DE3642588A1 - Elektromagnetische abschirmvorrichtung - Google Patents
Elektromagnetische abschirmvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft elektronische Abschirmvorrich
tungen, insbesondere elektromagnetische Abschirmvorrich
tungen für im Verhältnis zueinander bewegte Glieder.
Elektronische Ausrüstungen und Prüfanlagen sind an Ver
bindungsstellen und Spalten mit elektromagnetischer Ab
schirmung versehen, um elektrische Ladungen und Felder
abzuhalten oder zu vernichten. Es ist optimal, das abge
schirmte Objekt gegenüber den Auswirkungen außerhalb
liegender Schaltkreise und sonstiger Quellen elektromag
netischer Störungen zu isolieren. Oft ist eine elektro
magnetische Abschirmung an Türen elektronischer Labor
räume, Gehäusen von Rundfunksendern und -empfängern so
wie an Rechnern und ähnlichen Einrichtungen und Geräten
nötig.
Es ist üblich, daß bei derartigen Bauteilen und Geräten
eine Abschirmung längs Spalten zwischen Türflächen, Zu
gangsplatten, Schubfächern, Schränken und dgl. nötig
ist, wenn öfter als nur gelegentlich eine Oberfläche ge
genüber einer anderen verschoben wird. Es können bei
spielsweise elektrische Bauelemente einzeln in Gehäusen
oder Kästen angeordnet sein, die immer dann, wenn eine
Überprüfung, Wartung oder Aktualisierung des Bauelements
nötig ist, in und aus einem Schrank geschoben werden.
Deshalb ist es höchst erwünscht, an dem Gehäuse eine
elektromagnetische Abschirmung zu haben, die der in zwei
Richtungen wirkenden Scherkraft standhält, der sie bei
jedem Einschieben und Herausnehmen des Gehäuses in den
Schrank und aus dem Schrank ausgesetzt ist. Wenn die
elektromagnetische Abschirmung des elektrischen Bauele
ments das nämlich nicht aushält, kann sie zerbrechen,
und dann wird nicht nur das Bauelement sondern das ganze
elektrische System, mit dem es verbunden ist, gegenüber
elektromagnetischer Störung empfindlich und verletzbar.
Eine bekannte Abschirmanordnung ist aus US-PS 35 04 095
zu entnehmen, die bei einem bevorzugten Ausführungsbei
spiel eine elektromagnetische Dichtung mit einem ge
krümmten Lagerbereich und einem mit einer Seite dessel
ben verbundenen, sich in Längsrichtung erstreckenden Be
festigungsbereich aufweist. Der gekrümmte Lagerbereich
ist durch eine Vielzahl von Kerben in eine Reihe ein
stückig mit ihm gebildeter Finger längs der ganzen Länge
der Dichtung unterteilt. Diese Finger haben freie Enden,
die sich leicht verhaken und/oder übermäßig stark biegen
können. Da die anderen Enden der Finger gegenüber einer
der abzuschirmenden Oberflächen in ihrer Lage festgehal
ten sind, bietet die Dichtung einen höheren Widerstand
gegenüber Scherkräften in einer Querrichtung als in der
entgegengesetzten Richtung.
Eine weitere bekannte Abschirmanordnung geht aus US-PS
32 77 230 hervor. Dort wird eine elektronische, abschir
mende Dichtung offenbart, die einen linearen metallischen
Streifen mit einem zentralen Bereich aufweist, in welchem
in Abständen voneinander Löcher zur Aufnahme einer be
sonderen Befestigungsvorrichtung vorgesehen sind sowie
Finger, die sich in Reihen von den beiden Kanten des
mittleren Bereichs der Dichtung nach außen erstrecken.
Die freien Enden beider Fingerreihen liegen bloß und un
geschützt und können sich deshalb an einer der abzu
schirmenden Oberflächen verhaken, wenn die Oberflächen
in Querrichtung zueinander und zur Dichtung verschoben
werden. Für das Anbringen dieser bekannten Dichtung ist
ziemlich viel Platz nötig, weil Sich die Finger seitlich
in entgegengesetzter Richtung erstrecken.
Weitere Arten elektromagnetischer Abschirmanordnungen
mit Längsstreifen oder kreisförmigen Streifen, die an
einer der einander gegenüberliegenden Oberflächen ange
ordnet sind, gehen aus den US-PS 28 25 042, 28 44 644
sowie 39 04 810 hervor.
Eine weitere bekannte Gelenkabdichtung zum Abschirmen
gegen elektromagnetische Wellen weist Federstreifen von
winkelförmigem Querschnitt auf, die eine elektromagne
tische Abdichtung zwischen einem Paar beweglicher Glieder
bilden. Die Federstreifen erstrecken sich von einem der
beweglichen Glieder in gleichen Winkeln von unterhalb
einer Klammer weg, die an dem beweglichen Glied befe
stigt ist. Eine Anordnung dieser Art wird in US-PS
39 62 550 offenbart. Da diese Anordnung asymmetrisch ist,
eignet sie sich nicht besonders gut zur elektromagneti
schen Abschirmung zwischen zwei Gliedern, die in zwei
Richtungen im Verhältnis zueinander verschiebbar sind.
