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DE3642588A1 - Elektromagnetische abschirmvorrichtung - Google Patents

Elektromagnetische abschirmvorrichtung

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Publication number
DE3642588A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electromagnetic shielding
shielding device
strip
longitudinal edge
track
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863642588
Other languages
English (en)
Inventor
James P May
James N Sargent
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INSTR SPECIALTIES Inc
Original Assignee
INSTR SPECIALTIES Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INSTR SPECIALTIES Inc filed Critical INSTR SPECIALTIES Inc
Publication of DE3642588A1 publication Critical patent/DE3642588A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K9/00Screening of apparatus or components against electric or magnetic fields
    • H05K9/0007Casings
    • H05K9/0015Gaskets or seals
    • H05K9/0016Gaskets or seals having a spring contact

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)
  • Details Of Measuring And Other Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft elektronische Abschirmvorrich­ tungen, insbesondere elektromagnetische Abschirmvorrich­ tungen für im Verhältnis zueinander bewegte Glieder.
Elektronische Ausrüstungen und Prüfanlagen sind an Ver­ bindungsstellen und Spalten mit elektromagnetischer Ab­ schirmung versehen, um elektrische Ladungen und Felder abzuhalten oder zu vernichten. Es ist optimal, das abge­ schirmte Objekt gegenüber den Auswirkungen außerhalb liegender Schaltkreise und sonstiger Quellen elektromag­ netischer Störungen zu isolieren. Oft ist eine elektro­ magnetische Abschirmung an Türen elektronischer Labor­ räume, Gehäusen von Rundfunksendern und -empfängern so­ wie an Rechnern und ähnlichen Einrichtungen und Geräten nötig.
Es ist üblich, daß bei derartigen Bauteilen und Geräten eine Abschirmung längs Spalten zwischen Türflächen, Zu­ gangsplatten, Schubfächern, Schränken und dgl. nötig ist, wenn öfter als nur gelegentlich eine Oberfläche ge­ genüber einer anderen verschoben wird. Es können bei­ spielsweise elektrische Bauelemente einzeln in Gehäusen oder Kästen angeordnet sein, die immer dann, wenn eine Überprüfung, Wartung oder Aktualisierung des Bauelements nötig ist, in und aus einem Schrank geschoben werden. Deshalb ist es höchst erwünscht, an dem Gehäuse eine elektromagnetische Abschirmung zu haben, die der in zwei Richtungen wirkenden Scherkraft standhält, der sie bei jedem Einschieben und Herausnehmen des Gehäuses in den Schrank und aus dem Schrank ausgesetzt ist. Wenn die elektromagnetische Abschirmung des elektrischen Bauele­ ments das nämlich nicht aushält, kann sie zerbrechen, und dann wird nicht nur das Bauelement sondern das ganze elektrische System, mit dem es verbunden ist, gegenüber elektromagnetischer Störung empfindlich und verletzbar.
Eine bekannte Abschirmanordnung ist aus US-PS 35 04 095 zu entnehmen, die bei einem bevorzugten Ausführungsbei­ spiel eine elektromagnetische Dichtung mit einem ge­ krümmten Lagerbereich und einem mit einer Seite dessel­ ben verbundenen, sich in Längsrichtung erstreckenden Be­ festigungsbereich aufweist. Der gekrümmte Lagerbereich ist durch eine Vielzahl von Kerben in eine Reihe ein­ stückig mit ihm gebildeter Finger längs der ganzen Länge der Dichtung unterteilt. Diese Finger haben freie Enden, die sich leicht verhaken und/oder übermäßig stark biegen können. Da die anderen Enden der Finger gegenüber einer der abzuschirmenden Oberflächen in ihrer Lage festgehal­ ten sind, bietet die Dichtung einen höheren Widerstand gegenüber Scherkräften in einer Querrichtung als in der entgegengesetzten Richtung.
Eine weitere bekannte Abschirmanordnung geht aus US-PS 32 77 230 hervor. Dort wird eine elektronische, abschir­ mende Dichtung offenbart, die einen linearen metallischen Streifen mit einem zentralen Bereich aufweist, in welchem in Abständen voneinander Löcher zur Aufnahme einer be­ sonderen Befestigungsvorrichtung vorgesehen sind sowie Finger, die sich in Reihen von den beiden Kanten des mittleren Bereichs der Dichtung nach außen erstrecken. Die freien Enden beider Fingerreihen liegen bloß und un­ geschützt und können sich deshalb an einer der abzu­ schirmenden Oberflächen verhaken, wenn die Oberflächen in Querrichtung zueinander und zur Dichtung verschoben werden. Für das Anbringen dieser bekannten Dichtung ist ziemlich viel Platz nötig, weil Sich die Finger seitlich in entgegengesetzter Richtung erstrecken.
Weitere Arten elektromagnetischer Abschirmanordnungen mit Längsstreifen oder kreisförmigen Streifen, die an einer der einander gegenüberliegenden Oberflächen ange­ ordnet sind, gehen aus den US-PS 28 25 042, 28 44 644 sowie 39 04 810 hervor.
