diese sind in
ihren radial äußeren bzw. innerenRandbereichen 5, 6, 7, 8 umlau
fend umgebördelt und bilden da einen etwa V-förmigen Querschnitt.
Die Verbindung der Verstärkungsbleche 3 und 4 mit den Reibringen
1 und 2 wird derart hergestellt, daß die Verstärkungsbleche 3 und
4 mit ihrer ebenen Rückseite in eine Form eingelegt werden und
das Material zum Bilden der Reibringe bei erhöhter Temperatur
und/oder erhöhtem Druck in die Formen und somit auch in die umge
bördelten Randbereiche eingepreßt wird. Damit ist auf einfache
Weise eine feste Verbindung zwischen beiden Bauteilen hergestellt
und die Rückseiten 11 bzw. 12 der Reibringe 1 bzw. 2 sind völlig
eben mit den Rückseiten der Verstärkungsbleche 3 bzw. 4. Zusätz
lich zu den jeweils zwei Verbindungsnieten 17 in einem Paar Fe
dersegmenten 13 ist noch eine weitere Fangnietverbindung vorgese
hen, die in einfacher Weise aus einem aus dem einen Verstärkungs
blech 3 herausgezogenen Niethals 20 besteht, der das gegenüber
liegende Verstärkungsblech 4 in einer entsprechenden Öffnung 22
durchdringt und auf der Gegenseite zu einem Rand 21 umgebördelt
ist, der die beiden Verstärkungsbleche 3 und 4 auf entsprechendem
Abstand hält. Diese Fangnietverbindung befindet sich im wesent
lichen auf den mittleren Durchmessern 15 der Verstärkungsbleche
3 und 4, und zwar - in Umfangsrichtung gesehen - zwischen den
beiden Anordnungsbereichen für die Befestigungsniete 17. Dadurch
ergibt sich einmal eine weitere Fangnietverbindung in dem am
höchsten belasteten, radial äußeren Bereich der Reibringe 1 und
2 und zum anderen sind bei gegebenen Platzverhältnissen die Ab
stände zwischen den Befestigungsnieten 17 und der jeweiligen
Fangnietverbindung größer ausgeführt, als wenn alle drei Befesti
gungsarten auf einem mittleren Durchmesser angeordnet wären.
Durch die geringere radiale Erstreckung der Verstärkungsbleche 3
und 4 gegenüber den Reibringen 1 und 2 kann insgesamt an der
Kupplungsscheibe Gewicht eingespart werden. Durch Anordnung der
Verstärkungsbleche 3 und 4 auf einem größeren mittleren Durchmes
ser gegenüber den Reibringen 1 und 2 sind diese Verstärkungsble
che 3 und 4 in dem Bereich angeordnet, der normalerweise dem
größten thermischen Verzug unterliegt. Gleichzeitig ist aber in
diesem Bereich die Beanspruchung durch Fliehkräfte auch am höch
sten. Aus diesem Grunde ist auch die Fangnietverbindung innerhalb
der Verstärkungsbleche etwa im Bereich des mittleren Durchmessers
dieser Verstärkungsbleche 3 und 4 angeordnet, so daß auch durch
diese Verbindung einem Verzug bei hoher thermischer Belastung
entgegengewirkt wird.
Claims (6)
1. Reibringbefestigung, insbesondere für Kupplungsscheiben, be
stehend aus zwei Reibringen, die jeweils auf ihrer Rückseite
mit je einem Verstärkungsblech verbunden sind, wobei zwischen
den Verstärkungsblechen in Umfangsrichtung gewellte und axial
federnde Federsegmente angeordnet sind, die über Befesti
gungsniete einerseits mit dem einen Verstärkungsblech fest
verbunden und gegenüber dem anderen Verstärkungsblech über die
als Fangniet ausgebildeten Befestigungsniete gehalten sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ver
stärkungsbleche (3, 4) als Kreisringe ausgeführt sind - mit
einem Außendurchmesser kleiner als der Außendurchmesser der
Reibringe (1, 2) und einem Innendurchmesser größer als der In
nendurchmesser der Reibringe (1, 2) - und die Randbereiche
(5, 6; 7, 8) um den Innen- bzw. Außenumfang in Richtung auf
das Material der Reibringe (1, 2) umgebördelt sind und einen
V-förmigen Querschnitt bilden sowie die Verbindung zwischen
Reibringen (1, 2) und Verstärkungsblechen (3, 4) durch Umflie
ßen des Reibmateriales um die Umbördelung durch erhöhte Tempe
ratur und/oder erhöhten Druck erfolgt.
2. Reibringbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückseiten (11, 12) der Reibringe (1, 2) mit den Au
ßenseiten der Verstärkungsbleche (3, 4) eine Ebene bilden.
3. Reibringbefestigung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß im Bereich jeden Federsegmentes (13) in Um
fangsrichtung jeweils zwischen zwei benachbarten Befesti
gungsnieten (17) eine weitere Fangnietverbindung (20, 21, 22)
vorgesehen ist, die in Form eines aus dem einen Verstärkungs
blech (3) herausgezogenen Niethalses (20) und einer entspre
chenden Öffnung (22) im gegenüberliegenden Verstärkungsblech
(4) ausgebildet ist, welche vom umgebördelten Rand (21) des
Niethalses (20) umfaßt ist.
4. Reibringbefestigung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß vorzugsweise jeweils zwei einander gegen
überliegend angeordnete Federsegmente (13) vorgesehen sind,
die in den umfangsmäßigen Endbereichen mit dem größeren gegen
seitigen Abstand die Befestigungsniete (17) aufweisen und in
der Mitte dazwischen die Fangnietverbindung (20, 21, 22) be
inhalten.
5. Reibringbefestigung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verstärkungsbleche (3, 4) einen mittle
ren Durchmesser (15) aufweisen, der größer als der mittlere
Durchmesser (16) der Reibringe (1, 2) ist.
6. Reibringbefestigung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Befestigungsniete (17) im wesentlichen
auf dem mittleren Durchmesser (16) der Reibringe (1, 2) und
die Fangnietverbindung (20, 21, 22) im wesentlichen auf dem
mittleren Durchmesser (15) der Verstärkungsbleche (3, 4) ange
ordnet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863643273 DE3643273A1 (de) | 1986-12-18 | 1986-12-18 | Reibringbefestigung |
| FR8717963A FR2608706B1 (fr) | 1986-12-18 | 1987-12-15 | Systeme de fixation de bagues de friction |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19863643273 DE3643273A1 (de) | 1986-12-18 | 1986-12-18 | Reibringbefestigung |
Publications (1)
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|---|---|
| DE3643273A1 true DE3643273A1 (de) | 1988-06-23 |
Family
ID=6316490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863643273 Withdrawn DE3643273A1 (de) | 1986-12-18 | 1986-12-18 | Reibringbefestigung |
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| FR (1) | FR2608706B1 (de) |
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Legal Events
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