Aus der Zeitschrift IBM Technical Disclosure Bulletin,
Band 20, Nr. 1, S. 281 (Juni 1977) geht eine leitfähige
Dichtung zur elektromagnetischen Abschirmung hervor, die
zwischen bewegbaren Tafel- oder Plattenbereichen be
nutzt werden kann. Zu der Dichtung gehört ein in Quer
richtung gewölbter Gummistreifen, dessen Oberfläche mit
einer Metallfolie beschichtet ist. Die abgeflachten
Längsränder des beschichteten Gummistreifens werden
durch einen Metallstreifen 6, der Längsrandbereiche hat,
welche um die Längskanten des beschichteten Gummistrei
fens nach oben gerollt sind, in ihrer Lage gehalten.
Bei der zuletzt genannten bekannten Anordnung sind die
Längskanten des Gummistreifens so festgelegt, daß die
Biegeauslenkung der Anordnung fast vollständig im gewölb
ten Bereich des beschichteten Gummistreifens erfolgt.
Deshalb ist es wünschenswert, zur Beschichtung eine mög
lichst dünne Metallfolie zu haben, die trotzdem so mit
der Gummischicht verhaftet ist, daß sie sich selbst
unter übermäßig starker und wiederholter Durchbiegung
des Gummistreifens nicht ablöst.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektromagnetische
Abschirmvorrichtung zu schaffen, die zwischen einander
gegenüberliegenden Oberflächen von zwei mit Abstand im
Verhältnis zueinander in zwei entgegengesetzten Rich
tungen bewegbaren, beispielsweise in zwei Richtungen
verschiebbaren Gliedern vorgesehen ist und zwischen die
sen Oberflächen selbst nach solchen wiederholten Bewe
gungen einen guten elektrischen Kontakt beibehält und
dabei für die verschiedensten Arten von Oberflächenge
fügen und Stoffen geeignet ist.
Die Abschirmvorrichtung soll also gegenüber wiederholten
Bewegungen der fraglichen Glieder verschleißfest und
zwangsläufig an einer Oberfläche gehalten sein.
Die Abschirmvorrichtung soll in ihren Ausgestaltungen in
Streifenform so gestaltet sein, daß sie längs einer gro
ßen Vielfalt von Oberflächenkontouren verlegt werden kann
und dabei geringe Herstellungskosten verursacht und ohne
besondere Werkzeuge ohne weiteres einzubauen ist.
Eine diese Aufgabe lösende Abschirmvorrichtung ist mit
ihren Ausgestaltungen in den Patentansprüchen gekenn
zeichnet. Diese Abschirmvorrichtung hat einen durchge
henden, federnd nachgiebigen, metallischen Kontaktstrei
fen mit nach innen umgebogenen Längsrandbereichen und
einen Spurstreifen, der an einer abzuschirmenden ersten
Oberfläche befestigbar ist, um jeden der Längsrandbe
reiche in Gleitberührung mit der ersten Oberfläche zu
halten. In dem Kontaktstreifen sind Querschlitze ausge
bildet, um dem Streifen Flexibilität zu geben.
Die elektromagnetische Abschirmvorrichtung hat einen
Kontaktbereich, dessen Längsränder vor dem Anheben oder
Abknicken unter der Auswirkung der Gleitbewegung zwischen
den Abschirmflächen geschützt sind, und zwar auch dann,
wenn die Gleitbewegung umgekehrt wird. Das bedeutet, daß
dieser Bereich in entgegengesetzten Querrichtungen glei
chermaßen biegsam und nachgiebig ist. Die Abschirmung
kann unter starken Scherwinkeln und hohen Scherkräften
wiederholt zusammengepreßt werden und hält trotzdem eine
wirksame elektromagnetische Abschirmung aufrecht. Für
ihre Anbringung ist ein Minimum an Platz erforderlich,
und sie kann mehrmals in Gehäuse für elektrische Bauele
mente und dgl. oder in Schränke und dgl. hinein- und
herausbewegt werden, ohne daß darunter die elektromagne
tische Abschirmung leidet.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften
Einzelheiten anhand schematisch dargestellter Ausfüh
rungsbeispiele näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer elektromagne
tischen Abschirmvorrichtung gemäß einem ersten
bevorzugten Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 eine ebene Ansicht eines Metallstreifens, der zu
einem Kontaktstreifen der Abschirmvorrichtung ge
mäß Fig. 1 verformbar ist;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Abschirmvorrichtung ge
mäß Fig. 1 von oben;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Abschirmvorrichtung ge
mäß Fig. 1 von unten;
Fig. 5 eine vergrößerte Stirnansicht der Abschirmvor
richtung gemäß Fig. 1 in nicht abgelenktem
Zustand;
Fig. 6A eine Stirnansicht der Abschirmvorrichtung gemäß
Fig. 1 in teilweiser Kompression zwischen zwei
beweglichen Gliedern;
Fig. 6B eine Stirnansicht der Abschirmvorrichtung gemäß
Fig. 1 in beträchtlicher Kompression zwischen
zwei beweglichen Gliedern;
Fig. 7 eine Stirnansicht der Anordnung gemäß Fig. 6A,
wobei das obere der Glieder gegenüber dem ande
ren eine Gleitbewegung in einer ersten Querrich
tung durchführt;
Fig. 8 eine Stirnansicht der Anordnung gemäß Fig. 6A,
wobei das obere Glied gegenüber dem anderen
eine Gleitbewegung in entgegengesetzter Querrich
tung zu der in Fig. 7 gezeigten Richtung durch
führt;
Fig. 9 eine Stirnansicht einer elektromagnetischen Ab
schirmvorrichtung gemäß einem weiteren bevorzug
ten Ausführungsbeispiel;
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Abschirmvorrichtung ge
mäß Fig. 9 von unten.