Eine weitere bekannte Gelenkabdichtung zum Abschirmen gegen elektromagnetische Wellen weist Federstreifen von winkelförmigem Querschnitt auf, die eine elektromagne­ tische Abdichtung zwischen einem Paar beweglicher Glieder bilden. Die Federstreifen erstrecken sich von einem der beweglichen Glieder in gleichen Winkeln von unterhalb einer Klammer weg, die an dem beweglichen Glied befe­ stigt ist. Eine Anordnung dieser Art wird in US-PS 39 62 550 offenbart. Da diese Anordnung asymmetrisch ist, eignet sie sich nicht besonders gut zur elektromagneti­ schen Abschirmung zwischen zwei Gliedern, die in zwei Richtungen im Verhältnis zueinander verschiebbar sind.
Aus der Zeitschrift IBM Technical Disclosure Bulletin, Band 20, Nr. 1, S. 281 (Juni 1977) geht eine leitfähige Dichtung zur elektromagnetischen Abschirmung hervor, die zwischen bewegbaren Tafel- oder Plattenbereichen be­ nutzt werden kann. Zu der Dichtung gehört ein in Quer­ richtung gewölbter Gummistreifen, dessen Oberfläche mit einer Metallfolie beschichtet ist. Die abgeflachten Längsränder des beschichteten Gummistreifens werden durch einen Metallstreifen 6, der Längsrandbereiche hat, welche um die Längskanten des beschichteten Gummistrei­ fens nach oben gerollt sind, in ihrer Lage gehalten.
Bei der zuletzt genannten bekannten Anordnung sind die Längskanten des Gummistreifens so festgelegt, daß die Biegeauslenkung der Anordnung fast vollständig im gewölb­ ten Bereich des beschichteten Gummistreifens erfolgt. Deshalb ist es wünschenswert, zur Beschichtung eine mög­ lichst dünne Metallfolie zu haben, die trotzdem so mit der Gummischicht verhaftet ist, daß sie sich selbst unter übermäßig starker und wiederholter Durchbiegung des Gummistreifens nicht ablöst.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektromagnetische Abschirmvorrichtung zu schaffen, die zwischen einander gegenüberliegenden Oberflächen von zwei mit Abstand im Verhältnis zueinander in zwei entgegengesetzten Rich­ tungen bewegbaren, beispielsweise in zwei Richtungen verschiebbaren Gliedern vorgesehen ist und zwischen die­ sen Oberflächen selbst nach solchen wiederholten Bewe­ gungen einen guten elektrischen Kontakt beibehält und dabei für die verschiedensten Arten von Oberflächenge­ fügen und Stoffen geeignet ist.
Die Abschirmvorrichtung soll also gegenüber wiederholten Bewegungen der fraglichen Glieder verschleißfest und zwangsläufig an einer Oberfläche gehalten sein.
Die Abschirmvorrichtung soll in ihren Ausgestaltungen in Streifenform so gestaltet sein, daß sie längs einer gro­ ßen Vielfalt von Oberflächenkontouren verlegt werden kann und dabei geringe Herstellungskosten verursacht und ohne besondere Werkzeuge ohne weiteres einzubauen ist.
Eine diese Aufgabe lösende Abschirmvorrichtung ist mit ihren Ausgestaltungen in den Patentansprüchen gekenn­ zeichnet. Diese Abschirmvorrichtung hat einen durchge­ henden, federnd nachgiebigen, metallischen Kontaktstrei­ fen mit nach innen umgebogenen Längsrandbereichen und einen Spurstreifen, der an einer abzuschirmenden ersten Oberfläche befestigbar ist, um jeden der Längsrandbe­ reiche in Gleitberührung mit der ersten Oberfläche zu halten. In dem Kontaktstreifen sind Querschlitze ausge­ bildet, um dem Streifen Flexibilität zu geben.
Die elektromagnetische Abschirmvorrichtung hat einen Kontaktbereich, dessen Längsränder vor dem Anheben oder Abknicken unter der Auswirkung der Gleitbewegung zwischen den Abschirmflächen geschützt sind, und zwar auch dann, wenn die Gleitbewegung umgekehrt wird. Das bedeutet, daß dieser Bereich in entgegengesetzten Querrichtungen glei­ chermaßen biegsam und nachgiebig ist. Die Abschirmung kann unter starken Scherwinkeln und hohen Scherkräften wiederholt zusammengepreßt werden und hält trotzdem eine wirksame elektromagnetische Abschirmung aufrecht. Für ihre Anbringung ist ein Minimum an Platz erforderlich, und sie kann mehrmals in Gehäuse für elektrische Bauele­ mente und dgl. oder in Schränke und dgl. hinein- und herausbewegt werden, ohne daß darunter die elektromagne­ tische Abschirmung leidet.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten anhand schematisch dargestellter Ausfüh­ rungsbeispiele näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer elektromagne­ tischen Abschirmvorrichtung gemäß einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 eine ebene Ansicht eines Metallstreifens, der zu einem Kontaktstreifen der Abschirmvorrichtung ge­ mäß Fig. 1 verformbar ist;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Abschirmvorrichtung ge­ mäß Fig. 1 von oben;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Abschirmvorrichtung ge­ mäß Fig. 1 von unten;
Fig. 5 eine vergrößerte Stirnansicht der Abschirmvor­ richtung gemäß Fig. 1 in nicht abgelenktem Zustand;
Fig. 6A eine Stirnansicht der Abschirmvorrichtung gemäß Fig. 1 in teilweiser Kompression zwischen zwei beweglichen Gliedern;
Fig. 6B eine Stirnansicht der Abschirmvorrichtung gemäß Fig. 1 in beträchtlicher Kompression zwischen zwei beweglichen Gliedern;
Fig. 7 eine Stirnansicht der Anordnung gemäß Fig. 6A, wobei das obere der Glieder gegenüber dem ande­ ren eine Gleitbewegung in einer ersten Querrich­ tung durchführt;
Fig. 8 eine Stirnansicht der Anordnung gemäß Fig. 6A, wobei das obere Glied gegenüber dem anderen eine Gleitbewegung in entgegengesetzter Querrich­ tung zu der in Fig. 7 gezeigten Richtung durch­ führt;
Fig. 9 eine Stirnansicht einer elektromagnetischen Ab­ schirmvorrichtung gemäß einem weiteren bevorzug­ ten Ausführungsbeispiel;
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Abschirmvorrichtung ge­ mäß Fig. 9 von unten.
Wie am besten anhand von Fig. 6A erkennbar ist, dient eine elektromagnetische Abschirmvorrichtung 1 gemäß der Erfindung dazu, über einen Spalt 12 zwischen zwei im Ab­ stand voneinander angeordneten Gliedern 14 und 16 hinweg zur Herstellung elektrischen Kontaktes, um über den Spalt 12 hinweg eine elektromagnetische Abschirmwirkung zu er­ zielen. Dazu weist, wie Fig. 1 zeigt, die elektromagne­ tische Abschirmvorrichtung 1 einen in Querrichtung gebo­ genen oder gewölbten, elektrisch leitfähigen Kontakt­ streifen 18 und einen Spurstreifen 20 auf, der zur Befe­ stigung des Kontaktstreifens 18 in Gleitberührung mit dem einen oder anderen der Glieder 14 und 16 dient. Bei dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Spur­ streifen 20 am unteren Glied 16 mittels einer Vielzahl von in Abständen voneinander angeordneten Nieten 22 be­ festigt, wobei Längsrandbereiche 24 und 26 des Kontakt­ streifens 18 in Gleitberührung mit der Oberfläche 26 des unteren Gliedes 16 gehalten sind. Stirnkanten 30 und 32 der Längsrandbereiche 24 und 26 werden von dem Spur­ streifen 20 niedergehalten und geschützt, damit durch eine Gleitbewegung zwischen den Gliedern 14 und 16 die Stirnkanten 30 und 32 nicht oder nur schwer angehoben und dauerhaft geknickt werden können.
Die beiden Längsrandbereiche 24 und 26 des Kontaktstrei­ fens 18 sind in Querrichtung nach innen zueinander so umgebogen, daß ihre Stirnkanten 30 und 32 mit Abstand parallel zueinander unter Freilassung einer Lücke 34 zwischen den beiden Längsrandbereichen zu liegen kommen. Hierdurch können die Längsrandbereiche 24 und 26 sich unabhängig voneinander beim Durchbiegen des in Querrich­ tung gewölbten Bereichs 36 des Kontaktstreifens 18 bewe­ gen. Die Lücke 34 ist auch deshalb vorgesehen, damit eine Niete 22 eingesetzt werden kann, wenn der Spurstreifen 20 innerhalb des Kontaktstreifens 18 beim Zusammenbau der Abschirmvorrichtung 1 in seine Lage geschoben wird.
Im Kontaktstreifen 18 ist eine Vielzahl von in Querrich­ tung verlaufenden Schlitzen 38 in gegenseitigen Abstän­ den ausgebildet, die bei dem bevorzugten Ausführungsbei­ spiel vollkommen über den in Querrichtung gewölbten Be­ reich 36 sowie um Biegekanten 40 und 42 des Kontaktstrei­ fens 18 und teilweise bis in jeden der Längsrandbereiche 24 und 26 reichen. Aufgrund dieser Anordnung ist der in Querrichtung gewölbte Bereich 36 des Kontaktstreifens 18 in eine Reihe von Quersegmenten 44 unterteilt, die im wesentlichen unabhängig voneinander nachgeben können. In­ folgedessen kann sich der Kontaktstreifen 18 entsprechend örtlichen Belastungen durchbiegen und ist flexibler, was zur Folge hat, daß zwischen den Gliedern 14 und 16 ent­ lang der ganzen Länge des Kontaktstreifens 18 eine bes­ sere elektrische Verbindung hergestellt werden kann.