Wie am besten anhand von Fig. 6A erkennbar ist, dient
eine elektromagnetische Abschirmvorrichtung 1 gemäß der
Erfindung dazu, über einen Spalt 12 zwischen zwei im Ab
stand voneinander angeordneten Gliedern 14 und 16 hinweg
zur Herstellung elektrischen Kontaktes, um über den Spalt
12 hinweg eine elektromagnetische Abschirmwirkung zu er
zielen. Dazu weist, wie Fig. 1 zeigt, die elektromagne
tische Abschirmvorrichtung 1 einen in Querrichtung gebo
genen oder gewölbten, elektrisch leitfähigen Kontakt
streifen 18 und einen Spurstreifen 20 auf, der zur Befe
stigung des Kontaktstreifens 18 in Gleitberührung mit
dem einen oder anderen der Glieder 14 und 16 dient. Bei
dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Spur
streifen 20 am unteren Glied 16 mittels einer Vielzahl
von in Abständen voneinander angeordneten Nieten 22 be
festigt, wobei Längsrandbereiche 24 und 26 des Kontakt
streifens 18 in Gleitberührung mit der Oberfläche 26 des
unteren Gliedes 16 gehalten sind. Stirnkanten 30 und 32
der Längsrandbereiche 24 und 26 werden von dem Spur
streifen 20 niedergehalten und geschützt, damit durch
eine Gleitbewegung zwischen den Gliedern 14 und 16 die
Stirnkanten 30 und 32 nicht oder nur schwer angehoben
und dauerhaft geknickt werden können.
Die beiden Längsrandbereiche 24 und 26 des Kontaktstrei
fens 18 sind in Querrichtung nach innen zueinander so
umgebogen, daß ihre Stirnkanten 30 und 32 mit Abstand
parallel zueinander unter Freilassung einer Lücke 34
zwischen den beiden Längsrandbereichen zu liegen kommen.
Hierdurch können die Längsrandbereiche 24 und 26 sich
unabhängig voneinander beim Durchbiegen des in Querrich
tung gewölbten Bereichs 36 des Kontaktstreifens 18 bewe
gen. Die Lücke 34 ist auch deshalb vorgesehen, damit eine
Niete 22 eingesetzt werden kann, wenn der Spurstreifen 20
innerhalb des Kontaktstreifens 18 beim Zusammenbau der
Abschirmvorrichtung 1 in seine Lage geschoben wird.
Im Kontaktstreifen 18 ist eine Vielzahl von in Querrich
tung verlaufenden Schlitzen 38 in gegenseitigen Abstän
den ausgebildet, die bei dem bevorzugten Ausführungsbei
spiel vollkommen über den in Querrichtung gewölbten Be
reich 36 sowie um Biegekanten 40 und 42 des Kontaktstrei
fens 18 und teilweise bis in jeden der Längsrandbereiche
24 und 26 reichen. Aufgrund dieser Anordnung ist der in
Querrichtung gewölbte Bereich 36 des Kontaktstreifens 18
in eine Reihe von Quersegmenten 44 unterteilt, die im
wesentlichen unabhängig voneinander nachgeben können. In
folgedessen kann sich der Kontaktstreifen 18 entsprechend
örtlichen Belastungen durchbiegen und ist flexibler, was
zur Folge hat, daß zwischen den Gliedern 14 und 16 ent
lang der ganzen Länge des Kontaktstreifens 18 eine bes
sere elektrische Verbindung hergestellt werden kann.
Der Kontaktstreifen 18 besteht vorzugsweise aus einer
leitfähigen Metallegierung, die sich ohne zu brechen
leicht in die gewünschte Gestalt formen läßt. Unter Hin
weis auf Fig. 2 sei erwähnt, daß der ganze Kontaktstrei
fen 18 vorzugsweise aus einem einzigen Stück eines elek
trisch leitfähigen Metalls gebildet wird, während sich
dieses in weichem Zustand befindet. Nach der Ausbildung
des Streifens, beispielsweise durch Stanzen und Biegen,
wird das Metall, um es stabiler zu machen, einer Wärme
behandlung unterzogen. Eine Legierung aus Beryllium und
Kupfer hat sich als besonders geeignet erwiesen für den
Formgebungsprozeß ohne Bruchrisiko. Die Dicke des Kon
taktstreifens ist so gewählt, daß unter den zu erwarten
den Belastungen ein gewünschter Grad an federnder Nach
giebigkeit in dem in Querrichtung gewölbten Bereich 36
erhalten wird. Für den Durchschnittsfachmann liegen an
dere Herstellungsverfahren sowie die Wahl anderer Werk
stoffe auf der Hand.
Wie insbesondere Fig. 5 zeigt, entspricht die Breite des
Spurstreifens 20 insgesamt dem Abstand zwischen den Bie
gekanten 40 und 42 des Kontaktstreifens 18 in nicht durch
gebogenem Zustand, obwohl der Spurstreifen 20 auch etwas
schmaler (aber insgesamt breiter als die Lücke 34) sein
könnte, ohne daß dadurch das ordnungsgemäße Funktionieren
der elektromagnetischen Abschirmvorrichtung 1 beeinträch
tigt wäre. Der Spurstreifen 20 hat eine Vielzahl in Ab
ständen voneinander vorgesehener Vorsprünge 46, die vom
Spurstreifen 20 so weit nach unten reichen, wie es insge
samt der Dicke des Kontaktstreifens 18 entspricht. Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind sie etwas grö
ßer als diese Dicke, so daß beim Anbringen der Abschirm
vorrichtung 1 an einem Glied 16 und in nicht abgelenktem
Zustand die Längsrandbereiche 24 und 26 lose unter den
Spurstreifen 20 passen. Allerdings kann der Spurstreifen
20 auch mit Vorsprüngen 46 versehen sein, die so gestal
tet sind, daß sie für die Längsrandbereiche 24 und 26
einen engen Sitz herstellen; der Spurstreifen kann aber
auch ganz ohne Einbuchtungen oder Eindrücke sein.