Der Kontaktstreifen 18 besteht vorzugsweise aus einer leitfähigen Metallegierung, die sich ohne zu brechen leicht in die gewünschte Gestalt formen läßt. Unter Hin­ weis auf Fig. 2 sei erwähnt, daß der ganze Kontaktstrei­ fen 18 vorzugsweise aus einem einzigen Stück eines elek­ trisch leitfähigen Metalls gebildet wird, während sich dieses in weichem Zustand befindet. Nach der Ausbildung des Streifens, beispielsweise durch Stanzen und Biegen, wird das Metall, um es stabiler zu machen, einer Wärme­ behandlung unterzogen. Eine Legierung aus Beryllium und Kupfer hat sich als besonders geeignet erwiesen für den Formgebungsprozeß ohne Bruchrisiko. Die Dicke des Kon­ taktstreifens ist so gewählt, daß unter den zu erwarten­ den Belastungen ein gewünschter Grad an federnder Nach­ giebigkeit in dem in Querrichtung gewölbten Bereich 36 erhalten wird. Für den Durchschnittsfachmann liegen an­ dere Herstellungsverfahren sowie die Wahl anderer Werk­ stoffe auf der Hand.
Wie insbesondere Fig. 5 zeigt, entspricht die Breite des Spurstreifens 20 insgesamt dem Abstand zwischen den Bie­ gekanten 40 und 42 des Kontaktstreifens 18 in nicht durch­ gebogenem Zustand, obwohl der Spurstreifen 20 auch etwas schmaler (aber insgesamt breiter als die Lücke 34) sein könnte, ohne daß dadurch das ordnungsgemäße Funktionieren der elektromagnetischen Abschirmvorrichtung 1 beeinträch­ tigt wäre. Der Spurstreifen 20 hat eine Vielzahl in Ab­ ständen voneinander vorgesehener Vorsprünge 46, die vom Spurstreifen 20 so weit nach unten reichen, wie es insge­ samt der Dicke des Kontaktstreifens 18 entspricht. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind sie etwas grö­ ßer als diese Dicke, so daß beim Anbringen der Abschirm­ vorrichtung 1 an einem Glied 16 und in nicht abgelenktem Zustand die Längsrandbereiche 24 und 26 lose unter den Spurstreifen 20 passen. Allerdings kann der Spurstreifen 20 auch mit Vorsprüngen 46 versehen sein, die so gestal­ tet sind, daß sie für die Längsrandbereiche 24 und 26 einen engen Sitz herstellen; der Spurstreifen kann aber auch ganz ohne Einbuchtungen oder Eindrücke sein.
Bei dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Vorsprünge 46 einstückig im Spurstreifen ausgebildet und haben eine längliche Gestalt, deren lange Achse quer zum Spurstreifen 20 verläuft. Zur Aufnahme der Vorsprünge 46 hat der Kontaktstreifen 18 in seinen Längsrandbereichen 24 und 26 Ausnehmungen 48 bzw. 50. Angesichts der Aus­ nehmungen können die Längsrandbereiche 24 und 26 So breit gestaltet werden, wie nötig ist, damit sie selbst bei vollem Zusammenpressen gemäß Fig. 6B vom Spurstreifen 20 niedergehalten bleiben. Wie auch anhand von Fig. 4 klar wird, soll mit dem Zusammenpassen zwischen den Ausneh­ mungen 48 und 50 und den länglichen Vorsprüngen 46 am Spurstreifen 20 auch erreicht werden, daß der Kontakt­ streifen 18 in Längsrichtung gegenüber dem Spurstreifen 20 in seiner Lage festgehalten wird.
Die Vorsprünge 46 sind in Querrichtung langgestreckt, damit sie auch einen breiten Oberflächenkontakt mit der Oberfläche 28 des Gliedes 16 ermöglichen. Die Vorsprünge 46 heben den Spurstreifen 20 geringfügig über die Ober­ fläche 28 an, so daß die Unterseite des Spurstreifens 20 und die Oberfläche 28 zwei parallele, in Längsrichtung verlaufende Schlitze längs beider Seiten des Spurstrei­ fens 20 bilden, in denen die Längsrandbereiche 24 und 26 des Kontaktstreifens aufgenommen werden.
An jedem Vorsprung 46 ist ein Loch 52 ausgebildet, durch das eine Niete 22 gesteckt wird. Die Niete 22 erstreckt sich mit ihrem Kopf 54 vorzugsweise über den Umfang des Vorsprungs 46, damit sie den ebenen Bereich des Spur­ streifens 20, der jeden Vorsprung 46 umgibt, berühren kann.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind handels­ übliche Nieten 22 der einzudrückenden Art benutzt, die einen Bereich mit einem maximalen Durchmesser 56 haben, der ein Stück weit unterhalb des Kopfes 54 der Niete liegt, was es erlaubt, die Niete in ein in einer Metall­ blechwand oder dgl. vorgesehenes Loch einschnappen zu lassen. Die Niete 22 besteht, wie auch aus Fig. 5 hervor­ geht, aus einem Kunststoff oder einem metallischen Werk­ stoff und hat einen ausgehöhlten Schaft 58 mit einer ab­ geflachten Seite 60. Wenn dann die Niete gedreht wird, damit die abgeflachte Seite 60 sich in Querrichtung dar­ bietet, hat sie eine Breite, die in die Lücke 34 zwi­ schen den Längsrandbereichen 24 und 26 paßt. Wenn die Niete so ausgerichtet ist, kann aufgrund der abgeflach­ ten Seite 60 der Kontaktstreifen 18 leichter an der Niete 22 vorbeirutschen. Allerdings ist der Zusammenbau der Abschirmvorrichtung 1 auch ohne diese Ausrichtung der ab­ geflachten Seiten 60 möglich, weil der Kontaktstreifen 18 flexibel ist. Der Schaft 58 ist so lang gewählt, daß der Kontaktstreifen 18 verhindert, daß die Niete 22 ganz aus dem Loch 52 im Spurstreifen 20 herausgedrückt wird. Um die Handhabung der Abschirmvorrichtung zu erleichtern, sind die Löcher 52 so bemessen, daß sie eng zu den Nieten 22 passen, damit diese im Spurstreifen 20 nicht wackeln können.
Der Spurstreifen 20 besteht bei dem bevorzugten Ausfüh­ rungsbeispiel aus Messing oder Bronze und hat eine größe­ re Dicke als der Kontaktstreifen 18, damit er eine gewis­ se Steifheit erhält. Der Spurstreifen 20 kann aber auch aus anderen Werkstoffen, einschließlich nichtleitfähiger, wie Kunststoffe hergestellt sein.
Beim Anbringen der elektromagnetischen Abschirmvorrich­ tung 1 an dem abzuschirmenden Glied 16 werden Löcher 62 in solchen Abständen in das Glied 16 gebohrt, daß sie den Abständen zwischen den Löchern 52 der Abschirmvorrichtung 1 entsprechen. Beim Zusammensetzen der elektromagnetischen Abschirmvorrichtung 1 werden zunächst die Nieten 22 in die Löcher 52 im Spurstreifen 20 eingesetzt und wahlweise so gedreht, daß ihre abgeflachten Seiten 60 in Querrich­ tung verlaufen. Dann wird der Kontaktstreifen 18 auf den Spurstreifen 20 geschoben, bis die entsprechenden Enden der beiden Streifen zusammenfallen und jedes Paar einan­ der gegenüberliegender Ausnehmungen 48 und 50 in den Längsrandbereichen 24 und 26 mit einem Vorsprung 46 am Spurstreifen 20 zusammenfällt. Danach wird die zusammen­ gesetzte Abschirmvorrichtung 1 über die Oberfläche 28 des Gliedes 16 gebracht, wobei die Nieten 22 anfänglich in die im Glied 16 vorgesehenen Löcher 62 eingesetzt werden. Dann geht der Benutzer von Niete zu Niete und drückt jede einzelne Niete 22 dadurch in ein Loch 62, daß er ein Quersegment 44 des Kontaktstreifens 18 nach unten gegen den Kopf 54 der Niete 22 drängt, bis jede Niete 22 vollkommen in Eingriff steht mit dem entspre­ chenden Loch 62. Bei diesem Vorgehen wird der Kontakt­ streifen 18 in dem jeder Niete 22 benachbarten Bereich in der in Fig. 6B gezeigten Weise vollständig zusammenge­ preßt, wobei aber, wie schon erwähnt, trotz dieser vollen Durchbiegung die Stirnkanten 30 und 32 der Längsrandbe­ reiche 24 und 26 unterhalb des Spurstreifens 20 bleiben. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, daß die Ausnehmungen 48 und 50 in den Längsrandbereichen 24 und 26 zwischen Paaren von in Querrichtung verlaufenden Schlitzen 38 lie­ gen, so daß ein Quersegment 44 voll über jedem Loch 52 und jeder Niete 22 angeordnet ist. Dementsprechend wird bei dem Eindrücken jedes Quersegment 44 quadratisch oder rechteckig auf den Kopf 54 der Niete niedergedrückt. Hierdurch werden beim Preßvorgang auf den Kontaktstrei­ fen 18 örtlich einwirkende Torsionsbelastungen auf ein Minimum eingeschränkt.
Aus Fig. 5 ist auch zu entnehmen, daß die Längsrandbe­ reiche 24 und 26 bei nicht zusammengepreßtem Zustand des Kontaktstreifens 18 vorzugsweise in einer gemeinsamen horizontalen Ebene liegen. Deshalb wird zwischen der Oberfläche 28 des Gliedes 16 und den Unterseiten der Längsrandbereiche 24 und 26 eine erhebliche Gleitberüh­ rung von Oberfläche zu Oberfläche aufrechterhalten, wenn der Kontaktstreifen 18, wie in Fig. 6 oder 6A gezeigt, zusammengedrückt wird, und sogar auch wenn eine Scher­ wirkung vorhanden ist, wie im Fall von Fig. 7 und 8.