Bei dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die
Vorsprünge 46 einstückig im Spurstreifen ausgebildet und
haben eine längliche Gestalt, deren lange Achse quer zum
Spurstreifen 20 verläuft. Zur Aufnahme der Vorsprünge 46
hat der Kontaktstreifen 18 in seinen Längsrandbereichen
24 und 26 Ausnehmungen 48 bzw. 50. Angesichts der Aus
nehmungen können die Längsrandbereiche 24 und 26 So breit
gestaltet werden, wie nötig ist, damit sie selbst bei
vollem Zusammenpressen gemäß Fig. 6B vom Spurstreifen 20
niedergehalten bleiben. Wie auch anhand von Fig. 4 klar
wird, soll mit dem Zusammenpassen zwischen den Ausneh
mungen 48 und 50 und den länglichen Vorsprüngen 46 am
Spurstreifen 20 auch erreicht werden, daß der Kontakt
streifen 18 in Längsrichtung gegenüber dem Spurstreifen
20 in seiner Lage festgehalten wird.
Die Vorsprünge 46 sind in Querrichtung langgestreckt,
damit sie auch einen breiten Oberflächenkontakt mit der
Oberfläche 28 des Gliedes 16 ermöglichen. Die Vorsprünge
46 heben den Spurstreifen 20 geringfügig über die Ober
fläche 28 an, so daß die Unterseite des Spurstreifens 20
und die Oberfläche 28 zwei parallele, in Längsrichtung
verlaufende Schlitze längs beider Seiten des Spurstrei
fens 20 bilden, in denen die Längsrandbereiche 24 und 26
des Kontaktstreifens aufgenommen werden.
An jedem Vorsprung 46 ist ein Loch 52 ausgebildet, durch
das eine Niete 22 gesteckt wird. Die Niete 22 erstreckt
sich mit ihrem Kopf 54 vorzugsweise über den Umfang des
Vorsprungs 46, damit sie den ebenen Bereich des Spur
streifens 20, der jeden Vorsprung 46 umgibt, berühren
kann.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind handels
übliche Nieten 22 der einzudrückenden Art benutzt, die
einen Bereich mit einem maximalen Durchmesser 56 haben,
der ein Stück weit unterhalb des Kopfes 54 der Niete
liegt, was es erlaubt, die Niete in ein in einer Metall
blechwand oder dgl. vorgesehenes Loch einschnappen zu
lassen. Die Niete 22 besteht, wie auch aus Fig. 5 hervor
geht, aus einem Kunststoff oder einem metallischen Werk
stoff und hat einen ausgehöhlten Schaft 58 mit einer ab
geflachten Seite 60. Wenn dann die Niete gedreht wird,
damit die abgeflachte Seite 60 sich in Querrichtung dar
bietet, hat sie eine Breite, die in die Lücke 34 zwi
schen den Längsrandbereichen 24 und 26 paßt. Wenn die
Niete so ausgerichtet ist, kann aufgrund der abgeflach
ten Seite 60 der Kontaktstreifen 18 leichter an der Niete
22 vorbeirutschen. Allerdings ist der Zusammenbau der
Abschirmvorrichtung 1 auch ohne diese Ausrichtung der ab
geflachten Seiten 60 möglich, weil der Kontaktstreifen 18
flexibel ist. Der Schaft 58 ist so lang gewählt, daß der
Kontaktstreifen 18 verhindert, daß die Niete 22 ganz aus
dem Loch 52 im Spurstreifen 20 herausgedrückt wird. Um
die Handhabung der Abschirmvorrichtung zu erleichtern,
sind die Löcher 52 so bemessen, daß sie eng zu den Nieten
22 passen, damit diese im Spurstreifen 20 nicht wackeln
können.
Der Spurstreifen 20 besteht bei dem bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel aus Messing oder Bronze und hat eine größe
re Dicke als der Kontaktstreifen 18, damit er eine gewis
se Steifheit erhält. Der Spurstreifen 20 kann aber auch
aus anderen Werkstoffen, einschließlich nichtleitfähiger,
wie Kunststoffe hergestellt sein.
Beim Anbringen der elektromagnetischen Abschirmvorrich
tung 1 an dem abzuschirmenden Glied 16 werden Löcher 62
in solchen Abständen in das Glied 16 gebohrt, daß sie den
Abständen zwischen den Löchern 52 der Abschirmvorrichtung
1 entsprechen. Beim Zusammensetzen der elektromagnetischen
Abschirmvorrichtung 1 werden zunächst die Nieten 22 in
die Löcher 52 im Spurstreifen 20 eingesetzt und wahlweise
so gedreht, daß ihre abgeflachten Seiten 60 in Querrich
tung verlaufen. Dann wird der Kontaktstreifen 18 auf den
Spurstreifen 20 geschoben, bis die entsprechenden Enden
der beiden Streifen zusammenfallen und jedes Paar einan
der gegenüberliegender Ausnehmungen 48 und 50 in den
Längsrandbereichen 24 und 26 mit einem Vorsprung 46 am
Spurstreifen 20 zusammenfällt. Danach wird die zusammen
gesetzte Abschirmvorrichtung 1 über die Oberfläche 28
des Gliedes 16 gebracht, wobei die Nieten 22 anfänglich
in die im Glied 16 vorgesehenen Löcher 62 eingesetzt
werden. Dann geht der Benutzer von Niete zu Niete und
drückt jede einzelne Niete 22 dadurch in ein Loch 62,
daß er ein Quersegment 44 des Kontaktstreifens 18 nach
unten gegen den Kopf 54 der Niete 22 drängt, bis jede
Niete 22 vollkommen in Eingriff steht mit dem entspre
chenden Loch 62. Bei diesem Vorgehen wird der Kontakt
streifen 18 in dem jeder Niete 22 benachbarten Bereich
in der in Fig. 6B gezeigten Weise vollständig zusammenge
preßt, wobei aber, wie schon erwähnt, trotz dieser vollen
Durchbiegung die Stirnkanten 30 und 32 der Längsrandbe
reiche 24 und 26 unterhalb des Spurstreifens 20 bleiben.
Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, daß die Ausnehmungen
48 und 50 in den Längsrandbereichen 24 und 26 zwischen
Paaren von in Querrichtung verlaufenden Schlitzen 38 lie
gen, so daß ein Quersegment 44 voll über jedem Loch 52
und jeder Niete 22 angeordnet ist. Dementsprechend wird
bei dem Eindrücken jedes Quersegment 44 quadratisch oder
rechteckig auf den Kopf 54 der Niete niedergedrückt.
Hierdurch werden beim Preßvorgang auf den Kontaktstrei
fen 18 örtlich einwirkende Torsionsbelastungen auf ein
Minimum eingeschränkt.
Aus Fig. 5 ist auch zu entnehmen, daß die Längsrandbe
reiche 24 und 26 bei nicht zusammengepreßtem Zustand des
Kontaktstreifens 18 vorzugsweise in einer gemeinsamen
horizontalen Ebene liegen. Deshalb wird zwischen der
Oberfläche 28 des Gliedes 16 und den Unterseiten der
Längsrandbereiche 24 und 26 eine erhebliche Gleitberüh
rung von Oberfläche zu Oberfläche aufrechterhalten, wenn
der Kontaktstreifen 18, wie in Fig. 6 oder 6A gezeigt,
zusammengedrückt wird, und sogar auch wenn eine Scher
wirkung vorhanden ist, wie im Fall von Fig. 7 und 8.
Bei dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel beschreibt,
wie Fig. 5 zeigt, der in Querrichtung gewölbte Bereich
36 des Kontaktstreifens 18 einen Bogen, der zu einer ver
tikalen Längsebene, die eine Halbierende des Kontakt
streifens 18 ist, symmetrisch verläuft. Der Bogen des in
Querrichtung gewölbten Bereichs 36 ist vorzugsweise
einem Segment eines Halbkreises angenähert, so daß der in
Querrichtung gewölbte Bereich 36 in nicht abgelenktem
Zustand eine horizontale Ebene durch die Biegekanten 40
und 42 unter gleichen, aber entgegengesetzten spitzen
Winkeln schneidet. Der Spurstreifen 20 ist vorzugsweise
auch symmetrisch zu der genannten Ebene.
Wenn ein weiteres, abzuschirmendes Glied 14 in einer
durch den Pfeil in Fig. 6A angedeuteten vertikalen Rich
tung bewegt wird, können beide Längsrandbereiche 24 und
26 in Querrichtung im Verhältnis zur Oberfläche 26 des
Gliedes 16 nach außen gleiten, wenn die Biegekanten 40
und 42 durch das Zusammenpressen des gewölbten Bereichs
36 nach außen verlagert werden. Die Biegekanten 40 und
42 stehen ebenso wie die Unterseiten der Längsrandberei
che 24 und 26 in erheblicher Berührung mit der Oberflä
che 28 des Gliedes 16. Der am Glied 16 mittels der Nie
ten 22 befestigte Spurstreifen 20 überdeckt die Stirn
kanten 30 und 32 der Längsrandbereiche 24 und 26, um sie
zu schützen. Weil der in Querrichtung gewölbte Bereich
36 in erheblicher Oberflächenberührung mit dem anderen,
auf ihn herabgepreßten Glied 14 steht, wird ein elektri
scher Kontakt und auch die gewünschte elektromagnetische
Abschirmwirkung über den Spalt 12 hinweg erzielt.
In Fig. 7 und 8 ist im einzelnen gezeigt, wie die elek
tromagnetische Abschirmvorrichtung 1 sich verformen kann,
wenn das Glied 16 anfangs oder auch später veranlaßt
wird, sich gegenüber dem anderen Glied 14 in Querrich
tung zu verschieben. Diese Verformung geschieht in Abhän
gigkeit von der entstehenden Scherwirkung, und die elek
trische Verbindung und die Abschirmwirkung wird unabhän
gig davon, ob das Glied 14 in einer ersten Querrichtung
oder in entgegengesetzter Querrichtung bewegt wird, auf
rechterhalten. Die Scherwirkung, der die elektromagneti
sche Abschirmvorrichtung 1 dabei ausgesetzt wird, verur
sacht lediglich, daß der in Querrichtung gewölbte Be
reich 36 asymmetrisch ausgelenkt wird, so daß der Längs
randbereich an einer Seite des Spurstreifens 20 in Quer
richtung nach außen von einer Seite des Spurstreifens 20
weg und der andere in Querrichtung nach innen zur anderen
Seite des Spurstreifens 20 verlagert wird. Die Verbin
dung an den Nieten 22 setzt dabei auf den Spurstreifen
20 übertragenen Scherbelastungen Widerstand entgegen.