Bei dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel beschreibt, wie Fig. 5 zeigt, der in Querrichtung gewölbte Bereich 36 des Kontaktstreifens 18 einen Bogen, der zu einer ver­ tikalen Längsebene, die eine Halbierende des Kontakt­ streifens 18 ist, symmetrisch verläuft. Der Bogen des in Querrichtung gewölbten Bereichs 36 ist vorzugsweise einem Segment eines Halbkreises angenähert, so daß der in Querrichtung gewölbte Bereich 36 in nicht abgelenktem Zustand eine horizontale Ebene durch die Biegekanten 40 und 42 unter gleichen, aber entgegengesetzten spitzen Winkeln schneidet. Der Spurstreifen 20 ist vorzugsweise auch symmetrisch zu der genannten Ebene.
Wenn ein weiteres, abzuschirmendes Glied 14 in einer durch den Pfeil in Fig. 6A angedeuteten vertikalen Rich­ tung bewegt wird, können beide Längsrandbereiche 24 und 26 in Querrichtung im Verhältnis zur Oberfläche 26 des Gliedes 16 nach außen gleiten, wenn die Biegekanten 40 und 42 durch das Zusammenpressen des gewölbten Bereichs 36 nach außen verlagert werden. Die Biegekanten 40 und 42 stehen ebenso wie die Unterseiten der Längsrandberei­ che 24 und 26 in erheblicher Berührung mit der Oberflä­ che 28 des Gliedes 16. Der am Glied 16 mittels der Nie­ ten 22 befestigte Spurstreifen 20 überdeckt die Stirn­ kanten 30 und 32 der Längsrandbereiche 24 und 26, um sie zu schützen. Weil der in Querrichtung gewölbte Bereich 36 in erheblicher Oberflächenberührung mit dem anderen, auf ihn herabgepreßten Glied 14 steht, wird ein elektri­ scher Kontakt und auch die gewünschte elektromagnetische Abschirmwirkung über den Spalt 12 hinweg erzielt.
In Fig. 7 und 8 ist im einzelnen gezeigt, wie die elek­ tromagnetische Abschirmvorrichtung 1 sich verformen kann, wenn das Glied 16 anfangs oder auch später veranlaßt wird, sich gegenüber dem anderen Glied 14 in Querrich­ tung zu verschieben. Diese Verformung geschieht in Abhän­ gigkeit von der entstehenden Scherwirkung, und die elek­ trische Verbindung und die Abschirmwirkung wird unabhän­ gig davon, ob das Glied 14 in einer ersten Querrichtung oder in entgegengesetzter Querrichtung bewegt wird, auf­ rechterhalten. Die Scherwirkung, der die elektromagneti­ sche Abschirmvorrichtung 1 dabei ausgesetzt wird, verur­ sacht lediglich, daß der in Querrichtung gewölbte Be­ reich 36 asymmetrisch ausgelenkt wird, so daß der Längs­ randbereich an einer Seite des Spurstreifens 20 in Quer­ richtung nach außen von einer Seite des Spurstreifens 20 weg und der andere in Querrichtung nach innen zur anderen Seite des Spurstreifens 20 verlagert wird. Die Verbin­ dung an den Nieten 22 setzt dabei auf den Spurstreifen 20 übertragenen Scherbelastungen Widerstand entgegen.
Der in Querrichtung gewölbte Bereich 36 des Kontaktstrei­ fens 18 kann wegen seiner federnden Nachgiebigkeit in den symmetrisch komprimierten Zustand gemäß Fig. 6A zu­ rückkehren, wenn die Reibung zwischen ihm und der Ober­ fläche 64 des Gliedes 14, mit der er in Berührung steht, nicht ausreicht, um diesen Bereich 36 in asymmetrisch gewölbtem Zustand zu halten. Der Kontaktstreifen 18 ist beim bevorzugten Ausführungsbeispiel ausreichend nach­ giebig, so daß er bei Aufhebung aller Belastungen in seine ursprüngliche, gewölbte Gestalt zurückkehren kann. Es ist wichtig, daß die elektromagnetische Abschirmvor­ richtung 1 gemäß der Erfindung unter großen Scherwinkeln bis nahe an 90° aus der einen oder anderen Richtung im Hinblick auf die Mittellinie der nicht komprimierten Höhe des gewölbten Bereichs vollkommen zusammengepreßt werden kann und dabei trotzdem ihre Fähigkeit zu elektromagne­ tischer Abschirmung und ihren Widerstand gegen entgegen­ gesetzt gerichtete Scherwirkungen parallel zur Anbrin­ gungsfläche beibehält. Darüber hinaus kann die Scherwir­ kung immer wieder und in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung ausgeübt werden, wie es beispielsweise beim Einschieben und Herausnehmen elektrischer Bauelemente in bzw. aus Schränken und dgl. geschieht, wenn beim Hinein- und Her­ ausbewegen des Bauelements beispielsweise zur Wartung und dgl. eine Wand an einer anderen vorbei geschoben wird.