Der in Querrichtung gewölbte Bereich 36 des Kontaktstrei
fens 18 kann wegen seiner federnden Nachgiebigkeit in
den symmetrisch komprimierten Zustand gemäß Fig. 6A zu
rückkehren, wenn die Reibung zwischen ihm und der Ober
fläche 64 des Gliedes 14, mit der er in Berührung steht,
nicht ausreicht, um diesen Bereich 36 in asymmetrisch
gewölbtem Zustand zu halten. Der Kontaktstreifen 18 ist
beim bevorzugten Ausführungsbeispiel ausreichend nach
giebig, so daß er bei Aufhebung aller Belastungen in
seine ursprüngliche, gewölbte Gestalt zurückkehren kann.
Es ist wichtig, daß die elektromagnetische Abschirmvor
richtung 1 gemäß der Erfindung unter großen Scherwinkeln
bis nahe an 90° aus der einen oder anderen Richtung im
Hinblick auf die Mittellinie der nicht komprimierten Höhe
des gewölbten Bereichs vollkommen zusammengepreßt werden
kann und dabei trotzdem ihre Fähigkeit zu elektromagne
tischer Abschirmung und ihren Widerstand gegen entgegen
gesetzt gerichtete Scherwirkungen parallel zur Anbrin
gungsfläche beibehält. Darüber hinaus kann die Scherwir
kung immer wieder und in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
ausgeübt werden, wie es beispielsweise beim Einschieben
und Herausnehmen elektrischer Bauelemente in bzw. aus
Schränken und dgl. geschieht, wenn beim Hinein- und Her
ausbewegen des Bauelements beispielsweise zur Wartung
und dgl. eine Wand an einer anderen vorbei geschoben wird.
Wenn die elektromagnetische Abschirmvorrichtung 1 kom
primierenden Scherbelastungen gemäß Fig. 7 ausgesetzt
wird, neigt die Biegekante 40 dazu, sich enger zusammen
zulegen und in Berührung mit einer benachbarten Kante 66
des Spurstreifens 20 gezogen zu werden, so daß diese be
nachbarte Kante 66 als Begrenzung für die Querbewegung
des Längsrandbereichs 24 zu einer Seite des Spurstrei
fens 20 hin dient. Da der Spurstreifen 20 vorzugsweise
in seiner Breite etwa dem Raum zwischen den Biegekanten
40 und 42 des Kontaktstreifens in nicht durchgebogenem
Zustand entspricht, gelangt die Biegekante 40 mit der
Kante 66 des Spurstreifens 20 verhältnismäßig schnell
in Berührung. Bei der Bewegung wirkt die Unterseite des
Spurstreifens 20 mit der Oberfläche 28 in der Führung
der Stirnkante 30 des Längsrandbereichs 24 zusammen, so
daß kein Knicken oder Hängenbleiben möglich ist.
Gleichgültig, welchen Belastungen die elektromagnetische
Abschirmvorrichtung 1 ausgesetzt wird, und gleichgültig,
ob dazu Scherbelastungen gehören oder nicht, werden die
Stirnkanten 30 und 32 der Längsrandbereiche 24 und 26
vom Spurstreifen 20 geschützt und können nicht angehoben
werden, sich nicht verhaken und/oder werden nicht ge
knickt oder gebogen. Bei einer plötzlichen Richtungsum
kehr der Scherwirkung aus der einen Richtung in die ent
gegengesetzte Richtung werden die Stirnkanten 30 und 32
des Kontaktstreifens 18 nicht bloßgelegt und bleiben vor
Beschädigungen geschützt.
In den Fig. 9 und 10 ist ein zweites bevorzugtes Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung gezeigt, welches im wesent
lichen so wie das erste aufgebaut ist, außer daß der
Spurstreifen 20 mit einem durchlaufenden Vorsprung 46′
versehen ist. Auf die Unterseite des Vorsprungs 46′ ist
eine Haftschicht 68 aufgetragen, mittels der der Spur
streifen 20 an einer ausgewählten Oberfläche, beispiels
weise der Oberfläche 28 des Gliedes 16 befestigt werden
kann. Aus Gründen der Zweckmäßigkeit ist die Haftschicht
68 von einem entfernbaren Schutzstreifen 70 aus Papier
bedeckt, um die Handhabung vor dem Einbau zu vereinfa
chen. Es sei noch darauf hingewiesen, daß der Vorsprung
46′ eine gleichbleibende Breite hat, die etwa der langge
streckten Achse des länglichen Vorsprungs 46 beim ersten
bevorzugten Ausführungsbeispiel entspricht. Da der Vor
sprung 46′ beim zweiten Ausführungsbeispiel durchgehend
ist, sind die Längsrandbereiche 24′ und 26′ in Querrich
tung nach innen verkürzt. Die Haftschicht 68 erleichtert
das Anbringen der Abschirmvorrichtung 1 an einer Ober
fläche 28, ohne daß Löcher gebohrt werden müssen oder dgl.
Mit der Erfindung wird eine ziemlich einfache, und doch
hoch wirksame Vorrichtung zur elektromagnetischen Abschir
mung von zwei im Verhältnis zueinander bewegbaren Ober
flächen geschaffen. Die Vorrichtung läßt sich ohne weite
res an beliebigen Oberflächen anbringen und stellt sicher,
daß zwischen zwei einander gegenüberliegenden Oberflächen,
selbst wenn und nachdem sie in Querrichtung aneinander
vorbeibewegt worden sind, ein ordnungsgemäßer elektrischer
Kontakt besteht. Wegen der gekrümmten und in Querrichtung
symmetrischen Gestalt des Kontaktstreifens 18 und durch
den Schutz seiner Längsrandbereiche 24 und 26 unterhalb
des Spurstreifens 20 ist außerdem jegliches Biegen, Bre
chen und/oder dauerhafte Verformen der Vorrichtung auf
ein Minimum eingeschränkt. Durch das Umbiegen der Längs
randbereiche 24 und 26 nach innen ist die Abschirmvor
richtung 1 kompakt und erfordert minimalen Raum zum
Einbau.
Claims (26)
1. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
- - einen elektrisch leitfähigen Kontaktstreifen (18) mit einem federnd nachgiebigen, in Querrichtung gewölbten Bereich (36) und Längsrandbereichen (24, 26), die sich in Querrichtung nach innen erstrecken, und
- - eine Einrichtung, die die Längsrandbereiche (24, 26) des Kontaktstreifens (18) einer Oberfläche (28) eines abzuschirmenden Gliedes (16) benachbart so festhält, daß die Längsrandbereiche sich beim Auslenken des federnd nachgiebigen, in Querrichtung gewölbten Bereichs in Querrichtung im Verhältnis zu der Oberfläche des abzu schirmenden Gliedes verlagern können.
2. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) eine Vielzahl von in Querrichtung verlau fenden Schlitzen (38) hat.
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) eine Vielzahl von in Querrichtung verlau fenden Schlitzen (38) hat.
3. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von in Querrichtung verlaufenden Schlitzen (38) über den in Querrichtung gewölbten Bereich (36) und in die Längs randbereiche (24, 26) des Kontaktstreifens (18) hinein reichen.
dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von in Querrichtung verlaufenden Schlitzen (38) über den in Querrichtung gewölbten Bereich (36) und in die Längs randbereiche (24, 26) des Kontaktstreifens (18) hinein reichen.
4. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung her gestellt ist.
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung her gestellt ist.
5. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrich tung zum Festhalten einen Spurstreifen (20) aufweist.
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrich tung zum Festhalten einen Spurstreifen (20) aufweist.
6. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spurstrei fen (20) metallisch oder nichtmetallisch ist.
dadurch gekennzeichnet, daß der Spurstrei fen (20) metallisch oder nichtmetallisch ist.
7. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrand bereiche (24, 26) im wesentlichen in der gleichen Ebene liegen.
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsrand bereiche (24, 26) im wesentlichen in der gleichen Ebene liegen.
8. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spurstrei fen (20) eine Vielzahl von Vorsprüngen (46) hat, die in einem mittleren Bereich des Spurstreifens vorgesehen sind und von denen jeder nach unten zwischen die Längs randbereiche (24, 26) des Kontaktstreifens (18) vorsteht.
dadurch gekennzeichnet, daß der Spurstrei fen (20) eine Vielzahl von Vorsprüngen (46) hat, die in einem mittleren Bereich des Spurstreifens vorgesehen sind und von denen jeder nach unten zwischen die Längs randbereiche (24, 26) des Kontaktstreifens (18) vorsteht.
9. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Vorsprünge (46) in Querrichtung des Spurstreifens (20) langgestreckt ist, und daß die Längsrandbereiche (24, 26) Ausnehmungen (48, 50) für die Aufnahme der Vorsprünge (46) aufweisen.
dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Vorsprünge (46) in Querrichtung des Spurstreifens (20) langgestreckt ist, und daß die Längsrandbereiche (24, 26) Ausnehmungen (48, 50) für die Aufnahme der Vorsprünge (46) aufweisen.
10. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Nieten (22) vorgesehen ist, die jeweils an einem der Vorsprünge (46) des Spurstreifens (20) angeordnet sind.
dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Nieten (22) vorgesehen ist, die jeweils an einem der Vorsprünge (46) des Spurstreifens (20) angeordnet sind.
11. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß jede der Nie ten (22) aus Kunststoff oder Metall hergestellt ist und eine Breite hat, die etwa der Breite der zwischen den Längsrandbereichen (24, 26) in nicht zusammengepreßtem Zustand bestehenden Lücke (34) entspricht.
dadurch gekennzeichnet, daß jede der Nie ten (22) aus Kunststoff oder Metall hergestellt ist und eine Breite hat, die etwa der Breite der zwischen den Längsrandbereichen (24, 26) in nicht zusammengepreßtem Zustand bestehenden Lücke (34) entspricht.
12. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung her gestellt ist.
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung her gestellt ist.
13. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrich tung zum Festhalten einen Spurstreifen (20) aufweist, der in einem mittleren Bereich mit einem einzigen Vor sprung (46′) versehen ist, welcher sich durchgehend längs einer Längsachse des Spurstreifens erstreckt.
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrich tung zum Festhalten einen Spurstreifen (20) aufweist, der in einem mittleren Bereich mit einem einzigen Vor sprung (46′) versehen ist, welcher sich durchgehend längs einer Längsachse des Spurstreifens erstreckt.
14. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spur streifen (20) eine Haftschicht (68) aufweist, die längs einer anderen Oberfläche des Vorsprungs vorgesehen ist.
dadurch gekennzeichnet, daß der Spur streifen (20) eine Haftschicht (68) aufweist, die längs einer anderen Oberfläche des Vorsprungs vorgesehen ist.
15. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung her gestellt ist.
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung her gestellt ist.