Wenn die elektromagnetische Abschirmvorrichtung 1 kom­ primierenden Scherbelastungen gemäß Fig. 7 ausgesetzt wird, neigt die Biegekante 40 dazu, sich enger zusammen­ zulegen und in Berührung mit einer benachbarten Kante 66 des Spurstreifens 20 gezogen zu werden, so daß diese be­ nachbarte Kante 66 als Begrenzung für die Querbewegung des Längsrandbereichs 24 zu einer Seite des Spurstrei­ fens 20 hin dient. Da der Spurstreifen 20 vorzugsweise in seiner Breite etwa dem Raum zwischen den Biegekanten 40 und 42 des Kontaktstreifens in nicht durchgebogenem Zustand entspricht, gelangt die Biegekante 40 mit der Kante 66 des Spurstreifens 20 verhältnismäßig schnell in Berührung. Bei der Bewegung wirkt die Unterseite des Spurstreifens 20 mit der Oberfläche 28 in der Führung der Stirnkante 30 des Längsrandbereichs 24 zusammen, so daß kein Knicken oder Hängenbleiben möglich ist.
Gleichgültig, welchen Belastungen die elektromagnetische Abschirmvorrichtung 1 ausgesetzt wird, und gleichgültig, ob dazu Scherbelastungen gehören oder nicht, werden die Stirnkanten 30 und 32 der Längsrandbereiche 24 und 26 vom Spurstreifen 20 geschützt und können nicht angehoben werden, sich nicht verhaken und/oder werden nicht ge­ knickt oder gebogen. Bei einer plötzlichen Richtungsum­ kehr der Scherwirkung aus der einen Richtung in die ent­ gegengesetzte Richtung werden die Stirnkanten 30 und 32 des Kontaktstreifens 18 nicht bloßgelegt und bleiben vor Beschädigungen geschützt.
In den Fig. 9 und 10 ist ein zweites bevorzugtes Ausfüh­ rungsbeispiel der Erfindung gezeigt, welches im wesent­ lichen so wie das erste aufgebaut ist, außer daß der Spurstreifen 20 mit einem durchlaufenden Vorsprung 46′ versehen ist. Auf die Unterseite des Vorsprungs 46′ ist eine Haftschicht 68 aufgetragen, mittels der der Spur­ streifen 20 an einer ausgewählten Oberfläche, beispiels­ weise der Oberfläche 28 des Gliedes 16 befestigt werden kann. Aus Gründen der Zweckmäßigkeit ist die Haftschicht 68 von einem entfernbaren Schutzstreifen 70 aus Papier bedeckt, um die Handhabung vor dem Einbau zu vereinfa­ chen. Es sei noch darauf hingewiesen, daß der Vorsprung 46′ eine gleichbleibende Breite hat, die etwa der langge­ streckten Achse des länglichen Vorsprungs 46 beim ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel entspricht. Da der Vor­ sprung 46′ beim zweiten Ausführungsbeispiel durchgehend ist, sind die Längsrandbereiche 24′ und 26′ in Querrich­ tung nach innen verkürzt. Die Haftschicht 68 erleichtert das Anbringen der Abschirmvorrichtung 1 an einer Ober­ fläche 28, ohne daß Löcher gebohrt werden müssen oder dgl.
Mit der Erfindung wird eine ziemlich einfache, und doch hoch wirksame Vorrichtung zur elektromagnetischen Abschir­ mung von zwei im Verhältnis zueinander bewegbaren Ober­ flächen geschaffen. Die Vorrichtung läßt sich ohne weite­ res an beliebigen Oberflächen anbringen und stellt sicher, daß zwischen zwei einander gegenüberliegenden Oberflächen, selbst wenn und nachdem sie in Querrichtung aneinander vorbeibewegt worden sind, ein ordnungsgemäßer elektrischer Kontakt besteht. Wegen der gekrümmten und in Querrichtung symmetrischen Gestalt des Kontaktstreifens 18 und durch den Schutz seiner Längsrandbereiche 24 und 26 unterhalb des Spurstreifens 20 ist außerdem jegliches Biegen, Bre­ chen und/oder dauerhafte Verformen der Vorrichtung auf ein Minimum eingeschränkt. Durch das Umbiegen der Längs­ randbereiche 24 und 26 nach innen ist die Abschirmvor­ richtung 1 kompakt und erfordert minimalen Raum zum Einbau.

Claims (26)

1. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung,
gekennzeichnet durch
  • - einen elektrisch leitfähigen Kontaktstreifen (18) mit einem federnd nachgiebigen, in Querrichtung gewölbten Bereich (36) und Längsrandbereichen (24, 26), die sich in Querrichtung nach innen erstrecken, und
  • - eine Einrichtung, die die Längsrandbereiche (24, 26) des Kontaktstreifens (18) einer Oberfläche (28) eines abzuschirmenden Gliedes (16) benachbart so festhält, daß die Längsrandbereiche sich beim Auslenken des federnd nachgiebigen, in Querrichtung gewölbten Bereichs in Querrichtung im Verhältnis zu der Oberfläche des abzu­ schirmenden Gliedes verlagern können.
2. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt­ streifen (18) eine Vielzahl von in Querrichtung verlau­ fenden Schlitzen (38) hat.
3. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von in Querrichtung verlaufenden Schlitzen (38) über den in Querrichtung gewölbten Bereich (36) und in die Längs­ randbereiche (24, 26) des Kontaktstreifens (18) hinein reichen.
4. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt­ streifen (18) aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung her­ gestellt ist.
5. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrich­ tung zum Festhalten einen Spurstreifen (20) aufweist.
6. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spurstrei­ fen (20) metallisch oder nichtmetallisch ist.
7. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrand­ bereiche (24, 26) im wesentlichen in der gleichen Ebene liegen.
8. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spurstrei­ fen (20) eine Vielzahl von Vorsprüngen (46) hat, die in einem mittleren Bereich des Spurstreifens vorgesehen sind und von denen jeder nach unten zwischen die Längs­ randbereiche (24, 26) des Kontaktstreifens (18) vorsteht.
9. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Vorsprünge (46) in Querrichtung des Spurstreifens (20) langgestreckt ist, und daß die Längsrandbereiche (24, 26) Ausnehmungen (48, 50) für die Aufnahme der Vorsprünge (46) aufweisen.
10. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Nieten (22) vorgesehen ist, die jeweils an einem der Vorsprünge (46) des Spurstreifens (20) angeordnet sind.
11. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß jede der Nie­ ten (22) aus Kunststoff oder Metall hergestellt ist und eine Breite hat, die etwa der Breite der zwischen den Längsrandbereichen (24, 26) in nicht zusammengepreßtem Zustand bestehenden Lücke (34) entspricht.
12. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt­ streifen (18) aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung her­ gestellt ist.
13. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrich­ tung zum Festhalten einen Spurstreifen (20) aufweist, der in einem mittleren Bereich mit einem einzigen Vor­ sprung (46′) versehen ist, welcher sich durchgehend längs einer Längsachse des Spurstreifens erstreckt.
14. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spur­ streifen (20) eine Haftschicht (68) aufweist, die längs einer anderen Oberfläche des Vorsprungs vorgesehen ist.
15. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt­ streifen (18) aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung her­ gestellt ist.
16. Elektromagnetische Abschirmanordnung,
gekennzeichnet durch eine erste und zweite Oberfläche (28, 64) einer abzuschirmenden Konstruktion und eine Abschirmvorrichtung (1) mit einem elektrisch leitfähigen Kontaktstreifen (18), der einen in Querrich­ tung gewölbten Bereich (36), mit dem die zweite Ober­ fläche (64) in Berührung bringbar ist, sowie Längsrand­ bereiche (24, 26) hat, die sich in Querrichtung nach innen insgesamt zueinander erstrecken, und mit einem Spurstreifen (20), der an der ersten Oberfläche (28) be­ festigt ist und die Längsrandbereiche (24, 26) des Kon­ taktstreifens (18) mit der ersten Oberfläche (28) in Gleitberührung hält.
17. Elektromagnetische Abschirmanordnung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt­ streifen (18) eine Vielzahl von in Querrichtung verlau­ fenden Schlitzen (38) hat.
18. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung, die an einer gewählten Oberfläche befestigbar ist, gekennzeichnet durch
  • - eine Spureinrichtung, die ein Paar paralleler Längs­ schlitze der gewählten Oberfläche benachbart bildet, welche in Querrichtung nach außen offen sind,
  • - einen elektrisch leitfähigen Kontaktstreifen mit einem federnd nachgiebigen, in Querrichtung gewölbten Bereich und Längsrandbereichen, die sich von dem gewölbten Be­ reich in Querrichtung nach innen erstrecken und in die Spurschlitze passen, wobei sich beim Durchbiegen des in Querrichtung gewölbten Bereichs die Längsrandbereiche in Querrichtung in den Spurschlitzen im Verhältnis zur Spureinrichtung bewegen können,
  • - eine Einrichtung zum Befestigen der Spureinrichtung an der gewählten Oberfläche.
19. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt­ streifen (18) eine Vielzahl von in Querrichtung verlau­ fenden Schlitzen (38) hat.
20. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spurein­ richtung einen Spurstreifen (20) aufweist, dessen Breite insgesamt größer ist als der maximale Abstand zwischen den Längsrandbereichen, wenn die Vorrichtung nicht kom­ primiert ist.
21. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt­ streifen (18) eine Vielzahl von in Querrichtung verlau­ fenden Schlitzen (38) hat.
22. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Vielzahl in Querrichtung verlaufender Schlitze (38) über den in Querrichtung gewölbten Bereich (36) und teilweise in die Längsrandbereiche (24, 26) reicht.
23. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt­ streifen (18) aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung her­ gestellt ist.
24. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spurstrei­ fen (20) einen in seinem mittleren Bereich vorgesehenen Vorsprung (46′) hat, der nach unten zwischen die Längs­ randbereiche (24, 26) vorsteht.
25. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteein­ richtung eine Niete (22) aufweist, die an dem Vorsprung (46′) mit dem Spurstreifen gekoppelt ist.
26. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Vor­ sprung durchgehend längs einer Längsachse des Spurstrei­ fens (20) erstreckt, und daß die Einrichtung zum Befesti­ gen eine Haftschicht (68) aufweist, die längs einer Ober­ fläche des Vorsprungs aufgetragen ist.
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