16. Elektromagnetische Abschirmanordnung,
gekennzeichnet durch eine erste und zweite Oberfläche (28, 64) einer abzuschirmenden Konstruktion und eine Abschirmvorrichtung (1) mit einem elektrisch leitfähigen Kontaktstreifen (18), der einen in Querrich tung gewölbten Bereich (36), mit dem die zweite Ober fläche (64) in Berührung bringbar ist, sowie Längsrand bereiche (24, 26) hat, die sich in Querrichtung nach innen insgesamt zueinander erstrecken, und mit einem Spurstreifen (20), der an der ersten Oberfläche (28) be festigt ist und die Längsrandbereiche (24, 26) des Kon taktstreifens (18) mit der ersten Oberfläche (28) in Gleitberührung hält.
gekennzeichnet durch eine erste und zweite Oberfläche (28, 64) einer abzuschirmenden Konstruktion und eine Abschirmvorrichtung (1) mit einem elektrisch leitfähigen Kontaktstreifen (18), der einen in Querrich tung gewölbten Bereich (36), mit dem die zweite Ober fläche (64) in Berührung bringbar ist, sowie Längsrand bereiche (24, 26) hat, die sich in Querrichtung nach innen insgesamt zueinander erstrecken, und mit einem Spurstreifen (20), der an der ersten Oberfläche (28) be festigt ist und die Längsrandbereiche (24, 26) des Kon taktstreifens (18) mit der ersten Oberfläche (28) in Gleitberührung hält.
17. Elektromagnetische Abschirmanordnung nach
Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) eine Vielzahl von in Querrichtung verlau fenden Schlitzen (38) hat.
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) eine Vielzahl von in Querrichtung verlau fenden Schlitzen (38) hat.
18. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung, die an
einer gewählten Oberfläche befestigbar ist,
gekennzeichnet durch
- - eine Spureinrichtung, die ein Paar paralleler Längs schlitze der gewählten Oberfläche benachbart bildet, welche in Querrichtung nach außen offen sind,
- - einen elektrisch leitfähigen Kontaktstreifen mit einem federnd nachgiebigen, in Querrichtung gewölbten Bereich und Längsrandbereichen, die sich von dem gewölbten Be reich in Querrichtung nach innen erstrecken und in die Spurschlitze passen, wobei sich beim Durchbiegen des in Querrichtung gewölbten Bereichs die Längsrandbereiche in Querrichtung in den Spurschlitzen im Verhältnis zur Spureinrichtung bewegen können,
- - eine Einrichtung zum Befestigen der Spureinrichtung an der gewählten Oberfläche.
19. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) eine Vielzahl von in Querrichtung verlau fenden Schlitzen (38) hat.
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) eine Vielzahl von in Querrichtung verlau fenden Schlitzen (38) hat.
20. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spurein richtung einen Spurstreifen (20) aufweist, dessen Breite insgesamt größer ist als der maximale Abstand zwischen den Längsrandbereichen, wenn die Vorrichtung nicht kom primiert ist.
dadurch gekennzeichnet, daß die Spurein richtung einen Spurstreifen (20) aufweist, dessen Breite insgesamt größer ist als der maximale Abstand zwischen den Längsrandbereichen, wenn die Vorrichtung nicht kom primiert ist.
21. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) eine Vielzahl von in Querrichtung verlau fenden Schlitzen (38) hat.
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) eine Vielzahl von in Querrichtung verlau fenden Schlitzen (38) hat.
22. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Vielzahl in Querrichtung verlaufender Schlitze (38) über den in Querrichtung gewölbten Bereich (36) und teilweise in die Längsrandbereiche (24, 26) reicht.
dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Vielzahl in Querrichtung verlaufender Schlitze (38) über den in Querrichtung gewölbten Bereich (36) und teilweise in die Längsrandbereiche (24, 26) reicht.
23. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung her gestellt ist.
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt streifen (18) aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung her gestellt ist.
24. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spurstrei fen (20) einen in seinem mittleren Bereich vorgesehenen Vorsprung (46′) hat, der nach unten zwischen die Längs randbereiche (24, 26) vorsteht.
dadurch gekennzeichnet, daß der Spurstrei fen (20) einen in seinem mittleren Bereich vorgesehenen Vorsprung (46′) hat, der nach unten zwischen die Längs randbereiche (24, 26) vorsteht.
25. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteein richtung eine Niete (22) aufweist, die an dem Vorsprung (46′) mit dem Spurstreifen gekoppelt ist.
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteein richtung eine Niete (22) aufweist, die an dem Vorsprung (46′) mit dem Spurstreifen gekoppelt ist.
26. Elektromagnetische Abschirmvorrichtung nach
Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Vor sprung durchgehend längs einer Längsachse des Spurstrei fens (20) erstreckt, und daß die Einrichtung zum Befesti gen eine Haftschicht (68) aufweist, die längs einer Ober fläche des Vorsprungs aufgetragen ist.
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Vor sprung durchgehend längs einer Längsachse des Spurstrei fens (20) erstreckt, und daß die Einrichtung zum Befesti gen eine Haftschicht (68) aufweist, die längs einer Ober fläche des Vorsprungs aufgetragen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US80855685A | 1985-12-13 | 1985-12-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3642588A1 true DE3642588A1 (de) | 1987-06-19 |
Family
ID=25199109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE3642588A1 (de) |
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- 1986-10-01 GB GB08623618A patent/GB2184294A/en not_active Withdrawn
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- 1986-12-12 DE DE19863642588 patent/DE3642588A1/de not_active Withdrawn
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